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Hunde

16.377 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hunde

22.05.2021 um 18:10
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Bis jetzt dachte ich immer, dieses Hobby wählt man außer der Liebe zum Tier auch MIT um damit etwas verdienen zu können.
Scheint nun also nicht der Fall bei seriösen Züchtern.

Wenn man also nicht groß was daran verdienen kann, was ist das Schöne daran, dass man Rassehunde züchtet?
Anders ausgedrückt, was ist der Reiz daran, dass ein Hund einem genauen Standard entsprechen muss, bzw. was ist das Erfüllende daran? Ist es ein gewisser Ehrgeiz, diesbezüglich etwas "zu schaffen"/zu erreichen oder wie muss ich mir die Motivation für dieses Hobby vorstellen?
Naja entscheide mich ja für einen Rassehund, weil ich bestimmte Eigenschaften möchte. Ich möchte einen Typ Hund, der genau dem entspricht, wofür er gemacht wurde.
In meinem Falle ist das ein spritziger aktiver Hund mittlerer Größe mit gesundem Körperbau und langer Lebenszeit, der gern mit seinem Menschen zusammenarbeitet, nicht großartig zu einer bestimmten Art Ressourcenaggression neigt, ein sehr fröhliches Wesen hat und neutral bis desinteressiert an anderen Hunden und auch Menschen ist. Ein Hund mit weichem Maul für Apport und der selbstbewusst, aber weich in der Führung ist. Der nicht haart und prinzipiell recht verträglich ist, ohne jedermanns best friend zu sein. Eben einen netten Allrounder, der keine spezialisierte Aufgabe hat, die er unbedingt erfüllen muss, um happy zu sein, aber der ein rundum angenehmer Begleiter ist.
Zusätzlich dazu möchte ich einen Hund, der gesundheitlich nachvollziehbar gezogen ist und wo das, was man so testen kann, auch durchgetestet ist (sprich alle gängigen Rassekrankheiten genetisch getestet und sowas wie HD, ED, OCD, Zähne durchgeröntgt).

Und das möchte ich alles, weil ich genau diesem Hund ein gutes Leben bieten kann kund zb nicht einen Husky oder einem Jagdhund oder einem Hütehund). Hole ich mir einen Welpen, dann habe ich eine möglichst große Wahrscheinlichkeit bei Kenntnis der Ahnen, wie der Hund sich später entwickelt und was ich erwarten kann. Das im Zusammenspiel mit einem fähigen Züchter, der für mich den passenden Hund auch noch nach individuellem Charakter aussucht, ergibt für mich den passenden Hund zu meinen Vorstellungen und meinem Leben. Den Rest übernehme ich dann mit Erziehung und Ausbildung.

Irgendwann kommt man dann an einen Punkt, wo man sich erstens echt gut auskennt, zweitens Lücken sieht (wo man vielleicht was besser oder anders machen will) und wo man drittens nicht nur schlicht "Konsument" ist, sondern der Rasse was wiedergeben möchte. Denn nur wenn diese Rasse erhalten und ggf verbessert wird, bleibt sie uns erhalten und ich kann in 20, 30 Jahren dann auch noch so einen Hund bekommen (und nicht einen, der vielleicht ähnlich ist oder ganz anders). Dazu zählt beispielsweise genetische Varianz. Habe ich also beispielsweise einen ganz vorzüglichen Rüden, der nachweislich gesund und dem Wesen entsprechend im Standard ist, wäre es eine Idee, ihn zuchttauglich zu machen. Oder eben mit einer Hündin 2, 3 Würfe zu machen.
Machen das nur wenige Leute, verarmt die Rasse und wird immer homozygoter. Man ist also auf Leute angewiesen, die nicht viel, sondern divers züchten und wo ein breites Angebot besteht, damit nicht alle nur zu den sogenannten Popular Sires rennen. Dann deckt der vielleicht 3, 4x in seinem Leben und diese 3, 4x deckt halt ein populärer Rüde vielleicht nicht.
So haben wir das Glück echt gesunde Hunde zu haben und eine gute Genvielfalt. Und da ist halt mein kleiner Beitrag, mit meiner Hündin, die all diese Prüfungen bestanden hat und sich als vorzüglicher Hund darstellt, ein, zwei Welpen in die Zucht zu bringen.
Der Rest der Hunde geht an normale Menschen, die eben davon profitieren. Sie gehen in den Sport, in die Therapie, als Freizeitbegleitung, als Rettungshunde.
Und ich als Züchter biete eben auch immer die Garantie, dass (egal wann, egal was ist) die Hunde zu mir zurück kommen (bzw habe es sogar vertraglich festgesetzt) und mit ihnen mit wild privat vermehrt werden darf. So ist Zucht auch ein Teil des aktiven Tierschutzes. Man sucht die Leute genau aus, versucht sein bestes um gesunde Hunde zu produzieren, die zu den richtigen Menschen passen und wenn was ist, ist man da und der Hund landet im Netzwerk und nicht im Tierheim im Zwinger.


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22.05.2021 um 18:20
Zitat von RumoRumo schrieb:Ich möchte einen Typ Hund, der genau dem entspricht, wofür er gemacht wurde. In meinem Falle ist das ein spritziger aktiver Hund mittlerer Größe mit gesundem Körperbau und langer Lebenszeit, der gern mit seinem Menschen zusammenarbeitet, nicht großartig zu einer bestimmten Art Ressourcenaggression neigt, ein sehr fröhliches Wesen hat und neutral bis desinteressiert an anderen Hunden und auch Menschen ist. Ein Hund mit weichem Maul für Apport und der selbstbewusst, aber weich in der Führung ist...
Aha, verstehe.
Welche Rasse ist es eigentlich auf die das Obige zutrifft?
Anfänglich beim Lesen dachte ich an Jack-Russel, verwarf das aber dann ganz schnell wieder ;)
Zitat von RumoRumo schrieb:Und ich als Züchter biete eben auch immer die Garantie, dass (egal wann, egal was ist) die Hunde zu mir zurück kommen (bzw habe es sogar vertraglich festgesetzt...
Man sucht die Leute genau aus, versucht sein bestes um gesunde Hunde zu produzieren, die zu den richtigen Menschen passen und wenn was ist, ist man da und der Hund landet im Netzwerk und nicht im Tierheim im Zwinger.
Das finde ich sehr gut.
Was meinst du, wieviel Prozent aller Züchter züchtet nach dieser Devise?


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22.05.2021 um 18:56
Ein Jack Russell?
Ein kleiner Jagdhund mit Löwenherz, der zu einer Schlägerei nie Nein sagen würde, hohen Jagdtrieb besitzt, immer unter Strom steht und im Zweifel auf deine Meinung eins hustet, wenn es sich für ihn nicht lohnt?
Ne, das hab ich ganz sicher nicht beschrieben 😂 ich hab nen halben Jack Russell, der reicht mir (für immer, und erst recht in der Rassenkombi).

Seriöse Züchter im Verband haben meistens ein richtig eingesetztes Vorkaufsrecht in ihren Kaufverträge mit drin. Selbst wenn man den Hund nicht persönlich zurück nehmen kann (zb unverträglicher Hund im Rudel, es liegen gerade Welpen oder oder oder), dann hat man ja ein Netzwerk aus Züchterkollegen und Käufern und Freunden und Sportlern... Auch der Verband kann den Hund dann als "Notfell" ausschreiben und ein Zuhause suchen. Ebenso gibt es Foren für Rasseliebhaber, wo sich die passenden Menschen tummeln. Es gibt also Möglichkeiten.
Ich hab mich selbst auch schon ins Auto gesetzt und mit einer Züchterfreundin an einem Tag 700km abgerissen, um einen Hund rauszukaufen, wo er bei jemandem im Zwinger verrottete.
Ein Jahr lang haben wir den Hund wieder auf Spur gebracht, die Tumore wegoperien lassen, Pilz wegbehandelt, den Hund wieder in einen würdigen Zustand gebracht, Muskeln aufgebaut und zurückgeholt, was er mal war (seelisch). Im Anschluss ging er an eine frühere Welpenkäuferin, deren Hund aus derselben Zucht inzwischen verstorben war, also Bestplatz für einen symbolischen Groschen.


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22.05.2021 um 19:03
Zitat von RumoRumo schrieb:Ne, das hab ich ganz sicher nicht beschrieben
deswegen hatte ich das dann auch beizeiten verworfen meinen Gedanken :)
Aber was für eine Rasse ist es nun, oder magst du das hier nicht sagen (dann vielleicht per PN?)
Zitat von RumoRumo schrieb:Ein Jahr lang haben wir den Hund wieder auf Spur gebracht, die Tumore wegoperien lassen, Pilz wegbehandelt, den Hund wieder in einen würdigen Zustand gebracht, Muskeln aufgebaut und zurückgeholt, was er mal war (seelisch)
Hut ab :)
Zitat von RumoRumo schrieb:wo er bei jemandem im Zwinger verrottete
ist es eigentlich erlaubt einen Hund in einen Zwinger zu sperren?


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22.05.2021 um 19:07
Ja ist es. Es gibt gesetzliche Vorgaben wie groß der mindestens sein muss.


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22.05.2021 um 19:36
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ist es eigentlich erlaubt einen Hund in einen Zwinger zu sperren?
Auch in Österreich (unter bestimmten Voraussetzungen)


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22.05.2021 um 19:50
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ist es eigentlich erlaubt einen Hund in einen Zwinger zu sperren?
Warum nicht? Ein Zwinger ist auch nicht immer ein dunkler verschlag. Wichtig ist es doch wie bei allem das es gut gemacht wird.


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22.05.2021 um 20:17
Zitat von RumoRumo schrieb:Ja ist es.
schade.
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Ein Zwinger ist auch nicht immer ein dunkler verschlag. Wichtig ist es doch wie bei allem das es gut gemacht wird.
Wenn ein Hund nicht ständig - tagein, tagaus - darin zubringen müsste, hätte ich auch nichts dagegen.
Aber kenne einige Hundebesitzer, die zu bequem sind, wenigstens ausreichend mit ihrem Hund raus zu gehen. Der ist dann eben wirklich ständig dort eingesperrt.
Halt ein richtiges "Hundeleben".


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22.05.2021 um 20:28
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn ein Hund nicht ständig - tagein, tagaus - darin zubringen müsste, hätte ich auch nichts dagegen.
Aber kenne einige Hundebesitzer, die zu bequem sind, wenigstens ausreichend mit ihrem Hund raus zu gehen. Der ist dann eben wirklich ständig dort eingesperrt.
Halt ein richtiges "Hundeleben".
Oder aber man bekommt es nur nicht mit...


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22.05.2021 um 20:32
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Oder aber man bekommt es nur nicht mit...
klar, in manchen Fällen sicherlich.
Aber ich weiß von mindestens Zweien, dass die Hunde wirklich nie raus kommen, weil die das nicht für nötig erachten (für die scheint ein Hund wirklich nur eine Sache zu sein - halt "Alarmanlage").


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22.05.2021 um 23:29
Es gibt auch Leute, die nie mit ihrem Hund raus gehen, wenn der Hund zuhause lebt. Was sonst ist ein Wohnzimmer, in dem der Hund teilweise 9+ h verbringt, wenn kein netter Zwinger mit Sofa drin (ohne frische Luft und ohne Ausblick).
Das hat nichts mit Zwinger oder nicht Zwinger zu tun.


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23.05.2021 um 00:05
Zitat von RumoRumo schrieb:Das hat nichts mit Zwinger oder nicht Zwinger zu tun.
da hast du auch wieder recht.
Jedoch der Unterschied zu Wohnzimmer und Zwinger:
Wenn im Zwinger keine Decke oder Kissen ist (und das gibts bei manchen nicht), hat der Hund nie die Möglichkeit auch mal weich zu liegen (ich meine, sind ja nicht alle Hunde so "gestrickt" dass sie nur hart liegen wollen).
Natürlich hat er als "Entschädigung" im Zwinger dann wenigstens einen Ausblick.
Manche Hunde nicht mal das, wenn sie vom Zwinger aus nur eine Wand anstarren können.

Ich hatte mal mit einer Hundehalterin gesprochen, welche in die Hütte nichts rein legte, mit der Begründung, der Hund macht das Kissen kaputt. Hatte mich auch gar nicht gewundert, weil sie ihm ja nicht mal Spielzeug reingelegt hatte. :( (es war ein junger Hund...) . Dies deshalb nicht, weil der Hund nicht von seinem Wach-Job abgelenkt werden sollte.
Einfach nur traurig, was manche mit ihren Hunden machen.


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23.05.2021 um 16:07
Ich komme ursprünglich aus der Gebrauchshundeecke und da gibt's durchaus noch öfter Zwingerhaltung (keine reine, aber immer wieder oder über Nacht). Man geht normal seine 2h mit dem Hund Gassi, bietet ihm ausreichend geistige Auslastung durchs Training, draußen ist er immer mit dabei oder kommt mit ins Haus. Nachts über kommt der Hund in einen Zwinger.
Wenn ich mir die neuesten Trends anschaue, dass man Welpen heutzutage in winzige Boxen sperrt (nur damit er bloß nicht in die Wohnung pinkelt), dann lieber einen 8qm Zwinger, wo er mal liegen kann, wo er seine Hütte stehen hat, wo er sich umlegen kann oder sich mit Auslauf die Beine vertreten kann, wo Wasser drin steht usw.

Der Hund, den wir rausgekauft haben, war nicht so gehalten. Der lebte in einem Verschlag, bekam keine Ansprache mehr und war "über". Es war nicht schwer, ihn abzukaufen. Übrigens ein Multichampion, ehemals heiß geliebt und top gepflegt. Wenn die Gewinner keine Siege mehr einfahren, werden sie lästig. Unendlich traurig. Was da in einem Züchter vorgeht, der den Hund da wieder zu sich nimmt und in gutem Gewissen den Hund damals abgegeben hat und nun ein Häufchen elend zurück erhält. Furchtbar.
Umso schöner, dass es dem Hund heute wieder gut geht und er inzwischen auch schon 12 Jahre alt ist bei bester Gesundheit


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23.05.2021 um 17:51
Wo bleibt denn nur das Frauchen?
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23.05.2021 um 18:44
Zitat von RumoRumo schrieb:Man geht normal seine 2h mit dem Hund Gassi, bietet ihm ausreichend geistige Auslastung durchs Training, draußen ist er immer mit dabei oder kommt mit ins Haus. Nachts über kommt der Hund in einen Zwinger.
ich kenne eine Familie, die erzählte mir, dass sie es genau umgedreht machen:
Tagsüber im Zwinger und nachts nehmen sie ihn - angeblich - mit rein. Falls das stimmen würde, wo wäre da der Sinn?
Zitat von RumoRumo schrieb:Wenn ich mir die neuesten Trends anschaue, dass man Welpen heutzutage in winzige Boxen sperrt
so eine Quälerei - aber doch hoffentlich nicht auch noch, wenn jemand zu Hause ist, oder?
Zitat von RumoRumo schrieb:Der Hund, den wir rausgekauft haben, war nicht so gehalten. Der lebte in einem Verschlag, bekam keine Ansprache mehr und war "über".
ich begreife nicht, wie Menschen dermaßen herzlos sein können.
Wissen die nicht oder glauben die es nicht, dass Tiere auch Gefühle haben? Oder ist es denen einfach nur egal?
Zitat von RumoRumo schrieb:Umso schöner, dass es dem Hund heute wieder gut geht und er inzwischen auch schon 12 Jahre alt ist bei bester Gesundheit
ja. :)


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23.05.2021 um 19:04
@Optimist
Witzig wie verschieden die Vorstellungen von Hunderassen ist. Mir kamen bei @Rumo s Beschreibung spontan Dalmatiner und Amstaff in den Sinn. Mein JackRussel Spitz Mix war davon jedenfalls weit entfernt, außer was langlebig und gesund anbelangt.
Mein Malinoi ist auch so einer der von einem wirklich guten verantwortungsvollem Züchter zurück geholt wurde. Er wurde von seinem ersten Besitzern zwar nicht im Zwinger untergebracht aber musste dafür die meiste Zeit in einer Transportbox in der Wohnung fristen weil er den Kindern der Familie wohl "gefährlich" werden könnte. Wenn Besuch da war wohl erst recht. Da wäre ein vernünftiger Zwinger bestimmt die bessere Alternative gewesen. Ich hab ihn jetzt 7 Jahre, der Züchter hat gute Arbeit geleistet dem Hund eine zweite Chance zu geben und stand mir auch immer mit Rat zur Seite. Wäre er nicht von einem wirklich guten Züchter wäre er eingeschläfert worden oder wie so viele Mischlinge und Hunde aus dem Tierschutz zum Wanderpokal geworden. Ich bin jedenfalls echt glücklich mit einem 10jährigen top fitten Hund der sich selbst im vollen Restaurant unauffällig verhält. Zu dem Züchter hab ich auch noch losen Kontakt er freut sich jedes mal wenn ich ihm mal wieder Bilder von einem relaxtem Hund beim Zoobesuch oder so schicke.


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23.05.2021 um 19:09
@Optimist
Tagsüber Zwinger weil man halt auf der Arbeit ist oder so? Hab ich vor 20 Jahren auch mal so gehandhabt. Hund Nachts mit im Haus und wenn ich auf der Arbeit oder sonst wie ohne Hund unterwegs war im Zwinger. Grundstück war nicht eingezäunt.


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23.05.2021 um 19:22
Zitat von SybelSybel schrieb:Er wurde von seinem ersten Besitzern zwar nicht im Zwinger untergebracht aber musste dafür die meiste Zeit in einer Transportbox in der Wohnung fristen weil er den Kindern der Familie wohl "gefährlich" werden könnte
finde ich unmöglich, sich einen Hund anzuschaffen, wenn man nicht weiß, ob es mit den Kindern gut geht oder wenn man vielleicht nicht fähig ist (oder evtl. auch gar nicht genügend Geduld hat), den Hund gut genug zu erziehen.
Lieber wird der Hund einfach weggesperrt.
Zitat von SybelSybel schrieb:Tagsüber Zwinger weil man halt auf der Arbeit ist oder so?
bei denen ist immer jemand zu Hause - aber die haben ständig Stress und zu tun.
Da sollte man sich mMn keinen Hund anschaffen.
Die Besitzerin hatte diesen ursprünglich nur vorübergehend nehmen wollen, weil er irgendwie aus schlechten Verhältnissen raus musste.
Aber wenn man keine Zeit hat, sollte man sich eben keinen Hund zulegen.
Ich hatte ihr auch angeboten, mich mit um die Vermittlung zu kümmern, aber das hatte sie abgelehnt.
Zitat von SybelSybel schrieb:Wäre er nicht von einem wirklich guten Züchter wäre er eingeschläfert worden oder wie so viele Mischlinge und Hunde aus dem Tierschutz zum Wanderpokal geworden
weil du bei diesem Thema bist. So viel ich weiß, dürfen doch Tiere wenn sie gesund sind, gar nicht eingeschläftert werden?
Aber ehrlich gesagt, ehe so ein Tier "Wanderpokal" wird und dann nur am Leiden ist, finde ich den Tod für so ein armes Wesen dann sogar besser.
Zitat von SybelSybel schrieb:Ich bin jedenfalls echt glücklich mit einem 10jährigen top fitten Hund der sich selbst im vollen Restaurant unauffällig verhält
schön :)


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23.05.2021 um 19:57
@Optimist
Och gibt genug Tierärzte die dann eben was finden warum der Hund nicht gesund ist. Und es gibt halt Fälle wo der Wauzi dann vielleicht auch in der Kombi wirklich gefährlich ist. Kein (verantwortungsbewusster) Tierarzt möchte für schwer verletzte Kinder mit schuldig sein. Klar lag auch da der Fehler bei dem Erstbesitzer, wie bei so vielen nicht nur Hunden. Der Züchter kann die Veranlagung festigen, was draus wird entscheidet eben der tägliche Umgang.
Mein voriger Hund ist auch bei mir "gelandet" als ich aus Zeitgründen und Lebensumständen keinen wollte. Hatte zwei tolle Jahre mit einem tollen Hund der damals auf Grund seines schon fortgeschrittenen Alters und seiner Größe von über 70cm keine Chance mehr hatte nach dem Tot seines Besitzers einen besseren Platz zu bekommen. Manchmal ist grade so eben eine bessere Lösung als gar keine. Kenne den von dir beschriebenen Fall ja nicht, kann und werde also nicht drüber urteilen.


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23.05.2021 um 20:05
Zitat von SybelSybel schrieb:Mein voriger Hund ist auch bei mir "gelandet" als ich aus Zeitgründen und Lebensumständen keinen wollte. Hatte zwei tolle Jahre mit einem tollen Hund der damals auf Grund seines schon fortgeschrittenen Alters und seiner Größe von über 70cm keine Chance mehr hatte nach dem Tot seines Besitzers einen besseren Platz zu bekommen
So etwas sehe ich als etwas anderes an.
Ein älterer Hund muss sich nicht mehr so viel auspowern (wegen der Zeit, meine ich, wenn man sie nicht hat). Und so ein Hund ist dankbar, dass sich überhaupt jemand um ihn kümmert. Also hast alles richtig gemacht :)
Zitat von SybelSybel schrieb:Kenne den von dir beschriebenen Fall ja nicht, kann und werde also nicht drüber urteilen.
Es war ein Welpe. Und wie gesagt, ich hatte angeboten, ihn zu vermitteln.
Aber nein, obwohl sie keine Zeit hat, schon alleine weil sie ein behindertes Kind hat, was sie rund um die Uhr umsorgen muss (also kaum aus den Augen lassen kann) - wollte sie eben den Welpen unbedingt behalten.
Ich sagte ihr auch noch: der wird wohl dann auch wieder im Zwinger landen (der vorhergehende Hund war auch ständig im Zwinger, weil die keine Zeit zum Erziehen hatten, der hatte den Garten umgegraben...). Da sagte sie noch so siegessicher nein, der kommt nicht in den Zwinger...
Ja, als Welpe war er ja auch noch süß...
Jetzt sitzt halt wieder einer drin.
Ich versteh solch einen Egoismus nicht. Also ich meine, wie man, nur weil der Hund so süß ist, sich den anschafft (oder in ihrem Falle - den behalten will) wenn man genau weiß, dass man eigentlich gar keine Zeit hat.


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