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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.032 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Homö-bashing, Natalie Grams, Globuli
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:24
@Kybela
Weil der Hommarkt eben lockerer Reguliert ist und keine Heilversprechen propangieren darf. Wer das tut macht sich folglich strafbar.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:26
Caliburn schrieb:Weil der Hommarkt eben lockerer Reguliert ist und keine Heilversprechen propangieren darf.
darauf möchte ich hinaus: wenn sie einen klinischen Nachweis erbringen könnten, wären sie dick im Geschäft, und zwar auch im "schulmedizinischen Geschäft". Nur Wirkung, aber keine Nebenwirkung. Dank Potenzierung mit kaum Kosten.


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Dawnclaude
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:26
@Kybela
Hattest du schon mal in einer situation gelebt, wo kein Medikament für deine Beschwerden geholfen hat?
wenn du dann nach jahrelanger Tortur auf einmal eetwas findest, was funktioniert , ohne überhaupt Hoffnung gehabt zu haben. Glaubst du dann wirklich immer noch, dass es sich um ein Placebo Effekt handelt?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:27
Dawnclaude schrieb:Hattest du schon mal in einer situation gelebt, wo kein Medikament für deine Beschwerden geholfen hat?
ja.
ich hatte _alles_ probiert.


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Dawnclaude
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:27
@Kybela
und was hat letztendlich dann funktioniert?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:28
Dawnclaude schrieb:was hat letztendlich dann funktioniert?
nach Jahren fand man in einem MRT die Ursache.
Nach einer OP war ich beschwerdefrei.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:29
@Kybela
   Die Chemie wirkt deshalb bei Vielen vermutlich gut, weil es "chemische Hämmer" sind... die MÜSSEN quasi wirken.

-->
in einer Doppelblindstudie wird auch Placebo verabreicht.
Und trotzdem gibt es Medikamente, die WEIT über dem Placebo-Effekt hinaus wirken.

wie erklärst du das?
 Dazu noch mal diese Aussage von mir, bitte beachte vor allem den letzten Satz:
Die Chemie wirkt deshalb bei Vielen vermutlich gut, weil es "chemische Hämmer" sind... die MÜSSEN quasi wirken.
Aber auch nicht bei allen, weil eben der Mensch ein Subjekt ist und es viele Einflüsse gibt (z.B. spielt ja die Ernährung bei der Einnahme auch eine Rolle...)
Placebo kann rein objektiv gar nicht so gut helfen als wenn etwas "drin" ist.
Jedoch wie gesagt - jeder Mensch reagiert höchst unterschiedlich und auch je nach äußeren Faktoren...
Was Placebo betrifft: Da eben auch höchst unterschiedlich, weil manche gorße Einbildungsgabe haben und DESHALB hilft es eben und Andere haben diese Gabe nicht so ausgeprägt.
Die bekommen ein Medikament und haben dazu weder poitive noch negative Erwartungen...


----------------------
.
Hattest du schon mal in einer situation gelebt, wo kein Medikament für deine Beschwerden geholfen hat?
wenn du dann nach jahrelanger Tortur auf einmal eetwas findest, was funktioniert , ohne überhaupt Hoffnung gehabt zu haben. Glaubst du dann wirklich immer noch, dass es sich um ein Placebo Effekt handelt?
Genau.
Das habe ich auch schon von Anderen in meinem Bekanntenkreis gehört.
   was hat letztendlich dann funktioniert?

-->
nach Jahren fand man in einem MRT die Ursache.
Nach einer OP war ich beschwerdefrei.
SO kann es halt auch gehen.
Aber das war dann halt "nur" ein Fall von Fehldiagnose. ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:30
Optimist schrieb:Placebo kann rein objektiv gar nicht so gut helfen als wenn etwas "drin" ist.
jetzt hast du verstanden, wie eine Doppelblindstudie funktioniert :)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:36
@Kybela

ja, wusste ich schon vorher ;)

Aber dennoch schließe ich deswegen nicht aus, dass
1.: Placebo tatsächlich hilft (hier jetzt wegen Einbildung)
2.: Hom... tatsächlich hilft (hier jetzt evtl. auch durch Einbildung, aber evtl. auch wegen der Information...)

@Landluft
So ähnlich sehe ich das mit der Hom.. - bei Manchen wirkts nicht, weil die einfach nicht empfindlich dafür sind, Andere hingegen schon (weil sie auf "das Kleinste" reagieren). Auch wenn nur eine "Information" drin ist.

-->
Auf welche "Information" sollen sie denn reagieren können?
Wenn man ein Glasgefäß hat, in welchem z.B. Zwieblpulver oder sonst irgendetwas intensiv riechendes drin war und man spült es gründlich aus...
... was meinst du, wie lange danach es dann trotzdem noch "nach riecht"?

Weißt sicher was ich damit sagen will?
Bislang hat noch niemand nachweisen können, dass Wasser tatsächlich - wie von der Homöopathie behauptet - eine Information über einen relevanten Zeitraum hinweg übertragen könnte.
Nur weil man es nicht nachweisen kann, riecht es trotzdem weiter :)
Und wenn dem tatsächlich so wäre: Woher weiß das Wasser, dass es nur die "Informationen" dieses einen "Wirkstoffs" übertragen soll, aber nicht die Botschaften all der Substanzen, mit denen es auf seinem Weg sonst so in Kontakt gekommen ist?
Das kann es nicht wissen, ja.
Ist jedoch evtl. auch gar nicht nötig.
Die anderen Stoffe verpuffen, aber die richtige Information wirkt halt.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:49
Optimist schrieb:Placebo tatsächlich hilft (hier jetzt wegen Einbildung)
und genau das wird auch in der Studie berücksichtigt.
Die Anzahl der Patienten ist so gross, dass die Ausreißer keine Rolle spielt.

Eine Anekdote aus meinem Leben:

ich war jahrelanger Schmerzpatient, ohne erkennbare Ursache. also somatoform ....  *würg*

ich wurde 5 Tage stationär aufgenommen, um mich komplett untersuchen zu lassen. Ich bekam verschiedene Medikamente, in verschiedener Dosis.
Ich wurde regelmässig nach meiner Schmerzintensität befragt: von 1 bis 10 (10 großes aua).

Fazit: ich habe nur auf echte Schmerzmedikamente reagiert (Tramodol, Novalgin, ...), aber nie auf Medikamente für den neuropathischen Schmerz. Und auch nicht auf Medikamente für Blutdruck, Beruhigung, und blah. Und auch erst in einer hohen Dosis.

In der Klinik bekam ich übrigens ambulant (vor meiner Stationierung) auch Akupunktur. Hatte bei mir 0 Wirkung.

Nachtrag: ich wollte nicht, dass man mir sagt, was man mir verabreicht. Ich wollte selber wissen, ob mein Schmerz "echt" ist


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 12:54
@Kybela
Fazit: ich habe nur auf echte Schmerzmedikamente reagiert (Tramodol, Novalgin, ...), aber niie auf Medikamente für den neuropathischen Schmerz...
weil es in deinem Falle vermutlich eine "handfeste" (konkret feststellbare) Ursache hatte und eben auch nicht neuropathisch war usw... (oder bei manchen ist es ja "nur" psychosomatisch).

In solch einem Fall hilft eben dann auch das richtige Medik. (oder OP) der Schulmedizin...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 13:11
Optimist schrieb:Wenn man ein Glasgefäß hat, in welchem z.B. Zwieblpulver oder sonst irgendetwas intensiv riechendes drin war und man spült es gründlich aus...
... was meinst du, wie lange danach es dann trotzdem noch "nach riecht"?

Weißt sicher was ich damit sagen will?
Bei deinem Beispiel gibt es - grob gesagt - zwei Phasen: Zunächst die Phase, in der ein Geruch tatsächlich auftritt, weil nachweislich Moleküle eines Stoffes von Rezeptoren aufgenommen werden, und dann die Phase, in der sich dein Gehirn an den Geruch erinnert und ein ähnliches Empfinden auslöst. Das sind aber Dinge, die sich nachweisen lassen und die somit überhaupt nichts zu tun haben mit deinen "Informationen".
Optimist schrieb:Nur weil man es nicht nachweisen kann, riecht es trotzdem weiter :)
Siehe oben.
Optimist schrieb:Das kann es nicht wissen, ja.
Ist jedoch evtl. auch gar nicht nötig.
Die anderen Stoffe verpuffen, aber die richtige Information wirkt halt.
Also alles nur Zufall, und die Naturgesetze wirken zufällig auch gerade nicht?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 13:20
@Landluft
   Die anderen Stoffe verpuffen, aber die richtige Information wirkt halt.

-->
Also alles nur Zufall, und die Naturgesetze wirken zufällig auch gerade nicht?
hatte mich nicht konkret genug ausgedrückt. Natürlich kein Zufall.
Aber ich denke, der Körper "nimmt" sich die Stoffe bzw. Informationen aus dem "Angebot" heraus die er BRAUCHT.

Macht er doch mit der Nahrung genauso :)

.
   Wenn man ein Glasgefäß hat, in welchem z.B. Zwieblpulver oder sonst irgendetwas intensiv riechendes drin war und man spült es gründlich aus...
   ... was meinst du, wie lange danach es dann trotzdem noch "nach riecht"?


-->L:
Bei deinem Beispiel gibt es - grob gesagt - zwei Phasen: Zunächst die Phase, in der ein Geruch tatsächlich auftritt, weil nachweislich Moleküle eines Stoffes von Rezeptoren aufgenommen werden, und dann die Phase, in der sich dein Gehirn an den Geruch erinnert und ein ähnliches Empfinden auslöst.
Das kann ich nicht glauben, dass ich mir dann den Geruch nur einbilde bzw. mein Gehirn und dieserin Wirklichkeit gar nicht mehr da ist.

Weißt du warum?
Wenn ich solch ein ausgespültes Glas dann noch einmal ausspüle, ist der Geruch kurzzeitig wieder schwächer (durch das Wasser). Und auch, wenn ich das Glas eine zeitlang offen stehen lasse, nimmt der Geruch ab.
Jedoch, sobald ich es wieder zugemacht hatte (Glasdeckel), war nach kurzer Zeit der Geruch wieder da. Das soll sich mein Gehirn alles nur einbilden?

Ach so, wegen Erinnerung des Gehirns:
Manchmal wusste ich gar nicht mehr, was da vormals drin war (oder ich schaute gar nicht auf das Etikett), jedoch sobald ich dann aufmachte, war es mir klar. Woher soll das mein Gehirn "wissen", wenn man gar nicht wirklich was riechen würde?


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 13:25
Optimist schrieb:Das kann ich nicht glauben, dass ich mir dann den Geruch nur einbilde bzw. mein Gehirn und dieserin Wirklichkeit gar nicht mehr da ist
Das heißt dann, dass Du deutlich weniger gründlich spülst als Du denkst.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 13:28
@Balthasar70
Das heißt dann, dass Du deutlich weniger gründlich spülst als Du denkst.
wenn ich den Geruch weghaben wollte, dann habe ich paar mal und auch gründlich gespült.
Und kurz nach dem Spülen ist er ja auch weg, kommt jedoch wieder.
Wie gesagt, nach längerer Zeit spüle ich wieder... und vielleicht auch nochmal....

Aber der Geruch kommt  immer wieder.
Für mich eindeutig, dass das Glas den Geruch irgendwie speichert.


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 13:41
@Optimist
Ja in einer Rauhheit in der sich die Geruchsmolkühle festsetzen und die dort, so wie Du spülst, nicht weggehen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 14:00
@Balthasar70
Und kurz nach dem Spülen ist er ja auch weg, kommt jedoch wieder.
Wie gesagt, nach längerer Zeit spüle ich wieder... und vielleicht auch nochmal....

Aber der Geruch kommt  immer wieder.

-->B:
Ja in einer Rauhheit in der sich die Geruchsmolkühle festsetzen
wie kommt es dann, dass der Geruch KURZzeitig weg ist? (wenn noch Geruchsmoloküle drin sind im Glas)


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 14:08
@Optimist
Wahrscheinlich vom Spülmittel überdeckt, oderdie losesten Molekühle hat es weggerissen, die anderen müssen sich erst noch mehr lösen. 


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 14:22
@Balthasar70
mmh, wäre vielleicht möglich.

Fakt ist also, es blieb was zurück - trotz gutem Spülens.

Weshalb kann es dann nicht möglich sein, dass im Wasser auch was zurückbleibt, was dann noch nachwirken kann (genauso wie eben geruchstechnisch was nachwirkt)? So nach dem Motto "weniger ist manchmal mehr"


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.04.2017 um 14:27
@Optimist
Hast Du Dich mal mit den Potenzen der Homöopathie beschäftigt und sagt Dir die Avogadrokonstante was?

Wikipedia: Avogadro-Konstante

http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/2015/06/was-bedeutet-eigentlich-d6-uber-die.html


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