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Pyramiden in Gizeh

8.671 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Pyramiden, Gizeh, Görlitz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 11:05
Zitat von ockhamockham schrieb:in Anbetracht das Wissenschaftler irren
Solche Fehler können aber ebenfalls nur mit wissenschaftlichen Methoden gefunden werden.
Nicht mit "Ich denke mir jetzt eine alternative Geschichte aus, die ganz spannend klingt und trage die dann unbelegt in die Welt".

Und mal ganz nebenbei, mit den in einschlägigen Kreisen oft beschworenen
Zitat von ockhamockham schrieb:eigenen Gedanken
allein wurden keine Flugzeuge gebaut oder Computer entwickelt. Das hat man mit wissenschaftlichen Methoden und Forschung geschafft. Nur so findet man echte Erkenntnisse, die über deine Sci-Fi-Stories hinausgehen.


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Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 11:11
Zitat von NemonNemon schrieb:Lade sie da ab, wo sie hingehören.
von mir aus

@DerHilden
du gehst davon aus, das Wissenschaftliche Fakten nicht mit einer Hypothese beginnen :p Ich persönlich glaube auch nicht an schwarze Löcher, das ist für mich Sci-Fi :p jedenfalls steht in der Wissenschaft zuerst die Hypothese und nicht der Fakt, ob dir das passt oder nicht :p und diese Hypothese wird dann überprüft.


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Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 11:18
Zitat von ockhamockham schrieb:und diese Hypothese wird dann überprüft.
Das stimmt und wenn man das mit deiner Hypothese macht, stellt man fest, dass diese wahrscheinlich falsch ist, weil erstens die DNA des Menschen der anderen Lebens auf der Erde zu ähnlich ist (s. den Beitrag von @Cpt_void) und zudem das Problem der generellen Lebensbedingungen auf dem Mars nicht auch vor vielen Jahrtausenden schon bestand.

Dazu kommen wahrscheinlich viele andere Argumente gegen deine Thesen, beispielsweise wo denn die Überreste dieser angeblich technologisch überlegenen Kultur sein sollen und warum es keine Überlieferungen dazu gibt.

Erstmal hanebüchene Hypothesen aufstellen, bringt eben erstmal nicht so viel.


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Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 11:48
Zitat von ockhamockham schrieb:Angekommen hatte der Mensch noch jede Menge Technik, um so was wie Pyramiden zu bauen, aber die Geschichte hat diese Technik verschlungen. Vielleicht war diese Technik dank fehlender Infrastruktur einfach nicht aufrecht erhaltbar?
Was das denn für ein Quatsch? Man schafft es noch die Pyramiden zu bauen, und dann verschwindet diese Technik einfach, oder wie? Und was heißt denn bitte "Technik nicht aufrecht erhaltbar“?


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Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 11:53
Zitat von skagerakskagerak schrieb:Was das denn für ein Quatsch? Man schafft es noch die Pyramiden zu bauen, und dann verschwindet diese Technik einfach, oder wie?
Nur die Dolerit-Hämmer und Kupferwerkzeuge etc. haben sie aus irgendwelchen Gründen dennoch in Massenproduktion hergestellt. Und bildlich dokumentiert haben sie Schlitten, die von Männern gezogen werden :palm:


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Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 12:04
@Nemon
Und vor allem ganz wichtig, erst mal die mehr oder weniger nutzlosen Pyramiden bauen, statt perfekter Wohnbauten. 😏


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Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 12:09
Zitat von ockhamockham schrieb:Angekommen hatte der Mensch noch jede Menge Technik, um so was wie Pyramiden zu bauen,
Die, bzw „wir“ ham die Raumschiffe die uns vom Mars hierher gebracht haben mit Kupferwerkzeugen, Schlitten etc gebaut?
😳
Ich bin beeindruckt


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Pyramiden in Gizeh

07.01.2021 um 17:19
Zitat von ockhamockham schrieb:in Anbetracht das Wissenschaftler irren

Youtube: Wissenschaftler irren
Wissenschaftler irren



mach ich mir meine eigenen Gedanken
Ab Minute 17:
Aber nur, weil Wissenschaftler nicht nur ständig irren, sondern auch diese Unsicherheiten, Probleme und Schwächen so sehr betonen, wäre es ein Fehler, daraus zu schließen: "Die haben ja auch keine Ahnung, deswegen brauchen wir auch nicht auf sie zu hören". - Nein! Denn in allen anderen Bereichen unseres Lebens, wo wir keinen wissenschaftlichen Methoden folgen, irren wir natürlich mindestens genauso viel, und meistens viel mehr.
Und dabei sagt die wirklich gute "Maithai" im Video extra mehrmals, man möge wirklich bis zum Ende sehen. Haste nicht gemacht. Zumindest haste nicht zugehört an den Stellen, die Dir nicht in Deinen Wissenschaftsskepsis-Kram passen. Also genau das, was Mai Thi BIAS nennt.

Und wie sehen denn nun Deine eigenen Gedanken aus? Bringen die irgendwas Tragfähiges zuwege?
Zitat von ockhamockham schrieb:Meiner Vermutung nach [...] Des weiteren hab ich die Vermutung [...] Vielleicht [...]
Erst mal nur von Vermuten und Vielleicht zu sprechen ist wirklich gut. Freilich sollte anschließend noch mehr kommen, das die ganze Sache aus dem Status des blanken Vermutens herauszuholen vermag. Ich nehme mal an, daß Du die hier angesprochenen Vermutungen nicht erst vorhin erdacht hast, sondern schon ne Weile in Dir trägst. Und? Haste schon mal irgendwas unternommen, diese Deine Vermutungen irgendwie zu überprüfen, ihnen Hand und Fuß zu geben? Wenn ich raten sollte...
Zitat von ockhamockham schrieb:Wir wissen es nicht und werden es auch nicht rekonstruieren können
Wenn Du also sagst, daß das alles eh unüberprüfbar ist - was hat das Ganze dann in einem Thread im Wissenschaftsbereich zu suchen? Das ist dann doch völlig beliebig und kann durch jede Alternativ-Annahme ersetzt werden. Was soll das bringen, außer dem eigenen Affen Zucker zu geben, weil man ja eh schon in diese Richtung denkt / hofft?
Zitat von ockhamockham schrieb:das die Evolution des Menschen nicht auf dieser Erde begann, sondern auf einen anderen Planeten, nämlich dem Mars
Das könnte grundsätzlich sogar möglich sein. Aber nur in dem Sinne, daß das gesamte Leben der Erde vom Mars stammt, also in der planetaren Frühzeit Lebenskeime vom Mars auf die Erde gelangten und dann hier das irdische Leben hervorbrachten. Daß das übrige irdische Leben von hier stammt und nur wir Menschen (und vielleicht noch die einen oder anderen Topfblumen und Haustiere als Mitbringsel) vom Mars kommen, ist hingegen ausgeschlossen. Sonst hätten wir ein Erbgut, das nicht aus den vier Basen aufgebaut ist, integriert in die selben Ketten aus Phosphat und Zucker, in doppelter, komplementärer Anordnung (Doppelhelix), wobei stets drei Basen als Triplett die Codierungsgrundlage bilden (genetische Buchstaben). Es wären mal andere Basen (statt Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin bzw. Uracil) vielleicht gar was ganz anderes als Basen, ein anderer Zucker (statt Desoxyribose), vielleicht ein ganz anderes Element statt Phosphor im Phosphat. Und sicher auch mal ein Quadruplett und keine Doppelkette. Erbgut ist nicht auf unsere Version der DNA festgelegt, das ist keine universelle Pflicht.

Und selbst die Ähnlichkeit, die Übereinstimmung diverser Genpassagen mit denen anderer Lebensformen - und zwar zu sämtlichen Lebensformen, schließt eine separate Herkunft aus. Der Grad der Ähnlichkeit des Genmaterials entspricht der zeitlichen Distanz, seit der die Lebensformen getrennte Wege gingen; die Zeit also, als ihr letzter gemeinsamer Vorfahr gelebt hat. Sich verändernde Gene entfernen sich stets von den Genen anderer Lebewesen, sie nähern sich nie an, so sehr sich auch Gruppen zweier getrennter Linien einander ähnlich werden. So sehen Ratten und Beutelratten (nicht die Opossums) einander verdammt ähnlich, und dennoch ähneln sich die dafür verantwortlichen Gene der beiden Gruppen nicht sonderlich. Vielmehr ähnelt das Erbgut einer Beutelratte weit mehr dem eines Koalas oder Känguruhs oder Tasmanischen Teufels als dem einer Ratte, und deren Erbgut ähnelt weit mehr dem eines Elefanten, einer Antilope, enem Affen, Faultier, Erdferkel als dem einer Beutelratte. Sollte also ein Wesen hier auf der Erde leben, dessen Evolution auf dem Mars stattgefunden hat statt auf der Erde, sollte dessen Erbgut, selbst bei identischer Bau- und Funktionsweise, dem Erbgut jedes anderen Lebens auf der Erde total unähnlich sein.

Isses aber nicht. Sondern unser Erbgut zeigt größte Übereinstimmung mit dem des Schimpansen, etwas weniger mit Gorilla, dann Orang Utan, noch weniger zu den übrigen Primaten, noch weniger zu anderen Säugern, erneut weniger zu anderen Wirbeltieren usw. usf., bis hin zu Pflanzen, Pilzen, Einzellern... Aber Ähnlichkeiten im Erbgut finden sich trotzdem, bei allen. Ergo: verwandt, aber nicht mit jedem gleich eng verwandt.

Und im Grunde genommen ist das Allgemeinwissen, Schulwissen. Da muß man sich schon arg anstrengen, sowas nicht zu wissen. (OK, das schaffen dann doch einige.)
Zitat von ockhamockham schrieb:jedenfalls steht in der Wissenschaft zuerst die Hypothese und nicht der Fakt
Nope, es ist anders rum. Am Anfang einer jeden Hypothese sollten bestimmte wahrgenommene Fakten stehen, die es zu erklären gilt. Am Ende steht dann kein Fakt, denn Wissenschaft produziert nun mal keine Wahrheiten. Sondern Erklärungen, Beschreibungen. Und am Ende einer Hypothese steht dann nicht "Wahrheit", sondern eine Theorie. Sowas sagt "Maithai" auch in dem Video, das Du offensichtlich wirklich nicht angesehen hast.


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 07:48
Zitat von ockhamockham schrieb:Angekommen hatte der Mensch noch jede Menge Technik, um so was wie Pyramiden zu bauen, aber die Geschichte hat diese Technik verschlungen. Vielleicht war diese Technik dank fehlender Infrastruktur einfach nicht aufrecht erhaltbar?
Hast Du dir jemals die Mühe gemacht die anderen Pyramiden zu betrachten? Bilder vom Inneren der Kammern oder Schnitt von den Kammersystemen? Weil dann würdest du so einen Spruch nicht bringen, da ist teilweise so viel Pfusch dabei das man nur den Kopf schütteln kann. Der große Ausreißer ist die Cheops Pyramide, aber auch die ist nicht frei von Makeln und Baupfusch. Aber das war damals der Stand der Technik und des Wissens.
Zitat von ockhamockham schrieb:Wir wissen es nicht und werden es auch nicht rekonstruieren können :(
Projiziere DEIN Nichtwissen bitte nicht auf andere! Es gibt definitiv offene Fragen, aber die grundsätzlichen Techniken sind geklärt, meist betrifft es spezielle Objekte, wie die Cheops oder Chephren Pyramide, die sind durch ihre Höhe ein kleines Mysterium beim Bau. Aber für viele der kleinen Pyramiden ist sehr gut klärt wo ihre Rampen waren und wie man das Material heran geschafft hat, auch die Bearbeitung des Gesteins wirft heute nur noch wenige Fragen auf. Selbst die alten Steinbrüche sind heute so gut wie alle wiederentdeckt.


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 10:25
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:aber auch die ist nicht frei von Makeln und Baupfusch. Aber das war damals der Stand der Technik und des Wissens.
Man kann das als Pfusch bezeichnen, wenn man einen Kontrapunkt zur vermeintlichen Perfektion setzen will.
Es war aber wohl doch eher pragmatisch und irgendwie auch professionell, wenn man dort, wo es keine Rolle spielt, mehr oder weniger nur Geröll aufhäuft. Die Gesamtfigur mit ihrer glänzenden Fassade erfüllt ja am Ende doch alles. Und ja, ein paar Irrungen und Wirrungen bzw. Tests im Planungs- und Bauprozess schmälern das nicht.
Da stehen heutige Bauprojekte im Detail nicht besser da; wobei die Optimierung mit BIM natürlich voranschreitet. Selbst wer mal eine Küche bestellt hat weiß, dass die auch im Jahr 2021 wahrscheinlich nicht auf Anhieb passen wird ;)


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 11:19
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Das stimmt und wenn man das mit deiner Hypothese macht, stellt man fest, dass diese wahrscheinlich falsch ist, weil erstens die DNA des Menschen der anderen Lebens auf der Erde zu ähnlich ist (s. den Beitrag von @Cpt_void) und zudem das Problem der generellen Lebensbedingungen auf dem Mars nicht auch vor vielen Jahrtausenden schon bestand.

Dazu kommen wahrscheinlich viele andere Argumente gegen deine Thesen, beispielsweise wo denn die Überreste dieser angeblich technologisch überlegenen Kultur sein sollen und warum es keine Überlieferungen dazu gibt.

Erstmal hanebüchene Hypothesen aufstellen, bringt eben erstmal nicht so viel.
Auf der Seite
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/nasa-findet-definitiv-fluessiges-wasser-auf-dem-mars

steht folgendes:
Die neuen Beobachtungen sind der bisher stärkste Beleg für das Vorhandensein von flüssigem Wasser auf der Oberfläche des heutigen Mars. Dass in ferner Vergangenheit Wasser über den Mars floss, galt bereits seit Jahren als sicher.
Und da ist es eine naheliegende Vermutung, das es auch Leben auf den Mars gab. Ich könnte meine Hypothese erweitern, aber das lass ich mal.


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 11:19
Zitat von skagerakskagerak schrieb:Was das denn für ein Quatsch? Man schafft es noch die Pyramiden zu bauen, und dann verschwindet diese Technik einfach, oder wie? Und was heißt denn bitte "Technik nicht aufrecht erhaltbar“?
Ohne Infrastruktur (die es bei der Ankunft nicht gab) keine Technik, bzw. nur die Technik, die man mitgebracht hat und wenn diese mitgebrachte Technik irgendwann nicht mehr da ist, weil Technik irgendwann kaputt geht, dann wars das eben mit Technik.


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 11:20
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und dabei sagt die wirklich gute "Maithai" im Video extra mehrmals, man möge wirklich bis zum Ende sehen. Haste nicht gemacht. Zumindest haste nicht zugehört an den Stellen, die Dir nicht in Deinen Wissenschaftsskepsis-Kram passen. Also genau das, was Mai Thi BIAS nennt.
Ich hab mir das Video mehrmals angeschaut :D :P aber ich bin kein Wissenschaftler, trotzdem mach ich mir meine eigenen Gedanken :P wenn schon Wissenschaftler irren und Wissenschaft das einzige sichere Mittel ist, um Wissen zu erschließen. Jetzt wäre es interessant anhand von Zahlen zu Wissen, wie oft denn die Wissenschaft in den letzten Jahren geirrt hat.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und wie sehen denn nun Deine eigenen Gedanken aus? Bringen die irgendwas Tragfähiges zuwege?
Ich hab meine Gedanken schon dargelegt, ich könnte sie sogar erweitern, aber das lass ich mal. Ich hab merkwürdigerweise schon Drohungen bekommen, weil ich das im Internet getan habe.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Erst mal nur von Vermuten und Vielleicht zu sprechen ist wirklich gut. Freilich sollte anschließend noch mehr kommen, das die ganze Sache aus dem Status des blanken Vermutens herauszuholen vermag. Ich nehme mal an, daß Du die hier angesprochenen Vermutungen nicht erst vorhin erdacht hast, sondern schon ne Weile in Dir trägst. Und? Haste schon mal irgendwas unternommen, diese Deine Vermutungen irgendwie zu überprüfen, ihnen Hand und Fuß zu geben? Wenn ich raten sollte…

Wenn Du also sagst, daß das alles eh unüberprüfbar ist - was hat das Ganze dann in einem Thread im Wissenschaftsbereich zu suchen? Das ist dann doch völlig beliebig und kann durch jede Alternativ-Annahme ersetzt werden. Was soll das bringen, außer dem eigenen Affen Zucker zu geben, weil man ja eh schon in diese Richtung denkt / hofft?
Das Wasser über den Mars floss, gilt ja als belegt, du kannst ja auch mal hier vorbeischauen und mir deine Meinung dazu abgeben
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/nasa-findet-definitiv-fluessiges-wasser-auf-dem-mars
Und wie schon zum Vorredner gesagt, wo Wasser ist, ist „Leben“ wie wir es kennen, nicht sehr weit
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Das könnte grundsätzlich sogar möglich sein. Aber nur in dem Sinne, daß das gesamte Leben der Erde vom Mars stammt, also in der planetaren Frühzeit Lebenskeime vom Mars auf die Erde gelangten und dann hier das irdische Leben hervorbrachten. Daß das übrige irdische Leben von hier stammt und nur wir Menschen (und vielleicht noch die einen oder anderen Topfblumen und Haustiere als Mitbringsel) vom Mars kommen, ist hingegen ausgeschlossen. Sonst hätten wir ein Erbgut, das nicht aus den vier Basen aufgebaut ist, integriert in die selben Ketten aus Phosphat und Zucker, in doppelter, komplementärer Anordnung (Doppelhelix), wobei stets drei Basen als Triplett die Codierungsgrundlage bilden (genetische Buchstaben). Es wären mal andere Basen (statt Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin bzw. Uracil) vielleicht gar was ganz anderes als Basen, ein anderer Zucker (statt Desoxyribose), vielleicht ein ganz anderes Element statt Phosphor im Phosphat. Und sicher auch mal ein Quadruplett und keine Doppelkette. Erbgut ist nicht auf unsere Version der DNA festgelegt, das ist keine universelle Pflicht.
Najaaaa, wenn es Wasser auf dem Mars gab, dann war der Mars vor x-tausend Jahren ja so beschaffen, wie die Erde heute. Ich hab da wie gesagt eine Theorie dazu, die ich aber aus Erfahrung für mich behalte. Auf Drohungen kann ich verzichten.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und selbst die Ähnlichkeit, die Übereinstimmung diverser Genpassagen mit denen anderer Lebensformen - und zwar zu sämtlichen Lebensformen, schließt eine separate Herkunft aus. Der Grad der Ähnlichkeit des Genmaterials entspricht der zeitlichen Distanz, seit der die Lebensformen getrennte Wege gingen; die Zeit also, als ihr letzter gemeinsamer Vorfahr gelebt hat. Sich verändernde Gene entfernen sich stets von den Genen anderer Lebewesen, sie nähern sich nie an, so sehr sich auch Gruppen zweier getrennter Linien einander ähnlich werden. So sehen Ratten und Beutelratten (nicht die Opossums) einander verdammt ähnlich, und dennoch ähneln sich die dafür verantwortlichen Gene der beiden Gruppen nicht sonderlich. Vielmehr ähnelt das Erbgut einer Beutelratte weit mehr dem eines Koalas oder Känguruhs oder Tasmanischen Teufels als dem einer Ratte, und deren Erbgut ähnelt weit mehr dem eines Elefanten, einer Antilope, enem Affen, Faultier, Erdferkel als dem einer Beutelratte. Sollte also ein Wesen hier auf der Erde leben, dessen Evolution auf dem Mars stattgefunden hat statt auf der Erde, sollte dessen Erbgut, selbst bei identischer Bau- und Funktionsweise, dem Erbgut jedes anderen Lebens auf der Erde total unähnlich sein.
Was ist daran so unwahrscheinlich, das Leben, „wenn“ es vom Mars kam, ähnliche Gene haben, weil vor noch-viel-längerer Zeit auf den Mars die gleichen Bedingungen herrschten?


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 12:02
Zitat von ockhamockham schrieb:Jetzt wäre es interessant anhand von Zahlen zu Wissen, wie oft denn die Wissenschaft in den letzten Jahren geirrt hat.
Kommt drauf an. Frau Thi hats ja auch absichtlich dramatisiert. Denn wenn Hypothesen aufgestellt werden, dann sind das eben noch keine behaupteten Erkenntnisse. Von den vielen Hypothesen zu einem Phänomen bewährt sich am Ende nur eine, und die kommt dann in den Rang einer Theorie, und das kann man dann "Stand der Wissenschaft" und "wissenschaftliche Erkenntnis" nennen - und Wissenschaft daran messen, wie oft sie da verhaut. Ja, und da siehts dann doch arg mau aus mit dem "Wissenschaft geirrt" in den letzten Jahren.

Also: wenn Wissenschaft etwas behauptet - und nicht: etwas mit einer Hypothese vorschlägt! - dann kannste Dich darauf verlassen.

Auch Theorien sind keine Wahrheiten, auch Theorien können vom "Thron" gestürzt und durch andere Theorien ersetzt werden. Der Witz daran aber ist, daß die verabschiedete Theorie nicht einfach nur falsch war, sondern daß die nächste Theorie erklären muß, wieso die frühere Theorie richtig war (= richtige Ergebnisse geliefert hat). Obwohl also letztlich alles, was Wissenschaft hervorbringt "nicht die Wahrheit sein kann", ist das, was Wissenschaft hervorbringt, dennoch stets richtig und korrekt und verläßlich. Man kann mit arbeiten und kommt auf richtige Ergebnisse.
Zitat von ockhamockham schrieb:Ich hab meine Gedanken schon dargelegt
Zu deutsch, Du hast Dir nur mal so irgendwas gedacht, aber nie auch nur versucht, irgendwas daran zu verifizieren. Dann ist das schlicht nichts, rein gar nichts wert.
Zitat von ockhamockham schrieb:Das Wasser über den Mars floss, gilt ja als belegt
Ähm, was hat das jetzt damit zu tun, daß Dein "vielleicht kamen unsere Vorfahren von dort" plausibler wird? Du kannst damit doch nur verhindern, daß es nicht noch unplausibler wird. Wenn, dann könnteste z.B. aufzeigen, daß wir Menschen uns wesentlich von allen übrigen Lebensformen der Erde unterscheiden, sodaß es plausibel würde, wir müßten / könnten von anderswoher stammen. Hätten wir das, dann, ja dann wäre "Wasser aufm Mars" plötzlich ein positiver Beleg. Nämlich dafür, daß aus dem Mars anders als dem Merkur ein Kandidat für unsere Herkunft wird.

Aber wenn zu Deiner These eh schon "wir kommen vom Mars" gehört, dann ist das kein Pluspunkt, sondern nur "kein Minuspunkt". Und so lange völlig irrelevant, wie es noch gar nicht sicher oder wenigstens naheliegend odgl. ist, daß wir von woanders als hier kommen.
Zitat von ockhamockham schrieb:Najaaaa, wenn es Wasser auf dem Mars gab, dann war der Mars vor x-tausend Jahren ja so beschaffen, wie die Erde heute.
Eher vor x-millionen oder x-milliarden Jahren. Könnt freilich auch nur bedeuten, daß der Mars "schon immer so wie heute" war, halt mit ein bisserl Wasser, aber tot und kalt.
Zitat von ockhamockham schrieb:Was ist daran so unwahrscheinlich, das Leben, „wenn“ es vom Mars kam, ähnliche Gene haben, weil vor noch-viel-längerer Zeit auf den Mars die gleichen Bedingungen herrschten?
Erstens: Weil unsere DNA nicht universell ist, sondern zufällig. Rein chemisch wären auch andere Aufbauten möglich.
Zweitens: Weil DNA zweier Arten, je weniger sie miteinander verwandt sind, nachweislich umso unähnlicher sind, unsere DNA aber zu allen übrigen Arten Ähnlichkeiten aufweist, und zwar jeden denkbaren Grad je nach Vergleichs-Art.
Beides habe ich erklärt. Wie beim Video: Du liest nicht - oder nicht richtig. Oder ignorierst einfach, was Dir nicht in den Kram paßt.


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 12:27
So. Hast du noch was Konkretes zu Pyramiden & Co. @ockham ?
Kosmologischen Unsinn kann man, wie angedeutet, besser woanders besprechen.


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Pyramiden in Gizeh

08.01.2021 um 13:08
Zitat von ockhamockham schrieb:Ohne Infrastruktur (die es bei der Ankunft nicht gab) keine Technik, bzw. nur die Technik, die man mitgebracht hat und wenn diese mitgebrachte Technik irgendwann nicht mehr da ist, weil Technik irgendwann kaputt geht, dann wars das eben mit Technik.
Ach, und die mitgebrachte Technik reichte nur für Pyramiden?

Wie auch immer, das ist quasi Sci-Fi und gehört eher in die sonderliche Ecke Präastronautik oder wie das heißt, so wie @Nemon schon drauf hingewiesen hat.


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08.01.2021 um 18:07
Zitat von ockhamockham schrieb:Ohne Infrastruktur (die es bei der Ankunft nicht gab) keine Technik, bzw. nur die Technik, die man mitgebracht hat und wenn diese mitgebrachte Technik irgendwann nicht mehr da ist, weil Technik irgendwann kaputt geht, dann wars das eben mit Technik.
Technik hängt immer am Wissen. Im Endeffekt kann Technik so nicht verschwinden, man baut dann ja einfach neue Technik. Wenn mir der Stil vom Hammer bricht mach ich nen neuen Stil dran und nehme nicht stattdessen ne Dolleritknolle. Für die ich dann ja sogar ne ganz nrue Technik erfinden muss.


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Pyramiden in Gizeh

10.01.2021 um 06:57
@Thorsteen

Die Schiffbarkeit bezog sich ausschließlich auf den Granittransport.

Für derart voluminöse Brocken, wie sie in der Deckenkonstruktion der Großen Pyramide verbaut wurden, ist eine ausreichend tiefe Fahrrinne Voraussetzung ... und zwar durchgehend vom Aswan-Steinbruch bis zur Giza-Baustelle.

Wassersperrwerke werden in der Regel dort errichtet, wo sie sinnvoll sind.
Überwiegend nutzt man Stellen, wo sich der Querschnitt des Flussbettes (Tiefe und/oder Breite) verringert und dadurch die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers erhöht ist.
Daher auch die Bezeichnung "Stromschnellen".

Die Sperrwerke und Schleusen befinden sich HEUTE dort.

An Stellen mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit besteht außerdem eine deutlich höhere Erosion, welche sich im Lauf der Zeit auf den Zustand der Fahrrinne auswirkt und nicht selten sogar eine Verlagerung des Flussbettes mit sich bringt.

Auch heute noch müssen die Fahrrinnen für die Flussschifffahrt regelmäßig ausgebaggert werden, damit kein Lastkahn aufläuft und die Wasserstraße blockiert.
Vor ~4500 Jahren wäre das sicher ebenso notwendig gewesen.

.


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Pyramiden in Gizeh

10.01.2021 um 09:24
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:Für derart voluminöse Brocken, wie sie in der Deckenkonstruktion der Großen Pyramide verbaut wurden, ist eine ausreichend tiefe Fahrrinne Voraussetzung ... und zwar durchgehend vom Aswan-Steinbruch bis zur Giza-Baustelle.
7,5m x 1,60m x 1,60m ist voluminös? Da lachen ja die alten Ägypter in ihren Gräbern!
Selbst die Sonnenbarke Cheops, die ja einen ganz anderen Zweck erfüllt, hat schon 40t Wasserverdrängung. Richtige Arbeitsboote der Ägypter waren größer, 100 Ellen Schiffe (also 52,3m Länge) waren ganz normale Schiffe zur damaligen Zeit. Und eines zeichnet sie alle aus, eine flache und breite Bauweise. Moderne Schiffe haben weit mehr Tiefgang als die damaligen Boote. Und es gibt noch etwas ganz wundervolles, 3 Monate herrscht auf dem Nil Hochwasser.
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:Die Sperrwerke und Schleusen befinden sich HEUTE dort.
Nein, befinden sie sich nicht.
Der erste Nilkatarakt ist heute noch sichtbar, der liegt nämlich, wenn man von der Mündung zur Quelle schaut, noch VOR dem Assuan-Staudamm. Elephantine bildet den Abschluß, und mir ist nicht bekannt das man zum Besuch der Insel eine Taucherausrüstung benötigt. Der zweite Katarakt liegt heute am Ende vom Nassersee, der dritte Katarakt wurde erst im Neuen Reich erreicht und stellte die Grenze zwischen Ägypten und Nubien dar. Und die von dir genannten Sperrwerke existierten vor 4.500 Jahren nicht.
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:An Stellen mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit besteht außerdem eine deutlich höhere Erosion, welche sich im Lauf der Zeit auf den Zustand der Fahrrinne auswirkt und nicht selten sogar eine Verlagerung des Flussbettes mit sich bringt.
Keine Sorge, der Granit dort hält schon noch eine Weile! Deswegen sind solche Orte wie Elephantine auch noch nicht verschwunden.
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:Auch heute noch müssen die Fahrrinnen für die Flussschifffahrt regelmäßig ausgebaggert werden, damit kein Lastkahn aufläuft und die Wasserstraße blockiert.
Das wir heute ein klitzekleines wenig mehr transportieren, daran könnte es nicht liegen? Wie hat man denn im 15., 16., 17. und 18. Jahrhundert die ganzen Wasserwege ausgebaggert? Da wirst du doch belastbare Quellen haben, oder?
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:Vor ~4500 Jahren wäre das sicher ebenso notwendig gewesen.
Ohh wir sind ja in der Rubrik "Wissenschaft", dann fordere ich hiermit von dir einen Beleg über die Notwendigkeit der Wasserstraßenräumung vor 4.500 Jahren. Und belastbare Quellen, ich liebe Quellen!


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10.01.2021 um 11:42
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:Wassersperrwerke werden in der Regel dort errichtet, wo sie sinnvoll sind.
Überwiegend nutzt man Stellen, wo sich der Querschnitt des Flussbettes (Tiefe und/oder Breite) verringert und dadurch die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers erhöht ist.
Daher auch die Bezeichnung "Stromschnellen".

Die Sperrwerke und Schleusen befinden sich HEUTE dort.
Aha. Du rätst also nur herum. Du weißt gar nicht, wie tief der Nil an solchen Untiefen ist, folgerst nur aus "schließlich is da ne geeignete Stelle für ein Wehr und so". Ja, man baut es da, wo sich der Querschnitt verringert. Zum Beispiel an nem flacheren Flußbett. Oder nem schmaleren. Weißt Du, was davon vorliegt? Und weißt Du, um wie viel Prozent der Querschnitt da kleiner (und die Durchflußgeschwindigkeit größer) ist?
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:An Stellen mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit besteht außerdem eine deutlich höhere Erosion, welche sich im Lauf der Zeit auf den Zustand der Fahrrinne auswirkt und nicht selten sogar eine Verlagerung des Flussbettes mit sich bringt.
Weswegen ich mich schon am Anfang wunderte, wie gut Du über die Bedingungen des Nil an diesen drei Stellen für die damalige Zeit Bescheid weißt.
Zitat von karoman67karoman67 schrieb:Auch heute noch müssen die Fahrrinnen für die Flussschifffahrt regelmäßig ausgebaggert werden
Jedenfalls für Schiffe mit gehörig Tiefgang. Und für eine Schiffahrt mit geregeltem Aufkommen und planbaren "Straßen". Wer sich das tiefe Bett suchen kann, wo der Fluß es gerade gegraben hat, der braucht kein Ausbaggern.


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