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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie
interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:25
@Interalia
du solltest da mit dem denken beginnen wodurch krankheiten entstehen. viren und bakterien. warum sollten die gleichen bakterien gegen unterschiedliche sustansen anfällig sein?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:27
@interrobang
interrobang schrieb:du solltest da mit dem denken beginnen wodurch krankheiten entstehen. viren und bakterien. warum sollten die gleichen bakterien gegen unterschiedliche sustansen anfällig sein?
Einerseits ja, aber es gibt ja auch Krankheiten, die man sich selbst 'verschuldet' haben könnte.
Den zweiten Satz versteh' ich nicht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:28
@Interalia

Leider ja, eigentlich ist der Gedanke ja sympatisch, jeden Menschen eine individuelle und auf ihn abgestimmte Behandlung zukommen zu lassen, aber so allgemein wie du da startest, macht das keinen Sinn.

Wenn man bei jedem Menschen erste einmal 10000 unsinnige Präparate durchprobiert, bis man das richtige findet, ist es zu spät. Da ist es eben sinnvoller da anzufangen, wo man schon weiß, dass es statistisch den meisten gut hilft. Das dabei manchmal nicht die optimale Behandlung rauskommt, ist klar, aber genau da sollten eben gute Ärtze optimieren.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:31
@intruder
intruder schrieb:
Leider ja, eigentlich ist der Gedanke ja sympatisch, jeden Menschen eine individuelle und auf ihn abgestimmte Behandlung zukommen zu lassen, aber so allgemein wie du da startest, macht das keinen Sinn.
Es macht zumindest dahingehend 'mal Sinn, dass man darüber nachdenkt.
Ist doch auch ein Sinn von Diskussionen...
intruder schrieb:
Wenn man bei jedem Menschen erste einmal 10000 unsinnige Präparate durchprobiert, bis man das richtige findet, ist es zu spät. Da ist es eben sinnvoller da anzufangen, wo man schon weiß, dass es statistisch den meisten gut hilft. Das dabei manchmal nicht die optimale Behandlung rauskommt, ist klar, aber genau da sollten eben gute Ärtze optimieren.
...müsste theoretisch ein Mensch, der sich selbst gut kennt und über alles gründlich informiert, nicht selbstständig wissen können, was für ihn das geeignetste wäre?
Das Ärzte weiterforschen und Dinge optimieren steht dabei außer Frage und ist auch nicht konträr dazu, eben nur hinsichtlich der Herangehensweise, dass man für bestimmte Krankheiten ein Mittel 'für alle' finden muss und überhaupt kann.


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:31
@Interalia
welche krankheiten sind selbstverschuldet?
der zweite satz ist ganz einfach:
sagen wir du hast krankheit x und ich auch.
die krankheit x wird vom bakterium y verursacht.
warum sollte gegen dieses bakterium y bei dir medikament z und bei mir medikament h wirken und nicht bei beiden dasselbe?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:35
@Interalia

Wenn es um einen Schnupfen geht, ja. Wenn es um etwas geht, was nicht alltäglich ist, kommst du mit Wadenwickeln und einer Fleischbrühe eben nicht mehr dagegen an ;)


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:37
@Interalia
Würde es dir reichen, wenn jemand sagt xy hat mir geholfen, um es selbst auszuprobieren.
Soll das vielleicht die Arzneimittelprüfung der Zukunft werden?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:41
@interrobang
interrobang schrieb:
welche krankheiten sind selbstverschuldet?
Ist schwierig.
Eventuell Depressionen, vieles an psychischem Leiden, vielleicht auch sowas wie Rückenschmerzen, durch das jahrelange Ausüben einer zu schweren Arbeit oder einige Atemprobleme, aufgrund von unterdrückter Nervosität, unruhigem Schlaf,... Wäre vielfältig und eben vll. auch bei Jedem zu gewissen Teilen anders.
"Selbstverschuldet" ist vll. nicht ganz das richtige Wort, eher dahingehend, dass man es nicht früh genug erkannt hat, dass manches Verhalten Einem zukünftig schaden könnte und fehlende Vorbeugungen, Reflektionen davon.
interrobang schrieb:
sagen wir du hast krankheit x und ich auch.
die krankheit x wird vom bakterium y verursacht.
warum sollte gegen dieses bakterium y bei dir medikament z und bei mir medikament h wirken und nicht bei beiden dasselbe?
Wenn man das Bakterium fest identifizieren kann, ist die Schlussfolgerung, dass bei beiden der gleiche Wirkstoff wirken könnte, logisch. Vielleicht hängt das Bakterium ja aber bei einer Person noch mit anderen Faktoren zusammen, die bei der zweiten Person nicht so da sind.

@intruder
intruder schrieb:
Wenn es um einen Schnupfen geht, ja. Wenn es um etwas geht, was nicht alltäglich ist, kommst du mit Wadenwickeln und einer Fleischbrühe eben nicht mehr dagegen an ;)
Könnte man das, was nicht alltäglich ist, vll. im Vorfeld erkennen und garnicht erst so weit und vorallem negativ ausarten lassen? Da knüpfte der Gedankengang an, mit der Psychosomatik.

@emanon
emanon schrieb:
Würde es dir reichen, wenn jemand sagt xy hat mir geholfen, um es selbst auszuprobieren.
Soll das vielleicht die Arzneimittelprüfung der Zukunft werden?
Ich würde es mir zumindest anhören und vergleichen, in weit es mir evtl. ebenfalls helfen könnte.
Da wird's eben auch kritisch, da man ja nicht genau weiß, ob man es sich einredet oder Dinge verdrängt, die nebenher trotzdem entstehen könnten. Ich denk' mir aber auch, dass wenn es sich wirklich gut anfühlt, kann es nicht ganz verkehrt sein...
( Sowas öffnet natürlich Quacksalbern die Tür, deswegen ist das individuelle und richtige Abwägen das Wichtigste daran, in wie weit man 'was "ausprobieren" möchte z.Bsp. )


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:46
@Interalia
Ein Beispiel
Hunderte sagen dass es funktioniert.
Hunderte sind schon so geheilt worden (zumindest wenn man den Aussagen Glauben schenkt).

Es gibt ein Video auf Youtube (eigentlich schon nicht mehr zu toppen).



Möchtest du dir so Nierensteine, den Blinddarm o. Ä. entfernen lassen?
Wenn nicht, warum nicht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 14:47
@Interalia

Nein, wenn du dir einen einfachen Virus einfängst , dann fängst du dir den ein. Du kannst natürlich allen Ansteckungsgefahren aus dem Weg gehen und dich einschließen. Manche Krankheiten kann man auch durch sein Verhalten entgegenwirken. Grundsätzlich gibt es eine aber so viele Einflussgrößen, dass man eben nur die Wahrscheinlichkeiten verringern kann, auf andere größen hat man keinen Einfluss.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 15:01
@emanon
emanon schrieb:
Möchtest du dir so Nierensteine, den Blinddarm o. Ä. entfernen lassen?
Ich kann das Video gerade nicht gänzlich ansehen.
Geht es um Massagetechniken? Was machen die da?
Wenn es aber Hunderten scheinbar wirklich geholfen hat, wäre es doch gut...
Ich würde wahrscheinlich trotzdem einen erfahrenen Arzt bevorzugen.
Wobei mir jetzt wieder die Frage aufkommen würde:
Könnte man seinen bspw. Blinddarm mit bewusster oder individuell abgestimmter u.a. "Gedankenstimmulation" oder auch ritueller, spiritueller Herangehensweise beeinflussen, bis hin zu heilen oder sind manche körperlichen Prozesse und Verläufe ab einem bestimmten Punkt "von innen heraus" wirklich eindeutig nicht heil- und erreichbar?

@intruder
intruder schrieb:
Manche Krankheiten kann man auch durch sein Verhalten entgegenwirken. Grundsätzlich gibt es eine aber so viele Einflussgrößen, dass man eben nur die Wahrscheinlichkeiten verringern kann, auf andere größen hat man keinen Einfluss.
Woher weiß man sicher, in weit man individuell was entgegenwirken kann und in weit es nicht vielleicht doch Einbildung sein könnte? Wirkliche Beweise kann man da glaub' ich nicht erbringen, außer man dokumentiert den Krankheitsverlauf und die eigenen "mentalen Übungen" dazu.
Könnte man im Falle der Funktionalität, da nicht dann auch Stück für Stück andere Größen miteinbeziehen?


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 15:09
@Interalia
Google mal unter "psychic surgery".
Auf den Philippinen operieren solche Geistheiler ohne Anästhesie und Skalpell.

Was die "Gedankenstimulation" angeht, wie willst du was stimulieren, wenn du noch nicht einmal weiss, was genau deine Krankheit verursacht hat?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 15:10
Es gibt keine Sicherheit. Das ganze Konzept ist ein Trugschluss. Beweisen kann man daher auch auf individueller Basis nichts, nur anhand von statistischen Auswertungen und standardisierten Tests eine Prognose erstellen. Aber Sicherheit gibt es nicht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 19:23
@emanon
emanon schrieb:Google mal unter "psychic surgery".
Auf den Philippinen operieren solche Geistheiler ohne Anästhesie und Skalpell.
Stimmt. Solche Arten der "Wunderheilung" gibt es in vielen Ausführungen, auch ohne Operationen - teilweise auch mit einem einschneidenden, u.a. tranceartigen Zustand gekoppelt, der angeblich so dermaßen viel bewirken kann, dass die Krankheit eines Menschen tatsächlich verschwindet.
Mit dieser Aussage distanziere ich mich von dem Support von Quacksalbern und frage mich gleichzeitig, stimmt das eigentlich wirklich, dass es demnach möglich wäre, aus der Psyche heraus, sogesehen, den Körper zu heilen...?
( Und könnte man das ebenfalls zur Homöopathie gezählt werden? Ist ja sowas wie ein Mix aus Psychologie, Psychosomatik, evtl. Esoterik, Naturheilkunde,... )

@intruder
intruder schrieb:Es gibt keine Sicherheit. Das ganze Konzept ist ein Trugschluss. Beweisen kann man daher auch auf individueller Basis nichts, nur anhand von statistischen Auswertungen und standardisierten Tests eine Prognose erstellen. Aber Sicherheit gibt es nicht.
Solange es keine Abzocke, keine offensichtliche Quacksalberei, anderweitige Manipulation oder mit extremen Nebenwirkungen verbunden ist, wäre das doch eigentlich ideal...


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 19:34
@Interalia
Interalia schrieb:und frage mich gleichzeitig, stimmt das eigentlich wirklich, dass es demnach möglich wäre, aus der Psyche heraus, sogesehen, den Körper zu heilen...?
Nein. Nur weil ich es will wächst einen amputierten kein neuer arm.
Interalia schrieb:Und könnte man das ebenfalls zur Homöopathie gezählt werden?
Nein.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 19:43
@interrobang
interrobang schrieb:
Nein. Nur weil ich es will wächst einen amputierten kein neuer arm.
Ist ja auch 'n extremes Beispiel.
Aber wer weiß? :D
Du könntest es ja 'mal versuchen, solange es niemanden zusätzlich Schaden zufügt - vielleicht gibt es ja irgendeine connectbare Superenergiewelle, auf der das möglich ist. :D

Aber nein, im Ernst, wie erklärst Du Dir solche "Wunderheilungen"? Zufall? Vortäuschung?
...oder vielleicht einfach manchmal wirklich möglich?

Und in welche Kaste gehören die?


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 19:45
@Interalia
Interalia schrieb:Und in welche Kaste gehören die?
Is mir offen und ehrlich gesagt scheissegal. Es gehört nicht zum thema. Geh in den Esoterkbereich oder den Religionsbereich und frag da nach.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 19:45
@interrobang
interrobang schrieb:Is mir offen und ehrlich gesagt scheissegal. Es gehört nicht zum thema. Geh in den Esoterkbereich oder den Religionsbereich und frag da nach.
Uh...
Okay. (:


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 20:27
@Interalia
Geistheilung hat mit Homöopathie nichts zu tun.
Heilen kann ich zwar nicht, aber Brustvergrösserung durch Handauflegen ist ja auch nicht schlecht, oder.
Bei Bedarf PN an mich.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.11.2013 um 20:54
@emanon

Nicht'mal im weitesten Sinne?

Danke für das Angebot, aber ich glaube ich bin mit der Technik selbst bestens vertraut. ;)


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