Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Tötungsdelikt Gabriele Obst

15.046 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Obst, Halle(westfalen)

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:17
conita1946 schrieb:auch das kann sein, zumal wir nicht wissen ob Fetnetz vorhanden und hier auch die Nummer des handys gespeichert ist. Vielleicht hat nur Fr. O. ein handy gehabt und Festnetz ist gar nicht vorhanden, wer weiss, dass haben mittlerweile viele. Zumal Fr. O. als dominant beschrieben wurde und somit vermutlich alles Wichtige was nötig wurde selbst regelte.....
Im Artikel steht "Telefonüberwachung von Günter Obst", also irgendeinen Anschluss von ihm wird man dann ja überwacht haben.

Außerdem erscheint es mir bei glücklicher Ehe kaum wahrscheinlich, dass man als verantwortungsbewusster Ehemann seine Gattin zu nächtlicher Stunde einen anstrengenden Job auf den nicht immer ungefährlichen Straßen der Stadt (Einbrüche im Winter 2012/2013 sind in der Nachbarschaft der Obsts vorgekommen) machen lässt, ohne dass zumindest eine effektive Kommunikationsmöglichkeit per Telefon sichergestellt ist, während man selber zu Hause im warmen Bett liegt. Wenn die Handy-Nummer der Frau nicht gespeichert ist und man sich diese nicht merken kann, schreibt man sich die Nummer auf und hat sie griffbereit - für den Fall der Fälle.

Wenn alle Stricke reißen, würde ich um 7.10 Uhr sogar meinen Sohn wecken, der besser mit der Technik klarkommt, und ihn bitten, die nicht nach Hause gekommene Mutter von seinem Handy aus anzurufen.


melden
Anzeige

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:32
Die Berichterstattung des Haller Kreisblattes vom 26.09.2013 gibt auch Aufschluss darüber, warum eigentlich der Sohn als erstes Familienmitglied das Fehlen der Flinte unterm Bett bemerkt hat:
Auch berichtete der Beamte (...): "Erst als wir seine DNA-Spuren auf dem Schrotgewehr nachgewiesen hatten, brach er sein Schweigen und erzählte davon, dass er auf Betreiben seines Vaters hin nach der Vernehmung auf der Haller Wache nach Hause gefahren sei, um das illegale Gewehr zu verstecken."
Der Sohn hat also nicht auf eigene Initiative nach der Flinte gesehen, sondern "auf Betreiben seines Vaters" dieselbe verstecken wollen, damit sie bei einem wahrscheinlich während der Vernehmung auf der Polizeiwache in Halle (wahrscheinlich am 16. April?) angekündigten Besuch der Polizei im Wohnhaus nicht gefunden wird.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:42
Ich möchte mal folgende Leseprobe einstellen, weil ich finde, dass sie
sehr gut zum Thema pass:

http://www.piper.de/buecher/leseprobe/der-richter-und-sein-opfer-isbn-978-3-492-96184-4/extract


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:43
@noctua


aber "auf Betreiben des Vaters die illegale Waffe vor der Hausdurchsuchung verstecken wollen" , sagt mMn. doch gleichzeitig, dass der Vater auch nicht wusste, dass die Waffe nicht da sein würde. Als Täter hätte er das aber gewusst....

Ausserdem gehe ich davon aus, dass die Vernehmung erst später, also nicht am 16.4. stattgefunden hat.


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:43
@tinka
Du fragtest, wie lange die Eheleute Obst sich schon kennen. In diesem Artikel des Westfalen-Blattes findest Du dazu nähere Informationen.
Halle
»Mein Bruder hat niemals die Gabi erschossen«
Mordfall Gabriele Obst: Die Familie des inhaftierten Ehemannes spricht – Bruder und Schwägerin des Verdächtigen halten ihren Verwandten für unschuldig

Adelheid (69) und Jürgen Obst (68), Schwägerin und Bruder des Inhaftierten, schauen Familienbilder an. Foto: Küppers
Donnerstag, 30. Mai 2013
- 11:57 Uhr
Von Stefan Küppers

Halle (WB). Jürgen Obst will es nicht glauben. »Mein Bruder hat niemals die Gabi erschossen!«, sagt der 68-Jährige. Das sei einfach unmöglich, denn die Familie habe doch immer so sehr zusammengehalten.

Gabriele Obst

Jürgen und Adelheid Obst sitzen auf dem Sofa in ihrer Altbau-Wohnung in Halle und betrachten alte Familienbilder. Auf einem sind die drei Geschwister Obst mit ihren Ehepartnern zu sehen, darunter auch Gabriele Obst, die nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft von ihrem Ehemann Günter mit einem Schrotgewehr erschossen worden ist. Der habe die Tat wie einen Selbstmord aussehen lassen wollen, glauben die Ermittler.

Rentner Jürgen Obst und seine 69-jährige Frau Adelheid schütteln immer wieder mit dem Kopf. Aus Sicht der beiden kann sich das alles so nicht abgespielt haben. »An einem Dienstag ist die Gabriele verschwunden. Wir waren doch noch am Tag vorher bei ihnen. Und der Günter hat uns fürs Wochenende zum Grillen eingeladen«, sagt Jürgen Obst. »Wieso sollte er das getan haben, wenn es zwischen Günter und Gabi Krieg gegeben hätte?«, fragt Adelheid Obst.

Auch die Reaktionen des Ehemanns nach dem Verschwinden von Gabriele Obst passen für die beiden nicht zum schlimmen Verdacht der Staatsanwaltschaft. Jürgen Obst hat seinen Bruder in den Tagen und Wochen oft besucht, viel öfter noch als sonst, als er mit dem Günter mindestens einmal die Woche zusammengekommen sei. »Mein Bruder war völlig fertig mit den Nerven«, erzählt Jürgen Obst. »Er hat gesagt: Ich weiß nicht, was ich tun soll. Die Gabi fehlt mir so sehr.« Auch andere Dinge halten die beiden für nicht nachvollziehbar. »Er kann sie doch gar nicht in den Wald getragen haben«, meint Adelheid Obst und verweist auf das Gewicht ihrer Schwägerin von 90 Kilo. Allerdings geht die Kripo davon aus, dass der Täter die Frau mit einem Auto in den Wald fuhr und sie dort aussteigen ließ, wo sie erschossen wurde.

Die Sache mit dem Gewehr, ja, die verstehe er auch nicht. Warum sein Bruder nicht von Anfang an gesagt habe, dass die auf der Gabi gefundene Waffe ihm gehöre. Dass er den Jagdschein verlieren könne, weil er das Gewehr vor vielen Jahren ohne Registrierung gekauft habe, sei doch nicht so schlimm. »Die alte Flinte hatte er schon in den 70er Jahren, als wir noch alle zusammen in Schröttinghausen bei Werther gelebt haben«, sagt Jürgen Obst. Als Günter Obst mit seiner Familie später nach Halle gezogen sei, habe der Jäger wegen der schärferen Waffengesetze einen neuen Schrank für seine Gewehre gekauft. Danach habe er besagte Flinte nicht mehr bei seinem Bruder gesehen, sagt Jürgen Obst. Er habe sie auch nicht auf dem Bild in der Zeitung erkannt. Sein Bruder, der vor allem Wildschweine in der Nähe von Kassel gejagt habe, sei mit seinen Waffen immer sehr sorgfältig umgegangen. »Er hat sie viel geputzt«, sagt Jürgen Obst. Er weiß von einer Büchse, einer Bockflinte, einem Kleinkaliber- und einem Luftgewehr sowie einer Pistole, die dem Bruder gehören.

Jürgen und Adelheid Obst stellen den großen Zusammenhalt in der Familie heraus. Nach der Vertreibung aus Schlesien hätten drei Brüder und eine Schwester zusammen mit der Mutter über Jahrzehnte gemeinsam in einem Kotten in Schröttinghausen gelebt, später auch mit Ehepartnern. Ein kleinerer Bruder sei mit 16 Jahren bei einem Unfall gestorben. »Der Günter hat die Gabi in Borgholzhausen kennengelernt, als sie 15 war«, erzählt der Bruder. Etwa fünf Jahre später wurde geheiratet, ein Sohn (heute 28) und eine Tochter (26) wurden geboren. Trotz des hohen Altersunterschieds von 25 Jahren habe die Ehe gut funktioniert, meint Adelheid Obst: »Gabi war eine sehr fleißige Frau und gute Mutter, die viel mit den Kindern gemacht hat.« »Und sie war auch dominant«, ergänzt Jürgen Obst. Doch sein Bruder habe sich auch gerne gefügt. Und Gabi habe den Günter verwöhnt.

Von einem großen Streit oder von einer hohen Lebensversicherung habe man nichts gewusst, erzählen die beiden. Es stimme, dass Gabriele Obst seit einem halben Jahr nach einer neuen Wohnung auf dem Land gesucht habe. Aber nur, weil das gemietete Haus zu groß geworden sei ohne die schon erwachsenen Kinder. Jürgen und Adelheid Obst sehen einfach keinen Auslöser für eine Ehekrise. Traurig sind sie, dass bei der Beerdigung der Ehemann fehlte, weil er im Gefängnis saß. »Das war Schuld der Justiz«, meinen beide. Jürgen Obst: »Ich will meinen Bruder auf jeden Fall im Gefängnis besuchen.«

Ehemann bestreitet weiter
Bielefeld (WB/ca). Die Mordkommission hat ihre Ermittlungsakte im Fall Obst am Dienstag an die Staatsanwaltschaft Bielefeld geschickt. Abgeschlossen ist der Fall damit aber noch nicht. Zum einen versuchen Polizisten noch immer, das Motiv für die Tat herauszufinden. Zum anderen stehen noch Spurengutachten des Landeskriminalamts aus, die den verdächtigten Ehemann möglicherweise weiter belasten. »Er bestreitet weiterhin vehement, seine Frau getötet zu haben«, sagte sein Verteidiger Siegfried Kammel am Mittwoch. Auch für die beiden erwachsenen Kinder sei die Situation kaum zu ertragen: »Die Mutter erschossen, der Vater im Gefängnis – damit muss man erstmal klarkommen.« ca
Demnach soll die GO 15 Jahre alt gewesen sein, GüO entsprechend 40 Jahre. Geht man davon aus, dass GO 1963 oder 1964 geboren wurde, müssten sie sich also in 1978 oder 1979 kennen gelernt haben. Das war auch die Zeit, als GüO seinen Jagdschein machte.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:44
@conita1946
!!!! So scheint es!!


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:46
@Udvarias
Danke Jiwan, ich hatte genau das noch im Kopf. Mir geht da etwas nicht aus dem Kopf. Ein vierzigjähriger der Interesse an einer 15 Jährigen hat...das verfolgt mich schon seit einer Weile.
Mir persönlich würde ja auch noch ein gaaanz anderes Szenario einfallen- Aber da steh ich wohl ganz alleine da.


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:50
@tinka
Wenn Du es nicht öffentlich schreiben willst, dann schreib es per PN. Ich habe mir darüber auch Gedanken gemacht ... vielleicht in gleicher Art und Weise ...


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:55
conita1946 schrieb:aber "auf Betreiben des Vaters die illegale Waffe vor der Hausdurchsuchung verstecken wollen" , sagt mMn. doch gleichzeitig, dass der Vater auch nicht wusste, dass die Waffe nicht da sein würde. Als Täter hätte er das aber gewusst....
Wenn man davon ausgeht, dass der Vater immer und überall die Wahrheit sagt, ist das eine zutreffende Feststellung.


melden
kevinklein
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 16:58
@noctua Beitrag 16.32h

Also fast so wie ich gestern schrieb
von kevinklein gestern um 19:00

Ich sehe es anders. Die Mutter verschwindet, Polizei wird tätig, Sohn kriegt Angst vor Hausdurchsuchung und denkt an die illegale Waffe.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 17:00
Aber nur FAST!!! Du ignorierst den gravierenden Unterschied, wer diese Vorsichtsmaßnahme initiiert hat!!


melden
kevinklein
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 17:06
Ja klar Schnüpsel. Es ging aber gestern um die Frage, ob das den Sohn belaste, wenn er nach der Waffe suchte. Es ging um die Frage, warum er danach gesucht habe. Grund: drohende Hausdurchsuchung


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 17:12
shirleyholmes schrieb:
Den Mann mag ich sehen, der es einfach fallen lässt, nur weil seine Frau es lachend abtut.


....bei dem "lachend abtun" ist es aber leider nicht geblieben. Denn Frau Obst
wurde ja auf Intervention der Ehefrau gekündigt! Da hätte Herr Obst eher Grund
gehabt, den Ehemann zu töten, folgt man Deiner Argumentation....
Wenn ihr aufgrund eines "Gerüchts" gekündigt wurde, dann hatte er doch noch mehr Grund es zu glauben, zumindest heftig zu zweifeln.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 17:21
@kevinklein
Gut, das hatte ich vorausgesetzt! Für mich gibt es nicht mehr und nicht weniger Gründe, die für Herrn Obst oder einen Fremdtäter sprechen!! Hat sich die Aktion so zugetragen wie geschildert, könnte man es durchaus als entlastend für Herrn Obst auslegen! Das würde dann auch erklären, warum er sich so um eine Aussage um die Waffe "drückt".....er weiß wirklich nicht, wie sie verschwand!!


melden
ESV
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 18:15
Ich möchte nur mal kurz ein paar Stichpunkte hinzufügen:

Telefonieren -> Schwerhörigkeit -> Lieber die paar Hundert Meter gehen.

Zu dem Verhalten von Herrn Obst sollte man die Punkte "Zurückhaltend, Verschlossen" und "Stolz" beachten.

Jeder reagiert auf solche Schicksalsschläge anders. Bei mir war es auch so, daß ich ruhig blieb und "zur Tagesordnung über ging". Erst abends im Bett fing ich an zu heulen.

Für manchen mag das eine oder andere Verhalten nicht nachvollziehbar sein, für andere schon.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 18:20
@ESV Gute Anmerkungen, an die Schwerhörigkeit hatte ich in dem Zusammenhang gar nicht gedacht


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 18:35
Daß Herr Obst nicht sofort zum Telefon gegriffen hat, als er merkte, daß seine Frau von ihrer Tour noch nicht wieder zurück war, ist für mich plausibel.
Ich würde erst mal denken, sie hat sich irgendwo festgequatscht, also schnappe ich mir den Hund für die erste Gassirunde und schaue bei der Gelegenheit, wo sie steckt. Natürlich gehe ich dabei die Route von hinten ab, in der Annahme, daß sie mir jeden Augenblick entgegenkommen wird. Für mich eine ganz normale Vorgehensweise.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 18:36
@fortylicks
danke für die "sehr" informative Leseprobe :-)...

@ESV

auch dir danke für deine Anmerkungen....
und dann die Aussagen des Bruders von GüO.
Auch die Reaktionen des Ehemanns nach dem Verschwinden von Gabriele Obst passen für die beiden nicht zum schlimmen Verdacht der Staatsanwaltschaft. Jürgen Obst hat seinen Bruder in den Tagen und Wochen oft besucht, viel öfter noch als sonst, als er mit dem Günter mindestens einmal die Woche zusammengekommen sei. »Mein Bruder war völlig fertig mit den Nerven«, erzählt Jürgen Obst. »Er hat gesagt: Ich weiß nicht, was ich tun soll. Die Gabi fehlt mir so sehr.« /ZITAT]


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 19:41
Stimmt mit der Schwerhörigkeit, ich denke da an unseren früheren Hausmeister, der optisch Herrn Obst gar nicht unähnlich sieht, der hat auch nie telefoniert, weil er am Telefon nichts verstanden hat. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass wir es hier mit einem Senioren von über 70 Jahren zu tun haben, der sich vielleicht auch nicht mehr dran gewöhnt, dass heutzutage jeder überall erreichbar ist und deshalb in so einem Fall gar nicht dran GEDACHT hat im ersten Moment, dass man ja mal anrufen könnte.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 20:11
Comtesse schrieb:... und deshalb in so einem Fall gar nicht dran GEDACHT hat im ersten Moment, dass man ja mal anrufen könnte.
... und auch gar nicht daran gedacht hat, den im selben Haus wohnenden Sohn zu wecken und zu fragen, ob der vielleicht etwas über Pläne oder Termine der Ehefrau bzw. Mutter weiß, die deren Nicht-Rückkehr von der Zeitungsrunde erklären würden, oder den Sohn zu fragen, ob er sich vielleicht an der Suche in irgendeiner Form beteiligen möchte.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 20:24
@noctua

Das hätte er sicher getan, wenn er in dem Moment bereits vom Schlimmsten ausgegangen wäre. Aber da er wusste, dass der Sohn arbeiten muss und man normalerweise in so einem Fall nicht gleich denkt, dass was Schlimmes geschehen ist, macht man dann auch nicht gleich alle Pferde scheu, oder?


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 20:49
Comtesse schrieb:Das hätte er sicher getan, wenn er in dem Moment bereits vom Schlimmsten ausgegangen wäre. Aber da er wusste, dass der Sohn arbeiten muss und man normalerweise in so einem Fall nicht gleich denkt, dass was Schlimmes geschehen ist, macht man dann auch nicht gleich alle Pferde scheu, oder?
Es hält ja den Sohn nicht von der Arbeit ab, wenn man ihn ein paar Minuten vor dem Klingeln seines Weckers wachrüttelt und fragt, ob er etwas weiß, und, falls er nichts weiß, ihn bittet, das Handy der Mutter anzurufen und bei mangelnder Kontaktaufnahme bei der Schwester und dem Zeitungsverlag nachzufragen, wenn man selber nicht gerne telefoniert oder telefonieren kann.

Die Einschätzung, ob etwa Schlimmes geschehen ist, ist natürlich eine sehr subjektive Angelegenheit. Ganz am Anfang der Berichterstattung, nämlich im Haller Kreisblatt vom 17.04.2013 (online), stand aber: „In der Regel startete Frau Obst ihre eineinhalbstündige Zustellungstour um 3 Uhr." Somit hätte sie doch bis spätestens 5.00 Uhr wieder zurück sein müssen, war aber mehr als zwei Stunden später immer noch nicht da, obwohl sie schon bald nach Bielefeld zur nächsten Arbeitsstelle hätte aufbrechen müssen.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 21:12
noctua schrieb:.. und auch gar nicht daran gedacht hat, den im selben Haus wohnenden Sohn zu wecken und zu fragen, ob der vielleicht etwas über Pläne oder Termine der Ehefrau bzw. Mutter weiß, die deren Nicht-Rückkehr von der Zeitungsrunde erklären würden, oder den Sohn zu fragen, ob er sich vielleicht an der Suche in irgendeiner Form beteiligen möchte.
Das fiel mir auch auf und wollte ich auch schreiben, doch man weiß ja nicht, ob er nicht schon Weg zur Abeit war.
Ich fand es ungewöhnlich, recht zeitnah, die Tochter anzurufen und zu sagen: Mutter ist wohl was passiert, rufe mal Krankenhäuser und Polizei an.
Hallo, warum macht er das nicht selber???
Da fehlt mir die Logik, warum soll sie die Polizei anrufen,wenn er selbst telefonieren kann und vor Ort ist?


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 21:15
Ähm...Schwerhörigkeit, @Sven1213 ?
Meine Tochter ist Schwerhörig. Sie hat auch probleme mit Fremden zu telefonieren.


melden
Anzeige

Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.09.2013 um 21:22
@tinka
Ok, das klingt plausibel. Vorausgesetzt, er hatte sein Hörgerät nicht dabei.
Er rief ja nach dem Fahrrad-Fund bei der anschliessenden Suche auch immer ihren Namen. Das kann man sich eigentlich schenken, wenn man ein rufen der Gattin gar nicht hören würde.
Nichts für ungut, ich persönlich halte Herrn Obst nicht für den Täter, aber manchnmal fehlt mir bei seinem Verhalten die Logik. Dafür schreiben wir hier ja und deine Antwort fand ich plausibel.


melden
283 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden