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Was geschah mit Flug MH370?

50.539 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 18:19
@taren

Das mit GPS wäre mir jetzt neu. Das wäre ja gerade nicht günstig, um eine Ortung zu vermeiden...

Ja, es ist mal auf dem Jeff Wise Forum gemutmaßt worden, dass der Reboot erfolgte, um frühere Aufzeichnungen zu überschreiben, das hat aber auch viele Tücken. Zunächst mal fragt man sich, warum es nur in diesem Teil verdächtige Geräusche gegeben haben soll.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 18:37
Ich gestehe, ich bin technischer Laie und bezüglich der Wertung der technischen Informationen auf das angewiesen, was ich hierzu von verschiedener Seite lese.

Ich glaube aber durchaus in der Lage zu sein, mir eine mehr oder weniger plausible Vorstellung davon zu machen, wie der gesamte Ablauf von Start bis zum anzunehmende Absturz zu erklären sein könnte und wie nicht.

Die Suizidhypothese finde ich nach allem, was ich weiß mit Abstand am wahrscheinlichsten, da alle Gegenargumente auf technologischen Detailfragen beruhen, die in der Gesamtheit aber weder eine Alternativhypothese plausibel machen, noch die Suizidhypothese widerlegen könnten.

Beispiel: der erste Reboot widerlegt in keiner Weise ein Suizidgeschehen, auch wenn er nicht schlüssig zu erklären ist.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 18:44
@trailhamster

Wie würdest Du denn erklären, dass es keine Versuche der Passagiere oder übrigen Besatzung gab, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten, z.B. über die tragbare Notfunkbake?


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 18:50
Zitat von trailhamstertrailhamster schrieb:Die Suizidhypothese finde ich nach allem, was ich weiß mit Abstand am wahrscheinlichsten, da alle Gegenargumente auf technologischen Detailfragen beruhen, die in der Gesamtheit aber weder eine Alternativhypothese plausibel machen, noch die Suizidhypothese widerlegen könnten
Da stimme ich dir vollkommen zu, die Strategie, sich einzelne Elemente herauszupicken und dann zu behaupten, es gäbe dazu auch alternative Erklaerungen ist ja nichts neues und aus anderen threads hinlänglich bekannt, aber was immer noch das weitaus grössere Gewicht hat, ist die Gesamtschau aller Fakten. Und da kommt man an einem Suizidszenarium eben momentan kaum vorbei.
Zitat von trailhamstertrailhamster schrieb:Beispiel: der erste Reboot widerlegt in keiner Weise ein Suizidgeschehen, auch wenn er nicht schlüssig zu erklären ist
So ist es.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Ein Entführer.
Diese Theorie hat gleich mehrere Schwachpunkte:

1. Der Entfuehrer hätte ein extrem erfahrener Pilot sein muessen, der sich 100% mit der 777 auskennt, und einen vorbereiteten Plan generalstabsmässig auf die Sekunde genau ausgeführt hat. Wer soll das denn gewesen sein?

2. Was war denn der Sinn und Zweck dieser Entführung?

3. War es eine Entführung mit gleichzeitiger Suizidabsicht des Entfuehrers? Dann ersetzt du nur Shah durch eine andere Person und bist somit der Erklaerung keinen wirklichen Schritt näher gekommen.

Und wenn nicht, warum stürzt er sich dann nicht lieber in die Twin Towers von KL um noch mehr Schaden anzurichten? Oder in das head office von Malaysian Airlines? Welchen Zweck soll denn eine Enführung haben, die im Nirgendwo endet. Wenn Du darauf mal ein paar schlüssige Antworten geben könntest, könnte man ja ein solches Szenarium im Betracht ziehen, aber ansonsten klingt das doch sehr an den Haaren herbeigezogen.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 19:12
@passato

Ich hatte davor schon einiges gepostet, und der Reboot ist nun wirklich nicht das einzige Indiz, das gegen den Suizid spricht. Dazu hatte ich bereits unmittelbar zuvor einiges gepostet, worauf aber nicht eingegangen wurde, z.B.:
- kein Motiv, obwohl gerade Zaharie genau durchleuchtet wurde, und zwar von einem internationalen Team, es wurde auch nichts geleaked
- historisch gesehen, gibt es kein Beispiel, das mit dem Fall hier irgendwie vergleichbar wäre
- die Daten zum Flugende sprechen überhaupt nicht für einen erfahrenen Piloten am Steuer, bereits ab der südlichen Wende sieht es vielmehr so aus, als ob niemand mehr in den Flug eingegriffen hat oder dies konnte
- man stelle sich mal vor, wie absurd das ist: die SATCOM-Verbindung wird völlig bewusst wiederhergestellt, nachdem gerade der malaysische Radar hinter einem gelassen wurde, dann kommt auch gleich ein Anruf, aber eben nur einer. Was soll das ganze?

Ich habe auch nie behauptet, dass es ein Terroranschlag war, es ist lediglich eine Erklärung (unter vielen anderen, insbesondere den angenommen führerlosen Flug kann mit zahlreichen Szenarien erklären).

Dennoch:

Wer kommt in Frage? Die Identität aller Passagiere wurde nie geklärt, das ist schon mal auffällig. Ein Entführer könnte entweder selbst geflogen sein, einen Piloten dazu gezwungen haben, oder es gab ein "Kombinationsszenario", bei dem ein Pilot zusammen mit einer Gruppe zunächst unter Einwilligung handelte, dann getötet wurde (hier gibt es einen unmittelbaren Präzedenzfall in Malaysia).

Motive? Die Regierung wird beschuldigt, mit veruntreuten Geldern den Kampf gegen den Islamismus finanziert zu haben. Außerdem, die Fluglinie für militärische Einsätze gegen Islamisten genutzt zu haben, und auch, um die Wahl zu gewinnen. Die Regierung ist nicht mehr da, die Fluglinie außerdem pleite. Außerdem gab es (über die Fluglinie) Abschiebungen von chinesischen Islamisten, die von Folter bedroht sind. Da im Flugzeug hauptsächlich Chinesen saßen, ist schon mal das Verhältnis zwischen China und Malaysia angespannt.

Wenn es ein Terroranschlag war, bestand Suizidabsicht, ja.

Es gibt aber mehrere weitere Erklärungen. Ob man jetzt ausgerechnet für sich selbst den Suizid als die plausibelste Erklärung ansehen will, kann ja jeder für sich selbst entscheiden. MMn hat jedes Einzelszenario zu viele innere Widersprüche. Ein komplexes Szenario bzw. ein "Mischszenario" ist daher plausibler.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 19:15
Außerdem müsste Zaharie das ganze dann ja alleine geplant haben, warum konnte man in der Browsing history dann nichts finden, was auffällig gewesen wäre?


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 19:19
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Ein Entführer könnte entweder selbst geflogen sein, einen Piloten dazu gezwungen haben, oder es gab ein "Kombinationsszenario", bei dem ein Pilot zusammen mit einer Gruppe zunächst unter Einwilligung handelte, dann getötet wurde (hier gibt es einen unmittelbaren Präzedenzfall in Malaysia).
Das Problem ist doch, dass die gesamte Flugroute nach dem letzten Funkspruch so minutiös geplant und eingehalten wurde, das ware nie möglich gewesen wenn Entführer die Piloten überrumpeln mussten. Das Abschalten, die Wende, die Grenzüberfliegung, das ist alles wie ein Uhrwerk, dass könnte man im Falle einer Entführung nie hinkriegen, ausser Shah war von Anfang an eingeweiht.

Dann aber stellt sich das Problem, dass da gleich eine ganze Gruppe Selbstmord ohne jeden Nutzen verübt haben soll, was auch wieder keinen Sinn macht.


Warum entführt man denn Flugzeuge?

1. man will irgendwo hin (am besten auf Land, wohlgemerkt... ;-)

2. Man will jemanden erpressen, z.B. um Lösegeld oder um Gefangenenfreilassung

3. Man will aus Rache oder religiöser Verblendung jemandem Schaden zufügen.

Welcher dieser Tatbestände soll denn hier erfüllt sein?


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 19:23
@passato

Minutiös geplant war nur der Teil bis etwa 18:25 bzw. bis zur Wende.

Danach sieht es gar nicht mehr danach aus, weshalb ein Zwischenfall wahrscheinlicher ist.

Nach Deiner Kategorie wäre der Tatbestand 3. Das ist heute auch die übliche Form von Terroranschlag und würde einen Selbstmord erklären (Märtyrertum)

Für einen Pilotensuizid gibt es in dieser Form keine Erklärung. Er wäre auch kaum durchführbar gewesen. Die Gefahr ist zu groß, dass irgendwas schiefgeht (was heißt schiefgeht, normale Reaktion: Alarm auslösen, Flug tracken, wäre alles möglich gewesen).

Für einen Pilotensuizid war der Zeitpunkt denkbar ungünstig.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 19:32
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Minutiös geplant war nur der Teil bis etwa 18:25 bzw. bis zur Wende
Der gesamte weitere Routenverlauf genau entlang der Thailändischen Grenze und durch die Strasse von Malakka, spricht doch eindeutig für vorausschauende Planung. Das ist doch kein Zufall wie man hier die Hoheitsgrenzen ganz geschickt zur Verschleierung ausgenutzt hat.

Und Tatbestand Nr. 3 hat ja nun wirklich nicht viel gebracht, ausser man wollte ausgerechnet die Paxe an Bord schädigen oder Malaysian Airlines selber. Und wer sollte denn so etwas tun? Im letzteren Fall würde es sogar schon wieder eher auf Shah deuten.

Für einen Pilotensuizid braucht man auch keine weitere Erklärung, denn er ist schon die Erklärung wie man im Fall der German Wings gesehen hat. Schiefgehen kann da so gut wie gar nichts, denn es ist ja die Absicht alle zu vernichten. Das schafft man in jedem Fall. Runter kommen sie immer.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 20:15
Zitat von passatopassato schrieb:Der gesamte weitere Routenverlauf genau entlang der Thailändischen Grenze und durch die Strasse von Malakka, spricht doch eindeutig für vorausschauende Planung. Das ist doch kein Zufall wie man hier die Hoheitsgrenzen ganz geschickt zur Verschleierung ausgenutzt hat.
Hast Du Dich mit dem Fall mal beschäftigt? Es wäre mir jetzt nicht bekannt, dass MH370 nach 18:25 noch über Thailand geflogen ist.
Zitat von passatopassato schrieb:Für einen Pilotensuizid braucht man auch keine weitere Erklärung, denn er ist schon die Erklärung wie man im Fall der German Wings gesehen hat. Schiefgehen kann da so gut wie gar nichts, denn es ist ja die Absicht alle zu vernichten. Das schafft man in jedem Fall. Runter kommen sie immer.
Dann hatte ich mir wohl nur eingebildet, dass ich was in der Zeitung über eine lange Krankengeschichte von Lubitz gelesen hätte. Wenn man das nicht erklären muss. Klar, mach mal heute Pilotensuizid, erweitert.

Ein Suizid muss schnell gehen, die stundenlange Flugdauer spricht dagegen. Bei einem Mitnahmesuizid möchte der Täter außerdem unbedingt, dass sich die Aufmerksamkeit der Welt auf ihn richtet, das ist hier wohl irgendwie missglückt.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 20:26
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Ein Suizid muss schnell gehen, die stundenlange Flugdauer spricht dagegen.
Sagt wer ? Du ? Donnerwetter du legst die Regeln für einen Suizid fest.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 20:27
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb: Bei einem Mitnahmesuizid möchte der Täter außerdem unbedingt, dass sich die Aufmerksamkeit der Welt auf ihn richtet, das ist hier wohl irgendwie missglückt.
Gibt es ein Regelbuch dafür ?


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 20:32
Erst einmal vielleicht ohne Motiv weiter schauen.

Irgendwie kommen wir alle bis 18:25 Uhr und ich denke sogar zu einer einheitlichen Meinung, nämlich das bis dahin geplant geflogen wurde.
Ist doch eine Ausgangsbasis für die weitere Theorie.

Also nächster Schritt:
Kann es nach 18:25 Uhr weitere Daten überhaupt geben und wenn ja wer könnte diese haben?


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 20:36
@Enterprise1701

Es gibt Vergleichsfälle sowohl für Pilotensuizid als auch für andere Formen von Mitnahmesuizid, dieser Fall hier ist völlig anders.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 21:09
Zitat von flybywireflybywire schrieb:Kann es nach 18:25 Uhr weitere Daten überhaupt geben und wenn ja wer könnte diese haben?
Die Rolle Indonesiens ist nach wie vor mysteriös.

Überhaupt wurde von Tag 1 an durch politische Anweisung viel zu viel geblockt. Das hatte ich halte ich bei der "relativ einfachen" Erklärung für übertrieben.

Es fragt sich auch, ob eine Einzelperson sich das alles ausdenken konnte, darauf wies auch Troadec hin.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 21:18
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Ich habe hier schon mehrfach deutlich gemacht, dass der erste Reboot ein Indiz GEGEN einen Suizid ist. Mit dieser Meinung stehe ich keineswegs alleine da.
Es gibt jedoch auch Indizien die DAFÜR sprechen warum ein Amokpilot mit Suizidabsicht diesen Reboot erzeugt hat.

1 a.) Als die Isolation des Left AC Bus um 18:24 UTC aufgehoben wurde, was zum Reboot der SDU führte um 18:25 UTC, wurde der Status der vollsten Funktionalität von MH370 wiederhergestellt. Da MH370 zu diesem Zeitpunkt noch knapp 6 Stunden Flug bevorstand bei dem es am Ende um ca. 00:00 UTC zu einem Ausfall des Right IDG´s gekommen wäre (rechtes Triebwerk durstiger als das linke Triebwerk), brauchte der Amokpilot folgerichtig den Left AC Bus um die Stromversorgung über den Left IDG gewährleisten zu können für weitere bis zu 15 Minuten.

1 b.) Es gibt nicht ohne Grund konstruktionsbedingt einen Left AC Bus und einen Right AC Bus. Fällt der eine aus übernimmt der andere und umgekehrt. Liefert keiner der beiden mehr Strom übernimmt die APU. Wenn auch diese ausfällt die RAT. Daran kann man sehr schön sehen wie elementar die Gewährleistung der Stromversorgung an Bord ist, denn ohne Strom geht absolut nichts mehr und jeder Airliner stürzt sofort ab. Genau aus diesem Grund machte es für einen ausgebildeten und erfahrenen Piloten, welcher hier zweifellos am Werk war, keinen Sinn diese Sicherheitsmerkmale funktional zu schwächen für weitere knapp 6 Stunden Flug indem er nach dem Motto handelte : "Den Left AC brauche ich einfach nicht". So fliegt man einfach kein Flugzeug in der zivilen Luftfahrt. Wenn das nämlich alles kein Problem wäre, dann würden ja alle Piloten einfach den Left AC Bus abschalten und dadurch auch noch Treibstoff einsparen weil man ja den Left IDG (inkl. Backup-Generator) einfach stilllegen könnte.

Der hauptsächliche Sinn dahinter warum man IMMER mit beiden AC Bussen fliegt ist nämlich folgender : Wenn der Left AC Bus ausfällt gibt´s keinen Strom mehr. Wenn nun auch der Right AC Bus ausfällt dann muss die APU übernehmen. Bevor diese aber überhaupt erst einmal in der Lage ist zu übernehmen muss die APU erst einmal Online sein. Das dauert jedoch seine Zeit. In DIESER ZEIT bleiben alle Displays im Cockpit dunkel und der Pilot muss auf die APU warten. Für gewöhnlich kommt diese nach ca. 40-60 Sekunden Online wenn sie auf "AUTOSTART AUTO" geschaltet wurde (Standardeinstellung). Wenn bei MH370 auf dem Flug in den SIO jetzt etwas ungewöhnliches passiert wäre, z.b. ein technischer Defekt, und dabei der Right AC Bus in Mitleidenschaft gezogen worden wäre, dann hätte der Amokpilot auch keinen Left AC Bus mehr gehabt und er hätte, Stunden vor dem Performancelimit, auf die APU warten müssen. Das wollte er aber möglicherweise nicht, und ich kann das sehr gut nachvollziehen wenn er das nicht gewollt hätte, denn so eine Situation ist nicht frei von enormen Risiken (Stichwort : Fluglagestabilität).

2 a.) Der Reboot um 18:25 UTC wurde um 18:24 UTC initialisiert von Menschenhand. Das geschah rund 2 Minuten nachdem MH370 aus der primären Radarortung verschwand. Aufgrund der zeitlichen Nähe beider Events zueinander ergibt sich ein Indiz das auf einen Zusammenhang schliessen lässt. Kurz : Der Amokpilot hätte diesen Reboot forciert zu einem bestimmten Zweck.

2 b.) Wenn man einen Reboot erzeugt dann führt das nachweislich dazu das bei INMARSAT Spuren in den Logs erzeugt werden. Der Pilot kann das im Cockpit genau verfolgen auf dem MFD wann die SDU Offline ist und wann sie Online ist, und jeder Pilot weiss auch das es solche Spuren in den Logs geben wird. Einen solchen Reboot kann man somit auch für seine Zwecke einsetzen. Einer dieser Zwecke könnte gewesen sein zu signalisieren das MH370 überhaupt nicht abgestürzt war. Ein weiterer Zweck könnte gewesen sein zu signalisieren das MH370 sogar das Performancelimit erreichte (der 2. Reboot). Wenn man solche Spuren erzeugt dann gestaltet man damit automatisch die Grundlage für ein Mysterium und Rätsel das nicht zu knacken ist, und über das sich die folgenden Generationen den Kopf zerbrechen werden.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:- kein Motiv, obwohl gerade Zaharie genau durchleuchtet wurde, und zwar von einem internationalen Team, es wurde auch nichts geleaked
1.) Die Polizeiermittlungen, das sieht man deutlich in den RMP-Reports, waren eine Farce. Elementare Ermittlungsarbeit wurde hier nicht gemacht. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen darüber das je Interviews geführt wurden mit irgendwelchen Personen. Kurzum : Die Polizei hat nie versucht die Personen die sich an Bord befanden kennenzulernen inkl. deren Umfeld.

2.) Beim 1MDB-Skandal geht es um Milliarden an Dollar. Razak konnte bis heute erfolgreich gewährleisten das er nichts kriminelles getan hat. Es gibt jedoch eine Menge Menschen, inkl. dem FBI, die das deutlich anders sehen. Razak hat auch ganze Arbeit geleistet indem er zwischenzeitlich einfach mal ermittelnde Staatsanwälte entliess die in der Sache engagiert waren. Kurzum : Razak und seine Gang hatten überall ihre Daumen drauf. Ich sehe aus diesem Grund keinerlei Probleme anzunehmen warum das nicht auch im Fall MH370 so gewesen sein könnte.

3.) MH370 wurde nicht vom Wind allein in den SIO geweht. Es gab mindestens eine Person an Bord die MH370 absichtlich nach Süden navigiert hat bis in den SIO. Da offiziell nichts bekannt ist darüber das mindestens eine Person an Bord im wahrsten Sinne des Wortes "einen gewaltigen Dachschaden" hatte, kann das nur damit erklärt werden das diese Person entweder ihren mentalen Gesundheitszustand so gut es ging verschleiern konnte gegenüber seinem Umfeld, oder aber durch schlampige Polizeiarbeit (siehe Punkt 1).
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:- historisch gesehen, gibt es kein Beispiel, das mit dem Fall hier irgendwie vergleichbar wäre
Richtig. Aus diesem Grund empfehle ich auch nicht immer wieder nach historischen Beispielen suchen zu wollen oder diese sogar zu fordern von seinen Mitdiskutanten. MH370 ist ein Präzedenzfall so in der Form und sollte auch als solcher behandelt werden.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb: die Daten zum Flugende sprechen überhaupt nicht für einen erfahrenen Piloten am Steuer, bereits ab der südlichen Wende sieht es vielmehr so aus, als ob niemand mehr in den Flug eingegriffen hat oder dies konnte
Du hast erneut Probleme Fakt von Fiktion zu trennen. Das Flugende besteht nur aus den Zahlenwerten 252, 182 und -2, wobei die ersten beiden dieser Zahlen relativ verlässlich sind, und der letzte Wert eine Anomalie darstellt. Wer hier jetzt ankommt und meint er könne genau sagen wie das Flugende verlief, und ganz besonders interessant : Wer dabei sogar im Cockpit gesessen haben muss, der hat hier etwas grundsätzlich nicht verstanden, oder vermischt Fakt mit Fiktion.

Ausserdem wiederholst Du mal wieder irgendwelche Mythen die längst als Irrtum entlarvt wurden. MH370 wurde nicht im Suchgebiet gefunden. Aus diesem Grund stand MH370 bis zum Einschlag unter menschlicher Kontrolle und kann somit folgerichtig nur kontrolliert über das Suchgebiet hinweg geflogen worden sein. Für alle anderen Szenarien wie der unsäglichen "Geisterflug"-Theorie gibt es mittlerweile keine Lösungen mehr. Sie wurden alle von OI ausgeschlossen.

@trailhamster
@passato

Willkommen im MH370-Thread :). Verdammt starke Auftritte. Es ist immer wieder interessant zu beobachten das Forenteilnehmer die aus dem Allmystery-Krimibereich kommen und dann hier im MH370-Thread landen auf Anhieb zu den naheliegendsten und sinnvollsten Schlussfolgerungen gelangen, anstatt zu versuchen stets das Offensichtliche krampfhaft wegerklären zu wollen.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 21:41
@DearMRHazzard

Dein Argument ist, der Reboot diente der Flugsicherheit. Wenn es aber das Ziel war, 239 Menschen einschließlich sich selbst, zu töten, dann bestehen doch ernsthafte Zweifel über diese Sorge um Flugsicherheit.

Dein weiteres Argument ist das wiederholte, dass der Pilot angeblich ganz bewusst eine Spur legen wollte in der Voraussicht, dass dies zu einer langen, möglicherweise sogar erfolglosen Suche führen würde. Für dieses Argument gibt es dann verschiedene Variationen, bis hin zu dem Punkt, dass der Pilot sich nicht nur monatelang mit Algorithmen von BFOs und BTOs beschäftigt hat, sondern auch oraklen konnte, dass Personen sich mit den Contrails in der Wolkendecke am 7. Ping-Ring beschäftigen werden, um die BFOs zu erklären. Dann haben wir aber ein sehr komplexes Szenario, das zahlreiche Zusatzhypothesen benötig, und nicht das hier vorgeschlagene "einfache" Selbstmordszenario mit Vertuschungsabsicht.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:1.) Die Polizeiermittlungen, das sieht man deutlich in den RMP-Reports, waren eine Farce. Elementare Ermittlungsarbeit wurde hier nicht gemacht. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen darüber das je Interviews geführt wurden mit irgendwelchen Personen. Kurzum : Die Polizei hat nie versucht die Personen die sich an Bord befanden kennenzulernen inkl. deren Umfeld.
Aufgrund eines von Privatpersonen geleakten Dokuments ist das nicht zu beurteilen. Der Fall war das Nachrichtenereignis des Jahres 2014, zahllose investigative Journalisten haben versucht, eine Story zu entwerfen, jedoch ohne Erfolg.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:2.) Beim 1MDB-Skandal geht es um Milliarden an Dollar. Razak konnte bis heute erfolgreich gewährleisten das er nichts kriminelles getan hat. Es gibt jedoch eine Menge Menschen, inkl. dem FBI, die das deutlich anders sehen. Razak hat auch ganze Arbeit geleistet indem er zwischenzeitlich einfach mal ermittelnde Staatsanwälte entliess die in der Sache engagiert waren. Kurzum : Razak und seine Gang hatten überall ihre Daumen drauf. Ich sehe aus diesem Grund keinerlei Probleme anzunehmen warum das nicht auch im Fall MH370 so gewesen sein könnte.
Was wäre denn das Intresse des Premierministers einen Oppositionellen zu schützen. Übrigens hat das FBI auch in dem Fall untersucht, in diesem Fall gibt es aber auch keine gegenteilige Ansichten von einzelnen Gruppen, auch keine Leaks zum Motiv. Obwohl es nie so viele Leaks gab, wie hier.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Du hast erneut Probleme Fakt von Fiktion zu trennen. Das Flugende besteht nur aus den Zahlenwerten 252, 182 und -2, wobei die ersten beiden dieser Zahlen relativ verlässlich sind, und der letzte Wert eine Anomalie darstellt. Wer hier jetzt ankommt und meint er könne genau sagen wie das Flugende verlief, und ganz besonders interessant : Wer dabei sogar im Cockpit gesessen haben muss, der hat hier etwas grundsätzlich nicht verstanden, oder vermischt Fakt mit Fiktion.
Der zweite Wert belegt eindeutig die Sinkrate von mind. 4000/5000 ft/min, der letzte dann eine noch höhere. Das ist alles bekannt. Mit einem Pilotensuizid-Szenario schwer zu vereinbaren, mir ist kein solches Szenario bekannt.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Ausserdem wiederholst Du mal wieder irgendwelche Mythen die längst als Irrtum entlarvt wurden. MH370 wurde nicht im Suchgebiet gefunden. Aus diesem Grund stand MH370 bis zum Einschlag unter menschlicher Kontrolle und kann somit folgerichtig nur kontrolliert über das Suchgebiet hinweg geflogen worden sein. Für alle anderen Szenarien wie der unsäglichen "Geisterflug"-Theorie gibt es mittlerweile keine Lösungen mehr. Sie wurden alle von OI ausgeschlossen.
Man kann hier erst zu Schlussfolgerungen kommen, wenn das Wrack wirklich gefunden würde (im großen Abstand von Bogen).


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 22:07
@Anaximander und @all

Ich glaube ich habe letzte Woche eine Lösung gefunden für die 5000ft/min ab 00:19:29 UTC.

Ich hatte das im Beitrag zuvor schon angedeutet, aber da hier ja erfahrungsgemäss aus langen Beiträgen immer nur Sätze herausgezogen werden die man unbedingt debunken will, anstatt sich über das Gesamtbild eines Beitrages seine Gedanken zu machen, also ein etwas kürzerer Beitrag dazu.......

Kurz vor 00:19:29 UTC waren beide AC Busse Offline und die APU musste die Stromversorgung übernehmen.

In meinen FSX-Tests zum EoF-Szenario habe ich festgestellt das die APU eine gewisse Zeit benötigt um Online zu kommen (AUTOSTART ON). In dieser Zeit sind alle Instrumente, Displays und Systeme Offline und das Cockpit komplett dunkel. Nur die Notbeleuchtung funktioniert noch. Es hätte hier somit die Möglichkeit bestanden das MH370 gesunken wäre mit 5000ft/min und der Pilot unternahm erst etwas dagegen als die APU Strom lieferte und danach die Instrumente,Displays und Systeme wieder Online kamen (nur auf Seite des Flugkapitäns).

Aus diesem Grund die 5000ft/min Sinkrate die gerade bei einem Airliner ohne Treibstoff keinerlei Probleme darstellen um sie wieder abfangen zu können.

Ich bin sicher das Piloten das genau wissen und das das auch rein kontruktionsbedingt berücksichtigt wurde : Fällt der Strom aus, dann übernimmt die APU nach 60 Sekunden. In dieser Zeit darf der Airliner aber nicht vom Himmel fallen wie ein Stein, selbst dann nicht wenn es im Cockpit stockdunkel sein sollte.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Dein Argument ist, der Reboot diente der Flugsicherheit. Wenn es aber das Ziel war, 239 Menschen einschließlich sich selbst, zu töten, dann bestehen doch ernsthafte Zweifel über diese Sorge um Flugsicherheit.
Ganz und gar nicht. Wenn der SIO das Ziel war bis der Treibstoff alle war, dann war es selbstverständlich wichtig dieses Ziel auch zu erreichen.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Dein weiteres Argument ist das wiederholte, dass der Pilot angeblich ganz bewusst eine Spur legen wollte in der Voraussicht, dass dies zu einer langen, möglicherweise sogar erfolglosen Suche führen würde. Für dieses Argument gibt es dann verschiedene Variationen, bis hin zu dem Punkt, dass der Pilot sich nicht nur monatelang mit Algorithmen von BFOs und BTOs beschäftigt hat, sondern auch oraklen konnte, dass Personen sich mit den Contrails in der Wolkendecke am 7. Ping-Ring beschäftigen werden, um die BFOs zu erklären. Dann haben wir aber ein sehr komplexes Szenario, das zahlreiche Zusatzhypothesen benötig, und nicht das hier vorgeschlagene "einfache" Selbstmordszenario mit Vertuschungsabsicht.
Die Spur in den indischen Ozean hätte der Pilot auch ohne die BFO/BFO´s gelegt, denn wenn Indien, Pakistan, Burma, Nepal, Aserbaidschan, Bangladesh, China, Russland und sogar Diego Garcia MH370 nicht auf ihren Radarschirmen hatten und MH370 auch nicht irgendwo in einer Wüste gefunden wurde, dann wäre der indische Ozean die einzige logische Alternative gewesen. Eine Suche hätte man höchstens aus der Luft bewerkstelligen können, aber eine Unterwassersuche wäre unmöglich gewesen. Resultat : Die Welt würde über MH370 rätseln. Das tut sie heute auch, nur anders - Auf Grundlage etwas anderer Daten die aber auch zu nichts führen.

Fazit : Der Täter hat damals ganze Arbeit geleistet. Wenn es sein Ziel war MH370 für immer unauffindbar verschwinden zu lassen dann hatte er damit Erfolg.

Nun komme mir nicht wieder mit : Dieses und jenes konnte er nicht vorhersehen. Wen interessiert das ? Alles und jeder wird an den Resultaten gemessen und nicht daran was hätte kommen können aber nie geschah. MH370 ist nicht zu finden, demnach hat der Täter damals (leider) alles richtig gemacht.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Der zweite Wert belegt eindeutig die Sinkrate von mind. 4000/4000 ft/min, der letzte dann eine noch höhere. Das ist alles bekannt. Mit einem Pilotensuizid-Szenario schwer zu vereinbaren, mir ist kein solches Szenario bekannt.
Dann hätte man MH370 im Suchgebiet finden müssen. Ist nicht passiert. Es macht keinen Sinn weiterhin Theorien und Fehlinterpretationen zu verbreiten, ausgenommen natürlich es macht Dir Spass.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Man kann hier erst zu Schlussfolgerungen kommen, wenn das Wrack wirklich gefunden würde (im großen Abstand von Bogen).
Es ist unumgänglich zu der Schlussfolgerung zu gelangen das MH370 kontrolliert über das Suchgebiet hinaus geflogen ist. Andernfalls dreht man sich nicht nur weiter im Kreis sondern trägt auch dazu bei das es keine 3.Suche mehr geben wird.

Es ist auch in Deinem Fall immer wieder interessant zu sehen das Du beinahe täglich andere Standpunkte vertrittst. Mal kann ein Gleitflug nicht ausgeschlossen werden, und einen Tag später kann MH370 nur unkontrolliert abgestürzt sein. Wie wäre es wenn Du Dich mal für eine Theorie entscheidest anstatt dadurch zu nerven das Du jeden Tag andere Argumentationsstandpunkte und Theorien vertrittst ?


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04.06.2018 um 22:14
Die Interpretation des EOF wird immer komplexer, je weiter sich die Schiffe verschiedener Firmen durch den SIO wühlen. Stand heute brauchen wir einen absurd durchgeknallten Amokflieger, der entweder vorher völlig unauffällig war (Zaharie) oder für den wir keinerlei Hinweise haben (unbekannter Passagier mit entsprechender Qualifikation).

Wikipedia: Ockhams Rasiermesser
Ockhams Rasiermesser [...] Vereinfacht ausgedrückt besagt es:

1. Von mehreren möglichen Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen.
2. Eine Theorie ist einfach, wenn sie möglichst wenige Variablen und Hypothesen enthält und wenn diese in klaren logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt logisch folgt.
Die einfachste Erklärung dafür, dass ich an einem Ort nach einem Flugzeug suche, es aber nicht finde, ist, dass es nicht dort ist.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.06.2018 um 22:26
Zitat von allmyjoallmyjo schrieb:... Die einfachste Erklärung dafür, dass ich an einem Ort nach einem Flugzeug suche, es aber nicht finde, ist, dass es nicht dort ist. ...
Nein. Das bedeutet nur das man nicht ordentlich genug gesucht hat, etwa weil die Trümmer zu klein oder die eingesetzte Technik nicht gut genug gewesen ist. Alle bisherigen Erkenntnisse über Bord zu werfen bringt uns nicht weiter.


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