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Tötungsdelikt Gabriele Obst

15.046 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Obst, Halle(westfalen)

Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 10:11
Warum sollte man das Futteral ständig unter dem Bett hervorholen wenn es denn zur Jagd gebraucht wurde? Man fährt zwei geländegängige Fahrzeuge, hat mehrere Waffen im Waffenschrank und die Anschaffung eines weiteren Futterals ist zu teuer? Das kann ich mir nicht vorstellen. ist einfach viel zu weltfremd und für mich eine Schutzbehauptung des Sohnes.

Eine Waffe nicht anzumelden ist eine SAche, sie unter dem Bett zu verstecken eine ganz andere. Im ganzen Haus hätte es sicher bessere Verstecke gegeben - ich glaub nicht dran.

Ich frag mich einfach was wollte man mit der Waffe machen, zur Jagd konnte man sie nicht mitnehmen, evtl. Einbrecher verscheuchen auch nicht damit, denn hätte man sie damit in Schach gehalten wäre die Polizei auf die Waffe gestossen, also hatte sie immer einen anderen Grund.

Sicher hatten Vater und Sohn die Waffe "irgendwann" mal in Händen und wohl auch gereinigt, aber das kann vor langer Zeit gewesen sein und sich die Waffe jetzt ganz woanders (Rost) befunden haben....


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 10:22
Um die gestern hochgeladene Zusammenfassung der Presseberichte in den Fotos anzeigen zu lassen, stelle ich die einzelnen Seiten der Reihenfolge nach als Bild zur Verfügung.

Der Inhalt ist NICHT überarbeitet, entspricht also dem Stand vom 13.06.2013

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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 10:56
conita1946 schrieb: Im ganzen Haus hätte es sicher bessere Verstecke gegeben - ich glaub nicht dran.
.....ich auch nicht. Zumal an der Waffe doch auch Rostanhaftungen gewesen sein sollen!
Auch wurden diese Äußerungen von dem Mann und dem Sohn getroffen; keinerlei
Beweis für mich.
Diese ganze story, die die Herren Obst da "aufgetischt" haben, passt hinten und vorn
nicht. Die Frage ist nur, was dahintersteckt.........


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 11:06
@fortylicks Diese Geschichte ist auch für mich absolut nicht nachvollziehbar - welche Frau schläft über Jahre auf einer Waffe die illegal ist? Die Rostanhaftungen können ja ohne weiteres bei der Lagerung in einem feuchten Keller, Schuppen, Garage oder sogar in der freien Natur entstanden sein.

Auch die Variante, die hier schon angeführt wurde, die Waffe sei im Auto gewesen, kann so nicht erfolgt sein, da im Falle eines Unfalles die Waffe sofort entdeckt worden wäre, auch dieses Risiko geht niemand ein. Ich bin immer noch auf dem Trip, dass die Waffe entweder längst in anderen Händen war, oder aber irgendein Verbrechen damit ausgeübt wurde. Aufgrund ihres Wissens musste Fr. O. eben einfach verschwinden.

Warum sollte einer der Herren O. oder beide die Frau "von der Strasse fangen", da hätte es andere, besere Möglichkeiten - auch ausserhalb des eigenen Hauses - die unverfänglicher gewesen wären, gegeben.

Die Waffe auf der Leiche ergibt nur Sinn, wenn man Hr. O. als Täter präsentieren wollte und da die Tat gar nicht schlecht geplant war, hätte das für Herrn O. absolut keinen Sinn gemacht.


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 11:31
@conita1946
Deine Gedanken finde ich schlüssig. Die Lagerung (das Verstecken??) der Waffe und die Tatsache, dass sie nicht nachträglich registriert wurde, stört mich ebenfalls in diesem Fall. Selbstverständlich können die DNA-Spuren von Herrn Obst in der Waffe sein, wenn sie in seinem Besitz war, das sagt allerdings nichts über die Besitzverhältnisse zum Tatzeitpunkt aus.

Interessant finde ich auch den Gesprächsinhalt, wie er auf der PK wiedergegeben wurde: Der Sohn habe sich Sorgen gemacht, dass seine DNA an der Waffe sein könne, und Herr Obst habe darauf reagiert, indem er gesagt, habe, diese sei längst verwischt oder verwittert.

Hat Herr Obst das wirklich so gesagt? Und was hat er damit gemeint? Dass die Waffe irgendwo (draußen) versteckt war, vielleicht? Oder war das nur eine Schutzbehauptung des Sohnes, der zuvor bereits das Alibi zurück genommen und seinen Vater so belastet hat?

Dass Frau Obst auf der Zeitungstour abgefangen wurde, spricht für mich ganz klar für eine geplante und durchdachte Tat. Gerade deshalb passt diese Geschichte mit der Waffe nicht so recht hinein. Wer so überlegt das Verschwinden der Frau plant, einen Tatort aussucht, der so abgelegen ist, denkt der nicht auch daran, die Waffe von innen noch einmal zu polieren und von DNA und Fingerabdrücken zu befreien, wenn er sowieso seine Waffen sorgfältig gepflegt hat, wie es der Bruder ausgesagt hat?


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 11:33
In diesem Fall passt so vieles nicht ...
Die Tatsache, dass Mann wie auch Sohn die Waffe kannten, aber über deren Herkunft schwiegen macht beide verdächtig.
Aber auch das läuft nicht ganz rund ... wie ja in der PK geäussert wurde hat der Sohn bereits direkt nach dem Verschwinden der Mutter die Waffe vermisst und befürchtet seine DNA wäre daran zu finden, woraufhin der Vater das mit dem verwischen und verwittern gesagt hat.
Wurde das wirklich so von ihm gesagt oder im nachhinein nur vorsorglich so geäussert für den Fall, dass seine DNA daran gefunden wird?

Selbst wenn Herr Obst mit seinem forensischen Wissen nicht ganz up-to-date war, so hätte sich doch der Sohn durch solche Äußerungen bestimmt nicht beruhigen lassen und seinem Vater erklärt was man heute so alles finden kann. Ein solches Gespräch muss stattgefunden haben, alles andere wäre in dieser Situation einfach nur weltfremd

Wäre Herr Obst der Täter und wusste wo sich die Waffe befand, dann hätte auch noch im Nachhinein die Möglichkeit bestanden die Waffe vom Tatort zu entfernen ...

Wenn diese Worte über verwischen und verwittern so gefallen sind, dann müssen diese nicht mit der Tat zusammen hängen .. bzw. Täterwissen sein, nämlich dann, wenn z.b. das Versteck der Waffe nicht unter dem Bett war ..darauf könnten sich z.b. Vater und Sohn geeinigt haben, nachdem sie das verschwinden der Waffe bemerkt hatten, da sie eine noch höhere oder schärfere Strafe vermuteten, wenn die Waffe frei zugänglich aufbewahrt wurde z.b. in einer Scheune, Holzstapel etc.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 11:37
@conita1946
conita1946 schrieb:Die Waffe auf der Leiche ergibt nur Sinn, wenn man Hr. O. als Täter präsentieren wollte und da die Tat gar nicht schlecht geplant war, hätte das für Herrn O. absolut keinen Sinn gemacht.
Alleine schon, weil Herr Obst dadurch jetzt so oder so dran ist und sei es wegen "fahrlässiger Tötung" oder wie nennt man das, wenn jemand durch eine falsch gelagerte Waffe zu Tode kommt? Und da es genug Leute gab, die von der Waffe wussten, machte es für Herrn Obst erst recht keinen Sinn, die Waffe so zu hinterlassen.


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 11:46
@talida
Wenn man sich das Foto des Wohnhauses ansieht, wo die Familie Obst lebte, dann gibt es dort sicher bessere Orte zum Verstecken einer Waffe als unter dem Ehebett. Eventuell gibt es irgendwo alte Dielen, die man lösen könnte, um das Gewehr zu verstecken. Da wäre es auch nach der Tat besser aufgehoben gewesen. Warum wurde die Waffe zugänglich aufbewahrt. Wozu sollte sie dienen, wenn doch genügend legale Waffen im Haus waren.

Warum sollte der Sohn sofort nach der Waffe schauen? Wenn er und der Vater unschuldig sind, warum haben sie die Polizei nicht über das Fehlen informiert - wie der Bruder im Zeitungsartikel auch sagte, was ist ein Menschenleben verglichen mit einer Berechtigung, Waffen besitzen zu dürfen?

Weiterhin stört mich, dass wenn der Sohn sich so sehr sorgte, dass seine Spuren entdeckt würden, weshalb man nicht zu nächtlicher Stunde versucht hat, die Waffe zurück zu holen - vorausgesetzt, die Herren wussten, wo sie sich befand. Aber eventuell war das genau der Grund, warum die Waffe liegen blieb - weil sie nicht wussten, wo sie suchen müssen.

In den Berichten aus den ersten Tagen nach dem Verschwinden heißt es auch, dass Familie Obst sich an der Suche beteiligte. Entweder gehörte dieses Verhalten zum Plan oder sie hatten wirklich keine Ahnung.

Über die Lebensverhältnisse der Tochter ist fast gar nichts bekannt. Z. B. wurde nirgendwo erwähnt, ob sie einen Partner hat und wie dieser über die Tat denkt.


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hubertzle
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 11:50
@Udvarias
Es ist auch nichts offizielles von der Familie des Opfers zu hören. Wie der Kenntnisstand zur Waffe in dieser Verwandtschaft war. Ob es von dieser Seite Zwistigkeiten gab. Ob überhaupt Kontakt bestand.

Es gibt noch eine Übereinstimmung zwischen Fam. Obst und Fam. Graf: beide haben in Werther gewohnt.

Und die Haller Wohnorte liegen eng benachbart.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 12:02
@Udvarias

Vielen Dank für die ausführliche Übersicht (PDF-Datei) :-)
Udvarias schrieb:Warum sollte der Sohn sofort nach der Waffe schauen?
Dafür gibt es noch eine mögliche Erklärung, die bisher - glaube ich - noch nicht erwähnt worden ist.

Der Sohn könnte kurz nach dem Verschwinden seiner Mutter angenommen haben, dass die Polizei darum bitten wird, einen näheren Blick in die einzelnen Räumlichkeiten des Hauses der Familie Obst werfen zu dürfen (wie man es in Krimis manchmal sieht, wenn sich die Ermittler einen Eindruck von der Persönlichkeit des Opfers verschaffen möchten und dazu seine Wohnräume in Augenschein nehmen), und/oder dass sich Beamte längere Zeit im Haus aufhalten werden, um die Familie zu beschützen, zu betreuen etc. Vielleicht wollte er die illegale Flinte aus dem "Versteck" unterm Bett entfernen, solange noch Gelegenheit dazu war, damit es zu keiner zufälligen Entdeckung derselben durch "sich umschauende" Polizisten kommt.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 12:23
@Udvarias danke für deine Zusammenfassung und ich bin auch mit deinem letzten Post ganz bei dir.
Die Frage warum das mit der Waffe nicht gesagt wurde ist wirklich heikel ..
Evtl. Möglichkeiten wären ....
Frau Obst verschwindet - man stellt fest die Waffe ist weg, aus Gründen wie noctua eben nannte .. zu den Verstecken zähle ich aber nicht nur unter dem Bett, sondern auch im Keller, der Scheune oder hinterm Haus etc. hätte sie evtl. von der Polizei gefunden werden können, weil sich dort bestimmt auch umgeschaut wurde. Ich denke mal das ist auch üblich die Wohnung des Vermissten auf evtl. Kampfspuren usw. zu durchsuchen.

Da man die Waffe aber nicht mit dem Verschwinden der Frau in Verbindung brachte hat man darüber geschwiegen .......warum etwas melden das sowieso weg ist und deshalb dann noch Unannehmlichkeiten riskieren. Die Familie hatte in diesen Tagen bestimmt andere Sorgen.

Was mich an der ganzen Sache stört, ist dass Frau Obst während ihrer Zeitungsaustragetour verschwand, das Rad und das Handy praktisch wie weggeworfen aufgefunden wurden, niemand über Streitigkeiten udgl. innerhalb der Familie was sagen konnte.
Eine Ehe die an die 30 Jahre nach aussen hin "derart ruhig" verlaufen ist soll dann an diesem morgen derart eskaliert sein, dass sie auf ihrer Tour verfolgt und abgefangen wurde ... das will mir nicht in den Sinn.


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hubertzle
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 12:40
@Udvarias
Auch von mir Danke für Deine Zusammenfassung!!

Was für mich am deutlichsten gegen den Selbstmord spricht, ist, dass die jüngste Spur von Frau Graf für die mantrailer am Fahrrad endet. Sie ist von dort nicht in die Egge gelaufen.

Was für Herrn Obst als Tatbeschuldigter spricht, ist sein Besitz der Tatwaffe und sein Verhalten vor der Beschuldigung: er bestritt vehement, diese Waffe zu kennen. Unterstützend ist da nur noch die Aussage des Sohnens, die den dringenden Tatverdacht schafft.

Was gegen ihn spricht, ist das fehlende Motiv.

Und uns ist ja leider auch nichts zu weiteren Spuren bekannt, die ihn in direkten Bezug zur Tat setzen und laut seinem Anwalt scheint da wohl auch bisher nicht mehr zu sein.

Ohne Motiv und nur als Besitzer der Waffe, aber mit einer Falschaussage als Zeuge an den Backen? Reicht das zur Anklage?


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hubertzle
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 12:42
FRau Obst natürlich, nicht Frau Graf...tzzzzz!!


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 12:57
@hubertzle ich dachte Suizid ist schon lange vom Tisch, spätestens seit der PK in der der StA meinte es waren zu wenig Spuren von Frau Obst an der Waffe als dass sie sich damit hätte erschiessen können.

Die weiteren Spuren müssten doch inzwischen auch mal ausgewertet sein .. ich bin sogar fast davon überzeugt, dass der falsche einsitzt.


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hubertzle
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 13:18
@talida
Zur Selbstmordtheorie: die Ermittler hielten vor der PK sehr an dieser Theorie fest, der Staw. als 'Kriminalist' schloss auch den Serientäter nicht aus...Da war für meinen Eindruck Zoff und den Rauch von diesem Zoff konnte man für meine Nase auch noch in der PK riechen, wenn ich mir die Körpersprache von Östermann ansehe, als es um die Einschätzung des Staws zum Selbstmord geht.

ich finde es persönlich auch vage, einfach davon auszugehen, dass es kein Selbstmord war, weil man erstens vorher nichts gemerkt hat, sie die Taschenlampe nicht mitgenommen hat, zu WENIG Spuren von ihr an der Waffe sind (wieviel denn absolut und wo?), ihre körperliche Konstitution den Staw nicht darauf schliessen lässt, dass sie die Strecke geschafft hätte. Das reicht mir nicht. Aber die Hunde, die bringen mich davon ab.
Ausserdem könnte sie sich in Form eines Racheaktes umgebracht haben...

Es ist seine Waffe und er hat als Zeuge eine Falschaussage gemacht. Wenn er allerdings so besessen ist von seinem Jagdschein und glaubte verzweifelt, man würde ihm das olle Ding mit verwitterter DNA (die noch nicht mal seine war) nicht zuordnen können, dann sitzt wohl der Falsche.

Das Motiv ist für mich der springende Punkt und jeder, der von dieser Waffe wusste, gehört unter die Lupe.

Auch die Aussage des Bruders: Ja, sein Bruder wäre schon früher mit dem Ding rumgelaufen, aber er hätte die nicht wiedererkannt. Das kann ja sein, dass er die nicht erkannt hat, aber warum belastet er seinen Bruder dann auf der anderen Seite, indem er den Besitz der Waffe erhärtet? Na schönen Dank auch.

Auch das man doch eigentlich Grillen wollte und warum dann der Beschuldigte vor der Tat noch einlädt,dass würde man doch nicht, wenn man im Krieg wäre...
Was ist denn das für eine Logik und auch für eine Antwort auf eine einfache Frage: gab es Zoff zwischen den Beiden? Da wird dann ausweichend mit Wahrscheinlichkeitendes Grillens jongliert und der Leser kann sich die Antwort selber geben. Geradlinig sieht anders aus.

Da ist was faul!


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 13:44
@hubertzle
Irgendetwas ist in der Familie, das glaube ich auch. Außerdem denke ich, dass Polizei und Staatsanwaltschaft das bereits in den ersten Tagen merkten. Ich weiß momentan nicht, woher mir dieser Satz im Gedächtnis ist, aber ich meine, dass Herr Mackel gesagt hat, die hätten ihn an der Nase herumgeführt, da man über viele Tage in engem Kontakt war, und die Familie (angeblich) nicht im Visier der Ermittlungen war.

Direkt am 29.04.2013 schreibt das Westfalen-Blatt, dass die Familie nicht im Verdacht stehe. Diese Aussage war so vehement, dass selbst im Thread weitere Diskussionen dazu untersagt waren. Ich möchte nicht ausschließen, dass diese Aussage taktisch war. Schließlich hat man nur zwei Wochen später den Ehemann angeblich der Tat überführt. Womöglich wollte man erreichen, dass sich die Familie in Sicherheit wägt und möglichst unbefangen (falls das in solch einer Situation überhaupt möglich ist) in die Falle tappt.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 13:55
@Udvarias
Sicher, zumindest hatten sie irgendwann eine illegale Waffe und vielleicht wurde diese ausserhalb des Hauses, jedermann zugängig, aufbewahrt oder auch weitergegeben. Das ist nun mal strafbar und die Waffenberechtigung kostet das auch.... - das kann für verbissene Jäger schon schlimm genug sein. Es heisst aber absolut nicht, das diese Waffe auch von einem der Herren O. oder beiden für einen Mord benutzt wurde.

Wenn die Soko schon zu Beginn der Ermittlungen in der Familie etwas vermutete, warum sollten sie die Fam. dann vehement ausschliessen? Sie haben immer wieder um Zeugenaussagen gebeten und da ist es unlogisch diese Aussagen fortlaufend so zu machen. Die Bevölkerung und damit potentielle Zeugen werden damit in die Irre geführt und weitere, vielleicht wichtige Angaben in diese Richtung werden gar nicht mehr weiter gegeben.

So bringt man sich selbst um die Früchte seiner Arbeit....


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hubertzle
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 13:55
@Udvarias
Das mir dem an der Nase herumführen, habe ich auch so in Erinnerung und die Aussage des Staws in der PK zur Aussage des Sohnes war begleitet von einem Schmunzeln und auch Lächeln, als wenn da irgendwas komisches bei der Befragung war...

Und von Seiten der Familie von Frau Obst (Mädchenname??) soll ja am Ort der Tat laut rockbilly ein Abschiedsbrief (Inhalt?) gelegen haben. Was ich merkwürdig finde: weil erstens ist das nicht ihre letzte Ruhestätte und zweitens ein doch öffentlicher Raum und jeder kann diesen Brief an sich nehmen und lesen und auch veröffentlichen. Also zwei Trauerorte? Und private Mitteilungen, die auch ruhig öffentlich werden dürfen?


Spekulatius:
(Liegen da vielleicht 2 Familien im Clinch und ist da vielleicht soviel Zoff mit jedem, dass man zuviele Motive hat? Was eine ganze Menge Arbeit für die Ermittler bedeuten würde. Aber Anfangen würde ich mit dem Grillabend vor dem Verschwinden von Frau Obst.)


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 13:56
@noctua
Mit Deiner Annahme, dass der Sohn aus "Vorsicht" nachschaute, könntest Du auch richtig liegen.

Unpassend ist dann allerdings die Aussage, dass er sich um seine Spuren sorgte, ebenso wie die angebliche Antwort des Vaters, dass diese längst verwischt oder verwittert seien.

Wenn er die Waffe nicht findet und den Vater anspricht und beiden kein Verbrechen anzulasten wäre, dann wären sie vermutlich verwundert, dass die Waffe fehlt, schweigen womöglich aus Angst um den Waffenschein.

Der Vater muss gemäß dieser Aussage also gewusst haben, dass die Waffe nicht da ist. Warum gibt sich der Sohn aber mit der dürftigen Antwort zufrieden und fragt nicht nach. Kann natürlich sein, dass uns wieder nur Bruchstücke dieser Unterhaltung bekannt sind.


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.06.2013 um 14:03
@hubertzle
Den Brief hatte ich beinahe schon vergessen ...

Auffällig ist weiterhin, dass Herr Obst so sehr durch den Wind gewesen sein soll, dass er nicht an der Trauerfeier teilnahm. Das könnte auch auf eine Verstrickung innerhalb der Familie hindeuten.

Der Mädchennamen von Frau Obst ist bisher nicht bekannt, wäre aber sehr interessant zu erfahren.

Heute Vormittag hatte ich zu der Lebenssituation der Tochter kurz gefragt, ob jemand darüber Bescheid weiß. Sie wird aus dem ganzen Geschehen ziemlich herausgehalten - so empfinde ich es jedenfalls. Ob sie allein lebt oder einen Partner hat, ist nicht bekannt. Ebensowenig, wie das Verhältnis zwischen ihr und der übrigen Familie war. Sie ist bereits mit Anfang 20 ausgezogen, allerdings nur eine kurze Strecke entfernt. Das finde ich ungewöhnlich. Da sind wir auch schon wieder beim Tag des Verschwindens: Warum hat die Tochter die Polizei informiert, wo sie doch gar nicht mehr zu Hause lebt? Vielleicht war der Kontakt zwischen ihr und ihrer Mutter intensiver und sie hat schnell ein Verbrechen vermutet???


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