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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie
Kotknacker
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 04:12
@Fraukie
Danke für den detailierten Bericht. Endlich mal jemand der aus der beruflichen Praxis etwas schildert.
Fraukie schrieb:Ich selbst wende übrigens ab und zu Globuli als Placebo an, wenn ich den Eindruck habe, dass die Nervosität und Unsicherheit des Besitzers meine Behandlungs- oder Trainingserfolge an seinem Tier schmälert.Ich verkauf dazu Globuli in schicken Glasröhrchen mit bunten Etiketten die ich selbst gestalte und die in Aufschrift und "Design" dem jeweiligen Tierhalter suggerieren es sei GENAU das, was er braucht.Die Wirkung dieser Globuli war interessanterweise nicht so überwältigend, als ich sie zu Anfang zum Selbstkostenpreis (kaum 1€ für so ein Glasröhrchen mit Globuli drin) abgab. Beeindruckende Erfolge erzielen meine Globuli erst, seit ich sie mit 10 € berechne.Diese 10 € ziehe ich zum Ende der Behandlung als Rabatt von der Rechnung ab. In dem gleichen Gespräch kläre ich meine Kunden auch darüber auf, dass sie einen Placebo erhalten haben und die Tatsache, dass ihr Tier wieder gesund ist oder Verhaltensprobleme gelöst einzig und allein darauf basiert, dass SIE SELBST ihrem Tier vermittelt haben, dass alles gut wird und Behandlung und Training durchgezogen.Die meisten Leute gehen aus so einem Gespräch deutlich stärker hervor als sie es je zuvor waren.Für Homöopathen und Co sind diese Leute allerdings dann kein Klientel mehr.
Handelt es sich bei den Globuli um reine Zuckerkügelchen oder "echte" wie z.B. KALIUM CHLORATUM D12 die du dann umfüllst? An den verschiedenen Preisen zeigt sich wie Absurd die Diskussion ist wie billig ein Arzeimittel ist und es wird aus acht gelassen dass der Erwartungseffekt sich zu einem Nocebo-Effekt negiert, da "Kost nix, ist nix" eben auch in vielen Köpfen steckt und die Erwartungshaltung, dass das Mittel für 1€ helfen kann eher gehemmt wird als bestärkt. Bei 10€ ist die Erwartung/Glaube an eine Wirkung entsprechend höher.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 04:48
Diverse Globuli-kacke ist und muss rein medizinisch unwirksam sein. Der Wirkstoff wird dermaßen reduziert, dass keine Wirksamkeit aus dem eigentlischen Stoff mehr nachweisbar ist.
"Für homöopathische Arzneien nahezu aller Verdünnungsstufen (in der Homöopathie „Potenzen“ genannt) existieren keine wissenschaftlichen Belege einer Wirksamkeit; diese sind daher mit Scheinmedikamenten vergleichbar."
Wiki
Leiter des Institute for Transcultural Health Science at the University of Hogwarts-Anderoder
Muss ja seriös sein.

Ich bin eher ein Freund von natürliches Produkten. Ich bin Neurodermitiker. Aber so einen Firlefanz, mit einem Professor von einer Hogwart Universität.... Da fällt mir sogar das Räuspern schwer.

Ich hat meine Haut duch etliche Probierei, Versuche, Rückschläge, etc pp in den Griff bekommen. Kein Mineralölkack a la Nivea und co oder chemie-kack in Form von Linola ....

Aber Homöopathie ist ähnlich wie Keshe-Foundation ... Idioten finden sich immer.


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 05:55
@Kotknacker
Nur is es kein arzneimittel. Es sind wertlose kügelchen.

@DunklesHell
Funfakt. Auch natürliches wirkt durch chemie. :D
Alles wirkt im grunde durch chemie..


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 08:42
kleinundgrün schrieb:Die Punkte wie "dem Patienten zuhören" ist sicher etwas, das einen Wert haben kann. Ist aber keine der H. innewohnende Eigenschaft sondern eine Frage des Gesundheitswesens, das dafür zu wenig Gelder bereit stellt. Genau genommen wären sogar mehr Gelder vorhanden, wenn (platt ausgedrückt) kein überteuertes Wasser bzw. Zucker bezahlt würde.
@Schrauber2
Wenn jemand das so in einem Absatz schreibt, ergibt sich daraus für mich ein kausaler Zusammenhang, in dem Fall, dass der zweite Satz sich auf den ersten bezieht. Daher meine Frage an den grünen Freund, woher er das hat und wie er sich das vorstellt.
Dass er nun behauptet, das hätte er in keinem kausalen Zusammenhang geschrieben, ist im Nachhinein betrachtet für ihn der einfachste Weg, um der Diskussion darüber aus dem Weg zu gehen.
Bitteschön, soll so sein.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 09:10
@gardner
Mangeldes Textverständnis, Resistenz gegenüber Erklärungen und polemische Sprüche. Ich greife bereits nach dem Popcorn. Denn inhaltlich ist so eine Diskussion mit Dir sinnlos. Sie ist nur in ihrer Form amüsant.
Falls Du Dich fragen solltest, warum Dir des öfteren in diesem Thread Unverständnis entgegen geschlagen ist, wirst Du die Antwort wohl in der Art Deiner Diskussion suchen müssen. Ich vermute aber, Du wirst diese Frage eher nicht stellen und auch das soll mir recht sein.


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tubul
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 09:51
Eigentlich läuft es doch eigentlich auf eines hinaus. Minchin hat das in seinem Lied "Storm" verarbeitet.

By definition, I begin 


Alternative Medicine, I continue, 


Has either not been proved to work, 


Or been proved not to work. 


Do you know what they call alternative medicine That's been proved to work? 


                                                           Medicine.

Wer will kann den ganzen Text, er stellt eigentlich den Allmyesoteriker dar, hier nachlesen 
http://www.metrolyrics.com/storm-lyrics-tim-minchin.html

Werden in der ebM Fehler gemacht?
Natürlich.
Kann die ebM für ihre Medikamente Wirkprinzipien und -mechanismen angeben?
Das kann sie in der Regel.
Kann man für irgendein Homöopathikum einen Wirkmechanismus angeben?
Natürlich.
Konnte der jemals belegt werden?
Natürlich nicht.
Konnte die Sinnhaftigkeit des Herstellungsprinzips der Homöopathika jemals belegt werden?
Nein.
Gibt es Menschen, die trotzdem darauf hereinfallen?
Ja.
Haben die dann Probleme das zuzugeben?
Jepp, das passiert häufig. Wer mag sich schon eingestehen, dass er auf einen derart platten Schwindel hereingefallen ist. Noch schwieriger ist es natürlich, das auch noch vor den Mitdiskutanten zuzugeben.
Ist menschlich.
Man sollte sich deshalb nicht wundern, dass hier keine Einigung möglich ist.
Wer alt genug ist und nicht unter Kuratel steht soll seine Leiden kurieren wie er möchte, solche Helden nehmen sich dann irgendwann von selbst aus der Diskussion und aus dem Leben.
Man lernt halt am besten aus Erfahrung.
Steve Jobs war so einer.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 10:02
@kleinundgrün
Tja, und dir unterstelle ich mangelnde Formulierungskraft. Reicht aber jetzt wieder mit userbezogenem Spam, oder??


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 13:17
@tubul

Du hast Recht damit, dass es in solchen Diskussionen keine Einigung geben wird. Allerdings, sollte man daraus lernen, dann müssten Allmy und etliche andere Foren dicht machen ... :D


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Kotknacker
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 13:21
interrobang schrieb:Was allerdings rein gar nichts mit der homöopatie zu tun hat. Diesen effekt bekommst du durch beliebiges.
Jain. Es gibt ja auch den gegenteiligen Nocebo-Effekt. Es gibt Fälle wo Jemand es tatsächlich geschafft hat durch Einnahme einer "Überdosis" von Placebos in die Notaufnahme zu kommen, mit entsprechend heftigen körperlichen Reaktionen. In einer Studie mit Schmerzpatienten wurde die pharmakologische Wirkung eines Opiats durch den Nocebo-Effekt sogar gänzlich aufgehoben.

Interessant sind eben die Faktoren die den PE in der Hom so pushen und deswegen auch so erfolgreich machen. 
interrobang schrieb:Genau das tun sie ja. Homöooatie ist belegterweise ohne wirkung.
Praktizierende Homöophathen argumentieren und werben mit Studien die eine Wirkung belegen. Gibt es eigentlich ein Verbot oder Index für "unwissenschatliche Studien"?
interrobang schrieb:Die psycholigische wirkung ist sogar völlig egal da du diese durch alles bekommst. Auch durch medizin. Mir geht es eben darum das auch wen homöopatie einen placeboeffekt aufweist ist sie dennoch ohne wirkung.
Naja wem trotz konventioneller Schulmedizin nicht geholfen werden kann und dann in der Hom seine Heilung findet. Willst es ihm/ihr dann vergönnen? Siehst ja wie streng reglementiert bei euch die Krankenkassenzuwendung für Homs sind. Willst jetzt all jene  Patieten verdammen, weil ihnen Globulis offenbar besser helfen als allopathische Mittel?
interrobang schrieb:Is ja irrelevant. Bei medizin jat er beides. Wirkung und placeboeffekt.
In der ebM gibt es eben auch Schwächen die, die Hom eher nicht hat: Patient fühlt sich oft nicht ernst genommen und als Objekt behandelt, Informationsflut, Medizinerlatein, zu hohe Sterilität, Kaltes Licht, zu wenig Gesprächszeit (wo z.B. der behandelnde Arzt  den Wirkmechanismus des verordneten Arneimittels erläutert) etc.
interrobang schrieb:Ich weis. Und das finde ich eine frechheit.
Und ich finde es mehr als frech, dass du es für eine Frechheit hälst. 
Labor-Ratte schrieb:Eine Placebowirkung ist keine Wirkung des homöopathischen Mittels. Die Placebowirkung ist ein rein psychologischer Effekt. Die Ursache bzw. Wirkung des Effekts kommt aus der Psyche des Patienten. Nicht vom Mittel selbst.
Das Mittel ist halt Mittel zum Zweck: Ein Medium. Nicht alle Medien eigenen sich für den PE.
kleinundgrün schrieb:Konkretes Beispiel:Therapie ist ausgereizt und ein Homöopathikum im Wert von 100 EUR wird von der KK übernommen.Die Inhaltsstoffe dieses H. plus Verpackung, Lagerung etc. kosten 5 EUR (etwas Wasser plus etwas X)Dann hat die KK 95 EUR für "Zauberei" ausgegeben. Oder für Marketing, wenn man es etwas weniger plakativ bezeichnen möchte.Denn in dem H. stecken keine Kosten für F&E oder für Studien etc. es ist nur "hübsches" Wasser.
In dem "konkreten" Beispiel fehlt der Kostenfaktor der zuvor durch allopathische Mittel verursacht worden ist und die entsprechende Aufrechnung im Vergleich zum Hom. Beispiel:
Therapie ist ausgereizt (Kostenpunkt der allopathischen Therapie zuvor: 1000€ die von der KK übernommen wurde) und ein Homöopathikum im Wert von 100 EUR.....[...] Fazit: Die KK hat jetzt 900€ mehr für andere Ausgaben zur Verfügung.
interrobang schrieb:Dafür benötigt man nur logisches denken.Weniger Geld ausgeben=Mehr Geld haben für anderes.Was verstehst du daran nicht?Beispiel:Krankenkasse hat im monat 100 geld zur verfügung wovon sie 5 davon für Homöopatie ausgibt. Wen sie nun diese 5 Geld nicht für Homöopatie ausgibt hat sie 100 für echte medizin zur verfügung anstelle von 95 Geld.
Siehe oben. Macht immer wieder Spaß derartige Milchmädchenrechnungen zu zerhexeln. ^^


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 13:29
@Kotknacker
Kotknacker schrieb:Praktizierende Homöophathen argumentieren und werben mit Studien die eine Wirkung belegen. Gibt es eigentlich ein Verbot oder Index für "unwissenschatliche Studien"?
Ja. Das homöopatie auf lügen basiert ist bekannt. Es ist halt scharlatanerie.
Kotknacker schrieb:Willst jetzt all jene  Patieten verdammen, weil ihnen Globulis offenbar besser helfen als allopathische Mittel?
Globulis helfen niemanden.
Kotknacker schrieb:In der ebM gibt es eben auch Schwächen die, die Hom eher nicht hat: Patient fühlt sich oft nicht ernst genommen und als Objekt behandelt, Informationsflut, Medizinerlatein, zu hohe Sterilität, Kaltes Licht, zu wenig Gesprächszeit (wo z.B. der behandelnde Arzt  den Wirkmechanismus des verordneten Arneimittels erläutert) etc.
Die angeführten pseudoschwächen haben nichts mit der EBM zu tun. Von daher sind sie nicht relevant. Es bleibt dabei das eben nur medizin heilt.
Kotknacker schrieb:Interessant sind eben die Faktoren die den PE in der Hom so pushen und deswegen auch so erfolgreich machen. 
Wo ist homöopatie erfolgreich? Es heilt gar nichts und wird nur verkauft weil die leute belogen werden, wissenschaftlich ungebildet sind oder an magie glauben. Ich erkenne da keinen erfolg auser den das leute abgezockt werden.
Kotknacker schrieb:Siehe oben. Macht immer wieder Spaß derartige Milchmädchenrechnungen zu zerhexeln. ^^
Du hast gar nichts zerhäckselt. Auser wen du der meinung bist das man kranke (zb krebskranke) gar nicht mehr behandeln sollte. Medizin heilt nun mal menschen aber homöopatie nicht.


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Kotknacker
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 13:38
interrobang schrieb:Ja. Das homöopatie auf lügen basiert ist bekannt. Es ist halt scharlatanerie.
Falsch. Auf naturwissenschaftlich unbelegten Annahmen bzw. Axiomen.
interrobang schrieb:Globulis helfen niemanden.
Falsch.
interrobang schrieb:Die angeführten pseudoschwächen haben nichts mit der EBM zu tun. Von daher sind sie nicht relevant. Es bleibt dabei das eben nur medizin heilt.
Doch haben sie. Von daher relevant. Es bleibt dabei in der ebM noch einiges an Optimierungspotential schlummert.
interrobang schrieb:Wo ist homöopatie erfolgreich? Es heilt gar nichts und wird nur verkauft weil die leute belogen werden, wissenschaftlich ungebildet sind oder an magie glauben. Ich erkenne da keinen erfolg auser den das leute abgezockt werden.
In der Vermarktung. Indem sie gezielt und detailiert auf das Krankheitsbild des Patienten eingeht und dem Patienten vermittelt ernst genommen zu werden. Gibt ja bereits einige Ärzte die auch Homtherapien anbieten. Diese als wissenschaftlich ungebildet zu bezeichnen ist Dilettantismus pur. 


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 13:45
@Kotknacker
Kotknacker schrieb:Falsch. Auf naturwissenschaftlich unbelegten Annahmen bzw. Axiomen.
Nein eben nicht sondern auf längst wiederlegten behauptungen. Jeder mensch der hiv positiv ist und an einer anderen krankheit stirbt wiederlegt den schwachsinn.
Kotknacker schrieb:Falsch
Nix falsch. Die einzige wirkung davon ist das die geldtasche leichter wird.
Kotknacker schrieb:Doch haben sie. Von daher relevant.
Neinbsie sind nicht relevant. Du kannst der wirksamkeit der medizin nicht entgegensetzen das im krankenhaus licht ist welches du nicht magst. Das ist einfach lächerlich.
Kotknacker schrieb:In der Vermarktung
Ja. Im lügen und betrügen sind sie erfolgreich. Sonst aber nirgents.
Kotknacker schrieb:Indem sie gezielt und detailiert auf das Krankheitsbild des Patienten eingeht
Können sie gar nicht. Das können nur ärzte.
Kotknacker schrieb:Gibt ja bereits einige Ärzte die auch Homtherapien anbieten
Dazu schrieb ich bereits dasbich bei solchen leuten der meinung bin das ihnen die zulassung weggenommen wird.
Kotknacker schrieb:Diese als wissenschaftlich ungebildet zu bezeichnen ist Dilettantismus pur. 
Ärzte bekommen keine wissenschaftliche ausbildung. Wurde schon mehrmals erwähnt.


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tubul
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 13:46
@Kotknacker
Kotknacker schrieb:Interessant sind eben die Faktoren die den PE in der Hom so pushen und deswegen auch so erfolgreich machen.
Erfolgreich?
Was schwebt dir denn da vor?
Heilerfolge?
Bitte,sei so gut und poste sie mal.
Oder geht es dir nur darum, dass Homöopathie einen gewissen Umsatz generiert?
Kotknacker schrieb:Praktizierende Homöophathen argumentieren und werben mit Studien die eine Wirkung belegen.
Reicht dir die Werbung da aus, oder kannst du eine Studie anführen, die wissenschaftliche Kriterien erfüllt?
Sei so gut und stelle sie mal ein.
Kotknacker schrieb:Naja wem trotz konventioneller Schulmedizin nicht geholfen werden kann und dann in der Hom seine Heilung findet.
Beispiele dafür?
Bei welcher Erkrankung und welcher Begleiterkrankung hilft welches Homöopathikum?
Kotknacker schrieb:In der ebM gibt es eben auch Schwächen die, die Hom eher nicht hat: Patient fühlt sich oft nicht ernst genommen und als Objekt behandelt, Informationsflut, Medizinerlatein, zu hohe Sterilität, Kaltes Licht, zu wenig Gesprächszeit (wo z.B. der behandelnde Arzt  den Wirkmechanismus des verordneten Arneimittels erläutert) etc.
Sind das Stärken der Homöopathie. Kannst du den systemimmanenten Vorteil da mal genau rausarbeiten?
Also das, was genau mit der Homöopathie zu tun hat?

Abschliessend dann mal die Frage aller Fragen.
Kannst du die homöopathische Lehre sinnvoll begründen?
Wenn nicht, OK. Du reihst dich damit in die Riege der Homöopathen und Homöopathiebefürworter ein, die können es nämlich auch nicht.
Wenn doch, dann sei so gut und stelle es hier mal ein.


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Kotknacker
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01.02.2017 um 14:14
interrobang schrieb:Nein eben nicht sondern auf längst wiederlegten behauptungen. Jeder mensch der hiv positiv ist und an einer anderen krankheit stirbt wiederlegt den schwachsinn.
Die Hom hat sich auf die Fahne geschrieben die Selbstheilungskräfte aktivieren/forcieren zu können und nicht Todkranke, deren Immunsystem quasi nicht mehr vorhanden ist wieder zum Leben zu erwecken.
interrobang schrieb:Nix falsch. Die einzige wirkung davon ist das die geldtasche leichter wird.
Falsch. Lässt sich eben nicht generalisieren. 
interrobang schrieb:Neinbsie sind nicht relevant. Du kannst der wirksamkeit der medizin nicht entgegensetzen das im krankenhaus licht ist welches du nicht magst. Das ist einfach lächerlich.
Lächerlich ist es selbstverständlich, wenn man sich an einem einzigen Faktor aufhängt. Die Summe zeigt erst ein ganzheitliches Bild. Der Mensch ist ein Individuum. Es gibt nicht DEN prädestinierten Patienten, der auf den PE anspringt. Es wäre sinnvoll auf die indiviuellen Vorlieben und Abneigungen des Patienten vorab einzugehen und zu berücksichtigen bevor dieser behandelt wird. Der Homtherapeut macht dies in einer ausführlichen Anamnese, die mind. eine Stunde dauert. Viele KK's bezahlen diese sogar. Kann eigentlich jedem nur empfehlen das Angebot zu Nutzen egal was man von Hom hält. Die Anamese ist unabhängig zu betrachten.
interrobang schrieb:Ja. Im lügen und betrügen sind sie erfolgreich. Sonst aber nirgents.
Das kann die ebM mindestens genau so gut wie z.B. das "neue Aspirin" mit "doppelt so schneller Wirkung" ^^
interrobang schrieb:Können sie gar nicht. Das können nur ärzte.
In jedem können es Ärzte, die auch Homtherapie im Angebot haben. S.o.
interrobang schrieb:Dazu schrieb ich bereits dasbich bei solchen leuten der meinung bin das ihnen die zulassung weggenommen wird.
Ja ich kenne deine Meinung und mich schüttelts noch immer, dass du Ärzte welche vorsätzlich Antibiotioka als Scheintherapie verschreiben lediglich mit einer "Abstrafung" davon kommen lassen willst. Woher rührt diese Doppelmoral?
interrobang schrieb:Ärzte bekommen keine wissenschaftliche ausbildung. Wurde schon mehrmals erwähnt.
Die Wiederholung ist die Mutter der Erinnerung. Wie ist das zu verstehen? Die ziehen sich ihren Dr. doch nicht aus dem Kaugummiautomaten.


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tubul
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 14:21
Kotknacker schrieb:Die Hom hat sich auf die Fahne geschrieben die Selbstheilungskräfte aktivieren/forcieren zu können und nicht Todkranke, deren Immunsystem quasi nicht mehr vorhanden ist wieder zum Leben zu erwecken.
Ich mach dann mal weiter, du hinkst ja mit der Beantwortung noch hinterher. Bestimmt aus gutem Grund. :D
Wie aktiviert die Homöopathie die Selbstheilungskräfte?
Welche Mechanismen macht sie sich da zu nutze?
Wie kann man die Selbstheilungskräfte aktivieren und verstärken? Welche Abläufe werden da wie angestossen?
Am besten, du erklärst es so detailliert, wie es dir möglich ist.
Kotknacker schrieb:Der Homtherapeut macht dies in einer ausführlichen Anamnese, die mind. eine Stunde dauert. Viele KK's bezahlen diese sogar. Kann eigentlich jedem nur empfehlen das Angebot zu Nutzen egal was man von Hom hält. Die Anamese ist unabhängig zu betrachten.
Da frag ich mich inwieweit ein medizinischer Laie eine qualitativ hochwertige Anamnese erheben kann. Weisst du es?
Wir betrachten hier mal die Feld-, Wald- und Wiesenhomöopathen, nicht die Ärtze, denn die haben zumindest ein fundierte Ausbildung, während der FWW-Homöopath für seine Tätigkeit ja keinerlei gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung benötigt.


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01.02.2017 um 14:24
@Kotknacker
Kotknacker schrieb:Die Hom hat sich auf die Fahne geschrieben die Selbstheilungskräfte aktivieren/forcieren zu können
Was sie aber nicht kann. Von daher...
Kotknacker schrieb:Falsch. Lässt sich eben nicht generalisieren. 
Doch, durchaus. Homöopatie hat nunmal keinerlei wirkung. Auch die grundlegenden behauptungen sind einfach nur falsch.
Kotknacker schrieb:Es wäre sinnvoll auf die indiviuellen Vorlieben und Abneigungen des Patienten vorab einzugehen und zu berücksichtigen bevor dieser behandelt wird.
Und warum?
Kotknacker schrieb:Der Homtherapeut macht dies in einer ausführlichen Anamnese, die mind. eine Stunde dauert
Und dann gibt er allen patienten einfach zuckerwasser. Toll..
Kotknacker schrieb:Das kann die ebM mindestens genau so gut wie z.B. das "neue Aspirin" mit "doppelt so schneller Wirkung
Nur mit dem unterschied das medizin halt wirkt und homöopatie reiner betrug ist.
Kotknacker schrieb:In jedem können es Ärzte, die auch Homtherapie im Angebot haben. S.o.
Ja, und ebendiesen gehört ja die lizenz entzogen.
Kotknacker schrieb:Woher rührt diese Doppelmoral?
Ganz einfach. Ein arzt der an homöopatie glaubt ist offensichtlich zu ungebildet in seinem beruf und daher eine gefahr. Bei denen die antibiotika verschrieben haben nehme ich mal an das sie ihren job trotzdem verstehen.allerdings kenne ich die gründe nicht warum zb antibiotika verschrieben wurde.
Kotknacker schrieb:Die ziehen sich ihren Dr. doch nicht aus dem Kaugummiautomaten.
Richtig. Aber die wenigsten ärzte arbeiten in der forschung. Ein dr macht noch keinen wissenschaftlich denkenden menschen.


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Kotknacker
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01.02.2017 um 14:46
tubul schrieb:Erfolgreich?
Was schwebt dir denn da vor?
Heilerfolge?
Bitte,sei so gut und poste sie mal.
Oder geht es dir nur darum, dass Homöopathie einen gewissen Umsatz generiert?
Na kann ja jeder für sich googeln. Gib ja zahlreiche Bewertungsportale, Foren, Blogs oder Onlineshops mit Bewertungs- und Kommentarfunktion wo die Anwender sich überwiegend positv zu der Wirkung von Globulis äußern.
tubul schrieb:Reicht dir die Werbung da aus, oder kannst du eine Studie anführen, die wissenschaftliche Kriterien erfüllt?
Sei so gut und stelle sie mal ein.
Nö mir persönlich reicht keine Werbung aus. Probieren geht allerdings oft über studieren, falls dich meine persönliche Einstellung dazu wirklich interessiert. ^^
Den Anspruch die Wirksamkeit von Hom zu belegen stelle ich gar nicht, aber kannst ja gerne mal eine Studie raussuchen die den wissenschaftlichen Kriteren am ehesten entspricht und hier posten.
tubul schrieb:Beispiele dafür?
Bei welcher Erkrankung und welcher Begleiterkrankung hilft welches Homöopathikum?
Es gibt wohl so ein paar Nischen die von Homs besser bedient werden als von der Schulmedizin. ADHS sieht vielversprechend aus. Chronische Schmerzen und Entzündungserkrankungen wohl auch. Diese "Arnicaglobulis" sind in dem Bereich wohl ziemlich stark vertreten und wird von den Anwendern oft gelobt.
tubul schrieb:Sind das Stärken der Homöopathie. Kannst du den systemimmanenten Vorteil da mal genau rausarbeiten?
Also das, was genau mit der Homöopathie zu tun hat?

Abschliessend dann mal die Frage aller Fragen.
Kannst du die homöopathische Lehre sinnvoll begründen?
Wenn nicht, OK. Du reihst dich damit in die Riege der Homöopathen und Homöopathiebefürworter ein, die können es nämlich auch nicht.
Wenn doch, dann sei so gut und stelle es hier mal ein.
Die Stärken der Homöopathie sehe ich darin, dass dem Patienten mehr Zeit gewidmet wird, auch auf seine psychische Geschichte und Befindlichkeit eingegangen wird, die Wirkmechanismen der Hom erklärt werden usw. (ist an der Stelle auch egal ob es sich um eine pseudowissenschaftliche Erklärung handelt) das alles pusht eben den PE.

Und zum Abschluss wie gesagt:
Ich stelle mir selbst nicht den Anspruch die Hom zu belegen, sondern es lediglich zu verstehen und weil ich kein Gegner bin heißt es nicht im Umkehrschluss dass ich ein Befürworter bin. Ich denke ich habe meinen Standpunkt hier in zahlreichen Beiträgen ausführlich dargestellt. In einer wissenschaftlichen Diskussion sollten persönliche Vorlieben und Abneigungen auch außen vor bleiben, wenn sie nicht zum Thema beitragen.

Was bringt es übrigens hier ne Studie zu posten? Ich kenne hier niemanden in der Runde der gewillt und qualifiziert genug ist eine Studie zu diskutieren. Die meißten versagen doch schon bei einfachen Milchmädchenrechnungen. :D


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01.02.2017 um 14:51
"Na kann ja jeder für sich googeln. Gib ja zahlreiche Bewertungsportale, Foren, Blogs oder Onlineshops mit Bewertungs- und Kommentarfunktion wo die Anwender sich überwiegend positv zu der Wirkung von Globulis äußern."


Diese positiven Bewertungen hätte man im Mittelalter für Hexenverbrennungen auch gefunden, sie sind für den Nachweis der Wirksamkeit, irrelevant.


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01.02.2017 um 14:56
@Kotknacker
Kotknacker schrieb:Na kann ja jeder für sich googeln.
Hier im Forum ist es immer noch so, dass getätigte Behauptungen auf Anfrage belegt werden sollten.
Natürlich kann man googeln, aber hier geht es ganz gezielt um das, was dich zu der Aussage veranlasst hat.
Also sei so gut und stelle deine Quellen ein.
Kotknacker schrieb:Probieren geht allerdings oft über studieren, falls dich meine persönliche Einstellung dazu wirklich interessiert. ^^
Natürlich ist es interessant, sobald deine Erfahrung über blosse Anekdoten hinausgehen. Die Mehrzahl von Anekdoten heisst nicht Anekdaten.
Kotknacker schrieb:Es gibt wohl so ein paar Nischen die von Homs besser bedient werden als von der Schulmedizin.
Gut. Darum gehts. So etwas sollte nachgewiesen werden, um die Erfolge allen zugänglich zu machen. Sei so gut und stelle die Studien ein, damit man sie sich mal ansehen kann.
Kotknacker schrieb:Ich stelle mir selbst nicht den Anspruch die Hom zu belegen, sondern es lediglich zu verstehen und weil ich kein Gegner bin heißt es nicht im Umkehrschluss dass ich ein Befürworter bin.
Ist doch toll. Wenn du die H. verstehst, dann bist du doch ganz weit vorne. Wie schon erwähnt, die Homöopathen verstehen sie ja selbst nicht und sind auch völlig ausser Stande sie sinnvoll zu erklären. Die Lücke könntest du ja dann jetzt füllen.
Und bitte, sei präzise und benutz nicht die abgedroschenen Esophrasen wie Selbstheilungskräfte die "irgendwie" aktiviert werden und Wirksamkeitspotenzierung durch Wirkstoffreduzierung oder Wassergedächtnisverbesserung durch Schüttelschläge (auf den Hinterkopf).
Aber ich bin sicher, dass ist dir sowieso zu albern.


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

01.02.2017 um 15:06
http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Oft_gehörte_Argumente_-_Allgemeines_über_klinische_Studien

Hier nochmal sehr schön erklärt welchen Scheinargumenten die Homöopathen gerne aufsitzen.

Ich brauche keine Studien. Ich vertraue lieber dem gesunden Menschenverstand und meiner Erfahrung.

Der Arzt Mark Crislip weist in seinen Artikeln immer wieder darauf hin, dass die drei gefährlichsten Worte der Medizin lauten „Meiner Erfahrung nach...“[4]
Persönliche Erfahrungen hinterlassen starke Eindrücke und wirken unmittelbar überzeugend – überzeugender als abstrakte Statistik und Daten. Nur mühsam hat sich im Lauf der Medizingeschichte herauskristallisiert, dass erlebte Besserungen nach Behandlungen nicht immer wegen dieser Behandlung stattfinden. Erfahrungen sind natürlich immer subjektiver Natur und deshalb von der Perspektive des Beobachters, seiner eventuellen Wahrnehmung möglicher Störgrößen, anderer Wirkfaktoren und seiner Erwartung mitgeprägt. Subjektive Erfahrungen liefern deswegen im besten Falle eine Hypothese, was gewirkt haben könnte; aufgrund der vielen im Laufe der Zeit erkannten systematischen Trends, die subjektive Erfahrungen verfälschen können, sind sie aber zu irrtumsanfällig, um als Beleg dienen zu können. Nur weil die Medizin diese Vielfalt an Irrtumsmöglichkeiten anerkannt hat, sind mit den klinischen Studien aufwändige Verfahren entwickelt worden, um zu „kontrollierter“, „geregelter“, d.h. wissenschaftlicher, therapeutischer Erfahrung zu gelangen.[5]
Studien stehen also nicht im Gegensatz zur Erfahrung, sondern vergleichen therapeutische Erfahrungen in einer Weise, die sich dabei bewährt hat, bekannte verfälschende Faktoren zu minimieren.
Zu den aus der Psychologie bekannten und vollkommen unbewusst ablaufenden Einflussfaktoren auf die Erfahrung zählen beispielsweise der Bestätigungsfehler[6][7], die zeitliche Korrelation[8] oder die Mustererkennung.[9] Wenngleich jeder den Eindruck hat, die eigene Erfahrung sei vollkommen frei von verfälschenden Faktoren, so lässt sich doch nachweisen,[10] dass in Studien, die diese bekannten Störfaktoren nicht ausreichend minimieren (weil sie zum Beispiel nicht randomisieren oder verblinden), Arzneimittelwirkungen systematisch überschätzt werden. Dasselbe gilt deswegen auch für die vollkommen ohne Vergleich gemachten eigenen Erfahrungen.
Wäre es zu einer realistischen Einschätzung von Arzneimittelwirkungen nicht völlig unabdingbar, hochwertige Studien heranzuziehen,[11][12] würden Pharmaunternehmen kaum bereit sein, Millionenbeträge in ihre Durchführung zu investieren.


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