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Was geschah mit Flug MH370?

50.539 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2020 um 15:18
Es gibt doch die Entensimulation, da sieht man schon, dass irgendwann das Treibgut in einen Strudel rund um die Antarktis gerät. Dass jetzt auch noch jemand noch gezielt danach sucht oder Treibgut als Wracketeile identifiziert ist doch eher unwahrscheinlich.


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06.05.2020 um 15:32
Das mag für den Rest ja durchaus zutreffen. Wenn ich es noch richtig im Gedächtnis habe, dann wurden doch bisher gerade einmal 28 (?) Teile zwischen Tansania und Südafrika gefunden, teilweise sogar unklar ob überhaupt von MH370.

Diese wenigen Teile, auf diese riesige Fläche verteilt, soll dann also alles gewesen sein?
Mehr konnte man nicht finden, da entweder unter Sand oder im Strudel um die Antarktis?


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Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2020 um 15:47
@Zz-Jones

Um Teile MH370 zuordnen zu können, müssen diese eine gewisse Größe, außerdem z.B. Nummern aufweisen. Bei anderen Flugzeugunfällen wurde nichts über angespülte Trümmer bekannt; zugegeben, hier sind diese wichtiger als wenn das Hauptwrack gefunden worden wäre.

Glaube nicht, dass es Erfahrungswerte gibt, wie viele Teile man im Schnitt finden sollte.


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Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2020 um 16:39
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Glaube nicht, dass es Erfahrungswerte gibt, wie viele Teile man im Schnitt finden sollte.
Das hängt natürlich in erster Linie auch davon ab, wie viele schwimmende Teile bei einem Aufprall auf Wasser dann überhaupt entstanden sind.
Gerade auch wegen des Teils aus dem Inneren der Kabine würde ich behaupten, es müssten eine Menge gewesen sein.
Ich tue mich daher schwer damit, zu glauben dass dann lediglich 28 Teile, über eine riesige Fläche verteilt, in einem überschaubaren Zeitfenster gefunden wurden.
Ich kann mich noch gut an mein Gefühl von damals erinnern, als Indy so richtig in Höchstform war und ständig neue Teile aus dem Hut gezaubert hat, damals dachte ich wirklich, der Kerl findet das komplette Flugzeug.
Aber dann, urplötzlich, Nada, nichts mehr, Dunkelpupen.

Dieser Umstand macht für mich die These mit den ausgesetzten Teilen auch wesentlich wahrscheinlicher, die Anzahl ist ja recht überschaubar.


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Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2020 um 18:10
@Zz-Jones

Es wurden schon mehr als 28 Teile gefunden, lediglich diese 28 wurden berücksichtigt, da sie zumindest Hinweise gebenv, von dem Flugzeug zu sein.

Die Frage ist halt, ob Blaine Gibson oder sonst jemand nach dem letzten Fund noch weiter gesucht haben. Blaine Gibson hatte ja auch diese Morddrohungen.


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Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2020 um 18:23
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Die Frage ist halt, ob Blaine Gibson oder sonst jemand nach dem letzten Fund noch weiter gesucht haben.
Außer Blaine Gibson hat doch eigentlich nie jemand gezielt gesucht, der Rest waren doch allesamt Zufallsfunde.

Ob B.G. nach den Morddrohungen noch weitergesucht hatte weiß ich auch nicht.
Wenn aber irgendwo etwas mit Angehören organisiert wurde war er auf jeden Fall auch danach immer noch stets mit dabei.


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Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2020 um 19:14
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Dieser Umstand macht für mich die These mit den ausgesetzten Teilen auch wesentlich wahrscheinlicher, die Anzahl ist ja recht überschaubar.
Aussetzen könnte man auch 280 Teile. Wenn man einmal so einen Aufwand betreiben kann und will, dann sollte man mit Wrackteilen nicht geizen.

Aber insgesamt halte die 28 Funde die in eine nähere Auswahl kommen, d.h. sehr wahrscheinlich von MH370 stammen, für nicht so wenig. Immerhin mussten sie es über den Indischen Ozean schaffen.


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Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2020 um 23:33
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Was für mich aber den Unfall beinahe unwahrscheinlich macht, ist das Fehlverhalten am Boden in jener Nacht sowie die anschließende Verschleppung des Suchgebietes.
Das denke ich auch. Die Tatsache allein, dass scheinbar nicht unerhebliche Anstrengungen unternommen wurden, Wrack und Ursache zu finden, macht die Annahme, es handle sich um einen Absturz aufgrund eines technischen Defekts / höherer Gewalt (Wetter etc.) schon zur 2. oder 3. Wahl. Aus welchem Grund sollte man schließlich ein staatliches Interesse daran hegen, beispielsweise einen Blitzschlag oder Triebwerksausfall zu vertuschen ? Das gilt in geringerem Ausmaß mMn auch für menschliches Versagen. Niemand würde mit soviel Aufwand das Versagen z.B. eines Mitarbeiters am Boden vertuschen, solange er die Maschine nicht gerade im Staatsauftrag abgeschossen hat.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Einzige Möglichkeit um irgendetwas mit B- oder C-Waffen an Bord zu konstruieren wäre wenn sich ein derartiger Kampfstoff bereits während der frühen Flugphase im Flugzeug ausgebreitet hätte...
Aber auch dann ist fraglich, über welches Zeitfenster wir da sprechen. Wie lange hätte die Crew z.B. Zeit, den Austritt bzw. die Wirkung des Kampfstoffes zu spüren, die Situation korrekt zu bewerten, eine Entscheidung zu treffen und dann noch geeignete Maßnahmen einzuleiten ? Und wie passt das dann noch zum Kommunikationsausfall ? Für mich persönlich ist das eine ziemlich weit hergeholte These.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:War es denn wirklich immer Zufall?
Es gibt ein Video, welches ich aber leider nicht wiederfinde, wo gezeigt wird, wie Blaine Gibson das "No Step" Teil findet.
Er sitzt dort in einem kleinen Boot, unweit von der Küste, und das Teil kommt geradezu aufdringlich auf ihn zugeschwommen. Ein Griff und er hatte es eingesammelt, einfacher geht es nicht,
Und nun?
Es wurde doch schon seit Ewigkeiten nichts mehr gefunden, der letzte Fund ist inzwischen bestimmt schon 3-4 Jahre her.
Sollen wir jetzt etwa glauben dass der Rest auf dem Meeresboden liegt?
Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob es tatsächlich Zufall war. Allerdings sehe ich natürlich auch, dass die -ich nenne es mal- "Blaine Gibson Show" durchaus etwas clownesk und unglaubwürdig rüberkam. Das muß allerdings kein Hinweis darauf sein, dass alles fremdgesteuert vonstatten ging. Vlt. wurde beispielsweise das Teil ganz unspektakulär irgendwo entdeckt und dann der Fund kameratauglich und dramatisiert neu inszeniert.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Das hängt natürlich in erster Linie auch davon ab, wie viele schwimmende Teile bei einem Aufprall auf Wasser dann überhaupt entstanden sind.
Gerade auch wegen des Teils aus dem Inneren der Kabine würde ich behaupten, es müssten eine Menge gewesen sein.
Ich tue mich daher schwer damit, zu glauben dass dann lediglich 28 Teile, über eine riesige Fläche verteilt, in einem überschaubaren Zeitfenster gefunden wurden.
Ich erinnere mich da an den Absturz von Birgenair-Flug 301, eine Boeing 757-200, die am 6. Februar 1996 kurz nach dem Start vom Flughafen Puerto Plata in den Atlantik stürzte. In einer Berichterstattung von Sat.1 entdeckte der Reporter einen Schrottplatz, auf dem die von der Wasseroberfläche geborgenen Teile der Maschine einfach abgelegt/entsorgt worden waren. Man muß dazu wissen, dass zu jenem Zeitpunkt noch keine Bergung der versunkenen Maschine stattgefunden hatte und es sich somit um Treibgut handelte. Der Haufen war -soweit ich mich dunkel erinnere- bei weitem größer/umfangreicher als die hier geschätzten 28 Teile. Da waren Sitzgestelle mitsamt den Klapptischen, Sitzkissen, Verkleidungsteile usw. usf.

Allerdings war im Unterschied zu MH370 der Absturzort in Küstennähe und es wurde bereits sehr zeitnah nach dem Aufprall gesucht und die Absturzstelle auch gefunden. Somit trieben die Teile nicht über Monate irgendwo herum und waren noch konzentriert an einer Stelle. Insofern lässt sich nur sehr schwer beurteilen, ob die Menge der mutmaßlich von MH370 stammenden Teile tatsächlich als Hinweis geeignet sind. Ich persönliche gehe aber zumindest davon aus, dass weit mehr als die geschätzen 28 Teile bei einem Absturz von MH370 freigesetzt wurden.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 04:28
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Aussetzen könnte man auch 280 Teile. Wenn man einmal so einen Aufwand betreiben kann und will, dann sollte man mit Wrackteilen nicht geizen.
Naja, die Teile hätten ja auch erstmal organisiert werden müssen, sei es nun dadurch, dass am tatsächlichen, verschleierten Absturzort aufgesammelt wurde oder aber dass man sich bei einer geschredderten B777 bedient hätte.
Die gefundenen Teile sagen ja auch so gut wie nichts zum Hergang aus, das hätte also ebenfalls berücksichtigt werden müssen, einfach wahllos viele Teile auszusetzen hätte womöglich mehr unangenehme Fragen aufgeworfen.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 04:44
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Zz-Jones schrieb:
Einzige Möglichkeit um irgendetwas mit B- oder C-Waffen an Bord zu konstruieren wäre wenn sich ein derartiger Kampfstoff bereits während der frühen Flugphase im Flugzeug ausgebreitet hätte...

Aber auch dann ist fraglich, über welches Zeitfenster wir da sprechen. Wie lange hätte die Crew z.B. Zeit, den Austritt bzw. die Wirkung des Kampfstoffes zu spüren, die Situation korrekt zu bewerten, eine Entscheidung zu treffen und dann noch geeignete Maßnahmen einzuleiten ? Und wie passt das dann noch zum Kommunikationsausfall ? Für mich persönlich ist das eine ziemlich weit hergeholte These.
Ja, um daraus eine plausible Theorie ableiten zu können, müsste man sich zunächst einmal mit der Wirkungsweise von diversen Kampfstoffen beschäftigen und damit, wie sich ein derartiger Kampfstoff im Flugzeug, vorzugsweise im Cockpit, hätte ausbreiten können.

Jetzt nicht nur bei solch einem Szenario könnte ich mir vorstellen, dass die Piloten sich nicht durchgehend im Cockpit aufgehalten haben/aufhalten konnten.
Vielleicht war die Situation ja die, dass das Cockpit nur immer ganz kurz betreten wurde, dort dann eine schnelle (unvollständige) Maßnahme eingeleitet wurde aber anschließend wieder fluchtartig verlassen werden musste..


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 05:10
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ja, um daraus eine plausible Theorie ableiten zu können, müsste man sich zunächst einmal mit der Wirkungsweise von diversen Kampfstoffen beschäftigen und damit, wie sich ein derartiger Kampfstoff im Flugzeug, vorzugsweise im Cockpit, hätte ausbreiten können.
Es stellt sich sogar eine Reihe von Fragen, wie es zum Austritt kommen konnte und wie das vonstatten ging. War es eine bewusste Freigabe des Wirkstoffes z.B. durch Zeitschaltung, Drucksensor, Fernzündung oder ein Unfall ? Wurde nur der Wirkstoff freigegeben oder explodierte das Waffensystem und verursachte dabei ggf. zusätzlichen Schaden ? Wo kam es zur Freigabe (Laderaum/Kabine/Cockpit) ? Wie genau und wie schnell breitete sich der Wirkstoff aus und in welcher Konzentration ? Da könnte man jetzt zu jedem Wirkstoff und ggf. dazugehörigem Waffensysten, der Position im Flugzeug bei Freigabe/Zündung usw. eine komplexe Studie anfertigen. Ich fürchte, der entsprechende Anfangsverdacht ist ohne konkretere Hinweise darauf zu schwach, die damit verbundene, wissenschaftlich-militärische Studienarbeit zu rechtfertigen. Und weil es bislang keinerlei Anhaltspunkte für solch einen Vorgang gibt, stelle ich persönlich diese Annahme einstweilen als "wenig wahrscheinlich bis unwahrscheinlich" für mich zurück.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Jetzt nicht nur bei solch einem Szenario könnte ich mir vorstellen, dass die Piloten sich nicht durchgehend im Cockpit aufgehalten haben/aufhalten konnten.
Vielleicht war die Situation ja die, dass das Cockpit nur immer ganz kurz betreten wurde, dort dann eine schnelle (unvollständige) Maßnahme eingeleitet wurde aber anschließend wieder fluchtartig verlassen werden musste..
Man darf nicht vergessen, dass die Piloten zumindest für eine gewisse Zeit auf Sauerstoffmasken zurückgreifen können, die sie von der Umgebungsluft abschirmen. Sofern der Kampfstoff nur im Falle des Einatmens wirkt, wäre zumindest für diese Zeit eine Handlungsfähigkeit und Aufenthalt im Cockpit möglich gewesen. Da man ein Flugzeug -überspitzt formuliert- nicht von der Bordtoilette aus steuern kann, ist eine Flucht aus dem Cockpit in den Passagierraum eigentlich keine sinnvolle Lösung und -zumindest soweit ich mich erinnere- weder in Ausnahmefällen vorgesehen, noch jemals so praktiziert worden. Im Falle des Absturzes von Swissair-Flug 111 zum Beispiel, soll es sogar im Cockpit gebrannt haben. Trotzdem blieben die Piloten dort und dachten nicht an Flucht. Also ich kann mir ein Szenario in dem Piloten das Cockpit verlassen nur sehr schwer vorstellen...


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 06:34
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Und weil es bislang keinerlei Anhaltspunkte für solch einen Vorgang gibt, stelle ich persönlich diese Annahme einstweilen als "wenig wahrscheinlich bis unwahrscheinlich" für mich zurück.
Genau. Dieses Szenario ist total unwahrscheinlich, denn man stösst sofort auf die bekannten Probleme: entweder werden die Piloten durch was auch immer schnell ausser Gefecht gesetzt, dann passen aber nicht all die durchaus bewusst durchgeführten Manöver, oder die Wirkung ist eben nicht so radikal, dann passt nicht, dass keine Kommunikation mehr stattgefunden hat. Dazu kommt, dass diese besondere Fracht vorher nicht aufgefallen ist und und und

Nein, das ist eine Räuberpistole.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 07:14
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Nein, das ist eine Räuberpistole.
Trifft ja eigentlich aber auf jedes Szenario zu.

Das ist jetzt keineswegs mein Lieblingsszenario, grundsätzlich ausschließen möchte ich es aber dennoch nicht.
Kurz vor dem Start wurde das Sauerstoffsystem der Piloten aufgefüllt. Aus der Erinnerung heraus wurde damals gar nicht mal so wenig aufgefüllt, waren glaube ich annähernd 50%, die genauen Zahlen habe ich jetzt allerdings nicht griffbereit.
Hatte mich auch damals schon gefragt ob ein derartige hohes Entweichen überhaupt normal ist..
Man könnte auch munkeln, es wurde Sauerstoff abgelassen und das System anschließend mit einer anderen Substanz wieder aufgefüllt.

Was die Auswirkungen eines Kampfstoffes oder auch eine Kombination mehrerer Substanzen betrifft, so möchte ich das nicht auf Atemnot reduzieren.
Blindheit, Blödheit, Taubheit, Angst, Übermut oder Verätzungen jeglicher Art wären ja ebenso denkbar.

Naja, worauf ich eigentlich hinaus möchte:
Man muss auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sich die Piloten nicht mehr in einem Zustand befanden bei dem noch rational und nach Checkliste vorgegangen wurde.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 07:24
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Man muss auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sich die Piloten nicht mehr in einem Zustand befanden bei dem noch rational und nach Checkliste vorgegangen wurde.
Genau das ist aber das Problem. Die Flugbewegungen waren alle durchaus professionell und keineswegs irrational. Von der Wende bei IGARI bis zur eventuell letzten Wende in den SIO ist keinerlei irrationales Verhalten derjenigen, die am Steuer sassen zu erkennen. Im Gegenteil. Das haben wir aber alles schon hundertmal diskutiert. Um es mal analog zum Autoverkehr zu sagen: da ist niemand in wilden Schlangenlinien über die gesamte Fahrbahnbreite geschlittert um an einem Baum zu enden.


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07.05.2020 um 07:38
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Um es mal analog zum Autoverkehr zu sagen: da ist niemand in wilden Schlangenlinien über die gesamte Fahrbahnbreite geschlittert um an einem Baum zu enden.
Richtig, das könnte man aber halt auch ganz anders auslegen.
Nach der manuell geflogenen Wende hat man es vielleicht gerade noch geschafft, den Flughafen in Penang als nächste Koordinate einzugeben, anschließend mußte das Cockpit aber schleunigst verlassen werden. Irgendwann hätte man dann aber auch noch die Landung einleiten müssen, also ging man wieder rein ins Cockpit..Mist, wir sind zu hoch...schnelle Kursänderung..wieder raus aus dem Cockpit...usw.

Ich stelle mir das jetzt auch nicht so vor als dass da benebelte Pilot ununterbrochen aktiv waren.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 09:17
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Um es mal analog zum Autoverkehr zu sagen: da ist niemand in wilden Schlangenlinien über die gesamte Fahrbahnbreite geschlittert um an einem Baum zu enden.
Zumindest nicht bis Penang.
Danach beginnt für mich das Rätsel. Bis dahin halte ich den Flug für absolut bewusst kontrolliert. Danach endete eben diese Kontrolle. Wodurch auch immer.

By the way: Ich finde es bei der Größe der Ozeane schon erstaunlich, dass überhaupt etwas gefunden wurde!!!


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07.05.2020 um 10:52
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Naja, die Teile hätten ja auch erstmal organisiert werden müssen, sei es nun dadurch, dass am tatsächlichen, verschleierten Absturzort aufgesammelt wurde oder aber dass man sich bei einer geschredderten B777 bedient hätte.
Die gefundenen Teile sagen ja auch so gut wie nichts zum Hergang aus, das hätte also ebenfalls berücksichtigt werden müssen, einfach wahllos viele Teile auszusetzen hätte womöglich mehr unangenehme Fragen aufgeworfen.
Na ja, bei der Menge an Leuten die daran beteiligt sein müssten, hätte man ganz andere Geheimhaltungsprobleme als ein paar dumme Fragen über die Menge der Wrackteile.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 12:52
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Na ja, bei der Menge an Leuten die daran beteiligt sein müssten, hätte man ganz andere Geheimhaltungsprobleme als ein paar dumme Fragen über die Menge der Wrackteile.
Ich meinte das anders.
Bei einer Menge von Teilen müsste dann auch penibelst gewährleistet sein, dass diese in sich konsistent sind, also die gleiche Geschichte erzählen können und sich nicht dahingehend widersprechen. Bei wenigen Teilen minimiert man diese Gefahr erheblich.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 15:05
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ich meinte das anders.
Bei einer Menge von Teilen müsste dann auch penibelst gewährleistet sein, dass diese in sich konsistent sind, also die gleiche Geschichte erzählen können und sich nicht dahingehend widersprechen. Bei wenigen Teilen minimiert man diese Gefahr erheblich.
Das ist natürlich richtig. Allerdings besteht ja dann die Frage warum man überhaupt Wrackteile aussetzt. Bei einem Absturz mitten im Ozean wäre es ja nicht verwunderlich, wenn man nie irgendwelche angespülten Wrackteile findet.

Anders wäre es, wenn es erhebliche Zweifel am Absturzort gäbe. Dann müssten mutmaßliche Verschwörer handeln um ihre Version der Geschichte zu bestätigen. Aber das ist hier ja auch nicht der Fall.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2020 um 16:16
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Anders wäre es, wenn es erhebliche Zweifel am Absturzort gäbe. Dann müssten mutmaßliche Verschwörer handeln um ihre Version der Geschichte zu bestätigen. Aber das ist hier ja auch nicht der Fall.
Ich habe erhebliche Zweifel am vermuteten Absturzort.
Unabhängig davon, dass dort ja akribisch gesucht und nichts gefunden wurde, halte ich die Annahme, aufgrund derer dieses Suchgebiet definiert wurde, die, des geradlinigen Fluges in den Süden (ins Nirvana) für nur eine von vielen Möglichkeiten.
Die Handshakes und die 2(!) erfolglosen Telefonanrufe bilden eine so kurze Zeitspanne für einen südlichen Kurs (oder war es doch nur eine Höhenänderung?) ab, dass dies mMn nicht aussagekräftig genug ist.
Man hat diese Annahme aber trotzdem getroffen, ganz einfach weil man ja ansonsten auch rein gar nichts in der Hand gehabt hätte.

Das Aussetzten von Teilen macht nur Sinn wenn man etwas zu verschleiern möchte und/oder um dem definierten Suchgebiet mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Mein (seit Anfang an) persönliches Lieblingsszenario:
MH370 wurde entführt, bis zur finalen Wende war der Flugverlauf wie offiziell angenommen, es gab Verhandlungen (2. Satellitentelefon an Bord), die Entführer wurden wahlweise beruhigt oder hingehalten, MH 370 ist daraufhin dann Kreise geflogen bzw. hat sich nie sonderlich weit von der indonesischen Küste entfernt, letztlich ist MH 370 dann aber vor Sumatra oder Java abgestürzt.

Indizien:
1) Aussage indonesischer Polizeipräsident, er und sein malaysischer Kollege wüssten genau was mit MH370 geschehen sei
2) Dort wurde nie, auch nicht in der Anfangszeit, nach MH370 gesucht
3) Indonesien hat den an der Suche beteiligten Flugzeugen keine Überflugrechte erteilt.

Die echten Trümmer wären dann, während man offiziell woanders suchte, eingesammelt worden.
Jetzt könnte man zusätzlich sogar noch annehmen, dass dabei etwas übersehen wurde, was anschließend tatsächlich dahingetrieben ist, wo es letztendlich gefunden wurde. Die Driftstudien passen auch zu diesem Gebiet.

Ich weiß, anschließend kommt wieder der Einwand - viel Schiffsverkehr, hätte man gesehen.
Dazu, wie man den Absturzort hätte eingrenzen können und ausgewählte Suchmaschinen dann bereits vor Ort gewesen wären, hatte ich bereits schon einmal etwas geschrieben, diesen Beitrag müsste ich allerdings erst suchen.


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