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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie
rockandroll
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.05.2014 um 19:52
@Donnerkeil
jo, also jetzt hab ich zwo gelesen und eine teilweise Wirksamkeit wurde darin bestätigt. Nicht alle Anwendungsgebiete seinen gleich erfolgversprechend, aber manche schon.

Klingt doch gut^^


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Donnerkeil
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.05.2014 um 19:53
Finden Sie? Ich denke, probieren Sie es aus, ob es Ihnen hilft. ABER, bei einem Arzt nicht bei einem Heilpraktiker oder ähnlichen Pfuschern.


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.05.2014 um 19:55
@Donnerkeil
das klingt vernünftig..


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Donnerkeil
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.05.2014 um 20:30
Ich möchte für alle, die noch immer Zweifel daran hegen, ob das Heilpraktikertum tatsächlich so kritisch zu bewerten ist einige Links setzen, mit der Bitte sich diese wenigstens mal anzusehen:

http://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/01/21/heilpraktiker-homoopathen-und-ihr-schamloser-angriff-auf-die-pressefre...

Bitte die Sublinks beachten.

Dass nicht einzelne Heilpraktiker das Problem sind, sondern der Stand selber ist schon daran zu erkennen, dass der Der Bund Deutscher Heilpraktiker e. V. seine Mitglieder zu verbalen Kanonaden gegen Bublath aufruft, weil dieser kritisch, ABER NICHT INHALTLICH FALSCH berichtet hat.

Im Link befindet sich auch der Beitrag von Bublath. Da kann sich jeder selber ein Bild machen. Es ist sehr zu empfehlen.


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.05.2014 um 20:34
@Donnerkeil
das klingt allerdings dann wirklich schon wieder nach hässlicher Politik und Geldmacherei


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Donnerkeil
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.05.2014 um 20:38
Alternativmedizin, besonders, wenn sie von Nichtmedizinern ausgeübt wird ist nix anderes, als ein Geschäft mit dem Leid, den Sorgen, den Nöten hilfsbedürftiger Menschen.

Und Heilpraktiker, wie gesagt sind keine Mediziner. Streng genommen sind die nichts, weil das ja nichtmals ein Beruf ist. Die Leute haben großteils völlig falsche Vorstellungen davon, was Heilpraktiker sind und machen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.05.2014 um 23:37
Finde auch, das Konzept "Heilpraktiker" ist ein staatlicher sanktionierter Schwachsinn. Alle Qualitätsmerkmale der EBM sind in dem Bereich plötzlich irrelevant. Ich bin auch sehr lange davon ausgegangen, dass dahinter eine fundierte medizinische Ausbildung steckt. Es scheint aber zumindest eine Liste zu geben, was diese Pseudomediziner nicht behandeln dürfen. Dies betrifft wohl alle wirklich bedrohlichen Erkrankungen.

Jaja der Bublath, leider ist der nicht mehr im TV zu sehen. Hat sich immer gerne mit Esos und Pseudowissenschaftlern angelegt. Ist scheinbar in unserer konsensverliebten Medienlanschaft nicht mehr ganz so attraktiv.


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Donnerkeil
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 07:46
Naja, einiges dürfen die nicht behandeln. Das stimmt schon Dazu zählen auch (einige?) Geschlechtskrankheiten. Wenn ich schon in dem Video vom Bublath sehe, wie das so einer von denen diese Nadel im Rücken des Patienten versenkt... Keine erkennbaren Hygienemaßnahmen...nix. Und das gerade am Rücken.

Analog dazu, wenn man eine Spinalanästhesie setzt, dann sind die Nadeln zwar ähnlich lang und gehen auch tief, aber da wird vorher ausgiebig desinfiziert, abgeklebt und unter sterilen Bedingungen gearbeitet.

Von all dem ist dort nix zu sehen. Ich denke, dass es neben medizinischen Kenntnissen auch ganz klar an ganz grundsätzlicher Hygienebewusstheit und an Fertigkeiten mangelt. Wenigstens stützt er sich am Rücken des Patienten ab, statt es freihändig zu machen.

Dennoch, wenn schon bei einem Sekundenausschnitt Dinge auffallen, die zweifelhaft sind dann spricht das schon Bände.

Die Mutter einer Freundin von mir hat 10tausende an verschiedene Heilpraktiker in NRW verschwendet. Von jedem andere Diagnosen, von keinem eine richtige. Entsprechend keine wirksame Therapie, dafür Therapieverschleppung. Einige von denen redete ihr Tumore ein, teilweise wurde aktiv von der "Schulmedizin" abgeraten usw.

In einer Reportage sah ich eine Heilpraktikerin, die einen Vortrag hielt. Diese riet auch von medizinischer Behandlung ab. Auf die Frage, was sie bei einer Blinddarmentzündung empfehle kam als Antwort man könne dies problemlos mit Homöopathika behandeln. Diese Frau hat sicherlich nie ein akutes Abdomen gesehen. Auch bei Krebs riet sie, wenn man denn gesund werden wolle von der "Schulmedizin" ab. Und diese Frau, obwohl sie offensichtlich eine Gefährdung für ihre Kunden darstellt und auch schon welche geschädigt hat "praktiziert" völlig unbehelligt - schreibt sogar Bücher.

Wie @Konfuse geht es ganz vielen Menschen. Kaum einer weiß, was da hinter den Kulissen wirklich abgeht, deshalb wünsche ich mir hier vor allem Aufklärung. Ich denke, wer weiß, was da tatsächlich abgeht wird Heilpraktiker ehr (und völlig zu Recht) meiden.

Natürlich gibt es auch Mediziner, die besser Schuster geworden wären, gar keine Frage. Das macht die Heilpraktiker aber nicht besser. Schon gar nicht können einzelne Fehler einzelner Leute gegen die Unzulänglichkeiten eines ganzen Standes aufgewogen werden.


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:00
@Donnerkeil
ich war nämlich letzes Jahr tatsächlich mal dabei, als meine kleine Tochter beim Ostiopathen eine Behandlung genoss, und fand das soweit ganz harmlos.. das wurde auch von der Hebamme epfohlen und ich fand es nicht weiter besorgniserregen. Hätte ich aber gesehen, was du hier beschreibst, würde ich vllt sogar im Zorn der Dame ohne mit der Wimper zu zucken ihre lange, verkeimte Nadel in den Hals rammen. Ich kenn wirklich keinen Spaß, wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht.

..und so viel grundlegendes Verständnis für die Medizin muß auch jeder Patient mitbringen, wenn er zu jemandem geht, der an einem irgendwelche Eingriffe vornehmen will, dass er in der Lage ist groben Pfusch auf den Ersten Blick zu erkennen


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:19
ps:
klingt vllt etwas übertrieben, aber ich betrachte es als Notwehr, und die Schreibe hier soll als Warnung für alle Kurpfuscher dienen. Es gibt ne menge unversöhnliche Rocker da draußen, also Obacht ;)


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Donnerkeil
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:24
@rockandroll


Bevor man sich selbst unglücklich macht, lieber vorher informieren und immer ruhig Blut. Wer wütend ist denkt nicht.

Es ist eigentlich ganz einfach: Informieren Sie sich im Vorfeld.
Seien Sie bei allem auf der Hut, was Alternativmedizin ist. Sie müssen nicht grundsätzlich meiden, aber gerade hier wenigstens sehr sehr wachsam sein.

Meiden Sie unbedingt Nicht-Mediziner bzw. Leute, die andere Leute behandeln ohne Ärzte zu sein.

Damit ist man, denke ich schon auf einem guten Weg.


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emanon
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:25
Heilpraktiker kann jeder werden, der am Boden liegen kann ohne sich irgendwo festhalten zu müssen. Irgendeine Ausbildung ist meines Wissens nicht vorgeschrieben (auch keine medizinische), lediglich ein Prüfungstermin beim Gesundheitsamt. Dann noch einen Fuffi investiert für ein schönes Schildchen am Hauseingang und ab geht die Luzi. Die Ausbildung jeder Verkäuferin bei KIK ist umfangreicher (3 Jahre) und da geht es sich im Höchstfall mal um eine Hose für 20 Euro.

Bin schon jetzt gespannt wann die Heilpraktiker die Zahnmedizin entern. Eine Bohrmaschine haben wohl die meisten im Keller und warum sollte man Füllungen nicht auch mal aus Bohnenkraut machen bzw. Brückenversorgungen aus Weidenrinde?
Richtig spannend wird es dann aber wenn der Zahnheilpraktiker bei Osteotomie oder Extraktion die Kieferhöhle öffnet und sie dann, eigentlich ist er ja gelernter Klempner, mit Chlorix spült.
Ob dann mal darüber nachgedacht wird Ungelernte an Menschen rumpfuschen zu lassen?


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Donnerkeil
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:28
Nein, wird nicht. Es hat bereits Todesfälle durch Heilpraktiker gegeben. Schwere Schäden sowieso.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:33
@rockandroll
rockandroll schrieb:ch war nämlich letzes Jahr tatsächlich mal dabei, als meine kleine Tochter beim Ostiopathen eine Behandlung genoss, und fand das soweit ganz harmlos.. das wurde auch von der Hebamme epfohlen und ich fand es nicht weiter besorgniserregen.
Doch hoffentlich nicht das "KISS-Syndrom"?

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-64628305.html


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:36
@Perihadion
ne, die Geburt war etwas kompliziert, und die haben an der Kleinen ganz schön rumgezogen, so wie ich das mitbekommen hab, wodurch dann gewisse Spannungen im Oberkörper entstanden sind, die aber rausmassiert werden konnten

keine weiteren Probleme soweit :)


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Donnerkeil
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 08:39
http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/gefaehrliche_heilpraktiker.html

Schauen Sie sich diesen Beitrag des zdf-Magazins "Kontraste" an.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.05.2014 um 23:37
Kleiner Trost am Rande: Vor ca. einem Jahr hat bei mir um die Ecke eine Heilpraktikerin eine "Praxis" eröffnet. Mittlerweile ist der Laden wieder geräumt. An der mangelnden Werbung konnte es kaum gelegen haben, die war kaum zu übersehen. Vll. ist der Markt ja bereits mit BS gesättigt und kann nicht jeden selbsternannten Heiler mehr aufnehmen. Vll. liegt es auch ein wenig daran, dass sich ganz langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass Gesprächstherapie noch nicht mal Warzen heilen kann.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

16.05.2014 um 02:07
Das Schlimme ist doch, dass viele von den Typen ihren eigenen Mumpitz glauben und zig Tausende in irgendwelche Seminare investieren, was sie wiederrum dazu zwingt möglichst viele ihrer Patienten mit ihrem Mumpitz zu überschütten.

Machst Du das mit Zeitschriften oder Fruchtsäften wirst Du als Drücker oder als Schneeballsystem abgewatscht (völlig zu Recht), machst Du das mit dem krebskranken Max juckts in Deutschland kein Schwein.

Hauptsache wir gelten weiterhin als tolerant und weltoffen ohne zu kapieren, dass die eigentliche Wurzel dieser übermäßigen Verbreitung in dem wahnhaften Bestreben verrückter "Herrenmenschen" liegt, die unbedingt eine eigene Medizin haben wollten.....


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lernender
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.05.2014 um 01:10
Evidenzmediziner die sich über alle anderen Menschen stellen und die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinen sollten ihre Pillen und OP's am eigenen Leibe erfahren, indem sie bei jedem Wehwehchen etwas davon zu sich nehmen.
Viel Spass beim Alt-Aussehen.
Bei mir hilft Phosphorus D4 wenigstens gegen alle möglichen durch "Vergiftungen" entstandenen Probleme (Nahrungsmittelunverträglichkeiten), Die D30 tut s dann allerdings genauso.
Andere Beschwerden werden dadurch zu meinem Leidwesen aber schlimmer, man muss, wenn man gesund werden oder bleiben will, auf Ängste verzichten und lieber etwas aushalten.

Lieber sterbe ich, als Evidenzmedizin an mich heranzulassen - das gilt auch für meine Kinder.


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terrorblade
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.05.2014 um 01:20
ich glaube an die selbstheilungskräfte meines körpers und wurde noch nie enttäuscht.


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