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Aktuelle Ergebnisse zu den ältesten Kulturen

45 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Archäologie, Hochkultur, Prähistorie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Aktuelle Ergebnisse zu den ältesten Kulturen

15.01.2021 um 14:54
Rundboote sind vom Schwimmverhalten her ziemlich instabil. Und sind daher mehr Notbehelfe auf kurze Strecken übers Wasser und auf ruhigen Wasserflächen. Geeignet für Fischer, Sammler von Naturreis oder in Sumpfgebieten, da sie leicht sind und leicht über Land zu tragen. Auf dem Meer auf längere Strecken braucht man etwas Stabiles, was auch einen Sturm durchhält. Und es muß groß genug sein, um eine Besatzung samt Vorräten und Fracht zu tragen, ggf. auch ein Segel. Diese Bedingungen erfüllten die durchaus großen (und schweren!) Boote aus Schilf oder Papyrus (wieder: Heyerdahl lesen - "Expedition Ra"), die riesigen Flöße der alten amerikanischen Küstenkulturen, auf denen laut Überlieferungen ganze Dorfgemeinschaften Platz fanden, oder die gleichfalls riesig gebauten Katamarane der Polynesier.


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Aktuelle Ergebnisse zu den ältesten Kulturen

17.01.2021 um 16:22
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:oder die gleichfalls riesig gebauten Katamarane der Polynesier.
hier eine gute Doku dazu :)

Youtube: Terra X - 087 - Wagnis in der Südsee - Das Rätsel der Polynesier
Terra X - 087 - Wagnis in der Südsee - Das Rätsel der Polynesier



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17.01.2021 um 18:21
@T.Rick
@sarevok
Ich bezog mich auf eine Doku, die ich mal gesehen und eben erst online gefunden habe. Ist ja auch ganz interessant in diesem Zusammenhang.
Die Geschichte der Sintflut ist eine der ältesten Erzählungen der Welt. Nun offenbart eine antike Tontafel neue, erstaunliche Details. Wissenschaftler versuchen, die Arche Noah nachzubauen.
Quelle: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/-die-arche-noah-legende-und-wahrheit-100.html


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24.01.2021 um 15:39
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 11.01.2021:Mit dem Auffinden der Lomekwi-Kultur müßte nun entweder das Einsetzen der Gattung Homo nochmals um eine halbe Million Jahre in die Vergangenheit verschoben werden (andere Homo-Arten als Habilis und Rudolfensis setzen auch erst ne halbe Million Jahre nach diesen beiden ein). Oder aber, wir geben den Werkzeuggebrauch als Marker für Homo auf und schicken dann auch ehrlicherweise den Habilis und Rudolfensis zu den Australopithecinen.
Ist im Prinzip ja so ein ähnlich gelagerter Fall wie bei den Jebel-Irhoud-Funden aus Marokko und der Frage, ob diese wirklich schon einem frühen Homo sapiens, oder nicht doch eher einem späten Homo heidelbergensis zugeordnet werden können, wobei ersteres nicht nur eine frühzeitlichere Verschiebung des Sapiens um gut 100.000 Lenzen zur Folge hätte, sondern auch eine Erweiterung seiner (und damit auch unserer) Artdefinition und damit auch, was wir bisher unter Sapiens verstanden bzw. diesem zugeordnet haben, während hingegen der Heidelbergensis, der ja schon lange durch einen zeitlich bedingt anatomisch unterschiedlichen Merkmalsmix aus Homo sapiens sowie Homo erectus entsprechend klassifiziert wurde, hier nun klar beschränkt bzw. reduziert wird.

OK, in dem Fall geht es zwar jetzt nicht speziell um Werkzeugfunde, aber eben auch um das Zuweisen von Funden zu verschiedenen (Menschen)Arten/ Gattungen sowie die bisher verwendeten Art- und Gattungsbegriffe als solche.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 11.01.2021:Insofern haste es schon ganz gut erfaßt. Allerdings sind wir hier auf Allmystery, und da hast Du eine Vorstellung von "Kultur" nicht berücksichtigt, die hier durchaus zum Tragen kommt. Nämlich die einer "technologisch fortgeschrittenen Zivilisation". Nicht nur Aliens werden "hierzulande" als Erklärung für Pyramide & co. bemüht, sondern auch eine heute zwar unbekannte, damals aber schon existiert habende Hochzivilisation. Kennst doch die Sprüche "selbst heute würden wir sowas nicht hinbekommen". Manchmal mögen es "nur" Zeitreisende gewesen sein, oft aber wird dabei der Themenbereich "lost civilisations" angesprochen. Gerne auch Atlantis, Lemurien, Mu...
Stimmt. Man könnte solche "Kulturen" ja künftig als jene "atlantidischer Art" führen. Wobei "lost civilisations" auch schon recht treffend ist. ;)


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24.01.2021 um 18:52
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Ist im Prinzip ja so ein ähnlich gelagerter Fall wie bei den Jebel-Irhoud-Funden aus Marokko
Ja, ne relativ ähnliche Sache der Definitionsfragen. Auf der anderen Seite hat der Jebel-Irhoud-Fall weniger an der Sapiens-Frage gekratzt als Lomekwi am Homo-Status. Obwohl Irhoud als sensationelle Veränderung der Sapiens-Geschichte gehändelt wurde, sogar in Fach- bzw. fachnaher Publikation, war Irhoud doch nie eine Veränderung unser Vorstellung vom Aufkommen des Sapiens. Der Trick war, ist und bleibt, daß wegen der Artabgrenzungsdebatte (Sapiens, Präsapiens, Heidelbergensis) zusätzlich noch vom "anatomisch modernen Homo sapiens" gesprochen wird, und dessen "Aufkommen vor rund 200.000 Jahren" wird von keinem marokkanischen Schädel mit eindeutigen Heidelbergensismerkmalen auch nur ansatzweise infragegestellt - völlig egal, wie viel wir nun vom späten Heidelbergensis wegschneiden wollen, um sie zu einem frühen, anatomisch archaischen Homo sapiens umzudefinieren. Das Daumenkino der anatomischen Veränderungen von Bodo (600.000 Jahre, früher Heidelbergensis) bis Omo (200.000 Jahre, früher anatomisch moderner Sapiens) hat dank Irhoud nur eine Lücke weniger, ergibt aber keinen anderen "Film". Schei* drauf, wie die Viecher nun hießen.

Hier aber geht es um die Gattung Mensch generell, vor allem um uns als Kulturwesen. Homo habilis und Homo rudolfensis haben ne Australopithecinen-Anatomie (wenn auch ne fortgeschrittene), und vor allem habense nur geringfügig mehr Bregen inner Hirnschüssel gehabt. Das einzige, was sie wirklich "zum Menschen gemacht" hat, war eben der Olduvan-Pebble vom selben Grabungsfeld.

Beim Sapiens kann diskutiert werden, ob wir auch "anatomisch archaische" Artgenossen namens Sapiens haben wollen oder nicht, und ob wir nicht gleich den ganzen Heidelbergensis mit ins Boot nehmen wollen (und damit Neandertaler und Denisovaner gleich mit). Beim Lomekwi-Fund sowie Habilis und Rudolfensis hingegen müssen wir diskutieren, ob wir wegen der Werkzeugkultur ersteren mit ins Boot nehmen wollen oder letztere wegen "nichts außer der Werkzeugkultur" über Bord werfen. Wir können uns zwar entscheiden, ob wir "Werkzeugkultur" für die Definition von "Homo" beibehalten oder aufgeben wollen. Aber wir können für Habilis und Rudolfensis nicht eine andere Homo-Definition verwenden als für Lomekwi.


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