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13.735 Beiträge, Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde, Haustiere, Gassi, Familienmitglieder, Hundeführer

Hunde

14.03.2019 um 19:21
Hätte so gerne einen Hund, traue mich aber nicht ins Tierheim ;__;

Ich wünschte einer würde einfach durch mein Fenster springen ;__;


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14.03.2019 um 19:46
Ataraxie schrieb:traue mich aber nicht ins Tierheim
Wieso?

Soll kein Spam sein, aber mehr Text ist mir nicht eingefallen ^^


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14.03.2019 um 21:57
Mila_ schrieb:Das siehst du falsch. Niemand muss mir Zucker in den Hintern blasen, wenn ich aber mit dem Gefühl hier rausgehe ich verkorkse meinen Hund restlos ist das einfach scheiße.
Das ist doch Blödsinn. Du machst dir viel Gedanken und trainierst auch richtig viel.

Er ist einfach in der Pubertät, da ist fast alles vorher erlernte futsch (ging mir nicht anders). Also kann man wieder von vorne anfangen. 😁

Je länger ihr zusammen seid, desto mehr werdet ihr ein Team und in einem Jahr hilft dir Oskar denn bei der Hausarbeit. 😉

SpoilerYoutube: Orry, can you close the door for me?
Ataraxie schrieb:Hätte so gerne einen Hund, traue mich aber nicht ins Tierheim
Versuch es einfach...dein Hund wird dir immer dankbar sein. Die Leute sind bestimmt zu dir nett und führen dich langsam an deine Entscheidung heran. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass du erstmal mit deinem Auserwählten spazieren gehst und ihr euch so langsam besser kennen lernt.

Ansonsten musst du halt schauen, ob du einen guten Züchter findest. Aber kauf niemals deinen Hund aus dem Internet. Bei uns haben sie wieder so einen Welpentransporter hochgenommen...dabei könnte ich jedesmal kotzen.

https://www.nwzonline.de/panorama/hannover-illegaler-tierhandel-in-hannover-acht-welpen-und-50-tauben-aus-sprinter-geret...


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16.03.2019 um 00:57
Spukulatius schrieb:Wieso?

Soll kein Spam sein, aber mehr Text ist mir nicht eingefallen ^^
Bin ein emotionaler Gurkenhobel. Ich kann nicht in ein Tierheim spazieren und mir einen Hund aussuchen der mit gefällt. Am Ende komme ich mit 5 verkrüppelten Hunden raus die keiner wollte und stell damit mein ganzen Leben auf den Kopf ;__;.
Jody80 schrieb:Versuch es einfach...dein Hund wird dir immer dankbar sein. Die Leute sind bestimmt zu dir nett und führen dich langsam an deine Entscheidung heran. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass du erstmal mit deinem Auserwählten spazieren gehst und ihr euch so langsam besser kennen lernt.
Ja der Hund wird für immer dankbar sein, wie nahezu jeder andere Hund in dem Tierheim auch. Meine Kriterien wären also zu 90% die äußere Erscheinung, denn fast alle Hunde sind doch herzallerliebst.

Fällt mir das wirklich als einziger so schwer? ;_;


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16.03.2019 um 05:35
Ataraxie schrieb:Fällt mir das wirklich als einziger so schwer?
ich kann dir das gut nachfühlen.

Und ich ziehe vor jedem den Hut, der einen Hund aus dem Tierheim holt, manche nehmen bewusst Ältere, die normalerweise keine große Chance mehr hätten (aber man kann leider nicht alle nehmen bzw. "retten").

Wenn die Hunde es in jedem Tierheim richtig gut hätten, würde ich kein Problem sehen, dass sie da drin auch ihren Lebensabend verbringen.
Es gibt gute Tierheime, wo sich liebevoll um diese gekümmert wird, wo sie keine "Einzelhaft" haben usw..
Aber es gibt auch die anderen Fälle, wo es zu wenige Mitarbeiter gibt und das Geld im Vordergrund steht - auf Kosten der Zuwendung für diese Hunde. In solchen Tierheimen werden sie wirklich nur verwahrt.


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16.03.2019 um 07:43
dsgrgr-5610

Weil es gerade ums Tierheim geht. Das ist meine kleine, hab sie vor vielen Jahren aus dem Tierheim in meiner Nähe geholt. Ich dachte das es schwer wird, sich einen Hund auszusuchen aber ich habe mich sofort in sie verliebt und auch gleich mitgenommen. Ich habe nie den Schritt bereut und man merkt es ihr das sie dankbar ist.


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16.03.2019 um 08:14
Außer das Pferd waren und sind alle unsere Tiere aus dem Tierschutz. Auch zukünftig einziehende Mitbewohner werden aus dem Tierschutz kommen. Kein Tierheim kann so schön sein, dass es ein zu Hause in einer Familie ersetzen kann, es sollte nach meiner Auffassung nur zur vorübergehenden Obhut sein. Vielleicht würden zu schöne Tierheime, wo man sich gut vorstellen kann, dass die Tiere dort einen schönen Lebensabend verbringen, dafür sorgen das noch weniger Menschen sich verantwortlich fühlen, ein Tier von dort zu adoptieren.


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16.03.2019 um 10:53
Ataraxie schrieb:Ja der Hund wird für immer dankbar sein, wie nahezu jeder andere Hund in dem Tierheim auch. Meine Kriterien wären also zu 90% die äußere Erscheinung, denn fast alle Hunde sind doch herzallerliebst.

Fällt mir das wirklich als einziger so schwer? ;_;
Können, glaube ich, die meisten hier verstehen.

Du könntest doch auch erstmal eine mail ans Tierheim schicken und schilderst ihnen deine Situation. Ein paar Kriterien wird er doch bestimmt erfüllen müssen: Klein, mittelgroß, sehr groß oder eher zurückhaltend, abenteuerlustig bis hin zu rebellisch....K.A.

Dann treffen die Mitarbeiter bereits schon mal ein kleine Vorauswahl und schicken dir ein Paar Fotos. So fällt es dir dann vlt etwas einfacher sich zu entscheiden.


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21.03.2019 um 14:31
Optimist schrieb am 16.03.2019:Und ich ziehe vor jedem den Hut, der einen Hund aus dem Tierheim holt, manche nehmen bewusst Ältere, die normalerweise keine große Chance mehr hätten (aber man kann leider nicht alle nehmen bzw. "retten").
Ja genau das meine ich damit. Wie soll man denn seine Wahl innerlich rechtfertigen? Lasse ich den alten Hund mit trüben Augen dort weil ich mir finanziell nicht das Leben erschweren möchte? Dann fällt die Wahl auf den jungen gesunden Hund und es kommen die Gewissensbisse.
Optimist schrieb am 16.03.2019:Aber es gibt auch die anderen Fälle, wo es zu wenige Mitarbeiter gibt und das Geld im Vordergrund steht - auf Kosten der Zuwendung für diese Hunde. In solchen Tierheimen werden sie wirklich nur verwahrt.
Ist auch nicht verwunderlich. Bei Ebay-Kleinanzeigen kann ich Tiere so einfach kaufen wie eine Duftkerze im Ikea. Ist man gelangweilt, gibt man das Tier wieder ab.

Ständig sehe ich Anzeigen mit "Hund dringend abzugeben" und dann mit völlig schwachsinnigen Begründungen. Kauknochen und Leine gehören zum Lieferumfang dazu.
Jody80 schrieb am 16.03.2019:Dann treffen die Mitarbeiter bereits schon mal ein kleine Vorauswahl und schicken dir ein Paar Fotos. So fällt es dir dann vlt etwas einfacher sich zu entscheiden.
Klingt als wären die Leute dort recht bemüht. Habe vor paar Jahren mal eine E-Mail an ein hiesigen Tierheim geschickt ob ich kostenlos Hunde ausführen könnte, es kam aber nur eine schnippische Antwort zurück a la. "brauchen wir nicht, haben wir schon genug von"..


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21.03.2019 um 21:00
@Ataraxie
Ataraxie schrieb:es kam aber nur eine schnippische Antwort zurück a la. "brauchen wir nicht, haben wir schon genug von"..
Die gleiche Erfahrung haben in meinem Ort auch viele Leute gemacht.

Ansonsten - alles andere sehe ich genauso wie du.
In solchen Tierheimen wo Hunde nur als Nr. verwahrt werden, wäre ich dafür, alte Hunde zu erlösen, die haben doch unter solchen Bedingungen nichts mehr vom Leben.


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22.03.2019 um 10:42
@Optimist
Super einstellung. Tier ist alt, wird eh nicht mehr vermittelt, also erlösen. Das vlt noch der ein oder andere rentner einen hund sucht, der nicht mehr gefühlte 30km am tag laufen möchte und etwas ruhiger ist, wird da ausgeblendet. Alter hund = nicht mehr vermittelbar und muss im tierheim versauern, hat nichts mehr vom leben..... klasse.


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22.03.2019 um 13:02
@Optimist
Deine Einstellung zu alten Hunden macht mich absolut sprachlos. Schade, dass man diese nicht einfach dahin verdrängen kann, wo sie herkommen. Den Tipp hattest du ja schon für Wölfe, die uns allesamt bedrohen. Unfassbar.


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23.03.2019 um 00:17
@gastric
gastric schrieb:Tier ist alt, wird eh nicht mehr vermittelt, also erlösen.
Das vlt noch der ein oder andere rentner einen hund sucht, der nicht mehr gefühlte 30km am tag laufen möchte und etwas ruhiger ist, wird da ausgeblendet. Alter hund = nicht mehr vermittelbar und muss im tierheim versauern, hat nichts mehr vom leben..... klasse
"alt" ist ja auch irgendwie relativ. Ich dachte an richtig alte Hunde (auf ein bestimmtes Alter lege ich mich jetzt aber nicht fest).

Aber davon ab, ich verlange nicht, dass nun wirklich alle alten Hunde erlöst werden. Somit könnten die wenigen Leute (und eben auch Rentner) welche sich alte Hunde holen wollen, locker noch welche abbekommen - es gibt leider genug alte Hunde in den Tierheimen.
Einen Hund sehe ich zudem nicht als Sache, die für den Menschen nützlich sein sollte.
Finde also, es sollte mehr um das Wohl der Hunde gehen und nicht der Menschen, so nach dem Motto: "ich bin einsam und brauche einen älteren Hund, haltet mal genug vorrätig"....
... und für solch einen alten Hund ist es dann wie ein "5er im Lotto" wenn er der Glückliche ist, der dann auch wirklich mal geholt wird. Dem Einen gehts gut und die Anderen müssen weiter leiden - mit sehr geringen Chancen im Gegensatz zu jüngeren Hunden.

Natürlich ist es für einen älteren Menschen (oder generell für Menschen) das Leben mit Hunden sehr schön - rein schon allein psychologisch gesehen - Hunde tun einem sehr gut (weiß es ja selbst aus eigener Erfahrung).
Dennoch bin ich dagegen, sich nur im Grunde aus egoistischen Erwägungen einen Hund anzuschaffen. Wenn schon sollte mMn beides zusammen kommen: einem Hund was Gutes tun und einem selbst tuts auch gut.

Und wenn es für einen alten Menschen darum geht, dass er auf einen Hund nicht verzichten möchte, gäbe es auch noch die Möglichkeit des Hunde-Sittings.
Aber muss selbstverständlich jeder selbst wissen was er möchte. Und wenn dann eben ein älterer Mensch gesundheitlich Probleme bekommt (die Chance ist bei Älteren nun mal größer), dann muss eben so ein Hund leider ins TH, wenn er niemanden findet, der den Hund nimmt. Nun ja.

So und jetzt noch mal zu meiner Meinung, Hund erlösen, wenn er aufgrund hohen Alters viel zu geringe Chancen hat, vermittelt zu werden und dann jahrelang im TH zubringt:

Was hat so ein Hund denn noch von seinem Leben?
In dem TH in meinem Ort, haben alle Hunde "Einzelhaft", die meisten können ihre Artgenossen nicht mal sehen (Trennwände aus Holz), können sich lediglich hören und riechen. Naja, ich weiß schon, manche haben die Meinung das reicht. Okay, vielleicht reichts ja wirklich, gibt ja auch blinde Hunde.
Aber eines haben sie eben auch nicht - Zuwendung.

Sie kommen nur selten raus und den Gassigehern werden Steine in den Weg gelegt. Es gibt auch nur wenige, welche noch Lust haben. Unter einer anderen Tierheimleitung war das alles besser. Tierpfleger sind auch nicht genug da, da wird gespart und die welche da sind, haben dann natürlich keine Zeit, sich mit den Hunden zu beschäftigen.

Im Grunde ist es genau so eine mehr oder weniger lieblose Verwahrung wie in manch Pflegeheimen. Und da gibts dann auch die einen oder anderen alten Leutchen, welche keine große Lust mehr zum Leben haben, aber sie müssen ob sie wollen oder nicht, selbst wenn sie krank sind (aber ist ein anderes Thema).

Einen Hund kann man nun wenigstens bei Krankheit erlösen, wenn er offensichtlich leidet. Jedoch wenn er nichts von seinem Leben hat, keine Zuwendung usw. und wie gesagt mehr oder weniger wie Knast, da ist er dann genauso schlecht dran wie im Pflegeheim...
... und muss vom Gesetz her genauso weiter leben - ganz egal ob er das wöllte oder nicht. Hunde kann man nicht mal fragen, ob sie noch wollen.
Einen Hund kann man nun wenigstens bei Krankheit erlösen
einerseits erlöst man Tiere, wenn sie körperlich leiden, aber wenn sie seelisch leiden, das ist dann egal?
(und ich bin überzeugt, dass ein Hund unter oben beschriebenen Bedingungen nicht glücklich und zufrieden sein kann).
Ich kann nicht nachvollziehen, dass dies für anscheinend viele Menschen keine Rolle zu spielen scheint und dass dann eben eher an das Wohl des Menschen gedacht wird (ein älterer Mensch möchte einen alten Hund...)

@Mrs.Rollins
Mrs.Rollins schrieb:Deine Einstellung zu alten Hunden macht mich absolut sprachlos....
.... Unfassbar.
Nun könnte ich sagen, die Einstellung, alte, relativ chancenlose Hunde im TH (wenn es eines ist, was mehr oder weniger lieblos geführt wird) dahin vegetieren zu lassen, finde ich nun meinerseits unfassbar. Aber nein, das sage ich nicht, sondern:
Die Ansichten gehen eben sehr auseinander, ich muss Eure akzeptieren und kann natürlich nichts machen, wenn ihr es umgedreht nicht könnt.


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23.03.2019 um 08:24
@Optimist
erstens: wenn ein Tierheim so schisse ist, wie von Dir beschrieben, dann müsste ja dann jedes Tier, das nicht zeitnah vermittelt wird, eingeschläfert werden, kann man dem Tier ja nicht zumuten, da man NIE weiß, wie schnell so ein Tier vermittelt wird. Zweitens: wenn die Zustände da so unhaltbar sind, aktiv werden. Drittens: sind unsere Tierheime, im Gegensatz zu anderen Ländern keine Tötungsstationen. Wir haben ein Tierschutzgesetz, aber das ist ja offenbar auch egal. Viertens: die Lebensqualität anderer beurteilen zu wollen zeigt ein hohes Maß von Arroganz.


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23.03.2019 um 08:44
Tussinelda schrieb:wenn ein Tierheim so schisse ist, wie von Dir beschrieben, dann müsste ja dann jedes Tier, das nicht zeitnah vermittelt wird, eingeschläfert werden
lies bitte genauer: Es geht mir nur um die Tiere, welche aufgrund ihres Alters von vornherein schon sehr schlechte Vermittlungschancen haben
Tussinelda schrieb:Zweitens: wenn die Zustände da so unhaltbar sind, aktiv werden.
So schlau war die ansässige Tierschutzorganisation auch schon.
Leider wurde mit unlauteren und korrupten Mitteln seitens der TH-Leitung gearbeitet und ehemaige Mitglieder, welchen die Tiere wirklich am Herzen lagen, rausgeschmissen ...
... mittels Vorwänden und miesen Tricksereien, wogegen die Betroffenen nichts machen konnten oder z.T. auch keine Kraft oder sogar Angst hatten, sich dagegen zu wehren.
(Ich könnte wer weiß wie viel dazu erzählen, aber das würde ja eh nicht geglaubt und am Ende könnte man vielleicht noch erkennen, wo es ist).
mit unlauteren und korrupten Mitteln
so schlau waren die natürlich auch, dass man ihnen rechtlich nichts nachweisen kann - zumal weil sie ja Kritiker rausgekickt hatten.

Der Kern ist: es wurde sehr viel dagegen unternommen, nützte nur leider nichts, wenn "David gegen G." kämpft.
Tussinelda schrieb:Drittens: sind unsere Tierheime, im Gegensatz zu anderen Ländern keine Tötungsstationen.
Wenn eine Tötung - so wie beim Tierarzt z.B. auf schmerzlose und schnelle Weise erfolgt, finde ich das für ein Tier besser, als jahrelang leiden zu müssen. Aber ich weiß, das sehen halt viele anders.
Beim Menschen gibts ja auch diese Kontroverse (Stichwort Sterbehilfe).
Tussinelda schrieb:Wir haben ein Tierschutzgesetz, ....
wir haben einige Gesetze... mit denen man jedoch nicht in jedem Falle und in allen Punkten einverstanden sein muss.
Irgendwann wurden Hunde von gesetzes wegen mal als Sache betrachtet. War dann auch i.O, nur weils im Gesetz stand?
Tussinelda schrieb:die Lebensqualität anderer beurteilen zu wollen zeigt ein hohes Maß von Arroganz.
Sowas machen Andere bei anderen Themen natürlich nie?
Will jetzt nicht sagen, an welches ich gerade denke, sage nur: "Parallele" im Wolfsthread ... gehörte nur weder in den Wolfsthread und hier gehörts auch nicht hin - geht jetzt nur um "wer im Glashaus sitzt..."


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23.03.2019 um 08:52
Optimist schrieb:lies bitte genauer: Es geht mir nur um die Tiere, welche aufgrund ihres Alters von vornherein schon sehr schlechte Vermittlungschancen haben
ich habe genau gelesen und Dir den Fehler in Deiner Argumentation aufgezeigt ;)
Optimist schrieb:Wenn eine Tötung - so wie beim Tierarzt z.B. auf schmerzlose und schnelle Weise erfolgt, finde ich das für ein Tier besser, als jahrelang leiden zu müssen.
ja, wenn es denn leidet und wenn DU beurteilen kannst, dass sich auf gar keinen Fall mehr jemand findet, der dieses Tier aufnehmen würde, kannst Du das?
Optimist schrieb:Beim Menschen gibts ja auch diese Kontroverse (Stichwort Sterbehilfe).
ein Mensch kann seinen Willen äussern.
Optimist schrieb:wir haben einige Gesetze... mit denen man jedoch nicht in jedem Falle und in allen Punkten einverstanden sein muss.
Irgendwann wurden Hunde von gesetzes wegen mal als Sache betrachtet. War dann auch i.O, nur weils im Gesetz stand?
trotzdem durfte man sie nicht einfach töten, denn wir haben ja ein Tierschutzgesetz, das sich zum Glück entwickelt hat, aber man kann ja wieder in die gute alte Zeit zurück, da töten wir dann Tiere, wenn wir meinen, die haben keine Lebensfreude mehr. Da müsste dann jedes Tier, dass nicht artgerecht gehalten wird, getötet werden, hat sicher keine Lebensfreude......
Optimist schrieb:Sowas machen Andere bei anderen Themen natürlich nie?
Will jetzt nicht sagen, an welches ich gerade denke, sage nur: "Parallele" im Wolfsthread ... gehörte nur weder in den Wolfsthread und hier gehörts auch nicht hin - geht jetzt nur um "wer im Glashaus sitzt..."
och bitte zitiere doch. Zitiere doch bitte, wo ich die Lebensqualität eines Lebewesens beurteile und demzufolge Entscheidungen treffe, die deren Leben beendet. Bitte, da darf es ruhig mal threadübergreifend werden, wenn Du solche Unterstellungen raushaust, sonst solltest Du es einfach lieber lassen.


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23.03.2019 um 09:09
Tussinelda schrieb:wenn es denn leidet und wenn DU beurteilen kannst, dass sich auf gar keinen Fall mehr jemand findet, der dieses Tier aufnehmen würde, kannst Du das?
kann ich nicht, dazu schrieb ich aber auch: 5er im Lotto, wenns dann doch mal klappt.
Für die welche es nicht klappt, die müssen eben bis zu ihrem Lebensende dort vor sich hin vegetieren. Aber ist schon klar, denen gehts dort ganz klasse, die haben eine große Lebensqualität und können sich glücklich schätzen, dort gefüttert zu werden.
Tussinelda schrieb:ein Mensch kann seinen Willen äussern
ja, der hat wenigstens diesen Vorteil, so ein Tier muss alles hinehmen, was ein Mensch für es vorsieht - im Guten wie im Negativen...
Tussinelda schrieb:Da müsste dann jedes Tier, dass nicht artgerecht gehalten wird, getötet werden, hat sicher keine Lebensfreude......
ja, für manches Tier wäre es tatsächlich besser, als unter Vernachlässigung und Lieblosigkeit zu leiden (was nicht nur Fütterung betrifft).
Aber gibt natürlich in Privathaushalten keine Tiere, welche objektiv leiden, bilden sich Tierschützer nur ein. Und nun bitte nicht mit öffentlichen Stellen kommen, welche für sowas zuständig sind. Wieviel kann man denn in der Praxis beweisen, wenn ein Hund nicht unterernährt ist, wenn Behördenmitarbeiter logischischerweise nicht ständig in unmittelbarer Nähe sein können um mitzubekommen, wie es einem Tier tatsächlich geht...
... ihre Einschätzung auch größtenteils nur daraus beziehen können und glauben müssen, was der Tierhalter erzählt...
Tussinelda schrieb:Zitiere doch bitte, wo ich die Lebensqualität eines Lebewesens beurteile und demzufolge Entscheidungen treffe, die deren Leben beendet.
bei meinem Einwand ging es nicht um Entscheidungen und schon gar nicht um lebensbeendende Maßnahmen, sondern um diesen deinen Vorwurf:
Tussinelda schrieb:die Lebensqualität anderer beurteilen zu wollen zeigt ein hohes Maß von Arroganz.

Im Wolfsthread kamst du mit "Parallele zum Asylthread" an.
Und was du in diesem Thread über Asylbewerber und ihre Lebensqualität das eine oder andere Mal geschrieben hattest, das hat nichts mit deiner eigenen Beurteilung zu tun?

Aber darüber streite ich mich jetzt nicht weiter rum, wer von uns beiden arroganter ist oder mehr im Glashaus sitzt... dann sieh mich halt als arrogant an und du bist völlig frei davon.


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23.03.2019 um 10:12
Optimist schrieb:Aber darüber streite ich mich jetzt nicht weiter rum, wer von uns beiden arroganter ist oder mehr im Glashaus sitzt... dann sieh mich halt als arrogant an und du bist völlig frei davon.
ja genau, lächerliches Resultat und Beendigung jeglicher Auseinandersetzung/Reflexion, wie immer


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23.03.2019 um 14:07
Optimist schrieb:Finde also, es sollte mehr um das Wohl der Hunde gehen und nicht der Menschen, so nach dem Motto: "ich bin einsam und brauche einen älteren Hund, haltet mal genug vorrätig"....
Entschuldige, ich habe vergessen, dass tierheime nur tiere auf vorrat halten und nicht etwa tiere aufnehmen, die da sind, aber aus welchen gründen auch immer kein zuhause haben.
Optimist schrieb:Was hat so ein Hund denn noch von seinem Leben?
Durchaus eine menge. Hier bei uns im tierheim gibt es einen hund, da geht es aufgrund von inoperablen tumoren an der milchleiste nur noch darum ein zuhause für den lebensabend zu finden. Der hund ist aber dennoch das volle leben. Man könnte ihn auch direkt einschläfern, deiner logik folgend. Was erwartet das tier schon? Die vermittlungschancen sind gleich 0 und es wird mit sicherheit gesundheitlich nur noch berg ab gehen.
Optimist schrieb:Was hat so ein Hund denn noch von seinem Leben?
In dem TH in meinem Ort, haben alle Hunde "Einzelhaft", die meisten können ihre Artgenossen nicht mal sehen (Trennwände aus Holz), können sich lediglich hören und riechen. Naja, ich weiß schon, manche haben die Meinung das reicht. Okay, vielleicht reichts ja wirklich, gibt ja auch blinde Hunde.
Aber eines haben sie eben auch nicht - Zuwendung.
Dann ändere etwas an den zuständen. Rede mit den leuten, beschwere dich, mach radau und bleib dran. Wenn die örtliche tierschutzorganisation nichts hinbekommt, geh zur nächst größeren. Was glaubst du, was hier stellenweise los war, als landwirte am laufenden band gegen das tierschutzgesetz verstoßen haben und der amtstierarzt alle hühneraugen zugedrückt hat? Glaubst du wir haben das hingenommen? Nö, publik machen, beweisen, auch mit hilfe von größeren tierschutzorganisationen. Am ende gabs trotzdem nen tierhalteverbot trotz der schützenden hand des zuständigen amtstierarztes und du willst mir erzählen, dass das bei euch nicht drin ist, weil die leitung ach so korrupt ist und mit miesen mitteln spielt? Da sind schon ganz andere kaliber eingeknickt unter dem andauernden druck, als "nur" ne tierheimleitung. Ist halt arbeit und die macht sich nicht gern jeder. Erst recht nicht, wenn die alternative ja auch einfach einschläfern heißen könnte, damit hat man selbst wenisgtens nichts am hut nich?


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23.03.2019 um 17:26
Ataraxie schrieb am 14.03.2019:Hätte so gerne einen Hund, traue mich aber nicht ins Tierheim ;__;

Ich wünschte einer würde einfach durch mein Fenster springen ;__;
Ataraxie schrieb am 16.03.2019:Bin ein emotionaler Gurkenhobel. Ich kann nicht in ein Tierheim spazieren und mir einen Hund aussuchen der mit gefällt. Am Ende komme ich mit 5 verkrüppelten Hunden raus die keiner wollte und stell damit mein ganzen Leben auf den Kopf ;__;.
Ataraxie schrieb:Ja genau das meine ich damit. Wie soll man denn seine Wahl innerlich rechtfertigen? Lasse ich den alten Hund mit trüben Augen dort weil ich mir finanziell nicht das Leben erschweren möchte? Dann fällt die Wahl auf den jungen gesunden Hund und es kommen die Gewissensbisse.
Es gibt viele ganz logische Gründe, warum man diesen oder jenen Hund aufnehmen sollte. Auch ob man überhaupt einen Hund halten kann. Dafür gibt es im Internet diverse Seiten, die aufführen, was man beachten und bedenken soll.

Oft wird nur über die passende Rasse diskutiert, viel wichtiger sind jedoch die ganz praktischen Dinge, wie z.B. hier aufgeführt https://magazin.edogs.de/checkliste-hundekauf/

Ich denke aber, dir geht es gar nicht um solch vielerlei praktische Überlegungen, es geht darum, wie du aus einer Vielzahl von Hunden, den richtigen finden kannst. Da hilft nach meiner Erfahrung logisches Denken gar nicht weiter. Ebenso die moralischen Fragen.

Mitleid alleine ist kein guter Grund, einen Hund aufzunehmen. Das wird dem Tier nicht gerecht – oder möchtest du, dass jemand nur aus Mitleid mit dir zusammen ist? Einen Hund aufzunehmen, nur weil ihn niemand sonst nimmt, reicht einfach nicht. Da muss mehr sein.

Alt und krank, jung und gesund? Funktioniert so auch nicht. Ein junger gesunder Hund kann morgen schon ernsthaft krank werden. Mit allen dazugehörenden Konsequenzen, wie hohe Kosten, aufwendiger Pflege und viel Schmutz. Es schadet nie, sich vorher darüber auch mal Gedanken zu machen.

Aufs Leben und auf die Gesundheit gibt es keine Garantie. Es bringt nichts ein schlechtes Gewissen zu haben, weil du einen jungen und gesunden Hund haben möchtest. Der junge und gesunde Hund braucht schließlich auch einen schönen Platz zum Leben.

Nein, mit Planen und Nachdenken kann man nur herausfinden, welche Art von Hund passt. Also so ungefähr, wie temperamentvoll er ist, wie viel Auslauf er braucht, usw. Es sitzen genug Border Collies oder Jack Russel Terrier im Tierheim, weil sie als süß und goldig angeschafft wurden, ohne zu beachten, dass solche Hunde eine richtige Arbeit brauchen und in einem normalen Haushalt niemals ausgelastet werden können.

Das eigentliche Aussuchen des passenden Hundes überlässt man dann am besten dem Hund selbst!

Ideal wäre es, wenn du dich länger im Tierheim aufhalten könntest. Und ja, ich weiß es gibt fürchterliche Tierheime. Das abschätzig abgelehnte Gassigehen kenne ich auch. Vielleicht hilft es selbst dort hinzugehen. Ich habe oft erlebt, dass man dann doch ernster genommen wird. Mehr als gar nichts bringen kann es ja schließlich nicht. Man muss dabei auch bedenken, wie viele unzuverlässigen Menschen mit völlig irrealen Vorstellungen dort aufschlagen, da würde auch uns öfter mal die Geduld ausgehen. Und viel Arbeit ist dort auch immer, da wird man am Telefon schnell man abgewimmelt, also besser selbst hinfahren und mit etwas Glück trifft man doch auf einen Mitarbeiter, der dann anfängt mehr über die Hunde zu erzählen. Dann hast du die Chance, die verschiedenen Hunde einfach mal auf dich wirken zu lassen. Versuch gar nicht darüber nachzudenken, schau sie dir einfach an. Schau wie sie auf dich reagieren. Ideal ist es, wenn du dir richtig Zeit lassen kannst. Je mehr du die ganzen Bedenken aus dem Kopf kriegen kannst, desto besser kannst du die Reaktionen der Hunde wahrnehmen.

Das Beispiel passt jetzt nicht ganz, da es sich um eine Katze handelt, aber ich denke es macht klar, was ich meine und die jeweilige Tierart spielt dabei auch keine Rolle. Es ist schon sehr viele Jahre her. Meine allererste Katze war sehr jung gestorben, es wurde eine Vergiftung vermutet. Ich war aber schon in die Falle getappt, ein Leben ohne Katze konnte ich mir nicht mehr vorstellen, also ging ich ins Tierheim. Ich wusste ganz genau was ich wollte. Am liebsten einen Kater, weil die doch schmusiger wären, und kastriert sollte er schon sein, damit ich das nicht selbst machen lassen muß. Ach ja, und schwarz, kohlenrabenschwarz sollte er sein. Also alles ganz klar.

Dann war ich im Katzenhaus des Tierheims. Es war ein Rundbau, man konnte rundherum in die Zwinger sehen. Alles voller Katzen, alles mauzte, alles bewegte sich und ich war völlig überrumpelt, fassungslos und überfordert. Ich hatte echt keine Ahnung mehr, was ich machen soll, wohin ich schauen soll ….

Und auch jetzt, nach so vielen Jahren sehe ich die Bilder noch genau vor mir. Ganz weit hinten im Zimmer stand ganz gemächlich eine Katze auf, stieg aus ihrem Körbchen, dehnte sich graziös und schritt anschließend durchs Zimmer bis zur Gittertüre, vor der ich hilflos stand. Dort krabbelt sie in seelenruhig hoch, bis sie auf meiner Augenhöhe hing. Sie schaute mir in die Augen und sagte „Määhhh“.

Mit dem letzten Resten meines eigentlichen Plans stammelte ich noch „ist die schon kastriert“ und als die Antwort ja lautete, sagte ich nur noch „die nehm ich“. Eine Entscheidung, die die folgenden 16 Jahre und 8 Monate lang nicht bereut habe. Ach ja, es war eine weibliche, dreifarbige Katze, die alles andere als schmusig war. Aber es war hundertprozentig die richtige Katze für mich.

Es dauerte noch mehr als 30 Jahre, bis dann wirklich mal eine schwarze Katze bei mir wohnte. Denn ich habe nie mehr versucht, nach Aussehen oder Farbe zu wählen. Nein, die Chemie muss passen, der Rest findet sich. Und wenn der gedankengebeutelt und moralsuchende Mensch überfordert ist, ist es durchaus sehr hilfreich, das Aussuchen dem Tier zu überlassen. Die sind nicht so intelligent wie wir, aber vielleicht gerade deshalb in manch anderer Hinsicht viel „schlauer“.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass dein Hund dich findet!


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