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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.096 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Natalie Grams, Globuli, Homö-bashing

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.03.2017 um 00:53
@d.fense

Wenn du wirklich hart drauf bist, lies das hier:

https://blog.psiram.com/2016/07/der-fall-rockel-loenhoff-eine-hebamme-und-die-toedliche-brauchtumspflege-teil-2-taeterin...

Wohlgemerkt alles gerichtlich dokumentiert. Harter Tobak.


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.03.2017 um 00:54
Nochmal aus dem Psiram Beispiel.

"Habe nicht wirklich viel Ahnung davon und in den Bücher von Ravi Roy habe ich leider nix darüber gefunden"

Zum Autor, bzw. seiner Lebensgefährtin, einem Homöopathen, und so einem offensichtlich Irren, werden von durchgeknallter Tussis das Leben ihrer Kinder überlassen.

 ebenda 

https://www.psiram.com/ge/index.php/Ravi_Roy

Zitat

"..In der Homöopathie gibt es ca. 30 Mittel, die einen Schlaganfall heilen können. Ob der Tod Ihrer Schwester hätte verhindert werden können, hängt natürlich davon ab, wie schnell das Mittel eingesetzt worden wäre und vom Schicksal.
Welches Mittel ihr hätte helfen können, hängt von den Umständen ab. Wenn z.B. ein Aneurisma platzt, kommt Aurum metallicum in Frage, wen es die Folge eines seelischen Schocks ist, paßt Opium. Nach einem körperlichen Trauma paßt Arnica.
Mercurius solubilis in niedrigen Potenzen ist ein ausgezeichnetes Prophylaxemittel, wenn die Neigung zum Schlaganfall in der Familie vorkommt. Auch mit anderen Mitteln, die zu Ihrer miasmatischen Belastung passen, kann Ihnen auf alle Fälle homöopathisch geholfen werden.
Weitere wichtige Mittel sind Barium carbonicum, Belladonna, Calcium, Lachesis, Phosphor etc.
In unserer Surya-Zeitschrift Nr. 2 wird die homöopathische Behandlung eines Schlaganfall Patienten beschrieben. Wichtig ist es, jetzt die Schwäche gezielt anzugehen.
Mit guten Wünschen
Carola Lage-Roy"


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.03.2017 um 01:23
@Rho-ny-theta
vor allem die Reaktionen in Elternforen sind "interessant".
Das war halt eine ganz spezielle korophäe ;) und kein repräsentatives exemplar.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.03.2017 um 01:24
@d.fense

Die Frau hat gelehrt bzw. Fortbildungen angeboten.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.03.2017 um 16:32
@Rho-ny-theta
Rho-ny-theta schrieb: Harter Tobak.
Man fragt sich, was mit dieser Hebammme eigentlich los ist. Psychisch gesund ist das Verhalten ganz und gar nicht.

Ich frage mich übrigens auch, wie man so einer dermaßen abhängig vertrauen kann. Spätestens, wenn die nach dem zweiten Hilferuf nicht kommt, dann hole ich die Rettung.
Nein, eigentlich werde ich bereits bei dem Hotel misstraurisch.

Und ja, diese Hebamme wusste, was sie tat bzw was sie alles nicht tat. Alleine schon, dass es nicht ihre erste Problemgeburt war, bei der sie lieber den Tod des Kindes in Kauf nahm statt sich echter medizinischer Hilfe zu bedienen. Oder dass sie die Eltern bewusst anolog, was den Ort der Geburt betraf.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2017 um 13:59
https://twitter.com/DieTechniker


Wer bei der Techniker Krankenkasse ist sollte eventuell nochmal überlegen ob er da bleiben möchte...das Social Media Team dort hat Heute nämlich wehement die Homöopathie verteidigt...wie komplette Laien..

Solche perlen zB:
Lieber@IlloSZ ,können sie uns saubere,wissenschaftliche Studien nennen, die die Nicht-Wirksamkeit von Homöopathie belegen?
Und das von einer Krankenkasse.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2017 um 14:16
Nerok schrieb:Und das von einer Krankenkasse.
Immerhin scheint das zumindest nicht die offizielle Meinung dieser KK zu sein.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2017 um 15:13
@kleinundgrün

Doch, die TK wirbt seit Jahren offensiv damit, eine der wenigen Krankenkassen zu sein, die explizit auch Homöopathie bezahlt:

https://www.tk.de/tk/leistungen-a-z/alternative-medizin/homoeopathie/157082


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2017 um 17:25
Der Tweet war auch SPON nen Artikel wert:
SPIEGELonline - Wieso zahlen Krankenkassen Homöopathie?

Darin heißt's unter Anderem:

Die Frage war aus vielerlei Hinsicht unbedacht: Eine Krankenversicherung, die eine Methode bezahlt, kann nicht einfach die Beweislast auf einen Fragesteller abwälzen. Zudem wäre es an der Homöopathie, ihre Wirksamkeit zu belegen - was sie in 200 Jahren nicht geschafft hat.


Außerdem führt die Frage in diesem Fall auch in eine falsche Richtung. Denn die Kassen übernehmen die Kosten von homöopathischen Behandlungen überhaupt nicht, weil sie von deren Wirksamkeit überzeugt sind. Sondern offensichtlich, weil ein Teil der Kundschaft das wünscht.

[...]


Dorothee Meusch, Pressesprecherin der TK, sagt ganz klar:
"Wir haben keinen Wirksamkeitsnachweis für die Homöopathie vorliegen."

[...]

Die TK hatte schon vor Jahren argumentiert, dass die Erstattung der Homöopathie sicher ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis habe. Die Idee dahinter: Die langen Arztgespräche helfen, den Einsatz teurer Arzneien und weiterer Untersuchungen zu vermeiden. Das wollte die TK auch mit Zahlen untermauern.

Länger krankgeschrieben

Eine 2015 im Fachblatt "Plos One" veröffentlichte Studie, für die Daten von 44.500 TK-Versicherten ausgewertet wurden, kam jedoch zu einem anderen Ergebnis: Die Patienten, die Homöopathie in Anspruch nahmen, verursachten binnen 18 Monaten deutlich mehr Kosten als eine vergleichbare Gruppe von Patienten, die dies nicht tat. Zum einen lag das an Mehrkosten für Therapie und Medikamente. Zum anderen aber waren die Patienten, die zusätzlich homöopathisch behandelt wurden, länger krankgeschrieben.

Schön, dass das u.a. mal so knallhart aus dem Pressesprecher ner Krankenkasse rausgequetscht wurde.

Wenn ich bei meiner Oma in ner ApothekenUmschau (oder wie auch immer dieses Blatt heißt) rumblätter und des Öfteren werbewirksame Artikel bzgl. Homöopathie sehe, kommt mir regelmäßig die Wurst. Vielen Dank dafür, dass der Scharlatanerie dadurch auch noch ein seriöser Anstrich verpasst wird - Danke.
Wenn man Kohle scheffeln kann, bleibt die Moral nunmal oft auf der Strecke.

P.S.: Immerhin hat die TK eingesehen, dass der Tweet voll daneben war.


http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-warum-zahlt-die-krankenkasse-a-1137637.html


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2017 um 17:51
Welche KK bietet denn keine Homöopathiebehandlung an?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2017 um 20:25
@Spöckenkieke

In Deutschland? Die meisten gesetzlichen...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2017 um 16:44
Nach der Argumentation der Techniker-Krankenkasse müssten die mir eigentlich alles bezahlen, von dem ich glaube, dass mir das hilft und von dem nicht bewiesen ist, dass es mir nicht hilft. Zahlen die mir auch einen Schamanen oder einen Exorzisten? Wenn ich behaupte, dass mir Golbarren bei der Genesung helfen würden, bekomme ich die dann auch von der Krankenkasse bezahlt?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2017 um 16:53
Labor-Ratte schrieb:Nach der Argumentation der Krankenkasse müssten die mir eigentlich alles bezahlen, von dem ich glaube, dass mir das hilft und von dem nicht bewiesen ist
Die Motive dahinter sind aber andere. Es handelt sich dabei um reine Akquisemaßnahmen. Wenn die KK(1) X anbietet, dafür einen bestimmten Betrag bezahlt aber genügend Neukunden von den KK(n) akquiriert, um mit dem Gewinn diesen Betrag übersteigt, dann ist das eine rein wirtschaftliche Betrachtung konkurrierender Krankenkassen.

H. ist halt hipp. Wäre das Handauflegen nackter und attraktiver Schamaninnen genau so hipp (darauf hoffe ich noch), würde wohl dem der Vorrang gegeben.
Wenn genügend KKs auf den Zug auf springen oder wenn mehr Bestandskunden deswegen kündigen als hinzu kommen, ist es irgend wann kein Alleinstellungsmerkmal mehr und im Zuge der Kosteneffizienz fällt so was hoffentlich wieder hinten runter.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2017 um 17:01
@kleinundgrün

Ja, das ist auch korrekt, was du schreibst. Nur scheint derjenige, der den offiziellen Twitter-Account pflegt, da nach seiner Argumentation etwas andere Ansichten zu haben.

Mittlerweile haben die aber gemerkt, dass sie da Mist geschrieben haben.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2017 um 17:14
@Labor-Ratte
Die H. scheint in ihrer Gesamtheit besonders gut irrationale Entscheidungsfindungen zu triggern.

Ich stelle gerade bei diesem Thema immer wieder mit Erschrecken fest, wie eigentlich clevere und gebildete Menschen (Mediziner z.B.) wie Anfänger in die Kausalitätsfalle tappen. Dabei haben sie mehr als viele andere zumindest in Grundzügen wissenschaftliches Arbeiten gelernt.

Oft sind es auch da persönliche "Erfahrungen", die sie blind werden lassen. Ich schätze, es ist die diffuse Angst vor Erkrankung in Verbindung mit dem Umstand, dass vieles eben doch nicht behandelbar ist und eine Gesundung mehr oder weniger von nicht beeinflussbaren Faktoren ab hängt, der solchen irrationalen Erwägungen Vorschub leistet.

Ich kenne vergleichsweise viele Ärzte und manche sind doch sehr "aufgeschlossen" gegenüber der H. Aber das sind sonst keine überdurchschnittlich schlechten Ärzte auf dem Gebiet echter Medizin. Oder besonders naive Menschen, die zwanzig Zeitschriftenabos an der Backe haben. Dennoch bekommen sie es nicht hin, ihr gelerntes auf die Analyse dieser Situation anzuwenden. Die intuitive Bewertung der Wirksamkeit scheint da viel zu stark zu sein.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.03.2017 um 19:27
Das Mittagsmagazin hat sich dieser Woche der Homöopathie angenommen. Jeden Tag kommen Berichte. Ich fange mal an, den ersten einzustellen, der mit Heilsversprechen beginnt und kläglich scheitert.

Homöopathie Mittagsmagazin


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.03.2017 um 20:02
@Bauli

Es ist erschütternd, dass diese Scharlatane immer noch davon leben können und dürfen, dass sie Kranke wissentlich in den Tod schicken.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

24.03.2017 um 07:05
Hier der Folgeteil.

Von diesem folgt heute die Fortsetzung.


Homöopathie Krankenkassen Mittagsmagazin


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

27.03.2017 um 05:59
@DunklesHell Funfakt. Auch natürliches wirkt durch chemie. :D Alles wirkt im grunde durch chemie..
Ich hab das nie verneint. Aber ich sage ganz klar, dass die Natur ihre mutationen braucht. Was läuft in der Natur nicht chemisch ab? 
Lust, Hunger, Anziehung, Ekel, Angst, Skepsis, Scheu, ... Alles natürlich und alles Chemisch gesteuert.

Die Frage ist nur, was ist natürlich chemisch und was ist durch die modernen Drogen "anerzogen".  

Ich bin kein Öko, wirklich nicht, aber gewisse Gedanken mache ich mir schon.
Fette sind natürlich, die wir brauchen..... Eiweiße ebenso.... Mineralien auch.... Vitamine erst recht....
Kohlenhydrate? Also die einfahcen, welche praktisch sind? Nein. Sind weder essentiell noch in irgendeiner Form nötig. Gut, wird uns so suggeriert, uns wird aber auch suggeriert min 2 L trinken. Ist auch hinfällig, weil wir 1,5 Liter mit der Nahrung aufnehmen... THEORETISCH

Fette sind substantiell für den Vitaminumbau.... Proteine sind substantiell für den Muskelerhalt und allgemein dem Zellerhaltungsbau .... Kohlenhydrate? Sind nur die schnellste Energiemenge und das praktischste... Man  braucht sie nicht und sie sind ersetzbar


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27.03.2017 um 09:59
kleinundgrün schrieb:Wäre das Handauflegen nackter und attraktiver Schamaninnen genau so hipp (darauf hoffe ich noch), würde wohl dem der Vorrang gegeben.
Jaja, und die gesetzlich versicherten bekommen dann wieder nur alte nackte Medizinmänner... grusel...


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