klompje1
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Ja und nein. Kommt drauf an, welchen der beiden Du meinst.orlets schrieb:Ist das ein künstlicher Oktopus?



Ich nenne ihn jetzt einfach mal Barbie-Fisch.perttivalkonen schrieb:Careproctus colliculi. Blaue Augen, rosa Haut, der Axolotl der Tiefseefauna.
Oh wenn alles so ähnlich auschauen würden, wäre ich auch wohl taucherin geworden. Ist der süß.emanon schrieb:Auch niedlich.



Tiefseefische wirken so fremdartig, weil sie an eine extreme Umgebung angepasst sind, in der fast kein Licht, großer Druck und wenig Nahrung vorhanden sind.
Wichtige Gründe
Kein Tageslicht → große Augen oder gar keine
In mehreren Tausend Metern Tiefe herrscht fast völlige Dunkelheit. Viele Arten haben riesige Augen, um das wenige Restlicht zu nutzen, andere haben Augen zurückgebildet, weil Sehen kaum noch etwas bringt.
Biolumineszenz (Eigenes Licht)
Viele Tiefseefische können mit Hilfe von Bakterien oder chemischen Reaktionen Licht erzeugen – zum Anlocken von Beute, zur Tarnung oder zur Partnersuche. Deshalb haben sie oft „Leuchtangeln“, Leuchtpunkte oder Streifen.
Große Mäuler, lange Zähne
Nahrung ist knapp. Wer einmal etwas findet, muss es auf jeden Fall packen und schlucken können – auch wenn die Beute fast so groß ist wie der Fisch selbst. Daher die überproportionalen Mäuler und nadelartigen Zähne.
Druckbeständiger Körperbau
In großer Tiefe ist der Wasserdruck enorm. Viele Tiefseefische haben weiches, gelartiges Gewebe, wenig feste Knochen und oft keine Schwimmblase, damit nichts „platzt“, wenn der Druck steigt.
Tarnfarben und durchsichtige Körper
Schwarz, Dunkelrot oder durchsichtig: So werden sie im Restlicht praktisch unsichtbar. Dunkelrot wirkt in der Tiefe fast wie schwarz, weil rotes Licht nicht mehr durchdringt.
Seltsame Körperformen und Fortsätze
Stacheln, Hautlappen, Fühler und Anhängsel helfen beim Tarnen (mimicry), beim Spüren von Strömungen oder als „Köder“ für Beutetiere.
Der spannendste Fund ist ein mysteriöses Tier, das die Forschenden keiner bekannten Tiergruppe zuordnen konnten. Dieser mit lappigen Anhängen ausgestattete, blasse Organismus schwamm zweimal durch das Blickfeld der Videokameras, einmal im Japangraben, einmal im Izu-Ogasawara-Graben und erreichte dabei eine Tiefe von bis zu 9.131 Metern. „Anfangs vermuteten wir, dass es sich um eine Hinterkiemer-Schnecke handeln könnte“, berichten Jamieson und seine Kollegen. Denn die paarigen Anhänge und Körperform des Rätseltiers ähneln diesen Nacktschnecken.Quelle:

Dank neuer Technologien gelang es den Forschenden nun, in nur zwei Wochen 31 neue Arten zu identifizieren. An Bord eines ferngesteuerten Tauchroboters befanden sich Laser, die die Unterwasserwesen abtasteten und digitale, dreidimensionale Abbildungen erschufen.Quelle: https://www.geo.de/natur/tierwelt/forschende-entdecken-31-neue-tiefsee-arten-37493334.html
Eine spezielle Kamera erfasste darüber hinaus feinste Details. An Bord des Forschungsschiffes untersuchte das Team anschließend die Genome der gesammelten Proben. In Zukunft sollen derartige Technologien dabei helfen, noch mehr über die unerforschten Regionen der Ozeane zu lernen.