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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.435 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.09.2022 um 08:40
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich sehe die Beutel als Puzzleteil auf dem Weg zum Täter - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Sehr gute Aussage. Genauso sehe ich das auch.

Ich bin mir aber sicher, dass die Säcke ein Puzzle darstellen. Ich vermute, dass die Polizei den Unterschied zwischen den Originalen und den in Deutschland erhältlichen definitiv kennt aber dieses Wissen aus "ermittlungstechnischen Gründen" nicht preisgibt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.09.2022 um 09:29
Zitat von Lemon11Lemon11 schrieb:Könnte es eventuell sein, dass Birgit A., als sie gerade vom Flughafengelände losgefahren ist, im Radio gehört hat, dass auf ihrer Heimstrecke ein langer Stau (Osterwochenende) ist und sie deshalb vielleicht auf den Parkplatz gefahren ist, weil sie nicht in einer Stunde nur ein paar Meter vorwärts kommen wollte und lieber noch etwas an die frische Luft, um dann später freie Fahrt zu haben.
Das mit dem Spazierengehen wurde hier schon endlos diskutiert. An sich nicht abwegig, aber da wäre so ziemlich jeder andere Parkplatz geeigneter gewesen als dieser: jeder der Wege, die davon weggehen, endet nach wenigen Minuten an einer dicken Autostraße oder an der Hauptstraße von Lautzenhausen.
Man kann es endlos hin- und herwenden, aber es gibt keinen plausiblen Grund, warum sie selbst zu diesem Parkplatz gefahren sein soll. Er liegt abseits ihrer Route, aber doch wiederum nur 3 min Fahrt vom Appartement entfernt. Was soll das.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.09.2022 um 17:36
@Tritonus
Es wurden auch schon andere Dinge endlos diskutiert... Aktuell ging auch
hier wieder die Frage um, was es für einen Grund gegeben haben könnte, dass sie diesen Parkplatz angefahren haben könnte
Nach einer langen Arbeitsnacht ohne Schlaf und eventuell einer Radiodurchsage, dass es einen Stau hat und sie das Flughafengelände bereits mit dem Auto verlassen hatte, ist etwas Sauerstoff tanken, auch bei Graupelschauer, vor der Autofahrt sicherlich nicht so außergewöhnlich und von diesem Parkplatz führt ein Weg zu dem Wald wo die Gegenstände gefunden wurden. Alles wie so vieles hier einfach nur ein Denkansatz


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.09.2022 um 18:11
Das erklärt ja nicht das Abschleppseil, die verschwunde Box, Jacke im Auto und den Flugmodus ...


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.09.2022 um 18:26
Zitat von Lemon11Lemon11 schrieb:und von diesem Parkplatz führt ein Weg zu dem Wald wo die Gegenstände gefunden wurden.
Aber dazu muss man erst mal die Umgehungsstraße überqueren. (Wobei sich außerdem die Frage stellt, warum sie mit der Plastikbox und ohne Jacke spazieren ging.)
Mal ganz praktisch gesehen: wenn ich auf einer breiten Autostraße fahre, die linkerhand ein Dorf und rechterhand Wälder und Felder hat, und habe auf einmal Lust spazieren zu gehen, wo parke ich dann? Also ich würde rechts der Straße parken (gibt da endlos viele Möglichkeiten), und nicht links ins Dorf fahren, um dann noch mal zu Fuß die sehr befahrene Straße zu überqueren.


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21.09.2022 um 18:34
Zitat von Lemon11Lemon11 schrieb:Nach einer langen Arbeitsnacht ohne Schlaf und eventuell einer Radiodurchsage, dass es einen Stau hat und sie das Flughafengelände bereits mit dem Auto verlassen hatte, ist etwas Sauerstoff tanken, auch bei Graupelschauer, vor der Autofahrt sicherlich nicht so außergewöhnlich und von diesem Parkplatz führt ein Weg zu dem Wald wo die Gegenstände gefunden wurden.
Aber warum dreht sie dann nicht einfach um und parkt wieder vor dem Apartment ? Es gibt vor der Einfahrt nach Lautzenhausen eine Parkbucht, da kann man problemlos wenden, fährt die 2 Minuten zurück. Wieso sollte sie da umständlich durch Lautzenhausen kurven, wenn sie doch viel bequemer ihr Auto auf ihrem bezahlten Parkplatz abstellen kann.
Von dort ist man auch viel schneller und unkomplizierter in der Natur zum frische Luft tanken.

Für einen Spaziergang erscheint auch mir der Parkplatz am Gemeindehaus mehr als ungeeignet.


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21.09.2022 um 18:49
Jetzt kommt wieder der Glascontainer ins Spiel ;-) Vielleicht deshalb dieser Parkplatz
Das Abschleppseil könnte beim ausräumen dort rausgelegt worden sein, die Plastikbox mitgenommen um vielleicht doch paar Zweige für die Osterdeko, die es eventuell nur dort gab, und hieß es nicht an ihrer Leichenfundstelle wurde etwas schwarzes gefunden, es kann ja sein keiner wußte dass sie im Auto noch ein Regencape hatte und von vielen wird hier doch vermutet, dass der Täter später zu ihrem Wagen kam und das Phone so einstellte. Das ist doch alles nicht abwegig, ich meine aber damit auch, dass es nicht so gewesen sein muss, nur ich finde nichts außergewöhnliches daran


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21.09.2022 um 19:49
Wo liegt im Auto im Normalfall das Abschleppseil ? Das muss nicht extra ausgeräumt werden beim Beladen des Fahrzeuges weil es sich unter der Abdeckplatte im Kofferraum befindet. Manche Autos haben dort noch ein Reserverad, Reifenmittel, Wagenheber und noch Werkzeug. Da geht man nur ran wenn es benötigt wird. Das sichtbare Abschleppseil auf der Rücksitzbank auf den Wanderstöcken macht nur Sinn:

1. um eine Panne des Auto vorzutäuschen und um das Parken dort plausibler aussehen zu lassen

2. jemand benötigte ein Abschleppseil

3. sie hat es zurück erhalten weil sie es ausgeliehen hatte


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.09.2022 um 21:33
@Enterprise1701
Naja, manche Leute sind halt einfach nur unordentlich. Ich zum Beispiel, bei uns fliegt auch schon seit Monaten ein Abschleppseil unterm Beifahrersitz rum. Warum, weiß kein Mensch :-)
Zitat von Lemon11Lemon11 schrieb:Jetzt kommt wieder der Glascontainer ins Spiel ;-)
Nein, bitte nicht! :-D
Zitat von Lemon11Lemon11 schrieb:die Plastikbox mitgenommen um vielleicht doch paar Zweige für die Osterdeko, die es eventuell nur dort gab
Null Grad, Graupelschauer....


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21.09.2022 um 21:49
Zitat von Lemon11Lemon11 schrieb:die Plastikbox mitgenommen um vielleicht doch paar Zweige für die Osterdeko, die es eventuell nur dort gab
Und was für Zweige sollen das gewesen sein, die es nur dort gab....? Und meinst Du jetzt am Parkplatz in Lautzenhausen, den sie deshalb angesteuert hat oder am Fundort der Plastikbox im Wald, wohin sie vom Parkplatz in Lautzenhausen zu Fuß hingelaufen ist?

Und an dem ein (Parkplatz) oder anderen Ort (Fundort der Plastikbox) ist sie dann einem Zufallstäter zum Opfer gefallen, der dort im Gebüsch auf ein zufällig vorbei kommendes Opfer gelauert hat?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.09.2022 um 22:53
Mal ein paar generelle Überlegungen zur Ablage der Leiche.... Ich glaube die meisten hier gehen davon aus, dass Birgit Ameis ihren Täter kannte...ich gehöre jedenfalls zu dieser Gruppe.

Bein einem Zufallstäter würde sich zudem die Frage stellen warum er überhaupt den relativen Aufwand hätte betreiben sollen die Leiche notdürftig zu verstecken.

Jetzt aber zur eigentlichen Überlegung:

Selbst dem Dümmsten ist klar, dass eine nur notdürftig abgedeckte Leiche in der Natur innerhalb weniger Monate, maximal nach einem Jahr vollständig skelettiert ist.

Der Täter musste eigentlich ein maximales Interesse haben, dass es im Fall Ameis "nur" bei einem Vermisstenfall bleibt.

Stellt sich also die Frage, warum der Täter nicht die Jahre vor der Auffindung genutzt hat die Leiche endgültig zu beseitigen damit es bei einem Vermisstenfall bleibt? Man hätte entweder die wenigen Reste am Ort mit wenig Aufwand etwas besser vergraben können, oder die Knochen einsammeln und mit den Bekleidungsresten verbrennen etc. etc.

Wenn man bei dieser Überlegung bleibt, kommt die Frage auf, ob er hierzu vielleicht keine Gelegenheit mehr hatte. Gründe könnten sein Krankheit, oder Wegzug/Versetzung in eine andere Region. Dies würde dann wieder für einen Täter sprechen der nicht alleine lebt und ein längeres Wegbleiben nicht erklären könnte.....


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.09.2022 um 07:24
Zitat von Seppel1995Seppel1995 schrieb:Stellt sich also die Frage, warum der Täter nicht die Jahre vor der Auffindung genutzt hat die Leiche endgültig zu beseitigen damit es bei einem Vermisstenfall bleibt? Man hätte entweder die wenigen Reste am Ort mit wenig Aufwand etwas besser vergraben können, oder die Knochen einsammeln und mit den Bekleidungsresten verbrennen etc. etc.

Wenn man bei dieser Überlegung bleibt, kommt die Frage auf, ob er hierzu vielleicht keine Gelegenheit mehr hatte. Gründe könnten sein Krankheit, oder Wegzug/Versetzung in eine andere Region. Dies würde dann wieder für einen Täter sprechen der nicht alleine lebt und ein längeres Wegbleiben nicht erklären könnte.....
Diese Überlegung finde ich gut.

Ein weiterer Grund, der den Täter davon abgehalten hat, die sterblichen Überreste des Opfers einzusammeln, könnte sein, dass der Täter den Verdacht hatte, von den Ermittlern überwacht zu werden. Und sich deshalb nicht getraut hat, noch einmal zum Ablageort zu gehen.


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22.09.2022 um 07:29
@Kreuzbergerin
@Seppel1995
Und, als drittes, falls er irgendeine Art persönlicher Beziehung zu BA gehabt hat, ein psychischer Widerstand, das Skelett dieses Menschen aufzusuchen und zu berühren.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.09.2022 um 07:58
Es wird ja gesagt, dass manche Täter an den Tatort zurückkehren. Wie ist das denn eigentlich mit Ablageorten?
Ich will jetzt nicht sagen, dass die Wälder (ermordeten) Leichen übersät sind, aber es passiert. Selbst in der Umgebung, in der ich lebe, fanden Kinder in den 90ern ein menschliches Skelett, das aufgrund einer erstmaligen Ausstrahlung bei XY in diesem Jahr nun identifiziert werden konnte.

Ich könnte mir vorstellen, dass viele Täter es scheuen, nachdem sie einmal das Risiko eingegangen sind, eine Leiche "erfolgreich" zu verbringen, dies ein weiteres Mal zutun. Hinzu mag es kommen, wie @Tritonus es schreibt, dass man ein Skelett nicht berühren möchte, ob aus Gründen, weil es einen persönlichen Bezug zum Opfer gab oder weil es eben doch etwas anderes ist, mit einem skelettierten Menschen und somit mit der eigenen Tat konfrontiert zu werden. Manche Mörder sehen ihre Opfer gerne leiden, andere können ihnen bei der Tötung nicht ins Gesicht sehen. Letzteres scheint mir besonders dann der Fall zu sein, wenn es einen persönlichen Bezug zum Opfer gibt. Könnte dabei der Müllbeutel eine Rolle gespielt haben?
Wurde sie vielleicht hiermit hinterrücks überwältigt und könnte vielleicht das Abschleppseil dazu gedient haben, BA dann zu strangulieren? Wären dann Abriebspuren an Müllbeutel und Seil zu finden gewesen?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.09.2022 um 10:17
Stimmt Kreuzbergerin, er könnte Angst vor Überwachung gehabt haben. Wobei es sich ja "nur" um einen Vermisstenfall handelte.... Eigentlich konnte der Täter davon ausgehen das hier noch nicht so ein Aufwand betrieben wird, zumal es ab dem zweiten Jahr bis zur Auffindung ziemlich ruhig um die Sache wurde....

Tritonus Vermutung erscheint hier als weiterer Grund plausibler. Wobei man hier auch entgegnen könnte wenn es "nur noch Knochen" sind ist automatisch eine Distanz zur ehemals lebenden Person gegeben....

Am plausibelsten erscheint mir schon, der Täter hatte keine Gelegenheit dorthin zu fahren weil er weiter weggezogen ist (mehrere Stunden Fahrtzeit für Hin- und Rückweg) und Partner/Familie hat. Wie will er da unauffällig das Wegbleiben für einen Tag, oder auch nur halben Tag erklären....


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22.09.2022 um 10:26
@Seppel1995
Er kann es auch schlicht für nicht notwendig gehalten haben, denn es wurde ja nicht mehr aktiv nach der Leiche gesucht. Außerdem sind die Risiken dabei auch nicht gering: beim Wegtransportieren gesehen werden, die Überreste transportieren (wie? im eigenen Auto?), man hinterlässt doch Spuren ohne Ende, muss zum Schluss ganz viel entsorgen usw. Das steht doch nicht für einen nur eventuellen Vorteil.


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22.09.2022 um 10:29
@Seppel1995
Eine Verlegung des Arbeitsplatzes halte ich auch für einen realistischen Grund, nicht mehr an den Ablageort zurückzukehren.

Ich greife mal Überlegungen auf, die im Thread schon diskutiert wurden:
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb am 17.04.2021:Warum hat der Mörder nicht versucht die Überreste der Leiche später einzusammeln und verschwinden zu lassen?

Mögliche Erklärungen, die mir dazu einfallen:

Der Mörder war dazu psychisch nicht in der Lage.

Der Mörder war dazu nicht mehr in der Lage, weil er verstorben ist.

Der Mörder hat seinen Wohnsitz oder seinen Arbeitsplatz gewechselt und lebt, bzw. arbeitet nicht mehr in der Region.
Gerade am Flughafen Hahn könnte es aus verschiedenen Gründen eine Fluktuation der Mitarbeiter geben. So sind beispielsweise die angehenden Flugbegleiter sowieso nur kurzfristig für die Schulung am Hahn und verlassen den Ort dann wieder. Da der DWD seinen Dienst am Hahn einstellte, haben auch diese Mitarbeiter höchstwahrscheinlich nach dem 01.05.2015 in einer ganz anderen Region arbeiten müssen. Das sind nur zwei Beispiele aus einer ganzen Reihe von Gründen wieso ein Täter möglicherweise nach der Tat die Region verlassen hat und aus diesem Grund nicht mehr an den Leichenablageort zurückgekehrt ist.
Am Flughafen Hahn gab es sicherlich eine große Fluktuation von Mitarbeitern.
Und wenn ein Mitarbeiter zu einem weiter entfernt liegenden Arbeitsplatz gewechselt hat, gilt womöglich auch der Satz „Aus den Augen, aus dem Sinn.“
Durch eine räumliche Distanz zum Tatort dürfte eine Verdrängung der Tat sicherlich leichter fallen.


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22.09.2022 um 10:40
@Tritonus

Wenn die Leiche nicht vergraben ist wird sie irgendwann aber zwingend gefunden....und wenn es fünf Jahre später gewesen wäre. Ich hätte die Leiche auch nicht weggebracht, sondern wie gesagt einfach die Knochen etwas eingebuddelt (im wesentlichen geht es hier ja um die sehr großen Teile Kopf, Arm-und Beinknochen. Den Rest hätte man notfalls auch mit ein paar Schippen Erde etwas besser abdecken können).


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22.09.2022 um 10:45
@Seppel1995
Naja, zwingend wird sie nicht gefunden, es wird ja nicht jeder qm Wald irgendwann mal abgegangen. Oft werden die einzelnen Teile von den Tieren verschleppt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.09.2022 um 10:52
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Oft werden die einzelnen Teile von den Tieren verschleppt.
Das erhöht die Gefahr einer Entdeckung aber noch.
Letztendlich kann der Fund jedes einzelnen Knochens zu einer Zuordnung zu einem Vermisstenfall führen und auch aus einem Vermisstenfall möglicherweise einen Mordfall machen.


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