Löwensempf schrieb:Ist es denn überhaupt möglich, nach Ende des Kerosins eine solche sanfte Landung per Autopilot hinzulegen, dass das Flaperon keine stärkeren Zerstörungsspuren aufweist??? Sicher, ein Flugzeug kann auch ausschließlich per Autopilot landen, aber es dürfte ein riesiger Unterschied sein, ob eine Landung mit allen Vitalfunktionen stattfindet oder ob Triebwerke und sonstige Funktionen ausfallen, oder?
Zumindest mehren sich die Hinweise, dass es eine Wasserung war. Neben dem Le Monde Artikel weise ich auch auf diese Artikel hin:
http://www.ladepeche.fr/article/2015/08/21/2162976-mh-370-a-balma-l-enquete-technique-est-bouclee.html"Selon Jean-Paul Troadec, ancien président du Bureau d'enquêtes et d'analyses (BEA), l'état du flaperon, même s'il n'est pas intact, indique qu'il n'y a pas eu d'impact violent avec la surface de l'océan. «Si cela avait été le cas avec le MH370, on aurait pu s'attendre à des débris bien plus petits que ce flaperon», a commenté l'expert."
und
http://www.businessinsider.com.au/malaysian-government-mh370-theory-2015-8 (Archiv-Version vom 15.09.2015)Außerdem wird das Szenario in dem Buch von Wilson/Taylor beschrieben
Eine Landung per Autopilot auf dem Meer kann man aber doch bestimmt ausschließen. Sollte sich die Annahme einer kontrollierten Wasserlandung bestätigen, dürfte das Selbstmordszenario (fast) alternativlos sein. Es kann sein, dass deshalb die Staatsanwaltschaft sich zurückhält, denn dies wäre offenkundig ermittlungsrelevant.
Hinzu kommt, dass das Suchgebiet ganz woanders sein könnte. Laut dem ATSB Bericht könnte das Flugzeug noch 220 km oder mehr über den siebten Bogen hinaus gesegelt sein. Das wäre außerhalb des Gebiets, das für die Tiefseesuche kartografiert wurde! In diesem Fall könnte man mit der Suche nochmal neu beginnen oder es gleich aufgeben. Der Bericht beschreibt dieses Szenario als "impractical", um eine Suche durchzuführen. Wenn es das Ziel gewesen sein sollte, das Flugzeug verschwinden zu lassen, dabei aber dennoch eine Spur zu legen, die letztlich ins Leere führte, ergibt das ganze vielleicht Sinn.
Aber noch steht Aussage gegen Aussage. Wenn eine Wasserlandung tatsächlich geglückt wäre, würde dies natürlich auch das Fehlen von Trümmern erklären.