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Ebola-Virus

3.598 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Virus, Ebola, Epidemie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ebola-Virus

10.05.2015 um 14:21
@Scox
Ebola harmlos sei, oder schlicht mit populistischen Rechtfertigungsversuchen aufwarten?
Populistisch ist lediglich das panikschieben hier im Forum...


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Ebola-Virus

10.05.2015 um 14:33
@JoschiX

Hier wurde keine Panik geschoben, sondern diese von Usern, die nicht viel zum Thema beizutragen hatten, immer wieder in die Postings der Anderen projiziert. Beobachte ich aber generell im Inet, wenn's um Epidemien geht...

Und Ebola ist viel tödlicher als Malaria. Von daher ist ein gewisses Maß an Respekt vor der Krankheit durchaus erlaubt, würde ich mal profan behaupten.


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Ebola-Virus

03.08.2015 um 00:23
Durchbruch bei dem Ebolaimpfstoff rVSV-ZEBOV im Feldversuch.


https://www.pharma-fakten.de/news/details/203-durchbruch-in-der-ebola-forschung-impfstoff-erzeugt-100-prozent-schutz/


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Ebola-Virus

10.10.2015 um 04:01
@herk
@Scox

Trotz Heilung von einer akuten Ebola-Erkrankung können anscheinend, zumindest in einigen Fällen, Ebola-Erreger im Körper versteckt überleben und später wieder reaktiviert werden.

Bei einer britischen Krankenschwester, die Anfang des Jahres an Ebola erkrankt war, ist die Krankheit jetzt wieder ausgebrochen.

Das ist der zweite derartige Fall, der bekannt wurde.

http://www.welt.de/vermischtes/article147420608/Ebola-Viren-lassen-geheilte-Patientin-erneut-erkranken.html
Bei der Krankenschwester war die Viruskrankheit im Dezember diagnostiziert worden, als sie von ihrem Einsatz in Afrika ins schottische Glasgow zurückkehrte.

Die 39-Jährige wurde damals fast einen Monat lang im Royal Free Hospital mit einem experimentellen Antivirusmittel und Blut von einem Ebola-Überlebenden behandelt.

Ende Januar wurde Cafferkey für "vollständig" geheilt erklärt.
...
Virus zieht sich in schwer zugängliche Teile des Körpers zurück

Die Fälle werfen die Frage auf, ob das Ebola-Virus überhaupt endgültig besiegt werden kann.
Virologen warnen davor, dass eine Infektion ein langandauerndes Gesundheitsrisiko beinhalten und ein "Post-Ebola-Syndrom" nach sich ziehen könnte.

"In den vergangenen Jahren haben sich die Beweise gehäuft, dass Ebola-Überlebende auch Jahre später noch mentale und körperliche Gesundheitsprobleme bekommen können, auch wenn das Virus nicht mehr im Blut nachweisbar ist", sagte der Virologe Ben Neuman von der Universität Reading der BBC in Schottland.

Die Auswirkungen des Ebola-Virus auf den Körper könnten bis zu zwei Jahre andauern, sagte er.
"Wenn das Virus einmal aus dem Blut entfernt ist, hat es die Tendenz, sich in schwer zugängliche Teile des Körpers zurückzuziehen.
Es versteckt sich an Orten wie hinter dem Auge oder in der Muttermilch."
Es sei schwer zu sagen, wie lange das Virus im Körper fortbestehe.

Weitergegeben werden kann das Virus jedoch nur, wenn es im Blut vorhanden ist.
Je höher die Konzentration, desto ansteckender ist die Person.



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Ebola-Virus

10.10.2015 um 05:13
Tja, Ebola. Aus den Schlagzeilen verschwunden, kein Thema mehr.
Die Welt hat Glück gehabt. Die Seuche breitete sich in Gegenden aus, in dem es offenbar schon vorher (von der Öffentlichkeit unbemerkte) Ausbrüche gegeben hat und genügend Menschen mit Antikörpern herum liefen, um zusammen mit geringen Verhaltensänderungen die Seuchenkette zusammen brechen zu lassen.
Eine Ausbreitung bei uns - wo das anders ausgesehen hätte- konnte dank unseres gutentwickelten Gesundheitswesens gerade noch verhindert werden.
Eine Ausbreitung in andere Weltgegenden mit schwach entwickeltem Gesundheitswesen hat nicht stattgefunden - mehr oder weniger zufällig, weil von den Infizierten dort keiner hingereist ist.
Wir sind gerade noch einmal so davon gekommen.
Bis zum nächsten Mal.


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Ebola-Virus

10.10.2015 um 09:40
@Tajna
Das ist nicht gut,ist das eine mögliche Mutation?
Es wäre nicht zu kontrollieren wenn Ebola sich im Körper versteckt und schläft.
Da Ebola sehr zerstörend bei eine ausbruch für den Körper sich verhält könnte das eine sehr schlechte Entwicklung sein!


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Ebola-Virus

10.10.2015 um 16:28
@herk

Es muss nicht der Fall sein, dass hier eine Mutation eine Rolle spielt.

Vielleicht ist eine Besonderheit des Immunsystems bei diesen beiden Patienten für das Überleben der Erreger oder das Wiederausbrechen der Erkrankung verantwortlich.

Es kann aber auch sein, dass sich im Lauf der Zeit herausstellt, dass Fälle bei denen die Krankheit reaktiviert wird, nicht so selten sind.
Oder, dass eine Impfung oder eine überstandene Ebola-Infektion nicht absolut sicher vor einer Neu-Infektion mit Ebola schützen.

So lange es keine besseren Behandlungs-Möglichkeiten bei einer akuten Ebola-Infektion gibt, wird Ebola immer wieder mal ernste Probleme verursachen.

Und ein erneuter Ausbruch einer Ebola-Epidemie kann auch von einem chronisch infizierten Menschen ausgehen.


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Ebola-Virus

17.10.2015 um 15:38
@Tajna
@herk
@Lupo1954

Es ist wieder da und war nie wirklich weg...
Im Kampf gegen Ebola sind Mediziner mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: Laut einer im "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Studie kann das Virus bis zu neun Monate im männlichen Samen überleben.

Die Untersuchung zeige, dass Überlebende noch sechs bis zwölf Monate nach ihrer Erkrankung medizinisch betreut werden müssten, damit sichergestellt werde, dass ihre Partner sich nicht ansteckten, sagte der Verantwortliche der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den Kampf gegen Ebola, Bruce Aylward.

[...]

Schottin erneut in Behandlung

Wie tückisch das Ebola-Virus ist, zeigt derzeit ein Fall in Großbritannien. Neun Monate nach ihrer vermeintlichen Heilung von Ebola wird eine Schottin erneut wegen des tödlichen Virus behandelt. Wie das Londoner Royal Free Hospital mitteilte, schwebt die Krankenschwester Pauline Cafferkey in Lebensgefahr.

Die 39-Jährige werde auf der Isolierstation "wegen Ebola" behandelt. Zunächst hatte es geheißen, die Patientin leide an einer "ungewöhnlichen späten Komplikation" der Krankheit. Sie hatte sich Ende vergangenen Jahres bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone angesteckt.

Die Ebola-Erkrankung war damals erst nach der Rückkehr der Schottin nach Europa aufgefallen. Ende Januar entließ das Royal Free Hospital, das auf die Behandlung des Virus spezialisiert ist, die Frau als geheilt.

Vergangene Woche verschlechterte sich ihr Zustand. Zu ihren Symptomen äußerte sich die Londoner Klinik nicht. Derzeit werden knapp 60 Menschen, mit denen die Frau engen Kontakt hatte, regelmäßig von Ärzten untersucht.
http://www.welt.de/gesundheit/article147641648/Ebola-Virus-ueberlebt-neun-Monate-lang-im-Sperma.html
Im Kampf gegen Ebola müssen Helfer in Westafrika einen Rückschlag verkraften. Nach etwa zwei Wochen ohne Neuansteckungen wurden am Freitag zwei neue Ebola-Fälle registriert, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mitteilte: In Guinea sind in der Hauptstadt Conakry sowie in der rund 80 Kilometer entfernten Stadt Forecariah erneut zwei Menschen erkrankt.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-zwei-neue-faelle-in-guinea-berichtet-die-who-a-1058172.html


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Ebola-Virus

17.01.2016 um 12:13
es ist wieder da....
http://www.deutschlandfunk.de/ebola-sierra-leone-stellt-nach-neuem-todesfall-mehr-als-100.447.de.html?drn:news_id=570357
Nach einem neuen Ebola-Fall hat die Regierung von Sierra Leone mehr als 100 Menschen unter Quarantäne gestellt.

Wie die Behörden in Freetown mitteilten, wurden109 Menschen isoliert, die im Verdacht stehen, mit der Verstorbenen Kontakt gehabt zu haben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Freitag mitgeteilt, dass sich bei einer am Dienstag gestorbenen Studentin ein Ebola-Verdacht bestätigt hatte. Einen Tag zuvor hatte die WHO das Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika verkündet, einzelne neue Fälle aber nicht ausgeschlossen.


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Ebola-Virus

20.01.2016 um 13:57
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/pharma-ebola-impfstoff-in-den-usa-eingelagert-fuer-den-notfall-1.2825695
Damit die Welt besser auf den nächsten Ebola-Ausbruch vorbereitet ist, sollen in den USA 300 000 Dosen eines experimentellen Impfstoffes gegen das tödliche Virus eingelagert werden. Das geben die Impfallianz Gavi und die US-Pharmafirma MSD Sharp & Dohme heute auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos bekannt, wie die Süddeutsche Zeitung vorab erfuhr.

Der Vertrag sieht vor, dass Gavi (eine öffentlich-private Partnerschaft, die bei Staaten und Stiftungen Milliarden einsammelt und damit Impfstoffe für arme Ländern finanziert) fünf Millionen Dollar an MSD Sharp & Dohme zahlt. Im Gegenzug stellt das Unternehmen ab Mai dieses Jahres 300 000 Dosen des experimentellen Impfstoffes bereit. Außerdem sagt das Unternehmen zu, bis Ende des Jahres 2017 eine Zulassung für den Impfstoff zu beantragen.

Oha.
Ob das bei der derzeitigen "Völkerwanderung" wirklich zum Problem werden könnte?


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