weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Tötungsdelikt Gabriele Obst

15.046 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Obst, Halle(westfalen)

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 00:18
ich denke nicht, das am Tag des Verschwindens schon eine Hausdurchsuchung stattfinden sollte....


melden
Anzeige
kevinklein
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 00:39
14c53b HK20130926


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 00:49
@kevinklein
danke Dir, da hatte ich es auch gelesen.......


melden
kevinklein
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 05:25
Vielen Dank Robyn!
Zur Ergänzung bzgl. Vernehmung des Sohnes habe ich die letzten zwei Spalten aus dem oben geposteten Artikel abgetippt.
Aus dem Haller Kreisblatt vom 26.09.2013, Bericht vom Fünften Prozesstag, 25.09.2013

Polizei von der Unschuld des Sohnes überzeugt

Auch berichtet der Beamte davon, wie sich der Sohn während seiner Aussagen in Widersprüche verstrickte, wenn es um die Tatwaffe ging: „erst als wir seine DNA-Spuren auf dem Schrotgewehr nachgewiesen hatten, brach er sein Schweigen und erzählte davon,dass er auf Betreiben seines Vaters hin nach der Vernehmung auf der Haller Wache nach Hause gefahren sei, um das illegale Gewehr zu verstecken. „Als er dann feststellte, dass das Futteral unter dem Bett des Vaters leer war, soll der Vater verdutzt reagiert und gesagt haben: Hoffentlich hat sie jetzt keinen Scheiß gemacht!“ Außerdem hätte es eine Absprache gegeben, der Polizei nichts von der fehlenden Waffe zu sagen. Am darauf folgenden Wochenende, zu einem Zeitpunkt also, da Gabriele Obst noch immer vermisst wurde, sei der Sohn schließlich zu seinem Vater gegangen und hätte seine Sorge darüber zum Ausdruck gebracht, dass ja seine Spuren am Gewehr zu finden seien. „Der Vater soll daraufhin gesagt haben, dass er sich keine Sorgen machen solle: Diese Spuren verwischen und verwittern.“ Die Frage des Ermittlers, ob er sich über diese Antwort nicht gewundert hätte, zumal der Vater doch gar nicht hätte wissen können, was mit der Waffe geschehen sei, verneinte der Sohn.
Grundsätzlich habe der 27-jährige bei den Vernehmungen einen introvertierten Eindruck gemacht, teilweise sei er allgemein in schlechter Verfassung gewesen: „Fix und fertig“, so der Kriminalhauptkommissar weiter. „Wir haben ihn auch konkret gefragt, ob er sich seinen Vater als Täter vorstellen könnte. Die Antwort: Ich habe auch mal daran gedacht, dass es mein Vater gewesen sein könnte, aber ich weiß es nicht. Ich weiß es definitiv nicht.“ Eine Aussage, die Günter Obst kopfschüttelnd zur Kenntnis nahm und mit „Oh Mann“ kommentierte.
Günter Obst hatte mehrfach ausgesagt, erst nach dem Leichenfund das Fehlen der Waffe bemerkt zu haben. Gestern nun erklärte er kleinlaut, vielleicht sei es doch schon eher gewesen, sein Kopf habe geschwirrt.
Der Prozess wird am kommenden Montag, 30. September, fortgesetzt.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 07:46
@kevinklein
Du hast schon recht. Wenn nicht bald irgendetwas *handfestes* kommt, drehen wir uns im Kreise.
Es gibt Vieles was für und viieles was gegen Hrn, Obst spricht, bzw es kann sehr unterschiedlich ausgelegt werden.
Das mit dem *nichtauffinden* der Waffe, und dem darauf folgendem Gespräch kann ich mir lebhaft vorstellen und halte ich auch für schlüsssig. Wenn eine Person im Haushalt verschwunden ist und bereits die Polizei informiert, liegt es nahe, das vllt nicht am selben Tag aber bald ein Besuch ins Haus steht. Da Herr Obst ja Jäger ist, kann ich mir vorstellen, das der ermittelnde Beamte zu Herrn Obst erklärte, das selbst wenn es keine Anzeichen gibt, das Frau Obst selbstmordgefährdet sei, auch dieses in Betracht gezogen werde und daher natürlich gemeinsam mit der Polizei nach fehlenden Waffen etc gesucht werden müsse. (Ich weiss nicht wie es bei vermissten Erwachsenen ist, aber als ich weg war, hat die Polizei unsere Whg. bereits am Morgen nach meinem Verschwinden durchsucht.)
Wenn er also seinen Sohn ohne selbst daheim zu sein, schon losschickte, wäre das in meinen Augen erst mal *entlastender*, denn es kann darauf hindeuten das er nichts über den Verbleib der Waffe wusste. (Oder er eben schlau genug ist eine Legende für seine Kinder zu bauen, was aber implizieren würde, das er wollte das seine Kinder mitspielen und hier schon mal die Weichen dafür gestellt wurden. Das ist, mit Verlaub dann aber ein Zeichen von sehr viel *Bauernschläue*)
Interessant ist dann das Verhalten in den Tagen der Suche. Ich glaube icht, das Herr Obst hier bei seinen Kindern die Azzoziation, das die Mutter samt Waffe verschwunden ist um jemanden zu erschiessen, hätte aufrechterhalten können-geschweige denn das er es so gemeint haben könne, denn immerhin verstrichen ja 10 Tage ohne ein Lebenszeichen und niemand meldete, das irgendwer sonst verschwunden/tot aufgefunden war. Auch das leugnen aller drei nachdem die Waffe gefunden wurde macht für mich absolut keinen Sinn. Allerspätestens beim Auffinden muss doch allen in der Familie klar gewesen sein, das Fr. Obst ihr Leben eben durch diese illegale Waffe verlor. Gehen die Kinder und Ermittler von Selbsttötung aus (was sie ja wohl zu diesem Zeitpunkt nicht getan haben) ist doch relativ klar, das die Polizei über kurz oder lang auf die Idee kommt die Waffe ist aus dem Hause Obst. Nehmen sie eine Fremdtötung an, macht es erst recht keinen Sinn- es sei denn sie gehen hier voin ihrem Vater aus und wollen ihn auf Gedeih und Verderb schützen.
Aber, würde man das wirklich tun?
Gehen sie von einer anderen Person aus, wäre jetzt der Moment anzugeben das die Waffe bekannt aber verschwunden ist, oder?


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 08:03
Anders gesagt, was hat Herr Obst erzählt/weiss Familie Obst, das sie so zu ihrem Vater halten- was aber kein anderer weiss.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 08:27
@tinka
tinka schrieb:Gehen sie von einer anderen Person aus, wäre jetzt der Moment anzugeben das die Waffe bekannt aber verschwunden ist, oder?
Vielleicht hast Du Recht. Vielleicht war die bittere Wahrheit nach allem Hoffen und Bangen, aber auch so hart, dass sie es einfach nicht wahrhaben konnten und sich dann intuitiv aus Selbstschutz erst mal in die frühere Absprache flüchteten, nichts von der Waffe zu sagen. Vielleicht hat es ihnen buchstäblich "die Sprache verschlagen". Wenn ich mich da rein denke, ich könnte mir vorstellen, dass es sehr schwer ist, "HIER!" zu schreien, "das ist ja unsere Waffe, die da auf unserer ermordeten Mutter (Frau) liegt", alleine schon weil man instinktiv die Konsequenzen einer solchen Reaktion nicht abschätzen kann. Mir würde die ganze Situation ohnehin die Sprache verschlagen. Man kann es nicht glauben, auch wenn man noch so lange, das Schlimmste befürchtet hat. Und der Schock ist auch nicht innerhalb von Stunden vorbei. Bei manchem hört er nie wirklich auf. Wie soll man so etwas auch verarbeiten und begreifen? Wäre man abgebrüht, wäre es einfacher irgendwas zu erzählen, was man weiß oder los werden will. Für uns Außenstehende ist es ohnehin kein Problem zu vermuten, wie man sich denn in einer solchen Situation logisch verhalten würde. Aber wenn so etwas passiert und man mit derartigen Dingen konfrontiert wird ist man außerhalb von Raum und Zeit und außerhalb seiner gewohnten Wahrnehmung und Routine. Schockstarre. Stehen die Hinterbliebenden eigentlich unter psychologischer Betreuung?


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 08:44
Bei der Überlegung, wie es möglich sein könnte, dass für GüO die Sorge um seine Frau mit der gleichzeitigen Sorge um den Verlust seines Waffenscheines vereinbar wäre, fällt wieder auf, wie meinungsmachend die Presse berichtet! Seit seiner Inhaftierung ließ man uns glauben, dass ihm und seinem Sohn gemeinsam der Verlust der Flinte aufgefallen sei, und dass ein Gespräch darüber an dem Morgen des Verschwindens stattgefunden hat! Laut Tochter! Mit dieser Information, und dem Wissen, dass das Gewehr GüO gehörte, haben wir bis zu Beginn des Prozesses "gedacht".....und waren dadurch ruhig gestellt, was die Sorge um einen möglichen Serientäter anging! Nun ergibt sich mit den neuerlichen Aussagen aber eine Diskrepanz, die natürlich auch wieder überhaupt nicht verwunderlich ist, da sie sich wie ein roter Faden durch den Fall zieht! Man kann es auch so verstehen: Frau Obst verschwindet, in Sorge und Ohnmacht wird gesucht, folgt den Möglichkeiten, die die Polizei vorgibt! Wildes Durcheinander, Vernehmungen, Selbstmord ausgeschlossen ( auch das stand in der Presse )! Wann hat denn diese Hausdurchsuchung wirklich stattgefunden? Dazu kann ich nichts finden! Muss das Gespräch über die Waffe zwingend an dem Morgen stattgefunden haben? Neben seiner Sorge um die Frau, entkeimte irgendwann auch der Gedanke an die Waffe, aber scheinbar eher im Zusammenhang mit einer drohenden Hausdurchsuchung, als mit der Sorge, seine Frau könnte sich damit umgebracht oder wer weiß was gemacht haben! Wenn für GüO erst im Nachhinein die Möglichkeit aufging, sie könnte sie selber genommen haben, ist die Frage, ob er dann schon aus seinem Lügenkarussel nicht mehr rauskam!


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 09:02
@Schnüpsel
Schnüpsel schrieb:Wenn für GüO erst im Nachhinein die Möglichkeit aufging, sie könnte sie selber genommen haben, ist die Frage, ob er dann schon aus seinem Lügenkarussel nicht mehr rauskam!
"... nicht mehr rauskam" oder ....? mir fehlt hier die Alternative. Warum das Ausrufezeichen hinter einer Frage? Die von dir genannte Sorge keimte ausserdem auch beim Sohn zuerst auf und nicht beim Vater. Was für ein "sein Lügenkarusell"? Ist es nicht möglicherweise auch ein "Erklärungs-Versuch/Selbstschutz-Karusell" eines unschuldig in die Enge Getriebenen?


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 09:06
... Wir wissen es nicht. Ich bin mal gespannt auf die Ergebnisse zu der nicht zuordnenbaren schwarzen Faser. Gut, dass der Richter darauf pocht. Das macht mir Hoffnung.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 09:09
Ohne Alternative! Er hat eine Aussage getätigt, und erkennt dann, dass er sie eigentlich in Frage stellen müsste, tut es aber nicht! Zumindest nicht öffentlich! Hält liebe an Gesagtem fest! Als Lüge muss und darf man es natürlich nicht bezeichnen, es wird aber oft so dargestellt!


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 09:11
Vielleicht aufgrund der schwarzen Faser auch die Frage an die Joggerin, ob ihr Hund bei dem Leichnam war. Vielleicht trug die Frau eine schwarze Fleecejacke oder so ...


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 09:42
shirleyholmes schrieb:
Mir kann keiner erzählen, dass der Sohn glaubte, dass sein Vater wg. des Besitzes einer illegalen Waffe jahrelang im Knast verschwindet. Ich bin sicher er verdächtigte da schon seinen Vater, der diese Aussage dann damit relativierte, dass er behauptete geglaubt zu haben, dass er für dieses VERGEHEN in Haft käme.


Ich sehe das anders als Du. Vermutlich bestand die Sorge des Sohnes darin, wie seine Aussage dann zum Nachteil des Vaters gewertet werden könnte. Nicht mehr und nicht weniger.
ahja
kevinklein schrieb:„Wir haben ihn auch konkret gefragt, ob er sich seinen Vater als Täter vorstellen könnte. Die Antwort: Ich habe auch mal daran gedacht, dass es mein Vater gewesen sein könnte, aber ich weiß es nicht. Ich weiß es definitiv nicht.“
-----------------
tinka schrieb:Es gibt Vieles was für und viieles was gegen Hrn, Obst spricht,
Was bitte spricht denn FÜR He. Obst? Er hatte die Mittel, die Möglichkeit und mind. zwei mögliche Motive. Fehlende handfeste Beweise sind doch kein Hinweis auf Unschuld sondern nur auf fehlende Beweise nichts weiter.


melden
PaulVitti
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:04
Mich verwundern folgende Dinge ungemein und machen mich Teils auch wütend.

Herr Kammel sprach davon, Hr. O. sei „komplett von der Rolle“.
Hr. Oestermann sprach von Emotionslosigleit und Reden aus der Vergangenheit.
Hr, O. wisse nicht, wieso er sich in der JVA befinde, sagt der „Italiener“.
Hr. O. reagiert offenbar für wenige so, wie @lawine es sich aus ihren! Erfahrungen vorzustellen vermag.
Doch mich überzeugt die Pauschalisierung von @lawine überhaupt nicht und der „ironisch“ deplatzierte Einwand von @Seeradler gestern Abend, macht mich richtig wütend. Dies aus eigenen gemachten hässlichsten und äusserst brutalen Erfahrungen, wo Angehörige keineswegs, auch nur Ansatzweise, angelehnt an @lawines Vorstellungen, reagiert haben.

Ich frage mich seit langem schon: hatte Hr. O. die Möglichkeit, sich auf einen Schlaganfall untersuchen lassen zu können. Und wenn nicht, weshalb nicht? Und weshalb wurden seine Familienangehörigen nicht zu einer möglichen Veränderung befragt? Und weshalb scheint bisher von den Ermittlern, niemand an diese Möglichkeit gedacht zu haben? Fragen über Fragen, die meisten gehen an die Ermittler.

Ich bin ganz klar der Auffassung, dass......:
H. Östermann vermutet, dass Ga. O. evtl. in einem Fahrzeug transportiert wurde. Die Mantrailer
sind am Radfundort "im Kreis gelaufen". Sie ist lt. Östermann nicht vom Radfundort
weggegangen- die Hunde hatten keine Spur.

----die Anklage im MINDESTEN, den Nachweis erbringen können sollte, ob Wagen oder doch nicht und wenn Wagen, dann welchen. Und warum Hunde, falls es sich um Hr. O.`s Wagen gehandelt haben sollte, dann einfach im Kreise drehen, anstatt weiter zu der Egge zu laufen. Und weshalb diese Hunde-Tatsache dann Ermittler trotzdem auf die „Logik“ bringt, Hr. O. seis gewesen. Ich möchte lesen, wie es sein kann, dass, wenn es sich um den Wagen von Hr, O. gehandelt haben sollte, es keine Spuren am Wagen geben soll. Wenn es sich um einen Mietwagen gehandelt haben sollte, (dazu habe ich irgendwo gelesen, es habe sich niemand gemeldet) dann frage ich, wie darf ich mir diese Ermittlung vorstellen? Oder wenn es sich um einen Wagen eines Bekannten von Herrn O. gehandelt haben könnte, wo war denn der Aufruf und wo die Interpretation, dass es dann doch wahrscheinlich einen Mitwisser geben könnte.
Oder eine ansatzweise mögliche, schlüssige Abfolge.
Oder glaubwürdige Zeugen.
Oder........der Fragen sind fast endlos.
Ich möchte hören, zu wem die, damals aufwändig abgedeckte Reifenspur in der Egge, gehörte. Warum die Fäden am Entführungsort so wenig mehr eine Rolle zu spielen scheinen, wie die leblose Person damals. Alles Dinge die, so wie mir scheint, einfach unter dem Teppich schlummern, derweil darüber herumgeeiert wird.

Und ja @shirleyholmes, fehlende Beweise sind genau was sie sind!


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:28
PaulVitti schrieb:Wenn es sich um einen Mietwagen gehandelt haben sollte, (dazu habe ich irgendwo gelesen, es habe sich niemand gemeldet) dann frage ich, wie darf ich mir diese Ermittlung vorstellen?
Da sind wir wieder bei der undurchschaubaren Ermittlungsmethode. Hat man tatsächlich nur einen Aufruf gestartet, liebe Autovermieter bittet meldet euch, wenn ihr Herrn Obst ein Auto zu besagter Zeit vermietet habt? Oder schickt man dann nicht Beamte zu jeder Autovermietung im Umkreis, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:30
@shirleyholmes
Was @tinka meint, ist ja genau das; ein Mangel an Beweisen. Es könnte so oder aber auch so gewesen sein, und scheinbar gibt es nichts, was auch nur eine Vermutung untermauert. Abgesehen von der Tatsache, dass die Waffe GüO gehörte! Und neben bei, liegen den beiden Motiven ja auch nur Vermutungen zugrunde!


melden
kevinklein
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:32
Die Aussage der Tochter zum fehlenden Schrotgewehr

Die 26-Jährige war als Zeugin geladen und hatte erklärt, dass Vater und Bruder schon am Morgen des Verschwindens von Gabriele Obst das fehlende Schrotgewehr aufgefallen sei: "Die beiden standen im Schlafzimmer meiner Eltern und ich hörte das Gespräch darüber mit. Papa war geschockt und sagte: Hoffentlich hat sie die nicht mitgenommen!" Noch ehe die Polizei kam, soll der Vater zu den Kindern gesagt haben: "Der Polizei sagen wir lieber nichts von der Waffe!"

http://www.nw-news.de/owl/kreis_guetersloh/halle/halle/9245581_Tochter_von_Gabriele_Obst_glaubt_an_Suizid.html

passt nicht zu der Aussage der Beamten über die Vernehmung des Sohnes

Aus dem Haller Kreisblatt vom 26.09.2013, Bericht vom Fünften Prozesstag, 25.09.2013

Polizei von der Unschuld des Sohnes überzeugt

Auch berichtet der Beamte davon, wie sich der Sohn während seiner Aussagen in Widersprüche verstrickte, wenn es um die Tatwaffe ging: „erst als wir seine DNA-Spuren auf dem Schrotgewehr nachgewiesen hatten, brach er sein Schweigen und erzählte davon,dass er auf Betreiben seines Vaters hin nach der Vernehmung auf der Haller Wache nach Hause gefahren sei, um das illegale Gewehr zu verstecken. „Als er dann feststellte, dass das Futteral unter dem Bett des Vaters leer war, soll der Vater verdutzt reagiert und gesagt haben: Hoffentlich hat sie jetzt keinen Scheiß gemacht!“ Außerdem hätte es eine Absprache gegeben, der Polizei nichts von der fehlenden Waffe zu sagen. Am darauf folgenden Wochenende, zu einem Zeitpunkt also, da Gabriele Obst noch immer vermisst wurde, sei der Sohn schließlich zu seinem Vater gegangen und hätte seine Sorge darüber zum Ausdruck gebracht, dass ja seine Spuren am Gewehr zu finden seien. „Der Vater soll daraufhin gesagt haben, dass er sich keine Sorgen machen solle: Diese Spuren verwischen und verwittern.“ Die Frage des Ermittlers, ob er sich über diese Antwort nicht gewundert hätte, zumal der Vater doch gar nicht hätte wissen können, was mit der Waffe geschehen sei, verneinte der Sohn.
Grundsätzlich habe der 27-jährige bei den Vernehmungen einen introvertierten Eindruck gemacht, teilweise sei er allgemein in schlechter Verfassung gewesen: „Fix und fertig“, so der Kriminalhauptkommissar weiter. „Wir haben ihn auch konkret gefragt, ob er sich seinen Vater als Täter vorstellen könnte. Die Antwort: Ich habe auch mal daran gedacht, dass es mein Vater gewesen sein könnte, aber ich weiß es nicht. Ich weiß es definitiv nicht.“ Eine Aussage, die Günter Obst kopfschüttelnd zur Kenntnis nahm und mit „Oh Mann“ kommentierte.
Günter Obst hatte mehrfach ausgesagt, erst nach dem Leichenfund das Fehlen der Waffe bemerkt zu haben. Gestern nun erklärte er kleinlaut, vielleicht sei es doch schon eher gewesen, sein Kopf habe geschwirrt.

Man fragt sich, ob der Sohn lügt, und wieso?


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:36
@kevinklein
Danke fürs raus suchen, passt überhaupt nicht und scheinbar ist das am Gericht auch keinem weiter aufgefallen. So hatte ich es auch in Erinnerung. Eindeutig ist hier, dass der Sohn lügt oder die Tochter hat gelogen. Warum geht man dem nicht auf den Grund, dafür sind doch die Verhandlungen da, um noch mals nachzufragen, wie es nun wirklich war.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:37
kevinklein schrieb:passt nicht zu der Aussage der Beamten über die Vernehmung des Sohnes
Warum? Das von der Schwester beobachtete Gespräch hat vielleicht erst stattgefunden, nachdem auch der Vater von der Haller Wache wieder zu Hause angekommen ist.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:39
@Schnüpsel
Schnüpsel schrieb:Und neben bei, liegen den beiden Motiven ja auch nur Vermutungen zugrunde!
Ganz genau und sind wir mal ehrlich, diese Motive kann man so vielen Menschen unterjubeln, fast jeder hat eine Lebensversicherung und viele haben eine Affäre. Nicht jeder wird deshalb zum Mörder.


melden
Granola
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:39
Einer schrieb hier vor einem Tag "der besorgte Ehemann" der seine Frau nachts bei Bitterer Kälte und Dunkelheit alleine Zeitungen ausfahren lässt,sich auch sorgen macht dass seine Frau sich mit dem fehlenden Gewehr etwas böses antun könnte.
Aber auf der anderen Seite keinerlei Sorge macht und seine Ängste der Polizei meldet.

Auf der anderen Seite des "besorgten " Ehemannes will lt Angaben seine Frau gegen 7.10 morgens gesucht haben , weil er sich um sie Sorgen macht.
Bis dahin als "vermisst gemeldet.

Dann kommt das massive Polzeiaufgebot nach der Suche der Frau Obst.
Danach eine Suiziddarstellung.
Statt vermisst, könnte sie sich ja selbst getötet haben.
Daran wird geklammert von Gü Obst und seiner Tochter
Dies wird von der GM nach Spurenlage nicht bestätigt.
Statt Selbsttötung kommt jetzt irgendein "Liebhaber" ins Spiel.der die Frau Obst auf dem Gewissen haben soll. Von wem kommt denn das auf einmal, vom Verteidiger?
WARUM hat Herr Obst, der beschuldigt und dringend tatverdächtig ist , nicht klipp und klar von Anfang an behauptet, seine Frau wurde ermordet und hält stattdessen an Selbstmord fest??
Damit deckt er, ja falls es stimmt, einen Mörder?

Die Wahrheit ist, er muß an Selbstmord weiterhin glauben, weil es seine einzige Chance ist aus der U-Haft rauszukommen,
Wenn er jetzt aktuell behauptet, es gäbe einen Fremdtäter, dann würde ihm sowieso nicht mehr geglaubt.
Wie heißt es so schön, wer einmal lügt.......
Shirley und Lawine sind wohl die , die noch am ehesten durchblicken, bin ganz ihrer Meinung.

Wer in U.-Haft sitzt ist schon sehr dringend tatverdächtig, die Kripo weiß schon warum.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:42
@obskur
Richtig. Und für mich erklärt sich das mit der Aktivierung der Lebensversicherung dahingehend, dass Herr Obst nach dem Tod seiner Frau erstmal nur die hohen Kosten einer Beerdigung sah, wie jetzt alles bezahlen?


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:45
@noctua
noctua schrieb:Warum? Das von der Schwester beobachtete Gespräch hat vielleicht erst stattgefunden, nachdem auch der Vater von der Haller Wache wieder zu Hause angekommen ist.
Dann müsste alles am Morgen stattgefunden haben, zeitlich kann ich mir das nicht vorstellen. Der Sohn sagt wohl aus, der Vater hätte ihn nach Hause geschickt, um die Waffe zu verstecken, klingt so, als sei der Vater weiter auf der Wache geblieben und noch später Heim. Ich denke das kann nicht alles am Morgen passiert sein.


melden
Anzeige
kevinklein
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.09.2013 um 10:50
@noctua
Stimmt, wenn das alles am Morgen des Verschwindens geschah. Vater und Sohn auf der Wache, Sohn wird nach Hause geschickt, um die Waffe zu entsorgen. Vater kommt heim und Sohn sagt: keine Waffe da. Tochter hört Gespräch und Vater sagt: "Der Polizei sagen wir lieber nichts von der Waffe!"

Dann hat sich conita1946 letzte Nacht geirrt:

conita1946 heute um 00:00

@obskur
ja, und das ist hier die zentrale Frage, so wie ich das verstanden habe,hat GüO seinen Sohn nach der Befragung bei der Polizei dazu aufgefordert, weil eine Hausdurchsuchung angeordnet werden sollte. Diese Befragung hat sicherlich nicht am 1. Tag des Verschwindens stattgefunden.... - und im Übrigen soll das passiert sein, nachdem der Sohn mit den Spuren an der Waffe, also nach Auffinden der GO. konfrontiert wurde....


melden
214 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden