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Was steht wirklich in der Bibel?

18.369 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel
pere_ubu
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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 01:33
Nicolaus schrieb: weil die Frage offen bleibt, ob man nach dem Tode überhaupt noch etwas ändern kann.
biblisch gesehen nicht.

prediger 9:10

10 Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft,+ denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis,+ noch Weisheit+ in dem Scheọl,*+ dem Ort, wohin du gehst.+

insofern stimm ich dir hier zu:
Nicolaus schrieb:Vielleicht sogar schon beginnen muss,


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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 01:33
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Denn das Leben vor dem Tode haben wir ja sowieso.
Mir geht es immer nur um das GEISTIGE ewige Leben. Und da finde ich, das bekommen lt. Bibel nur diejenigen, welche Jesus annehmen, denn die es nicht tun, werden als "geistig tot" betrachtet.


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 01:49
@Optimist

Da fragt es sich aber dann, was man unter "ewigem Leben" überhaupt zu verstehen hat. Denn unter der Voraussetzung, dass wir ohnehin in jedem Falle nach dem irdischen Tode weiterleben, was ja dann eh nur geistiger Natur sein kann (ausser man glaubt an die Reinkarnation) kann es ja nicht nur die betreffen, die Jesus annehmen. Was ist denn dann nach deiner Ansicht mit denen, die Jesus nicht annehmen? War es das dann mit ihnen? Also haben die gar kein Weiterleben mehr nach ihrem irdischen Tod? Sind die dann ausgelöscht für alle Zeiten? Dann frag ich mich, wozu dann noch ein Gericht? Denn dann wären die Nichtglaubenden durch die Auslöschung, wegen ihres Unglaubens ja schon von sich aus gerichtet. Verstehst wie ich das meine?


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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 05:53
@Nicolaus

Hallo lieber Nicolaus!
Nicolaus schrieb:Was ist denn dann nach deiner Ansicht mit denen, die Jesus nicht annehmen? War es das dann mit ihnen? Also haben die gar kein Weiterleben mehr nach ihrem irdischen Tod? Sind die dann ausgelöscht für alle Zeiten? Dann frag ich mich, wozu dann noch ein Gericht? Denn dann wären die Nichtglaubenden durch die Auslöschung, wegen ihres Unglaubens ja schon von sich aus gerichtet. Verstehst wie ich das meine?
Wenn ich mich dazu auch einmal äusssern darf:

Deine Gedanken und Fragen zum Thema sind logisch und gut überlegt.

Das Thema schließt außerdem alle diejenigen ein, die z. B. vor Jesu Kommen auf Erden gelebt haben und gestorben sind.

Das betrifft sowohl Juden als auch Heiden, also Menschen die noch nie etwas von dem Gott der Bibel und seinem Wort und seinen Gesetzen gehört haben.

ALLE diese Menschen, die vor dem Kommen Jesu gelebt und gestorben sind, konnten Jesus nicht annehmen!
Nicolaus schrieb:Also haben die gar kein Weiterleben mehr nach ihrem irdischen Tod?
Grundsätzlich lehrt die Bibel nicht, dass es ein --Weiterleben nach dem Tod gibt--, sondern gemäß dem Glauben der Juden sollte es eine irdische Auferstehung der Toten am letzten Tag geben.
Das wird z. B. auch durch die Aussage Marthas deutlich, die sie gegenüber Jesus machte, als ihr Bruder Lazarus gestorben war.

Johannes 11: 23,24 ( NWÜ )

"Jesus sprach zu ihr: „Dein Bruder wird auferstehen.“ 24 Martha sagte zu ihm: „Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.“

ZUM NACHDENKEN:

Übrigens, Lazarus war ein glaubenstreuer Mann und ein Freund Jesu!

Wenn es stimmen würde, wie es z. B. die KK lehrt, das gute Menschen nach ihrem Tod in den Himmel kommen, wo Lazarus, der Freund Jesu, nach dieser Glaubensvorstellung bestimmt bereits gewesen wäre, WARUM hat Jesus ihn dann noch einmal als Mensch auf Erden auferweckt?

Das wäre ja dann eher eine "Strafe" gewesen als wie eine Freude, denn durch die irdische Auferstehung setzte Jesus ja dann seinen Freund erneut der Versuchung aus, holte ihn sozusagen wieder vom Himmel, einem Zustand des gerettet seins, erneut auf die Erde zurück?

Außerdem:

Lazarus war gemäß dem Bibelbericht bereits 4 Tage Tod, WARUM erzählte er dann nicht, was er in den 4 Tagen im Himmel alles erlebt hatte?

Warum sagte Jesus, als er von seinen Jüngern auf dem Weg nach Bethanien zum Haus des erkrankten Lazarus befragt wurde, wie es Lazarus wohl gehe, dass LAZARUS SCHLÄFT uns später sagte er dann freiheraus er sei GESTORBEN, wenn doch scheinbar nach dem Tod, die Seele der Menschen, nach der Glaubensvorstellung vieler Christen im Jenseits, bei Bewusstsein, weiterleben würde??
Warum sagte Jesus auf die Frage der Jünger nicht, Lazarus ist bereits im Himmel oder im Jenseits?
--------
Wie man hier deutlich sieht, macht die Glaubensvorstellung von einem "Weiterleben nach dem Tod" gemäß den biblischen Berichten keinen Sinn!

Deshalb die Frage, WAS lehrt die Bibel zum Zustand der Toten WIRKLICH?

Prediger 9:5,10 ( NWÜ )
"Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.
Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst."





Was ist tatsächlich die biblische Hoffnung für Verstorbene?

KEIN WEITERLEBEN NACH DEM TOD, sondern die Hoffnung auf die AUFERSTEHUNG!

Johannes 11:24,25 ( NWÜ )
" „Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.“
25 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt;"








Welche Art Auferstehungen gibt es?

Die himmlische, auch "erste Auferstehung" genannt, für Menschen die Gott seit den Tagen Jesu erwählt hat um mit Jesus vom Himmel aus als Könige und Priester über die Erde zu regieren!
Offenbarung 20: 6 ( NWÜ )
"Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren."

Offenbarung 5: 10 ( NWÜ )
"und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“

Die himmlischen König - Priester sollen über die Erde regieren, offensichtlich über Menschen die während der Tausend - Jahrherrschaft Christi auf erden leben!

-------------------------------


Die ALLGEMEINE AUFERSTEHUNG, die auch "UNGERECHTE" einschließt, also Menschen, die vor ihrem Tod noch keine Gelegenheit hatten, den wahren Gott kennenzulernen und Jesus anzunehmen:

Diese Auferstehung MUSS eine irdische Auferstehung sein, da sie von der "ersten Auferstehung" getrennt beschrieben wird.

Außerdem erzeugten alle ACHT in der Bibel erwähnten "irdischen Auferstehungen", die von Dienern Gottes gemäß dem Bibelbericht bewirkt wurden, diese gut begründete Hoffnung, das Tote wieder auf Erden zum Leben kommen und das sich daher das ewige Leben für die meisten Menschen auf Erden abspielt!

Apg. 24:15 ( NWÜ )

"und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird."

Die allgemeine Auferstehung beschrieben in der Offenbarung:

Offenbarung 20 11 - 13 ( NWÜ )

"Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß. Vor ihm entflohen die Erde und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten." 






WANN findet das GERICHT für diejenigen statt, die auferstehen und für was werden sie gerichtet?
Nicolaus schrieb:Dann frag ich mich, wozu dann noch ein Gericht? Denn dann wären die Nichtglaubenden durch die Auslöschung, wegen ihres Unglaubens ja schon von sich aus gerichtet. Verstehst wie ich das meine?
GENAU, das GERICHT muss sich auf TATEN beziehen, die die Auferstandenen NACH IHRER AUFERSTEHUNG während der Tausend - Jahr Herrschaft begehen!

WARUM?

Es gibt einen biblischen Grundatz der folgendes besagt:

Römer 6: 7 ( NWÜ )

"Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen."

Wie ist das zu verstehen?

In Lukas 23: 40,41 ( NWÜ ) machte der Übetäter neben Jesus am "Kreuz" folgende Bemerkung:

"In Erwiderung schalt ihn der andere und sprach: „Fürchtest du Gott denn gar nicht, jetzt, da du im gleichen Gericht bist? 41 Und wir allerdings gerechterweise, denn wir empfangen völlig das, was wir für unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Ungehöriges getan.“"

Römer 6: 23 ( NWÜ )

"23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod,...."

Das heißt:

Wenn jemand gestorben ist, hat er durch den TOD eigentlich für seine Sünden bezahlt, denn die Strafe für die Sünde, für den Ungehorsam war schon bereits bei Adam in Eden der TOD und nichts weiter!

1. Mose 2.17 ( NWÜ )

"Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“


WENN also Gott in seiner LIEBE Menschen wieder zur Auferstehung bringt, werden sie gewiss nicht für ihre Taten gerichtet, die sie in ihrem Leben vor ihrem Tod begangen haben.

Natürlich wird es Menschen geben, die Gott nicht zu einer Auferstehung bringt, weil sie durch ihre Einstellung und die Art der Sünde ( Sünde gegen den hl. Geist ) offenbarten, dass sie willentlich böse Gegner Gottes sind.

Doch alle anderen Menschen werden während der Tausend - Jahrherrschaft Jesu auferstehen und natürlich wird ihre Einstellung und Handlungsweise, die sie in ihrem ersten Leben gezeigt haben, einen Einfluss auf ihre Gesinnung haben, denn jeder Auferstandene wird praktisch mit seine letzten Gedanken vor seinem Tod wiederkommen.

Während der Herrschaft Jesu wird es sich zeigen, ob die Auferstandenen bereit sind, sich nach Gottes gerechten Wegen auszurichten und ob sie bereit sind, sich demütig der Herrschaft Gottes unterzuordnen.
Am Ende der Tausend Jahre beschreibt die Offenbarung ein entgültiges Gericht!


Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 06:58
Optimist schrieb:Noch ein Besipiel, dass man geistig gesehen schon vor seinem Tod ewiges Leben (zumindest das Anrecht darauf) bekommt:.
richtig das ANRECHT darauf aber du erhältst zu deinen lebzeiten KEINE Erkenntnisse ÜBER das ewige leben
1. Joh 5,11 Und dies ist das Zeugnis: daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne.
Heißt für mich: Gott hat uns - mittels Jesus - ewiges Leben gegeben. Natürlich nur wenn man ihn auch annimmt (wenn man Jesus HAT).
Und wann nimmt man ihn an? Doch nicht erst nach seinem eigenen Tod. :)
du nimmst ihn an ja aber erlangst du dadurch auch erkenntnisse über das ewige leben ----> NEIN - weil du es erst erfahren wirst nach deinem tod bzw. Auferstehung "am letzten tag bei Jesus widerkehr - auferweckung der toten"
1. Joh 5,13 Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
Kann man denn NACH seinem Tod erst noch anfangen an Jesus zu glauben? ;)
du erlangst aber dadurch keine erkenntnisse über das ewige leben und darum geht es doch - "wisset dass ihr ewiges leben habt" - vom wissen alleine hast du aber nichts ..... snafu sprach von erkenntnissen noch während des lebens !


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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 13:36
@-Therion-
1. Joh 5,11 Und dies ist das Zeugnis: daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne.
Heißt für mich: Gott hat uns - mittels Jesus - ewiges Leben gegeben. Natürlich nur wenn man ihn auch annimmt (wenn man Jesus HAT).
Und wann nimmt man ihn an? Doch nicht erst nach seinem eigenen Tod. :)

--->
du nimmst ihn an ja aber erlangst du dadurch auch erkenntnisse über das ewige leben ----> NEIN - weil du es erst erfahren wirst nach deinem tod bzw. Auferstehung "am letzten tag bei Jesus widerkehr - auferweckung der toten"
Wenn Jesus selbst das (ewige) Leben IST (wie er in der Bibel selbst von sich sagt) und wenn ich dann über IHN Erkenntnisse aufnehme, dann sehe ich es schon so, dass ich Erkenntnisse über das "ewige Leben" habe.

Scheint alles irgendwie Interpretationssache zu sein. ;)


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 15:54
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Das Thema schließt außerdem alle diejenigen ein, die z. B. vor Jesu Kommen auf Erden gelebt haben und gestorben sind.

Das betrifft sowohl Juden als auch Heiden, also Menschen die noch nie etwas von dem Gott der Bibel und seinem Wort und seinen Gesetzen gehört haben.

ALLE diese Menschen, die vor dem Kommen Jesu gelebt und gestorben sind, konnten Jesus nicht annehmen!
Da hast du Recht! Wie sollten sie Jesus auch annehmen, wenn es diesen zu ihren Lebzeiten noch gar nicht gab? Oder eben jene, die noch nie von Jesus gehört haben? All jenen kann man doch diesbezüglich gar keinen Vorwurf machen!
Tommy57 schrieb:Grundsätzlich lehrt die Bibel nicht, dass es ein --Weiterleben nach dem Tod gibt--
Nun, darüber könnten wir uns jetzt wieder streiten. Warum spricht Jesus denn zB. immer wieder vom Himmelreich oder vom ewigen Leben, wenn es laut Bibel dieses gar nicht gibt? Macht das irgendeinen Sinn?

Warum deutet Jesus bei Johannes dem Täufer darauf hin, dass es Elias war? Das besagt zwar nichts über ein ewiges Leben, sondern deutet auf eine Reinkarnation hin. Aber eine tote Seele kann auch nicht mehr reinkarnieren! Wen sehen zB. einige seiner Jünger auf dem Berg der Verklärung zusammen mit Jesus? Da waren Moses und Elias! Die lebten aber schon nicht mehr! Wären ihre Seelen auch tot, hätten sie ihnen nicht erscheinen können!
Tommy57 schrieb:Wenn es stimmen würde, wie es z. B. die KK lehrt, das gute Menschen nach ihrem Tod in den Himmel kommen, wo Lazarus, der Freund Jesu, nach dieser Glaubensvorstellung bestimmt bereits gewesen wäre, WARUM hat Jesus ihn dann noch einmal als Mensch auf Erden auferweckt?
Das musst du schon Jesus selber fragen, woher soll ich das wissen? Und was bitte hat das mit der Lehre der katholischen Kirche zutun?
Tommy57 schrieb:Das wäre ja dann eher eine "Strafe" gewesen als wie eine Freude, denn durch die irdische Auferstehung setzte Jesus ja dann seinen Freund erneut der Versuchung aus, holte ihn sozusagen wieder vom Himmel, einem Zustand des gerettet seins, erneut auf die Erde zurück?
Ja, kann man so sehen. Warum Jesus es trotzdem tat, weiß ich nicht. Vielleicht wegen seiner Angehörigen, weil sie sehr um ihn trauerten und sein Dahinscheiden zu diesem Zeitpunkt nicht ertragen konnten? Er war ja nicht der einzige Mensch, den Jesus auferweckte, was ist zB. mit der Tochter des Jairus und den anderen? Da gilt dasselbe. Jesus wird das schon wissen, warum. Ich weiß es nicht. Irgend einen Grund wird es schon gehabt haben, sonst hätte es Jesus nicht getan!
Tommy57 schrieb:Lazarus war gemäß dem Bibelbericht bereits 4 Tage Tod, WARUM erzählte er dann nicht, was er in den 4 Tagen im Himmel alles erlebt hatte?
Das wissen wir doch gar nicht, ob er davon erzählte oder nicht? Wir wissen nur, dass darüber nichts in der Bibel steht. Wir wissen auch nicht, was mit Jesus war, als er noch keine 30 Jahre alt war. Die Bibel erzählt uns nur von seiner Geburt und von einer Flucht nach Ägypten und von einem Ereignis eines 12jährigen Jesus im Tempel. Jesus war zudem drei volle Jahre lang mit seinen Jüngern unterwegs. Und die werden da gewiss ne Menge miteinander erlebt haben. Das was in den Evangelien darüber steht, kann daher auch nur ein kleiner Auszug davon sein. Warum steht nicht einfach alles in der Bibel, was wir gerne wissen wollen? Das musst du den lieben Herrgott schon selbst fragen! :)
Tommy57 schrieb:Warum sagte Jesus, als er von seinen Jüngern auf dem Weg nach Bethanien zum Haus des erkrankten Lazarus befragt wurde, wie es Lazarus wohl gehe, dass LAZARUS SCHLÄFT uns später sagte er dann freiheraus er sei GESTORBEN
Woher soll ich das wissen? Du stellst Fragen... Warum Jesus etwas sagte, kann ich dir doch nicht beantworten! Das musst du Jesus schon selber fragen! Irgend einen Grund wird es schon haben, sonst hätte Jesus es so nicht gesagt.
Tommy57 schrieb:Wie man hier deutlich sieht, macht die Glaubensvorstellung von einem "Weiterleben nach dem Tod" gemäß den biblischen Berichten keinen Sinn!
Na dann macht es eben keinen Sinn. Dann können wir ja getrost so weiterleben wie bisher, am Ende ist ohnehin einfach aus die Maus :)
Wozu sich dann den Kopf mit so vielen Glaubensfragen zerbrechen? Dann sollten wir besser einfach leben, solange wir das Leben noch haben! :)
Tommy57 schrieb:Deshalb die Frage, WAS lehrt die Bibel zum Zustand der Toten WIRKLICH?

Prediger 9:5,10 ( NWÜ )
"Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.
Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst."
Wie gesagt, wenn das so ist, dann lass und besser einfach leben, solange wir das Leben im Hier und Jetzt noch haben und den Herrgott einen guten Mann sein... Denn danach kümmt ja nix mehr, aus die Maus :)
Tommy57 schrieb:Was ist tatsächlich die biblische Hoffnung für Verstorbene?

KEIN WEITERLEBEN NACH DEM TOD, sondern die Hoffnung auf die AUFERSTEHUNG!
Also geht´s doch weiter... Ist ja letztlich egal WANN das sein wird, wenn es dazwischen eine Auszeit gibt, merken wir eh nix davon :)
Tommy57 schrieb:Welche Art Auferstehungen gibt es?
Das ist mir jetzt zu kompliziert und auch nicht so wichtig. Hauptsache es gibt überhaupt eine Auferstehung :)
Tommy57 schrieb:WANN findet das GERICHT für diejenigen statt, die auferstehen und für was werden sie gerichtet?
Heißt das, dass doch nicht alle auferstehen? Wer ist denn nun davon betroffen und wer nicht? Und wie legt Gott das fest, wer wieder auferstehen darf und wer nicht?
Tommy57 schrieb:GENAU, das GERICHT muss sich auf TATEN beziehen, die die Auferstandenen NACH IHRER AUFERSTEHUNG während der Tausend - Jahr Herrschaft begehen!
Moment mal, dann wäre es ja egal, welche Taten man vor seiner Auferstehung begangen hat? Dann kann man ja so leben wie man will! Denn diese Taten spielen gar keine Rolle! Nur: Wenn man schließlich doch aufersteht, egal wie man gelebt hat, dann hat man die Auferstehung und damit das ewige Leben ja bereits in der Tasche. Wozu dann eigentlich noch ein Gericht, wenn im Tode bereits alles gerichtet ist? Das macht eigentlich überhaupt keinen Sinn!
Tommy57 schrieb:Es gibt einen biblischen Grundatz der folgendes besagt:

Römer 6: 7 ( NWÜ )

"Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen."
Wie gesagt, dann ist es egal wie man gelebt hat, denn durch den Tod sind wir dann ohnehin aller unserer Sünden ledig, damit wäre also alles gesühnt! Im übrigen wäre das Sühneopfer Jesu für unsere Sünden dann hinfällig, weil wir ja ohnehin trotzdem alle weiterhin sterben müssen und durch den Tod dann sowieso alles getilgt ist!
Tommy57 schrieb:Römer 6: 23 ( NWÜ )

"23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod,...."

Das heißt:

Wenn jemand gestorben ist, hat er durch den TOD eigentlich für seine Sünden bezahlt, denn die Strafe für die Sünde, für den Ungehorsam war schon bereits bei Adam in Eden der TOD und nichts weiter!
Und wozu dann das Sühneopfer Jesu? Wenn ohnehin jeder sterben muss und durch den Tod alle Sünden bezahlt sind? Dann müsste jeder wieder auferstehen wie ein völlig reingewaschener, neuer Mensch, weil jeder durch den Tod gehen muss und ja mit dem Tode alles beglichen ist!
Tommy57 schrieb:WENN also Gott in seiner LIEBE Menschen wieder zur Auferstehung bringt, werden sie gewiss nicht für ihre Taten gerichtet, die sie in ihrem Leben vor ihrem Tod begangen haben.
Und wofür dann? Ich meine, dann kann doch jeder leben wie er will?
Tommy57 schrieb:Natürlich wird es Menschen geben, die Gott nicht zu einer Auferstehung bringt, weil sie durch ihre Einstellung und die Art der Sünde ( Sünde gegen den hl. Geist ) offenbarten, dass sie willentlich böse Gegner Gottes sind.
Also wird doch nicht jeder auferstehen? Ich dachte, alle Sünde ist durch den Tod getilgt und man wird eben nicht aufgrund seiner Taten die man VOR dem Tod begangen hat, gerichtet? Wofür wird man dann überhaupt gerichtet? Denn wenn im Tode bereits alles gesühnt ist, gibt es nichts mehr, wofür man gerichtet werden kann!
Tommy57 schrieb:Während der Herrschaft Jesu wird es sich zeigen, ob die Auferstandenen bereit sind, sich nach Gottes gerechten Wegen auszurichten und ob sie bereit sind, sich demütig der Herrschaft Gottes unterzuordnen.
Am Ende der Tausend Jahre beschreibt die Offenbarung ein entgültiges Gericht!
Und wozu soll eine nochmalige Erprobung eines Erdenlebens nach der Auferstehung gut sein? Ich meine, damit wiederholt sich doch nur alles noch einmal. Macht das irgend einen Sinn? Dann könnte man ja auch sagen: In diesem Leben können wir erst mal machen was wir wollen und leben wie wir lustig sind, denn sterben müssen wir allemal und durch den Tod ist eh alles wieder gesühnt. Und in unserem zweiten Leben müssen wir uns dann mal am Riemen reißen, sonst kommen wir vor Gericht. Dann kann man sich das erste, jetzige Leben aber eigentlich auch gleich sparen :)

Für mich macht deine Auslegung irgendwie keinen Sinn!


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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 15:57
Optimist schrieb:Wenn Jesus selbst das (ewige) Leben IST (wie er in der Bibel selbst von sich sagt) und wenn ich dann über IHN Erkenntnisse aufnehme, dann sehe ich es schon so, dass ich Erkenntnisse über das "ewige Leben" habe.

Scheint alles irgendwie Interpretationssache zu sein. ;)
wenn dir jemand aus seinem leben erzählt und berichtet zu welchen erkenntnissen er gekommen ist dann kannst du seine erfahrungen nicht als DEINE erkenntnisse werten weil erkenntnisse immer nur aus EIGENEN erfahrungen ERLANGT werden können.

- weil wir alle so unterschiedliche erkenntnisse sammeln es aber unmengen davon gibt kann kein mensch jemals vollkommen werden - so steht es auch in der bibel - und genau daher reicht auch ein menschenleben nicht aus ....


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Was steht wirklich in der Bibel?

01.04.2015 um 23:06
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Da fragt es sich aber dann, was man unter "ewigem Leben" überhaupt zu verstehen hat. Denn unter der Voraussetzung, dass wir ohnehin in jedem Falle nach dem irdischen Tode weiterleben, was ja dann eh nur geistiger Natur sein kann (ausser man glaubt an die Reinkarnation) kann es ja nicht nur die betreffen, die Jesus annehmen. Was ist denn dann nach deiner Ansicht mit denen, die Jesus nicht annehmen? War es das dann mit ihnen? Also haben die gar kein Weiterleben mehr nach ihrem irdischen Tod? Sind die dann ausgelöscht für alle Zeiten? Dann frag ich mich, wozu dann noch ein Gericht? Denn dann wären die Nichtglaubenden durch die Auslöschung, wegen ihres Unglaubens ja schon von sich aus gerichtet. Verstehst wie ich das meine?
Tommy hat aus SEINER Sicht geantwortet und nun kommt MEINE Sichtweise. :)
Ob ich es richtig sehe muss jeder für sich selbst entscheiden, aber so geht es für mich aus der Bibel hervor :)

Aus Matt. 22,23 geht hervor, dass nach der Auferstehung niemand mehr heiratet, dass dann also ALLE geschlechtsneutral wie Engel sein werden (in dem neuen Geistkörper, den man ja nach der Auferstehung bekommt).
Die 7 Männer gibt es noch - ganz egal, ob sie gläubig waren oder nicht (darüber wird keine Aussage gemacht, ob sie das waren).

DAS zeigt mir erst mal schon, dass nach dem Tod die Seele/ oder Geist weiter lebt (vermutlich in einer Art Koma, denn andere Bibelverse sagen, dass man nichts weiß und merkt...).

Andere Bibelverse besagen, dass ganz am Ende - am "jüngsten Tag", ALLE aus ihren Gräbern kommen, also ALLE auferstehen werden. Die einen "zum Leben" (ewigen Leben) und die Anderen zum Gericht bzw. werden sie dann Qual haben (wie immer diese auch aussieht... und wenn es "nur" die Gottesferne ist welche quälend ist...). Es gibt dann also eine Trennung von Spreu und Weizen oder von Böcken und Schafen.

Diejenigen welche Qual haben werden (Böcke), haben aber - da sie ja auferstanden waren und da die Seele/Geist nach dem Tod nicht vernichtet wird - (-> Beweis dafür:
Matt.10,28) in gewisser Weise auch ewiges Leben, aber in der Bibel wird offensichtlich mit "ewigem Leben" etwas anderes gemeint und nicht nur die bloße Existenz

Wie ich das auffasse:
In dem "ewigen Leben" sehe ich eine Gleichsetzung mit "Herrlichkeit" und "bei Gott sein" (so geht das zumindest für mich aus einigen Bibelstellen hervor).
Dieses "ewige Leben" sehe ich wie eine Art "Fachbezeichung", welche nur für diejenigen gilt, welche Jesus nachfolgen wollen.
Es ist also kein allgemeiner und neutraler Begriff, sondern ein speziefischer, welcher besagt, dass jemand der "ewiges Leben" hat, BEI Gott ist, also von Gott NICHT getrennt ist und Sündenvergebung hat. So jemand "LEBT geistig".
Im Gegensatz ist jemand "geistig TOT", welcher KEINE Sündenvergebung hat (da er Jesus NICHT nachfolgen möchte), er ist dann also "von Gott" getrennt.

Dies kann man nun alles im Zusammenhang damit betrachten:
Joh.5,28 besagt:
Es werden ALLE auferstehen, aber trotz Auferstehung werden NICHT Alle das ewige Leben haben (also nicht Alle werden "geistig leben" bzw. Sündenvergebung haben können).
Weiter heißt es in diesem Kapitel, dass Gott ein Gott der Lebenden ist. Besagt für mich also:
Wer sich zu Gott (und Jesus) bekennt, kann Sündenvergebung bekommen und DADURCH eben auch "geistig LEBEN" bzw. das "ewige Leben" bekommen.
Desweiteren wird in meinen Augen dort klar gemacht, dass es "geistig Tote" und "geistig Lebende" gibt. Das "ewige Leben" können eben nur die geistig Lebenden bekommen, es würde ja keinen Sinn machen, wenn es auch die Toten bekommen könnten, denn "Gott ist ein Gott der Lebenden".

Dieser speziefische Begriff "ewiges Leben" legt in meinen Augen also schon von vornherein fest, WO jemand nach der körperlichen Auferstehung (veränderter GeistKÖRPER..) dann mal sein wird - und zwar, ob in Gottes-Nähe (geistig lebend) oder in Gottes Ferne (geistig tot)
-> deshalb eben wie gesagt die Aussage: Gott ist ein Gott der LEBENDEN.

"Geistig (oder geistlich) tot sein" ist in meinen Augen ein anderer Ausdruck für "Sündhaftigkeit oder Sünder" und somit für "Gottesferne" (von Gott getrennt...).

Fazit, wie ich das alles sehe:
Die Seele/Geist existiert nach dem Tod weiter (in welcher Form und WO genau jetzt mal dahingestellt).
Aber damit ist NICHT gesagt, dass man automatisch das "ewige Leben" hat im Sinne "bei Gott zu sein".
Weil "ewiges Leben" kein Ausdruck für Existenz ist, sondern für "Gottes-Nähe" - (quasi ein "ewiges Leben in Herrlichkeit", weil man BEI Gott leben darf....).
Denn noch mal wie gesagt: Gott ist der Gott der Lebenden (der GEISTIG Lebenden) und NICHT der geistig Toten.


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01.04.2015 um 23:16
@-Therion-
-Therion- schrieb:- weil wir alle so unterschiedliche erkenntnisse sammeln es aber unmengen davon gibt kann kein mensch jemals vollkommen werden - so steht es auch in der bibel - und genau daher reicht auch ein menschenleben nicht aus ....
Ja, kein Mensch kann vollkommen werden (die Ursache dafür mal dahingestellt).

Und deshalb geht (für mich) aus der Bibel hervor, dass man nach der Auferstehung einen VERÄNDERTEN (vermutlich dann einen vollkommenen) Geistkörper bekommt.

Ich sehe es so: In seinem Erdenleben hatte man ständig VERSUCHT, Jesus nachzufolgen, konnte dies natürlich nicht vollkommen schaffen.
Aber da man zumindest immer wieder die Bereitschaft und den guten Willen bekundet hatte, wird einem dann nach dem Tod geholfen, sein Ziel dann doch noch zu erreichen (Vollkommenheit).


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Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 00:08
@Optimist

So in etwa sehe ich das auch. Ewiges Leben bedeutet nicht einfach nur ewige Existenz, sondern ewig bei Gott sein, in seiner Nähe. Und der ewige Tod (oder das was man gemeinhin unter Hölle versteht) ist dann eben die ewige Gottesferne. Um es mal auf einen ganz knappen Nenner zu bringen.


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02.04.2015 um 00:29
@Nicolaus
ja, das hast du sehr schön auf den Punkt gebracht. :)

Aber ich weiß schon gar nicht mehr, weshalb Du überhaupt diese Frage gestellt hattest? (wo wir uns doch offensichtlich in diesem Punkt einig sind...):
Nicolaus schrieb:
Da fragt es sich aber dann, was man unter "ewigem Leben" überhaupt zu verstehen hat. Denn unter der Voraussetzung, dass wir ohnehin in jedem Falle nach dem irdischen Tode weiterleben, was ja dann eh nur geistiger Natur sein kann (ausser man glaubt an die Reinkarnation) kann es ja nicht nur die betreffen, die Jesus annehmen. Was ist denn dann nach deiner Ansicht mit denen, die Jesus nicht annehmen? War es das dann mit ihnen? Also haben die gar kein Weiterleben mehr nach ihrem irdischen Tod? Sind die dann ausgelöscht für alle Zeiten? Dann frag ich mich, wozu dann noch ein Gericht? Denn dann wären die Nichtglaubenden durch die Auslöschung, wegen ihres Unglaubens ja schon von sich aus gerichtet. Verstehst wie ich das meine?
Bin nun aber zu faul, nachzuschauen bzw. zu suchen ;)
Weißt Du noch worum es zuvor ging?


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Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 00:37
@Optimist

Nein, ich habe inzwischen auch den Faden verloren. Also lassen wir es gut sein :)


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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 05:18
Ja, kein Mensch kann vollkommen werden (die Ursache dafür mal dahingestellt).

Ich sehe es so: In seinem Erdenleben hatte man ständig VERSUCHT, Jesus nachzufolgen, konnte dies natürlich nicht vollkommen schaffen.
Aber da man zumindest immer wieder die Bereitschaft und den guten Willen bekundet hatte, wird einem dann nach dem Tod geholfen, sein Ziel dann doch noch zu erreichen (Vollkommenheit).]
wenn man es sowieso nicht schafft dann hilft auch die bekundung des guten willens nichts - das ist wie wenn man gegen windmühlen kämpft ---> unsinnig - und wieso sollte jesus/gott dann einfach so nach dem tod die vollkommenheit herschenken ...... nein das passt nicht zusammen


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02.04.2015 um 05:32
Optimist schrieb:Fazit, wie ich das alles sehe:
Die Seele/Geist existiert nach dem Tod weiter (in welcher Form und WO genau jetzt mal dahingestellt).
Aber damit ist NICHT gesagt, dass man automatisch das "ewige Leben" hat im Sinne "bei Gott zu sein".
Weil "ewiges Leben" kein Ausdruck für Existenz ist, sondern für "Gottes-Nähe" - (quasi ein "ewiges Leben in Herrlichkeit", weil man BEI Gott leben darf....).
Denn noch mal wie gesagt: Gott ist der Gott der Lebenden (der GEISTIG Lebenden) und NICHT der geistig Toten.
wieso gibt es dann auch diese stelle ?

1.Korinther 22Denn wie in Adam ALLE sterben, so werden auch in Christus ALLE lebendig gemacht werden.

das ist nämlich das grundproblem der bibel ..... es gibt für alle aussagen immer auch textstellen die das gegenteil behaupten :)


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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 07:23
@-Therion-

Hallo liebe Therion!
-Therion- schrieb:das ist nämlich das grundproblem der bibel ..... es gibt für alle aussagen immer auch textstellen die das gegenteil behaupten :)
Nicht, wenn man das "Puzzle" richtig zusammensetzt!

Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 07:55
@Optimist
@Nicolaus

Hallo ihr Lieben!
Optimist schrieb:Aus Matt. 22,23 geht hervor, dass nach der Auferstehung niemand mehr heiratet, dass dann also ALLE geschlechtsneutral wie Engel sein werden (in dem neuen Geistkörper, den man ja nach der Auferstehung bekommt).
Die 7 Männer gibt es noch - ganz egal, ob sie gläubig waren oder nicht (darüber wird keine Aussage gemacht, ob sie das waren).

DAS zeigt mir erst mal schon, dass nach dem Tod die Seele/ oder Geist weiter lebt (vermutlich in einer Art Koma, denn andere Bibelverse sagen, dass man nichts weiß und merkt...).
Grundsätzlich:

Die Juden hatte vor Jesu Auftreten keine himmlische Auferstehungshoffnung, sondern eine irdische, deswegen fragten die Sadduzäer, die nicht an eine Auferstehung glaubten, wegen dem GESETZ der SCHWAGEREHE im Mosaischen Gesetz, WER von den 7 Männern ( Brüdern ) in dem konstruierten Beispiel nun in der Auferstehung auf Erden ( die Juden glaubten gemäß den hebräischen Schriften nur an eine irdische Auferstehung und nicht an ein Leben in einem Jenseits ) diese Frau nun in der irdischen Auferstehung rechtmäßig zur Ehefrau haben wird! DENN sie alle hatten sie!

Die Saduzäer dachten, sie könnten Jesus mit diesem "konstruierten Beispiel" in Verbindung mit der Schwagerehe in eine logische Schwierigkeit bringen!
Optimist schrieb:Die 7 Männer gibt es noch - ganz egal, ob sie gläubig waren oder nicht (darüber wird keine Aussage gemacht, ob sie das waren).
Diese 7 Männer gab es überhaupt nicht, es war nur ein theoretisches konstruiertes Beispiel der Sadduzäer um Jesus in Verbindung mit dem Gesetz der Schwagerehe in Schwierigkeit oder eventuelle Erklärungsnot zu bringen.
Optimist schrieb:DAS zeigt mir erst mal schon, dass nach dem Tod die Seele/ oder Geist weiter lebt
Das wird in dem Text NICHT Gesagt, sondern es wird nur gefragt, WER der sieben Brüder wird die FRAU IN DER AUFERSTEHUNG zur Frau bekommen?
Optimist schrieb:Aus Matt. 22,23 geht hervor, dass nach der Auferstehung niemand mehr heiratet, dass dann also ALLE geschlechtsneutral wie Engel sein werden (in dem neuen Geistkörper, den man ja nach der Auferstehung bekommt).
Jesus antwortet den Sadduzäern, die Zweifel zur Auferstehung wecken wollten mit folgenden Worten:

Matthäus 22: 29,30 ( NWÜ )

"Jesus gab ihnen zur Antwort: „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; 30 denn in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel."

Auf die himmlische Auferstehung, die in Jesu Tagen vorrangig als NEUE LEHRE von Jesus vorgestellt wurde, treffen diese Worte gewiß zu!

JEDOCH: Aus anderen Schriftexten der Bibel geht hervor, dass die himmlische Auferstehung die ERSTE Auferstehung genannt wird und das zeigt, dass der ERSTEN Auferstehung noch eine weitere folgt!

Da Jesus die IRDISCHE AUFERSTEHUNG durch seine Wundertaten vorgeführt hat und die Juden diese Hoffnung sowieso hegten und Jesus bei KEINER GELEGENHEIT die künftige IRDISCHE AUFERSTEHUNG dementiert hat, gibt es keinen Grund zu glauben, dass diese Hoffnung durch die himmlische Auferstehung ersetzt wurde.
____________________

Erst einmal soweit meine Gedanken dazu, heute Abend werde ich das Thema fortsetzen!


Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 08:34
Hallo liebe Therion!


-Therion- schrieb:
das ist nämlich das grundproblem der bibel ..... es gibt für alle aussagen immer auch textstellen die das gegenteil behaupten :)



Nicht, wenn man das "Puzzle" richtig zusammensetzt!

Gruß, Tommy
okay, dann erkläre mir doch bitte diesen widerspruch


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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 08:41
Optimist schrieb:
Die 7 Männer gibt es noch - ganz egal, ob sie gläubig waren oder nicht (darüber wird keine Aussage gemacht, ob sie das waren).

Diese 7 Männer gab es überhaupt nicht, es war nur ein theoretisches konstruiertes Beispiel der Sadduzäer um Jesus in Verbindung mit dem Gesetz der Schwagerehe in Schwierigkeit oder eventuelle Erklärungsnot zu bringen.
..... und da soll nochmal jemand behaupten, dass die bibel für jeden einfach zu lesen ist :)
was für den einen metaphern sind ist für den anderen wortwörtliche wahrheit ...... wie kann man da der ansicht sein, wirklich die wahrheit zu kennen .... unmöglich !


- die bibel lebt und erhält sich selbst am leben durch die interpretation der menschen die sie lesen indem jeder das herausliest was er darin erkennen möchte !


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Was steht wirklich in der Bibel?

02.04.2015 um 09:33
@-Therion-
Ja, kein Mensch kann vollkommen werden (die Ursache dafür mal dahingestellt).

Ich sehe es so: In seinem Erdenleben hatte man ständig VERSUCHT, Jesus nachzufolgen, konnte dies natürlich nicht vollkommen schaffen.
Aber da man zumindest immer wieder die Bereitschaft und den guten Willen bekundet hatte, wird einem dann nach dem Tod geholfen, sein Ziel dann doch noch zu erreichen (Vollkommenheit).]

-->Th:
wenn man es sowieso nicht schafft dann hilft auch die bekundung des guten willens nichts - das ist wie wenn man gegen windmühlen kämpft ---> unsinnig - und wieso sollte jesus/gott dann einfach so nach dem tod die vollkommenheit herschenken ...... nein das passt nicht zusammen
Doch, für mich passt das.
Sehe ich so ähnlich:
Ein normalerweise schlechter Schüler bemüht sich, ist aber nicht in der Lage, eine 1 zu schaffen.
Der Lehrer gibt zwar eine 3, aber er bekundet dem Schüler, dass er seine 3 viel höher bewertet, als die 1 eines guten Schülers (dem es immer leicht fällt).
Und am Ende des Jahres wird der schlechte Schüler genauso versetzt, auch wenn er nur durchschnittlich ist - also das Ziel (Versetzung) wurde trotzdem geschafft.
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Optimist schrieb:
Fazit, wie ich das alles sehe:
Die Seele/Geist existiert nach dem Tod weiter (in welcher Form und WO genau jetzt mal dahingestellt).
Aber damit ist NICHT gesagt, dass man automatisch das "ewige Leben" hat im Sinne "bei Gott zu sein".
Weil "ewiges Leben" kein Ausdruck für Existenz ist, sondern für "Gottes-Nähe" - (quasi ein "ewiges Leben in Herrlichkeit", weil man BEI Gott leben darf....).
Denn noch mal wie gesagt: Gott ist der Gott der Lebenden (der GEISTIG Lebenden) und NICHT der geistig Toten.

--->Th:
wieso gibt es dann auch diese stelle ?

1.Korinther 22Denn wie in Adam ALLE sterben, so werden auch in Christus ALLE lebendig gemacht werden.

das ist nämlich das grundproblem der bibel ..... es gibt für alle aussagen immer auch textstellen die das gegenteil behaupten :)
Ich weiß nicht so genau, was Du damit sagen wolltest.
Aber trotzdem mal mein Feedback dazu (die nachfolgenden Beiträge habe ich noch nicht gelesen, falls ich also etwas wiederhole, weiß ja nicht was Tommy dazu schrieb :) ):
Mit "so werden auch in Christus ALLE lebendig gemacht" sehe ich so:
An ALLE Menschen wird das Angebot der Rettung gemacht, es sind also POTENTIELL alle lebendig gemacht worden, aber ob es der Einzelne annimmt, steht auf einem anderen Blatt.
Es ist also nur das Potential gegeben.
Es sind somit nicht wirklich alle schon lebendig, man hat also lediglich das Anrecht darauf, lebendig zu werden. Die Chance muss man aber eben erst ergreifen (die gereichte Hand auch ergreifen).

Nicolaus hatte dazu einen schönen Vergleich gebracht: Man gibt jemanden ein Guthaben auf ein Konto, aber abheben und dieses nutzen muss dann jeder selbst oder auch nicht.


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