@Aringarosa Wäre ich. Wie kommst du darauf, dass es nach einem technischen Problem aussieht?
Wenn man von der, nach allem was wir wissen wahrscheinlichsten Theorie, der Suizidtheorie ausgehen, dann finde ich, lässt sich diese Frage plausibel beantworten.
Stellen wir uns mal die Frage, warum sollte jemand überhaupt auf diese Art Suizid begehen, also welche „Vorteile“ hätte es, ganz rational gesehen.
Der eine Grund wäre ganz einfach ein Hass auf die Welt, man will ein Ausrufezeichen hinterlassen. Ich denke das kann man ausschließen, denn dann hätte man das Flugzeug wohl in einem Gebiet abstürzen lassen, in dem es „auffallen“ würde.
Der andere Grund wäre ein völlig egoistischer. Depressive Menschen sind oft völlig auf sich selbst fixiert, ihnen fehlt Einfühlungsvermögen, sie sind gefangen in den eigenen Gedanken. Robert Enke hat sich damals das Leben genommen, weil er dachte seine Familie wäre ohne ihn besser dran. Dann wäre es ihm Evtl. völlig egal wo und wie und mit wievielten Menschen an Bord das Flugzeug abstürzt, ich denke dann wären die Berge eine gute Option gewesen.
Wenn wir uns allerdings anschauen, was MH370 gemacht hat, ist das für mich ein völlig plausibles und logisches, durchdachtes, zielführendes Vorgehen, wenn man ein Flugzeug verschwinden lassen will. Plus gezielter Täuschungsmaneuver, zu denen sogar der Überflug über Malaysia gehören kann. Wir wissen nämlich nicht, welche Kurven dannach noch eingeleitet wurden. Es sieht alles nach einem Suizid aus, bei dem jemand alle Spuren darauf verwischen wollte. Warum könnte er das getan haben?
Ich denke ein Grund, der hier immer wieder zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, ist der kulturelle Faktor der Piloten. Ich selbst bin Türke und Gläubiger Muslim. Malaysia ist ein ziemlich religiös geprägter Staat und man sollte wissen, dass die meisten Muslime nicht glübiger, oder viel strenger sind, als die meisten Christen christlich. Ich habe mal davor gehört, dass einer der Vertrauten von Shah aufgrund seiner Homosexualität vor Gericht gekommen war und damit sein Umfeld auch gefördert gewesen sein könnte. Das sagt uns vieles über den Staat Malaysia. Der Pilot war als sehr gläubig bekannt, heißt, er geht regelmäßig in die Moschee und betet, außerdem ist es für ihn ein Ding der Unmöglichkeit zu töten, ebenso sich selbst. Wie gläubig der Copilot war, wissen wir nicht. Würde ich mir in einem solchen Staat, der ja wie jeder Staat durchaus die Gesellschaft prägt, das Leben nehmen wollen, gerade als angesehene Person (Pilot), kann ich davon ausgehen, dass dies auf meine Familie zurückfällt und viele schlecht über mich denken. Denn ein Suizid, ist im Islam eine der schwersten Sünden überhaupt. Wäre hier etwa damit vergleichbar, dass ein katholischer Geistlicher, nach seinem Tod als homosexuell bekannt werden würde. Auch eine Sache, für die einige vielleicht bereit wären, weit zu gehen, um so etwas zu vertuschen.