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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.096 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Globuli, Homö-bashing, Natalie Grams

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 13:48
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen. Da will der Bund der katholischen Ätzte Homosexualität mit Homöopathie heilen. Die Nachricht ist zwar schon etwas älter, aber ich denke sie werden dieses Konzept immer noch anwenden. Ich frage mich, wie kommt man auf solche Ideen den Menschen, die wegen ihrer Neigung verunsichert sind noch so einen Quatsch zu erzählen und sie in eine vermeintliche Lösung zu geben, die in ihnen ernste psychische Probleme auslösen könnte? Sie werden nur dazu beitragen, dass der behandelte sich in vermeintlicher Sicherheit wiegt und er aber eines Tages merken wird das er sich nur selbst geleugnet hat und am Ende vermutlich in eine Therapie muss, da er auf Grund der angeblichen Behandlung nur einen seelischen Schaden zu sich getragen hat. Wer schon mal versucht hat gegen sich selbst zu kämpfen weiß was passiert, wenn man es immer und immer wieder unterdrückt.
http://scienceblogs.de/bloodnacid/2011/06/02/eine-kraft-zum-bosen/

Wie wäre es, wenn sie die Menschen nicht einfach in Ruhe lassen und ihr Leben leben lassen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 13:57
kusamak schrieb:Kann es sein, dass gerade bei Frauen Homöopathie so beliebt ist?
Das scheint ganz allgemein bei Esoterik der Fall zu sein.
C.Courts hat hierzu mal was getextet.
http://scienceblogs.de/bloodnacid/2012/11/29/warum-befallt-esoterik-vor-allem-frauen/
(falls dieser Link jetzt auch wieder nicht mag, dann war's das mit Links von meiner Seite)

Die angeg. Quellen sind mir zwar nicht bekannt, doch es klingt plausibel was Courts da von sich gibt.

Zum Hebammen-Irrsinn haben wir hier vor Monaten (Jahren?) schon einiges geschrieben und seltsame Stilblüten gesammelt. Das solltest du relativ leicht finden können.

Generell spricht der ganze Esokram wohl eher die Frauen an. Was aber nicht bedeutet, dass die Herren der Schöpfung die Vollchecker schlechthin und immun gegen Hirnrost aller Art wären. 'Echte Kerle' stehen halt eher auf Wundermaschinen, Eso-Technology, Stahlnägel im Tank, Magneten an Wasserleitungen ect pp.
Auch Ursula Caberta, ehem Sektebbeauftragte, vertritt diese Ansicht in ihrem Buch "Schwarzbuch Esoterik". Entsprechende Vorträge von ihr finden sich auf einschlägig bekannten Videoportalen (da wo das echte Wissen Zuhause am sein ist)
@kusamak


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 14:04
@Yotokonyx

Damit Homöopathie wirken kann muss ja ersteinmal etwas gefunden werden, was die Krankheit "auslöst".

Mir stellt sich jetzt die Frage, was hat die katholische Kirche gefunden, das Homosexualität auslöst?

Hmm, was haben alle Priester gemein?

Sie haben die Bibel gelesen!

Zerschnippelt und verschüttelt die Kirche jetzt Bibeln um damit Homosexualität (und Pädophilie) zu heilen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 14:12
@kalamari

Vielleicht kann man auch Statuen vom Christkind oder die unsäglichen dicken, nackten Babyengel zermahlen und verschütteln...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 15:04
kalamari schrieb:Mir stellt sich jetzt die Frage, was hat die katholische Kirche gefunden, das Homosexualität auslöst?
Ich würde sagen, dass die Natur das auslöst. Also müsste man einfach nur Wald in die Mittel machen, um es heilen zu können. Aber man wird feststellen, dass man etwas natürliches nicht heilen kann.
Außerdem, fördert Zucker auch noch die Sexualität da manche Menschen vom Zucker mehr Energie bekommen. :troll:


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 15:06
kusamak schrieb:Kann es sein, dass gerade bei Frauen Homöopathie so beliebt ist?
100%
Gerade heute wieder eine Frau in der Bahn gesehen mit dem "Natur und heilen"-Heftchen... -.-
wuec schrieb:Das scheint ganz allgemein bei Esoterik der Fall zu sein.
Wollte ich auch gerade schreiben.

Frauen und gerade übereifrige Mütter mit Gesundheitswahn springen auf Homöopathie/Esoterik an.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 15:07
Was nicht verwunderlich ist, da seitens der BIO/ÖKO-Lobby alles in Bewegung gesetzt wird, dass junge Mütter völlig verunsichert werden.


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10.03.2015 um 15:10
@kalamari
Genau, aktuell sind es ja die Impfleugner, die Rabatz machen...


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kusamak
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 15:15
@kalamari
kalamari schrieb:Was nicht verwunderlich ist, da seitens der BIO/ÖKO-Lobby alles in Bewegung gesetzt wird, dass junge Mütter völlig verunsichert werden.
Ich vermute, dass die H. mittlerweile schon denselben Stellenwert hat wie die tradierten Offenbarungsreligionen. Dauert nicht mehr lange, dann gehört das Schütteln genauso wie das tägliche Vaterunser zum Ritus.

Nur so ist zu erklären weshalb weshalb ansonsten vernunftsoriente Menschen an H. glauben.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 15:28
kusamak schrieb:Dauert nicht mehr lange, dann gehört das Schütteln genauso wie das tägliche Vaterunser zum Ritus.
Nicht solange die Katholen was zu sagen haben. Schütteln verboten, wird man blind von.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 15:32
Die schütteln kleine Kinder.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 15:58
wuec schrieb:'Echte Kerle' stehen halt eher auf Wundermaschinen, Eso-Technology, Stahlnägel im Tank, Magneten an Wasserleitungen ect pp.
Auftriebskraftwerke nicht zu vergessen! In den GAIAer-Bastel-Workshops (ein Verein ürbigens, in dem auch schicke esoterische Themen - Neue germanische Medizin u.ä. - zu finden sind) finste nur Männer und keine/kaum Frauen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 16:06
HiFi und Audio ist der Esoterikbereich der Männer.

Da müssen Spezialkabel her mit Spezialsteckern für spezielle Lautsprecher mit Spezialröhren damit man über einen speziellen Tonarm mit Spezialnadel versiffte Schallplatten aus Vorkriegszeit hören kann.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 16:07
Granderwasser und so, das ist Frauensache.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 16:31
Ich finde die Idee gut! Wenn die Kirche danach die Schwulen(Ich hoffe das ist im Moment der politisch korrekte Ausdruck) in Ruhe lässt, soll sie denen doch dieses Wässerchen verschreiben. Nur was man nach Hahnemann("ähnliches mit ähnlichem") da rein tut, würde mich auch mal interessieren. :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 17:50
In diesem Artikel wird erklärt, ob Homöopathie für ein Kleinkind geeignet ist. Es wird zu dem Entschluss gekommen, dass Globuli sich besonders gut für kleine Kinder eignet, da sie kaum Nebenwirkungen haben und keine starken Stoffe beinhalten. Jedoch finde ich es bedenklich, dass es auf einer Seite für Mütter steht, die untern anderem Erziehungstipps gibt.

http://www.netmoms.de/magazin/gesundheit/homoeopathie/homoeopathie-fuer-dein-kleinkind/?icn=related-articles_inline


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10.03.2015 um 17:51
@Yotokonyx
Die Seite kenne ich, da wird auch ab und an MMS für Kinder empfohlen...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.03.2015 um 22:47
@froulein
froulein schrieb:die Zufallsentdeckung der chinesischen Wissenschaftler über die Fullerene ist ein weiterer entscheidender Schritt, um die Wirksamkeit der Homöopathie wissenschaftlich zu erklären. So erläuterte der britische Arzt und Leiter des Royal London Homeopathy Hospital, Dr. med. Peter Fisher: „Das Ergebnis beweist zwar noch nicht die Homöopathie, aber es stimmt mit dem überein, was wir vermuten, und ist daher sehr ermutigend.“

Vor allem die Tatsache, dass die Zusammenlagerung der Moleküle bei stärkerer Potenzierung für mehrere, nicht miteinander verwandte Substanzen nachgewiesen sei, weise daraufhin, dass das Wasser als Lösungsmittel der verantwortliche Faktor sei.
Das löst aber auch nicht das Problem mit der Urtinktur-Knappheit in der Homöopathie und wirft dazu noch neue Probleme auf, denn wenn die Wirkstoffmoleküle beim verschütteln stark klumpen, dann hast du eben wenige Bereiche mit sehr viel Wirkstoff und eben sehr viele mit gar nix drin.
Das läuft dann darauf hinaus, das man sehr starke Schwankungen bei der Wirkung von Homöopathika sehen müsste und außerdem gäbe es die Gefahr einer Vergiftung bei stark toxischen Urtinkturen.
Alles in allem kein sehr stabiler Strohhalm für die Homöopathen.

@kalamari
kalamari schrieb:Da müssen Spezialkabel her mit Spezialsteckern für spezielle Lautsprecher mit Spezialröhren damit man über einen speziellen Tonarm mit Spezialnadel versiffte Schallplatten aus Vorkriegszeit hören kann.
Jupp, da gab es vor einigen Jahren auch mal nen CD-Entmagnetisierer für schlanke 600€, wenn ich mich recht entsinne. Man kann sich gut vorstellen, welche enorme Wirkung das entmagnetisieren bei einem optischen Datenträger auszulösen in der Lage sein muss... :D

mfg
kuno


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

11.03.2015 um 00:17
@RoseHunter
Nein, meine schwer kranke Tante verabreichte sich die Spritzen nicht selbst, sondern die Ärztin (eine Bekannte aus dem Dorf) kam vorbei.
Wirkungen oder Nebenwirkungen konnten wir natürlich bei der Schwere der Krankheit nicht beurteilen, da es vielfältige Symptome und mehrere Faktoren für die vorübergehende Verbesserung des Zustandes gab. Das Absetzten der Spritzen hatte aber keine spürbare Veränderung des Zustandes zur Folge, außer dass der Stress wegen des Gepiekses wegfiel.
ich würde jede Art der Therapie nur bei begründeter Indikation ausführen,
Wenn es eine konkrete Symptomatik und Indikation gibt und einen Behandlungsbedarf, sollte man doch eher zu einem Mittel greifen, das eine nachgewiesene Wirkung (pus vielleicht Placebowirkung) hat?
Also die Gefahr, durch H. in die Heroin- oder Valiumsucht zu rutschen halte ich für eher gering, zumal die Anhänger der H. tendenziell ja kritisch gegenüber allzu leichtfertigem Medikamentenmissbrauch sind.
Und genau das erlebe ich eben anders: Arnikakügelchen in jeder Stresssituation, oder auch wenn das Kind nur mal hingepurzelt ist, Globuli zum Einschlafen und für irgendwelche "kritischen" Entwicklungsphasen, gegen Stress in der Schule und so weiter ....
Homöopathika kann man ja nicht missbrauchen, nicht überdosieren, haben angeblich keine Nebenwirkungen ... halt mal ...
Für mich ist H. kein Placebo, aber dennoch ist es so, dass auch bei reinen Placebostudien massive Nebenwirkungen auftreten. Das ist tatsächlich der Fall.
Ich dachte, Homöopathika haben angeblich keine Nebenwirkungen? :D
kalamari schrieb:Ich denke, dass die Zu- oder Abneigung zu bestimmten Verfahren, Krankenhäusern, Ärzten sehr stark von subjektiven Faktoren abhängt.
Es gibt da zwar immer wieder sogenannte unabhängige Tests, aber man darf zweifeln, dass die tatsächlich immer unabhängig sind.
Damit könntest Du aber jede Studie als ungültig erklären, indem Du pauschal an ihrer Unabhängigkeit zweifelst.
Mein Vater nahm an einer Studie der Uniklinik Hannover zur Patientenzufriedenheit und einer zu seiner Chemotherapie teil. Da ging es vor allem um subjektive Wahrnehmung, Wohlbefinden, Appetit u.s.w..
Umgekehrt gibt es Berichte von Menschen, die sich schon sehr viel besser fühlen, nachdem sie geröngt wurden.
Ja, und auch von solchen, denen eine Knie-OP nur vorgetäuscht wurde, und die sich prompt besser fühlten.
Placeboeffekte funktionieren eben auch zuverlässig in der Evidenzbasierten Medizin, wie Du ja auch am Beispiel Deiner Oma zeigtest.
FF schrieb:
Nach wie vor bin ich allerdings der Meinung, dass die Placebowirkung in vielen Fällen zumindest einen Versuch wert ist. Die alten Omas im Dorf wären vermutlich mit regelmäßiger ärztlicher Zuwendung und Globuli auf lange Sicht besser zurecht gekommen als mit der Psychopharmaka-Sucht.

RH: Diese Sicht kann ich verstehen und ich kann sie unterstützen (allerdings ist sie medizinethisch umstritten).
Seit wann das? Wenn es keine klare Diagnose gibt außer "Trübsal wegen Einsamkeit", dann kann man entweder den guten alten "Klosterfrau Melissengeist" (Kräuterschnaps) empfehlen (hilft auch gut bei Alkoholismus ... :troll: ), die Dame auf Kur schicken (damit sie mal aus dem Trott und auf andere Gedanken kommt ...), Psychopharmaka verschreiben (die blödeste Idee), oder eben erstmal regelmäßige ärztliche Zuwendung und ein harmloses Placebo einsetzen. Wenn eine alte Dame dann psychische Abhängigkeit von Globuli zeigt, wird das zu verkraften sein - auch medizinethisch.


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RoseHunter
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

11.03.2015 um 08:44
@kalamari
kalamari schrieb:Nein, ich gehe hierbei nicht von Unfähigkeit aus sondern "Cherrypicking", wie es @RoseHunter bereits vorgeführt hat.

Es wird einfach stark selektiv nach Passagen und Textschnippseln gesucht, die das eigene Weltbild unterstützen, wobei alles, was dem widerspricht bewusst ignoriert wird.
Lieber kalamari, ich finde es nicht nett, was du machst.
Ich hatte mich von dem Text - ich schrieb, explizit, dass ich in der Kürze keinen besseren gefunden habe - distanziert und diese Distanzierung dann noch einmal erneut gepostet.

Ich bitte dich, das zurückzunehmen.


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