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Was steht wirklich in der Bibel?

18.369 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel

Was steht wirklich in der Bibel?

13.04.2015 um 09:50
snafu schrieb:Der zweite Tod ist der endgültige körperliche Tod.
Aber, nachdem diese manche Menschen schon mal während des Lebens einen mystischen Tod erfahren haben, werden sie nicht sterben, in ihrem Geist. das sie quasi 'schon gestorben sind'.

Ich weiss, es ist wahrscheinlich schwer zu verstehen. Aber ich kann es nicht anderes erklären.
Es mag seltsam erscheinen, wenn ich sage ich bin gestorben und auferstanden, aber ist so. ich weiss, ich bin unsterblich, und was hiermit beschrieben ist und was es bedeutet.
was bedeutet das für personen die kein nahtoderlebnis hatten ? irgendwelche auswikungen/konsequenzen positiver oder negativer art ?


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Was steht wirklich in der Bibel?

13.04.2015 um 09:56
hallo @Tommy57
Tommy57 schrieb:Bedeutende Frage zum Nachdenken:

WAS sollten denn alle Menschen im Himmel tun, wenn es in der Bibel an vielen Stellen ausdrücklich heißt, dass diejenigen, die eine himmlische geistige Auferstehung erhalten, als Könige und Priester über die Erde regieren sollen?

Über wen sollen sie für 1000 Jahre Könige und Priester sein, wenn auf Erden keiner mehr leben würde?
"Im Himmel" existiert KEINE Zeit !
und auch kein dreidimensionaler Raum.....

'Im Himmel' ist ein innerer geistiger Zustand.

1000 Jahre sind keine tatsächlichen 1000 Jahre !

Im Hebräischen ist die 1000 ein Symbol für eine 'Ganzheit'. und hat noch viele tiefere Bedeutungen, da sie auch der Buchstabe Aleph ist, in groß geschrieben. Der erste Ursprung, der weitere Urspünge aus sich herausbringt.
Tommy57 schrieb:Offenbarung 5: 9,10 ( NWÜ )

"mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“
....deine inneren Könige sind das. Sie sind sieben.
Ihre Namen sind die Namen der 7 Tugenden.
Die Erde ist dein Körper und wie dieser die Welt WAHR-nimmt. ;)


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13.04.2015 um 10:01
Ein 'mystischer Tod' muss nicht unbedingt ein nahtoderlebnis sein. Man muss nicht unbedingt eine Unfall oder in tatsächlicher Todesgefahr sein....
Es kann jedezeit geschehen, doch kann es heutzutage möglicherweise auch als als psychische Störung betrachtet werden, da es erschreckend und ungewöhnlich ist......
Wer suchet der findet, und wenn er gefunden hat, dann wird er erschüttert sein, dann wird er verwundert sein, und dann wird er König des Alls.
@-Therion-


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13.04.2015 um 10:07
snafu schrieb:Es gibt Berichte von Menschen , die Organ von anderen bekommen haben, und die dann unerklärliche Vorlieben entwickelt haben, die sie zuvor nicht hatten. Das ist Tatsache.
Deshalb denke ich, die Schwingung eines Menschen , die er von einem anderen bekommt in Form von Organspende, bewirkt auch eine entsprechende veränderung im Universum des Menschen. Innen wie Aussen, so hatte zB eine Frau mittleren Alters plötzlich Gefallen an metalmusik, nachdem sie das Herz eines verunglückten Motorradfahrers bekommen hatte... oder sie hatten Vorlieben für Speisen die sie vorher nicht mochten....

Ich denke jeder Mensch sollte das für sich selbst entscheiden, wie er das will. In den alten Schrften steht diesbezüglich glaube ich nichts davon, wohl wird in einer alten Cheopsgeschichte erwähnt, dass es einem Magier gelang, Köpfe zu transplantieren, Abschneiden und auf einen anderen körper setzen, der König Cheops wollte dies sehen, und befahl, dies an einem Menschentier (sic) zu beweisen. Wobei der Magier jedoch lieber eine Gans nahm und dies tatsächlich vor dem König vollbrachte.
ja ich habe auch schon unzählige berichte darüber gelesen was alles passieren kann wenn man eine Transplantation bekommt - daher würde ich dem niemals zustimmen wollen auch weil der körper ab den Zeitpunkt des implantates sofort mit der abstossung des selbigen beginnt und deshalb unzählige Tabletten genommen werden müssen die wiederum massive Nebenwirkungen haben.

also alleine das zeigt mir eigentlich, dass es nicht gewollt ist der Natur hineinzupfuschen - also hierzu habe ich auch zu einer eindeutige Überzeugung gefunden nämlich ein absolutes nein zur Transplantation falls ich mal so etwas brauchen sollte.

was mir noch nicht so ganz klar ist ob die spende eines organs für BEIDE seiten sinnvoll ist bzw. denke ich eben dass es nicht gewollt sein kann das der mensch quasi "Gott spielt" ---------> momentan dentiere ich daher hierbei auch zu einem nein und werde mich vermutlich in das widerrufsregister eintragen lassen.


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13.04.2015 um 14:56
@Optimist
Wir lesen in Offenbarung 20: 6: ( Elberfelder 1905 )
"Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre...."
Wir drehen uns bei diesem Thema im Kreis.
Wie ich das mit der Gefangensetzung Satans und den Beginn der 1000 Jahre sehe, hatten wir doch schon mal ausdiskutiert. Wir kommen da nicht auf einen Nenner.
ich möchte dir NUR ZUM VERGLEICH die Auferstehung aus gnostischer sicht aufzeigen:


2) Der Erweckungsruf

Als erstes also muss der Mensch aus seinem Zustand geistiger Unwissenheit erweckt werden, er muss aufwachen, sich seiner Situation bewusst werden. Der Mensch soll sich nicht wie ein Tier mit seinem Schicksal zufrieden geben, oder sich gar durch den trügerischen Genuss der irdischen Güter und Vergnügungen noch mehr betäuben. Tatsächlich, diese „Erweckung“ gilt nicht nur in der Gnosis; sie gilt auch in den christlichen Religionen und überhaupt in jeder religiösen Bewegung, die den Menschen von einem primitiven Genussleben weg- und zu einem geistigen, menschenwürdigen Leben hinführen will.

Daher ruft auch im christlichen NT der Verfasser des Epheserbriefes - ganz wie in der Gnosis - seinen Lesern zu (Eph. 5,14):
„Wach auf, der du schläfst, und steht auf von den Toten. Und Christus wird dir aufleuchten“. Das ist genau der „Erweckungsruf“, der erste Schritt zur Gnosis: „Wach auf, du Schläfer!“

Und dann weiter: „Steh auf von den Toten!“ (anásta ek ton nekron) Hören wir diesen Ruf genau! Er besagt nämlich explizit, dass der Mensch eine „Auferstehung von den Toten“ nicht erst beim Jüngsten Tag, beim Weltgericht, erwarten soll, sondern dass wir jetzt, hier und heute, von den Toten “auferstehen“ sollen.

Gegen eine solche Auffassung von der Auferstehung wendet sich im gleichen NT der Verfasser des 2. Timotheusbriefes, weil er darin eine Leugnung der leiblichen Auferstehung zum Weltgericht sieht. Er wendet sich wie schon im 1. Timotheusbrief (6,20f.) gegen Christen, die sich auf eine besondere „Erkenntnis“ (Gnosis) beriefen. Namentlich nennt er zwei Männer (Hymenäos und Philetos), „die in Betreff der Wahrheit auf Abwege geraten sind: Denn sie behaupten, die „Auferstehung“ habe bereits stattgefunden“, und „sie bringen dadurch manchen um seinen Glauben (2,14-18).

Tatsächlich: genau diese bildliche oder allegorische Deutung der „Auferstehung“ ist typisch für die verchristlichte Gnosis des 2. Jhdts., besonders für die sog. Valentinianer, Schüler des bedeutenden Gnostikers Valentin aus Alexandrien, der dann in Rom wirkte; ebenso wie für den Verfasser der sog. Naassenerschrift, die uns der Kirchenschriftsteller Hippolyt von Rom (+235) wörtlich überliefert hat (EI 5,8,22-24).

Dort heißt es in der gnostischen Auslegung eines synkretistischen heidnischen Kultliedes zu Ehren des phrygischen Gottes Attis, dass der geistige oder innere Mensch von den Phrygiern u.a. „ein Toter“ genannt wird, das bedeutet, dass „er im Leib wie in einer Gruft und in einem Grab eingesargt (ist)“. Diese ganz platonische Erklärung deutet der Gnostiker parallel auf ein Wort Jesu in den Evangelien, wo Jesus im Disput zu den Schriftgelehrten und Pharisäern sagt:
„Ihr seid übertünchte Gräber, innen voll von Totengebein“ (Mt. 23,27). Und das sagt Jesus, so erklärt der Gnostiker, „weil (in ihnen) der lebende Mensch nicht ist“.

Nach diesem gnostischen Lehrer hat Jesus also die Auferstehung von den Toten bereits für unser jetziges leben verstanden wissen wollen: die Pharisäer und Schriftgelehrten sind „übertünchte Gräber“ bzw. innen „voll Totengebein“, eben weil ihr innerer Mensch noch tot ist, nicht „lebend“ ist, nicht „auferstanden“ ist.

Und weiter wird in dem Attislied der innere Mensch auch „Gott“ genannt. „Er wird nämlich Gott“, heißt es, „wenn er von den Toten auferstehend, durch das Tor in den Himmel eingeht“. Auch hier wieder die Lehre, dass die Auferstehung von den Toten jetzt, in diesem Leben, erfolgen soll. Wir ersehen aus diesem kleinen Exkurs über die Auferstehung einmal, dass es die allegorische Deutung der Lehre von der Auferstehung der Toten schon gegen Ende des 1. Jhdts. gegeben hat, und zweitens, dass diese allegorische Deutung der Auferstehung ein zentrales Axiom der verchristlichten Gnostiker geblieben ist.

3) Die innere Erleuchtung

Nach dem Ruf zum Aufwachen und dem Befehl, von den Toten aufzustehen, heißt es im Epheserbrief (5,14) weiter: „Und Christus wird dir aufleuchten“. (Man kann auch übersetzen: „Und Christus wir dir als Licht erstrahlen“. Die “Erleuchtung“ ist also das dritte Element, das wesentlich zur Gnosis gehört. Hier wird deutlich, dass Gnosis nicht mit Philosophie oder rational logischem Wissen gleichgesetzt werden kann. Es geht bei Gnosis nicht eigentlich darum, Wissen zu vermitteln wie in einer Schule, Vielmehr soll der zu Belehrende selbst von innen her ein-sehen. Daher ist die gnostische Erkenntnis nur eine und sie wird in einem Akt erworben.

Zu Recht verweist Werner Foerster (Die Gnosis, Band1, Einleitung) in diesem Zusammenhang auf den Gnostiker Simon (mit der Beinamen „der Magier“), der sagt:
„Es ist wahr, dass in diesen Wissenschaften, die allgemein üblich sind, jeder, der nicht gelernt hat, auch nicht Kenntnis hat; in Sachen der Gnosis aber hat einer gelernt, sogleich wie er gehört hat“ (Ps.-Klent., Recogn. III 35,7).

Bei dieser Gnosis geht es also um eine innere Einsicht, eine plötzliche, spontane Erkenntnis. Darüber sagt die heidnisch-gnostische Schrift „Poimandres“ (4) ähnlich: als der Offenbarer in seiner wahren Gestalt sich zeigte, „Und sogleich wurde mir schlagartig alles klar.“

Nicht um großartige Wissenschaft geht es hier. Sondern hier gilt ein Jesuswort, das wie ein erratischer Block im Evangelium des Matthäus und des Lukas auftaucht und aus einer älteren Spruchsammlung von Jesusworten (= Q) stammt. Es lautet:
„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Klugen verborgen und den Unmündigen geoffenbart hast“ (Mt. 11,25 u. Lk. 10,21).
Das Jesuswort sagt nicht, worauf sich diese Offenbarung von Gott bezieht. Was ist es, das Gott den Unmündigen und Kleinen offenbart, den Weisen und Klugen dieser Welt aber verborgen hat?

Die Evangelien geben darauf auf den ersten Blick eine scheinbar paradoxe Antwort, die als eine Umkehrung unserer natürlichen Wertvorstellungen gelten kann und uns daher zunächst unverständlich erscheint. Aber es ist so: wer in das Himmelreich eintreten will, muss umdenken!

Die Botschaft lautet kurzgesagt so: „Jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden“ (Lk. 14,11). Oder: als die Jünger Jesu einmal darüber stritten, wer von ihnen im kommenden Reich der Himmel der Größte sein werde, sagte Jesus zu ihnen:
Bei euch soll es nicht so sein, wie bei den Großen dieser Welt, wo sich die Machthaber Wohltäter nennen lassen, „sondern der Größte unter euch werde wie der Jüngste und der Oberste wie der Diener“ (Lk. 22,26).

Anders lautet die Botschaft der Gnosis? Ihr geht es darum, sich selbst, die Welt (oder den Kosmos) und Gott zu erkennen. Diese drei Dinge sind die wahren Erkenntnisobjekte der Gnosis: der Innere Mensch, der Kosmos, in dem der Mensch verloren ist und Gott, zu dem der Mensch wieder zurückkehren soll. So heißt es in der schon zitierten Naassenerschrift:
“Der Anfang der Vollkommenheit ist die Erkenntnis des Menschen, aber die Erkenntnis Gottes ist höchste Vollkommenheit“ (5,8,38).

Nach Erweckung und Auferstehung des inneren Menschen beginnt die Erleuchtung über den Weg zu seiner Befreiung von dieser Welt. Eine Befreiung, die wesentlich eine Selbst-Erlösung ist.

Der Gnostiker braucht daher keinen eigentlichen „Erlöser“, einen Heiland, der die Welt und die Menschen in ihr von ihren Sünden befreit. ,Selbst dort, wo die Gnosis die Gestalt Jesu Christi einführt und die Worte Jesu anführt und deutet, ist dieser nur „der Lehrer“, der den Heilsweg verkündet. Einen Erlöser im traditionell christlichen Sinn, der die Menschen durch seinen Tod am Kreuz erlöst, braucht die Gnosis nicht.

http://www.weltfriede.at/gnosis.htm


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13.04.2015 um 18:14
@snafu
snafu schrieb:Der zweite Tod ist der endgültige körperliche Tod.
Das sehe ich genauso.
snafu schrieb: Aber, nachdem diese manche Menschen schon mal während des Lebens einen mystischen Tod erfahren haben, werden sie nicht sterben, in ihrem Geist. das sie quasi 'schon gestorben sind'.
Der mystische Tod den Du beschreibst, finde ich (mit MEINEN Augen) in der Beschreibung der Taufe. :)
Bei der Taufe wird man mit Jesus begraben und ersteht mit ihm auf. Ja, man ist geistig gestorben und gleich danach geistig auferstanden.
Aber ich weiß, dass Du das nun wieder anders siehst mit der Taufe. :)
snafu schrieb: Ich weiss, es ist wahrscheinlich schwer zu verstehen.
Nein, das mit der Taufe ist für mich einfach zu verstehen ;)
snafu schrieb: Aber ich kann es nicht anderes erklären.
Es mag seltsam erscheinen, wenn ich sage ich bin gestorben und auferstanden, aber ist so. ich weiss, ich bin unsterblich, und was hiermit beschrieben ist und was es bedeutet.
Ja, genauso geht es aus der Bibel hervor (Taufe ...) :)
Über wen sollen sie für 1000 Jahre Könige und Priester sein, wenn auf Erden keiner mehr leben würde?



"Im Himmel" existiert KEINE Zeit !
und auch kein dreidimensionaler Raum.....

'Im Himmel' ist ein innerer geistiger Zustand.

1000 Jahre sind keine tatsächlichen 1000 Jahre !

Im Hebräischen ist die 1000 ein Symbol für eine 'Ganzheit'. und hat noch viele tiefere Bedeutungen, da sie auch der Buchstabe Aleph ist, in groß geschrieben. Der erste Ursprung, der weitere Urspünge aus sich herausbringt.
Da gehe ich auch mit. Nur sehe ich das sicher wieder kleines bisschen anders als Du. :) ... vor allem das mit den Priestern und Königen, welche angeblich in mir sein sollen. :)
Lt. Bibel wird jeder Nachfolger Christi (getaufter) selbst zu einem Priester und König.


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Was steht wirklich in der Bibel?

13.04.2015 um 18:29
@-Therion-
ist ja interessant mit der Gnosis, aber das mit der Taufe und alles was darum herum beschrieben wird, sagt für mich das Gleiche aus (z.B. auch dass man das Materielle sein lassen soll, Erkenntnis gewinnen soll usw...). Ich brauche also die Gnosis nicht. :)

Das ist natürlich der große Unterschied:
-Therion- schrieb:Der Gnostiker braucht daher keinen eigentlichen „Erlöser“, einen Heiland, der die Welt und die Menschen in ihr von ihren Sünden befreit. ,Selbst dort, wo die Gnosis die Gestalt Jesu Christi einführt und die Worte Jesu anführt und deutet, ist dieser nur „der Lehrer“, der den Heilsweg verkündet. Einen Erlöser im traditionell christlichen Sinn, der die Menschen durch seinen Tod am Kreuz erlöst, braucht die Gnosis nicht.
Nach MEINEM Glauben hat natürlich nur "Einer" ein Interesse daran, dass der Mensch Gott nicht BRAUCHT, sondern selbst "Gott spielt" :)
-Therion- schrieb:also alleine das zeigt mir eigentlich, dass es nicht gewollt ist der Natur hineinzupfuschen - also hierzu habe ich auch zu einer eindeutige Überzeugung gefunden nämlich ein absolutes nein zur Transplantation falls ich mal so etwas brauchen sollte.

was mir noch nicht so ganz klar ist ob die spende eines organs für BEIDE seiten sinnvoll ist bzw. denke ich eben dass es nicht gewollt sein kann das der mensch quasi "Gott spielt"
Das sehe ich genauso. Auch schon rein von meinem Gefühl her.

Und das nun noch mal bitte vor diesem Hintergrund lesen ;) :
Nach MEINEM Glauben hat natürlich nur "Einer" ein Interesse daran, dass der Mensch ... selbst "Gott spielt" :)


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14.04.2015 um 02:21
@Optimist
@-Therion-
Optimist schrieb:Der mystische Tod den Du beschreibst, finde ich (mit MEINEN Augen) in der Beschreibung der Taufe. :)
Bei der Taufe wird man mit Jesus begraben und ersteht mit ihm auf. Ja, man ist geistig gestorben und gleich danach geistig auferstanden.
Aber ich weiß, dass Du das nun wieder anders siehst mit der Taufe. :)
Ja, ich weiss dass du das so sehen willst.... :)

Aber begraben...?
Im Wasser?

Jesus liess sich taufen und starb aber trotzdem (mystischen Tod) dann später am Kreuz, aus dem er nach "3 Tagen Unterwelt", wieder auferstand.
Ich denke, bei der Taufe wird eher eine "Reinigung" symbolisiert. Die Reinigung von der "Erbsünde", die ja damit weg sein soll. ;)



-Therion- schrieb:Der Gnostiker braucht daher keinen eigentlichen „Erlöser“, einen Heiland, der die Welt und die Menschen in ihr von ihren Sünden befreit. ,Selbst dort, wo die Gnosis die Gestalt Jesu Christi einführt und die Worte Jesu anführt und deutet, ist dieser nur „der Lehrer“, der den Heilsweg verkündet. Einen Erlöser im traditionell christlichen Sinn, der die Menschen durch seinen Tod am Kreuz erlöst, braucht die Gnosis nicht.
(Gnosis (von altgriechisch γνῶσις: gnō̂sis: „[Er-]Kenntnis“) oder Gnostizismus (latinisierte Form des griechischen γνωστικισμός: gnōstikismós)... wiki )

Er-Kenntnis, dass das Licht von Christus IN uns ist, und nicht ausserhalb vor 2000 Jahren.
Dass der 'Tod am Kreuz eine mystische Erfahrung' ist, die nicht ein anderer für uns machen kann.
Denn jeder Mensch muss seine Sünden seiner Welt (!) auf sich nehmen, das sind alle seine Taten , die als 'Toten auferstehen', in ihm selbst, auf seinem Weg durch die Unterwelt.
Das ist die Botschaft der Gnosis. "Nur durch mich kommst du zum Vater" sagte Jesus....
Optimist schrieb:Nach MEINEM Glauben hat natürlich nur "Einer" ein Interesse daran, dass der Mensch Gott nicht BRAUCHT, sondern selbst "Gott spielt" :)
YhvhGott erschuf Satan, um Seine Liebe und Gnade hinter kleinen Eifersuchtsszenen, Steinigungen und kleinen Blutopfer ganzer Völker oder aller Erstgeborenen zu verbergen.....


Die Gnade und die Strenge sind in uns selbst. Denn diese Welt ist dual, und Gott und Satan ist in uns und nur dort kann Er wirken. Wir sind das. :)
Abe das Feuer" von Christus verbrennt die Dualität dieser Welt. Der wahre Geist (der wahre Gott) ist nondual und unsterblich in Ewigkeit.


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14.04.2015 um 02:33
@snafu
snafu schrieb:Aber begraben...?
Im Wasser?
Warum nicht? Stirbt man denn nicht wenn man längere Zeit unter Wasser ist?
Und kamen denn die Menschen in der Sinflut nicht um? Die Sintflut sehe ich ja übrigens als Vorrausschattung auf die Taufe.
snafu schrieb:Jesus liess sich taufen und starb aber trotzdem (mystischen Tod) dann später am Kreuz,
Er starb physisch. Das müssen alle Getauften auch. :)
snafu schrieb:Ich denke, bei der Taufe wird eher eine "Reinigung" symbolisiert.
Ja, das AUCH. So steht es auch in der Bibel. Aber es steht eben desweiteren auch drin, dass man mit Jesus begraben wird (bei der Taufe).
Optimist schrieb:
Nach MEINEM Glauben hat natürlich nur "Einer" ein Interesse daran, dass der Mensch Gott nicht BRAUCHT, sondern selbst "Gott spielt" :)

--->
YhvhGott erschuf Satan, um Seine Liebe und Gnade hinter kleinen Eifersuchtsszenen, Steinigungen und kleinen Blutopfer ganzer Völker oder aller Erstgeborenen zu verbergen.....
Wie Du meinst. Ich sehe das nicht so. :)
snafu schrieb:Die Gnade und die Strenge sind in uns selbst. Denn diese Welt ist dual, und Gott und Satan ist in uns und nur dort kann Er wirken.
Da gehe ich sogar mir. Aber wie ich auch schon sagte, Gott ist IN uns aber auch im AUßEN. Das gibt die Bibel SO für mich her.
snafu schrieb:Wir sind das. :)
Nein, wir SIND das nicht, sondern wir HABEN es (in uns).
"Sein" und "Haben" ist ein großer Unterschied. ;)


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pere_ubu
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Was steht wirklich in der Bibel?

14.04.2015 um 02:34
snafu schrieb: gnō̂sis: „[Er-]Kenntnis“)
es geht biblisch aber nicht nur um erkenntnis--- sondern um genaue erkenntnis

......

In den Christlichen Griechischen Schriften werden zwei Wörter gewöhnlich mit „Erkenntnis“ wiedergegeben: gnṓsis und epígnōsis. Diese beiden Wörter sind mit dem Verb ginṓskō verwandt, das „erkennen, verstehen, merken“ bedeutet. Der Gebrauch dieses Verbs in der Bibel zeigt jedoch, daß damit das vertraute Verhältnis gemeint sein kann, das zwischen jemandem und dem, den er „kennt“, besteht (1Ko 8:3; 2Ti 2:19). Erkenntnis (gnṓsis) erscheint in den Christlichen Griechischen Schriften in einem sehr günstigen Licht. Doch nicht alles, was die Menschen „Erkenntnis“ nennen mögen, ist erstrebenswert, denn es gibt Philosophien und Anschauungen, die als „fälschlich so genannte ‚Erkenntnis‘ “ bezeichnet werden (1Ti 6:20). Empfehlenswert ist die Erkenntnis über Gott und seine Vorsätze (2Pe 1:5). Diese Erkenntnis verlangt mehr als nur ein Wissen um Tatsachen, wie es viele Atheisten besitzen. Sie erfordert, daß man Gott und Christus ergeben ist (Joh 17:3; 6:68, 69). Eine ausschließlich auf Informationen beruhende Erkenntnis kann ein Gefühl der Überlegenheit hervorrufen, wogegen eine Erkenntnis der Liebe Christi, „die die Erkenntnis [bloßes Wissen] übersteigt“ — d. h., diese Liebe aus Erfahrung zu kennen, indem man seine Wege der Liebe persönlich nachahmt —, eine Ausgewogenheit verleiht, die den Gebrauch des Wissens in richtige Bahnen lenkt (Eph 3:19).

Das Wort epígnōsis, eine verstärkte Form von gnṓsis (epí bedeutet „dazu“), hat, wie der Kontext in gewissen Fällen zeigt, oft die Bedeutung von „genauer oder vollständiger Erkenntnis“ . Paulus sprach von Leuten, die zwar lernen (Erkenntnis in sich aufnehmen), „doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis [zur vollen Erkenntnis, PB; zur wirklichen Erkenntnis, Me] der Wahrheit zu kommen“ (2Ti 3:6, 7). Er betete ferner darum, daß die Glieder der Versammlung in Kolossä, die zweifellos eine gewisse Erkenntnis des Willens Gottes hatten, da sie doch Christen geworden waren, „in aller Weisheit und in geistigem Verständnis mit der genauen Erkenntnis seines [Gottes] Willens erfüllt“ würden (Kol 1:9). Nach einer solchen genauen Erkenntnis sollten alle Christen streben (Eph 1:15-17; Php 1:9; 1Ti 2:3, 4), denn sie ist unbedingt notwendig, um die „neue Persönlichkeit“ anzuziehen und Frieden zu erlangen (Kol 3:10; 2Pe 1:2).


http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200002643#h=11:0-11:932

2. timotheus 3
6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen*+ und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden,+ 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.+

räuber!!!


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14.04.2015 um 03:02
@pere_ubu
Gnosis heisst übersetzt Wissen oder Erkenntnis.

Es gibt nur eine Erkenntnis worum es letzlich geht, nicht um genau oder ungenau.
Ganz oder gar nicht, ...


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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14.04.2015 um 03:07
snafu schrieb:Gnosis heisst übersetzt Wissen oder Erkenntnis.
ach was....
snafu schrieb:Es gibt nur eine Erkenntnis worum es letzlich geht
wobei haperts bei dir?
am lesen oder am verstehen?
es gibt biblisch unterschiedliche erkenntnisgrade.

erkenntnis ..und genaue erkenntnis.
ist schon bezeichnend deine ignoranz ,nachdem man dir grade die unterschiede aufgezeigt hat , trotzdem von nur "einer möglichen erkenntnis" zu reden.

aber so bist--- und so willst offenbar bleiben.
viel "glück" ....


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14.04.2015 um 03:10
pere_ubu schrieb:Paulus sprach von Leuten, die zwar lernen (Erkenntnis in sich aufnehmen), „doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis [zur vollen Erkenntnis, PB; zur wirklichen Erkenntnis, Me] der Wahrheit zu kommen“
Was bedeutet denn für dich die genaue Erkenntnis, und die wirkliche Wahrheit?
@pere_ubu

Ich sprach nicht von einer "möglichen Erkenntnis" sondern von DER Erkenntnis.


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14.04.2015 um 03:15
Von dieser:

Wer suchet, der findet und wenn er gefunden hat, dann wird er erschüttert sein, und dann wird er verwundert sein , und dann wird er König des Alls.

@pere_ubu


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14.04.2015 um 06:30
@pere_ubu
Das Wort epígnōsis, eine verstärkte Form von gnṓsis (epí bedeutet „dazu“), hat, wie der Kontext in gewissen Fällen zeigt, oft die Bedeutung von „genauer oder vollständiger Erkenntnis“ . Paulus sprach von Leuten, die zwar lernen (Erkenntnis in sich aufnehmen), „doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis [zur vollen Erkenntnis, PB; zur wirklichen Erkenntnis, Me] der Wahrheit zu kommen“ (2Ti 3:6, 7).


das besagt eigentlich nichts anderes als das es einen unterschied macht ob man erkenntnisse von anderen übernimmt oder ob man sie selbst macht.

-----> wenn ich mich an einer herdplatte verbrenne dann habe ich eine tiefgreifende erkenntnis erlangt

ich kann dir nun von dieser/meiner erkenntnis erzählen aber da du es nicht selbst erlebt/ empfunden hast wird dir meine erkentnnis nicht viel bringen.

diese erfahrung die ich im moment von der berührung der herdplatte gewonnen habe die kannst du nicht zu deiner erkenntnis machen weil man nur durch EIGENE/INNERE erfahrungen zu wahren erkenntnissen kommen kann !



---------------> genau das wurde oben im text beschrieben den du gepostet hast. es geht also dabei NICHT um eine steigerung der erkenntnis im dem sinne wie du dir das vorstellst (besser, genauer, wahrer ectr. denn diese steigerung ist gar nicht möglich ! ) sondern um die QUALITÄT der erkenntnis die natürlich einen mehrwert darstellt wenn man aus sich heraus zu erkenntnissen gelangt und sie nicht erzählt bekommt oder es "anlernen/übernehmen" muss.

- so wie @snafu sagt, eine steigerung von erkenntnis ist nicht möglich, entweder man hat sie erlangt oder nicht
(epi)gnōsis (was "dazu" bedeutet) beschreibt genau dass nämlich den mehrwert durch SELBSTERKENNTNIS !
pere_ubu schrieb:wobei haperts bei dir?
am lesen oder am verstehen?
es gibt biblisch unterschiedliche erkenntnisgrade.

erkenntnis ..und genaue erkenntnis.
genaue erkenntnis durch EIGENE innere erkenntnis gewinnung oder nur erkenntnisse durch erzählungen von anderen das ist hier gemeint - wie es zu den erkenntnissen gekommen ist die qualität wird beschrieben nicht der grad der erkenntnis denn den gibt es nicht !


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.04.2015 um 07:50
@Optimist


Hallo lieber Optimist!
Optimist schrieb:Was also über die 1. Auferstehung gesagt wird, gilt in meinen Augen natürlich auch NUR für Diejenigen, welche im Leib BLEIBEN.
Also für mich ist diese obige Auslegung nicht stimmig, weil in der Offenbarung deutlich wird, dass diejenigen, welche die dort beschriebene 1. Auferstehung erfahren, NICHT mehr sterben können, der zweite Tod hat keine Gewalt mehr über sie.

Somit kann die 1. Auferstehung nicht die, na ich nenne sie einmal "symbolisch - geistige" Auferstehung sein, wenn ein Mensch durch das Annnehmen der guten Botschaft über Christus geistig zum Leben kommt, so wie du das gerade verstehst!


Nenne mir doch bitte einmal deine Begründung, WARUM du denkst, dass dieses "geistig zum Leben kommen" die 1. Auferstehung sein muss?
Wie würdest du das biblisch begründen?

Denn in meinen Augen stimmt diese Vorstellung aus biblischer Sicht überhaupt nicht, denn im Grunde genommen kamen ja Personen schon bereits zum "geistigen Leben"
( erfuhren symbolisch eine Auferstehung von den Toten ) und folgten Jesus nach, als Jesus noch am Leben war!!!!!!

"Laß die Toten ihre Toten begraben" sagte Jesus bereits während seines irdischen Wirkens, und "kommt folget mir nach", sagte er zu den "symbolisch= geistig" zum Leben gekommenen!


WICHTIG und BEDENKE:

Doch als Jesus noch am Leben war, war weder der neue Bund in Kraft gesetzt, noch war das Lösegeld bezahlt worden. Das war doch erst nach Jesu Tod und Auferstehung!


SOMIT KANN DIESE SYMBOLISCH - GEISTIGE AUFERSTEHUNG NICHT DIE 1. AUFERSTEHUNG SEIN!


Die geistige Auferstehung zu himmlischen Leben:

Außerdem sollten Jesu gesalbte Nachfolger den gleichen Weg der Lauterkeit bis in den Tod wie Jesus gehen und JESUS wird als der ERSTLING derer beschrieben, welche in Lauterkeit sterben und dann erst zu einer geistigen himmlischen Auferstehung kommen.

Sogar ALLE gesalbten Nachfolger Jesu werden als ERSTLINGE bei ihrer himmlischen Auferstehung in der Bibel beschrieben, sodass außerdem deutlich wird, dass noch eine ZWEITE allgemeine Auferstehung von anderen Personen später stattfinden muss, die offensichtlich NICHT zum Leib Christi gehören!

1. Kor. 15: 20 ( Elberfelder 1905 )
"Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der ERSTLING der Entschlafenen;"

Von den 144 000 lesen wir auch:

Offenbarung 14: 4 ( Elberfelder 1905 )

"Diese sind aus den Menschen erkauft worden als ERSTLINGE Gott und dem Lamme."

Also offensichtlich ist diese Auferstehung zu geistigen- himmlischen Leben, die Auferstehung der ERSTLINGE diese 1. AUFERSTEHUNG, wovon die Bibel in der Offenbarung berichtet.


INTERESSANT:

Bei seiner Taufe wurde Jesus Christus durch Geist gezeugt, und am 16. Nisan 33, dem Tag, an dem man unter dem mosaischen GESETZ die Erstlinge der ersten Getreideernte ( GERSTENERNTE ) im Heiligtum vor dem wahren Gott ( JHWH ) darbrachte, wurde JESUS von den Toten zu Leben im Geiste auferweckt. Er wird daher der Erstling genannt;

Es gab also zu Jesu himmlischer Auferstehung eine prophetische VORSCHATTUNG durch das Gesetz Mose.

DANN:

Die treuen Nachfolger Jesu Christi, seine geistigen Brüder, sind ja ebenfalls ERSTLINGE für Gott, aber nicht die ersten, ursprünglichen Erstlinge. Vielmehr entsprechen sie den ERSTLINGEN der ZWEITEN Getreideernte, der Weizenernte, die Jehova unter dem mosaischen GESETZ am Pfingsttag dargebracht wurden.


WICHTIGE FRAGE:

Wenn JESUS als ERSTLING in der Auferstehung bezeichnet wird und alle seine gesalbten Nachfolger auch als ERSTLINGE bei ihrer himmlischen Auferstehung genannt werden, WER und was ist dann die HAUPTERNTE?

DENN:

Bei der ERNTE wurde IMMER nach den ERSTLINGEN später die HAUPTERNTE hereingebracht.

Da jedoch alle zum himmlischen Leben von Gott Berufenen ERSTLINGE sind muß es später eine Haupternte geben, die auch hereingebracht werden.

Wer sind dann diese? Diejenigen, die hier beschrieben werden?!

Offenbarung 20: 12,13 ( Elberfelder 1905 )

"Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken."


Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.04.2015 um 08:18
@Optimist

Hallo lieber Optimist!
Optimist schrieb:Nach der himmlischen Auferstehung folgt doch nichts mehr - keine weitere Auferstehung und somit auch keine 2. Auferstehung.
Wenn diese Personen also schon physisch auferstanden SIND, haben sie EINEN Tod schon hinter sich gelassen. Da sie gesitig aber auch schon auferstanden sind, werden sie also geistig nicht mehr sterben können.
Der 2. Tod kann ihnen also so und auch so nichts mehr anhaben.
Der von dir vermutete Denkfehler begründet sich aus deiner gegenwärtigen Logik!

Für dich ist:

die 1. Auferstehung ein geistig zum Leben kommen, wenn eine Person Jesus Christus annimmt.

Dann glaubst du an eine weitere Auferstehung, wenn diejenigen, die bereits eine 1. geistige Auferstehung erfahren haben beim Gericht vor Christus wegen ihrer Treue einen himmlischen Geistkörper erhalten.

Beide Auferstehungen wendest du auf die GLEICHEN Personen an, welche sie zu unterschiedlichen Zeiten erfahren:
1. ) beim zum Glauben kommen ( geistige 1. Auferstehung )

2. ) beim Gericht ( Treue Menschen ) erhalten dann einen himmlischen Geistkörper


WO wird diese obige Vorstellung tatsächlich in der Bibel gelehrt?

DENN lese doch bitte einmal die Worte in der Offenbarung genau:


Offenbarung 20: 6 ( Elberfelder 1905 )

"Glückselig und heilig, WER teilhat an der ERSTEN Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre."

DAS IST EINE GRUPPE!

Die Offenbarung sagte aber auch:

Offenbarung 20: 5 ( Elberfelder 1905 )

"Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren."


WER sind dann die übrigen Toten?

Das ist offensichtlich eine ANDERE Gruppe, denn diejenigen, die gemäß Vers 6 zur ERSTEN Auferstehung zum Leben kamen, über diese hatte der zweite Tod keine Gewalt mehr und sie werden als glücklich und heilig bezeichnet!

Welche?
Offensichtlich diejenigen, die dann in der Offenbarung einige Verse später genannt werden! ( Offenbarung 20: 12 - 14 )

WICHTIG:

Von denjenigen, die die 1. Auferstehung erfahren ( die himmlische ) wird nicht gesagt, dass sie erst noch einmal gerichtet werden müssen!
Optimist schrieb:Wie ich das mit der Gefangensetzung Satans und den Beginn der 1000 Jahre sehe, hatten wir doch schon mal ausdiskutiert.
Ja, wir haben darüber diskutiert, doch ich denke nicht, dass wir das schon tatsächlich völlig ausdiskutiert hätten!

Das Thema ist meiner Meinung nach zu wichtig, als dass man das schon so früh unter den Tisch fallen lassen könnte!


Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.04.2015 um 10:09
@Tommy57
Was also über die 1. Auferstehung gesagt wird, gilt in meinen Augen natürlich auch NUR für Diejenigen, welche im Leib BLEIBEN.

-->
Also für mich ist diese obige Auslegung nicht stimmig, weil in der Offenbarung deutlich wird, dass diejenigen, welche die dort beschriebene 1. Auferstehung erfahren, NICHT mehr sterben können, der zweite Tod hat keine Gewalt mehr über sie.
WENN sie im Leib BLEIBEN, dann können sie doch auch nicht mehr sterben. Was ist daran nicht stimmig?
Tommy57 schrieb:Nenne mir doch bitte einmal deine Begründung, WARUM du denkst, dass dieses "geistig zum Leben kommen" die 1. Auferstehung sein muss?
Wie würdest du das biblisch begründen?
Hatte ich doch schon begründet. :)
Durch die Taufe wird man geistig gesehen "begraben" und aufersteht mit Jesus.
Tommy57 schrieb:Denn in meinen Augen stimmt diese Vorstellung aus biblischer Sicht überhaupt nicht, denn im Grunde genommen kamen ja Personen schon bereits zum "geistigen Leben"
( erfuhren symbolisch eine Auferstehung von den Toten ) und folgten Jesus nach, als Jesus noch am Leben war!!!!!!

"Laß die Toten ihre Toten begraben" sagte Jesus bereits während seines irdischen Wirkens, und "kommt folget mir nach", sagte er zu den "symbolisch= geistig" zum Leben gekommenen!
Wer sagt denn, dass diejenigen welche Jesus gefolgt waren zu DIESEM Zeitpunkt gesitig schon lebendig waren (sie könnten doch auch NOCH tot gewesen sein? ... die Bibelverse geben das nicht her).
Aber die Bibelverse besagen für mich, dass DIESE Nachfolger (zu DIESER Zeit) also die evtl. "noch-Tote" im Geiste, später dann getauft wurden.
Tommy57 schrieb:Die geistige Auferstehung zu himmlischen Leben:

Außerdem sollten Jesu gesalbte Nachfolger den gleichen Weg der Lauterkeit bis in den Tod wie Jesus gehen und JESUS wird als der ERSTLING derer beschrieben, welche in Lauterkeit sterben und dann erst zu einer geistigen himmlischen Auferstehung kommen.

Sogar ALLE gesalbten Nachfolger Jesu werden als ERSTLINGE bei ihrer himmlischen Auferstehung in der Bibel beschrieben
Wenn sie die Ersten waren, welche geistig auferstanden waren, besagt das für mich nichts über 1. oder 2. Auferstehung.
Sie waren lediglich die Ersten bei einem Vorgang. Die Anzahl dieses Vorganges ist diesbezüglich in meinen Augen nicht relevant.
Weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, was ich meine.

Aber hier mal der Versuch, es an einem Beispiel deutlich zu machen.
es finden irgendwo 2 Konzerte hintereinander statt.
Zu dem 1. Konzert finden sich Zuschauer ein, das sind die Ersten (zeitiges Kommen sichert gute Plätze).
Zu dem 2. Konzert kommen auch ganz zeitig Zuschauer, das sind dann bei DIESEM Konzert die Ersten.

Nun könnte später auch noch ein 3. , 4. und noch viele andere Konzerte stattfinden. Jeder der zuerst da ist, ist der Erstling.
Verstehst jetzt wie ich es meine?

Also noch mal: Erstling besagt für mich gar nichts über die Qualität einer Sache oder wann diese stattgefunden hat.

Deshalb kann ich hier nicht mitgehen:
Tommy57 schrieb:, sodass außerdem deutlich wird, dass noch eine ZWEITE allgemeine Auferstehung von anderen Personen später stattfinden muss, die offensichtlich NICHT zum Leib Christi gehören!
Tommy57 schrieb:INTERESSANT:

Bei seiner Taufe wurde Jesus Christus durch Geist gezeugt, und am 16. Nisan 33, dem Tag, an dem man unter dem mosaischen GESETZ die Erstlinge der ersten Getreideernte ( GERSTENERNTE ) im Heiligtum vor dem wahren Gott ( JHWH ) darbrachte, wurde JESUS von den Toten zu Leben im Geiste auferweckt. Er wird daher der Erstling genannt;
Wer sagt Dir denn, dass sich das "Erstling" in DIESEM Fall auf die 1. Auferstehung bezieht? Das könnte sich ebensogut auf die 2. beziehen (sh. das Beispiel mit den Konzerten).
Tommy57 schrieb:DANN:
Die treuen Nachfolger Jesu Christi, seine geistigen Brüder, sind ja ebenfalls ERSTLINGE für Gott, aber nicht die ersten, ursprünglichen Erstlinge. Vielmehr entsprechen sie den ERSTLINGEN der ZWEITEN Getreideernte,
Alles DEINE Auslegung.
Tommy57 schrieb:WICHTIGE FRAGE:

Wenn JESUS als ERSTLING in der Auferstehung bezeichnet wird und alle seine gesalbten Nachfolger auch als ERSTLINGE bei ihrer himmlischen Auferstehung genannt werden, WER und was ist dann die HAUPTERNTE?

DENN:
Bei der ERNTE wurde IMMER nach den ERSTLINGEN später die HAUPTERNTE hereingebracht.
Das sind die "Zuschauer", welche bei den jeweiligen Konzerten dann immer danach kommen - also der Hauptanteil der Zuschauer, diejenigen, welche eben NICHT zuerst schon da waren... :)

Die Zuschauer welche zuerst da waren, sind die Überpünktlichen, welche ja nicht zu spät kommen wollen.
Die Zuschauer die später kommen, sind welche, die es bisschen gemütlicher angehen.

-> übertragen auf die Bibel: die Zuschauer die später kamen, entsprechen u.a. auch denjenigen, welche Jesu Opfer aus bestimmten Gründen nicht annehmen konnten, aber trotzdem ein gutes Herz hatten.
So sehe ich das zumindest.
Tommy57 schrieb:Von denjenigen, die die 1. Auferstehung erfahren ( die himmlische ) wird nicht gesagt, dass sie erst noch einmal gerichtet werden müssen!
Ja, das ist ja auch richtig, stimmt auch mit meiner Denkweise überein.

Die "übrigen Toten" sind dann eben diejenigen, welche zwar an Gott geglaubt, aber das Evangelium nicht kannten und evtl. noch paar Andere (darüber möchte ich nicht spekulieren). Und diese werden dann natürlich gerichtet am jüngsten Tag, nach ihren Taten...
(könnte aber sein, dass ich das vielleicht auch etwas falsch interpretiere, Du dann jedoch auch :) ).
Optimist schrieb:
Wie ich das mit der Gefangensetzung Satans und den Beginn der 1000 Jahre sehe, hatten wir doch schon mal ausdiskutiert.

--->
Ja, wir haben darüber diskutiert, doch ich denke nicht, dass wir das schon tatsächlich völlig ausdiskutiert hätten!

Das Thema ist meiner Meinung nach zu wichtig, als dass man das schon so früh unter den Tisch fallen lassen könnte!
Wenn schon müsste man erst mal die anderen Punkte klären. Wenn Du immer alles gleichzeitig machen möchtest und es dann so lange Texte werden, sehe ich irgendwann gar nicht mehr durch :)


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.04.2015 um 11:42
Optimist schrieb:Wer sagt denn, dass diejenigen welche Jesus gefolgt waren zu DIESEM Zeitpunkt gesitig schon lebendig waren (sie könnten doch auch NOCH tot gewesen sein? ... die Bibelverse geben das nicht her).
Aber die Bibelverse besagen für mich, dass DIESE Nachfolger (zu DIESER Zeit) also die evtl. "noch-Tote" im Geiste, später dann getauft wurden.
weil sie sonst keinen grund gehabt hätten jesus zu folgen - ihre geistige gesinnung zu gott/jesu war also schon da !
oder würdest du Jesus folgen wenn du nicht überzeugt von ihm wärst ......
Bei seiner Taufe wurde Jesus Christus durch Geist gezeugt, und am 16. Nisan 33, dem Tag, an dem man unter dem mosaischen GESETZ die Erstlinge der ersten Getreideernte ( GERSTENERNTE ) im Heiligtum vor dem wahren Gott ( JHWH ) darbrachte, wurde JESUS von den Toten zu Leben im Geiste auferweckt. Er wird daher der Erstling genannt;
Wer sagt Dir denn, dass sich das "Erstling" in DIESEM Fall auf die 1. Auferstehung bezieht? Das könnte sich ebensogut auf die 2. beziehen (sh. das Beispiel mit den Konzerten).
Das Christentum sieht in der Auferstehung Jesu Christi die noch bedeutendere Erstlingsfrucht, die jeden Sonntag gefeiert wird. Zu dieser Wortwahl hat aus Sicht der Judenchristen die Tatsache beigetragen, dass Christus während dem Fest der Erstlingsfrucht von den Toten auferweckt wurde - drei Tage nach dem jüdischen Opferfest des Passahlammes.

Dazu schreibt Paulus im 1. Korintherbrief 15, 20-23:

"Nun aber ist Christus (der Messias) auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus (der Messias); danach, wenn er kommen wird, jene, die Christus angehören".
Optimist schrieb:Wer sagt Dir denn, dass sich das "Erstling" in DIESEM Fall auf die 1. Auferstehung bezieht? Das könnte sich ebensogut auf die 2. beziehen (sh. das Beispiel mit den Konzerten).
12. Die Ordnung (Reihenfolge) der Rettung.

Gott rettet nun nicht einfach so und alle auf einmal, sondern Er hat auch darin eine Ordnung oder Reihenfolge festgelegt. In 1K15:22-24 erkennen wir eine dreifache Gruppierung für die Voll-endung der Rettung: "Denn ebenso wie in Adam alle sterben, also werden auch in Christus alle lebend gemacht werden. Jeder aber in der eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; darauf die, die des Christus sind in seiner Anwesenheit; dann die Vollendigung, wann er die Regentschaft dem Gott und Vater gibt; wann er alles An-fangseiende112 und alle Autorität und Vermögenskraft unwirksam gemacht hat."

Die Reihenfolge stellt sich in diesen Versen wie folgt dar:

1. Der Erstling und alle, die Ihm als Erstlinge gehören.113
2. Die des Christus sind in Seiner Anwesenheit (das ist zur Zeit
der Entrückung, 1TH4.14-17).
3. Alle Übrigen (als Vollendigung bezeichnet).
Diese Reihenfolge wurde schon in den Haupternten der Ernte-ordnung Israels abgeschattet:
1. Gerstenernte
2. Weizenernte
3. Ernte der Feldfrüchte

http://bibelwissen.bibelthemen.eu/wiki/images/2/2f/Grundlage_Umfang_und_Ziel_der_Rettung.pdf


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.04.2015 um 11:44
Liebe @-Therion- ,
danke für deine Erklärung an @pere_ubu .
Genau das meine ich, wie es Therion vortrefflich formuliert hat, @pere_ubu


----->
-Therion- schrieb:das besagt eigentlich nichts anderes als das es einen unterschied macht ob man erkenntnisse von anderen übernimmt oder ob man sie selbst macht.

Die letzte große Erkenntnis die ich meine, ist jene, die man während des Sterbens macht.....
Das ist es, worum es die ganze Zeit geht und das ist das Thema in allen Religionen.


Wenn man die Gnade erfährt, zu dieser Erkenntnis schon mitten im Leben zu kommen, dann wird man den "zweiten Tod nicht schmecken".

Der "zweite Tod" ist der Tod des Körpers..... wenn man tatsächlich körperlich stirbt.
Dann wird die Erkenntnis, die man während des Sterbens macht, keine Überraschung mehr sein, weil man den Weg schon kennt.

DIESE Erkenntnis ist es, die mit Christus 'Tod und Auferstehung' beschrieben und erzählt ist. DAS ist die Botschaft und Gnosis: Ihr seid UNSTERBLICH. Ihr seid Geist!


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