weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 19:58
@Sdht
Seltsam. Ich war in den späten 70ern / frühen 80ern bei einer Logopädin in Behandlung.

Kam auch nicht so sehr von Schwermetallen, sondern eher davon, dass ich während meiner frühen Kindheit eine Zeit lang fast taub war und deshalb ein paar Fehler in meiner Aussprache hatte.


melden
Anzeige

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 19:58
Sdht schrieb:Die ganze LIteratur, die zu diesem Themenbereich bei Wikipedia angegeben wird, stammt aus einer Zeit nach 2004.
natürlich ist das neue Literatur. Die wissenschaftliche Medizin entwickelt sich weiter, weißt du?
Sdht schrieb:Also der Begriff Logopädie ist zwar bereits 1924 geprägt worden, aber diese Problematik war bis zum Jahr 2000 so gut wie unbekannt, wenn überhaupt nur in Fachkreisen.
Entschuldigung, aber das ist schlichtweg blödsinn.
Erste vierwöchige Lehrkurse für „Sprachheilkundler“ gab es bereits 1886 in Potsdam. Fünf Jahre darauf waren 115 Kursisten „ausgebildet“, außerdem wurde als eine der ersten Institutionen die Berliner Ambulanz für Sprachkranke eröffnet, welche Kurse für sprachgebrechliche Kinder anbot. Diese Kurse dauerten ca. 3–4 Monate mit 8–10 Kindern pro Kurs für die Dauer von 1–2 Stunden täglich.
Wikipedia: Logopädie#Geschichte_in_Deutschland


melden
Bleistift
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 20:00
aus wiki:
Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bereits bei Zimmertemperatur Dämpfe abgibt. Bei der Aufnahme über den Verdauungstrakt ist reines metallisches Quecksilber vergleichsweise ungefährlich, eingeatmete Dämpfe wirken aber stark toxisch. Besonders toxisch sind vor allem die organischen Verbindungen des Quecksilbers, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Je nach Aufnahme sind sowohl eine akute als auch eine chronische Vergiftung möglich. Als Beispiel kann der Fall des englischen Schiffes Triumph im Jahre 1810 dienen, auf dem sich mehr als 200 Menschen vergifteten, als ein Fass mit Quecksilber auslief.
*oh gepriesen seist du und immer zu wikipedia*


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 20:02
@Bleistift
niemand hat bezweifelt, das Quecksilber schädlich ist, was aber unsinn ist, ist zu behaupten, Impfstoffe würden vorsätzlich Quecksilber enthalten.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 20:02
Bleistift schrieb:*oh gepriesen seist du und immer zu wikipedia*
Jeder hier weiss dass Quecksilber höchst toxisch ist.


melden
Bleistift
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 20:05
Gut hat sich nur so gelesen.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 20:07
@Bleistift
Arsen ist auch giftig und Naturheilmittel sind voller Arsen. Wieso sonst sehen Licht-und-Liebe Krieger immer so blass und kränklich aus?

Beispiel:
foto-storr2


melden
wolfpack
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 20:27
@Taln.Reich
Tatsächlich enthalten bzw. enthielten einige Impfstoffe eine ungefährliche Quecksilberverbindung, welche höchsten allergische Reaktionen hervorriefen, welche jedoch weder für Autismus, noch andere Entwicklungsstörungen verantwortlich ist.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 20:54
Sdht schrieb:Bereits seit 1900 werden die Hunzas am Fuß des Himalayas von unseren Wissenschaftlern immer wieder besucht, weil sie im Durchschnitt weit über 100 jahre alt werden, kennen keinen Krebs, keinen Diabetes, keinen Herzinfarkt, keinen SChlaganfall u sterben friedlich ohne einen Zahn verloren zu haben.
Quark. Die kennen Krebs, Tuberkulose, diverse Herzkrankheiten und Co. zu genüge. Der ganze Hunza-Mist basiert auf den Vermarktungsstrategien des alten Bircher, der nie auch nur in der Nähe eines Hunza war und McCarrisons Arbeit, die völlig ohne Placebokontrolle und Replikation auskommt.

Der olle McCarrison wurde dafür geadelt. Wenn Du das jetzt placebokontrolliert reproduzieren kannst, dürfte es nicht viele Konkurrenten auf dem Weg zum Nobelpreis geben.


melden
25h.nox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 21:00
@interrobang da das mit dem mariokart wetter bedingt auf morgen verschoben wurde(wenn die laube das gewitter übersteht^^) wird das mit den quellen noch heute was.

hier mal am beispiel vitamin E
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/47651/Vitamin-E-erhoeht-Prostatakrebsrisiko
http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Bestaetigt__Hochdosiertes_Vitamin_E_erhoeht_Prostatakrebsrisiko1771015587992....

künstlich zur ernährung zugesetzter vitamin E erhöht das risiko von prostata krebs.
Sdht schrieb: Kennen NAturvölker Logopäden?
in kleinen dörfern ist es egal wenn einer nicht richtig sprechen kann...
Sdht schrieb:Noch nie hatten wir zuvor Logopäden und Spezialtherapeuten aller Art für unsere Kinder nötig!
nötig ist das immer noch nicht, aber es hilft durchaus wenn man leuten mit entwicklugnsstörungen hilft. früer waren lispler normal, heute werden die therapiert.


melden
interrobang
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 21:02
@25h.nox
Da wird aber nicht gezielt zwischen sntetischen und "natürlichen" unterschieden...


melden
25h.nox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 21:11
interrobang schrieb:Da wird aber nicht gezielt zwischen sntetischen und "natürlichen" unterschieden...
es geht um künstlich zugesetzten nicht um künstlich oder natürlich.
aber das darum ging es doch von anfang an, um den vergleich normale ernärung, apfel und nahrungsergänzungsmittel. und letztere sind gesundheitsschädlich wenn kein mangel vorliegt.


melden
emanon
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 21:40
@25h.nox
Kann man doch gar nicht vergleichen. Der Apfel ist soviel mehr als ein paar Vitamine, deshalb auch meine Frage nach den unterschiedlichen Wirkungen von künstlich hergestelltem Vitamin C und Vitamin C das aus einem Apfel extrahiert wurde.
@Sdht sucht wahrscheinlich noch, hast du da was parat?


melden
25h.nox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 21:43
@emanon ich war aufm sprung und hab mich undeutlich ausgedrückt. ich meinte immer künstlich zugesetzt und ncht künstlich hergestellt.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 21:47
@emanon
Sdht ist anscheinend beleidigt abgezogen, nachdem er mir noch eine paar Nettigkeiten per PN geschickt hat :)


melden
emanon
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.06.2013 um 21:53
@Pan_narrans
Standardprocedere der Überforderten.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

16.06.2013 um 11:15
@Sdht

Nahezu alle deine Aussagen sind sachlich falsch, übertrieben dargestellt oder zumindest mißverständlich ausgedrückt.

Hier einige Beispiele:
Das Problem der Schulmedizin ist man behandelt so gut wie nie !!! die Ursachen, sondern NUR die Symptome.
Das stimmt nicht. Wann immer es geht werden selbstverständlich kausale Therapien bevorzugt. Wenn es für das Krankheitsbild nichts kausales gibt, dann ist mir persönlich eine gute Symptombehandlung immer noch lieber als eine schlechte. Es sind schließlich erst einmal auch die Symptome, die eine Person stören, zum Beispiel Schmerzen. Also lindere ich als erstes den Schmerz und strebe dann eine kausale Behandlung an.
Noch nie gab es so viele Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebserkrankungen, Diabetes-Fälle usw.
Ähm ja...
Noch nie waren die Überlebenschancen bei Herzinfarkten, Schlaganfällen, Krebserkrankungen und Diabetes so hoch wie heute.

Die Anzahl dieser Erkrankungen zeigt ja nur, dass die Leute immer älter werden, denn dies sind durch die Bank Erkrankungen des alten Menschen.
Dass die Leute sich schlecht ernähren, Rauchen und sich nicht bewegen, kannst du ja nicht der modernen Medizin ankreiden. Es weiß doch fast jeder in Grundzügen, wie es eigentlich geht.
Und das Märchen,dass die Bevölkerung dank der modernen Medizimn immmmer älter wird, ist eine glatte Verleumdung der REalität, die menschen, die heute hundert Jahre altsind, sind eben um 1910 geboren und wenn sie so alt gewroden sind, ist es der Tatschen zu vedrdanken, dass sie bis vor Kurzen nie einen Arzt gesehen haben, aber in einer Gesellschaft mit einer hohen hygiene leben
Die Lebenserwartung steigt hier ganz allgemein und recht eindrücklich. Ich weiß ja nicht, ob du in Deutschland umherläufst, aber schau dich um, es gibt ein Heer von topfiten 80jährigen im ganzen Land. Das hat viele Gründe, die Medizin ist einer davon.
Es war bestimmt ein Schlaraffenland von 1910-1950, stimmt's?
Sdht schrieb: erschaunlich welche kenntnis des körpers und seiner funktionen bereits inder antike verankert war.
Verglichen mit heute sind die damaligen Erkenntnisse ein Witz.
Sdht schrieb:Neuerdings gibt man nur noch Tabletten, die nie die Ursache sondern nur Symptome behandeln und haufenweise Nebenwirkungen haben
Das mit dem "nie" ist einfach falsch.
"JEder vernünftige Mensch, der zwischen Erfahrung und Experiment wählen kann, entscheidet sich für die Erfahrung. Die moderne ochschulmedizin entschied sich für das Experiment und landete in der Sackgasse."
Nonsens, die moderne Medizin stellt eine Mischung aus Erfahrung und Experimenten dar. Eine einzelne Erfahrung bringt ja auch wenig bis nichts. Woher willst du wissen, dass diese Erfahrung auf irgendjemand anderen übertragbar ist? Eine einzelne Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Medizin ist sehr pragmatisch. Wenn ich einen Apfel fallenlasse, fällt er zu Boden. Das sagt mir meine Erfahrung. Diese Erfahrung kann ich experimentell prüfen. Das ist auch der Idealfall in der Medizin und geschieht dann mittels randomisiert, verblindeten kontrollierten klinischen Studien plus die Erfahrung und Intuition des Arztes am besten garniert mit pathophysiologischen Kenntnissen.
Nein, nein mir ging es speziell um die Schulmedizin, die einen falschen Weg eingeschlagen hat, man möchte bewusst verhindern, dass Menschen wissen wie einfach ein gesundes Leben ist, man schürt Angst und treibt den Tabletten verkauf an, frei nach dem Motto wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, ich sag nur pharmaindustrie..
Was?! Überall ist frei verfügbar wie eine halbwegs gesunde Lebensweise aussieht. Kein Arzt mit normal ausgeprägter Empathie möchte etwas schlechtes für seine Patienten. Keiner ünterdrückt da irgendwas, du hast ja auch herausgefunden wie gesunde Lebensweise geht, dann kann es ja so schwer nicht sein.
Leider hören die meisten Leute nicht drauf. Du kannst dir den Mund fusselig reden, dass Erwin sich bewegen soll und mit dem Rauchen aufhören muss. Er macht es aber nicht. Deine Kraft als Arzt ist da sehr begrenzt.
Zum Heilpraktiker gehen dann im Schnitt die gut ausgebildeten Leute, die sowieso auf ihre Ernährung achten etc. Da ist Prävention dann ein Kinderspiel.
Sdht schrieb:Der Körper besteht auf der physikalischen Ebene aus Regelsystemen, mit all unserer Technologie verstehen wir nicht mal ien h100stel dessen was im Körper passiert, wir kennen nicht mal die Zelle, man weiß icchtmal wofür die "gene" da sind. Der bauplan der Zellen u des Köprers sind sie in jedem fall nicht.
Mit Verlaub, aber das ist Mumpitz. Natürlich werden wir den Körper niemals vollends verstehen. Das liegt aber in der Natur der Sache. Die Erkenntnisse werden immer komplexer, immer neue Details werden hinzukommen. Das kann keiner überblicken. Mach doch mal ein Studium der Biologie oder Medizin. Was heute alles möglich ist, finde ich beeindruckend teilweise.

Natürlich wissen wir über so einige Gene bescheid. Und veränderst du ein Gen (Knock out Maus oder bei einer Krankheit, zum Beispiel cystische Fibrose oder M. Fabry) dann kannst du doch sehr genau schauen, was ohne das funktionirende Gen passiert. Da fallen dann Enzyme aus, Strukturen werden nicht gebildet etc.

Dass man dies nicht für jedes Futzel-Gen und jeden Transkriptionsfaktor bis in jedes Detail weiß, liegt wieder in der Natur der Sache.
Sdht schrieb:Offiziell sterben jährlich über 400000 personen an direkten folgen von Medikamenten verareichungen.
Woher kommt diese Zahl? Ich möchte gerne die Primärquelle dazu mal sehen. Gelten diese Zahlen für Deutschland, die USA, weltweit? Wer hat sie ermittelt, wie geschah dies. Sind dort alle vermeidbaren Fehler mitdrin. Nur so hingeschmissen bingt diese Zahl gar nichts, es wäre echt knorke von dir, wenn du sie etwas genauer belegen könntest. Bitte die Originalzitation, denn Werbung für dein tolles Buch haben wir ja schon genug hier gemacht.
Sdht schrieb:auf die weise kann es nicht funktionieren, unsere sogenannte Medizin hat norm-werte für die menschen erlassen. Der Cholesterin-Wert darf 200 nicht überschreiten, der blutdruck nicht über 140. Was soll das? -es gibt zig Fälle wo Leute ganz andere Werte haben und gesund leben u trotz alle Behandlungen wieder zurückschlagen, wir alle sind Individuen.
Glaub mir, dass ist den Medizinern hinlänglich bekannt. Deshalb werden ja Studien etc. immer individuell für den jeweiligen Patinten bewertet. Mit ein bißchen Erfahrung, weiß man , was anwendbar ist und was nicht.

Solche Normwerte entstehen ja aus Messreihen und entsprechen meist der Normalverteilung, so wie die Schuhgröße. Kein moderner Arzt behandelt Laborwerte, sondern einen ganzen Menschen. Das wird so auch ganz klar im Studium vermittelt. Man schaut sich immer die ganze Situation an zur Risikostratifizierung, nicht nur den einzelnen Faktor.
Sdht schrieb:Unser Körper steuert von selbst alles was wir brrauchen.
Das stimmt, aber wenn wir krank sind, dann läuft da halt etwas aus dem Ruder und wir brauchen manchmal etwas Hilfe zur Kurkorrektur.
Sdht schrieb:Mit Antibiotika auch zb. erreichten wir gute Wirkung bei der erstenGabe, wenn man davon absieht dass die Darmflora dadurch sehr beeinträchtig wird und das milieu darm durch die enorme ! Säuremenge dieser präparate nachhaltig gestört wird. 80% der Immunabwehr entsteht im Darm, ab der 2. Gabe sinkt die Wirkung schon drastisch u bei der 3. wollen wir garnicht mehr reden. Antibiotikaresistenz!
Da sieht man deutlich, dass du den Vorgang der Resistenz nicht verstanden hast.
Die Darmflora kann man übrigens wieder gut aufbauen.
Und wie man ohne Antibiotika überhaupt eine Chance haben soll ernsthafte Erkrankungen, zum Beispiel eine Meningokokken-Sepsis zu überleben, muss auch noch gezeigt werden.
Sdht schrieb:"Der Erreger ist nichts, das Terrain ist alles."
und der wird durch antibiotika zerstört
Quatsch, beide Aspekte sind wichtig. Aber das Terrain kann so schlecht sein wie du nur willst, ohne Erreger wird es nicht zur Infektionskrankheit kommen.

Der zweite Teil folgt sogleich, mir gehen gerade die Synonyme für Unsinn aus


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

16.06.2013 um 11:49
Sdht schrieb:Medikamente der PHarmaindustrie sind eben unterm strich schlechter als Placebos( die ein nichtzuunterschätzende Wirkung haben), weil diese nebenwirkungsfrei sind
Das kommt natürlich darauf an, welches Medikament du jetzt meinst. Mir fallen hunderte ein, die bei der jeweiligen Indikation nachgewiesen besser wirken als Placebo.
Die Placebowirkung wird allgemein überschätzt. Es gibt nur wenig Material, wo Placebo gegen nichts getestet wird.

Schaut man sich das mal genauer an, haben Placebo allenfalls eine schwache Wirkung bei Schmerzen. Lobgesänge sind wirklich fehl am Platz.

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM200105243442106

Und sie haben sehr wohl Nebenwirkungen, habe ich schon selbst oft beobachtet...
Angstzustände, Erregungszustände, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Benommenheit, Müdigkeit, Schweregefühl, Hitzewallungen, Schwindelzustände, Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, Angioneurotisches Ödem, Urtikaria, Hyperhidrosis, Makulöse und makulo-papulöse Exantheme, Pruritus, Xerostomie, Stomatitis, Geschmackstörungen usw.
Sdht schrieb:und in jedem Fall schlechter als Präparate der Naturheilkunde, die Wirkung ohne Nebenwirkung haben.
Das ist ja wohl ein Witz. Natürlich haben sie Nebenwirkungen. Darüberhinaus müssen sie erst einmal zeigen, dass sie in der jeweiligen Indikation besser sind (Wirkung + Verträglichkeit). Dann sind sie herzlich willkommen.

Hast du irgendeinen Beleg dafür, dass böse Chemie schuld an der erhöhten Inanspruchnahme der Logopädie ist? Mir fallen nämlich spontan noch viele andere Möglichkeiten ein, die auch plausibler sind...
Mehr Bewußtsein für Sprachstörungen bei allen Beteiligten, mehr Leistungsdruck, überfürsorgliche Eltern, zu viel Fernsehen, Computer, zu wenig Kommunikation etc.
Sdht schrieb:Und Imfpungen sind genaus ein Schwachsinn u nur Panik-sowie Geldmacherei, die Cholesterinlüge usw.
Pan_narrans schrieb:Ein befruchtetes Mäuseei entwickelt sich, nachdem die gesagte sog. GEnetik herausgenommen und druch denKern einer Krebszelle ersetzt wurde, zu einer vollkommen krebsfreien Maus.
Interessant, da wäre das Original-Paper auch interessant. Was meinst du mit "GEnetik"? Falls du damit den Zellkern meinst, dann eine Denkfrage an dich:
Was passiert, wenn man den Zellkern ganz herauslässt?
Deswegen erkanken Geimpfte genauso oft, genauso stark wie die Nicht-Geimpften. Es wird argumentiert, dass nachweislich nach ner Imfpung die ANzahl der Antikörper wesentlich erhöht ist, das ist richtig. Das änder allerdings nichts ander fehlenden Wirksamkeit der Imfpung. Hier wird wieder wie immer in der offiziellen Medizin, Quantität u Qualität vertauscht.. siehe LIteratur, links etc.
Au weia, du glaubst tatsächlich den rhetorischen und statistischen Taschenspielertricks von Buchwald und Konsorten?
Halt dich mal an deine eigene Maxime und denk mal selbstständig.

Erkläre mal warum die Infektionszahlen der impfpräventablen Krankheiten dort hoch sind, wo die Impfraten niedrig sind und umgekehrt...

Warum wird bei Epidemien regelhaft die ungeimpfte Kohorte sehr viel stärker betroffen?

Zwei Beispiele:

Coburg (2001/2002): Dort gab es eine Epidemie mit 1284 registrierten Masernfällen. Eine Fall-Kontroll-Studie ergab, dass 89 Prozent überhaupt nicht geimpft waren, acht Prozent lediglich die erste Dosis erhalten hatten und nur bei drei Prozent eine korrekte Impfung vorlag. Komischer Zufall oder?

Oder Indiana 2005. Eine 17jährige Missionarin (ungeimpft) brachte als Urlaubssouvenier Masern mit, steckte bei einer Veranstaltung (inklusive Kontaktpersonen) richtig viele Leute an.
Von den angesteckten waren 94% ungeimpft. Krasser Zufall, schon der zweite...

Das hat zwar alles nichts mit Homöopathie zu tun, aber jeden Blödsinn braucht man ja nicht unkommentiert lassen.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

16.06.2013 um 12:10
Makrophage schrieb:Das kommt natürlich darauf an, welches Medikament du jetzt meinst. Mir fallen hunderte ein, die bei der jeweiligen Indikation nachgewiesen besser wirken als Placebo.
Die Placebowirkung wird allgemein überschätzt. Es gibt nur wenig Material, wo Placebo gegen nichts getestet wird.
Wie soll man den auch ein Placebo gegen nichts testen? Gesundbeten hat schließlich auch einen Placebo-Effekt.


melden
Anzeige

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

16.06.2013 um 12:19
@Taln.Reich
In dem man keine Behandlung mit einer Plazebobehandlung vergleicht.


melden
269 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden