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Islam - Eine friedliche Religion?

8.737 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Islam - Eine friedliche Religion?

17.07.2021 um 09:10
Zitat von HayuraHayura schrieb:scghreibt der Islam keine Zwangsverheiratung
Die Eltern suchen ein möglichen Partner aus und stellen ihn dann der Tochter vor. Es stimmt das die Frau nicht zustimmen muss, was aber natürlich oft anders gehandhabt wird. Selbst aussuchen ist nicht, schon gar nicht einen ungläubigen. Männer hingegen dürfen eine Andersgläubige heiraten. Das wird damit begründet das der Einfluss des Mannes auf die Frau größer ist. Sprich ein Mann kann seine Frau zum Islam bringen aber eine Frau keinen Mann zum Islam.
Zitat von HayuraHayura schrieb:Aber Zwangsehen gibt es häufig auch ganz unabhängig der Religion
und hier fängt Realtitätsverweigerung an


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Islam - Eine friedliche Religion?

17.07.2021 um 14:41
Ich sehe den Islam wie ein art gegenstand an , bei Bösen Menschen wird er zu einer Waffe , bei Guten Menschen wie eine 1. Hilfe Koffer.

Es liegt an dem Menschen wie er es auslebt


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Islam - Eine friedliche Religion?

17.07.2021 um 16:30
Zitat von LookAtTheMoonLookAtTheMoon schrieb:und hier fängt Realtitätsverweigerung an
Nein ist es nicht, Prozentual geserhen gibt es unter Hindus und Jesiden mindestens genauso viele Zwangsverheiratungen wie unter Muslimen. das zwangsverheiratung etwas ist was sich auf den islamischen Kulturkreis beschränkt ist eher ein Mythos.


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Islam - Eine friedliche Religion?

18.07.2021 um 08:55
Ok, es liegt nur an der Kultur auf keinen Fall an der Religion, ich bin hier raus, die Diskussion langweilt mich.


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Islam - Eine friedliche Religion?

10.08.2021 um 21:49
Zitat von NinaRavensteinNinaRavenstein schrieb am 04.07.2021:Beim Islam geht das gar nicht, du kannst offiziell nicht austreten.
Im Gegenteil...

Nach der Lehre des Koran, tritt man aus dem Islam automatisch aus, sobald man den Islam nicht mehr für sich anerkennt und nicht mehr ausleben möchte.

Ich betone an dieser Stelle auch gerne, dass der Islam im Ursprung gar nicht beabsichtigt eine Religion zu sein, sondern das er der Herzenszustand eines Monotheisten ist, unabhängig von Religion und Gruppierung, weshalb Propheten wie Jesus zum Beispiel auch als Muslim (Gottergebener) bezeichnet werden, obwohl der Koran zu seiner Zeit noch gar nicht gesandt wurde. Das ist ein wichtiges Beispiel dafür, dass der Islam im Kern eine Philosophie ist, die tatsächlich unabhängig von jeglicher Religion und Gruppierung ist.

Ein Nicht-Muslim ist in diesem Sinne jeder, der laut Koran (sinngemäß übersetzt) "die Wahrheit für sich leugnet"

Mit Wahrheit sind der Eingottglaube, Gottes Botschaften und Lehren im allgemeinen gemeint.
Zitat von Escanor4133Escanor4133 schrieb am 15.07.2021:Das was jeder Mensch oberflächlich liest ist das Gleiche, aber das was er hinter den Zeilen liest und interpretiert ist bei jedem anders. Und da fängt das Problem an.
Das ist eigentlich kein Problem, sondern etwas wirklich wertvolles, denn dadurch das im Koran auch viel Mehrdeutigkeit, Metaphorik und Allegorie ihre Verwendung finden, wird die Individualität der Menschen berücksichtigt und gefördert.
"Gott hat uns die Vielfältigkeit der Interpretationsbedürftigen Koranverse herabgesandt, damit unser Verstand niemals ausstirbt und sich in einem ständigen Prozess zum nachdenken befindet. Anders würde es fatale Folgen für den Menschen haben, wenn die Religion nichts mehr hätte, wonach man an Wissen streben müsse."
- Muhammad Abduh
Zum Problem wird das ganze nur, wenn Menschen sich dazu entscheiden eine zwanghafte Einfältigkeit zu fördern.
Diese Einfältigkeit ist leider oft ein Mittel zum Zweck, vor allem politisch betrachtet in manchen islamisch geprägten Ländern.


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Islam - Eine friedliche Religion?

11.08.2021 um 12:00
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb:Das ist eigentlich kein Problem, sondern etwas wirklich wertvolles, denn dadurch das im Koran auch viel Mehrdeutigkeit, Metaphorik und Allegorie ihre Verwendung finden, wird die Individualität der Menschen berücksichtigt und gefördert.
Ja eigentlich, aber wenn gewisse Extremisten "Jihad" als "Kampf" gegen Ungläubige (Und damit sind alle Nicht-Muslime gemeint) deuten und Menschen töten, ist das ein Problem. Andere verstehen darunter die "Anstrengung" für den Glauben und das Leben. Man kann nicht von jedem Menschen, unabhängig seiner Religion oder Nicht-Religion erwarten, dass er einen Intellekt besitzt um philosophische oder religiöse Schriften zu verstehen.

Ich möchte nicht gewisse Religionen besser oder schlechter reden, aber der Grund wieso im Hinduismus ausdrücklich betont wird, dass diese Dinge von Lehrer zu Schüler weitergegeben werden müssen und nicht durch Lesen, ist genau das. "Fehl"interpretation. Und das geschieht bereits, wenn man etwas von der Original-Sprache übersetzt. Das fängt schon bei normalen Romanen und auch Filme oder Serien an.


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Islam - Eine friedliche Religion?

11.08.2021 um 20:26
Nun Jihad bedeutet nicht den Kampf gegen Ungläubige zu führen oder sie gar zu töten.

Es bedeutet für ein Ziel bzw eine Anstrengung anzustreben , mal als bsp die Rückeroberung Jerusalem durch die Kreuzfahrer anszustreben.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.08.2021 um 04:16
Zitat von rolandgolabrolandgolab schrieb:Ziel bzw eine Anstrengung anzustreben
Etymologisch. Aber:
Etymologisch bezeichnet der Begriff eine auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung.[2] Im Koran und der Sunna bezeichnet dieser Begriff primär militärischen Kampf.[
Wikipedia: Dschihad


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.08.2021 um 19:51
@Kybela
Das kommt aber auf die bestimmte gesinnte Gruppierung an , eine Aggressive Gruppierung würde das natürlich anders Ausüben


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Islam - Eine friedliche Religion?

26.08.2021 um 20:02
Zitat von Escanor4133Escanor4133 schrieb am 11.08.2021:Ich möchte nicht gewisse Religionen besser oder schlechter reden, aber der Grund wieso im Hinduismus ausdrücklich betont wird, dass diese Dinge von Lehrer zu Schüler weitergegeben werden müssen und nicht durch Lesen, ist genau das. "Fehl"interpretation
Eine ähnliche Denkweise gibt es in der muslimischen Gemeinschaft zum Teil auch.
Man solle ja bloß den Meinungen der Gelehrten folgen, bloß nicht selbst den Koran interpretieren.

Aber auch ein Gelehrter/Lehrer ist nur ein Mensch mit einer eigenen Interpretation, auch diese kann fehlerhaft oder moralisch gesehen einfach falsch sein.

Ich halte diesen blinden Gehorsam für sehr gefährlich, vor allem dann, wenn man den Gelehrten nur aus der Ferne kennt (aus Büchern, TV, Internet Vorträgen) was bei einem Großteil der Muslime in der Regel der Fall ist.

Kennt man eine gelehrte Person pesönlich und weiß, dass man dieser Person und ihrem Wissen sicher vertrauen kann, ist das nochmal etwas anderes, aber auch in so einer Situation halte ich blinden Gehorsam für falsch. Eigene Interpretationen, Gedanken und Meinungen sind enorm wichtig für eine gesunde Entwicklung... und das generell in allen Angelegenheiten.

Gelehrte sehe ich als eine Quelle der Inspiration, aber niemals als Quelle absoluten Wissens.
Zitat von Escanor4133Escanor4133 schrieb am 11.08.2021:Und das geschieht bereits, wenn man etwas von der Original-Sprache übersetzt.
Aber auch in der Original-Sprache gibt es im Bezug auf den Koran reichlich Möglichkeiten an Interpretationen.
Die arabischsprachigen Muslime sind sich bei weitem nicht in allen religiösen Themen einig. Die Mehrdeutigkeit im Koran bleibt ja, ob nun in der Original-Sprache oder in einer anderen Sprache.

Man darf nicht außer Acht lassen, dass es Minderheiten sind, die in ihrer Interpretation des Koran einen extrem radikalen Weg einschlagen, häufig politisch motiviert, mit der Religion als Deckmantel.


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