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Auftriebskraftwerk

55.054 Beiträge, Schlüsselwörter: Energie, Betrug, Strom + 31 weitere

Auftriebskraftwerk

01.01.2018 um 13:08
Was mir gerade noch aufgefallen ist. Am neuen mexikanischen Blubberle hängt neben der mexikanischen die niederländische Flagge, und im Prospekt wird "Holanda" erwähnt. Ob Zilverstroom dahinter steckt?


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Auftriebskraftwerk

02.01.2018 um 19:55
Wie im NET-Journal (09/17 S.15) zu lesen war, hat „Dr. Marukhin als seriöser Wissenschaftler […] sein System im Patent mit 500 Formeln wissenschaftlich erklärt“. Eine davon dürfte die Kesselformel sein, die lt. https://de.wikipedia.org/wiki/Kesselformel elementare Bedeutung bei der Berechnung und Auslegung von Dampfkesseln, Druckbehältern und Rohrleitungen hat.

Sinnigerweise auch „Bockwurstformel“ genannt. :)

Falls schon erwähnt, bitte ich um Vergebung: Mir lassen 3000 bar in einem Rohr von 20 cm Außendurchmesser (laut NET-Journal 11/17 S.14) keine Ruhe. Herr Dipl. Ing. Schneider schreibt von 25 mm Wandstärke, die gar einen Druck von 5000 bar „aushalten würde“ (laut Erfinder).

Was mich wundert: Online-Tools auf Basis der Bockwurstformel lassen für das Wunder von Moskau ein Löchlein von 6 Millimetern übrig, der Rest ist Rohr(wand). Oder anders herum, russischer Edelstahl ist 10x fester als deutscher nach DIN-17 440. Kann ein Experte für Druck-Angelegenheiten prüfen, wo ich einen Fehler gemacht habe? Seitens Dipl. Ing. Schneider schließe ich das aus. Laut einem gewissen „Asterix“ hatten Schneiders bereits am 7. Okt. 2015 das Kapital für den Maruhkin-Torpedo „zum größten Teil“ akquiriert. In über 2 Jahren wurde die Funktionsfähigkeit ganz sicher geprüft und der Stromerzeuger von innen betrachtet. Wenn ½ Mio. auf dem Preisschild stehen, kauft man ja nicht den Widder im Rohr.

Na klar hat man das geprüft. Man stelle sich vor, das Gerät produziert gar keinen Strom! Dann stände man als Betrüger da, das kann ich mir nicht vorstellen.


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Auftriebskraftwerk

02.01.2018 um 20:11
Zitat von woodpeckerLEwoodpeckerLE schrieb:Na klar hat man das geprüft.
Das braucht man nicht prüfen. Alleine die schwindelerregende Anzahl von 500 Formeln spricht eine deutliche Sprache! Fünfhundert, das muss man sich mal vorstellen, sagenhaft. Wenn das nicht überzeugend ist, dann weiß ich auch nicht.

(wie war das nochmal, gibt's überhaupt noch ein gültiges Marukhin Patent?)


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Auftriebskraftwerk

02.01.2018 um 20:20
Zitat von PoipoiPoipoi schrieb:Das braucht man nicht prüfen. Alleine die schwindelerregende Anzahl von 500 Formeln spricht eine deutliche Sprache! Fünfhundert, das muss man sich mal vorstellen, sagenhaft. Wenn das nicht überzeugend ist, dann weiß ich auch nicht.
Doch es gibt etwas das schlägt ALLES! Und nein ich meine nicht das Obi-Hörnchen. Ich rede von Youtube-Videos! Die sind schon per Definition einfach DER ultimative Beweis. Zumindest in der Welt der VTler und Esoteriker.....


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Auftriebskraftwerk

02.01.2018 um 20:29
@Thorsteen: Ach, grüß dich AvB alias Paul Pütz, du auch hier im Forum ;-)


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Auftriebskraftwerk

02.01.2018 um 22:30
@woodpeckerLE
Zitat von woodpeckerLEwoodpeckerLE schrieb:[...] Man stelle sich vor, das Gerät produziert gar keinen Strom! Dann stände man als Betrüger da, das kann ich mir nicht vorstellen.
;-)

Man stelle sich vor, das Gerät produzierte tatsächlich die ersponnenen 1 MW elektrischer Leistung und man könnte sie nicht nutzen weil man nicht in der Lage wäre, sie abzuführen:
Weil entweder im Niederspannungs-Bereich (400 V) die erforderlichen Leitungsquerschnitte nicht angeschlossen werden könnten oder im Mittel- / Hochspannungs-Bereich die zu geringen Abstände zu Überschlägen führten!
Man stelle sich weiterhin vor, das Widderchen arbeite intern mit einem Wirkungsgrad von phantstischen 99,9%, dann würde selbst das restliche kW das Röhrchen in kürzester Zeit zum Glühen bringen und jede angeschlossene Leitung (die auch noch mit 1.500 ... 2.500 A belastet wäre) würde kurzerhand wegschmoren.
Dann stände man als ahnungsloser Trottel da.

Doch, das kann ich mir bei den Auf- und Beutel-Schneidern problemlos vorstellen!

>:o)


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 07:29
Es gibt seit einigen Jahren einen losen Faden hier im Thread, den ich mit diesem Beitrag endlich aufgreifen möchte: Die direkte Widerlegung der Funktionsfähigkeit von Richard W.'s "Schwerkraft-Kraftwerk". Indirekt ist die Funktionsfähigkeit natürlich bereits dadurch widerlegt, dass das Konzept dem Energieerhaltungssatz widerspricht. Ein statisches Gravitationsfeld stellt -- so unpopulär das bei Perpetuum-Mobile-Erfindern auch sein mag -- keinen Energiezufluss dar, weshalb es unmöglich ist, daraus kontinuierlich Energie zu gewinnen.

In Herrn W.'s Video "Beitrag 33.Teil1" ist die Darstellung des Funktionsprinzips des "Schwerkraft-Kraftwerks" einfach genug, dass mir eine sinnvolle Diskussion möglich erscheint. Für Uneingeweihte möchte ich hier zunächst den prinzipiellen Aufbau des zugrunde liegenden "Dreikammer-Zylinders" erläutern:

af27f85d94dd Richard W Dreikammer-Zylinder Prinzip

Herrn W.'s Dreikammer-Zylinder kann also bei vergleichbarem Volumen die dreifache Kraft gegenüber einem einfachen Hydraulik- bzw. Pneumatik-Zylinder erzeugen. Gegen dieses grundsätzliche Funktionsprinzip ist aus physikalischer Sicht auch nichts einzuwenden, da die erhöhte Kraft mit einem entsprechend höheren Energieaufwand verbunden ist.

Wichtig: Im Gegensatz zu obiger Prinzipdarstellung werden beim "Schwerkraft-Kraftwerk" nur die obere und die untere Kammer des Dreikammer-Zylinders aktiv genutzt, während die mittlere Kammer passiv mit der Atmosphäre verbunden ist.

Der folgende Screenshot aus dem o.g. Video zeigt die Variante des "Schwerkraft-Kraftwerks", die ich grob der folgenden Diskussion zugrunde legen möchte (leider ist die Darstellung im Video nicht ganz konsistent, weshalb ich leicht davon abweichen muss):

070d642bdd7f Richard W Freie AnlageOriginal anzeigen (0,4 MB)

Der linke und der mittlere Teil dienen dabei nur der anfänglichen Erläuterung, während der rechte Teil den eigentlichen Mechanismus darstellt. Es handelt sich (verkürzt dargestellt) um 10 aufgetürmte Dreikammer-Zylinder mit einem Volumen von je 1 m3, die sich in einem 10 m hohen Wasserreservoir befinden. Die obere und die untere Kammer der Zylinder sind dabei jeweils mit dem umgebenden Wasser, die mittlere Kammer mit der Atmosphäre verbunden. Die Zylindersäule steht auf einem Kraftübertragungskolben, und kann auf diesem ca. 1 m "durch" den Boden des Wasserreservoirs absinken.

Herrn W.'s prinzipielle Idee ist, dass die Zylindersäule beim Absinken (Arbeitstakt) eine (erheblich) grössere Kraft nach unten ausüben soll, als bei ihrem Anheben in die Ausgangsposition (Rückstelltakt). Daraus würde, da die Wegstrecke bei beiden Takten gleich lang ist, wegen Energie = Kraft * Weg ein Energiegewinn folgen. Die unterschiedliche Kraftwirkung soll dadurch erreicht werden, dass die Zylinder beim Rückstelltakt (Anheben) "blockiert" sind, indem die untere Kammer mittels eines Ventils geschlossen wird. Dadurch können sich die Zylinder (unabhängig vom Druck in der oberen Kammer) nicht mehr in sich bewegen, verhalten sich also starr.

Zunächst eine Reihe von z.T. idealisierten Annahmen zur Erleichterung der Betrachtung:

  • Für die einzelnen Zylinder seien obere und untere Stirnflächen von 1 m2, und 1 m Höhe angenommen.
  • Alle Wandstärken und das Volumen des Kolbens seien als vernachlässigbar angenommen.
  • Reibungsverluste, hydraulische Verluste, u.ä. seien als vernachlässigbar angenommen.
  • Die genutzte Höhe der unteren und der oberen Zylinderkammer sei als vernachlässigbar angenommen.
  • Die Masse der einzelnen Zylinder sei mit jeweils 2 t, und vollständig auf die untere Stirnfläche konzentriert angenommen.


Um Herrn W. entgegen zu kommen, verwende ich im Folgenden die von ihm favorisierten, veralteten (seit 1978 in Deutschland offiziell nicht mehr zulässigen) Einheiten Krafttonne (1 tf = 1000 kgf = 9.806,65 N) und Technische Atmosphäre (1 at = 1 kgf/cm2 = 10 tf/m2 = 98.066,5 Pa).

Aus den obigen Annahmen lassen sich die folgenden Kraftverhältnisse im Ausgangszustand (mit offenen unteren Zylinderkammern) ableiten:

a76596cff08f Richard W Zylindersaeule aktiv

Die auf die Zylinder-Stirnflächen wirkende Kraft ergibt sich gemäss: F = A * p = 1 m2 * 1/10 at/m * Wassertiefe = 1 tf/m * Wassertiefe. Der atmosphärische Luftdruck kann unberücksichtigt bleiben, weil er dadurch kompensiert wird, dass die mittleren Zylinderkammern mit der Atmosphäre verbunden sind.

Der unterste Zylinder Nr. 1 wirkt mit einer Kraft von 10 tf + 9 tf = 19 tf durch den Wasserdruck, und mit 2 tf durch sein Gewicht, also mit insgesamt 21 tf nach unten. Gleichzeitig wirkt er mit einer Kraft von 10 tf + 9 tf = 19 tf durch den Wasserdruck nach oben. Der darüber befindliche Zylinder Nr. 2 wirkt mit einer Kraft von 9 tf + 8 tf = 17 tf durch den Wasserdruck, und mit 2 tf durch sein Gewicht, also mit insgesamt 19 tf nach unten. Die Kraft, die Zylinder Nr. 1 nach oben ausübt, hebt sich also mit der Kraft, die Zylinder Nr. 2 unten ausübt, genau auf. Das wiederholt sich entsprechend für die darüber befindlichen Zylinder, so dass sich die Kräfte zwischen den Zylindern alle aufheben. Beim obersten Zylinder Nr. 10 bleibt eine Kraft von 1 tf nach oben "übrig", die durch ein Zusatzgewicht von 1 t im Bereich der oberen Stirnfläche dieses Zylinders ausgeglichen wird.

Sofern der Kraftübertragungskolben unterhalb der Zylindersäule genau die 21 tf nach oben ausübt, die der unterste Zylinder Nr. 1 nach unten ausübt, ist die Konstellation im Gleichgewicht, und es findet keine Bewegung statt.

M.E. lässt sich der entscheidende Denkfehler von Herrn W. bereits direkt an dieser Konstellation zeigen, ohne den eigentlichen Arbeitstakt (Absinken der Zylindersäule um 1 m) überhaupt auszuführen. Herr W. ist nämlich der Ansicht, dass sich die nach unten wirkende Kraft im "blockierten" Zustand der Zylindersäule (alle unteren Zylinderkammern geschlossen) wie folgt ergibt: Gewichtskraft der Zylindersäule (wobei in der betrachteten Konstellation auch das Zusatzgewicht ganz oben berücksichtigt werden muss) abzüglich der Auftriebskraft der Zylindersäule mit Ausnahme des untersten Zylinders (der keinen Auftrieb erfährt). Konkret entspricht das (die einzelnen Zylinder haben ein Volumen von 1 m3, was normalerweise einer Auftriebskraft von 1 tf entspricht): 10 * 2 tf + 1 tf - 9 * 1 tf = 12 tf. Die nach unten wirkende Kraft der Zylindersäule müsste sich demnach durch Schliessen der Ventile der unteren Zylinderkammern drastisch von 21 tf auf 12 tf verringern.

Das ist falsch. Eine Betrachtung der Kraftverhältnisse zeigt:

086c753e8db1 Richard W Zylindersaeule blockiert

Da die Zylinder bei geschlossener unterer Kammer praktisch starr sind, heben sich die nach oben und nach unten gerichteten Kräfte in den oberen Kammern jeweils gegeneinander auf. Da ansonsten kein Wasser "von unten" an der Zylindersäule angreift, hat sie insgesamt keinen Auftrieb. Ohne Auftrieb wirkt die Zylindersäule mit ihrer vollen Gewichtskraft von 21 tf nach unten, d.h. es gibt keinen Unterschied zu der Konstellation mit geöffneten unteren Kammern, und damit auch keinen Energiegewinn.

Die scheinbar positiven Messergebnisse bei Herrn W.'s Versuchsanlage (die erheblich geringer als bei der oben beschriebenen Konstellation sind) dürften auf Reibungseffekte und/oder im weitesten Sinne fehlerhafte Messungen zurückzuführen sein.

Es hat auch keinen Sinn, nach einer "Lösung" zu suchen. Das würde höchstens den Fehler an eine andere Stelle verlagern. Ein "Schwerkraft-Kraftwerk" im hier betrachteten Sinne kann grundsätzlich nicht funktionieren.

Im Rahmen der klassischen Physik (was sehr weite Teile der Realität abdeckt) ist ein Energieüberschuss absolut ausgeschlossen. Das ist seit ungefähr hundert Jahren eindeutig bewiesen. Leider ist das Verständnis dieses Beweises mathematisch ziemlich anspruchsvoll, was aber nichts an seiner enormen Aussagekraft ändert. Eine Berechnung im Rahmen der klassischen Physik, die zu einer nicht ausgeglichenen Energiebilanz führt, ist mit Sicherheit entweder formal oder numerisch falsch.

Der Energieerhaltungssatz gilt übrigens -- anders, als in der Freie-Energie-Szene immer wieder behauptet wird -- uneingeschränkt auch für offene Systeme. Er wird lediglich oft anhand eines isolierten (abgeschlossenen) Systems erklärt, weil das der einfachste Fall ist. Bei einem offenen System müssen einfach nur die Materie- und Energie- Zu- und Abflüsse mit in die Energiebilanz einbezogen werden. Dabei stellt -- um es nochmal ausdrücklich zu betonen, weil es in dieser Hinsicht immer wieder Missverständnisse gibt -- ein konservatives Kraftfeld, wie z.B. das Gravitationsfeld der Erde, keinen Energiezufluss dar. Kraft ist keine Energie, auch wenn viele Menschen das "Gefühl" haben, es sei anders.

Bei der Diskussion von Freie-Energie-Erfindungen kommt häufig der Vorwurf auf, die Kritiker hätten sich die spezifische Konstruktion, um die es geht, gar nicht genau angesehen. Das ist in den allermeisten Fällen auch tatsächlich überflüssig. Sofern man der Konstruktion auf den ersten Blick ansehen kann, dass Effekte, die über die klassische Physik hinausgehen (z.B. nukleare Reaktionen) praktisch ausgeschlossen sind, ist die Restwahrscheinlichkeit, dass an der Erfindung doch was dran sein könnte, so extrem gering, dass eine weitere Beschäftigung damit i.d.R. kaum lohnt.

Mein Standardbeispiel, um das zu erläutern, ist der Laie, der zum Mathematiker kommt, und behauptet, er hätte eine ganz besondere Kombination aus zehn natürlichen Zahlen zwischen Eins und Zehn gefunden, deren Summe grösser als Hundert ist (für Spitzfindige: alle Begriffe sind im allgemein üblichen Sinne zu verstehen). Der Mathematiker unterbricht ihn, und sagt ihm, dass das unmöglich ist. Der Laie regt sich auf, und beklagt sich, dass der Mathematiker doch seine ganz spezielle Zahlenkombination noch gar nicht kenne. Natürlich muss der Mathematiker die spezielle Kombination auch gar nicht kennen, weil keine mögliche Kombination eine Summe grösser als Hundert ergeben kann. Genausowenig kann irgendeine Kombination von Elementen der klassischen Physik (was, wie erwähnt, sehr weite Teile der Realität abdeckt) einen Energieüberschuss ergeben.

Ein anderer häufiger Einwand ist, dass ein mathematischer Beweis nicht mit 100%iger Sicherheit auf die Realität übertragbar ist. Das ist richtig, aber irrelevant. Nichts ist 100%ig sicher. Es ist z.B. unmöglich, sicher zu beweisen, dass die Welt nicht letzten Donnerstag erschaffen wurde. Die Übereinstimmung sehr weiter Teile der Realität mit der klassischen Physik ist millionenfach auf vielen verschiedenen Ebenen extrem gut bestätigt. Die Wahrscheinlichkeit einer wesentlichen Abweichung in einer Konstellation, bei der es nicht den geringsten Grund für die Annnahme des Auftretens nicht-klassischer (z.B. nuklearer) Effekte gibt, ist vernachlässigbar gering. Wer anderer Ansicht ist, sollte vielleicht zum Last Thursdayism übertreten. ;)

Die aus dem Energieerhaltungssatz folgende Unmöglichkeit eines "Schwerkraft-Kraftwerks" im hier betrachteten Sinne ist (neben den bekannten Problemen wie die Verwendung seit Jahrzehnten veralteter Einheiten und sehr vielen Detailfehlern) der Hauptgrund, warum "die Wissenschaft", wie Herr W. immer wieder beklagt, kein Interesse daran hat, sich mit dieser Erfindung zu beschäftigen. Das Thema ist seit hundert Jahren abgehakt.


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 12:01
Ob man Richie mit dem Lagrange Formalismus beglücken könnte? und zwar in der vereinfachten Form...so bei Bewegungen im Gravitationsfeld ist die Summe der Energien NULL...Zero?


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 12:22
@uatu

Glaub mir, wenn ich es könnte, würde ich dich "heiligsprechen" :D

Ich weiß genau, was für eine Arbeit in diesem Beitrag steckt, denn ich hatte es selbst schon 2 mal versucht und habe bereits nach 1 Stunde entnervt abgebrochen, um nicht den Verstand zu verlieren. Am Ende redete ich mir ein...
Ein "Schwerkraft-Kraftwerk" im hier betrachteten Sinne kann grundsätzlich nicht funktionieren.
... was auch richtig war/ist, mich aber angesichts der provokanten Äußerungen von Richie nicht wirklich befriedigte. Ich nehme an, deine Beweggründe waren ähnlicher Natur. Wie auch immer, auf jeden Fall hast du dir damit dein eigenes Denkmal geschaffen. :D


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 13:08
@uatu
Kann @Peter0167 nur zustimmen.
Sehr gut beschrieben, vor allem das mit dem Last Thursdayism :-)


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 16:36
Erfreulicherweise liest Herr W. fleissig bei uns mit, und hat schon geantwortet:
Sehr geehrtes Allmystery Forum Das Allmystery Forum hat ein hohen Anteil im Klärungsprotzes der Schwerkraftnutzung und ist vorbildlich wie man Komplexe Arbeitsabläufe Sachlich angeht. Der Inhalt ist durch die Kommunikation beispielhaft wie das Internet sinnvoll zum Wohle des „Ganzen“ genutzt werden kann. Dafür möchte ich auch im Namen der Forschung dem Forum Herzlich Danken. Lieber uatu Sie haben durch die Aufarbeitung des Beitrag 33 Teil1 bewiesen das Sie das Mechanische System der Anlage Nachvollziehen und mit der Vorbildlichen Darstellung meines Erachten, eine 50% Vorlage für eine Doktorarbeit geleistet. Durch Ihre Darstellung habe ich zum ersten mal die Möglichkeit in meinem Forschungszeitraum zu Argumentieren. Sie Tragen vor: Die Widerlegung: das Konzept widerspricht dem „Energieerhaltungssatz“ dar kein Energiezufluss um Energie zu gewinnen. Lieber uatu, die Aufgabenstellung in den Basisgroßen der Vorrichtung müssen abgestimmt sein um ein Gemeinsames Ergebnis zu ermitteln. a) Die Schwerkraft Technologie widerspricht nicht dem Energie erhaltungssatz sondern bestätigt in. b) die Antriebskraft ist die Schwerkraft die eine kontinuierliche Energie Nutzung Ermöglicht ( keine Energie Gewinnung). Als Techniker streite ich nicht ob Kraft = Energie ist, denn ich nutze die Kraft um Energie zu Produzieren. Beispiel: die größte Energie im Sonnensystem ist die Sonne, sie strahlt 1,1 kW auf 1m2 Erde und keine Vorrichtung kann die Leistung steigern. Die Schwerkraft hat keine feste Größe und mit der Kammerzylinder Konstruktion kann die Kraft bis zu Materialfestigkeit gesteigert werden. c) wir bauen nicht eine Versuchsanlage mit der Messvorrichtung um Vermutungen in den Messergebnissen zu äussern, sondern die Messergebnisse wurden immer wieder wiederholt mit allen Reibung s Vorgängen im Takt 1 und Takt 2 und durch die Kontrolle im 4 Takt wobei in allen Messversuchen die Reibung enthalten ist. Die Theoretisch ermittelten Ergebnisse stimmen bei Berücksichtigung der Reibung überein. In der Systemanalyse muss das Kräftegleichgewicht im Sinken und im heben der Säulen berücksichtig werden, wenn der Auftrieb beim Heben nicht Wirkt so muss die Gewichtskraft beim sinken zugerechnet werden. Die Schwachstelle in der Überlegung orte ich dem Beispiel Mathematiker zu = 100, den das passt zum Energieerhaltung. in den Naturkräften sind Alle wirkenden Kräfte zu Berücksichtigen. Auch möchte ich darauf hinweisen das die Theoretische Vorrichtung einfach „Passend“ gewählt ist und die Zylinder statt 2 Tonen 200 kg sein kennen und das Argument mit dem Auftrieb nicht wirkt. Die Sachanalyse des Beitrag 33 Teil 2 mit den Realen Basisgrößen im Windkessel bestätigt die Schwerkraftnutzung und erweitert Neuerkenntnisse in der Energie Verschiebung.

(Richard W. am 03.01.2018)
Um auf die wesentlichsten Punkte einzugehen:
... die Antriebskraft ist die Schwerkraft die eine kontinuierliche Energie Nutzung Ermöglicht ( keine Energie Gewinnung). Als Techniker streite ich nicht ob Kraft = Energie ist, denn ich nutze die Kraft um Energie zu Produzieren.
Genau das ist unmöglich, weil Schwerkraft keinen Energiezufluss darstellt. Wer die Theorie dahinter nicht akzeptieren will, wird spätestens in der Praxis scheitern. Aus der Schwerkraft kann man genauso wenig kontinuierlich Energie gewinnnen, wie aus einer gespannten Feder. Ein Gewicht unter Schwerkrafteinfluss kann genauso wie eine gespannte Feder einmalig Energie liefern. Danach muss jedoch in beiden Fällen, um den Ausgangszustand wiederherstellen, unabänderlich exakt genauso viel Energie (von Reibungsverlusten, etc. abgesehen) wieder in das System eingebracht werden, wie zuvor gewonnen wurde. Der Nettoeffekt ist Null. Keine wie auch immer geartete Konstruktion kann daran irgendetwas ändern.
die Messergebnisse wurden immer wieder wiederholt mit allen Reibung s Vorgängen im Takt 1 und Takt 2 und durch die Kontrolle im 4 Takt wobei in allen Messversuchen die Reibung enthalten ist. Die Theoretisch ermittelten Ergebnisse stimmen bei Berücksichtigung der Reibung überein.
Es ist aus der Ferne schwer zu beurteilen, wo der Fehler bei den Messungen an der Versuchsanlage steckt. Das Reibungsverhalten einer realen Anlage dieser Art ist sehr komplex. Die Reibung in den einzelnen Zylindern dürfte durch den Wasserdruck jeweils deutlich unterschiedlich sein, und diese Reibung steht wiederum in Beziehung mit der Reibung am Durchlass des Wasserreservoirs. Ich garantiere jedoch, dass eine genaue praktische Analyse ergeben würde, dass die tatsächliche Energiebilanz exakt ausgeglichen ist.Spätestens jeder Versuch, einen nutzbaren Energiegewinn zu erzielen, wird scheitern.
In der Systemanalyse muss das Kräftegleichgewicht im Sinken und im heben der Säulen berücksichtig werden, wenn der Auftrieb beim Heben nicht Wirkt so muss die Gewichtskraft beim sinken zugerechnet werden.
In meinem obigen Beitrag sind alle relevanten Kräfte berücksichtigt, insbesondere auch die Gewichtskraft beim Arbeitstakt. Der Energiegewinn, der sich bei der Berechnung im Video ergibt, beruht gänzlich auf der angenommenen Auftriebskraft im Rückstelltakt. Diese Auftriebskraft existiert jedoch nicht, und deshalb auch kein Energiegewinn.
Auch möchte ich darauf hinweisen das die Theoretische Vorrichtung einfach „Passend“ gewählt ist und die Zylinder statt 2 Tonen 200 kg sein kennen und das Argument mit dem Auftrieb nicht wirkt.
Es ist völlig egal, wie die Anlage konkret dimensoniert ist. Bei korrekter Berechnung wird sich nie ein Energiegewinn ergeben.


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 17:05
Tja @uatu, hättest du deine idealisierten Annahmen mit der Aufgabenstellung in den Basisgrößen der Vorrichtung abgestimmt, wäre deine Sachanalyse zum Gleichgewicht der Naturkräfte auch ein gewichtiger Beitrag im Klärungsprotzes Klärungsprozess der Schwerkraftnutzung gewesen. So prallt das Ganze leider (erwartungsgemäß) wie ein Gummiball am wohl härtesten Betonkopf aller Zeiten ab.... :D


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 17:06
Zitat von uatuuatu schrieb:Da ansonsten kein Wasser "von unten" an der Zylindersäule angreift, hat sie insgesamt keinen Auftrieb.
An dem Punkt scheitern viele Auftriebskonzepte. Zum Beispiel auch das erste GAIA-Aukw in Eigenregie. Ein Auftriebskörper, der nicht vollkommen vom Wasser umgeben ist, erfährt keine Auftriebskraft. Die Hoffnung, dass man einen luftgefüllten Behälter von unten durch eine Schleuse in einen mit Wasser gefüllten Behälter stopft, und dieser dann durch Auftrieb nach oben strebt, erfüllt sich leider nicht. Genausowenig wie zum Beispiel ein luftgefüllter Behälter mit plangeschliffenem Boden, den man auf den ebenfalls planen Boden einer Badewanne drückt. Das Ding bleibt da stehen wie angeklebt, weil keine Auftriebskräfte wirken können, da kein Druck nach oben entsteht.


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 18:14
Zitat von uatuuatu schrieb:Erfreulicherweise liest Herr W. fleissig bei uns mit, und hat schon geantwortet:
Geht es nur mir so, oder sind die Ausführungen (auch abseits vom konfusen Blocksatz ohne Parapgraphen oder andere Strukturen) einfach nur wirr? Auf mich wirkt das wie der Output eines Markov-Generators und ist vollkommen unlesbar.


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 18:22
@Rho-ny-theta

Ging mir anfangs auch so, ich habe mich aber irgendwie angepasst und verstehe inzwischen Vieles von dem, beim Rest reime ich mir was zusammen, was dann sogar mehr Sinn ergibt, als vom Autor ursprünglich beabsichtigt.

Interessant fand ich daher auch den Vorschlag eines YT-Kommentators vor einer Woche:
imo Hartmann
vor 1 Woche
Ich habe bisher noch nie soviele Rechtschreibfehler in Kommentaren gelesen.
Ich bin ein Freund von freidenkerischen Menschen, die die Welt verändern wollen, mit gewagten Ideen udn neuen KOnzepten um die Ecke kommen ... aber ein perpetuum mobile von einem deutschen, dessen Satzbau ich als Muttersprachler und technisch versierter Ingenieur und Hobby-Physiker trotz Kenntnisse im Thema beim besten Willen nicht verstehen kann, macht mich doch pauschal skeptisch.

Ich habe vom Video nichts gesehen, außer die ersten 2 Minuten ... ich habs nicht ertragen!
Sie sollten auf jeden Fall einen Mitstreiter suchen, der mit Ihnen den Auftritt nach außen überarbeitet und Texte überarbeitet & Kommentare beantwortet.
Selbst, wenn ihre Idee die Welt verändern könnte ... auf diesem Wege wirds nichts!
PS: Wobei man anmerken muss, für einen "Muttersprachler" sind in diesem Kommentar bedenklich viele Fehler enthalten :D


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 18:33
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Wobei man anmerken muss, für einen "Muttersprachler" sind in diesem Kommentar bedenklich viele Fehler enthalten :D
Naja, im Kontrast zum besprochenen Herrn und vor ungläubiger Aufregung ob des Themas, vernachlässigbar würd ich sagen ;-)


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 20:21
@rr:

Es ist Zeit für ein neues Forschungsprojekt: https://futurezone.at/meinung/eingekochtes-energiewasser/292.352.063

Damit schafft ihr es bestimmt, den Wirkungsgrad des Blubberles auf über 100 % zu steigern! Falls nicht, könnt ihr das Energiewasser immer noch über euren Webshop an eure doofen Zahlschafe verscherbeln.


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 20:27
@oldzambo
Es gibt nicht nur eine Schnittmenge zwischen den FE-Gläubigen und Reichsdeppen, sondern auch zwischen den Leuten, die in verschiedenen Foren dagegen anschreiben!

Dein Affe David

Gem. HLKO und UCC unterschrieben mit nasser Tinte und blutigem Fingerabdruck ;-)


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 21:28
Die uns schon bekannte "Delta electronic Germany GmbH" hat einen neuen Internet Auftritt, in dem das Blubberle einen großen Platz einnimmt:

https://www.delta-electronic.de/de#kpp


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Auftriebskraftwerk

03.01.2018 um 23:55
Zitat von PoipoiPoipoi schrieb:Die uns schon bekannte "Delta electronic Germany GmbH" hat einen neuen Internet Auftritt, i
Hübscher Auftritt. Und nahe bei der Wahrheit, zumindest so nah, wie für einen
Beschiss möglich
Zudem benötigt sie weder Sonnenlicht noch Wind um Energie zu liefern.
Das ist richtig, ausser einem Versorgungsvertrag mit dem örtlichen Stromversorger
und einer bei Rosch optional erhältlichen Wandstütze zur optsch ansprechenden
Abdeckung der Zuleitung kann dann der Energiekonsum dann richtig beginnen.
😇


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