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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

12.628 Beiträge, Schlüsselwörter: Trinität, Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit

Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

17.02.2015 um 19:31
@Optimist
Optimist schrieb:Das verstehe ich nicht so richtig. Kannst du mir das bitte erklären?
Ich meine, wenn er "Immanuel" heißen sollte, weshalb wurde er dann nicht auch genau so genannt?
Hallo lieber Optimist!

Wenn ich auch etwas dazu schreiben darf.

Frage: Hatten wir das Thema nicht schon einmal vor einiger Zeit?

Immanuel= Mit uns ist Gott

Diese Prophezeiung hatte eine erste Erfüllung in den Tagen Jesajas.

Jesaja 7:14:

"Und Ahas sprach: Ich will nicht fordern und will Jehova nicht versuchen. 13 Da sprach er: Höret doch, Haus David! Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, daß ihr auch meinen Gott ermüdet? 14 Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Immanuel heißen.15 Rahm und Honig wird er essen, wenn er weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen.16 Denn ehe der Knabe weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen dir graut."

Das ist eine gute Nachricht für jeden, der befürchtete, die damaligen Invasoren ( geht aus dem Zusammenhang von Jesaja K. 7 hervor ) würden der davidischen Königslinie ein Ende setzen. „Immanuel“ bedeutet „Mit uns ist Gott“. Gott ist mit Juda und wird nicht zulassen, dass sein Bund mit David zunichte gemacht wird. Ahas und seinem Volk wird zudem nicht nur gesagt, was Jehova tun wird, sondern auch, wann er es tun wird. Bevor der Knabe Immanuel alt genug ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, werden die feindlichen Nationen vernichtet sein. Und genauso kommt es!

 Aus der Bibel geht nicht hervor, wessen Kind Immanuel ist. Da dieser Junge als ein Zeichen dienen soll und Jesaja später erklärt, er und seine Kinder seien „wie Zeichen“, kann es sich bei Immanuel um einen Sohn des Propheten handeln (Jesaja 8:18).
Vielleicht lässt der wahre Gott die Identität Immanuels zur Zeit des Ahas deshalb im Ungewissen, damit spätere Generationen nicht von dem größeren Immanuel abgelenkt werden, denn die Prophezeiung Jesajas sollte eine ZWEITE und grössere Erfüllung haben.


Außer im Buch Jesaja erscheint der Name Immanuel nur noch einmal in der Bibel, und zwar in Matthäus 1:23.
Der wahre Gott inspirierte Matthäus dazu, die Prophezeiung über Immanuel auf die Geburt Jesu, des rechtmäßigen Thronerben Davids, zu beziehen (Matthäus 1:18-23).

Die Geburt des ersten Immanuel war ein Zeichen dafür, dass Gott das Haus Davids nicht verlassen hatte. Ebenso war die Geburt Jesu, des größeren Immanuel, ein Zeichen dafür, dass Gott die Menschheit nicht im Stich gelassen hatte, sondern treu zu seinem Königreichsbund mit dem Hause Davids stand (Lukas 1:31-33).

Da sich Jehovas Hauptrepräsentant jetzt unter den Menschen befand, konnte Matthäus zu Recht sagen: „Mit uns ist Gott.“ Heute herrscht Jesus bereits als himmlischer König und er ist bei seiner Versammlung, die sich auf der Erde befindet (Matthäus 28:20).

Gruß, Tommy


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

17.02.2015 um 19:55
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Hatten wir das Thema nicht schon einmal vor einiger Zeit?
Ja, ich erinnere mich jetzt wieder. :) ("Alzheimer lässt grüßen" ;) )
Tommy57 schrieb:Jesaja 7:14:

"Und Ahas sprach: Ich will nicht fordern und will Jehova nicht versuchen. 13 Da sprach er: Höret doch, Haus David! Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, daß ihr auch meinen Gott ermüdet? 14 Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Immanuel heißen.15 Rahm und Honig wird er essen, wenn er weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen.16 Denn ehe der Knabe weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen dir graut."
Wenn ich Deine Erklärung richtig verstanden habe, wird in Jes.7:14 also gar nicht direkt Jesus vorher gesagt, sondern ein anderer Immanuel?

Ich frage deshalb:
Tommy57 schrieb:Die Geburt des ersten Immanuel war ein Zeichen dafür, dass Gott das Haus Davids nicht verlassen hatte. Ebenso war die Geburt Jesu, des größeren Immanuel...
Das klingt für mich zumindest so, als ist Immanuel eine Person für SICH und Jesus eine Andere.

Bis jetzt dachte ich aber immer, mit "Immanuell" sollte Jesus vorrausgesagt werden. Also dass Immanuell und Jesus die GLEICHE Person ist.

Nun sieht es wie gesagt für mich so aus, als gab es einen wirklichen Immanuel. Aber dessen Geburt sollte die Geburt von Jesu vorrausschatten. Ist das so jetzt richtig gedacht?


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

17.02.2015 um 23:34
@Optimist
Optimist schrieb:Nun sieht es wie gesagt für mich so aus, als gab es einen wirklichen Immanuel. Aber dessen Geburt sollte die Geburt von Jesu vorrausschatten. Ist das so jetzt richtig gedacht?
Hallo lieber Optimist!

Ja, richtig gedacht! Es gibt gerade im Bibelbuch Jesaja viele Prophezeiungen, die eine mehrfache Erfüllung haben. Genauso ist es auch mit der Vorraussage über "Immanuel"!

Immanuel, der Name bedeutet ja, "Mit uns ist Gott" ist ein prophetischer Name mit der Bedeutung, die angegeben ist.

In den Tagen Jesajas war das Königshaus Juda sehr von Feinden bedrängt, weil manche Könige auch Jehova gegenüber sehr ungehorsam waren.

Der wahre Gott hatte jedoch zuvor einen Bund mit David auf ein ewiges Königtum aus der Linie Davids geschlossen und ein Thronfolger aus der Linie Davids sollte der rechtmäßige Erbe sein.

Durch die Invasion feindlicher Mächte in den Tagen Ahas entstand der Eindruck, Gott habe den Bund mit David auf ein ewiges Königtum aus dem Stamm Juda vergessen, weil die Königslinie bedroht schien.

Aus diesem Grund offenbarte der wahre Gott dem Propheten Jesaja die Geburt eines Immanuel, der in den Tagen Ahas, noch ehe herangewachsen, das Ende der siegreichen Invasion anzeigen sollte. Sehr wahrscheinlich war es ein Sohn Jesajas, wie oben im Text schon erwähnt. Und ehe dieser Sohn Jesajas alt genug war, war die Invasion beendet und das Königshaus Juda nicht weiter bedroht.

WICHTIG: Dieser ERSTE Immanuel war aber KEINE Jungfrauengeburt, sondern wurde regulär vom Propheten Jesaja gezeugt. Er sollte jedoch als "göttliches Zeichen" für Jesaja dienen.

Inwiefern?
Nun, die Prophezeiung sagte:
"Denn ehe der Knabe weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen dir graut."

Also, ehe das Kind alt genug ist, Eigenverantwortung zu tragen, wird die Invasion zu Ende sein.

Für den Propheten Jesaja selbst war dies die göttliche Zusicherung, dass er während des Heranwachsens seines Sohnes erleben wird, wie die Invasion der feindlichen Macht zu Ende geht.

Anmerkung: Aus diesem Grund stand in der Prophezeiung zur Geburt des "Immanuel" in
Jesaja 7: 14 auch nicht "JUNGFRAU" ( hebr. bethulah ) sondern das Wort ( hebr. almah ), was eigentlich wörtlich "herangereifte junge Frau" bedeutet.

Aus diesem Grund behaupten z. B. Bibelkritiker, die Evangelisten haben dieses Wort und diese Prophezeiung falsch übersetzt, als sie es in Verbindung mit Jesus als JUNGFRAU ( Im Sinne einer Frau anwandten, die noch kein Geschlechtsverkehr mit einem Mann hatte).

Tatsache ist jedoch, dass eine in Israel herangereifte junge Frau, die gottresfürchtig war, immer als Jungfrau in eine Ehe ging. Denn alles andere war eine Schande!

So ist es dennoch richtig, wenn Matthäus und Lukas die Prophezeiung aus Jesaja über Immanuel unter Inspiration auf Maria und die Geburt Jesu anwandten.

Fazit: In der ERSTEN Erfüllung war die "junge Frau", die schwanger wurde und Immanuel gebar, KEINE JUNGFRAU mehr, denn es war die Ehefrau Jasajas, die das Kind gebar.
In der ZWEITEN und grösseren Erfüllung des "Immanuel" war die "junge Frau" ( hebr. almah ) aber auch tatsächlich noch "Jungfrau" ( hebr. bethulah ), da Maria, wie sie ja selbst sagte, noch keinen Verkehr mit einem Mann hatte, als ihr der Engel Gabriel die Geburt des Sohnes Gottes ankündigte.

Die Geburt des ersten Immanuel konnte aber dennoch GOTTGELENKT gewesen sein, in dem Sinne, dass der Schöpfer Einfluss darauf nahm, dass die Empfängnis beim Geschlechtsverkehr mit Jesaja tatsächlich zu dem Zeitpunkt stattfand, wie Gott das wollte. Denn das Kind sollte ja ein prophetisches Zeitzeichen sein, wann die Invasion in Juda spätestens zu Ende sein sollte.

Gruß, Tommy


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

17.02.2015 um 23:45
@Tommy57

Deine Erklärung könnte genausogut jüdischen Ursprungs sein, in Bezug auf den verheißenen Immanuel, da die Juden in Jesus ja auch nicht den verheißenen Messias sehen. Man kann das natürlich so sehen - ich glaube das allerdings nicht.

Und von einem kleineren und einem größeren Immanuel zu sprechen erscheint mir in dieser Hinsicht eher verwirrender zu sein, alsdass es sonderlich nahe an der Wahrheit ist. Hier soll wohl schon wieder etwas verschleiert werden, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf...


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leserin
ehemaliges Mitglied

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17.02.2015 um 23:46
@Tommy57
14Darum so wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel. 15Butter und Honig wird er essen, wann er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
ich habe das Wort mal in babelfish eingegeben..παρθένος übersetzen lassen, da kommt da auch raus Jungfrau.. LG Dir


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 00:47
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Deine Erklärung könnte genausogut jüdischen Ursprungs sein, in Bezug auf den verheißenen Immanuel, da die Juden in Jesus ja auch nicht den verheißenen Messias sehen. Man kann das natürlich so sehen - ich glaube das allerdings nicht.
Hallo Nicolaus!

Lese doch einfach einmal Jesaja K. 7 im Zusammenhang, dann wirst du sehen das meine Erklärung richtig ist!

Die Prophezeiung ist in die dortige Geschichte eingebettet!

Dass diese Prophezeiung dann noch eine zweite und größere Erfüllung am Messias hatte, zweifle ich doch nicht an, oder?

Gruß, Tommy


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 00:50
@leserin
.παρθένος
steht doch gar nicht im hebräischen text , sondern :

hā·‘al·māh,
הָעַלְמָ֗ה

p.s:
lass dir von babelfisch mal etwas längere texte übersetzen :D
ist lustig .....


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 00:59
@Tommy57

Danke Dir für Deine Erklärungen. :)


@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Deine Erklärung könnte genausogut jüdischen Ursprungs sein, in Bezug auf den verheißenen Immanuel, da die Juden in Jesus ja auch nicht den verheißenen Messias sehen. Man kann das natürlich so sehen - ich glaube das allerdings nicht.
Du glaubst demnach das was ich vorher auch geglaubt hatte, nämlich, dass Immanuel von Anfang an NUR eine Prophezeiung hinsichtlich Jesus ist, bzw. dieser Immanuel in echt gar nicht existiert hatte?

Ja wie gesagt, mittlerweile sehe ich das jetzt genauso wie Tommy. Und weißt du weshalb? Wegen dieser Verse:
16 Denn ehe der Knabe weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen dir graut.6 17 Der Herr wird über dich und über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage kommen lassen, wie sie nicht gekommen sind seit dem Tage, da Ephraim von Juda gewichen ist - den König von Assyrien.
Die passen doch gar nicht zu dem was Jesus erlebt hatte, oder? Man sieht doch deutlich, dass es eine Prophezeiung ist, welche die damalige Zeit betrifft.

Aber wie gesagt, Tommy glaubt ja, dass es eine doppeldeutige Prophezeiung ist, welche eben AUCH bzw. gleichzeitig auf Jesus hindeutet.

Nur muss ich bezüglich Jesus noch mal dumm fragen, Tommy, woraus die Schreiber des NT schließen konnten, dass diese Geschichte AUCH eine Vorausschattung auf Jesus ist?
Außer dem "Gott ist mit Euch" und dass es eine Geburt einer jungen Frau (oder Jungfrau) ist, gibt es für mich dafür keine Anhaltspunkte. Aber weshalb sollten diese Punkte ausreichend sein?


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GiusAcc
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:00
Natürlich war Maria eine Jungfrau in dem Sinne wie wir es verstehen, sonst hätte sie doch den Christus nicht "ohne Sünde", gebären können.
Ohne Sünde Jungfrau.
Mit Sünde, Kontakt zu einen Mann.


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:02
@GiusAcc
GiusAcc schrieb:Mit Sünde, Kontakt zu einen Mann.
zu einem Mann mit dem sie verheiratet war, war es keine Sünde. Jedoch war ja Jos. und Maria nicht verheiratet. DESHALB wäre es eine Sünde gewesen. :)


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:02
@GiusAcc
ob maria ohne sünde war sei dahingestellt .
entscheidend ist ,dass jesus selbst dadurch schon unschuldig war ,weil die adamische erbsünde nicht auf ihn einwirkte.

maria konnte auch als junge frau jungfrau gewesen sein ,was sogar höchstwahrscheinlich war.
ob junge frau oder jungfrau ist somit auch gleichbedeutend und tut nichts zur sache .


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GiusAcc
ehemaliges Mitglied

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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:05
@Optimist
Ich meine Christus, ohne Sünde. Das Ergebnis.

@pere_ubu
Ob Maria ohne Sünde war, sei dahin gestellt ? :D
Natürlich war Maria in Sünde geboren.


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:06
@GuisAcc
eben.
aber dann hat ich dich falschverstanden ,dachte du hast das sündlos auf sie bezogen.


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GiusAcc
ehemaliges Mitglied

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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:08
@pere_ubu
Auf Jesus bezogen war Maria ohne Sünde.


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:09
@pere_ubu , @GiusAcc
Optimist schrieb:Nur muss ich bezüglich Jesus noch mal dumm fragen, Tommy, woraus die Schreiber des NT schließen konnten, dass diese Geschichte AUCH eine Vorausschattung auf Jesus ist?
Außer dem "Gott ist mit Euch" und dass es eine Geburt einer jungen Frau (oder Jungfrau) ist, gibt es für mich dafür keine Anhaltspunkte. Aber weshalb sollten diese Punkte ausreichend sein?
Wisst Ihr darauf eine Antwort?

Von hier: Beitrag von Optimist, Seite 490


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GiusAcc
ehemaliges Mitglied

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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:15
BibleIsTruth schrieb:Immanuel,
Immanuel heisst doch, Gott ist mit uns. Wer soll das gewesen sein, sichtbar wohlgemerkt ?

@pere_ubu
@Tommy57
???


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

18.02.2015 um 01:32
@Optimist
@leserin
@GiusAcc


IMMANUEL

(Immạnuel) [Mit uns ist Gott].

Ein Name, der das erste Mal von dem Propheten Jesaja (7:14; 8:8) während der Herrschaft des Ahas (761—746 v. u. Z.) erwähnt wurde. In Matthäus 1:23, der einzigen Stelle, wo der Name Immanuel, der auch ein Titel ist, noch vorkommt, wird er auf Christus, den Messias, angewandt.

Aufgrund der Umstände, unter denen diese Prophezeiung geäußert wurde, haben Bibelkommentatoren nach einem „Immanuel“ aus den Tagen Jesajas gesucht, nach jemandem, der zu jener Zeit als ein passendes Zeichen diente, daß ‘Gott mit ihnen war’. Im 8. Jahrhundert v. u. Z. wollten Pekach, der König von Israel, und Rezin, der König von Syrien, Ahas, den König von Juda, stürzen und den Sohn Tabeels auf den Thron setzen (Jes 7:1-6). Jehova gedachte aber des Königreichsbundes mit David, einem Vorvater des Ahas, und sandte seinen Propheten mit der folgenden beruhigenden Botschaft:

„Hört bitte, o Haus Davids. . . . Jehova selbst [wird] euch ein Zeichen geben: Siehe! Die Herangereifte, sie wird wirklich schwanger werden, und sie gebiert einen Sohn, und sie wird ihm gewiß den Namen Immanuel geben. Butter und Honig wird er essen um die Zeit, da er das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen weiß. Denn ehe der Knabe das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen wissen wird, wird der Erdboden, vor dessen beiden Königen du Grauen empfindest, gänzlich verlassen sein“ (Jes 7:13-16).

Nach der Mitteilung über die Geburt des zweiten Sohnes Jesajas, Maher-Schalal-Hasch-Bas, enthält die Prophezeiung eine Beschreibung, wie die Bedrohung Judas beseitigt werden würde. Die Assyrer würden wie eine nicht einzudämmende Flut Syrien und das nördliche Königreich Israel überströmen und erst haltmachen, wenn sie das Land Juda überflutet hätten. Ja, sie würden ‘die Breite deines Landes füllen, o Immanuel!’ Dann warnte der Prophet Jesaja in erhabenem poetischem Stil alle Gegner Jehovas davor, sich für den Krieg zu gürten, einen Plan zu fassen oder irgendein Wort gegen Jehova zu reden. „Es wird nicht bestehen, denn Gott ist mit uns [Immanuel]!“ (Jes 8:5-10).

Einige sind der Meinung, daß im Vorbild „Immanuel“ ein dritter Sohn Jesajas war, vielleicht durch ein jüdisches Mädchen, das Jesaja als zweite Frau nahm. Gewisse jüdische Kommentatoren versuchen diese Prophezeiung auf die Geburt von Ahas’ Sohn Hiskia anzuwenden. Jedoch trifft dies nicht zu, da die Prophezeiung während der Herrschaft des Ahas geäußert wurde (Jes 7:1), und zu der Zeit war Hiskia mindestens neun Jahre alt (2Kö 16:2; 18:1, 2).

Andere sind der Ansicht, daß der zweite Sohn Jesajas (Maher-Schalal-Hasch-Bas) damit gemeint sein könnte. Er wird in dem darauffolgenden Kapitel erwähnt, und von ihm wird gesagt: „Ehe der Knabe zu rufen weiß: ,Mein Vater!‘ und ,Meine Mutter!‘, wird man das Vermögen von Damaskus und die Beute von Samaria vor dem König von Assyrien wegtragen“ (Jes 8:1-4). Zweifellos findet man in diesen Worten Ähnlichkeiten mit dem, was über Immanuel gesagt wurde: „Ehe der Knabe das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen wissen wird, wird der Erdboden, vor dessen beiden Königen [von Damaskus und Syrien] du Grauen empfindest, gänzlich verlassen sein“ (Jes 7:16). Die Geburt des zweiten Sohnes Jesajas wird auch in enge Verbindung mit der weiteren Prophezeiung über Immanuel gebracht, und ähnlich wie Immanuel als „Zeichen“ dienen sollte, sollten, gemäß den Worten Jesajas, ‘er und die Kinder, die Jehova ihm gegeben hat, als Zeichen’ dienen (Jes 7:14; 8:18).

Der Haupteinwand gegen eine Identifizierung des Immanuel der Tage Ahas mit dem zweiten Sohn Jesajas liegt darin, daß die Frau Jesajas als „Prophetin“ bezeichnet wird und nicht als „Herangereifte“. Dagegen spräche auch die Tatsache, daß sie schon die Mutter des Erstgeborenen Jesajas, Schear-Jaschubs, also keine „Herangereifte“ mehr war (Jes 7:3; 8:3). Es ist jedoch von Interesse, daß das Wort „Herangereifte“ hier keine Übersetzung des hebräischen Ausdrucks bethuláh ist, der definitiv „Jungfrau“ bedeutet, sondern des Wortes ʽalmáh, eines Ausdrucks, der eine umfassendere Bedeutung hat und sich auf eine junge Frau bezieht, die entweder eine Jungfrau oder eine jung verheiratete Frau sein konnte. Das singularische Wort ʽalmáh kommt in sechs weiteren Texten vor, wobei öfter eine Jungfrau gemeint ist (1Mo 24:43 [vgl. V. 16]; 2Mo 2:8; Ps 68:25; Spr 30:19; Hoh 1:3; 6:8).

Immanuel kann eindeutig als der Herr Jesus Christus identifiziert werden — zum einen als Person und zum anderen in seiner Rolle, die er auf der Erde spielte. Dadurch, daß das hebräische Wort ʽalmáh gebraucht wird, findet die Prophezeiung auf das Vorbild (wenn es sich dabei um die junge Frau von Ahas oder Jesaja handelte) Anwendung und auf das Gegenbild (Maria, die zwar verlobt, aber noch Jungfrau war). Es besteht kein Zweifel, daß Maria eine Jungfrau war, als sie „durch heiligen Geist schwanger“ wurde, denn Matthäus und Lukas haben diese historische Tatsache aufgezeichnet (Mat 1:18-25; Luk 1:30-35). Matthäus sagte: „Das alles geschah in Wirklichkeit, damit sich erfülle, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte.“ Es war ein Kennzeichen des langerwarteten Messias. In Übereinstimmung damit gebrauchte Matthäus in seinem Evangelium (als er aus Jesaja 7:14 zitierte) das griechische Wort parthénos, was „Jungfrau“ bedeutet, um das Wort ʽalmáh wiederzugeben, und sagte: „Siehe! Die Jungfrau [parthénos] wird schwanger werden und wird einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben“ (Mat 1:22, 23). Das bedeutet auf keinen Fall, daß er sich Freiheiten herausgenommen und den Text verdreht hätte. Die jüdischen Übersetzer der griechischen Septuaginta hatten mehr als ein Jahrhundert zuvor ebenfalls bei der Wiedergabe von Jesaja 7:14 parthénos verwandt.

Die Identität Jesu Christi mit Immanuel bedeutet nicht, daß er eine Inkarnation Gottes war, „Gott und Mensch zugleich“. Befürworter der Dreieinigkeitslehre behaupten, dieser Gedanke werde durch die Bedeutung des Namens Immanuel, „Mit uns ist Gott“, angedeutet. Es war jedoch bei den Juden allgemein üblich, in hebräischen Namen das Wort Gott oder sogar Jehova mit einzubeziehen. Sogar heute heißen viele Immanuel, doch keiner von ihnen ist eine Inkarnation Gottes.

Wem die Anweisung, die der Engel Maria gab („du sollst ihm den Namen Jesus geben“), und die Prophezeiung Jesajas („sie wird ihm gewiß den Namen Immanuel geben“) widersprüchlich erscheint, sollte bedenken, daß der Messias auch noch andere Namen erhalten sollte (Luk 1:31; Jes 7:14). In Jesaja 9:6 heißt es zum Beispiel im Hinblick auf den Messias: „Sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.“ Doch der erstgeborene Sohn Marias erhielt weder als Säugling noch nach dem Beginn seines Dienstes einen dieser Namen als persönlichen Namen. Diese Bezeichnungen hatten vielmehr eine prophetische Bedeutung, sie waren sowohl Titel als auch Namen, durch die der Messias gekennzeichnet werden sollte. Jesus erfüllte die Bedeutung dieser Namen in allen Einzelheiten. Sie hatten eine prophetische Bedeutung in dem Sinne, daß sie auf seine Eigenschaften und auf die guten Dienste hinwiesen, die er all denen leisten würde, die ihn als Messias annähmen. So verhält es sich auch mit dem Titel Immanuel; Jesus entsprach dem, was der Titel bedeutete, und erfüllte es.

Die Anbeter Jehovas haben stets den Wunsch gehabt, daß Gott mit ihnen sei, daß er ihnen bei all ihrem Tun zur Seite stehe und sie unterstütze, und oft gab er ihnen diesbezüglich eine Zusicherung, manchmal sogar durch sichtbare Zeichen (1Mo 28:10-20; 2Mo 3:12; Jos 1:5, 9; 5:13 bis 6:2; Ps 46:5-7; Jer 1:19). Vielleicht hat Jehova alles so geleitet, daß man heute nicht mehr genau weiß, wer in den Tagen des Ahas Immanuel war, damit die Aufmerksamkeit späterer Generationen nicht von dem größeren Immanuel abgelenkt werde, wenn dieser wie ein Zeichen vom Himmel in Erscheinung treten würde. Jehova gab dadurch, daß er seinen geliebten Sohn als den verheißenen messianischen „Samen“ (1Mo 3:15) und rechtmäßigen Erben des Thrones Davids auf die Erde kommen ließ, das größte Zeichen dafür, daß er die Menschheit nicht im Stich gelassen hatte und treu zu seinem Königreichsbund stand. Der Name und Titel Immanuel traf deshalb besonders auf Christus zu, denn seine Gegenwart war tatsächlich ein Zeichen vom Himmel, und da sich dieser hervorragendste Vertreter Jehovas unter der Menschheit befand, konnte Matthäus zu Recht unter Inspiration sagen: „Mit uns ist Gott.“


http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200002152?q=junge+frau&p=par


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GiusAcc
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18.02.2015 um 01:39
Die Identität Jesu Christi mit Immanuel bedeutet nicht, daß er eine Inkarnation Gottes war, „Gott und Mensch zugleich“. Befürworter der Dreieinigkeitslehre behaupten, dieser Gedanke werde durch die Bedeutung des Namens Immanuel, „Mit uns ist Gott“, angedeutet. Es war jedoch bei den Juden allgemein üblich, in hebräischen Namen das Wort Gott oder sogar Jehova mit einzubeziehen. Sogar heute heißen viele Immanuel, doch keiner von ihnen ist eine Inkarnation Gottes.
Hier wird doch nur auf irgendeine Logik eingegangen, ohne irgendwelche Bibeverse.


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18.02.2015 um 09:49
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Lese doch einfach einmal Jesaja K. 7 im Zusammenhang, dann wirst du sehen das meine Erklärung richtig ist!
Jawohl, Herr Lehrer :)
Was Du sagst muss ja richtig sein. Alle anderen Ansichten müssen daher grundsätzlich falsch sein. Tolle Logik :)

Ich stelle immer wieder fest: Du stellst hier nur rhetorische Fragen und anschließend kommst du dann mit den dir bereits bekannten Antworten, die natürlich alle absolut richtig sein müssen. Das nennt man aber nicht diskutieren, sondern missionieren!
Tommy57 schrieb:Dass diese Prophezeiung dann noch eine zweite und größere Erfüllung am Messias hatte, zweifle ich doch nicht an, oder?
In der Prophezeihung wird nur von "einem" Immanuel gesprochen und nicht von "zweien", bei denen der erste ein kleiner Immanuel sein soll, von dem man nicht einmal weiß, wer das eigentlich gewesen sein soll und dann noch von einem größeren Immanuel, der Jesus gewesen sein soll! Das ist mal wieder Deine Interpretation! Das gibt die Schrift so aber gar nicht her!

Wie kommt man eigentlich zu so einem Blödsinn, aus der Prophetie Jesajas einen kleinen Immanuel und einen großen Immanuel heraus zu lesen?


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Nicolaus
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18.02.2015 um 09:58
@Optimist
Optimist schrieb:Du glaubst demnach das was ich vorher auch geglaubt hatte, nämlich, dass Immanuel von Anfang an NUR eine Prophezeiung hinsichtlich Jesus ist, bzw. dieser Immanuel in echt gar nicht existiert hatte?
Ich weiß ja nicht, was du geglaubt hast, aber ich glaube, dass die Worte Jesajas sich allein auf den Messias Jesus beziehen! Der wird eben dort als Immanuel bezeichnet, was eben "Gott ist mit uns" bedeutet. Dieser Immanuel war kein anderer als Jesus und als Jesus hat er in echt existiert! Das glaube ich.
Optimist schrieb:Ja wie gesagt, mittlerweile sehe ich das jetzt genauso wie Tommy.
Ja leider :)
Deswegen geht er auch so intensiv auf dich ein, weil er merkt, wie leicht du durch ihn beeinflussbar bist! In der Hoffnung irgendwann aus dir dann endlich mal nen guten ZJ´ler machen zu können. :)
Optimist schrieb:Aber wie gesagt, Tommy glaubt ja, dass es eine doppeldeutige Prophezeiung ist, welche eben AUCH bzw. gleichzeitig auf Jesus hindeutet.
Es gibt keine doppeldeutigen Prophezeihungen! Wenn es wirklich Gott ist, der durch einen Propheten spricht, sind es niemals Doppeldeutigkeiten! Auf die Art spricht nur der Teufel!
Wenn das so gewesen wäre, hätte Jesaja von zwei Immanuels gesprochen, einem kleinen unbekannten und einem großen Immanuel als Jesus. Woraus geht das hervor?


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