Shadow1970 schrieb:Nochmal für alle :
Der Bruder sah Inga hinterher ,nachdem sie mit dem Blechpferd spielen fertig war.
Sie ging Richtung Gebäude , kam am Gastgeber Haus an. ( weiterer Zeuge)
Kuno426 schrieb:Inga ging Richtung Gebäude und kam auch dort an! Dafür gibt es Zeugen, die Inga persönlich kannten!
Kuno426 schrieb:Das "Haus der Gastgeber" als Ort der letzten Sichtung ist auf dem Bild das Gebäude, was wie eine "4" aussieht.
Shadow1970 schrieb:Genau Kuno, die letzte Sichtung durch den Bruder / Gastvater kann man nicht oft genug betonen.
musikengel schrieb:Ich bin jetzt etwas verwirrt , zu den letzten Sichtungen von Inga.
Ich gehe noch einmal kurz auf die letzte Sichtung ein und den Grund, warum diese von dem Cold Case Team auf das Stahlpferd festgelegt wurde. Dies ist die Örtlichkeit, an dem sich alle drei Kinder, also inklusive Inga, kurz vor deren Verschwinden aufgehalten haben. Im Anschluss verließen bis auf Inga alle diese Örtlichkeit, wobei Inga wohl beim Pferd verblieb. Während der kompletten Zeit am Pferd schien sich Inga recht ruhig zu verhalten, was auch zu den Aussagen hinsichtlich ihres auffälligen Verhaltens ab 18:00 Uhr führte.
Betrachten wir nun die hier mehrmals erwähnten Sichtungen, die es vermeintlich im Anschluss gegeben haben soll, so sind diese an Örtlichkeiten, die zwangsläufig zu der Situation führten, dass Inga auch an weiteren, ihr ebenfalls vertrauten und vor allem erwachsenen Personen hätte vorbeigehen und somit mehre andere Zeugen diese Sichtung hätten bestätigen müssen. Nachdem dies nicht der Fall war, sind diese Angaben als nicht gesichert anzusehen, womit als letzte Örtlichkeit, an der Inga beweissicher gesehen wurde, eben dieses Stahlpferd war. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Angabe mit dem Stahlpferd eben nicht nur durch die Kinder selbst, die bei Inga waren, abgesichert wurde, sondern auch durch andere Erwachsene, die sie entweder selbst dort gesehen oder vielleicht zu der Örtlichkeit geschickt haben, um dort zu spielen.
Lukka schrieb:Genau diese Durchsuchung scheint nicht möglich gewesen zu sein, allerdings hàtte man die Kriminalpolizei früher dazuholen sollen.
Ein Wort hierzu, warum die Kriminalpolizei erst mit der genannten Verzögerung eingeschaltet wurde. Eine Vermisstensache, egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, ist zu Beginn immer erst in der Zuständigkeit der örtlichen Polizeidienststelle. Erst wenn sich Anhaltspunkte ergeben, dass möglicherweise ein krimineller Hintergrund für das Verschwinden gegeben sein könnte oder eben der Vermisstenfall nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, die natürlich sich zwischen Kind und Erwachsenen unterscheidet, geklärt wird, erfolgt die Weitergabe des Falles an die Fachdienststelle, welche entweder die Ermittlungsbeamten der Dienststelle oder der Kriminalpolizei sein können.
Im Falle von Inga ist es aus meiner Sicht und eigenen Erfahrung absolut nachvollziehbar, dass man zu Beginn von einem "normalen" Vermisstenfall ausging, bei dem sich das Kind in das weitläufige Waldgebiet begeben und dort verlaufen hat. Hinweise auf ein strafbares Handeln, insbesondere, da der Kreis der Personen, die vor Ort waren, auch zu Beginn überschaubar und eingrenzbar erschien, waren nicht gegeben. Zudem handelte es sich auch um eine Örtlichkeit, die, insbesondere zum Zeitpunkt des Verschwindens, auch nur von Personen frequentiert wird, die ein berechtigtes Interesse haben, sich dort aufzuhalten.
Nachdem die ersten Suchmaßnahmen erfolglos verliefen und möglicherweise auch andere Alternativen für das Verschwinden in Betracht kamen, wurde zeitnah die Kriminalpolizei involviert. Aus meiner Sicht, also noch in einem akzeptablen zeitlichen Rahmen.