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Was geschah mit Flug MH370?

47.934 Beiträge, Schlüsselwörter: MH370, Peking, Malaysia

Was geschah mit Flug MH370?

22.03.2019 um 08:53
@DearMRHazzard

Das ist jetzt aber wieder eine neue Theorie (die erste, mit der automatischen Aktivierung der SDU wegen Spritmangel kann natürlich nicht aufgehen, denn den genauen Zeitpunkt dafür kann man nicht annähernd auf die Sekunde vorhersagen).

Habe ich diese Theorie richtig verstanden?

- Der Pilot stellt zum Zeitpunkt des Funkspruchs die Stoppuhr an, er überlegt sich dabei, welchen Wert man später im Abschlussbericht eintragen wird (Anfang oder Ende der Übertragung) und richtet sich danach.

- Gegen 18:25 lässt er dann wieder die Stoppuhr laufen, um zu sehen, wie lange es dauert von der Wiederherstellung der Sicherungen für den linken Stromkreis bis zum Empfang eines Signals am Boden (wie soll das gehen? woher ist der zweite Wert bekannt?)

- er legt sich einen groben Plan zurück, wann er spätestens abstürzen wird.

- Er wartet aber nicht auf das Treibstoffende, sondern leitet den Absturz manuell als Sturzflug ein.

- Er hat sich ausgerechnet, wann er die SDU aktivieren muss, damit die siebenstündige Abweichung von der im Abschlussbericht aufgenommenen Zeit des letzten Funkspruchs maximal um einige Sekunden verfehlt wird.

- Er tut das, wartet auf das Signal am Boden bzw. auf die zwei Signale (von denen aber nur das erste für seine Zeitberechnung relevant ist), und geht anschließend in den Gleitflug über.

Habe ich es so richtig verstanden?


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Was geschah mit Flug MH370?

22.03.2019 um 09:35
Anaximander schrieb:- Der Pilot stellt zum Zeitpunkt des Funkspruchs die Stoppuhr an, er überlegt sich dabei, welchen Wert man später im Abschlussbericht eintragen wird (Anfang oder Ende der Übertragung) und richtet sich danach.
Der Pilot stellt zum Zeitpunkt des letzten Funkspruchs die Stoppuhr an. Dieser Zeitpunkt wird auch im Abschlussbericht so festgehalten, denn es gibt ja keine zwei verschiedenen Zeitpunkte dafür. "Gute Nacht, MH370" hat nicht einmal 1 Sekunde gedauert. Es ist also irrelevant ob wir von Anfang oder Ende sprechen. Vermutlich hat er ab dem Ende gestoppt, im Abschlussbericht wurde aber möglicherweise der Anfang festgehalten. Wie gesagt. Ist völlig irrelevant.
Anaximander schrieb:- Gegen 18:25 lässt er dann wieder die Stoppuhr laufen, um zu sehen, wie lange es dauert von der Wiederherstellung der Sicherungen für den linken Stromkreis bis zum Empfang eines Signals am Boden (wie soll das gehen? woher ist der zweite Wert bekannt?)
Um 18:25 UTC hätte er auf dem MFD gesehen das SATCOM wieder aktiv war. Somit arbeitete die SDU wieder. Da die Signale in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden stellt sich hier somit auch kein Zeitproblem. Selbstverständlich muss ich dabei darauf schauen wie es mit der Registrierung aussah, aber für den Login-Request gibt es in den Daten keine sichtbare Zeitverzögerung in der Registrierung. Demnach muss ich die Lichtgeschwindigkeit als einzigen Faktor benutzen.
Anaximander schrieb:- er legt sich einen groben Plan zurück, wann er spätestens abstürzen wird.
"Grob" ist zu weitläufig formuliert. Das er abstürzen würde nach 7 Stunden Flugzeit wäre ihm in dieser Theorie aber klar gewesen. Er konnte ja laufend über den FMC berechnen lassen wie lange er in der Luft sein würde und dann hätte er zur Not ja auch noch einen Gleitflug veranstalten können um die 7 Stunden-Marke zu erreichen. Hier wäre es ihm um die Botschaft gegangen. Ein Unfall ? Nein. Ein Unfall während der Entführung ? No way. MH370 stand bis zuletzt unter vollster Kontrolle. Das wäre die Botschaft gewesen.
Anaximander schrieb:- Er wartet aber nicht auf das Treibstoffende, sondern leitet den Absturz manuell als Sturzflug ein.
Er wartet nicht auf das technisch erzwungene Treibstoffende sondern schaltet das linke Triebwerk kurz vorher ab per Cut Off, um der APU mehr Treibstoff zur Verfügung zu stellen. Danach leitet er keinen Sturzflug ein sondern einen Gleitflug. Erst am Ende des Gleitflugs hätte er die Nase nach unten gesetzt um kontrolliert mit der Nase voran ins Wasser zu rasen. Demnach keine Landung auf dem Wasser.
Anaximander schrieb:- Er hat sich ausgerechnet, wann er die SDU aktivieren muss, damit die siebenstündige Abweichung von der im Abschlussbericht aufgenommenen Zeit des letzten Funkspruchs maximal um einige Sekunden verfehlt wird.
Im Abschlussbericht werden keine Zeiten angenommen sondern dort werden die Zeiten dargestellt wie sie registiriert wurden. Und ausrechnen musste er nichts. Er musste nur die Zeit stoppen beim möglichen Testlauf ab 18:24 UTC um die Prozedur exakt genau so zu wiederholen um 00:19 UTC.
Anaximander schrieb:- Er tut das, wartet auf das Signal am Boden bzw. auf die zwei Signale (von denen aber nur das erste für seine Zeitberechnung relevant ist), und geht anschließend in den Gleitflug über.
Signale werden mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Ich würde da nicht das Wort "warten" verwenden.

Wie kommst Du auf 2 Signale ? Es ist nur ein Signal erforderlich vom Boden bei einem Login-Request.


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22.03.2019 um 10:02
Ein paar Fragen/Bemerkungen dazu:
DearMRHazzard schrieb:Der Pilot stellt zum Zeitpunkt des letzten Funkspruchs die Stoppuhr an. Dieser Zeitpunkt wird auch im Abschlussbericht so festgehalten, denn es gibt ja keine zwei verschiedenen Zeitpunkte dafür. "Gute Nacht, MH370" hat nicht einmal 1 Sekunde gedauert.
Ich zähle da 3 Sekunden; wenn es auf die Sekunde ankommt, muss man sich entscheiden.
DearMRHazzard schrieb:Um 18:25 UTC hätte er auf dem MFD gesehen das SATCOM wieder aktiv war. Somit arbeitete die SDU wieder. Da die Signale in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden stellt sich hier somit auch kein Zeitproblem.
Woher wissen wir denn, dass die Anzeige auf dem Bildschirm sekundengenau (oder nur "durch die Lichtgeschwindigkeit verzögert") mit der registrierten Zeit am Boden übereinstimmt? Ist das einfach eine Annahme von Dir? Oder gibt es dafür auch einen Beleg, der über das, was Du oben schreibst (was kein Beleg ist), hinausführt?
DearMRHazzard schrieb:Er wartet nicht auf das technisch erzwungene Treibstoffende sondern schaltet das linke Triebwerk kurz vorher ab per Cut Off, um der APU mehr Treibstoff zur Verfügung zu stellen.
Dann hätte er zumindest recht genau wissen muss, wann dieses Ende erreicht ist, das eine Triebwerk wäre ausgefallen, das andere kurz davor. Bringt zumindest sehr hohen Unsicherheitsfaktor.
DearMRHazzard schrieb:MH370 stand bis zuletzt unter vollster Kontrolle. Das wäre die Botschaft gewesen.
Das wäre dann eine Botschaft, die niemand (außer Dir) verstanden hätte.
DearMRHazzard schrieb:Danach leitet er keinen Sturzflug ein sondern einen Gleitflug. Erst am Ende des Gleitflugs hätte er die Nase nach unten gesetzt um kontrolliert mit der Nase voran ins Wasser zu rasen.
Sowohl zwei technische Werte (die beiden BFOs) als auch das Schadensbild sprechen sehr deutlich dagegen, also kann man das schon mal sicher ausschließen.
DearMRHazzard schrieb:Wie kommst Du auf 2 Signale ? Es ist nur ein Signal erforderlich vom Boden bei einem Login-Request.
Weil zwei registriert wurden. Mit anderen Worten, der Bericht nennt gefühlt hunderte von Zeitangaben, da ist es klar, wenn man genau zwei sucht, die noch nicht einmal genau, sondern nur ungefähr einen Abstand von Stunden haben, man auch was findet.

Ich kann leider nicht sehen, warum ausgerechnet die Ereignisse letzer Funksprach /2. Logon bzw. vorletztes Lebenszeichen von MH370 korreliert werden müssen. Erscheint willkürlich, überzeugender wäre 1. und 2. Logon oder zumindest klar typologisch vergleichbare Ereignisse.


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22.03.2019 um 10:17
...und dann harrte er also stundenlang aus, nur um sich dann kurz vor Exitus nochmal an der Login-Anzeige im MDF zu ergötzen ?


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22.03.2019 um 11:10
Anaximander schrieb:Ich zähle da 3 Sekunden; wenn es auf die Sekunde ankommt, muss man sich entscheiden.
Ich zähle knapp 1 Sekunde.
Anaximander schrieb:Woher wissen wir denn, dass die Anzeige auf dem Bildschirm sekundengenau (oder nur "durch die Lichtgeschwindigkeit verzögert") mit der registrierten Zeit am Boden übereinstimmt? Ist das einfach eine Annahme von Dir? Oder gibt es dafür auch einen Beleg, der über das, was Du oben schreibst (was kein Beleg ist), hinausführt?
Davon gehe ich aus weil sonst keine Informationen verfügbar sind. Sobald die Fehlermeldung weg ist dann ist die SDU aktiv. Sobald die SDU aktiv ist sendet sie einen Login-Request der dann bestätigt wird. Andere Informationen gehen aus aus dem DCL nicht hervor.
Anaximander schrieb:Dann hätte er zumindest recht genau wissen muss, wann dieses Ende erreicht ist, das eine Triebwerk wäre ausgefallen, das andere kurz davor. Bringt zumindest sehr hohen Unsicherheitsfaktor.
Das konnte er ja alles sehen auf dem MFD. Informationen über den Spritverbrauch sind in jeder Phase des Fluges abrufbar. Grundschulmathematik reicht dafür völlig aus um dann zu erfahren wie lange man damit noch fliegen können wird.
Anaximander schrieb:Sowohl zwei technische Werte (die beiden BFOs) als auch das Schadensbild sprechen sehr deutlich dagegen, also kann man das schon mal sicher ausschließen.
Dann hast Du nicht verstanden was ich geschrieben habe. Ein Gleitflug beinhaltet ebenfalls eine Sinkrate, und das Schadensbild ist vereinbar mit einem absichtlichen Absturz.
Anaximander schrieb:Weil zwei registriert wurden.
Nein. Es wurde nur einer registriert. Der um 00:19:29 UTC. Um den geht es hier.
Anaximander schrieb:Ich kann leider nicht sehen, warum ausgerechnet die Ereignisse letzer Funksprach /2. Logon bzw. vorletztes Lebenszeichen von MH370 korreliert werden müssen.
Das macht nichts. Ich kann es aber sehen. Das warum, weshalb, wieso habe ich in mehreren Diskussionsrunden ausführlich erklärt.
Zz-Jones schrieb:...und dann harrte er also stundenlang aus, nur um sich dann kurz vor Exitus nochmal an der Login-Anzeige im MDF zu ergötzen ?
Möglicherweise ja. Wobei "ergötzen" Deine Formulierung ist. Nicht meine.


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22.03.2019 um 11:19
DearMRHazzard schrieb:Möglicherweise ja. Wobei "ergötzen" Deine Formulierung ist. Nicht meine.
Wie wäre denn Deine Formulierung ?


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22.03.2019 um 11:27
DearMRHazzard schrieb:Sobald die SDU aktiv ist sendet sie einen Login-Request der dann bestätigt wird.
Das dauert inges. ca. 60 Sekunden, das ATSB ging früher sogar von 2 1/2 Minuten aus. Wenn noch nichtmal Boeing oder das ATSB das genau sagen können, um wieviel weniger der Pilot.
DearMRHazzard schrieb:Das konnte er ja alles sehen auf dem MFD. Informationen über den Spritverbrauch sind in jeder Phase des Fluges abrufbar. Grundschulmathematik reicht dafür völlig aus um dann zu erfahren wie lange man damit noch fliegen können wird.
Es ist Deine Theorie, dass es unbedingt 7 Stunden zwischen diesen Ereignissen sein musste, was wäre jetzt gewesen, wenn schon nach 6 Stunden und 58 Minuten (z.B. bei unvorgesehenem Gegenwind) der Sprit ausgeht.
DearMRHazzard schrieb:Ein Gleitflug beinhaltet ebenfalls eine Sinkrate
Aber nicht vereinbar mit den beiden BFOs. Bitte nicht wieder dieses Fass aufmachen.
DearMRHazzard schrieb:Es wurde nur einer registriert. Der um 00:19:29 UTC. Um den geht es hier.
So gesehen wurden hunderte Zeitstempel registriert, was ist an dem vorletzten BFO so besonders außer dass es der 2.Logon ist?
DearMRHazzard schrieb:Das macht nichts. Ich kann es aber sehen.
Das ist das Problem: Du bist weltweit der einzige, der das für möglich hält bzw. diese angebliche Botschaft versteht.


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22.03.2019 um 11:38
Zz-Jones schrieb:Wie wäre denn Deine Formulierung ?
Er könnte da so seelenruhig gesessen haben wie A.L. ! Ruhige Atmung, keinen Ton von sich gebend. Nur auf die Instrumente starrend.
Anaximander schrieb:Das dauert inges. ca. 60 Sekunden, das ATSB ging früher sogar von 2 1/2 Minuten aus. Wenn noch nichtmal Boeing oder das ATSB das genau sagen können, um wieviel weniger der Pilot.
Daher ja auch der mögliche Testlauf um 18:25 UTC. Wenn es den nicht gegeben hätte dann hätte er ja um 00:19 UTC nicht gewusst wie lange die Sequenz läuft.
Anaximander schrieb:Es ist Deine Theorie, dass es unbedingt 7 Stunden zwischen diesen Ereignissen sein musste, was wäre jetzt gewesen, wenn schon nach 6 Stunden und 58 Minuten (z.B. bei unvorgesehenem Gegenwind) der Sprit ausgeht.
Das wäre nicht geschehen, und ist ja auch nicht geschehen. Es war genug Sprit und Zeit vorhanden um diese Marke zu erreichen.
Anaximander schrieb:Aber nicht vereinbar mit den beiden BFOs.
Du weisst genau das ich den letzten BFO nicht akzeptiere. Darüber haben wir gefühlt unendlich lange schon diskutiert.
Anaximander schrieb:So gesehen wurden hunderte Zeitstempel registriert, was ist an dem vorletzten BFO so besonders außer dass es der 2.Logon ist?
Habe ich alles bereits erklärt. Es besteht in meinen Augen eine Relevanz zwischen dem letzten Funkspruch und dem 2.Logon-Request. Beim letzten Funkspruch verabschiedet er sich verbal und beim 2.Login-Request verabschiedet er sich elektronisch um zu demonstrieren das MH370 bis zur letzten Sekunde unter vollster Kontrolle stand.
Anaximander schrieb:Das ist das Problem: Du bist weltweit der einzige, der das für möglich hält bzw. diese angebliche Botschaft versteht.
Dann mach Deine Augen auf, vielleicht bist Du dann der Zweite ?


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22.03.2019 um 11:46
DearMRHazzard schrieb:Daher ja auch der mögliche Testlauf um 18:25 UTC. Wenn es den nicht gegeben hätte dann hätte er ja um 00:19 UTC nicht gewusst wie lange die Sequenz läuft.
Wie soll das denn gehen bzw. wie korreliert die Zeit zwischen der Anzeige auf dem Bildschirm und dem ersten Empfang eines Signals am Boden?


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22.03.2019 um 11:54
DearMRHazzard schrieb:Er könnte da so seelenruhig gesessen haben wie A.L. ! Ruhige Atmung, keinen Ton von sich gebend. Nur auf die Instrumente starrend.
Das ist doch nicht vergleichbar. AL hat während dieser wenigen Minuten mehrfach die Höheneinstellung geändert, den Berg (bevorstehenden Einschlag) stets vor Augen.
Stundenlang, regungslos auf die Instrumente zu starren ist mental eine ganz andere Nummer.


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22.03.2019 um 13:28
@DearMRHazzard

Es ist keine Schande zuzugeben, dass Du Dich vergaloppiert hast.


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22.03.2019 um 14:32
Anaximander schrieb:Wie soll das denn gehen bzw. wie korreliert die Zeit zwischen der Anzeige auf dem Bildschirm und dem ersten Empfang eines Signals am Boden?
Das hatte ich schon längst beantwortet und Du stellst die gleiche Frage nochmal. Sinn ?
Zz-Jones schrieb:Stundenlang, regungslos auf die Instrumente zu starren ist mental eine ganz andere Nummer.
Nicht stundenlang. Das Ende dauerte nicht Stunden. Das weisst Du auch.


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22.03.2019 um 14:33
DearMRHazzard schrieb:Das hatte ich schon längst beantwortet und Du stellst die gleiche Frage nochmal. Sinn ?
Um zu zeigen, dass Du diese Frage nicht beantworten kannst, da Du es selbst nicht weißt, wie auch?


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Was geschah mit Flug MH370?

22.03.2019 um 16:54
DearMRHazzard schrieb:Zz-Jones schrieb:
...und dann harrte er also stundenlang aus, nur um sich dann kurz vor Exitus nochmal an der Login-Anzeige im MDF zu ergötzen ?
Möglicherweise ja. Wobei "ergötzen" Deine Formulierung ist. Nicht meine.
Moment, zuvor störtest Du Dich doch lediglich an dem Wort "ergötzen"
Jetzt hast Du aber plötzlich auch noch ein Problem mit "stundenlang" ?
DearMRHazzard schrieb:Nicht stundenlang. Das Ende dauerte nicht Stunden. Das weisst Du auch.
Das Ende (die Phase des Nichtstun) beginnt doch bereits nach der finalen Wende, also wenigstens 4,5h vor dem letzten Login.


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Was geschah mit Flug MH370?

23.03.2019 um 19:21
DearMRHazzard schrieb:Beim letzten Funkspruch verabschiedet er sich verbal und beim 2.Login-Request verabschiedet er sich elektronisch um zu demonstrieren das MH370 bis zur letzten Sekunde unter vollster Kontrolle stand.
Aber warum dann (fast) genau 7 Stunden?
Und wenn ich das Flugzeug “verstecken“ möchte, warum dann kurz vor dem Ende, wodurch die Suche zumindest eine kalkulatorische Eingrenzung des Suchgebietes ermöglicht. (Mal abgesehen, dass das JORN grds. genauere Ergebnisse geliefert hätte, wäre es im Betrieb gewesen, was der Normalfall ist.)
Hätten da nicht zwei Login-Request auf dem Weg in den SIO zwischendrin mehr Sinn gemacht. Nach dem Motto: Seht her - Flugzeug immer noch unter Kontrolle, mehr Sprit als notwendig getankt, das wisst ihr und jetzt sucht mal schön im Radius der letzten zwei oder drei Stunden in allen vier Himmelsrichtungen.


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23.03.2019 um 19:43
@flybywire

Ich halte nichts von "......warum so, und nicht so......, oder anders ?"

Hätte, wäre, wenn.......

In der Nachbetrachtung hat man es immer leicht. Da kann man alles seelenruhig analysieren und sich die bestmöglichen Vorgehensweisen zurechtlegen. Dabei wird aber immer gern vergessen das der Täter es so gewollt haben könnte wie es geschah. Das muss am Ende, sollte es so gewesen sein, nicht der beste Weg gewesen sein. Aber es wäre sein Weg gewesen. Sein Weg gilt es dann am Ende zu verstehen und sich nicht über Dinge Gedanken zu machen die überhaupt nie geschehen sind.

Wie leistungsfähig das JORN ist wissen wir nicht. Die Kapazitäten des JORN´s könnten auch dramatisch übertrieben sein. Wenn das JORN so toll wäre wie es auf Wikipedia steht dann hätte Australien MH370 ja sehen müssen. Haben sie aber nicht.


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23.03.2019 um 19:48
Das JORN war ausgeschaltet, da niemand auf die Idee kam, mal Bescheid zu sagen, dass ein Flugzeug verschwunden ist. Diese Information muss man natürlich schon haben, um es zu finden, hätte aber im Endeffekt nicht nur viel Geld gespart.


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23.03.2019 um 20:02
Wenn wir nicht von einem Unfallszenario ausgehen möchten, dann muss es ein wollentliches Vorgehen gewesen sein. Wie der Begriff es schon mitteilt, steht dort ein Willen dahinter. Diesen Willen oder die Ursachen dafür (mögliches Motiv) muss es geben. Also müssen wir uns bei einem Szenario ganz ohne Unfall mit dem Willen des Entführers beschäftigen. Wenn wir aber noch nicht einmal den Entführer zweifelsfrei bestimmen können, müssten wir mindestens 239 Willen betrachten.
Machen wir aber nicht. Macht bei x Personen keinen wirklichen Sinn, aber es kommen doch ein paar in Frage. Bei diesen finden wir aber keinen Ansatz. Einzig Shah liefert mögliche Motive.
Gehen wir von einem reinen Unfallszenario aus, erklärt sich der Beginn nur sehr künstlich fingiert.
Also was bleibt?


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23.03.2019 um 20:30
@flybywire

MH370 wurde entführt und ist im SIO abgestürzt. Wir haben keine anderen Möglichkeiten die Überlegungen dahingehend auszurichten das all das der Täter so wollte, zumal ja auch die Wende nach Süden manuell angewiesen wurde.

Hätte der Täter irgendwo landen wollen dann hätte er direkt dorthin fliegen können. Ist er aber nicht. Die Sachlage ist somit klar. Alles andere sind irgendwelche Geschichten die versuchen den Täter in Schutz zu nehmen, denn in diesen Geschichten wollte der Täter ja nicht das alles so enden sollte wie es endete.


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Was geschah mit Flug MH370?

23.03.2019 um 20:55
@DearMRHazzard
Natürlich wollte der Täter es so, wie er es wollte. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass es so passierte.
DearMRHazzard schrieb:zumal ja auch die Wende nach Süden manuell angewiesen wurde.
Muss ja nicht durch diesen Täter passiert sein oder muss ja nicht in diese Richtung, die der Täter avisierte, passiert sein.


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