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Was steht wirklich in der Bibel?

19.607 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel

Was steht wirklich in der Bibel?

05.07.2019 um 12:34
Tommy57 schrieb:Ein Pfeiler dieser Glaubensüberzeugung ist die unfehlbare biblische Prophetie, die, wenn gemäss biblischer Gesamtaussage dargelegt, sich zu 100% erfüllt!
Dieser Strohhalm, äh: "Pfeiler" ist ja wohl in diesem Thread schon mehrfach eingeknickt. Von den JZ lernen heisst siegen lernen: Wegschauen hilft!
Tommy57 schrieb:Für die JZ ist die Wissenschaft keine " heilige Kuh", der man uneingeschränkt Vertrauen sollte!
Allein dieser Satz zeugt von einem mittelalterlichen Wissenschaftsverständnis. Kein ernstzunehmender Forscher "vertraut" den Erkenntnissen seiner Zunft. Er hat sie geprüft und bestätigt oder verworfen. Die Kategorie Vertrauen ist da einfach nur sachfremd. Allerdings erklärt dieses blinde Vertrauen, man könnte es auch Kadaververtrauen nennnen, Sätze wie den:
Tommy57 schrieb:Ein weiterer Pfeiler der göttlichen Inspiration der Bibel ist die Tatsache, dass wenn Bibelschreiber Dinge erwähnen, die wissenschaftliche Tatsachen berühren, diese stets 100% korrekt sind
Was ja nicht aus der unvoreingenommenen Prüfung herrührt sondern allein aus dem vorgefassten (Kadaver-)Glauben.

Glaubwürdig geht irgendwie anders... :-/


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05.07.2019 um 13:07
Tommy57 schrieb:Du irrst.....oder hast dich verschrieben, die Erschaffung Adams wird gemäss biblischer Chronologie noch wesentlich früher errechnet!
I stand corrected.
4026 vor dem Jahre des Herrn.


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05.07.2019 um 13:41
Kybela schrieb:I stand corrected.
4026 vor dem Jahre des Herrn.
Dann steh mal noch'n Bißken länger.

Es gibt kein einzelnes "Jahr des Herrn". Sondern ab dem Jahr der Geburt des Herrn ist jedes Jahr ein Jahr des Herrn, und zwar das Jahr 1 des Herrn, 2, 3, ... 2017, 2018, das Jahr 2019 des Herrn. Jahre vor der Geburt Christi sind nicht dessen Jahre, man kann also nicht sagen "im Jahre minus 4026 des Herrn".

Während man lange Zeit schon die Jahre als "anno domini [Ordnungszahl]" bezeichnete ("[im] Jahr des Herrn[soundso]"), benannte man die davorliegenden Jahre "anno [Ordnungszahl] ante Christum natum" ("[im] Jahr [soundso] vor Christi Geburt").


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05.07.2019 um 15:31
Tommy57 schrieb:Grundsätzlich sei gesagt, dass die JZ von der Wahrhaftigkeit des gesamten inspirierten Bibelberichts völlig überzeugt sind!
Darum gehts nicht. Gelogen haben die Zeugen in ihrer Publikation, es sei denn, du kannst glaubhaft darlegen, dass die gesamte Redaktion, Verfasser, Lektoren ect. aussergewöhnlich ungebildet sind.
Dann gibts natürlich ein Mitleidskärtchen und die Empfehlung demnächst halt kompetente Menschen mit diesen Aufgaben zu betrauen.
Tommy57 schrieb:Ein Pfeiler dieser Glaubensüberzeugung ist die unfehlbare biblische Prophetie, die, wenn gemäss biblischer Gesamtaussage dargelegt, sich zu 100% erfüllt!
Upps, schon wieder gelogen. Tyros hatten wir ja schon mal, muss man hier nicht aufwärmen. :D
Tommy57 schrieb:Ein weiterer Pfeiler der göttlichen Inspiration der Bibel ist die Tatsache, dass wenn Bibelschreiber Dinge erwähnen, die wissenschaftliche Tatsachen berühren, diese stets 100% korrekt sind, obwohl zum Zeitpunkt der Niederschrift der Mensch dieses Wissen/ Vorstellung durch wissenschaftliche Forschung noch nicht hatte oder sogar total gegenteilige Lehrmeinungen vorherrschten!
Zum Beispiel der wiederkäuende Hase (Koprophagie) oder die Fledermaus, die zu den Vögeln gezählt wird, die Erde fressenden Schlangen, das Senfkorn, dass natürlich nicht der kleinste Samen ist ect. ... ect. ... ect..
An sich alles völlig irrelevant, aber natürlich kein Grund deine Lügen hier unwidersprochen zu lassen.
Tommy57 schrieb:Die JZ vertreten nicht die Ansicht, das wissenschaftliche Lehrmeinungen, so überzeugend die oft klingen mögen, allesamt der Wahrheit entsprechen!
Völlig i. O.. Dumm nur, dass es im entscheidenden Moment meist an tragfähigen Argumenten mangelt.
Tommy57 schrieb:Fazit: Bedingt durch die oben ausgeführten Überlegungen, zitieren z. B. die JZ aus wissenschaftlichen Werken nur ausgewählte Zitate, wie z. B. Forschungsergebnisse die biblische Grundlehren stützen!
Klingt recht einseitig und infantil.
Tommy57 schrieb:Die JZ sind keine Blindgläubigen und die spirituelle Leitung der JZ beansprucht auch nicht Unfehlbarkeit!
Unfehlbarkeit zu beanspruchen wäre im Angesicht des gelebten Eiertanzes der Zeugen durch die Jahrhunderte ja wohl auch mehr als nur albern. Also lass den Fehler aus dem Zeugenelaborat entfernen, mach kurz den Rücken gerade und gesteh den Fehler ein.
Wir wollen die fortschreitende Volksverblödung doch nicht noch zusätzlich befeuern.


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06.07.2019 um 11:51
@perttivalkonen


Hallo!
Tommy57 schrieb:
Die Bibel sagt grundsätzlich nichts dazu, ob dem Adam die Rippe wieder nachgewachsen ist oder nicht!


@perttivalkonen
Richtig. Wozu also überhaupt der ganze Wachtturmhickhack um die gelogenen nachwachsenden Rippen? Rippen haben da keine besondere Eigenschaft, die den anderen Knochen fehlen würde.
Eine Lüge ist eine offensichtliche Falschdarstellung von Tatsachen, das kann man allerdings von den Publikationen der JZ nicht mit Recht behaupten!

In einer älteren Ausgabe der Zeitschriften der JZ.....Ende der 60er Jahre wird die Aussage eines Professors zum Thema, ob Rippen nachwachsen können, zitiert:

Die Rippenknochen können sich, im Unterschied zu anderen Knochen, neu bilden. Professor K. Lenggenhager von der Universität Bern antwortete auf eine diesbezügliche Frage:

„Ich kann Ihnen mitteilen, daß sich eine Rippe, die entfernt worden, aber deren Knochenhaut geblieben ist, wieder neu bildet [oder wieder wächst]. Wird allerdings mit der Rippe auch die Knochenhaut entfernt, so erneuert sich der Knochen nicht. Wenn bei Operationen Rippen entfernt werden, bleibt die Knochenhaut gewöhnlich erhalten, außer im Falle von bösartigem Rippentumor.“
( Zitat: w69 1.10. S. 600)

Obwohl diese Ausssage des Professors schon etwas älteren Datums ist, denke ich nicht, dass sich die Erkenntnisse hierzu massgeblich geändert haben!
Kunst des Auslassens, gell?

Direkt davor:
Q: What determines which ribs are shortened, and how do you decide how much to shorten them?
A: We determine which ribs are shortened based on which ones are prominent and are not expected to be reduced by correction of the curvature. As far as deciding how much to shorten ribs, we decide on a case by case basis; it depends on the nature of a patient's curve, as well as the severity of the rib hump.
https://www.scoliosis.org/resources/medicalupdates/ribthoracoplasty.php

Es geht also um eine Reduzierung, nicht eine komplette Entfernung von Rippen.
Das mag in diesem Fall so sein, allerdings zeigte diese Webseite auch, das Rippenknochen unter bestimmten Umständen nachwachsen können!
Darum ging es mir nur!

Das sogar ganze Rippen nachwachsen können, bestätigt die Aussage des obigen Professors!

Allerdings ist diese Tatsache aus biblischer Sicht nicht wirklich relevant, denn Adam hätte durchaus sein Leben lang mit einer Rippe weniger leben können!

Schliesslich hatte er ja ab dann seine Frau Eva!😊

Anmerkung: Ich zitiere obiges Zitat des Professors nur, weil hier behauptet wurde, dass in WT- Publikationen gelogen wird! Das ist aber offensichtlich nicht der Fall, denn es wurde zu diesem Thema bei einem Fachmann nachgefragt und er wurde zitiert!

Bislang wurde noch kein Beweis gepostet, dass das Nachwachsen von Rippen unter bestimmten Bedingungen als Irrtum bestätigt!

Gruss, Tommy


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06.07.2019 um 12:41
Tommy57 schrieb:In einer älteren Ausgabe der Zeitschriften der JZ.....Ende der 60er Jahre wird die Aussage eines Professors zum Thema, ob Rippen nachwachsen können, zitiert:

Die Rippenknochen können sich, im Unterschied zu anderen Knochen, neu bilden. Professor K. Lenggenhager von der Universität Bern antwortete auf eine diesbezügliche Frage:

„Ich kann Ihnen mitteilen, daß sich eine Rippe, die entfernt worden, aber deren Knochenhaut geblieben ist, wieder neu bildet [oder wieder wächst]. Wird allerdings mit der Rippe auch die Knochenhaut entfernt, so erneuert sich der Knochen nicht. Wenn bei Operationen Rippen entfernt werden, bleibt die Knochenhaut gewöhnlich erhalten, außer im Falle von bösartigem Rippentumor.“
( Zitat: w69 1.10. S. 600)
Quelle außerhalb des Schundblattes bitte.


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06.07.2019 um 12:47
@Tröti


Hallo!
Eigentlich schon
Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. 22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
Luther 1912

Da wird deutlich nicht von zwei,einer halben oder wer weiss wie vielen gesprochen, sondern von einer.
Das ist richtig! Wenn diese biblische Aussage als detaillierte Beschreibung angesehen wird, dann wäre das so!
Allerdings erteilt der inspirierte Schreiber keinen medizinischen Unterricht und könnte deshalb unnötige Details weglassen!
Denn im Grunde genommen hätte der Schöpfer auch aus einer einzigen Körperzelle Adams einen zweiten artverwandten Menschen erschaffen können, im heutigen Licht medizinischer Erkenntnisse!
Wenn man denn dem Edenbericht überhaupt glauben schenken will!
Tommy: Und zwar in dem Sinne, dass Adam dann nach diesem göttlichen Eingriff nicht unbedingt sein Leben lang mit einer Rippe weniger hätte herumlaufen müssen!

@Tröti
Wenn magic man nicht mal wieder Abrakadabra gemacht hat, sondern der Natur ihren Lauf liess, dann ist Adam keine Rippe nachgewachsen
Gemäss Bibelbericht bediente sich der Schöpfer grundsätzlich zur Erschaffung der materiellen Welt nicht der Zauberei sondern den von ihm festgelegten Naturgesetzen!

Das wird aus dem inspirierten Schöpfungsbericht z. B. auch dadurch ersichtlich, dass die Bibel in Wirklichkeit nicht lehrt, dass die Schöpfungstage 24 Stunden - Tage waren, ( so wie das einige Kreationisten behaupten) sondern viele Jahrtausende lang. Das wird daraus ersichtlich, dass der Apostel Paulus unter Inspiration aufzeigt, dass der 7. Tag der sogenannten "Schöpfungswoche", der sogenannte Ruhetag, in seinen Tagen und offensichtlich weit darüber hinaus, immer noch andauerte! ( Siehe Hebräer K. 4 )
Tommy57 schrieb:
"Bemerkenswerterweise wächst eine Rippe, die entfernt wurde, wieder nach, wenn die Knochenhaut (Periost) erhalten bleibt. Ob Jehova Gott so vorging oder nicht, wird nicht berichtet; "

@Tröti
Aha, welches Periost soll denn da erhalten bleiben?
Das der Rippe?
Geschälte Rippchen sozusagen?^^
Und das Ding hängt dann da ungestützt im Brustraum rum, und lässt trotzdem eine suffiziente Rippe nachwachsen?
Also wenn du den Bibelbericht ernst nehmen willst, dann wird dazu folgendes beschrieben:


1. Mose 2: 21 ( Elberfelder)

"Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch;"

Der Schöpfer entfernte eine Rippe und verschloss ihre Stelle mit Fleisch! Jetzt nehmen wir mal an, dass der Schöpfer wollte, dass die Rippe wieder nachwächst, dann hätte er sie durchaus schälen können und das Periost der entfernten Rippe durch das Fleich abstützen können, sodass dem Adam wieder eine wohlgeformte Rippe nachgewachsen wäre!
Wo siehst du da das Problem?
Sorry, aber da kann dir noch nicht mal der Glaube helfen.
Meinst du eigentlich alle Fachbücher sind falsch, nur weil in Selters oder sonstwo ein Hiwi sich was aus den Fingern saugt?
Also manchmal fehlen mir echt die Worte.
Welche Fachbücher bitteschön?

Es hat sich kein Hiwi etwas aus den Fingern gesaugt, sondern man hatte einen Fachmann zum Thema " Rippen nachwachsen" befragt!

Auf die Aussage des Fachmanns hatte man sich gestützt! ( Siehe obiges Zitat des Professors )


Gruss, Tommy


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06.07.2019 um 13:45
Tommy57 schrieb:Eine Lüge ist eine offensichtliche Falschdarstellung von Tatsachen, das kann man allerdings von den Publikationen der JZ nicht mit Recht behaupten!
Doch, genau das, eine offensichtliche Falschdarstellung von Tatsachen.
Tommy57 schrieb:Die Rippenknochen können sich, im Unterschied zu anderen Knochen, neu bilden. Professor K. Lenggenhager von der Universität Bern antwortete auf eine diesbezügliche Frage:

„Ich kann Ihnen mitteilen, daß sich eine Rippe, die entfernt worden, aber deren Knochenhaut geblieben ist, wieder neu bildet [oder wieder wächst]. Wird allerdings mit der Rippe auch die Knochenhaut entfernt, so erneuert sich der Knochen nicht. Wenn bei Operationen Rippen entfernt werden, bleibt die Knochenhaut gewöhnlich erhalten, außer im Falle von bösartigem Rippentumor.“
Ad 1) Wo spricht Lenggenhager von "im Unterschied zu anderen Knochen"? Das schreiben ja nicht mal die Zeugen, die das 1969 wiedergegeben haben.

Ad 2) Mittlerweile habe ich mehr zu diesen nachwachsenden Rippen herausgefunden. In der Tat ist es korrekt, daß ganze "Knochen" nachwachsen können. Auch bei vollständiger Entfernung des gesamten Knochens - sofern das Periost erhalten bleibt. Diese Erkenntnis geht auf Bernhard Heine (20.8.1800-31.7.1846) zurück. Ich zitiere mal aus einem Buch von Karl Vogeler et al. über Heines diesbezügliche Versuche:
Einem Spitzhunde wurde aus der rechten Seite die 9. Rippe vollständig exstirpiert, indem man längs deren Mittellinie die Weichteile samt dem Periost durchschnitt. Letzteres wurde mit aller Schonung erhalten und nicht mit der Rippe herausgenommen.

Für die exstirpierte Rippe hat sich ein neuer Knochen gebildet, der zwar breiter, aber noch 6''' kürzer ist als jene. Diese neue Rippe ist nicht so stark gebogen wie die benachbarten; auch ist das Gelenkköpfchen, der Hals und das Tuberculum für die Artikulation mit dem Rückgrate nicht ausgebildet.
Und hier die dazugehörige Abbildung der entnommenen Rippe (c) und der nachgewachsenen "Rippe" (d).

Rippe-Nachwachsen-001

Das ist wucherndes Knochengewebe, das seine Form durch die Ausrichtung des Periost-Schlauches erhält. Und das geschieht praktisch bei allen Knochenarten so. Nur daß dieser Wildwuchs bei anderen Knochen wie den Arm- und Beinknochen schädlich wäre (keine Stabilisierungseigenschaften, keine Gelenkfunktion...), bei Rippen aber als Ersatz durchaus nützlich sein kann. Sinnvoll ist diese regenerative Funktion bei Verheilung von Knochenbrüchen, wenn also nur ne Verbindung zwischen zwei Knochenpartien wiederhergestellt werden soll. Aber auch da nicht ungefährlich, da es zu Wildwuchs, zu Wucherungen kommen kann. Auch bei einer Rippengeneration ist es weit sinnvoller - ich schrieb es ja schon - Knochenstücke einzusetzen, sodaß nur noch Verbindungen hinzuwachsen. Denn wie man oben sieht, ist das keine wirkliche Rippe, sondern wucherndes Wildwuchsmaterial. Bei dem in Heines Fall nicht einmal gesichert war, ob der Wildwuchs irgendwann aufgehört hätte.

In diesem, und nur in diesem Sinne, darfst Du Lenggenhagers Zitat gerne verstehen.
Tommy57 schrieb:Allerdings ist diese Tatsache aus biblischer Sicht nicht wirklich relevant, denn Adam hätte durchaus sein Leben lang mit einer Rippe weniger leben können!
Und ich fragte bereits, warum die ZJ dann überhaupt darüber schreiben - und wieso Du das hier anbringst. Das sollte durchaus was vortäuschen. Schön, daß sich das mittlerweile auch für Dich erledigt hat und Dein diesbezügliches Einbringen sich also als Rohrkrepierer erwiesen hat.
Tommy57 schrieb:Das wird aus dem inspirierten Schöpfungsbericht z. B. auch dadurch ersichtlich, dass die Bibel in Wirklichkeit nicht lehrt, dass die Schöpfungstage 24 Stunden - Tage waren, ( so wie das einige Kreationisten behaupten) sondern viele Jahrtausende lang. Das wird daraus ersichtlich, dass der Apostel Paulus unter Inspiration aufzeigt, dass der 7. Tag der sogenannten "Schöpfungswoche", der sogenannte Ruhetag, in seinen Tagen und offensichtlich weit darüber hinaus, immer noch andauerte! ( Siehe Hebräer K. 4 )
Die sieben Schöpfungstage sind Zeiträume, die sämtlich in der Vergangenheit liegen. In der Vergangenheit von all dem, das wir "Menschheitsgeschichte" nennen können. Daran läßt die Schrift keinen Zweifel. Wenn Euer Haufen sich die Menschheitsgeschichte in sieben Epochen vorstellt und diese den Schöpfungstagen in Parallele setzt, bitte, kein Problem. Auch Hebräer4 spricht von ner noch immer währenden Sabbatruhe, auch das könnte so ne Parallelisierung sein. Aber es ist nicht gemeint, daß hier noch der Schöpfungssabbat andauerte. Über die Länge der Schöpfungstage besagt das also nicht die Bohne! Vers8 sagt sogar ausdrücklich, daß der Tag, an dem Josua Israel zur Ruhe gebracht hat, nicht jener Ruhetag ist, von dem der Hebräerbrief da spricht. Sondern daß diese andere Sabbatruhe "noch übrig bleibt" (Vers 9), also zu Josuas Zeiten noch gar nicht angefangen hat. Sie kann also nicht der Schöpfungssabbat sein, ihre Länge kann also nichts über die Länge der Schöpfungstage aussagt.

Schon wieder ne JZ-Lüge - oder die, die sowas behaupten, können halt nicht die Bibel verstehen.
Tommy57 schrieb:und das Periost der entfernten Rippe durch das Fleich abstützen können
Das wäre fatal, da das Periost seine Arbeit leistet, wenn dort Zwischenräume vorhanden sind, die aufgefüllt werden können. Bei Teilresektion einer Speiche z.B. wird neben dem verbliebenen Speichenende die Elle angeschnitten, damit das Periost Knochensubstanz zwischen dem Speichenende und der Ellen"Wunde" aufbaut, sodaß hier eine stabile Verbindung entsteht und nicht ein Speichenwildwuchs entsteht.

Rippe-Nachwachsen-002

Ebenfalls eine bei Vogeler wiedergegebene Heine-Abbildung.

Eine Gewebsauffüllung mit "Fleisch" hätte die Knochenneubildung verhindert.

https://books.google.de/books?id=M7eoBgAAQBAJ&pg=PA138&lpg=PA138&dq=periost+regeneration+rippe&source=bl&ots=sK6rfGlsDZ&...


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06.07.2019 um 17:06
warum die ZJ dann überhaupt darüber schreiben
Weil die Bibel Menschen ermutigt, sich mit Biologie und Medizin sich zu beschäftigen.
Although the Bible is not a science textbook, it encourages people to study the natural world and to benefit from the scientific findings of others.
...
Biology: Solomon “would speak about the trees, from the cedar in Lebanon to the hyssop that grows on the wall; he would speak about the animals, the birds, the creeping things, and the fish.”​—1 Kings 4:​33.
Medicine: “Those who are healthy do not need a physician, but those who are ill do.”​—Luke 5:​31.
jw.org respektiert die Wissenschaft und und ihre Leistungen:
Our literature nurtures respect for science by featuring articles on nature and scientific achievement.
und ermuntert Kinder sich zu bilden:
encourage their children to become educated so that they can better understand the world around them.
https://www.jw.org/en/jehovahs-witnesses/faq/view-of-science/


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06.07.2019 um 17:10
Tommy57 schrieb:Allerdings erteilt der inspirierte Schreiber keinen medizinischen Unterricht und könnte deshalb unnötige Details weglassen!
Die Jungs wussten damals noch nicht mal wohin abends die Sonne verschwand, ich erwarte nicht, dass sie überhaupt einen rossen Plan hatten worüber sie schrieben.
Darum gehts aber auch gar nicht.
Dass entfernte Rippen nachwachsen haben sich die Zeugen, oder du, aus den Fingern gesogen und das ist nun mal haarsträubender Unsinn.
Tommy57 schrieb:Gemäss Bibelbericht bediente sich der Schöpfer grundsätzlich zur Erschaffung der materiellen Welt nicht der Zauberei sondern den von ihm festgelegten Naturgesetzen!
OK, da hat sich dann allerdings mittlerweile millionenfach bewiesen, dass entfernte Rippen nicht nachwachsen.
Dass sich das noch nicht bis zu den Redaktionsmitarbeitern der Zeugen herumgesprochen hat ist das wahre Armutszeugnis.
Tommy57 schrieb:Das wird aus dem inspirierten Schöpfungsbericht z. B. auch dadurch ersichtlich, dass die Bibel in Wirklichkeit nicht lehrt, dass die Schöpfungstage 24 Stunden - Tage waren, ( so wie das einige Kreationisten behaupten) sondern viele Jahrtausende lang.
Du brauchst das "inspieriert" gar nicht ständig vor dir her zu tragen, denn dafür gibts nun mal keine Belege. Schreibt es doch gleich so, wie es richtig wäre, du glaubst das lediglich.
Mehr bleibt davon nicht übrig.
Tommy57 schrieb:Jetzt nehmen wir mal an, dass der Schöpfer wollte, dass die Rippe wieder nachwächst, dann hätte er sie durchaus schälen können und das Periost der entfernten Rippe durch das Fleich abstützen können, sodass dem Adam wieder eine wohlgeformte Rippe nachgewachsen wäre!
Wo siehst du da das Problem?
Ich seh da kein Problem.
Magic man done it und schon ist alles tutti.
Albern für alle Anderen, aber für dich tutti.
Im realen Leben, und das liegt nun mal zu Grunde, wenn du aufs Abracadabra verzichten willst, klappt es nicht. Auch nicht wenn er das Periost im Körper belässt.
Tommy57 schrieb:Welche Fachbücher bitteschön?
Ich kenne kein Fachbuch der Thoraxchirurgie oder Unfallchirurgie, dass davon ausgeht, dass entfernte Rippen nachwachsen können.
Kennst du eines?
Tommy57 schrieb:Es hat sich kein Hiwi etwas aus den Fingern gesaugt, sondern man hatte einen Fachmann zum Thema " Rippen nachwachsen" befragt!

Auf die Aussage des Fachmanns hatte man sich gestützt! ( Siehe obiges Zitat des Professors )
Man müsste mal den Zusammenhang herstellen kann, aus dem das Zitat gerissen wurde. Wenn es stimmt, dann sollte das bereits vielfach in der Medizin praktiziert worden sein, Lengenhager praktiziert ja vor etlichen Jahrzehnten.
Ich konnte keinen Fall finden.
Die Zeugen haben da gewiss wieder gründlich recherchiert. Kannst du dazu was einstellen?

Hab gerade gesehen, @perttivalkonen hat schon was dazu geschrieben. Es wird keine suffiziente Rippe nachwachsen dabei bleibe ich.
Die ZJ sollten ihre Lügen korrigieren bzw. keine falschen Vorstellungen bei ihren Schäfchen wecken. So machen sie sich halt lediglich lächerlich.
Mal wieder.

Aber danke für das Bild des Rippchen schälenden Zeugengottes. :D


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07.07.2019 um 13:08
@perttivalkonen

Hallo!

Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag!
Das ist wucherndes Knochengewebe, das seine Form durch die Ausrichtung des Periost-Schlauches erhält. Und das geschieht praktisch bei allen Knochenarten so. Nur daß dieser Wildwuchs bei anderen Knochen wie den Arm- und Beinknochen schädlich wäre (keine Stabilisierungseigenschaften, keine Gelenkfunktion...), bei Rippen aber als Ersatz durchaus nützlich sein kann. Sinnvoll ist diese regenerative Funktion bei Verheilung von Knochenbrüchen, wenn also nur ne Verbindung zwischen zwei Knochenpartien wiederhergestellt werden soll. Aber auch da nicht ungefährlich, da es zu Wildwuchs, zu Wucherungen kommen kann. Auch bei einer Rippengeneration ist es weit sinnvoller - ich schrieb es ja schon - Knochenstücke einzusetzen, sodaß nur noch Verbindungen hinzuwachsen. Denn wie man oben sieht, ist das keine wirkliche Rippe, sondern wucherndes Wildwuchsmaterial. Bei dem in Heines Fall nicht einmal gesichert war, ob der Wildwuchs irgendwann aufgehört hätte.

In diesem, und nur in diesem Sinne, darfst Du Lenggenhagers Zitat gerne verstehen.
Ich denke man weiss nicht genau, wieviel ärztliche Kunst Herr Heine im 19. Jahrhundert bei seinen Versuchen mit Hunden und dem nachwachsenden Rippenknochen anwenden konnte!
Wenn nicht sauber gearbeitet wurde, also wenn z. B. das Periost beschädigt wurde, konnte der nachwachsende Rippen-Knochen natürlich wuchern!

Ich habe im englischsprachigen Internet noch etwas herumgesucht und bin dabei auf einen interessanten Bericht gestossen, den ein Herr Carl Wieland verfasste!

Herr Wieland berichtet, dass er in einen schweren Autounfall verwickelte wurde und dass ihm danach in der plastischen Chirurgie über einen längeren Zeitraum immer wieder operativ von der Seite Rippenknochen entnommen wurde, der dann zur Wiederherstellung von anderen Bereichen seines Körpers und vor allem von Gesichtspartien verwendet wurde!

Herr Wieland erwähnt in seinem Bericht auch, dass er seinen Arzt diesbezüglich befragte, warum ihm gerade der Rippenknochen entfernt wurde und er bekam vom Arzt bestätigt, dass dieser wieder nachwachsen würde!

In diesem Bericht wird auch erwähnt, dass gerade der Rippenknochen besonders gut nachwächst, weil er durch das umliegende Gewebe besonders gut mit Blut versorgt wird!

Der Bericht nimmt auch auf den Edenbericht Bezug und bestätigt somit die Möglichkeit, dass die Rippe Adams, die gemäss dem Bibelbericht vom Schöpfer operativ entfernt wurde, durchaus wieder hätte nachwachsen können!

Der Bericht bestätigt zudem, dass der Gedanke einer möglichen nachgewachsenen Rippe Adams, nicht nur allein in der JZ- Literatur behandelt und bestätigt wurde!

https://creation.com/regenerating-ribs-adam-and-that-missing-rib
Tommy: Eine Lüge ist eine offensichtliche Falschdarstellung von Tatsachen, das kann man allerdings von den Publikationen der JZ nicht mit Recht behaupten!


@perttivalkonen
Doch, genau das, eine offensichtliche Falschdarstellung von Tatsachen.
Ich denke es bleibt bei deiner blossen Behauptung......😊
Ad 1) Wo spricht Lenggenhager von "im Unterschied zu anderen Knochen"? Das schreiben ja nicht mal die Zeugen, die das 1969 wiedergegeben haben.
Dann liess bitte nochmal genauer!

Die Rippenknochen können sich, im Unterschied zu anderen Knochen, neu bilden. Professor K. Lenggenhager von der Universität Bern antwortete auf eine diesbezügliche Frage:

„Ich kann Ihnen mitteilen, daß sich eine Rippe, die entfernt worden, aber deren Knochenhaut geblieben ist, wieder neu bildet [oder wieder wächst]. Wird allerdings mit der Rippe auch die Knochenhaut entfernt, so erneuert sich der Knochen nicht. Wenn bei Operationen Rippen entfernt werden, bleibt die Knochenhaut gewöhnlich erhalten, außer im Falle von bösartigem Rippentumor.“

Um es nun mal ganz genau zu formulieren:

Wenn bei einem chirurgischen Eingriff der Rippenknochen entfernt wird, sauber gearbeitet wurde und der Periost- schlauch unversehrt erhalten geblieben ist, so kann besonders der Rippenknochen wieder gut und in usprünglicher Form nachwachsen! Da das umliegende Gewebe gerade auch den Rippenknochen besonders gut mit Blut versorgt, kann gerade auch dieser wieder besonders gut nachwachsen und wird offenbar auch gerade deshalb heute gerne in der plastischen Chirurgie verwendet!

Wenn der Schöpfer diese besondere Eigenschaft des Rippenknochens nutzte und wollte, dass Adams entnommene Rippe wieder nachwächst, wäre das eine sinnvolle Erklärung, warum im Bibelbericht zur Erschaffung Evas gerade der Rippenknochen erwähnt wurde!
Und ich fragte bereits, warum die ZJ dann überhaupt darüber schreiben - und wieso Du das hier anbringst. Das sollte durchaus was vortäuschen. Schön, daß sich das mittlerweile auch für Dich erledigt hat und Dein diesbezügliches Einbringen sich also als Rohrkrepierer erwiesen hat.
Nein, es gibt keinen Grund etwas vorzutäuschen......es ist offenbar nur eine Überlegung/ Möglichkeit, warum im Bibelbericht gerade der Rippenknochen erwähnt wurde, den der Schöpfer operativ entfernte um daraus für Adam die Frau zu erschaffen!
Tommy:und das Periost der entfernten Rippe durch das Fleich abstützen können

@perttivalkonen
Das wäre fatal, da das Periost seine Arbeit leistet, wenn dort Zwischenräume vorhanden sind, die aufgefüllt werden können.
Ich denke, wenn der Schöpfer wollte, dass Adams Rippe nachwächst, dann hatte er sauberer gearbeitet als der beste Arzt heute, denn schliesslich ist er ja gemäss Bibelbericht der Schöpfer des gesamten menschlichen Körpers und kennt diesen und dessen Funktionen am besten!😊

Eine Gewebsauffüllung mit "Fleisch" hätte die Knochenneubildung verhindert.
Der Bibelbericht sagt nur, dass der Bereich, wo die Rippe bei Adam entfernt wurde, wieder mit Fleisch verschlossen wurde.
Sollte der Schöpfer des Menschen gewollt haben, dass die Rippe Adams nachwächst, dann hätte er bestimmt den Periostschlauch und das Fleisch so angesetzt, dass die Rippe problemlos und in ursprünglicher Form hätte nachwachsen können!

PS. Die JZ bezogen sich somit in ihrer Literatur nicht auf eine unwahre Möglichkeit und somit kann nicht zu Recht gesagt werden, in deren Litertaur wird gelogen!

Zudem ist eine Lüge eine vorsätzliche Verdrehung von Tatsachen um andere aus Eigennutz zu täuschen!
Es ist sehr traurig, wenn dies Menschen unterstellt wird, die aufrichtig nach Wahrheit suchen, die dem biblischen Gott der Wahrheit dienen und den Fussstapfen von Jesus Christus genau und in aller Aufrichtigkeit nachfolgen wollen!
Glaubst du das nicht auch von deiner Schwester?

Gruss, Tommy


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07.07.2019 um 14:54
Tommy57 schrieb:Ich denke man weiss nicht genau, wieviel ärztliche Kunst Herr Heine im 19. Jahrhundert bei seinen Versuchen mit Hunden und dem nachwachsenden Rippenknochen anwenden konnte!
Und ich "denke", Du hast keine Ahnung und verallgemeinerst diese einfach.
Tommy57 schrieb:Wenn nicht sauber gearbeitet wurde, also wenn z. B. das Periost beschädigt wurde, konnte der nachwachsende Rippen-Knochen natürlich wuchern!
Merkst Du, wie Du Dir Sachen zusammenwünschst?

a) Entnimm mal einen Knochen, ohne das Periost - auf der gesamten Länge! - zu verletzen.
b) qualitativ hochwertige Skalpelle und ne ruhige Hand gabs auch um 1800 schon.
c) Es ging Heine ja gerade darum, den Beitrag des Periost bei der Knochengewebsregeneration herauszufinden, also kann man ihm nicht mal die Sorgfalt bei der invasiven Behandlung des Periosts absprechen.
Tommy57 schrieb:Ich habe im englischsprachigen Internet noch etwas herumgesucht und bin dabei auf einen interessanten Bericht gestossen, den ein Herr Carl Wieland verfasste!
Entschuldige, wenn ich einer HP nicht sonderlich traue, die mit "creation" anfängt. Und auf der es tatsächlich prompt wieder um Adams Rippe geht. Was "unabhängig" oder "objektiv" bedeutet, weißt Du offensichtlich nicht.

Klar will deer Autor von "Adam's rib, creation & the human body", Wieland eben, genau auf diesen Schei* hinaus.

Gründe für die Entnahme körpereigenen Knochenmaterials aus bestimmten Regionen sind sehr vielfältig, und Rippenmaterial wird da durchaus verwendet. Ist aber nicht erste Wahl.

"Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie", hrsg. Engelhardt, Artikel Knochentransplantation:
Die ergiebigsten Stellen für die Entnahme sind die dorsalen und ventralen Beckenkämme. Weitere Donorstellen sind der Tibiakopf, die Fibula, die Rippen, distaler Radius und Trochanter major.
"Die Wiederherstellung des Unterkiefers: Therapeutisches Vorgehen nach Kontinuitätsverlust durch Entzündung, Trauma oder Tumor" von Reuther & Kübler, Deutsches Ärzteblatt 16/1999:
Aus unserer Erfahrung mit über 100 mikrochirurgischen Knochentransplantationen zum Unterkieferersatz haben alle Spenderregionen Vor- und Nachteile, die bei der Auswahl im individuellen Fall entsprechend zu berücksichtigen sind. Bestimmend für die Auswahl geeigneter mikrochirurgischer Transplantate sind neben Qualität, Quantität und Form des Knochens insbesondere die Variabilität und das Volumen des in den meisten Fällen benötigten und gleichzeitig mitverpflanzten Weichgewebes. Daneben haben auch die Länge des Gefäßstiels und die Morbidität der Spenderregion einen Einfluß auf die Transplantatauswahl (Textkasten Auswahlkriterien). Aus dieser Sicht erfüllen insbesondere die Spenderregionen der Skapula, der Fibula sowie des Beckenkamms diese klinischen Anforderungen am besten (23). Andere Regionen, wie beispielsweise der Radius, die Ulna oder die Rippe sind nach unserer Auffassung aufgrund des zu geringen Knochenangebotes (sowie im Falle des Radius oder der Ulna aufgrund der zusätzlich resultierenden hohen funktionellen Beeinträchtigung in der Spenderregion) weniger geeignet, um einen funktionsfähigen Unterkieferersatz zu bilden.
Ein "weil der Knochen ja nachwächst" ist weder Alleinstellungsmerkmal der Rippe noch Hauptgrund für die Auswahl der Donorstelle. Auch ein Wieland lügt sich da aus ideologischen Gründen in die eigene Tasche; im günstigsten Falle hat er die Antwort seines Arztes nur mißverstanden.
Tommy57 schrieb:Ich denke es bleibt bei deiner blossen Behauptung......😊
Die Falschdarstellung ist eine Tatsache. Daß Du selbst die offenkundigsten Tatsachen nicht zu erkennen, zumindest nicht anzuerkennen imstande bist, zeigt auch Deine Kadaverignoranz in Sachen 100% korrekte Prophezeiungen.
Tommy57 schrieb:(quote) Ad 1) Wo spricht Lenggenhager von "im Unterschied zu anderen Knochen"? Das schreiben ja nicht mal die Zeugen, die das 1969 wiedergegeben haben. (/quote)

Dann liess bitte nochmal genauer!

Die Rippenknochen können sich, im Unterschied zu anderen Knochen, neu bilden. Professor K. Lenggenhager von der Universität Bern antwortete auf eine diesbezügliche Frage:

„Ich kann Ihnen mitteilen, daß sich eine Rippe, die entfernt worden, aber deren Knochenhaut geblieben ist, wieder neu bildet [oder wieder wächst]. Wird allerdings mit der Rippe auch die Knochenhaut entfernt, so erneuert sich der Knochen nicht. Wenn bei Operationen Rippen entfernt werden, bleibt die Knochenhaut gewöhnlich erhalten, außer im Falle von bösartigem Rippentumor.“
Und wo kommt da jetzt das "im Unterschied zu anderen Knochen" beim Lenggenhager vor?
Tommy57 schrieb:Um es nun mal ganz genau zu formulieren:

Wenn bei einem chirurgischen Eingriff der Rippenknochen entfernt wird, sauber gearbeitet wurde und der Periost- schlauch unversehrt erhalten geblieben ist, so kann besonders der Rippenknochen wieder gut und in usprünglicher Form nachwachsen!
Gut und in ursprünglicher Form? Das lügst Du zu Lenggenhagers Aussage einfach mal ka**frech hinzu.
Tommy57 schrieb:und wird offenbar auch gerade deshalb heute gerne in der plastischen Chirurgie verwendet!
Die Rippe ist wahrlich nicht erste Wahl (in einigen Fällen vielleicht, kommt aber auf den geschädigten Knochenbereich an). Und ein Nachwachsen des entnommenen Gewebes ist zumindest für die allermeisten sonstigen Knochenarten ebenfalls gegeben. Wer will denn schon ohne funktionstüchtige Schienbein und Wadenbein, Elle und Speiche, ohne Muskelansatzbereich des Oberschenkels durchs Leben gehen?
Tommy57 schrieb:Nein, es gibt keinen Grund etwas vorzutäuschen......es ist offenbar nur eine Überlegung/ Möglichkeit, warum im Bibelbericht gerade der Rippenknochen erwähnt wurde, den der Schöpfer operativ entfernte um daraus für Adam die Frau zu erschaffen!
Doch, hier wird vorgetäuscht. Der Bibeltext macht Null Andeutungen in die Richtung eines Nachwachsens. Der Verweis auf irgendein Rippennachwachsen aber soll dem Bibeltext eine Art "Historizität" zuschustern bzw. "belegen", obwohl er dazu schlicht nicht sachlich in der Lage ist. Das nenne ich Vortäuschen.
Tommy57 schrieb:Ich denke, wenn der Schöpfer wollte, dass Adams Rippe nachwächst, dann hatte er sauberer gearbeitet als der beste Arzt heute, denn schliesslich ist er ja gemäss Bibelbericht der Schöpfer des gesamten menschlichen Körpers und kennt diesen und dessen Funktionen am besten!
Wozu brauchte er dann eine Rippe?

Echt, Du und Deinesgleichen, Ihr macht Gott erst richtig gering!
Tommy57 schrieb:Der Bibelbericht sagt nur, dass der Bereich, wo die Rippe bei Adam entfernt wurde, wieder mit Fleisch verschlossen wurde.
Und eben das heißt, daß dort seitdem Fleisch ist statt Rippe. Wozu sonst diese Mitteilung? Wenn bei einer Operation nach einer Entnahme etwas eingesetzt wird, dann geht es um einen "Ersatz" (entweder für die Funktion oder für den Raum).
Tommy57 schrieb:Sollte der Schöpfer des Menschen gewollt haben, dass die Rippe Adams nachwächst, dann hätte er bestimmt den Periostschlauch und das Fleisch so angesetzt, dass die Rippe problemlos und in ursprünglicher Form hätte nachwachsen können!
Du argumentierst wieder mal nicht mit dem, was dasteht, sondern mit dem, was Du Dir so alles hinzuphantasierst. Du steckst also genau das hinein, was Du am Ende herausholst, Nachwachs-Intention, Periost-Belassen.
Tommy57 schrieb:Zudem ist eine Lüge eine vorsätzliche Verdrehung von Tatsachen um andere aus Eigennutz zu täuschen!
"Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender (Lügner) weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist [...]"
Wikipedia: Lüge
(Hervorhebung von mir)

Siehe aber auch Selbstlüge. Selbsttäuschung, Selbstbetrug.
Tommy57 schrieb:Es ist sehr traurig, wenn dies Menschen unterstellt wird, die aufrichtig nach Wahrheit suchen, die dem biblischen Gott der Wahrheit dienen und den Fussstapfen von Jesus Christus genau und in aller Aufrichtigkeit nachfolgen wollen!
Das kann nicht mal von Dir ausgesagt werden.


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Was steht wirklich in der Bibel?

07.07.2019 um 15:47
@perttivalkonen

Hallo!
Tommy57 schrieb:
Das wird aus dem inspirierten Schöpfungsbericht z. B. auch dadurch ersichtlich, dass die Bibel in Wirklichkeit nicht lehrt, dass die Schöpfungstage 24 Stunden - Tage waren, ( so wie das einige Kreationisten behaupten) sondern viele Jahrtausende lang. Das wird daraus ersichtlich, dass der Apostel Paulus unter Inspiration aufzeigt, dass der 7. Tag der sogenannten "Schöpfungswoche", der sogenannte Ruhetag, in seinen Tagen und offensichtlich weit darüber hinaus, immer noch andauerte! ( Siehe Hebräer K. 4 )

@perttivalkonen

Die sieben Schöpfungstage sind Zeiträume, die sämtlich in der Vergangenheit liegen. In der Vergangenheit von all dem, das wir "Menschheitsgeschichte" nennen können. Daran läßt die Schrift keinen Zweifel. Wenn Euer Haufen sich die Menschheitsgeschichte in sieben Epochen vorstellt und diese den Schöpfungstagen in Parallele setzt, bitte, kein Problem. Auch Hebräer4 spricht von ner noch immer währenden Sabbatruhe, auch das könnte so ne Parallelisierung sein. Aber es ist nicht gemeint, daß hier noch der Schöpfungssabbat andauerte. Über die Länge der Schöpfungstage besagt das also nicht die Bohne! Vers8 sagt sogar ausdrücklich, daß der Tag, an dem Josua Israel zur Ruhe gebracht hat, nicht jener Ruhetag ist, von dem der Hebräerbrief da spricht. Sondern daß diese andere Sabbatruhe "noch übrig bleibt" (Vers 9), also zu Josuas Zeiten noch gar nicht angefangen hat. Sie kann also nicht der Schöpfungssabbat sein, ihre Länge kann also nichts über die Länge der Schöpfungstage aussagt.

Schon wieder ne JZ-Lüge - oder die, die sowas behaupten, können halt nicht die Bibel verstehen.
Da du das biblische Verständnis der JZ zum 7. Tag der in der Genesis beschriebenen Schöpfungswoche eine LÜGE nennst, möchte ich doch gerne zu deinem besseren Verständnis noch einmal Schritt für Schritt näher darauf eingehen:

1.)
Die sieben Schöpfungstage sind Zeiträume, die sämtlich in der Vergangenheit liegen. In der Vergangenheit von all dem, das wir "Menschheitsgeschichte" nennen können.
Gemäss dem Schöpfungsbericht der Bibel wurde am 6. Schöpfungstag zu dessen Abschluss der MENSCH erschaffen. Genau genommen begann nach biblischer Aussage damit die Menschheitsgeschichte!
Somit liegt ein Teil des 6. Tages bereits innerhalb der Zeit, die wir Menschheitsgeschichte nennen können!

Des weiteren ist es für ein besseres Verständnis zu den einzelnen Schöpfungstagen von Bedeutung, was jeweils zu deren Beginn und zu deren Vollendung gesagt wurde:

"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag." ( 1. Mose 1:5 Elberfelder)
"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag." ( 1. Mose 1:8 Elberfelder)
" Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag." ( 1. Mose 1:13 Elberfelder)
"19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag." ( 1. Mose 1:19 Elberfelder )
"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag." ( 1. Mose 1:23 Elberfelder)
"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag." (1. Mose 1:31 Elberfelder)

Es ist bestimmt erwähnenswert, dass im biblischen Schöpfungsbericht jeder der 6 Schöpfungstage mit den oben zitierten Worten....es wurde Abend, und es wurde Morgen.......als mit den beschriebenen Schöpfungsakten beginnend und abgeschlossen beschrieben wurde!
( Nach dem hebräischen Verständnis -begann- ein buchstäblicher Tag mit dem ABEND und -endete- nach dem MORGEN mit dem darauffolgenden nächsten ABEND! Mit dieser Formulierung nach jedem Schöpfungtag sollte damit allerdings nicht ausgesagt werden, dass jeder Schöpfungstag buchstäblich nur eine Erdumdrehung lang war!)

Wie der hebräische Begriff für TAG ( hebr.: jōm ) in der hebräischen Sprache verwendet werden kann, zeigt uns der nachfolgende Vers zu den 6 Schöpfungstagen in 1. Mose 2:4, in dem wiederum alle 6 Tage als TAG beschrieben wurden, an dem Gott Himmel und Erde erschuf!

1. Mose 2:4 ( Elberfelder)

"Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. An dem TAG ( hebr.: jōm ) , als Gott, der HERR, Erde und Himmel machte."

Es ist erwähnenswert, dass im Bibelbericht in Verbindung mit der Beschreibung des 7. Tages ( dem Ruhetag) die Formulierung:

"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der siebte Tag" NICHT gebraucht wird, stattdessen lesen wir:

1. Mose 2:2,3 ( Elberfelder)

"Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. 3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte."

Bei einer biblischen Untersuchung zum Thema " Ruhetag Gottes" und wie diese Ruhe Gottes in anderen Schrifttexten unter Inspiration gebraucht und erklärt wird, ist erkennbar, dass der sogenannte Ruhetag Gottes zwar nach dem Abschluss des 6.Schöpfungstages begann aber offensichtlich noch nicht beendet ist......also im Klartext immer noch andauert!

Das kommt selbst in der hebräischen Grammatik zum Ausdruck und deshalb übersetzt z. B. die NW- Übersetzung der JZ die Aussage in 1. Mose 2:2,3 wie folgt:

"Und bis zum siebten Tag kam Gott zur Vollendung seines Werkes, das er gemacht hatte, und er begann am siebten Tag von all seinem Werk zu ruhen, das er gemacht hatte. 3 Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um [es] zu machen, geschaffen hat."

Zum obigen Text liest man in der Fussnote noch folgendes:

"Und er begann . . . zu ruhen“. Hebr.: wajjischbóth. Das Verb steht im Imperfekt, das eine unvollendete od. andauernde Handlung od. eine Handlung in ihrem Verlauf ausdrückt.

Im Anhang wird zur hebräischen Grammatik hierzu noch weiter folgendes erklärt:


Das hebräische Verb besitzt zwei Aktionsarten (Stadien) (gemeint ist die Beschaffenheit oder der Zustand einer Handlung): das Perfekt und das Imperfekt (nicht mit dem Perfekt und dem Imperfekt im Deutschen zu verwechseln). Das Perfekt zeigt eine abgeschlossene Handlung oder Tätigkeit an. Das Imperfekt bezeichnet eine nichtabgeschlossene oder andauernde (noch unvollendete) Handlung oder eine Handlung in ihrem Verlauf. In 1Mo 1:1 steht das hebräische Verb für „erschuf“ im Perfekt, was darauf hinweist, daß die Erschaffung der Himmel und der Erde abgeschlossen war. In 1Mo 2:2 steht das hebräische Verb für „begann . . . zu ruhen“ im Imperfekt, was eine nichtabgeschlossene oder andauernde Handlung oder eine Handlung in ihrem Verlauf anzeigt. (Vergleiche Heb 4:4-7.) Im Hebräischen kann demnach eine Handlung, die in der Vergangenheit stattfand, durch Verben im Imperfekt angezeigt werden, falls die Handlung als nicht abgeschlossen betrachtet wird, .......

Das Imperfekt des hebräischen Verbs kann im Deutschen durch Verwendung von Hilfswörtern wie „dann“, „begann“, „ging daran“, „weiter“, „fuhr fort“ usw. wiedergegeben werden.

Über das grundlegend Charakteristische des Imperfekts im Hebräischen schrieb James Washington Wattsa in seinem Werk A Distinctive Translation of Genesis, Grand Rapids, Michigan (USA) 1963, auf S. 129, 130: „Das grundlegend Charakteristische aller Imperfektformen ist die Unvollständigkeit. . . . Die Unvollständigkeit dieser Imperfekte, falls sie im Indikativ stehen, zeigt sich in einer Form, die entweder etwas Andauerndes oder etwas wiederholt Geschehendes beschreibt. Da das Aussehen des Verbs in beiden Fällen gleich ist, zeigt der Kontext die eine oder andere Form an.

Falls der Textzusammenhang eine einzige Handlung oder einen einzigen Zustand (Stadium) erkennen läßt, ist der Gehalt [des Verbs] andauernd. Die Handlung wird im Verlauf der Entwicklung dargestellt. In einem derartigen Fall reicht der grundlegende Gedanke des Verbs im Englischen [ebenso im Deutschen] nicht aus, um die volle Bedeutung ausdrücken zu können. Die Hinzufügung eines Hilfswortes wie ‚dann‘, ‚begann‘ oder eines Adverbs wie ‚allmählich‘ ist notwendig, wenn der Übersetzer den vollen Gehalt ausdrücken will.

( Zitat: Rbi8 Fussnote und Anhang 3C)

Fortsetzung zu Hebräer 4 folgt.....

Gruss, Tommy


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07.07.2019 um 18:02
Tommy57 schrieb:Des weiteren ist es für ein besseres Verständnis zu den einzelnen Schöpfungstagen von Bedeutung, was jeweils zu deren Beginn und zu deren Vollendung gesagt wurde:

"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag." ( 1. Mose 1:5 Elberfelder)
"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag." ( 1. Mose 1:8 Elberfelder)
" Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag." ( 1. Mose 1:13 Elberfelder)
"19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag." ( 1. Mose 1:19 Elberfelder )
"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag." ( 1. Mose 1:23 Elberfelder)
"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag." (1. Mose 1:31 Elberfelder)

Es ist bestimmt erwähnenswert, dass im biblischen Schöpfungsbericht jeder der 6 Schöpfungstage mit den oben zitierten Worten....es wurde Abend, und es wurde Morgen.......als mit den beschriebenen Schöpfungsakten beginnend und abgeschlossen beschrieben wurde!
( Nach dem hebräischen Verständnis -begann- ein buchstäblicher Tag mit dem ABEND und -endete- nach dem MORGEN mit dem darauffolgenden nächsten ABEND! Mit dieser Formulierung nach jedem Schöpfungtag sollte damit allerdings nicht ausgesagt werden, dass jeder Schöpfungstag buchstäblich nur eine Erdumdrehung lang war!)
Wo steht da was von Beginn und Vollendung? Da steht ein Hendiadyoin, vergleichbar mit "Himmel und Erde" in Vers 1, was nicht als erster Schöpfungsakt gemeint ist, sondern als Zusammenfassung des gesamten Schöpfungsgeschehens, von dem im Anschluß im einzelnen berichtet wird. Solch ein "hen dia dyoin", "eins durch zwei [Sachen benannt]", kennen wir haufenweise. Himmel und Hölle in Bewegung setzen = alles für eine Sache tun. Mit Mann und Maus untergehen, mit Kind und Kegel* verreisen, Kreti und Pleti, Hinz und Kunz, Groß und Klein, Jung und Alt - all das sind Umschreibungen für "allesamt" udgl.

Die größte Parallele zu diesem Hendiadyoin findet sich in Psalm113,3:
Und das meint nicht "der Zeitraum zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang", sondern "den ganzen Tag lang". Eigentlich sogar "immer", aber doch eben mit dem Bild des "ganzen Tages". Vergleichbar, wenn wir "immer, ohne Unterlaß" sagen wollen mit dem Ausdruck "vierundzwanzig-sieben" bzw. "24/7". Das meint natürlich mehr als eine Woche voller 24-Stunden-Tage. Aber der "gemeinte Zeitraum" kann nicht mal eben als Bedeutung der Länge eines "24" und einer "7" veranschlagt werden.

Definitiv ist mit 24/7 ein normaler Tag und eine normale Woche gemeint. Ebenso mit "vom Aufgang der Sonne bis ...", und genauso mit "es wurde Abend, es wurde Morgen". Dein Haufen und Du, Ihr lügt Euch wieder mal was zurecht. Aber gehst Du mal in Dich? Nöö, Augen zu und durch!" Zum Kotzen!
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des HERRN!
Tommy57 schrieb:Wie der hebräische Begriff für TAG ( hebr.: jōm ) in der hebräischen Sprache verwendet werden kann, zeigt uns der nachfolgende Vers zu den 6 Schöpfungstagen in 1. Mose 2:4, in dem wiederum alle 6 Tage als TAG beschrieben wurden, an dem Gott Himmel und Erde erschuf!

1. Mose 2:4 ( Elberfelder)

"Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. An dem TAG ( hebr.: jōm ) , als Gott, der HERR, Erde und Himmel machte."
Dumm nur, daß das nicht der Abschlußsatz des vorherigen Berichts ist, sondern der einleitende des nächsten Berichts. Dieser zweite Bericht, die Edenschöpfung, erzählt ein anderes Geschehen und setzt Gen1,1-2,4a nicht voraus. So liegt im ersten Bericht eine Weltschöpfung vor, im zweiten hingegen ein typischer Menschenschöpfungsbericht. Daß auch die Welt erschaffen wurde, wird mit dem Einleitungssatz 2,4b nur kurz angesprochen.

Grundsätzlich ist es sogar richtig, daß im Hebräischen mit "Tag" auch ein von 24 Stunden verschiedener Zeitraum bezeichnet werden kann. Doch liegt dies nicht vor, wenn z.B. mithilfe eines Hendiadyoin just solch ein 24-Stunden-Abschnitt bezeichnet wird, wie in Gen1 oder Ps113.
Tommy57 schrieb:Es ist erwähnenswert, dass im Bibelbericht in Verbindung mit der Beschreibung des 7. Tages ( dem Ruhetag) die Formulierung:

"Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der siebte Tag" NICHT gebraucht wird
Und daraus folgert Ihr, daß dieser siebte Tag noch nicht abgeschlossen sei? Hammer! Nach der Logik hatte Gott am zweiten Tag gepfuscht, da dort kein "und Gott sah, daß es gut war" steht. Ebenso haben in 1.Mose11 alle direkte Vorfahren Terachs, des Vaters Abrahams, ihre Lebenszeit zwar erfüllt, sind aber nicht gestorben, da "und er starb" nur bei Terach steht (V.32). Nee Du, oft ist es gerade das letzte Glied einer Kette, bei dem die sprachliche Ausgestaltung gleicher Geschehnisse odgl. anders ausformuliert wird. Bei der Sethitengenealogie wie der Kainitengenealogie wird stets nur ein Nachkomme namentlich benannt, außer beim letzten, da werden mehrere Nachkommen mit Namen aufgelistet.

Und so fällt auch der siebte Tag formulierungstechnisch aus dem Rahmen. Ja er wird auch ganz anders eingeführt als die anderen, nämlich ausdrücklich eingeführt (Kap.2 V.2a). Das ist ne typische erzählerische Besonderheit, die nicht besagen will, daß das, was nun anders erzählt wird, auch anders geschehen wäre als sonst.
Tommy57 schrieb:Bei einer biblischen Untersuchung zum Thema " Ruhetag Gottes" und wie diese Ruhe Gottes in anderen Schrifttexten unter Inspiration gebraucht und erklärt wird, ist erkennbar, dass der sogenannte Ruhetag Gottes zwar nach dem Abschluss des 6.Schöpfungstages begann aber offensichtlich noch nicht beendet ist......also im Klartext immer noch andauert!

Das kommt selbst in der hebräischen Grammatik zum Ausdruck
Haltlose Behauptung! Oder habe ich den "Halt" nur überlesen?

Nee Du, auch das ist zusammengelogen.
Tommy57 schrieb:deshalb übersetzt z. B. die NW- Übersetzung der JZ die Aussage in 1. Mose 2:2,3 wie folgt:

"Und bis zum siebten Tag kam Gott zur Vollendung seines Werkes, das er gemacht hatte, und er begann am siebten Tag von all seinem Werk zu ruhen, das er gemacht hatte. 3 Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um [es] zu machen, geschaffen hat."

Zum obigen Text liest man in der Fussnote noch folgendes:

"Und er begann . . . zu ruhen“. Hebr.: wajjischbóth. Das Verb steht im Imperfekt, das eine unvollendete od. andauernde Handlung od. eine Handlung in ihrem Verlauf ausdrückt.
Was für eine dreiste Lüge! Wajjischbot ist ein stinknormaler Narrativ. Das heißt, der Satz fängt mit einem Verb an, welches im Imperfekt steht, und dem ein Waw voransteht, ein "Und". Damit wird die "gegenwärtige Situation" der erzählten Zeit ausgedrückt, von der erztählenden Zeit her betrachtet also die Vergangenheit!

Dieser Waw-Imperfekt am Satzanfang begegnet am ersten Schöpfungstag in
1.Mose1,3 Und Gott sprach: Es werde Licht!
4a Und Gott sah das Licht
4b und Gott schied das Licht
5a Und Gott nannte das Licht
5b1 Und es wurde Abend
5b2 und es wurde Morgen
und in den allermeisten sonstigen Sätzen (außerhalb direkter Rede) bis einschließlich des siebten Tages (und auch sonst in den weitaus meisten Sätzen, in denen Ereignisse berichtet werden, im ganzen AT).

Wer von sich behauptet, die Bibel zu übersetzen, der weiß das mit dem Waw-Imperfekt. Der vermutet nicht nur, daß er Falsches behauptet, der weiß das ganz genau, wenn er so einen Dreck behauptet wie hier geschehen.

Die NWÜ lügt! Ein Versehen ist das nicht.
Tommy57 schrieb:In 1Mo 1:1 steht das hebräische Verb für „erschuf“ im Perfekt, was darauf hinweist, daß die Erschaffung der Himmel und der Erde abgeschlossen war.
Fängt in erzählenden Texten von vergangenen Ereignissen ein Satz mit dem Verb an, so steht das Verb im Waw-Imperfekt. Steht das Verb nicht an erster Stelle, steht es im Perfekt. So im Bericht des ersten Schöpfungstages in V.5a2. Ich transkribiere mal 5a:
5a1:
wajjiqra' 'älohim la'or jom
Und es rief Gott zum Licht Tag
5a2:
w(e)lachoschäkh qara lajla
und zur Dunkelheit rief er Nacht.
Qof-Resch-Alef, qr', ist das Verb "Rufen", das auch "(Be)Nennen" ausdrücken kann. qara' ist 3.Pers.Sing.Perf. und jiqra' ist 3.Pers.Sing.Imperf.


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Was steht wirklich in der Bibel?

08.07.2019 um 09:13
Tommy57 schrieb:Ich habe im englischsprachigen Internet noch etwas herumgesucht und bin dabei auf einen interessanten Bericht gestossen, den ein Herr Carl Wieland verfasste!
Dass ein Erzkreationist gerne auch mal die Wahrheit verbiegt, um nicht seinen kruden Glauben überdenken zu müssen, ist jetzt nichts wirklich Neues . Es kann hier im Thread live verfolgt werden.
An Stelle der Zeitschrift "creation" hätte mich Fachliteratur mehr beeindruckt. Aber da hast du wohl in keiner Sprache der Welt etwas finden können, was deine Unwahrheit stützt.
Tommy57 schrieb:Herr Wieland erwähnt in seinem Bericht auch, dass er seinen Arzt diesbezüglich befragte, warum ihm gerade der Rippenknochen entfernt wurde und er bekam vom Arzt bestätigt, dass dieser wieder nachwachsen würde!
Das ein Laie etwas missverstehen kann ist dir noch nicht in den Sinn gekommen?
Tommy57 schrieb:Wenn bei einem chirurgischen Eingriff der Rippenknochen entfernt wird, sauber gearbeitet wurde und der Periost- schlauch unversehrt erhalten geblieben ist, so kann besonders der Rippenknochen wieder gut und in usprünglicher Form nachwachsen!
OK. Das ist eine Tatsachenbehauptung und gemäss Forenregeln hätte ich die gerne belegt.
Damit wir uns gleich richtig verstehen, zum Beleg reicht da weder die Seite "creation" oder Gestammel ähnlicher Güte, sondern da solltest du schon die Fachliteratur zitieren. Die OP-Technik sollte, falls sie funktioniert, ja mittlerweile weltweit Standard sein.
Bei der Thoraxchirurgie und/oder rekonstruktiven Chirurgie solltest du fündig werden.
Tommy57 schrieb:Wenn der Schöpfer diese besondere Eigenschaft des Rippenknochens nutzte und wollte, dass Adams entnommene Rippe wieder nachwächst, wäre das eine sinnvolle Erklärung, warum im Bibelbericht zur Erschaffung Evas gerade der Rippenknochen erwähnt wurde!
Wenn Katzen Pferde wären, könnten wir auf ihnen die Bäume hochreiten.
So was ist albern.
Tommy57 schrieb:Ich denke, wenn der Schöpfer wollte, dass Adams Rippe nachwächst, dann hatte er sauberer gearbeitet als der beste Arzt heute, denn schliesslich ist er ja gemäss Bibelbericht der Schöpfer des gesamten menschlichen Körpers und kennt diesen und dessen Funktionen am besten!😊
Gott schält Rippchen, nachdem er zuvor Lehmklumpen Leben eingehaucht hatte.^^
Manche Einblicke in die "Argumentation"sstrukturen von Gläubigen sind mit Geld nicht zu bezahlen. :D
Tommy57 schrieb:Sollte der Schöpfer des Menschen gewollt haben, dass die Rippe Adams nachwächst, dann hätte er bestimmt den Periostschlauch und das Fleisch so angesetzt, dass die Rippe problemlos und in ursprünglicher Form hätte nachwachsen können!
Natürlich.
Und er hat Adam auch verboten zu atmen. Jeder, der nicht hingeht und Bildung, so wie manche Sekten aufgrund irgendeines bald wieder bevorstehenden Weltuntergangs, für überflüssig hält, weiss, dass sich bei jedem Atemzug der Brustkorb dehnt und sich die Rippen heben und senken. Der Bindegewebsschlauch wäre also rucki zucki platt wie eine Flunder.
Aber ich warte mal die Belegung deiner Behauptung ab. Vielleicht klärt es sich dann.
Tommy57 schrieb:PS. Die JZ bezogen sich somit in ihrer Literatur nicht auf eine unwahre Möglichkeit und somit kann nicht zu Recht gesagt werden, in deren Litertaur wird gelogen!
Ich hab ja alternativ die flächendeckende Unwissenheit der Verfasser und den blinden Kadavergehorsam der Schäfchen angeboten. Weitere Möglichkeiten fallen mir da nicht ein, es sei denn, du belegst deine Behauptung vernünftig. Das bleibt abzuwarten.
Tommy57 schrieb:Zudem ist eine Lüge eine vorsätzliche Verdrehung von Tatsachen um andere aus Eigennutz zu täuschen!
Falls die Belegung deiner Behauptung ausbleibt und die das relativ umfassende Bildungsdefizit nicht eingestanden wird ist von eine Lüge auszugehen.

Inwieweit es sonderlich christlich ist seine Glaubensbrüder mittels verstockter Leugnerei dumm zu halten magst du für dich selbst beurteilen.
Du bist jedenfalls erkennbar Teil des Prozesses.


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Was steht wirklich in der Bibel?

08.07.2019 um 09:37
Tröti schrieb:Herr Wieland erwähnt in seinem Bericht auch, dass er seinen Arzt diesbezüglich befragte, warum ihm gerade der Rippenknochen entfernt wurde und er bekam vom Arzt bestätigt, dass dieser wieder nachwachsen würde!

Das ein Laie etwas missverstehen kann ist dir noch nicht in den Sinn gekommen?
meinst du Wieland? der ist med Dr.


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Was steht wirklich in der Bibel?

08.07.2019 um 09:49
Kybela schrieb:meinst du Wieland? der ist med Dr.
Stimmt, da hast du recht.
Habs gerade nachgelesen.
Er ist also kein Laie. Das macht den Lapsus allerdings nur schlimmer, nicht besser.
In Deutschland zeigt ja der Bund katholischer Ärzte, dass ein Staatsexamen nicht vor peinlichen Auftritten schützt, wenn das Irrationale die Feder führt.


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08.07.2019 um 11:46
@perttivalkonen


Hallo!
Tommy: Ich denke man weiss nicht genau, wieviel ärztliche Kunst Herr Heine im 19. Jahrhundert bei seinen Versuchen mit Hunden und dem nachwachsenden Rippenknochen anwenden konnte!

@perttivalkonen
Und ich "denke", Du hast keine Ahnung und verallgemeinerst diese einfach.
Sicher, ich bin kein Arzt, allerdings bin ich mir des enormen medizinischen Fortschritts in den letzten 200 Jahren durchaus bewusst!
Tommy: Wenn nicht sauber gearbeitet wurde, also wenn z. B. das Periost beschädigt wurde, konnte der nachwachsende Rippen-Knochen natürlich wuchern!


@perttivalkonen
Merkst Du, wie Du Dir Sachen zusammenwünschst?
Ich denke logisch und in verschiedenen Berichten zu diesem Thema wurde genau das bestätigt! Ich denke, dass das dir auch bekannt ist und deswegen muss ich das nicht zusätzlich belegen.
Entschuldige, wenn ich einer HP nicht sonderlich traue, die mit "creation" anfängt. Und auf der es tatsächlich prompt wieder um Adams Rippe geht. Was "unabhängig" oder "objektiv" bedeutet, weißt Du offensichtlich nicht.
Das ist deine persönliche Einschätzung und hat bestimmt mit deinem ideologischen Hintergrund zu tun!

Ich habe diese Webseite bewusst gewählt, weil hier des öfteren von dir folgendes so oder ähnlich geäussert wurde:
Wozu also überhaupt der ganze Wachtturmhickhack um die gelogenen nachwachsenden Rippen?
Der Gedanke einer möglichen nachgewachsenen Rippe ist somit offenbar nicht " Wachtturmhickhack ", sondern wird auf breiter Ebene auch von Kreationisten vertreten!
Ein "weil der Knochen ja nachwächst" ist weder Alleinstellungsmerkmal der Rippe noch Hauptgrund für die Auswahl der Donorstelle. Auch ein Wieland lügt sich da aus ideologischen Gründen in die eigene Tasche; im günstigsten Falle hat er die Antwort seines Arztes nur mißverstanden.
Herr Wieland ist selbst Fachmann, er ist Allgemein- Mediziner! Sein Bericht hat den Stempel der Glaubwürdigkeit, auch wenn der Verfasser nicht aus deiner ideologischen Ecke kommt!

Die Unterstellung einer Lüge beruht offenbar auf Voreingenommenheit!
Die Falschdarstellung ist eine Tatsache. Daß Du selbst die offenkundigsten Tatsachen nicht zu erkennen, zumindest nicht anzuerkennen imstande bist, zeigt auch Deine Kadaverignoranz in Sachen 100% korrekte Prophezeiungen.
Vielleicht aus deiner ideologischen Betrachtungsweise...... du bist dir aber hoffentlich auch bewusst, wie einseitig diese ist? Du anerkennst nur Ausssagen als Wahrheit an, die von Personen geäussert werden, die aus deiner ideologischen Nische kommen!

Zu deinen weiteren Punkten aus Zeitgründen später mehr.....


Gruss, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

08.07.2019 um 12:28
Tommy57 schrieb:Zu deinen weiteren Punkten aus Zeitgründen später mehr.....
In dem Zusammenhang möchte ich hieran erinnern
Tröti schrieb:OK. Das ist eine Tatsachenbehauptung und gemäss Forenregeln hätte ich die gerne belegt.
Und da komme ich dir schon entgegen und erspar dir die Blamage hier zu erklären wie der Periostschlauch unversehrt bleiben kann.
Zusammenhang nachzulesen hier Beitrag von Tröti, Seite 947


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Was steht wirklich in der Bibel?

08.07.2019 um 12:30
Tommy57 schrieb:Wachtturmhickhack ", sondern wird auf breiter Ebene auch von Kreationisten vertreten!
Das hört sich bei dir an, als wären 7 * 7000 Jahre kein Kreatonismus ("auch von")

Die Menschheit wurde vor 6000 Jahren erschaffen, die Welt vor 48000 (?) Jahren


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