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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

46.260 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Evolution, Schöpfung, Biologie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:04
@interrobang
Zitat von interrobanginterrobang schrieb:Leider Ist religionsunterricht an der schule trotzdem erlaubt... aber stimmt is ot.
Aus Verfassungsgründen heraus aber nich an amerikansichen Schulen.

Hierzulande ja, und ich finde es auch schlimm. Da muss man sich nicht wundern, wenn die Naurwissenschaften, die zwar auch unterrichtet werden, nicht gegen den religiösen Unfug ankommen.

Nicht nur, dass Kinder schon lange, bevor sie eingeschult werden, religiös indoktriniert sind, und ihnen daher naturwissenschafliches Denken schwer fällt, sondern die Behandlung der Religion als gleichwertiges Fach bestätigt dann nur die beretst tief sitzende Weltsicht.

Was perfiderweise oft dazu führt, dass Lehrer der Naturwissenschaften als weniger kompetent angsehen und ihre Lehren bezweifelt werden, wei sie die Welt eben nicht mit Gott und Engeln erklären.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:04
@pere_ubu

Eigentlich habe ich ja keine Lust zu antworten, da du meine Postings nicht richtig verstanden hast, aber ich muss ja, weil ich mir so einen Bullshit von dir nicht vorwerfen lassen.
Zitat von pere_ubupere_ubu schrieb:zum vorwurf das ID (intelligent design) kreationismus sei ,oder sonstwas ,oder nach @Lepus gar in der rechten szene zu verorten sei
Das habe ich nie so geschrieben.

In dem verlinkten Film gab es eine Szene in der der Holocaust erwähnt wurde und mit Darwins Evolutionstheorie in Verbindung gebracht wurde (Sozialdarwinismus).
Die Filmemacher haben also die Evolutionstheorie in die braune Ecke gestellt.
Zitat von pere_ubupere_ubu schrieb:wenn sie leute wie lönnig oder popenberg in jenen topf wirft.
Ich muss die beiden in einen Topf werfen, weil die beiden (zusammen mit Scherer) nun mal diesen Film produziert haben.
Ist doch logisch, dass ich alle drei dann auch erwähne, oder? o_O
Zitat von pere_ubupere_ubu schrieb:ich glaub bei dir brennt irgendwas durch.....
du verbreitest hier solchem mist?
Und du hast mal wieder den Kontext zu dem Satz nicht erfasst, deswegen brennt dir jetzt was durch.

Es ist Tatsache, dass @Optimist und andere auf AllMy ständig Seiten posten, die braune Tendenzen haben, einfach, weil sie nicht in der Lage sind ihre Quellen zu verifizieren.
Deswegen wurden hier schon einige Links gelöscht - kannst ja mal unter "Infos" gucken.

Darauf bezog sich mein Satz und auf nichts sonst.
Keine Ahnung, was du da jetzt wieder rauslesen willst.
Zitat von pere_ubupere_ubu schrieb:zum einen ist es ein film von id-vertretern
Ja, sage ich doch.
Ich weiß, dass du ID und Kreationismus nicht als zwei Seiten einer Medaille betrachtest, aber das ist in meinen Augen nun mal falsch.
ID = Kreationismus
So sehe ich das eben.
Zitat von pere_ubupere_ubu schrieb:zum anderen gibt es auch keinen grund selbst kreationisten als "spinner" zu bezeichnen ,
Wäre dir "Lügner" lieber?
Oder "spinnende Lügner"?
Zitat von pere_ubupere_ubu schrieb:evolutionsanhänger werden hier ja auch nicht als spinner bezeichnet !!
Ich bin mir ziemlich sicher, das dass bei einem so großen Thread schon mal vorgekommen ist.
Na und?
Da steht man drüber und kommt mit Argumenten und Fakten, nicht mit Lügen und Mimimi.
Zitat von Pan_narransPan_narrans schrieb:Ja, das war der mit den gemeinsamen Vorfahren von Hund und Katze. BTW, im Artikel ist ein Fehler. Wer den findet, bekommt eine unsichtbare Medaille ;)
Werde mal reingucken, aber ich bezweifle, dass ich was finde. ^^'


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:13
@Kayla

Nehmen wir mal das zur Grundlage, was Wikipedia als Code mitteilt:
Im Allgemeinen ist ein Code eine Vereinbarung über einen Satz (eine Menge) von Zeichen wie z. B. Index, Icons oder auch Symbolen (Bedeutungsträgern, oder Verweisen) zum Zweck des Informationsaustauschs.
Quelle: Wikipedia: Code

Bereits aus diesem einen Satz lässt sich ableiten, dass der genetische Code - obwohl sich diese Bezeichnung wegen ihrer Kürze etabliert hat - kein Code im eigentlichen Wortsinn sein kann.

Der genetische Code stellt zunächst nichts weiter als eine Liste von Entsprechungen dar. Darin ist aufgelistet, welches Codon-Triplett zu welcher Aminosäure äquivalent ist. Eine Liste von Äquivalenzen ist aber kein Satz von Zeichen sondern ein Satz von Zuordnungen. Bereits hier also ein Dissens zum Begriff "Code".

Aber weiter: Codes existieren zum Zweck des Informationsaustausches. Abgesehen davon, dass die Verwendung von "Zweck" im Kontext der Naturwissenschaft problematisch ist, lege ich das wohlwollend mal im teleonomischen statt im teleologischen Sinn aus. Dann ist zu zeigen, dass in der Zelle ein Informationsaustausch erfolgt.

"Austausch" bedingt, dass es einen Informationsfluss in beide Richtungen gibt und dass die Information über den in der Definition von "Code" vorhandenen Satz von Zeichen vonstatten geht. Der genetische Code müsste also dazu geeignet sein, Informationen sowohl aus der DNA in den Zellkontext zu transportieren wie auch umgekehrt müsste der genetische Code in der Lage sein, Informationen aus dem Zellkontext in die DNA zu übertragen.

Ich lasse mal die Problematik beiseite, die sich aus der Anwendung des Informationsbegriffs auf biologische Sachverhalte ergibt (das wäre eine weitere Baustelle!) und nehme wohlwollend an, dass tatsächlich Information fließt. Selbst dann - also unter der Annahme, dass die Informations-Metapher gültig ist - findet kein Informations-Austausch statt, sondern ein Informationsfluss in eine einzige Richtung, nämlich von der DNA über RNA zum Protein, aber niemals umgekehrt, wie aus dem "Zentralen Dogma der Molekularbiologie" hervorgeht:

Wikipedia: Zentrales Dogma der Molekularbiologie

Kurz: Wenn die Information in das Protein gelangt ist, kommt sie von dort nicht mehr heraus.

Fazit: Selbst unter wohlwollenden Annahmen lässt sich der Begriff "Genetischer Code" nicht als identisch zu einem echten Code zuordnen. Es ist lediglich eine Metapher, die sich als praktikabel erwiesen hat, weil sie komplexe Sachverhalte auf eine knappe sprachliche Struktur zusammendrängt, die bequem zu kommunizieren ist.

Die Mühe, herauszufinden, was sich hinter dieser knappen sprachlichen Struktur tatsächlich an biochemischer Komplexität verbirgt, muss man sich allerdings machen, um nicht auf Irrwege des Verständnisses zu gelangen, wie Du es hier eindrucksvoll demonstriert hattest.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:19
Zitat von thedefiantthedefiant schrieb:Und die Evolution kann sehr wohl statt gefunden haben, die Funde deuten jedenfalls drauf hin.
Das darf ruhig schärfer formuliert werden: sie hat] nicht nur statt gefunden, sondern findet immer noch statt und wird auch in Zukunft wirken.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:37
@Pan_narrans schrieb:
Ja, das war der mit den gemeinsamen Vorfahren von Hund und Katze. BTW, im Artikel ist ein Fehler. Wer den findet, bekommt eine unsichtbare Medaille ;)
Ich weiß (vielleicht)!

http://www.planeterde.de/wissen/warum-hund-und-katze-von-den-baeumen-stammen/

Im Text steht, dass das Eozän vor 55 Mio. Jahren begann, aber eigentlich sind es 56 Millionen Jahre.

Meintest du das?


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:38
@Lepus
Ne, das wäre auch Haarspalterei ;)


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14.07.2015 um 13:39
@Pan_narrans
Manno! :cry:

Was ist es denn dann?


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:48
@Lepus
Ob Katze, Hund oder Killerwal: Sie alle stammen anscheinend von ein- und demselben Urahn ab, und der lebte vor 55 Millionen Jahren auf den Bäumen.
Der Killerwal gehört da nicht hin. Dormaalocyon ist ein früher Vertreter der Carnivora (Raubtiere), zu denen halt auch Hunde und Katzen gehören. Die Autoren des Artikels (oder vielleicht auch nur ein Lektor) scheinen aber zu glauben, dass damit alle Säuger, die "räuberisch" leben gemeint sind. Das ist aber falsch. Nicht alle carnivoren (fleischfressenden) Säuger gehören zu den Carnivora, noch sind alle Mitglieder der Carnivora carnivor (der Große Panda ernährt sich z.B. hauptsächlich pflanzlich).

Killerwale sind, wie alle Wale, Paarhufer, auch wenn sie sich räuberisch ernähren.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:51
@Pan_narrans
Genial, das hätte ich niemals gecheckt. :D

Jetzt muss ich wieder Haare spalten:
"Killerwal" ist diskriminierend, es heißt "Schwertwal"! :D ;)


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:52
@Lepus
Zitat von LepusLepus schrieb:Jetzt muss ich wieder Haare spalten:
"Killerwal" ist diskriminierend, es heißt "Schwertwal"! :D ;)
Da hast Du Recht :D


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 13:58
@Pan_narrans
Zitat von Pan_narransPan_narrans schrieb:Nicht alle carnivoren (fleischfressenden) Säuger gehören zu den Carnivora,
Dann frag ich mal: warum heißen sie dennoch so?


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14.07.2015 um 14:03
@off-peak
Der Panda zb war soweit ich weis früher einmal ein fleischfresser...


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14.07.2015 um 14:03
@off-peak
Weil sie halt irgendwann mal so benannt wurden und jetzt nicht mehr umbenannt werden können.


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14.07.2015 um 14:16
@Pan_narrans

also, Chemiker wagen es schon, manche Bezeichnungen um zu nennen. Ich nenne nur mal zwei Beispiele: aus Polyäthylen wurde Polyethen, aus Vitriolsäure Schwefelsäure. Einige chemische Zeichen wurden im Laufe der Zeit geändert: X -> Xe, A -> Ar.

Allerdings, und das fällt mir jetzt erst auf, wird offenbar an manchen wirklich sehr alt eingesessenen und weit verbreiteten Namen nicht gerüttelt: zB heißt Sauerstoff noch immer Sauerstoff.


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14.07.2015 um 14:32
@off-peak
Deine chemischen Beispiele sind ja auch keine echten Umbenennungen, sondern Rechtschreibreformen um die Nominklatur international zu vereinheitlichen und in sich konsistenter zu machen;)

Das Problem bei den taxonomischen Namen ist, dass es laut den taxonomischen Statuten verboten ist, Taxa umzubenennen⁺. Das vermeidet zwar Verwirrung durch andauernde Namensänderungen, sorgt aber auch ab und an für unglückliche Namen. Basilosaurus und der schon erwähnte Oviraptor sind da ein Beispiel für.

⁺Wobei unter gewissen Umständen Umbenennungen dann auch vorgeschrieben sind. Z.B. wenn auffällt, dass zwei Gattungen zusammengelegt werden müssen.

EDIT:
Noch ein Link zu den taxonomischen Regeln:
Wikipedia: International Code of Zoological Nomenclature


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 14:52
@Pan_narrans

Danke, das leuchtet ein.
Allerdings gilt für die Chemie u.a. auch, dass Begriffe geändert werden, wenn auffällt, dass bestimmte Bezeichnungen verwirrenderweise auch etwas anderes bedeuten könnten, und Verwechslungsgefahr vorliegt. Oder wenn man sich eben auf ein bestimmtes gemeinsames Kennzeichen von Verbindungen einigt.
Beispiel auf die Schnelle: Benzol --> Benzen.

Was ein schönes Beispiel dafür ist, dass gerade Wissenschaften offen für neue Erkenntnisse sind.

Es dürfte aber auch klar sein, dass je weniger man selbst vom Fach ist, umso verwirrender Begriffe erscheinen können, bzw sich mit dem Alltagsbegriff vermischen, und umso weniger ist einem klar, warum die so und nicht anders verwendet werden. Oder sich sogar aus guten Gründen ändern oder dennoch ab und an mal weiterhin bewusst "falsch" verwendet werden.

Als Folge laienhaftem Verständnis kommt es dann eben zu Interpretationen wie "Gene kämen von Genesis", und ein "Code" sei immer eine Geheimbotschaft. Durchaus verständlich.
(Und ich schließe bei meinem Verständnis jetzt mal absichtliche erzeugte Verwirrungen aus)


Hihihi, Anekdote: schon mal versucht, jemanden den Begriff "homogen" zu erklären??? :D


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

14.07.2015 um 14:58
@off-peak
Ja, ich unterrichte Chemie in der sieben bis zehn ;)


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14.07.2015 um 14:59
@Pan_narrans
@off-peak

Jetzt möchte ich aber die Anekdote hören/lesen! ^^


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14.07.2015 um 16:11
@off-peak
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Durchaus verständlich.
Dagegen ist ja zunächst auch nichts zu sagen. Problematisch wird es erst dann, wenn man mit laienhaftem Verständnis beginnt, so zu argumentieren, als handle es sich dabei um unumstößlich gesichertes Wissen. Im Zweifelsfall kann man ja hier nachfragen und bekommt dann - wenn man nicht herausfordernd auftritt - auch prompt sachliche und fundierte Antworten.


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14.07.2015 um 16:12
@Lepus

Na ist doch klar: "homogen" bezeichnet das "Homo-Gen" ... :D


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