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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

4.202 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Atheismus
Nesca
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 01:30
@cognition
cognition schrieb:Das war witzig gemeint keine Sorge
Ich mach mir schon keine Sorgen.
War nur ein Tipp wenn jemand anderes es mal vergessen sollte, dass man direkt nachgucken kann.
Text
Ein sehr schlechter Tipp, weder hilfreich noch lustig.
cognition schrieb:Aber wenn dir das derart auf der Seele liegt, entschuldige ich mich bei dir in aller Förmlichkeit.
Das liegt mir nicht auf der Seele, ich weise dich nur auf dein provokatives Verhalten hin.
cognition schrieb:Ich habe desweiteren keine Probleme damit nein, ich habe eher Probleme damit,dass man die Entstehung von Vorurteilen provoziert.
Zur Entstehung solcher trägst du gerade auch schon einen nicht unerheblichen Teil bei.


So und nun zum letzten Mal, Back2Topic, weitere Beiträge deinerseit die nichts mit dem eigentlichen Thema zutun haben, werden ignoriert.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 01:48
@Nesca
Der letzte Beitrag war kein bisschen provokant geschrieben, entschuldigung wenn es so ankam.
Und provozieren war ganz bestimmt nicht meine Intention, wenn ich das an einem anderen User schon moniere.

Um mal Topic nach vorne zu bringen:

Keiner von beiden Gruppierungen ist ignoranter, man sollte jedes Individuum völlig gleich welchens Glaubens oder Nichtglaubens an Gott oder an andere Übernatürliche Dinge, einzelnd betrachten.
Es gibt Dinge die kann der Mensch empirisch be und widerlegen und es gibt die Dinge kann man entweder gar nicht begreifen oder nur, wenn einem etwas Unerklärbares greibar wird und man keine anderen Erklärung dafür findet außer der Glaube selbst.Man sollte jeden akzeptieren und respektieren oder zumindest tollerieren und nicht auf Grund des Glaubens, die Glaubwürdigkeit abwerten.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 02:18
@-LOVE-
Ich will mal versuchen, Dir deine Fragen zu beantworten. Leicht ist das sicherlich nicht, also frage ruhig nach, wenn ich etwas nicht genau genug erklärt habe, und deine Frage nicht richtig beantwortet habe.  

Die Bibel ist zuerst einmal nicht nur ein Buch, sondern eine Zusammenfassung einiger Schriften. Sie wird als "Gottes Wort" bezeichnet. Und dan fängt es auch schon an. Die einen meinen, dass alles exakt Gottes Wort ist, die anderen meinen, das die Schriften, die als Bibel zusammengefasst sin, von Gott inspiriert wurden-demzufolge auch Auslegung bedürfen. Ich gehöre zu dieser Fraktion.
Ich muss Dir widersprechen, wenn du sagst, dass die Bibel als Wort Gottes als "widerlegt" gilt. Eigentlich bietet die Bibel nämlich nichts, das im modernen (wissenschaftlichem) Sinne wiederlegbar ist.
Bewiesen ist, dass Jesus wirklich gelebt hat-als historische Gestalt taucht er noch in anderen Schriften (der Römer) auf.
Belegt ist auch, dass die Städte, um die es geht, existierten- einige existieren ja immer noch.
Einige der Wunder- gerade einige Heilungswunder kann man sehr gut erklären- für die meißten Menschen ist etwas dann kein Wunder mehr, wenn es erklärbar ist- für einen Christen ist das nicht der Fall.
Die Fixierung auf die einzelnen Schriften der Bibel-gerade das neue Testament- hat historische Gründe und ist natürlich auch darinnen begründet, dass gerade die Evangelien von Jesu Wirken und seinen Worten sprechen. 4 Menschen haben 4 Evangelien geschrieben und das Wirken Jesu auf unterschiedliche Weise beleuchtet.
Es dient als Anhaltspunkt, als Leitfaden für das Leben eines Christen, der sich eben zu Jesus Christus bekennt und dem Ruf Jesu "Folge mir nach" gefolgt ist.
Das daraus unterschiedliche Auslegungen entstehen und auch Menschen unterschiedlicher Reife dann letzen Endes auch unterschiedlich extrem in ihren Glaubensansichten sind- das liegt im Wesen des Menschens.
Die ersten Gemeinden wurden von Paulus betreut, darum gibt es nach den Evengelien einige Briefe von Paulus an einzelne Gemeinden, die einen sehr guten Eindruck vermitteln, wie es in diesen zuging, auch Schwierigkeiten werden dort gut beschrieben-man kann sich diese gut als Leitfaden innerhalb der eigenen Gemeinden (Kirche) nehmen.
In einigen Schriften sind sehr viele Lebensweisheiten enthalten, die Sprüche beispielsweise bieten diese zuhauf.
Das mit den ganzen "Bekehren/Überzeugen" wollen geht auf den sog. Missionsbefehl zurück, den Jesus gegeben hat. "Macht zu Jüngern" und "Verkündet die frohe Botschaft auf der ganzen Welt".
Ich selbst halte den Missionsbefehl für einen der Gründe, warum es millitante Christen gibt.
Dieser wird meines Erachtens vielfach aus dem Gesamtkanon der Lehren Jesu gerissen und genau dann entsteht nämlich das "Evangelisieren" der Menschen- das vielen Menschen sicherlich gar nicht guttut-und diese auch sehr oft eher von Gott wegtreibt.
Auch hier geht es um die persönliche Reife eines jeden. Jesus hat nie gesagt, dass man Menschen mit dem Glauben bedrängen und belästigen oder sogar bedrohen! soll-aber vielfach wird das getan. Das ist schade, finde ich.

Was die pobjektive Nachweisbarkeit von "Wahrheit" angeht. Ich denke, ich weiß, was du meinst, ich führe diesen Wunsch der Menschen, alles am Besten wissenschaftlich erklähren und belegen zu können, auf den im Westen seit einigen Jahrhunderten sehr populären Materialismus zurück der im Kapitalismus ja momentan seinen traurigen Höhepunkt findet.
Sobald irgend jemand aufzeigen kann, das etwas wissenschaftlich erwiesen ist, wird es als "Wahrheit" erachtet- oftmals entgegen aller Traditionen und Erkenntnisse. Das hat beispielsweise auch (leider!) dafür gesorgt, das viel überliefertes Wissen zum Thema Heilung  von Erkrankungen einfach in Vergessenheit geriet.
Oft wird gerade in der Medizin das Rad neu erfunden- ein Beispiel: Wir wissen nun, das Männer beim, Sex vermehr die Gehirnareale benutzen, die auch für das Sehen verantwortlich sind, bei der Frau werden mehr Gehirnareale benutzt, die für das "inne Empfinden" verantwortlich sind. Ehrlich: Das wussten wir auch vorher,oder?. Wir wussten es aus Erfahrung.
Es gibt unglaublich viele Bücher, die den Unterschied zwischen Mann und Frauch im Verhalten aufzeigen-auch aus der Antike gibt es Schriftstücke. Naja, nun hats die Wissenschaft auch festgestellt.

Es gibt viele Dinge, die wir aus Erfahrung und Überlieferung schon lange wussten- nun werden sie wissenschaftlich untersucht.
Aus dem spirituellen Bereich: Luziden Träumen (galt lange als Spinnerei), Nahtod-Erfahrungen (Belege mehren sich für die Idee, das diese keine Spinnereien des Gehirns sind), sehr interessant auch: terminale Geistesklarheit- gibt einige gute Publikationen dazu. Thema Beten: Veränderung der Gehirnfunktion währenddessen- Thema Alzheimer und die Nonnenstudie.
Dies alles sind natürlich keine wissenschaftlichen Beweise für einen Gott- zeigen aber zumindest auf, das es da noch sehr viel gibt, was mit unserem heutigen wissenschaftlichem Weltbild nicht vereinbahr ist.- und es scheint so, als würden die Erklärungen der Phänomene zunehmend das traditionelle naturwissenschaftliche Feld verlassen müssen.
Zusätzlich ist die naturwissenschaftliche Beweisführung nicht die einzige Beweisführung, die auf der Welt Gültigkeit hat- aber die einzige die Atheisten für einen Gott fordern und als gültig ansehen. Man muss sich das mal vorstellen: für ein Wesen, das transzendent ist und von dem wir glauben, dass es jenseits dieser Welt existiert wird gefordert, das die Beweisführung eine Weltimanete sein soll, dessen Vorraussetzungen sich vom Materialismus ableiten. Das das nicht funktionieren kann liegt auf der Hand.

Aber zu den anderen Methoden der Beweisführung, die auf der Welt Gültigkeit besitzen:
Zeugenbeweise sind vor Gericht als Beweisführung zugelassen. Es gibt mehr als drei Milliarden Anhänger der monotheistischen Religionen Judentum, Islam und Christentum (ein Gott, denn Christentum und Islam sind Ableger oder Updates aus dem Judentum).
Von diesen behaupten viele sehr zuverlässige Menschen, sie haben einen Gott persönlich kennengelernt. Deren Informationen über diesen Gott gleichen sich in vielerlei Hinsicht.
Nach deren Berichten scheint der Glaube als solcher nicht ausschließlich auf intelektueller Ebene abzulaufen- sondern- und das ist das was vielen Atheisten sehr verschlossen bleibt- auf einer geistlichen Ebene (das ist nunmal da Wort, das für diese Art der Komunikation/Erfahrung geprägt wurde). Diesen Berichtenden werden im Erleben des Gottes Dinge auch nahezu offenbart.
Offenbahrung ist eine andere Form der Erfassung und Verarbeitung von Informationen-nicht die, die durch das rationale Erklären erfolgt.Wikipedia beschreibt es als Unterpunkt zum Thema Offenbarung mit dem Begriff Offenbarungserlebnisse ganz schön. Kannst ja mal nachlesen.
Historisch sind diese Berichte seit Jahrtausenden überliefert- und Gotteserlebnisse werden immer wieder aufs neue bestätigt. Die Menschen dieses Jahrhunderts beschreiben ihre Erlbebnisse mit Gott ähnlich wie die anderen Jahrhunderts oder bestätigen deren Berichte. Sie sagen dann eben: Ja, genauso hab ich es auch erlebt".
Oft ohne, das sie vorher Zeugenaussagen anderer Jahrhunderte oder anderer Menschen gelesen haben, tragen sie ihre Erlebnisse lange alleine mit sich rum- bevor sie dann davon berichten. Wichtig ist, das diese Erlebnisse klar von den Erlebnissen psychisch Kranker abgegrenzt werden können- dies ist auch wissenschaftlich berichtet worden.
Wir haben also auch noch neben den Zeugenaussagen die histiorische Beweisführung.
In der Naturwissenschaft sind diese Beweisführungen nicht annerkannt, obwohl Befragungen auch naturwissenschaftlich (statistisch) erfassbar sind.
Warum diese zwei Arten der Beweisführung in den Naturwissenschaften keine Annerklennung findet, hat etwas mit dem allgemeinen Konses zu tun, was Naturwissenschftlich ist und wie die Beweisführung laufen soll (generell zumindest logisch aufgebaut), damit das Ergebnis als Beweis, oder zumindest als Beleg annerkannt wird. Hierzu wird sehr viel Wert auf die Logik gelegt- aber man kann nicht genug betonen das der Verstand-die Logik nur eines von vielen Fähigkeiten ist, die der Mensch besitzt. Die Psychotherapie (Tiefenpsychologie) beispielsweise bedient sich wenig der Logik beim Behandeln des Patienten. Das hat etwas damit zu tun, dass in der Welt der Emotionen ganz andere Schwerpunkte gesetzt werden und Gesetze herrschen, als in der Welt der Ratio-der Logik.
Ähnlich ist es auch in der geistlichen Welt. (nicht zu verwechseln mit geistig!)  

Was das Drohen mit der Hölle angeht- in meinem Post vom 14.12 um 12.54 Uhr hab ich mal was dazu geschrieben- das würde deine Frage vielleicht etwas beantworten. Schaus Dir dochmal an.
Generell muss ich aber dazu noch sagen, das es wirklich Menschen gibt, die Drohungen aussprechen- vielfach aus Verletzung oder aus übertriebener Führsorge anderen gegenüber. Richtig ist das nicht und auch nicht im Sinne Jesu- der zwar manchmal sehr direkt war aber sicherlich auch mit einer ganz anderen Autorität gesprochen hatte als ein Christ das tun kann. Manchmal versuchen die Menschen Jesus zu kopieren- das misslingt dann natürlich. Persönliche Reife ist hier auch das Schlüsselwort.  

Warum ein liebender Gott all diese schlimmen Dinge macht, wie er im AT tat, ist eine der dringlichsten Fragen, die immer wieder gestellt wird. Ich kann sie Dir so nicht beantworten, dazu müsstest du mir wirklich Beispiele nennen, die Motivation Gottes ist oft sehr verschieden und ergibt sich oft aus dem Kontext. Gerade was das AT angeht, kann ich einiges übrigens auch nicht beatworten. Einiges erklärt sich sehr gut aus Übersetzungsfehlern, da muss man dann in die Urschriften reingehen- anderes wiederrum ist nur im Lichte unserer westlichen Welt schrecklich, dann wiederrum anderes ist eine ganz normale Strenge- die Gott heute auch noch durchblicken lassen kann, wenn er denn will. Aber wie gesagt, da musst du mir Beispiele nennen.  

Jesus ist das Zentrum des christlichen Glaubens, da wir davon ausgehen, dass er durch seinen Kreuzesttod eine Brücke zu Gott bildet. Das Problem, dass wir mit Gott haben ist, dass man in seiner Nähe nur existieren kann, wenn man vollkommen rein ist. Diese Reinheit kann man bedingt erzeugen, indem man Gutes tut, seinem Gewissen folgt, etc. Man kann sich also ein wenig "reiner machen". Das reicht aber bei Weitem nicht- wir würden trotzdem in der Gegenwart Gottes ausgelöscht werden, da wir eben nicht vollkommen rein sind.
Für das Volk Israel hatte Gott also einiges an Vorschriften aufgestellt, was sie befolgen mussten, damit er in ihre Nähe kommen konnte. Leider hat selbst einer der Gerechtesten von ihnen Mose Gottes Angesicht nicht sehen können- Gott konnte nur an ihm vorbeigehen, ohne das Mose ihn sehen konnte- dann dann wären ihm sämtliche Neuronen im Gehirn ausgebrannt- weil er nicht rein genug war.
Der Sünde Sold ist der Tod-heißt es in der Bibel. Sünde als Zielverfehlung interpretiert (was ich tue) hat also als Verdienst den Tod (Gottverlassenheit) . Für Sünde gibt es den Tod. Ok. Also hat Gott einen Umweg geschaffen und Jesus ist als sein Sohn auf die Welt gekommen und hat als einzig Gerechter, der im Anlitz Gottes stehen konnte, den Tod in Kauf genommen- und damit auch die Gottesferne (Das wird aus dem Satz deutlich, den Jesus am Kreuz sagt:Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?).

Demzufolge haben wir jetzt die Möglichkeit jetzt und auch nach umserem leiblichen Tod in Gegenwart Gottes zu leben.  Gott hat einen Zugang zu uns geschaffen, weil wir es nicht konnten. Und er tat das, weil er uns liebt und bei uns sein will.
Unsere Kinder werden in Gottesferne (aber nicht ohne Gott) geboren. Naja, und wie kam die Gottesferne in die Welt? Die erste Gottesferne wird als Ursünde bezeichnet und meint damit die Tatsache, dass Adam und Eva sich von Gott entfernt haben, indem sie die Frucht aßen, die sie nicht essen durften. Was das bedeutet, denn diese Geschichte ist als Bildnis zu verstehen (die Bibel redet oft in Bildnissen, wie Jesus es auch gerne tut, wenn er von geistlichen Dingen redet), ist schwer darzulegen.
Nur kurz: Der verbotene Frucht musste im Garten Eden stehen, denn Gott wollte Wesen schaffen, die ihm gleichen, die aber keine Roboter sind, sondern einen freien Willen haben. Einen freien Willen hat man aber nur, wenn man sich auch gegen Gott entscheiden kann. Das kann man natürlich nicht, wenn man alles darf, man muss sich dann nie entscheiden, und damit seinen freien Willen demonstrieren, denn es gibt ja nur ein Leben mit Gott. Also kann man sich auch gegen Gott entscheiden.
Irgendewann haben sich die beiden eben gegen Gott entschieden- und als Konsequenz ist eben dann die Gottesferne (nicht Gottlosigkeit) in unsere Welt gekommen. Das war jetzt nur ein kurzer Versuch- sicherlich stark unvollständig- ich hab versucht, es einigermaßen kurz darzustellen, so das das Wesentliche herauskommt.  

Na klar geht das alles ohne Bibelkeule, nur ganz im ernst, es wird doch vielfach gefordert. Ich bin eigentlich gar kein Freund davon, immer wieder Bibelzitate zu bringen, nur wenn ich erkläre ohne Bibelzitate dann kommen hier auf allmy genug Leute und drehen einem das Wort im Munde um. Weißt du, in einem christlich geprägtem Land glauben viele Menschen sie wissen was in der Bibel steht- und darum meinen sie auch, dass ihre gegenchristliche Ansicht in der Bibel begründet ist. Das ist gerade bei Atheisten absolut nicht der Fall- da kennt kaum einer das was er ablehnt.
In einem anderen Tread wurde mir von Atheisten vorgeworfen, mein Glaube wäre beliebig, weil ich eben ohne Bibelsprüche argumentiert habe- und es wurde gefordert, das ich sage, auf welcher Grundlage mein Glaube fußt. Darum argumentiere ich hier lieber mit Bibelsprüchen, da wird eine Widerlegung der Gedankengänge schwieriger, und mein Glaube wird eher axeptiert.

Den Standpunkt von Ungläubigen lasse ich gerne gelten. Allerdings sollte den Atheisten auch klar sein, und sie sollten folgendes gelten lassen sollten:
1. Der Glaube an einen christlichen Gott wird sich nicht mit ihren Methoden der Logik ergründen lassen, denn er läuft auf einer Ebene ab, die der Logik nicht den gleichen Stellenwert einräumt, wie sie es einfordern. Das liegt in der Natur dieser geistlichen Ebene. Es gibt viele Ebenen auf dieser der Welt, die sich beschreiben lassen, für die die Logik aber irrelevant oder zumindest nur sekundär relevant ist. Die Erklärung, wie Vanilleeis schmeckt, kann man auch nicht damit nachvollziehen, indem man das Rezept auswendig lernt. Logik ist bei der Beschreibung von Sinneserfahrungen nämlich nur sekundär relevant. Man muss es erfahren- dann weiß man auch, was gemeint ist.

2. Es gibt auch noch andere Beweise, die in der Welt annerkannt werden, außer dem Naturwissenschaftlichen.

3. Zusätzlich ist der christliche Gott absolut nicht gerecht. Denn Gnade ist nicht gerecht.


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veritatis
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 02:44
Der Glaube bleibt immer nur Glaube, ob beim Atheisten oder Gläubigen, sie beide glauben nur, der Glaube ist keine Gewissheit, das Wort sagt es selbst.
Nur der im Gottesbewusstsein lebt kennt die Wahrheit, der wer im Ego-bewusstsein lebt wird sie nie erfahren, es gibt nur einen Weg um Gottesbewusstsein zu erhalten, man muss den Weg der Liebe gehen.

alles Liebe Veritatis


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aceofspades
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 03:01
@-LOVE-

Hm, du hast schon recht, die Wortwahl hätte eher lauten sollen: Eigentlich müsste man die Neutralen dazu befragen, nur gibt es die bei der Glaubensfrage eher selten. Das Thema des Threads ist nunmal so polar formuliert, und der überwiegende Großteil der Weltbevölkerung ist durchaus in die Lager gläubig oder eben nicht gläubig unterteilbar.

Da fallen die wenigen, die beides in Betracht ziehen, keinen Widerspruch erkennnen, oder es als reines Gedankenspiel ansehen eben weniger ins Gewicht. Deren Aussagen würde ich eher als Indikator gelten lassen, als die der sich gegenüberstehenden Lager des Topics.

Es kann und wird niemals einen Gottesbeweis oder einen Gegenbeweis geben können, weswegen ich weder die verstehe, die unbedingt missionieren möchten, noch diejenigen, die ihr Tagwerk mit vermeintlichen Gegenbeweisen verbringen. Aus meiner Sicht beides Fanatiker, die sich in gewisser Weise mehr ähneln, als ihnen recht ist.

Und: es gab tatsächlich schon Hochkulturen, die beides, Wissenschaft und Glauben, vereinigt haben, und keinen Widerspruch darin sahen, wobei ich in erster Linie die Veden im Kopf habe.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 03:16
@aceofspades
Sehr guter Beitrag und geht genau in die Richtung meiner Meinung Hut ab :)

Besonders dies hier:
aceofspades schrieb:Da fallen die wenigen, die beides in Betracht ziehen, keinen Widerspruch erkennnen, oder es als reines Gedankenspiel ansehen eben weniger ins Gewicht. Deren Aussagen würde ich eher als Indikator gelten lassen, als die der sich gegenüberstehenden Lager des Topics.
ist mit meiner Auffassung identisch.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 08:15
@Rejana
Rejana schrieb:Bewiesen ist, dass Jesus wirklich gelebt hat-als historische Gestalt taucht er noch in anderen Schriften (der Römer) auf.
Eine Person namens Jesus hat es vielleicht gegeben. Aber der Jesus der Wunder vollbrachte, stammt aus der Bibel. Vom diesen Wundern wird sonst nirgends berichtet.
Rejana schrieb:Belegt ist auch, dass die Städte, um die es geht, existierten- einige existieren ja immer noch.
New York Existiert und wird in Spiderman Heften erwähnt. Bedeutet dass nun das Spiderman ebenfalls existiert?
Rejana schrieb:Man muss sich das mal vorstellen: für ein Wesen, das transzendent ist und von dem wir glauben, dass es jenseits dieser Welt existiert wird gefordert,
Wenn man das Wesen nicht beweisen kann, da es ausserhalb unserer Welt existiert, könnte man zumindest sein Wirken in dieser Welt beweisen. Aber wozu sollte ein Wesen, das nicht in dieser Welt lebt auf diese Einfluss nehmen?
Im Zitierten Teil deines Posts, machst du für Gott eine Ausnahme. In diesem Fall, dass er nicht Logisch erfassbar ist. Was also nennst du Gott, wenn du eigentlich nicht wissen kannst was das ist?
Rejana schrieb:Weißt du, in einem christlich geprägtem Land glauben viele Menschen sie wissen was in der Bibel steht- und darum meinen sie auch, dass ihre gegenchristliche Ansicht in der Bibel begründet ist.
Das liegt aber vor allem daran das die Bibel eben sehr vielfältig Interpretierbar ist. Das wird von den verschiedenen Religionen auch ausgiebig getan. Das zeigt eher dass nicht alle Ansichten stimmen können.

Nicht alle Religionen können Recht haben, aber es könnten sich alle irren.
Rejana schrieb:Aber zu den anderen Methoden der Beweisführung, die auf der Welt Gültigkeit besitzen:
Zeugenbeweise sind vor Gericht als Beweisführung zugelassen
Zeugenaussagen stehen aber eher weiter unten, was die Beweise angeht. Ausserdem ist das Autoritätsargument, dass du benutzt, nicht besser als wenn ich sagen würde:
„Mein Nachbar hat eine Fee im Keller und 10 seiner Freunde haben dies bestätigt.“
Beweisen tut dies rein gar nichts.

Für die Aussergewöhnliche Behauptung, dass ein Gott exitiert, braucht es auch aussergewöhnliche Beweise.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 10:26
Rejana schrieb:Eigentlich bietet die Bibel nämlich nichts, das im modernen (wissenschaftlichem) Sinne wiederlegbar ist.
die tatsache das die bibel ca. 70 jahre nach jesus tod von über 50 verschiedenen autoren in einen zeitrahmen von 1500 jahren geschrieben und darin um die 50.000 fehlübersetzungen vermutet werden macht diese buch nicht wirklich glaubwürdig.
Rejana schrieb:Bewiesen ist, dass Jesus wirklich gelebt hat-als historische Gestalt taucht er noch in anderen Schriften (der Römer) auf.
das ist richtig aber er wurde nie als aussergewöhnlich/übermenschlich beschrieben sondern eher als rebelle. auch wurde kein einziges wunder dass er vollbracht haben soll in irgendwelchen anderen schriften ausser der bibel erwähnt was doch sehr seltsam ist hätte dies doch einiges aufsehen erregen müssen. daraus folge ich, dass ihm die wunder angedichtet wurden um ihn als übermenschlich darzustellen ----> klevere marketingstrategie um den eingottglauben bzw. eine religion durchzusetzen.
Rejana schrieb:Einige der Wunder- gerade einige Heilungswunder kann man sehr gut erklären- für die meißten Menschen ist etwas dann kein Wunder mehr, wenn es erklärbar ist- für einen Christen ist das nicht der Fall.
da stellt sich mir doch die frage warum christen ihre augen verschließen wenn die wunder der bibel doch auf wissenschaftlicher basis erklärbar sind. man hat natürliche ereignisse den gläubigen als wunder "verkauft" was bis in die heutige zeit scheinbar immer noch von vielen menschen angenommen wird. darann immer noch zu glauben in unserer heutigen aufgeklärten zeit ist für mich schlicht selbstbetrug und auch etwas weltfremd.
Rejana schrieb:4 Menschen haben 4 Evangelien geschrieben und das Wirken Jesu auf unterschiedliche Weise beleuchtet.
von menschen die lange NACH jesus lebten !!

die evangelien wurden ca. zu dieser zeit geschrieben:

matthäus: ca. 80–90 n. Chr.
lukas: ebenfalls um 79-93 n. Chr.
markus: ca. 65-70 n. Chr.
johannes: ca. 80 -110 n. Chr.

meiner ansicht nach sind diese schriften interpretationen/vorstellungen, wunschdenken aber keine geschichtlichen tatsachen.
Thema Beten: Veränderung der Gehirnfunktion währenddessen-

Dies alles sind natürlich keine wissenschaftlichen Beweise für einen Gott- zeigen aber zumindest auf, das es da noch sehr viel gibt, was mit unserem heutigen wissenschaftlichem Weltbild nicht vereinbahr ist.-
wer betet führt einen dialog (suggestion) mit sich selbst, veränderungen im gehirn sind wissenschaftlich erklärbar weil unser denken gewisse regionen im gehirn anspricht was auch nachweisbar ist. das hat aber absolut nichts mit gott zu tun sondern ist ein normaler vorgang!

ich kann echt nicht verstehen warum man gott dafür verantwortlich machen möchte wenn die wissenschaft uns doch erklärungen liefern kann ..... man muss nur den willen haben sich damit zu beschäftigen und sich auch darauf einlassen WOLLEN.
Rejana schrieb:Historisch sind diese Berichte seit Jahrtausenden überliefert- und Gotteserlebnisse werden immer wieder aufs neue bestätigt. Die Menschen dieses Jahrhunderts beschreiben ihre Erlbebnisse mit Gott ähnlich wie die anderen Jahrhunderts oder bestätigen deren Berichte. Sie sagen dann eben: Ja, genauso hab ich es auch erlebt".
dies sehe ich als suggestion/autosuggestion an und nicht als wahre gotteserlebnisse. die psyche des menschen ist leicht beeinflussbar, was jemand sehen/glauben will das wird er auch sehen bzw. zu seiner relität machen.

für mich sind und bleiben es psychische erkrankungen wie zb. religiöse wahnvorstellungen Wikipedia: Religiöser_Wahn ectr. es gibt unzählige erkrankungen die gerade durch einen extremen gottglauben oder aus traumatischen erlebnissen herraus zu diesen
"gotteserlebnissen" führen. ---> suggesition/wunschdenken/einbildung nichts anderes aber noch lange kein beweis für gott.
Rejana schrieb:Den Standpunkt von Ungläubigen lasse ich gerne gelten. Allerdings sollte den Atheisten auch klar sein, und sie sollten folgendes gelten lassen sollten:
1. Der Glaube an einen christlichen Gott wird sich nicht mit ihren Methoden der Logik ergründen lassen, denn er läuft auf einer Ebene ab, die der Logik nicht den gleichen Stellenwert einräumt, wie sie es einfordern.
für mich persönlich kann und soll jeder glauben was er möchte. es ist mir völlig egal was jemand glaubt ich toleriere jeden menschen unabhängig von seinem glauben. jedoch kann und sollte die existenz eines gottes nicht die antwort auf alle fragen sein und auch wissenschaftliche erkentnisse ihre daseinsberechtigung haben. dieses "sich versperren" von gläubigen gegenüber der wissenschaft, das auseinandersetzen damit vermisse ich einfach.

für gläubige gibt es für alles nur eine antwort GOTT ohne nach altanativen zu suchen, andere erklärungen finden zu WOLLEN und genau dass ist es eigentlich was uns atheisten von den gläubigen unterscheidet und es uns auch unverständlich macht einen glauben auf so einseitiger basis aufzubauen.

oft wissen atheisten besser bescheid über die bibel ectr. als gläubige menschen weil sie hinterfragen und nicht alles akzeptieren wie es irgendwo geschrieben steht. atheisten suchen gegenteilige beweise von dem was geschrieben steht. gläubige suchen jedoch nicht sondern akzeptieren und wenn sie es doch tun dann suchen sie nur nach bestätigung für ihren glauben aber niemals dagegen.

genau aus diesen grund halte ich auch gläubige menschen für ignoranter als atheisten.


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killimini
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 10:49
kommt auf den Menschen selbst an.

Eine Gruppe kann man nicht spezifisch sagen.


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16.12.2012 um 18:40
@Rejana:

Vielen Dank für die ausführliche Darlegung Deines persönlichen Verständnisses von dem was Christentum ist. Ich werde es mir in Ruhe ansehen, bevor ich darauf eingehe. Deshalb bitte ich Dich um etwas Geduld.



@all:

Natürlich bin auch ich mir der Gegenargumente weitestgehend bewusst. Und ein kluger Christ wird sich sicherlich auch mit diesen befasst haben, allerdings mit einem anderen Ergebnis. Sonst wäre er kein Christ. Ganz gleich wie jemand selbst zu dieser Angelegenheit steht: Jeder hat seine Gründe und liegt von seinem jeweiligen Standpunkt aus betrachtet damit richtig. Wahrer wird es dadurch nicht. Wenn man die Dinge rein materiell beurteilt, ist das meiner Auffassung nach zu kurz gedacht. Sieht man dagegen nur das Spirituelle, nicht wirklich weit genug. Nur wer versucht das Ganze nicht aus den Augen zu verlieren, kann letztlich zu einer einigermaßen objektiven Beurteilung desselbigen kommen. Wie gesagt, dass ist lediglich meine Meinung zu dem Thema, nur eine von vielen.

Diese ganze Polarisierung ist auch nicht wirklich zielführend. Mir persönlich geht es darum, das jeweilige Gegenüber zumindest zu verstehen. Deswegen muss ich nicht blind seinem Glauben folgen. Aber so kann ich wenigstens versuchen Verständnis für den Einzelnen aufzubringen, ganz egal was er glaubt. Das wiederum hat sehr viel damit zu tun, dass man selbst Frieden haben kann mit seinem Mitmenschen. Und wollen das nicht alle? Gibt es auf allen Seiten nicht genug Streit gegeben, wo es eigentlich nur der gegenseitigen liebevollen bedingungslosen Annahme bedarf? Aber ich schweife ab. Vielleicht liegt so eine Denk- und Lebensweise nicht jedem. Brauchen wir Feindbilder, um uns selbst dem Anderen gegenüber aufzuwerten? Die Frage kann sich eigentlich nur jeder selbst beantworten und sein eigenes Ego (vielstrapaziertes Wort, ich weiß) diesbezüglich überwinden. Ich muss doch nicht krampfhaft recht behalten, um für mich zu wissen, das ich von meinem Standpunkt aus betrachtet recht habe, oder?



@veritatis:

Was ist dieses Gottbewusstsein? Sich Gott bewusst sein? Oder Gott bewusst SEIN? Hoffe Du verstehst meine Frage.


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veritatis
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

16.12.2012 um 22:48
@-LOVE-
Was ist Gottesbewusstsein?
Gottesbewusstsein ist das höchste Bewusstsein das es gibt, d.h man wird sich bewusst dass alles was ist, einen Teil Gottes enthält, man ist selbst ein Teil Gottes (logisch den man ist ja ein Teil der Schöpfung), in dem man dies entdeckt und sich bewusst wird, fängt man an die Schöpfung zu verstehen, man erkennt die Liebe und Intelligenz in dieser Schöpfung, dieses Bewusstsein findest du nur in der Schöpfung, in dir selbst. Du findest es nicht in einer Religion, oder in einem Buch, diese können dir helfen es zu finden, erfahren kann es aber nur dein wahres Du, nicht dein Ego das von der Welt geformt wurde und wird. Dieses Gottesbewusstsein ist in jedem von uns zum gleichen Teil verankert, wird aber vom menschlichen Ego unterdrückt. Gottesbewusstsein kann man nur in der Materie, und als Mensch entdecken, denn hier herrscht Dualität. Entdecke zuerst dein wahres Selbst anschließend wirst du das Gottesbewusstsein entdecken und erfahren, tue es aus Liebe zu dir selbst, werde dir bewusst dass du mehr bist als Blut, Fleisch und Zufall.
Alles Liebe Veritatis


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Malthael
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 00:18
veritatis schrieb:Gottesbewusstsein ist das höchste Bewusstsein das es gibt
wer sagt das?
veritatis schrieb:man wird sich bewusst dass alles was ist, einen Teil Gottes enthält, man ist selbst ein Teil Gottes
warum läuft bei euch immer alles aufs selbe hinaus?
im ernst das ist langweilig.
veritatis schrieb: Du findest es nicht in einer Religion, oder in einem Buch, diese können dir helfen es zu finden, erfahren kann es aber nur dein wahres Du, nicht dein Ego das von der Welt geformt wurde und wird
die vorstellung von diesem Gottesbewusstsein enspringt ebenfalls deinem Ego.
veritatis schrieb:Gottesbewusstsein kann man nur in der Materie
es gibt 3% materie im universum. heisst das gott macht gerade 3% des universums aus?
ziemlich wenig für einen allmöchtigen allwissenden.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 00:22
@Snowman_one
@-Therion-
Ich will mich dem Post von @-LOVE- anschließen, weil ich es ähnlich sehe. Über alle eure Fragen habe ich schon vorher nachgedacht, und ich habe auch eine Antwort darauf gefunden.
Nebst der Vorurteile in euren Post und den Behauptungen was Gläubige so tun und was sie nicht tun (zum Beispiel alles annehmen, was andere ihnen sagen und was ihr beide sonst noch für Vorurteile geschrieben habt) ist es genauso, wie AnnelieseM. es sagt. Jeder kluge Christ hat sich mit all diesem befasst und kam zu einem definitiev anderem Ergebnis als ihr.
Ich bin es auch total leid, darüber auf dieser Ebene zu diskutieren, und sehe das,was ich in meinem Post an AnnelieseM. über Athesisten schrieb in eurer Reaktion bestätigt.


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veritatis
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 03:10
@Malthael
@alle
wenn dir (oder wem) der Begriff: Gottesbewusstsein nicht gefällt, dann nenne es Schöpfungsbewusstsein, dieses Bewusstsein enthält alle anderen Bewusstseinsebenen, aus diesem Bewusstsein ist alles entstanden, daher ist es das höchste Bewusstsein.
Die Vorstellung dieses Bewusstsein entspringt nicht meinem Ego, es ist ganz einfach so, ich habe dieses Bewusstsein nicht erschaffen, aber ich bin ein Teil von ihm, jetzt mache damit was du willst, es ist deine Entscheidung, dein freier Wille, ich informiere nur, ich brauche keinen Menschen der mir das bestätigt.
veritatis schrieb: Gottesbewusstsein kann man nur in der Materie, und als Mensch entdecken, denn hier herrscht Dualität.
ich glaube (also ich bin nicht sicher) aber hier glaube ich , du hast diesen Satz nicht richtig verstanden, zur Erklärung: der Mensch kann nur hier auf Erden (Materie) das Bewusstsein der Schöpfung erfahren, weil hier Dualität herrscht, d.h es herrschen Gegensätze, das Gegenteil: Gut/Böse , Gottesbewusstsein/Nicht-Gottesbewusstsein, Gott/Gottlos nur hier kann der Mensch Gottesbewusstsein erfahren weil hier die 2 Bewusst-seine herrschen. Gott lässt hier zu, das Gute wie das Böse (die Energie Gut/Böse sind zu gleichen Teilen vorhanden), es ist ein Erfahrungsplanet, deshalb können wir Gott auch nicht die Schuld an Verbrechen, usw. geben.

In jedem Menschen herrscht ein doppeltes Element: einmal die innere und geistige Identität, unser wahres Selbst, unser Individuum, und andererseits das äußere, dem Wechsel unterworfene Phänomen, Ego, unsere Persönlichkeit. Sie ist eine äußere Form der Individualität, ein Gebilde an der Oberfläche des Individuums.
Das Bewusstsein des Menschen ist verschleiert von Geist und Materie. Daher kann er sein wahres Selbst nicht erkennen (dieses wahre Selbst ist göttlicher Natur). Solange der Mensch nicht frei ist von der Bindung durch Geist und Materie, kann er keine Kenntnis des Selbst haben, das Ego wird immer überhand haben.
Das Ego kann man als physisches Bewusstsein einstufen, wir brauchen dieses Bewusstsein um als Mensch existieren zu können, dieses Bewusstsein orientiert sich an unseren physischen 5 Sinnen, es ernährt sich förmlich davon, dieses Ego ist an die Materie gebunden.
Das Wesen des Menschen ist nicht nur Materie, sondern und vor allem Geist und Seele!
Beim Tod vergeht das Ego, genauso wie der Körper, Geist und dein wahres Selbst bestehen aber weiter. Dein wahres Selbst ist nicht das Wesen Mensch, noch dein Geist, sondern deine Seele, hast du dies erkannt lebst du im Schöpfungs-Bewusstsein.
im Ernst ist das langweilig?, oder entspricht es nicht deinem Ego?
wie gesagt, ich gebe nur Informationen weiter!!!!

Alles Liebe Veritatis


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emanon
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 08:29
@Rejana
@-LOVE-
@veritatis
veritatis schrieb:wenn dir (oder wem) der Begriff: Gottesbewusstsein nicht gefällt, dann nenne es Schöpfungsbewusstsein, dieses Bewusstsein enthält alle anderen Bewusstseinsebenen, aus diesem Bewusstsein ist alles entstanden, daher ist es das höchste Bewusstsein.
Die Vorstellung dieses Bewusstsein entspringt nicht meinem Ego, es ist ganz einfach so, ich habe dieses Bewusstsein nicht erschaffen, aber ich bin ein Teil von ihm, jetzt mache damit was du willst, es ist deine Entscheidung, dein freier Wille, ich informiere nur, ich brauche keinen Menschen der mir das bestätigt.
Inwieweit ist eine Diskussion über etwas nicht Fassbares wahrheitsfähig?
Wie kann belegt werden, dass das, was man sich einbildet, was man zu empfinden glaubt, die Wahrheit ist?

Ich gehe, bis zu eurer Entgegnung, mal davon aus, dass es keine Möglichkeiten gibt es nachzuprüfen.
Dann wäre es doch richtig, dass es sich beim Glauben an Gott um nicht zu verifizierende Fantasien handelt und bei Gotterfahrungen, Gottesbewusstsein, Schöpfungsbewusstsein ect. um Halluzinationen.
Sind wir so weit d'accord?


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 08:50
@Rejana
Ich gehe mal davon aus, dass insbesondere mein Spiderman Vergleich dich stört.
Für mich steht Gott in der gleichen Ecke wie die anderen Fabelwesen. Ob es jetzt Feen, Kobolde oder eben Spiderman ist.
Das mache aber nicht einfach so. bisher habe ich weder für Spidey noch für Gott fassbare Beweise gesehen.
Rejana schrieb:Jeder kluge Christ hat sich mit all diesem befasst und kam zu einem definitiev anderem Ergebnis als ihr.
Wieder benutzt du das Autoritätsargument. Meine Atheistenkollegen kamen aber nicht zu deinem Ergebnis. Es steht Aussagen gegen Aussage.
Schade finde ich, dass ich nicht nachhaken darf, da dies gleich als absprechen der Intelligenz verstanden wird.
Zudem schreibst du im Prinzip dass ich zwar eine andere Meinung haben darf, aber diese darf ich nicht in diesem Forum posten.

Den Treadtitel trifft dein Post so auf eindrückliche Weise.

Das @-Therion- und ich einer Meinung sind, könnte ich nun auch als Autoritätsargument aufführen, aber das lass ich mal bleiben. ;)


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 08:52
Rejana schrieb:Ich bin es auch total leid, darüber auf dieser Ebene zu diskutieren, und sehe das,was ich in meinem Post an AnnelieseM. über Athesisten schrieb in eurer Reaktion bestätigt.
die aussage "auf dieser ebene zu diskutieren" halte ich für etwas herablassend was mir ebenfalls die bestätigung gibt, das mein eindruck der ignoranz wie ich es oben beschrieben habe zutreffend ist.
Rejana schrieb:Nebst der Vorurteile in euren Post und den Behauptungen was Gläubige so tun und was sie nicht tun (zum Beispiel alles annehmen, was andere ihnen sagen und was ihr beide sonst noch für Vorurteile geschrieben habt) ist es genauso, wie AnnelieseM. es sagt. Jeder kluge Christ hat sich mit all diesem befasst und kam zu einem definitiev anderem Ergebnis als ihr.
man kann nicht von vorurteilen sprechen wenn es sich immer wieder bestätigt, dass gläubige personen oftmals weniger über ihre religion wissen als so mancher atheist und das sind tatsachen.
nur wenige setzen sich wirklich mit ihrer religion auseinander und glauben an gott nur weil es ihre eltern tun und es in der schule so gelehrt wird. sie nehmen einen glauben an der ihnen von kleinauf vermittelt wurde. gott wird nicht angezweifelt oder hinterfragt sondern akzeptiert weil es einfacher ist sich den gesellschaftlichen vorgaben anzuschließen als zu hinterfragen.

die meisten stellen sich gott auf einer wolke vor mit langen bart und heiligenschein so wie es ihnen in der kindheit vermittelt wurde und wenn mir ein gläubiger christ sagt, dass wir ostern feiern um ostereier zu verstecken als symbol der liebe oder zu weihnachten die auferstehung christi gefeiert wird dann dreht sich mir der magen um.
Rejana schrieb:Jeder kluge Christ hat sich mit all diesem befasst und kam zu einem definitiev anderem Ergebnis als ihr
nur wenige christen befassen sich wirklich mit ihrer religion und wenn sie es tun dann ohne die wissenschaftlichen aspekte miteinzubeziehen was alleine die tatsache bestätigt das z.b wunder immer noch als solche angesehen werden obwohl wissenschaftlich erklärbar.

alles was gegen den glauben spricht wird ausgeklammert und dem teufel zugeschrieben diese aussagen lese ich immer wieder und trägt auch nicht wirklich zu einer objektiven sichtsweise bei.
Snowman_one schrieb:Das @-Therion- und ich einer Meinung sind, könnte ich nun auch als Autoritätsargument aufführen, aber das lass ich mal bleiben.
:)


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 10:45
Es ist überhaupt nicht herablassend gemeint, dass ich nicht auf dieser Ebene diskutieren mag. Es ist doch nur einfach so: Ihr wollt naturwissenschaftliche Beweise. Dies ist aber ausgeschlossen, warum habe ich erläutert. Ihr erkennt Zeugenaussagen und historische Belege nicht an- euch reicht das nicht, um euch von der Existenz Gottes zu überzeugen. Das ist auch ok-ich kann das so stehen lassen.
@Snowman_one
Ich gehe mal davon aus, dass insbesondere mein Spiderman Vergleich dich stört.
Für mich steht Gott in der gleichen Ecke wie die anderen Fabelwesen. Ob es jetzt Feen, Kobolde oder eben Spiderman ist.
Das mache aber nicht einfach so. bisher habe ich weder für Spidey noch für Gott fassbare Beweise gesehen.
Naja, dein Spidy-Argument trifft nen altes Vorurteil, das ist schon richtig. Neben naturwissenschaftlichen Belegen, gibt es eben enorm viele Erfahrunsgberichte und auch Offenbahrungserlebnisse. Ich hab das ja versucht anzumerken-aber das reicht euch nicht aus. Was ja auch ok ist. Aber da die Beweislage nicht so aussieht, das du von einer Existenz Gottes überzeugt bist, erübrigt sich weitere Diskussion. Wir sind da an einem Punkt angelangt, wo es nicht weitergeht. Für Dich steht Gott eben in der gleichen Ecke, wie Spidy. Für mich ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Was mich an deinem Spidy-Argument gestört hat, ist das du einen meiner Sätze aus dem Kontext gerissen hast um ihn dann für dein Gegenargument zu gebrauchen. Das ist die Diskussionsebene, die ich ablehe.
@Snowman_one
Wieder benutzt du das Autoritätsargument. Meine Atheistenkollegen kamen aber nicht zu deinem Ergebnis. Es steht Aussagen gegen Aussage.
Schade finde ich, dass ich nicht nachhaken darf, da dies gleich als absprechen der Intelligenz verstanden wird.
Vollkommen in Ordnung. Ich entgegne dem nur, dass ich davon ausgehe, dass sie versucht haben, einen Gott mithilfe der Logik/Ratio zu erklären und dann eben zu diesem Schluss kamen. Ist aber nur ne Vermutung, ich kenne deine Arbeitskollegen nicht.
@Snowman_one
Wenn man das Wesen nicht beweisen kann, da es ausserhalb unserer Welt existiert, könnte man zumindest sein Wirken in dieser Welt beweisen. Aber wozu sollte ein Wesen, das nicht in dieser Welt lebt auf diese Einfluss nehmen?
Im Zitierten Teil deines Posts, machst du für Gott eine Ausnahme. In diesem Fall, dass er nicht Logisch erfassbar ist. Was also nennst du Gott, wenn du eigentlich nicht wissen kannst was das ist?
Google mal nach Offenbahrungserlebnisse. Und schau dir doch nochmal mein Post an. Du kannst alles in Frage stellen, wenn du magst. Aber macht ja die Belege nicht zwingend weg.
@Snowman_one
Für die Aussergewöhnliche Behauptung, dass ein Gott exitiert, braucht es auch aussergewöhnliche Beweise.
Das meine ich auch mit „diese Ebene“. Dir reicht die Beweislage nicht, wie ich es im obrigen Post schon schrieb. Mir schon und 3 Milliarden anderen Erdenbürgern auch. Hier ist der Punkt, andem wir nicht weiterkommen und eine weitere Diskussion sich erübrigt.

@-Therion-
man kann nicht von vorurteilen sprechen wenn es sich immer wieder bestätigt, dass gläubige personen oftmals weniger über ihre religion wissen als so mancher atheist und das sind tatsachen.
Dann gib mir doch mal ne Statistik dazu, wenn du davon so überzeugt bist.
@-Therion-
nur wenige christen befassen sich wirklich mit ihrer religion und wenn sie es tun dann ohne die wissenschaftlichen aspekte miteinzubeziehen was alleine die tatsache bestätigt das z.b wunder immer noch als solche angesehen werden obwohl wissenschaftlich erklärbar.
alles was gegen den glauben spricht wird ausgeklammert und dem teufel zugeschrieben diese aussagen lese ich immer wieder und trägt auch nicht wirklich zu einer objektiven sichtsweise bei.
Es ist auch nicht jeder Mensch Wissenschaftler, darum kann man das auch nicht erwarten. Für mich ist die Geburt eines Menschens nach wie vor eine Art Wunder, und umso mehr ich da wissenschaftlich reinblicke, umso mehr bestärkt es meinen Glauben. Nicht, weil wir es nicht erklären können, sondern gerade weil wir es erklären können.
BTW: Dasselbe trifft auch auf viele Atheisten zu. Die wissen gar nicht, was sie ablehnen.
@emanon
Inwieweit ist eine Diskussion über etwas nicht Fassbares wahrheitsfähig?
Wie kann belegt werden, dass das, was man sich einbildet, was man zu empfinden glaubt, die Wahrheit ist?

Ich gehe, bis zu eurer Entgegnung, mal davon aus, dass es keine Möglichkeiten gibt es nachzuprüfen.
Dann wäre es doch richtig, dass es sich beim Glauben an Gott um nicht zu verifizierende Fantasien handelt und bei Gotterfahrungen, Gottesbewusstsein, Schöpfungsbewusstsein ect. um Halluzinationen.
Sind wir so weit d'accord?
Das kommt doch drauf an welchen Maßstab du anlegst und was du als Beweis/Hinweis/Beleg axeptierst.
Wenn du geschrieben hättest, mit den naturwissenschaftlichen Methoden ein nicht verifizierbares Phänomen, dann wären wir d’accord. So aber hast du doch schon gewertet, indem du die Begriffe „Fanatsien“ und „Halluzinationen“ ins Spiel gebracht hast. Demzufolge kann ich Dir da nicht zustimmen.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 10:59
Rejana schrieb:Ihr erkennt Zeugenaussagen und historische Belege nicht an
Zeugenaussagen und historische Belege für die Existenz Gottes? *schmunzel*

@Rejana


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

17.12.2012 um 11:02
Rejana schrieb:Offenbahrungserlebnisse
Kann man diese mit einem Drogenrausch gleichstellen?

@Rejana


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