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14.359 Beiträge, Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde, Haustiere, Gassi, Familienmitglieder, Hundeführer

Hunde

16.10.2019 um 08:16
Wir sind momentan am überlegen wie wir Holly füttern.
Wir haben darüber nachgedacht sie zu Teilbarfen, d.h. morgens gäbe es Trockenfutter und abends Barf (da wäre man flexibler wenn man mal im Urlaub ist oder so.)
Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Ich muss mich noch in das Thema reinlesen.
(Die Katzen würden wir dann auch auf Barf umstellen (momentan bekommen sie zweimal am Tag hochwertiges Nassfutter und Trockenfutter können sie immer essen wenn sie wollen), mit Trockenfutter, dass ihnen dann aber auch immer zur Verfügung steht, wie jetzt)


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16.10.2019 um 09:26
shadesofbeige schrieb:da beobachten wir sie auch mit der kamera um zu sehen wie sie sich verhält.
das finde ich sehr gut.
Als ich mit meinem 1. Hund noch keine Erfahrungen weiter hatte, machte ich mal eine wichtige Feststellung.
Er war das Alleinsein gewöhnt, aber irgendwann hatte ich mal für ein paar Wochen keinen Grund ihn alleine zu lassen.

Als ich ihn dann mal wieder alleine lassen musste, hatte ich die Idee trotzdem mal auf Nr. Sicher zu gehen und legte ein Diktiergerät rein (was die Stille ausblendet - "Voice-Funktion" oder wie sich das nennt) - später dann auch mal eine Kamera.

Nachdem ich ihm wie immer "bescheid gesagt hatte" dass ich gehe, war er daraufhin ruhig wie immer, legte sich hin, es schien alles gut zu sein.
Ich ging vor die Türe, er war immer noch ruhig. Für mich war alles okay.

Hinterher hörte ich dann die Bescherung:
Die ersten 5 - 10 Min. war er ruhig (wiegte mich somit in Sicherheit). Aber dann ging der "Katzenjammer" los - Jaulen und Protestbellen usw.
Das gab sich dann nach und nach innerhalb 3 Tagen wo ich ihn weiterhin für paar Stunden alleine lassen musste und dann war auf dem Gerät Ruhe.

Er war es also offensichtlich in den Wochen wo ich immer bei ihm war, nicht mehr gewöhnt alleine zu sein, aber nach den 3 Tagen war die Gewöhnung wieder "drin".
Seitdem ließ ich ihn mindestens 1 Mal in der Woche alleine, auch wenn es hätte gar nicht sein müssen.
shadesofbeige schrieb:Wir haben darüber nachgedacht sie zu Teilbarfen, d.h. morgens gäbe es Trockenfutter und abends Barf (da wäre man flexibler wenn man mal im Urlaub ist oder so.)
Das finde ich auch sehr nützlich.
Ich hatte meinem auch Trockenfutter und Nassfutter gegeben, eben aus diesem Grund, wenn man mal unterwegs ist.
Im Alter hatte er dann aber kein Trockenfutter mehr gewollt (auch wenn es eingeweicht war).


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16.10.2019 um 09:41
@shadesofbeige
shadesofbeige schrieb:Wir haben darüber nachgedacht sie zu Teilbarfen, d.h. morgens gäbe es Trockenfutter und abends Barf (da wäre man flexibler wenn man mal im Urlaub ist oder so.)
Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Ich muss mich noch in das Thema reinlesen.
(Die Katzen würden wir dann auch auf Barf umstellen (momentan bekommen sie zweimal am Tag hochwertiges Nassfutter und Trockenfutter können sie immer essen wenn sie wollen), mit Trockenfutter, dass ihnen dann aber auch immer zur Verfügung steht, wie jetzt)
Wenn man Barfen will, muss man sich gut auskennen, wenn sie morgens Trockenfutter bekommen soll und abends rohes Futter, dann ist das eine Belastung für den Magen/Darmtrakt, da beides ganz unterschiedliche Anforderungen an die Verdauung stellt.
Für den Urlaub gibt es hier was
https://www.graf-barf.de/shop/komplettmenues/rind/70/graf-barf-reisemenue?c=11

Bei den Katzen musst Du noch genauer sein, die lassen sich auch oft schwieriger umstellen. Also erst einmal viel lesen und lernen, die Fütterung betreffend, denn die Tiere sollen dann ja keinen Mangel leiden.


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16.10.2019 um 10:15
shadesofbeige schrieb:Es ist eine Schutzgebühr und kein kaufpreis, denn Holly ist keine sache. Ohne dass diese Summe gedeckt wird, könnte der verein nicht weiter arbeiten und es werden nur die nötigsten kosten gedeckt. Ich kaufe holly nicht. Ich adoptiere sie!
So ein Quatsch. Schutzgebühren gibt es nicht. Du legst das Geld auf den Tisch und der Hund geht in deinem Besitz über.
Viele Verträge sind absolut unseriös und das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde. Für mich sagt das nur was über den vermittelnden Verein aus.
Man kann es drehen und wenden wie man will, Tiere werden gekauft, sie sind Besitz, sie haben einen Wert. Oder wie es rechtlich gesehen wurd: Tiere sind keine Sachen, werden aber wie solche gehandelt. Dass wir sie lieben und sie ein wichtiges Familienmitglied sind, bleibt davon unberührt.


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16.10.2019 um 10:30
@shadesofbeige
Ich kann mich @Tussinelda da nur anschließen. Wie wird der Hund bislang gefüttert? Vielleicht anfangs das beibehalten und nach der Eingewöhnung langsam umstellen. Barfen ist nichts, was man „mal eben so macht“. Braucht sehr viel Erfahrung.


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16.10.2019 um 10:45
@Optimist
Ja ich finde es total wichtig, erstmal für den hund und dann auch den nachbarn zuliebe zu wissen wie es ihm geht.
@Mrs.Rollins
@Tussinelda
Ja ich habe mich jetzt etwas reingelesen und finde es sehr kompliziert, dennoch gut. man kann wohl teilbarfen, das machen viele.
Ich habe am samstag einen termin mit einem Ernährungsberater für tiere, der sich mit barfen gut auskennt.


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16.10.2019 um 10:51
@shadesofbeige
man muss sich selbst gut auskennen.......jeder kann sich Ernährungsberater nennen, da muss man schon selbst die Initiative ergreifen und sich rundum informieren. Das ist nichts, was man mal so eben macht. Der Hund muss als Erstes zum Tierarzt. Er darf auf keinen fall irgendwas haben, was man nicht weiß. Auch wegen der Katzen.


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16.10.2019 um 11:11
@Tussinelda
ja mit dem tierarzt halte ich auf jeden fall rücksprache


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16.10.2019 um 11:14
@shadesofbeige
Hast du schon Infos zum Mittelmeer-Check bekommen?


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16.10.2019 um 13:26
Mrs.Rollins schrieb:Hast du schon Infos zum Mittelmeer-Check bekommen?
nein noch nicht


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16.10.2019 um 13:34
Mrs.Rollins schrieb:Wie wird der Hund bislang gefüttert? Vielleicht anfangs das beibehalten und nach der Eingewöhnung langsam umstellen.
Abwarten, wie der Hund auf die neue Umgebung reagiert. Wir hatten damals von Tierheim sein übliches Futter für zwei oder drei Tage mitbekommen, dennoch hat er Anfangs überhaupt nicht/nur sehr wenig gefressen.


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16.10.2019 um 15:00
@H.W.Flieh
So kann es kommen. Unsere hat sofort gefressen, als ob es nie wieder was gibt.


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29.10.2019 um 17:32
Hey @shadesofbeige
ist Deine Fellnase schon angekommen?


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29.10.2019 um 21:13
@Optimist

Mit meiner Mutter wollten sie das auch machen. Die hat für ihren Mischling über 350 Euro bezahlt. Den wollten sie noch teurer machen, da angeblich rasse rein. Der Hund war gerade 1 tag im tierheim. Die wichtigsten Angaben zu den Hund haben sich hinterher als falsch rausgestellt. Aber das tierheim hat sowieso keinen so guten Ruf.
Ich habe vor vielen Jahren 2 schwerkranke Katzen aus dem tierschutz bekommen. Ich bin da leider kritisch. Das Tier braucht einen guten Platz. Die Preise sind utopisch.


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29.10.2019 um 21:59
@Palmzweig
Es gibt halt gute und weniger gute Tierheime. Meine Erfahrung: es steht und fällt immer mit der Leitung (und diese sucht eben auch die Mitarbeiter raus).
In dem TH in meiner Gegend besteht eine Fluktation und die ist nicht umsonst so hoch.

Und mit dem Geld: Ich kann den Ansatz wegen Schutzgebühr schon verstehen, finde aber, dass 350 wirklich zu hoch ist. Das schreckt dann halt Einige ab, u.a. leider auch welche bei denen es die Tiere dann trotzdem sehr gut hätten.
Ein Beispiel von einem weiß ich, wo es wirklich so ist. Der wollte einen Hund aus dem TH, hörte den Preis und sagte sich: so viel Geld schmeiße ich denen nicht in den Rachen (so aus Prinzip) und nun hat er einen Hund von Tschechien genommen :( - aber wie gesagt, der Hund hat es sehr gut bei ihm.


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30.10.2019 um 02:34
@Optimist
Das meine ich, ein unkostenbeitrag ist okay, aber esgeht um die Zukunft der Hunde. Sorry, da kannst du dir auch einen kleinen Mischling welpen holen, die sind meist billiger. Hart, aber es ist so.


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30.10.2019 um 07:45
Ja so weit geht die Tierliebe dann doch nicht, dass man auch noch Kosten aufwenden will, für die man sich ja auch einen "richtigen" Hund holen könnte. Wenn ich das schon lese. Denkt mal einer darüber nach, was das Tierheim für Kosten hat? Was der Hund kostet, bis er vermittelt ist? Wie Tierheime sich finanzieren? Nö. Echt ätzend.


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30.10.2019 um 07:52
Tussinelda schrieb:Was der Hund kostet, bis er vermittelt ist? Wie Tierheime sich finanzieren? Nö. Echt ätzend.
seh ich genauso. natürlich sind manche Hunde schnell wieder raus aus dem Tierheim weil sie leicht vermittelbar sind und verursachen weniger kosten. aber da gibt's halt auch noch die langzeitinsassen, die kranken, auch das sollte man bei der Schutzgebühr bedenken, die müssen ja auch versorgt werden.
sollte ich nochmal einen Hund haben, dann garantiert aus dem Tierheim oder Tierschutz.
beim ersten Hund hatte ich null Ahnung und hab mich abwimmeln oder eher abschrecken lassen.


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30.10.2019 um 08:51
Palmzweig schrieb:Das meine ich, ein unkostenbeitrag ist okay, aber esgeht um die Zukunft der Hunde. Sorry, da kannst du dir auch einen kleinen Mischling welpen holen, die sind meist billiger. Hart, aber es ist so.
1. Hunde kosten nen Haufen Geld. Mein kleiner Mischling, den ich mir vor 10 Jahren für 200Euro geholt habe, kostete mich alleine in den vergangenen 3 Monaten über 1000Euro Tierarzt und Physiokosten (und mindestens dieselbe Summe kommt nochmal auf mich zu). Wer zum Kauf eines Hundes vom Tierheim, wo die Hunde in der Regel tierärztliche grob durchgecheckt, frisch geimpft und entwurmt sind sowie oftmals schon kastriert, die 300 öcken nicht über hat oder da schon arg die Augen zusammenkneift, der sollte überlegen, ob er sich ein Tier leisten kann, wo spontan bei zB nem Meniskusriss mit OP und Aufbaukosten locker 2500Euro auf einen Schlag weg sind oder wo man bei einer chronischen Krankheit (zB Morbus addison) jeden Monat 200Euro bis zum Lebensende des Hundes auf Tisch legt.

2. Für mich gibt es da inzwischen ganz klar schwarz-weiß mit ganz wenig Grauzone nach vielen Jahren in der Szene und Ausbildung von Hunden. Entweder ich sage, ich möchte einen älteren Hund aus dem Tierheim, den ich erwachsen schon nach seinem fertigen Charakter und seinen offensichtlichen Baustellen aussuchen kann, und gebe dafür einem Tierheim meine Kohle, dass die zumindest auf Null rauskommen bei diesem Hund und weiterhin ihre Arbeit verrichten können für Tiere in Not.
Oder ich kaufe mir einen Welpen bei einem seriösen kontrollierten Züchter mit geprüften Hunden und wo ich ziemlich genau weiß, was ich da kriege und was ich erwarten kann, plus das Wissen, dass der Hund nach bester Kenntnis aufgezogen wurde und ich somit die optimalen Startbedingungen nur weiter fördern und formen brauche. Ich bin diesen Weg die letzten Jahre gegangen Züchter im Verband zu werden und meine Zuchthündin auf Herz und Nieren testen zu lassen und mich weiterzubilden. Hat gute 8000Euro bisher gekostet und so ziemlich jedes 2. Wochenende der letzten 3 Jahre verschlungen. Und die wird auch nur 2 Würfe haben, wenn (!) alles gut geht.

All diese "meine Hündin soll nur einmal Welpen haben" und "Ups-Würfe" mit so komischen verbauten Mischlinge wie Dackel-Schäferhund oder Bulldogge-Chihuahua sind so dermaßen falsch und abstrus. Des Weiteren kosten solche Mischlinge oder "liebevolle Familienaufzucht" Hunde heutzutage auch keine 200Euro mehr, ganz im Gegenteil. Eine angesagte Französische Bulldogge in Blau (eine im Verein nicht zugelassene Farbe wegen Defekten!) aus ungetestenen Eltern und mit selbst ausgedruckter Ahnentafel kostet heutzutage in "Sonderlackierung" teilweise mehr als bei einem seriösen Verbandszüchter. Und dann hast du immer noch keine Garantien für gar nichts und kriegst ein Ü-Ei. Dann wundert man sich nämlich, wieso der silberne Labrador für 2000Euro denn plötzlich zu groß und schlank ist und Mannschärfe entwickelt und jagt wie Sau und nicht ableinbar ist. Man wollte doch nur einen netten Familienhund für die Kinder.

Solche Aussagen wie oben bringen mich nur noch dazu den Kopf zu schütteln.
Fahr doch nach Polen, dort kriegt du auf dem Markt für 150Euro einen Hund direkt in die Hand. Viel zu jung von der Mutter getrennt, die ihrerseits im Verschlang einen Wurf nach dem anderen produziert. Wenn du Glück hast, stirbt der Hund nicht in den ersten 4 Wochen an Parvo, dann freu dich auf die Tierarztkosten für die Schäden, die man im Laufe des Hundelebens auf mangelnde Versorgung bei der Aufzucht zurückverfolgen kann. Hauptsache, man spart paar Hundert Kröten beim Kauf. Für die Zukunft der Hunde hast du dann immer noch nichts getan, dafür dein Geld nem vermehrer gegeben, der das Geld investiert, um weiter zu produzieren.


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