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Gewalt in Computerspielen

5.218 Beiträge, Schlüsselwörter: Games, Videospiele, Computerspiele, Killerspiele, Videogames, Gewaltspiele, Pc-games

Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 00:48
@happyface
happyface schrieb:Nicht direkt, sondern unbewusst. Mord = Geld, Überfall = Geld, Jemanden Ausrauben = Geld, Geld = lockeres Leben, Macht, blabla was es sonst noch alles gibt....

So werden Ideale geschaffen.
das wäre vielleicht bei realen vorbildern so. wenn ich jemanden sehe, der trotz kriminalität und müßigkeit erfolgreich ist(stichwort gansterrap), könnte ich unter umständen auf die idee kommen, dass ich es ähnlich machen sollte, denn einmal hat es ja offensichtlich schon funktioniert.

im videospiel hingegen ist das gesamte szenario fiktiv und das weiss auch ein jeder, weswegen es mir schwerfällt deiner plumpen formulierung dieses effekts auch nur in irgendetwas zuzustimmen. assoziiert man mord dann automatisch mit geld? wie willst du das nachweisen? es ist billig und leicht, bei allem möglichen einfach eine unbewusste einflussnahme auf die psyche zu unterstellen, aber genau so gut könnte ich behaupten, ein koch verspüre beim anblick eines topfes den drang sofort zu kochen. und das ist eigentlich schon die extreme steigerung deiner theorie, denn ein koch verbringt jeden tag stunden am herd und vor seinen töpfen. das ganze müsste er intensiver konditioniert haben, als jeder spieler. trotzdem würde niemand in ein restaurant stürmen und anfangen, alles zu verkochen, was er findet.
Das Militär hat viel "geilere" Sachen. Die geben sich nicht mit sowas ab. Da kriegste ne Knarre in die Hand gedrückt und lernst diese zu lieben.Die G36 z.B. sieht aus und fühlt sich an wie ein Spielzeug. Solange man nicht auf nahe Entfernung schießen muss, wäre es kein Problem mit so einer Waffe jemanden die Rübe wegzuballern. Auf 200 Meter sieht man eh nur eine Figur und keinen Menschen.
der kern des arguments war ja, dass falls die von dir postulierte wirkung gewalthaltiger videospiele tatsächlich eintreten würde, derartige spiele ideal wären, um den soldaten die hemmungen beim töten zu nehmen. inwiefern man nun "geilere" sachen hat und was du damit überhaupt meinest, erschließt sich mir nun nicht ganz.
auch ist es doch völlig egal, ob eine waffe aussieht, wie spielzeug, es geht um die hemmungen, die ein mensch hat, wenn er einen anderen töten soll und diese kann man ihm auch durch die brutalsten shooter nicht nehmen. es gibt durchaus militärische sofware, die von videospielen inspiriert wurde, oder die entwickler selbiger inspirierte, aber es gibt keine "verrohungssimulation", obwohl genau das für das militär von hohem wert wäre. zudem besteht ein eminenter unterschied zwischen dem schießen auf zielscheiben und dem töten echter menschen. es stimmt allerdings, dass man, je abstrakter und unmenschlicher ein ziel ist, weniger hemmungen hat, das feuer zu eröffnen. bomberpiloten werden durch ihre tötungen wesentlich weniger belastet, als solche soldaten, die gezielt töten mussten und kaum (psycholigische) distanz zum gegner hatten.


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 01:12
ich spiel online cod4 mir kumpels, töte sie um herausforderungen zu meistern
am nächsten samstag auf der pardy headshotte ich meine kumpels wie in cod, dait ich auch in echt endlich meine roten tiegerstreifen für die ak krieg
danach denk ich mir: ich bring mich jetzt um wähl nachher den button prestige modus aktivieren und ab gehts ins nächste leben xD

auf wie viele zocker von 1'000'000 trifft das bitte zu

krank oder?


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 01:14
pinnwand,

kannst Du Deinen Beitrag "übersetzen"?
Noch habe ich nicht kapiert, worum's Dir geht.

Mir war das zu "insiderisch"...


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26.12.2008 um 01:20
@niurick
es geht mir darum das es schwachsinnig ist, zu behaupten, dass belohnungen, die man kriegt, wenn man menschen tötet, einen menschen anspornt, jmd zu töten um iwie an geld ranzukommen

überdenk nochma wie der beitrag gemeint war


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 01:22
pinnwand,

es geht mir darum das es schwachsinnig ist, zu behaupten, dass belohnungen, die man kriegt, wenn man menschen tötet, einen menschen anspornt, jmd zu töten

Widersprichst Du Dir da nicht selbst, wenn Du von "Belohnung" schreibst?


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 01:23
nein^^


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rikimaru
ehemaliges Mitglied

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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 01:30
wolf359 schrieb am 20.11.2008:nein^^
Ich denke, dieser Post versteht der Schreiber ebenso wenig, wie die Aussage die dahinter steht...


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 01:33
Rikimaru,

das Gleiche denke ich auch immer, wenn die Begründung fehlt und mit einem lapidaren "nein" geantwortet wird. :D


pinnwand,

fällt Dir noch eine Erklärung/ Begründung ein?


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26.12.2008 um 01:35
wenn man menschen tötet(damit is es im spiel gemeint), einen menschen anspornt, jmd zu töten(im rl gemeint)


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happyface
ehemaliges Mitglied

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26.12.2008 um 01:47
@AMR
AMR schrieb:das wäre vielleicht bei realen vorbildern so. wenn ich jemanden sehe, der trotz kriminalität und müßigkeit erfolgreich ist(stichwort gansterrap), könnte ich unter umständen auf die idee kommen, dass ich es ähnlich machen sollte, denn einmal hat es ja offensichtlich schon funktioniert.
;) Fantasie ist eine mächtige Sache. Man kann das sehen, was man sehen will (wenn man es wirklich will). Es gibt z.B. Leute, die sich tatsächlich als „Elfen“ bezeichnen und ihr ganzes Leben als eine Art „Rollenspiel“ gestalten. Doch soweit braucht man nicht zu gehen... Man siehe nur: StarWars = Jediismus, StarTrek = tausende Mr.Spocks
Und du willst hier allerernstes erzählen, dass Leute die sich über Jahre täglich dem Einfluss eines bestimmten Mediums aussetzen überhaupt nicht davon beeinflusst werden? Lächerlich.
Dein Beispiel mit dem Koch ist auch unpassend. Ein Koch handelt auch wie ein Koch und verkocht nicht alles, nur weil er es in die Finger kriegt. Würde sich der Mensch für eine Kochmaschine halten, dann würde er so handeln, wie du es beschrieben hast. ;=) (Ein Schütze hält sich ja auch nicht für eine Pistole-)
AMR schrieb:der kern des arguments war ja, dass falls die von dir postulierte wirkung gewalthaltiger videospiele tatsächlich eintreten würde, derartige spiele ideal wären, um den soldaten die hemmungen beim töten zu nehmen.
Könntest du mir gleich mal ein Zitat liefern, wo ich eine so überwältigende Wirkung von Videospielen „postuliere“? (Damit ich auch selbst weiß, welche „Postulate“ ich so in die Welt setze)
AMR schrieb:inwiefern man nun "geilere" sachen hat und was du damit überhaupt meinest, erschließt sich mir nun nicht ganz.
„geilere“ = weit, weit wirkungsvollere
„geilere Sachen“ = Drill + Waffenausbildung
AMR schrieb:auch ist es doch völlig egal, ob eine waffe aussieht, wie spielzeug, es geht um die hemmungen, die ein mensch hat, wenn er einen anderen töten soll und diese kann man ihm auch durch die brutalsten shooter nicht nehmen.
Diese „Hemmungen“ sind aber nicht angeboren. Sie bilden sich im Laufe des Lebens. – Und wenn in diesem Prozess ein Gewaltspiel u.ä. auftaucht, dann wird dieses Prozess beeinträchtigt.


aber es gibt keine "verrohungssimulation", obwohl genau das für das militär von hohem wert wäre.

So ein Unsinn. Das Militär braucht gut geölte Maschinen ohne Hirn und keine nach Blut dürstenden Metzger. Die Soldaten werden nicht dazu ausgebildet etwas zu „verarbeiten“. Sie werden ausgebildet die Handlung automatisch (nach Befehl) auszuführen. Ein ausgebildeter Soldat feuert nicht auf Menschen, er feuert auf Ziele. Dabei überlegt er nicht großartig, warum er das tut.


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happyface
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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 01:49
AMR schrieb:aber es gibt keine "verrohungssimulation", obwohl genau das für das militär von hohem wert wäre.


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 02:46
@happyface
happyface schrieb:Es gibt z.B. Leute, die sich tatsächlich als „Elfen“ bezeichnen und ihr ganzes Leben als eine Art „Rollenspiel“ gestalten.
das ist realitätsflucht und etwas völlig anderes. wenn man sein leben mehr in mittelerde, oder im startrek-universum verbringt, als im hier und jetzt, liegt das meistens daran, dass man mit seinem echten leben nicht zufrieden ist. mit videospielen hat das wenig zu tun. jediismus ist übrigens nicht zwangsläufig an star wars gebunden, sondern bezeichnet einfach nur die starke zustimmung zu den idealen der fiktiven jedi-"religion".

außerdem kann man ja schlecht jedem, der gerne GTA spielt unterstellen, er hielte sich für einen echten gangster aus dem ghetto, was aber erforderlich wäre, damit das spiel eine echte vorbildfunktion einnimt.
happyface schrieb:Und du willst hier allerernstes erzählen, dass Leute die sich über Jahre täglich dem Einfluss eines bestimmten Mediums aussetzen überhaupt nicht davon beeinflusst werden? Lächerlich.
ich schrieb nicht, dass man überhaupt nicht beeinflusst wirkt, ich streite aber ab, dass gewalthaltige videospiele bei psychisch gesunden menschen langfristig die aggressivität, gewaltbereitschaft -und akzeptanz steigern
happyface schrieb:
Könntest du mir gleich mal ein Zitat liefern, wo ich eine so überwältigende Wirkung von Videospielen „postuliere“? (Damit ich auch selbst weiß, welche „Postulate“ ich so in die Welt setze)
dazu:
happyface schrieb:Die Bluteffekte steigern den Grad der Abstumpfung.
(seite 75 gestern um
18:14)
passt nicht wort für wort, aber ich habe abstumpfung in diesem fall als term für mangelne bzw. nachlassende hemmungen beim zufügen von gewalt interpretiert.
oder einfacher: glaubst du, dass killerspiele nennenswert hemmungen beim zufügen von gewalt abbauen?
happyface schrieb:„geilere Sachen“ = Drill + Waffenausbildung
es ging mir um den psychischen schaden und die hemmungen, die man beim töten normalerweise erfährt. psychischer schaden tritt bei vielen soldaten auf und soll natürlich vermieden werden, was aber nichts mit drill und waffenausbildung, sondern mentaler stabilität zu tun hat. hemmungen im moment des tötens können in der tat durch die von dir formulierte vorgehensweise eingeschränkt werden(schießen aus refelex, nicht als überlegte handlung).
happyface schrieb:
Diese „Hemmungen“ sind aber nicht angeboren. Sie bilden sich im Laufe des Lebens. – Und wenn in diesem Prozess ein Gewaltspiel u.ä. auftaucht, dann wird dieses Prozess beeinträchtigt.
das passt auch ganz gut zum zitat von seite 75 und bestätigt meine vermutung, die du belegt haben wolltest. aber ich denke, dass grundlegende ethische verhaltensmuster zum einen ohnehin viel früher ausgebildet werden(also in einem alter, in dem man normalerweise kein videospiele konsumiert werden) und zum anderen kein gesunder mensch derart von einem spiel (sei es nun bewusst, oder unterbewusst) beeinflusst wird, dass er zu daraufhin zu ernsthaften gewalttaten neigt. wie ich ja schoon dargelegt hatte, wird gewalt im spiel anders wahrgenommen, als in der realität und man kann nicht einfach sagen, dass jemand hier zum gewalttäter wird, weil er in einer fiktiven und virtuellen wirklichkeit(deren fiktiver charakter für jeden ersichtlich ist) für gewalttaten belohnt wird. das grenzt schon an schizophrene wahrnehmung und wäre dan eher ein tiefgreifendes psychologisches problem(eine situation, bei der ich das eintauchen in virtuelle realitäten tatsächlich für sehr gefährlich halte).
happyface schrieb:Das Militär braucht gut geölte Maschinen ohne Hirn und keine nach Blut dürstenden Metzger. Die Soldaten werden nicht dazu ausgebildet etwas zu „verarbeiten“. Sie werden ausgebildet die Handlung automatisch (nach Befehl) auszuführen. Ein ausgebildeter Soldat feuert nicht auf Menschen, er feuert auf Ziele. Dabei überlegt er nicht großartig, warum er das tut.
genau das war es ja, worin mein insistieren auf der psychologischen tragweite des tötens begründet lag. selbst ein soldat, der ja nun von berufswegen damit rechnen muss und darauf vorbereitet wird, zu töten, muss sich eher der konditionierten zielen-schießen-methoden bedienen, als das er ohne weiteres jemanden abknallt. im prinzip ist es irrsinnig davon auszugehen, dass gewalt im spiel auch wirkung auf die reale gewalt hat. ein spiel kann eben niemals und auch nicht bei tausendfacher konditionierung die tragweite von realer gewalt darstellen. die grafische ähnlichkeit zur realität ist erwiesenermaßen recht unerheblich für die wahrnehmung und es besteht eine mentale barriere zwischen spiel, realität und dem, was sich darin abspielt.


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 02:54
Das Militär braucht gut geölte Maschinen ohne Hirn

Bullshit

in ausgebildeter Soldat feuert nicht auf Menschen, er feuert auf Ziele. Dabei überlegt er nicht großartig, warum er das tut.

Nochmal Bullshit, jeder Soldat weiß, dass ein ausgeführter unrechtmäßiger Befehl auch ihn hinter Gitter bringt. Jeder Befehl ist auf seine Rechtmäßigkeit zu hinterfragen. Und wenn 99% rechtmäißig sind, dann werden eben 99% ausgeführt, wenn dein Chef dir ne Aufgabe gibt, dann fängst du auch nich an zu diskutieren, wenn sie zu deinem Aufgabenspektrum gehört, hast du sie auszuführen, im Militär isses nich anders.


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pommes1983
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26.12.2008 um 03:02
@happyface Ich nehme an du wirst verweigern wenn du groß bist, oder?


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rikimaru
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26.12.2008 um 11:57
pommes1983 schrieb:Happyface Ich nehme an du wirst verweigern wenn du groß bist, oder
@pommes1983
Sei mir nicht böse, aber das hat wohl kaum etwas mit dem Thema zutun, bleib doch einfach sachlich ;)


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happyface
ehemaliges Mitglied

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26.12.2008 um 12:13
@pommes1983
Naja, Kamerad :D Man kann schlecht etwas verweigern, was man schon hinter sich hat.

@GilbMLRS
Wieso "Bullshit"? Weil es nicht "heldenhaft" genug für deine feine Nase ist? :D Natürlich lernt ein Soldat welche Befehle zulässig sind und welche nicht (Zumindest in der BRD). Er schießt trotzdem immer noch auf Ziele und nicht auf Menschen. Brauchst mir keine Geschichten zu erzählen wie "gut" das Militär ist. Es ist halt so, wie es ist. (Militär bewerte ich übrigens nicht - darum geht es hier gar nicht.)

@AMR
AMR schrieb:das ist realitätsflucht und etwas völlig anderes. wenn man sein leben mehr in mittelerde, oder im startrek-universum verbringt, als im hier und jetzt, liegt das meistens daran, dass man mit seinem echten leben nicht zufrieden ist. mit videospielen hat das wenig zu tun.
Jaa, klar.. Realitätsflucht gibt es nur da, wo es dir gefällt. Sonst gibt es sie nicht. Ein videospiel ist ja etwas "höheres" und hat eine automatische Schutzvorrichtung vor solchen Dingen. Es gibt ja auch niemanden, der vor seinem PC verhungert, weil er tagelang irgendwelche Monster killt und virtuelle Städte aufbaut. :D Neein.. Bist du zufällig in der Videospiel-Industrie tätig? Man kennt ja "Wissenschaftler" aus der Tabak-Branche die ständig beweisen wollten, dass Tabak gar nicht schädlich sei.
AMR schrieb:außerdem kann man ja schlecht jedem, der gerne GTA spielt unterstellen, er hielte sich für einen echten gangster aus dem ghetto, was aber erforderlich wäre, damit das spiel eine echte vorbildfunktion einnimt.
Nicht jeder der Rollenspiele spielt hält sich für einen Elfen. ;) Und weiter? Nicht jeder der StarWars gerne hat ist ein Jediist. Und weiter? Wenn man immer das Absolute verlangen würde, dann würde einen Menschen nach deiner Definition überhaupt nichts beeinflussen. (Da es ALLE beeinflussen müsste) :D
passt nicht wort für wort, aber ich habe abstumpfung in diesem fall als term für mangelne bzw. nachlassende hemmungen beim zufügen von gewalt interpretiert.
Komisch wieso du in diesem Fall auf einmal so interpretierfreudig warst... Davor hattest du es bereits ganz passend als "Verträglichkeit" bezeichnet.. Aber hey - eine Selektive Auswahl von Interpretationen (welche man gerade braucht) ist an sich keine schlechte Idee. So muss man weder die Beiträge eines Diskussionspartners lesen, noch darüber nachdenken, was er geschrieben hat.
AMR schrieb:hemmungen im moment des tötens können in der tat durch die von dir formulierte vorgehensweise eingeschränkt werden
Ja - das können sie, aber nicht in dem Maß, wie es die Drillausbildung + Waffenausbildung tut. ;) Der Vergleich ist absolut überzogen. (Wie schon bereits erwähnt.)
AMR schrieb:das passt auch ganz gut zum zitat von seite 75 und bestätigt meine vermutung, die du belegt haben wolltest.
:D Deine ausgedachte Vermutung darüber, dass ich geschrieben hätte, dass Gewaltspiele aus einem Menschen sofort eine Killermaschine machen? :D Ist es geil.. :) Dir gefällt es richtig über die von dir selbst hochgepuschten Sachen zu empören?
AMR schrieb:also in einem alter, in dem man normalerweise kein videospiele konsumiert werden)
Aha - jetzt ist mir klar warum mit dir kein ernsthaftes Gespräch klappt. Offenbar versuchst du dich hier zu "rechtfertigen".

Lass es und zock ruhig weiter. ;)


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 16:25
Wenn ich ein Ballerspiel spiele, dann um zu sehen, inwieweit es realistisch ist.
Das erleben der Gewalt, ich denk mir das sind bloß ein paar pixel, die je nachdem was ich drücke irgendetwas tun, und was die KI so macht, nichts besonderes, nur um dann festzustellen das alles so unreal ist, das es einfach bloß langweilt, von erleben der gewalt sind wir noch weit entfernt! Da braucht es eine neue Ära des Gamens!


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 17:45
@happyface
happyface schrieb:
Jaa, klar.. Realitätsflucht gibt es nur da, wo es dir gefällt.
gerade du hast es nötig, mir vorzuwerfen, mich über von mir selbst erzeugte missverständnisse zu empören. ich schrieb nicht, dass nicht auch pc-spiele eine realität bilden können, in die man sich flüchten kann, ich habe darauf hingewiesen, dass das am thema vorbeigeht, da wir ja von gewalt sprechen und die spielt bei dieser realitätsflucht eben keine rolle.
Wenn man immer das Absolute verlangen würde, dann würde einen Menschen nach deiner Definition überhaupt nichts beeinflussen.
das ist insofern falsch, als dass es niemanden so stark beeinflussen würde, dass er nennenswerte schäden davonträgt. zudem unterstellst du ja nun auch etwas absolutes, nämlich den absoluten realitätsverlust, wenn jemand wegen dem bereits angesprochenen belohnungssystem im videospiel auch sein verhältnis zu realer gewalt ändert. mir persönlich wäre es ja peinlich ohne weitere belege einfach die hypothese aufzustellen, dass gewalt, die im spiel belohnt wird auch reale gewalt weniger schwerwiegend erscheinen lässt.
happyface schrieb:Komisch wieso du in diesem Fall auf einmal so interpretierfreudig warst... Davor hattest du es bereits ganz passend als "Verträglichkeit" bezeichnet.. Aber hey - eine Selektive Auswahl von Interpretationen (welche man gerade braucht) ist an sich keine schlechte Idee. So muss man weder die Beiträge eines Diskussionspartners lesen, noch darüber nachdenken, was er geschrieben hat.
ist es nun meine schuld, dass ich mich beim zitieren deiner beiträge auch auf die von dir verwendeten begrifflichkeiten beziehe? wenn verträglichkeit, wie ich es vorhin nannte, der richtige begriff ist für das, was du abstumpfung nennst, wieso klagst du diesen effekt dann an?
so, wie ich verträglichkeit erklärt habe, sagt sie nichts über die gewaltbereitschaft einer person aus und tut eigentlich nichts zur sache.
happyface schrieb:Deine ausgedachte Vermutung darüber, dass ich geschrieben hätte, dass Gewaltspiele aus einem Menschen sofort eine Killermaschine machen?
da dem offenbar nicht so ist, könntest du ja nochmal ganz klar formulieren, wo du eigentlich stehst. welches sind deiner meinung nach die negativen effekte von "killerspielen"?


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happyface
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26.12.2008 um 18:48
AMR schrieb:ich habe darauf hingewiesen, dass das am thema vorbeigeht, da wir ja von gewalt sprechen und die spielt bei dieser realitätsflucht eben keine rolle.
Wie handelt wohl jemand, der von der Realität in die Welt von Gewaltspielen flüchtet?
das ist insofern falsch, als dass es niemanden so stark beeinflussen würde, dass er nennenswerte schäden davonträgt.
Niemanden? Aha.. Immerhin beeinflussen Computerspiele die Menschen soweit, dass sie vorm PC verhungern. Aber wenn du sagst dass es falsch ist... hmm...
AMR schrieb:zudem unterstellst du ja nun auch etwas absolutes, nämlich den absoluten realitätsverlust,
Wenn du meine Beiträge aufmerksam gelesen hättest, dann wüsstest du, dass ich es NICHT unterstelle. ;)
AMR schrieb:mir persönlich wäre es ja peinlich ohne weitere belege einfach die hypothese aufzustellen, dass gewalt, die im spiel belohnt wird auch reale gewalt weniger schwerwiegend erscheinen lässt.
Manchen ist das offensichtliche peinlich.. Da kann man nichts daran ändern.
AMR schrieb:ist es nun meine schuld, dass ich mich beim zitieren deiner beiträge auch auf die von dir verwendeten begrifflichkeiten beziehe?
Du beziehst dich aber nicht auf die "von mir verwendeten begrifflichkeiten", sondern auf die von dir erdachten begrifflichkeiten. Meine Güte... wozu die künstliche Aufregung?
AMR schrieb:wenn verträglichkeit, wie ich es vorhin nannte, der richtige begriff ist für das, was du abstumpfung nennst, wieso klagst du diesen effekt dann an?
Den Effekt, welchen z.B. Horrorfilme, Killerspiele, usw. verursachen nennt man nunmal "Abstumpfung". Deswegen nutze ich diesen Begriff auch und erfinde keine neuen Bezeichnungen nur um etwas "schöner" darzustellen. Von mir aus nenne es "Verträglichkeit". ;)

Und warum mir dieser Effekt nicht gefällt? Nun, das ist (wie bereits geschrieben) meine ganz persönliche Empfindung darüber. Ich denke, dass dadurch unnötige Gleichgültigkeit und falsche Vorstellungen ins Leben gebracht werden. Kannst von mir aus anders darüber denken. Deine Sache. ;=)
AMR schrieb:da dem offenbar nicht so ist, könntest du ja nochmal ganz klar formulieren, wo du eigentlich stehst.
Mit meinen Worten habe ich deine künstliche Aufregung über die Dinge, welche ich nie geschrieben habe kritisiert. ;) (+ dass du die Beiträge nicht aufmerksam liest)
AMR schrieb:welches sind deiner meinung nach die negativen effekte von "killerspielen"?
Nein, danke. :) Habe schon genug darüber geschrieben. Den Kreislauf will ich nicht nochmal starten.


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Gewalt in Computerspielen

26.12.2008 um 20:07
@happyface
happyface schrieb:Wie handelt wohl jemand, der von der Realität in die Welt von Gewaltspielen flüchtet?
wenn du mir schon in jedem zweiten satz vorwirfst, deine beiträge nicht aufmerksam zu lesen, solltest du es mit meinen nicht genau so machen. selbstverständlich kann alles mögliche passieren, wenn sich jemand aus der ihm unangenehmen realität mal nicht in WoW, sondern in die realität eines Manhunt flüchtet, aber dass er das tut, ist ja nicht schuld des spiels, sondern bedingt durch die enormen probleme, die eine solche person mit ihrer umwelt hat. was ich sagen will ist, dass an diesem punkt schon so viel andere dinge schief gelaufen sind, die nichts mit spielen zu tun hatten, dass das resultat dann nicht selbigen anhängen kann.
happyface schrieb:Niemanden? Aha.. Immerhin beeinflussen Computerspiele die Menschen soweit, dass sie vorm PC verhungern.
oh ja, schockierende einzelbeispiele bringen uns wirklich weiter und geben natürlich ein absolut unverfälschtes bild der aktuellen lage wieder. was ist das denn für ein argument? ich bin eigentlich davon ausgegangen, es verstünde sich von selbst, dass ich vom einfluss auf gesunde menschen gesprochen habe und nicht solche, deren fall ich im letzten absatz beschrieb.
happyface schrieb:Du beziehst dich aber nicht auf die "von mir verwendeten begrifflichkeiten", sondern auf die von dir erdachten begrifflichkeiten.
anderes zitat von dir:
happyface schrieb:Komisch wieso du in diesem Fall auf einmal so interpretierfreudig warst... Davor hattest du es bereits ganz passend als "Verträglichkeit" bezeichnet.
ich hatte deinen begriff abstumpfung als
AMR schrieb:mangelne bzw. nachlassende hemmungen beim zufügen von gewalt
interpretiert. mit verträglichkeit meine ich die menge bzw. den gard an gewalt, blut und "ekligen dingen" im allgemeinen den ein mensch ertragen kann, bevor es ihm unangenehm wird, weiter zuszusehen(vgl. hierzu mein beispiel mit dem chirurg).

wenn du mit abstumpfung nun das gleiche meinst, wie ich mit verträglichkeit, dann ist
happyface schrieb:Ich denke, dass dadurch unnötige Gleichgültigkeit und falsche Vorstellungen ins Leben gebracht werden.
eine sehr unbefriedigende und ziemlich schwammige begründung. ich habe nun mehrfach dargelegt, warum es in bezug auf gewaltbereitschaft kaum eine rolle spielt, inwiefern jemand "abgestumpft" ist bzw. eine "verträglichkeit" entrwickelt hat. da wir beide begriffe ja nun schon definiert haben und du selber sagtest, dass wir uns nur noch in der terminierung von einander unterscheiden, dürfte sich auch der vorwurf, ich hätte dir falsche wörter in den mund gelegt erledigt haben.

alles in allem würde ich mich mal fragen, inwiefern deine kritik berechtigt ist, wenn du sie selbst in einem einfachen dreizeiler nur so unpräzise formulieren kannst.


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