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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.09.2019 um 11:59
@Geisterfei

Das ist doch integrativ. Da reicht ein Seepferdchen oder ein Blümchenstempel in der Kunstmappe der 3. Klasse einer Waldorfschule.

Es wird auch bestimmt von Vorteil sein, wenn man die Reinkarnation einer bekannten Persönlichkeit mit naturwissenschaftlichem Hintergrund ist.

So, keine Zeit mehr, ich muss eine Bewerbung schreiben oder malen oder tanzen. Ich denke Kartoffeldruck kommt da gut an.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.09.2019 um 12:32
Der genannte Lehrstuhl könnte durchaus auch wissenschaftlich sinnvoll arbeiten. Jedenfalls sofern man der Pressemitteilung folgt:
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/Presse_Aktuell/Einrichtungen+A+bis+Z/Institute/Allgemeinmedizin/Forschung/Forsch...
Im Forschungsschwerpunkt Komplementärmedizin und Integrative Medizin werden verschiedene komplementärmedizinische Methoden auf ihre Effekte, ihre Akzeptanz bei Patienten und Ärzten und ihre Anwendung in der Praxis hin untersucht.
Das könnte jedenfalls grundsätzlich auch schlicht der Erforschung der Effekte der Homöopathie in der Gesellschaft dienen. Jedoch hat es schon auch ein gewisses "Geschmäckle" und lässt jedenfalls viel Raum für eine freie Interpretation, was denn nun erforscht wird.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.09.2019 um 12:55
Sind diese "komplementärmedizinischen Methoden" nicht die unwirksamen Therapien, die -wenn überhaupt- nur gemeinsam mit einer wirksamen Therapie zum Einsatz kommen dürften? Andernfalls wären sie ja Teil normaler Medizin, ohne solch verlogene Zusätze wie alternativ, komplementär oder integrativ.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.09.2019 um 13:09
kleinundgrün schrieb:m Forschungsschwerpunkt Komplementärmedizin und Integrative Medizin werden verschiedene komplementärmedizinische Methoden auf ihre Effekte, ihre Akzeptanz bei Patienten und Ärzten und ihre Anwendung in der Praxis hin untersucht.
Alles schön und gut - aber (postulierte) Wirkmechanismen und deren wissenschaftliche Betrachtung lassen wir sicherheitshalber außen vor.
Tolle Wurst.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.09.2019 um 13:09
geeky schrieb:Sind diese "komplementärmedizinischen Methoden" nicht die unwirksamen Therapien, die -wenn überhaupt- nur gemeinsam mit einer wirksamen Therapie zum Einsatz kommen dürften? Andernfalls wären sie ja Teil normaler Medizin, ohne solch verlogene Zusätze wie alternativ, komplementär oder integrativ.
Nein, das ist Mengenlehre - in der Mengenlehre ist das Komplement einer Menge alles, was nicht in der Menge enthalten ist - damit ist natürlich das Komplement zu Medizin: Alles was keine Medizin ist :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

gestern um 09:47
Bevor ich gleich mal ne blöde laienhafte Frage stelle, zunächst einmal ein freundliches "Guten Morgen" an die Gemeinde hier.

Neulich wurde wieder in einer kleinen Talkrunde angeregt über Homöopathie diskutiert. Was mir als Laien dabei auffiel ist, dass die Jungs und Mädls von der Contra-Fraktion immer wieder das gleiche Argument brachten, nämlich den fehlenden Wirksamkeitsnachweis. Darauf waren die Homöopathen natürlich vorbereitet, und feuerten aus allen Rohren ihre in Agitationskursen erlernten Parolen ab, was den bildungsfernen Teil des Publikums dazu brachte, die Pro-Fraktion mit Beifall zu huldigen ... können aber auch nur bezahlte Jubelperser gewesen sein, wer weiß das schon. :D

Und in diesem Moment ging mir ein (blöder) Gedanke durch den Kopf ... wäre es nicht wunderbar, wenn man jetzt einen empirisch belegten "Unwirksamkeitsnachweis" vorzuweisen hätte? Geht so etwas überhaupt? Ich bin ja nun alles andere als vom Fach, aber denke mir, es wäre argumentativ von Vorteil, eine wissenschaftlich anerkannte Studie vorlegen zu können, welche ein für alle mal den Globuli jegliche Wirkung abspricht, ... einzige Ausnahme natürlich: der Blutzuckerspiegel :D

Daher meine Frage: Gibt es eine solche Unwirksamkeits-Studie, oder auch mehrere, und wenn nicht, warum?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

gestern um 10:48
@Peter0167

Als Beleg für die Unwirksamkeit könnte man diverse 1023-Aktionen anführen, aber auch deren Ergebnisse werden von der Betrügerbande in gewohnter Manier weg"erklärt":
„Diese sogenannte Überdosierung ist völliger Nonsens, da es bei Hochpotenzen keine Rolle spielt, ob 2 oder 500 Globuli zu sich genommen werden“, erklärt Curt Kösters, zweiter Vorsitzender des DZVhÄ, „darüber hinaus gibt es für eine homöopathische Arzneimittelprüfung medizinische Voraussetzungen, die für das Gelingen entscheidend sind.“ Die Häufigkeit der Einnahme von Globuli sei entscheidend, nicht die Menge.
https://www.homoeopathie-online.info/pro-contra-zur-kampagne-1023-der-skeptiker-organisation-gwup-e-v-homoeopathie-ueber...

Nun könnte man die 1023-Aktion natürlich auch so modifizieren, daß nicht alles auf einmal geschluckt wird, sondern mit zeitlichem Abstand, aber das würde weder Medieninteresse wecken noch die Pseudomediziner vom DZVhÄ in Erklärungsnot bringen: Ihre Globuli können schließlich nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn im Organismus auch die entsprechenden Symptome vorhanden sind. Diese Ausrede führt dann zwar die HAMP ad absurdum, aber so weit reicht weder das Fachwissen der Journalisten noch ihre Sendezeit.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

gestern um 23:19
Peter0167 schrieb:Und in diesem Moment ging mir ein (blöder) Gedanke durch den Kopf ... wäre es nicht wunderbar, wenn man jetzt einen empirisch belegten "Unwirksamkeitsnachweis" vorzuweisen hätte? Geht so etwas überhaupt?
Naja, jede Studie, die keine Wirksamkeit nachweisen kann, weist eine "Unwirksamkeit" nach. Natürlich ist, wie auch bei Wirksamkeit, eine Studie kein Argument. Aber in der Masse ist das mittlerweile schon ein guter Beleg für eine fehlende Wirksamkeit.

Und nein, eine Werbebroschüre irgendwelcher homöopathischen Interessenverbände, ist keine gut durchgeführte Metastudie. Insbesondere dann nicht, wenn dort keinerlei stochastische Auswertung der Daten über ein reines Abzählen hinaus stattfindet und die Broschüre jeden Autor eines Papers als gesonderten Datenpunkt einfließen lässt. (Bevor hier wieder ein "technischer Mathematiker" hinter dem Sofa hervor springt und damit herumwedelt.)


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