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Nase voll von ostdeutschen Ressentiments?

42 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: AFD, Linke, BSW ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Nase voll von ostdeutschen Ressentiments?

gestern um 10:03
Und es geht weiter mit dem Schwachsinn - dieses Mal von links.

Die LAG Palästina Solidarität der Linkspartei Berlin verteidigt Vedi Emde wie? Helmut Kohl wird zum Annexionisten erklärt.
Zur historischen Unterstützung ruft die LAG den Kanzler der Einheit auf:

„Helmut Kohl hat das Existenzrecht der DDR nicht nur bestritten, er hat sie sogar annektiert!“

Zur angebotenen Geschichtsnachhilfe gehört allerdings: Die am 18. März 1990 erstmals frei gewählte Volkskammer der DDR beschloss am 23. August mit 294 Ja-Stimmen, 62 Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik nach dem damaligen Artikel 23 des Grundgesetzes – wirksam zum 3. Oktober 1990. Die fünf ostdeutschen Länder wurden zu diesem Zeitpunkt wiedererrichtet und gehörten von diesem Tag an zur Bundesrepublik. Die Entscheidung über den Beitritt traf also das demokratisch gewählte DDR-Parlament.

Aus dessen Beschluss eine Annexion durch Kohl zu machen, ist eine recht eigenwillige Würdigung ostdeutscher Selbstbestimmung.

Was das über Emdes Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit ihrer Fraktion aussagen soll, bleibt das Geheimnis der LAG. Als Beitrag zur aktuellen Klärung wird erst einmal die DDR ausgegraben.
Quelle: https://www.ruhrbarone.de/die-linke-berlin-helmut-kohl-wird-posthum-zum-kronzeugen-fuer-vedi-emde/269384/

Was das mit Vedi Emdes Bereitschaft zur Zusammenarbeit aussagen soll? Keine Ahnung.

Was das Ausgraben der DDR - und Helmut Kohls - beitragen soll zur Klärung? Auch keine Ahnung.

Man kann das alles wohl nur noch mit Popcorn ertragen.


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Nase voll von ostdeutschen Ressentiments?

gestern um 10:19
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 02.10.2026:An sich ist die Hilfe nicht schlecht, ich wäre aber für die Gestaltung:
Es wird ein Beitrag pro Einwohner festgelegt, somit kommt Summe X zusammen, die wird wieder auf die Einwohner der Empfänger verteilt..und die müssen damit zurecht kommen bzw. es lernen!
Hm, interessanter Ansatz. Das hätte einen netten Touch und sicher auch die Sympathie vieler Bürger.

Ob sich das dann ab 2030 so umsetzen lässt, also genau so, da müsste man dann schauen :)

Noch ein Beleg, Bezahlartikel, aber Überschrift reicht als Beleg dafür: dass das Thema weiter an Fahrt aufnimmt.
Lars Felds Ordnungsruf
Länderfinanzen – bis zu 100 Prozent Strafsteuer und trotzdem keine Reue

Wer im Länderfinanzausgleich mehr einnimmt, verliert fast alles wieder. Warum das System aber selbst Vergesellschaftungspläne und Schuldenexzesse folgenlos lässt. Ein Gastbeitrag.
Lars P. Feld
Quelle: https://www.handelsblatt.com/meinung/wirtschaftsforum/lars-felds-ordnungsruf-laenderfinanzen-bis-zu-100-prozent-strafsteuer-und-trotzdem-keine-reue/100257731.html

Also, hm, ich denke, so eine Neuordnung des Länderfinanzausgleich, weniger Vollkasko, mehr Anreize für gutes Wirtschaften und gute Wirtschaftspolitik und weniger Folgenlosigkeit, das könnte sich auch demokratisch positiv auswirken.

1. Es könnte Wähler dazu bringen, sich die Haushaltspläne der Parteien näher anzuschauen, und nämlich vor der Wahl, nicht danach. Wahlen haben Konsequenzen.

2. Es könnte vielleicht auch die ökonomische Bildung der Bürger befördern? Damit, mit der ökonomischen Bildung in Deutschland, da steht es ja nicht so gut. Wie du wohl weißt, @ApexOne

Hm, wollte die letzte Bildungsmininsterin, wie hieß sie noch mal, Watzinger von der gelben Partei, wollte die nicht mehr Ökonomie Unterricht in den Schulen? Was ist daraus geworden, eigentlich?

3. Und es könnte Wähler vielleicht dazu verleiten, im Zweifel das kleinere Übel zu wählen, als nur - das scheint ja eine immer verbreiterte Tendenz zu sein - ihren MIttelfinger.

Also letztlich, Win-Win für alle :)

@ApexOne


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