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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

19.708 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Wald, Mädchen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 10:42
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Alleine die Fahrzeit von der Abfahrt der B 188 über die Stichstraße durch den Wald zum Wilhelmshof beträgt laut Googlemaps 4 Minuten mit dem Auto.
Gerade habe ich nochmal auf der Landkarte nachgeschaut:

Die Fahrzeit von der Abfahrt der B 188 zum Wilhelmshof dauert sogar 8 Minuten, da man nicht direkt abfahren kann, sondern durch Uchtspringe fahren muss.

Das Einsatzfahrzeug, das zuerst am Wilhelmshof ankam, muß sich also in Uchtspringe befunden haben.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 10:42
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Kann es nicht sein, dass in Uchtspringe wegen der Forensischen Psychiatrie Polizei stationiert ist?
Das kann ich nicht ausschließen, halte es aber für unwahrscheinlich.

Einige Forensik-Standorte unterhalten einen eigenen Sicherheitsdienst, der eine kritische Lage bis zum Eintreffen der Polizei stabilisieren kann.

Alle Forensischen Standorte arbeiten mit einer Personen-Notruf-Anlage, die sicherstellt das sofort Kollegen bei einem Zwischenfall zu Hilfe eilen können.

Edit:

@Kreuzbergerin

Google berechnet aber die Fahrzeit, auf der Grundlage von Geschwindigkeitsbeschränkungen und ohne Sonderwegerechte.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 10:52
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Google berechnet aber die Fahrzeit, auf der Grundlage von Geschwindigkeitsbeschränkungen und ohne Sonderwegerechte.
Das ist klar, aber da der Wilhelmshof fernab von allem mitten im Wald liegt und man nur über die Stichstraße dorthin kommt, spart man selbst bei schnellster Fahrweise kaum Zeit.

Trotz Blaulicht und Sonderwegerechten können Polizeiwagen nicht fliegen.

Insbesondere da es nicht möglich ist, direkt von der B 188 auf die Zufahrtsstraße zum Wilhelmshof abzufahren.

Ich bleibe dabei: Das Einsatzfahrzeug wird sich in Uchtspringe befunden haben.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 11:31
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Das ist klar, aber da der Wilhelmshof fernab von allem mitten im Wald liegt und man nur über die Stichstraße dorthin kommt, spart man selbst bei schnellster Fahrweise kaum Zeit.

Trotz Blaulicht und Sonderwegerechten können Polizeiwagen nicht fliegen.

Insbesondere da es nicht möglich ist, direkt von der B 188 auf die Zufahrtsstraße zum Wilhelmshof abzufahren.

Ich bleibe dabei: Das Einsatzfahrzeug wird sich in Uchtspringe befunden haben.
Ich muss gestehen, dass ich mit über die Distanzen und Zeitabläufe keine richtigen Gedanken gemacht habe. Ich fand es nur bemerkenswert, wie schnell Hundertschaften in einem sehr dünn besiedelten Gebiet zusammengetrommelt werden konnte. Wenn tatsächlich ein paar Minuten nach dem Anruf eine Streife vor Ort war, verwundert mich das um so mehr.

Uchtspringe war in viele Skandale verwickelt, wie man den Medien entnehmen kann. Ich weiß jetzt nicht, was ich davon halten soll. Hat eine Streife vor der Einrichtung Uchtspringe seinen Dienst gemacht, oder ist zufällig eine Streife auf der B188 gefahren?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 14:00
Zitat von AlexandriaAlexandria schrieb:Inga allein am Straßenrand, möglich.
Aber genau dann kommt eine Person vorbei, die das Potenzial hat, ein fremdes Kind als ihr eigenes anzunehmen UND die so wenig Kontakt zur Außenwelt hat, dass sie das spontan und ohne jegliche Vorbereitung durchziehen kann und es bemerkt über Jahre keiner?
Meine Gedanken dazu: Schwer vorstellbar, zumindest bei einer völlig fremden Person. Allein deshalb, weil Inga nicht als Kind beschrieben wurde, welches mit jedem mitgelaufen wäre. Insofern käme nur eine ihr bekannte Person oder eine gewaltsame Entführung in Frage.
Allerdings gäbe es da schon das nächste Problem.. wenn plötzlich in einer Familie ein Kind auftauchen würde, welches vorher nicht da war, welche sinnvolle Erklärungen hätte man dafür? Speziell für Freunde, Nachbarn, sonstiges Umfeld. Und wie bekäme man solche Leute dazu, sich an so einen plötzlichen Familienzuwachs nicht mehr zu erinnern?
Hinzu kommt noch Inga war, anders als Babys oder Kleinstkinder, schon im Bewusstsein um ihre Eltern und Geschwister. Das vergessen zu lassen, dürfte in ihrem Alter nicht ganz möglich sein?

Wie das aber so aus den Interviews mit der Mutter herüberkam schien Inga eine kleine Entdeckerseele zu sein. Deshalb hoffe ich, dass man den WH wirklich vom Dach bis in die Keller überall auf den Kopf gestellt hat.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 17:49
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Das ist klar, aber da der Wilhelmshof fernab von allem mitten im Wald liegt und man nur über die Stichstraße dorthin kommt, spart man selbst bei schnellster Fahrweise kaum Zeit.
Ich würde eher sagen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Wer mit Sonderrechten durch die Stadt muss, kann selbst bei Notfall mit Kind nicht wie von allen guten Geistern verlassen über jede rote Ampel brettern. Da ist trotz allem erhöhte Vorsicht geboten, denn sonst ist ein schwerer Unfall garantiert. Der Stadtverkehr ist sehr gefährlich, wenn man mit Sondersignal unterwegs ist, da sich viele Verkehrsteilnehmer vollkommen unberechenbar verhalten (manche ziehen nach links, manche nach rechts, manche machen eine Vollbremsung usw.).

Aber bei einem abgelegenen Gelände wie dem Wilhelmshof mit einer relativ wenig befahrenen Land-/Bundesstraße und einer ebenso einsamen Zufahrtsstraße würde ich nicht ausschließen, dass gerade wegen der Erstmeldung "Notfall mit Kind" die Geschwindigkeit bei der Anfahrt "alles, was geht" betragen haben könnte, also 200km/h+.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 17:53
Zitat von MysteryGuyMysteryGuy schrieb:Aber bei einem abgelegenen Gelände wie dem Wilhelmshof mit einer relativ wenig befahrenen Land-/Bundesstraße und einer ebenso einsamen Zufahrtsstraße würde ich nicht ausschließen, dass gerade wegen der Erstmeldung "Notfall mit Kind" die Geschwindigkeit bei der Anfahrt "alles, was geht" betragen haben könnte, also 200km/h+.
@MysteryGuy
Hast du dir die Lage des Wilhelmshofs einmal angeschaut?

Du kannst gerne mal auf der Karte schauen und überlegen wie weit du in 7 Minuten vom Wilhelmshof weg kommst.
Und ob du auch bei allerschnellster Fahrweise und Ausnutzung von Sonderrechten viel weiter als bis nach Uchtspringe oder auf die B 188 kommst.

Insbesondere da sich die Zufahrtsstraße zum Wilhelmshof in einem hundsmiserablen Zustand befindet, oder zumindest damals befand, über die man eben nicht mit 200 km/h brettern kann.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 17:57
Inwieweit hilft die Spekulation, woher das Polizeiauto kam, ob es in der Zeit möglich war etc?

Mich treibt eher der Verdacht gegen den ehemaligen(?) Mitarbeiter um, der von den EB zwar verdächtigt wurde, aber dem wohl nichts nachgewiesen werden konnte.

Dazu die doch starke Nähe (ca. 100km vom W-hof entferntes Grundstück) des Christian B. Dieser war überall in Europa unterwegs, in Portugal viele Jahre sesshaft.
Aber genau zum Zeitpunkt des Verschwindens von Inga, war er halt eben "zufällig" in Deutschland und da noch nur 100 km vom W-hof entfernt.

Genau wie er "zufällig" in der Nähe des Ortes des Verschwindens von Maddy Mcann in Portugal war. Ebenso der "schwarze Mann" Ney!

und und und.

Solche vorgeblichen "Zufälle" treiben mich um, denn ich bin der festen Überzeugung, dass es solche und andere Zufälle nicht gibt.

Allein der Aufenthalt in Portugal von Christian B. und Ney spricht für mich Bände. Ein Paradies für Pädophile damals.

https://www.welt.de/welt_print/article3028080/Portugal-ist-ein-Paradies-fuer-Paedophile.html


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 18:00
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:überlegen wie weit du in 7 Minuten vom Wilhelmshof weg kommst.
Wie kommt ihr auf ein Wegbringen innerhalb von 7 Minuten?
Inga wurde doch gegen 18.30 letztmals gesehen. (Habe ich etwas verpasst?)


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 18:02
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Wie kommt ihr auf ein Wegbringen innerhalb von 7 Minuten?
Inga wurde doch gegen 18.30 letztmals gesehen. (Habe ich etwas verpasst?)
ich dachte, es ging um das Polizeiauto, dass 7 min. nach Alarmierung vor Ort war. Das fand ich halt irrelevant.
Ging es um die Verbringung?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 18:09
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Es ist inzwischen 20.15 Uhr, als der Notruf im Polizeirevier Stendal eingeht. Um 20.22 Uhr trifft der erste Funkstreifenwagen in Wilhelmshof ein.
Volksstimme

Seit Beginn dieses Falles frage ich mich, wieso der erste Funkstreifenwagen so schnell am Wilhelmshof war.
@Kuno426
Es geht um dieses Zeitfenster.
In kürzester Zeit war der erste Einsatzwagen vor Ort und in kürzester Zeit waren am selben Abend Hundertschaften am Wilhelmshof um den Wald abzusuchen.

Es ist erstaunlich, was da in so kurzer Zeit organisiert wurde.

Ich frage mich, ob es sich vielleicht um ein vorbereitetes Notfallkonzept handelte, das aufgrund etwaiger Gefährlichkeit von abgängigen Personen aus dem Massregelvollzug konzipiert wurde.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 18:17
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Hast du dir die Lage des Wilhelmshofs einmal angeschaut?

Du kannst gerne mal auf der Karte schauen und überlegen wie weit du in 7 Minuten vom Wilhelmshof weg kommst.
Und ob du auch bei allerschnellster Fahrweise und Ausnutzung von Sonderrechten viel weiter als bis nach Uchtspringe oder auf die B 188 kommst.
Also meiner Ansicht nach kommt für den Standort der Streife neben Uchtspringe zum Zeitpunkt der Alarmierung problemlos alles +/- 10km West/Ost vom Abzweig zum Wilhelmshof in Frage. Die können sich zufällig gerade irgendwo auf der B188 befunden haben. Mit 200km/h benötigt man für 10km nur drei Minuten.
Dazu kommen Unsicherheitsfaktoren. Wurde das Eintreffen am Einsatzort elektronisch übermittelt oder per Funk? Hier könnte es in beiden Fällen zu Ungenauigkeiten kommen (Faktor Mensch).

Ich halte es demnach keineswegs für zwingend, dass die aus Uchtspringe angefahren sind, aber ich finde dies auch nicht übermäßig wichtig, von wo nun die erste Streife tatsächlich kam. Zu dem Zeitpunkt war Inga vermutlich eh schon knapp 2 Stunden verschwunden.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 18:24
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Es ist erstaunlich, was da in so kurzer Zeit organisiert wurde.

Ich frage mich, ob es sich vielleicht um ein vorbereitetes Notfallkonzept handelte, das aufgrund etwaiger Gefährlichkeit von abgängigen Personen aus dem Massregelvollzug konzipiert wurde.
Ich dachte, es gab da nur "kontrollierten Freigang", also nur Freigang mit Mitarbeitern. Aber jetzt, wo Du es sagst. Kein schöner Gedanke.

So wie es schwer vorstellbar ist, wie die erste Streife innerhalb kürzester Zeit angerückt ist, ist es auch für mich schwer vorstellbar, wie man im Nullkommanix Hundertschaften mobilisiert hat, und diese in den Wald geschickt hat.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 18:56
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:So wie es schwer vorstellbar ist, wie die erste Streife innerhalb kürzester Zeit angerückt ist, ist es auch für mich schwer vorstellbar, wie man im Nullkommanix Hundertschaften mobilisiert hat, und diese in den Wald geschickt hat.
Hundertschaften rekrutieren sich ja in der Regel aus der Bereitschaftspolizei, also Männer und Frauen, die in ihrer Bereitschaftszeit jederzeit mit Alarmierungen rechnen und auch sehr schnell einsatzbereit sein müssen, z.B. bei Großlagen. Wenn als zusätzliche Motivation die Suche nach einem Kind hinzukommt, dann geht das sicherlich alles noch mal etwas schneller, als wenn es jetzt z.B. um den Einsatz bei einer Demonstration o.ä. gegangen wäre.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 20:55
Also ich weiß, dass es im benachbarten Hottendorf kurz vorm Ortsausgang ein Schild gibt auf dem "Polizeiinspektion" steht. Das Schild zeigt nach rechts in einen Weg an dessen Ende dann wahrscheinlich eine entsprechende Einrichtung ist. Ich kann aber nicht sagen, was dies für eine polizeiliche Einrichtung ist. Ich habe gelesen, dass es dort noch folgendes gibt:
Südlich von Hottendorf liegt der „Munitionslager- und Zerlegebetrieb Hottendorf“ (auch MLZB Hottendorf), der eine Außenstelle des Kampfmittelbeseitigungsdienstes von Sachsen-Anhalt ist. Dort wurden mit modernen Anlagen Tausende von Tonnen an Kampfmitteln vernichtet.[15][16][17]
Quelle: Wikipedia

Ich bin erst gestern an dem Schild vorbeigefahren und habe mich gefragt, ob dort wirklich Beamte "stationiert" sind.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

14.03.2021 um 21:10
Zitat von Peoplevs....Peoplevs.... schrieb:Also ich weiß, dass es im benachbarten Hottendorf kurz vorm Ortsausgang ein Schild gibt auf dem "Polizeiinspektion" steht. Das Schild zeigt nach rechts in einen Weg an dessen Ende dann wahrscheinlich eine entsprechende Einrichtung ist
Danke für die Info. Wenn dort eine Polizeiinspektion ist, könnte das die schnelle Ankunft eines Einsatzfahrzeuges erklären.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

15.03.2021 um 07:28
Zitat von Peoplevs....Peoplevs.... schrieb:Also ich weiß, dass es im benachbarten Hottendorf kurz vorm Ortsausgang ein Schild gibt auf dem "Polizeiinspektion" steht. Das Schild zeigt nach rechts in einen Weg an dessen Ende dann wahrscheinlich eine entsprechende Einrichtung ist. Ich kann aber nicht sagen, was dies für eine polizeiliche Einrichtung ist.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Danke für die Info. Wenn dort eine Polizeiinspektion ist, könnte das die schnelle Ankunft eines Einsatzfahrzeuges erklären.
Es handelt sich um eine Dienststelle des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die verwaltungstechnisch in die Polizeiinspektion Sachsen-Anhalt eingegliedert ist.

In dieser Dienststelle, sind weder Polizisten noch Fahrzeuge für den normalen Streifendienst stationiert.



Trotzdem liegt hier die Lösung für unser Problem.

Es handelt sich um eine Polizeiliegenschaft, in welcher in wechselnder Menge Munition und Explosivstoffe lagern.

An einem Samstag, ist diese nur bei einer akuten Einsatzlage des Kampfmittelbeseitigungsdienstes besetzt. Was wahrscheinlich nicht der Fall war.


Deshalb wird diese Liegenschaft ,mehrmals am Tage und in der Nacht von Funkstreifenwagen der umliegenden Reviere bestreift.


Und der Zufall wollte es, dass sich Bestreifung und abgesetzter Notruf vom Wilhelmshof überschnitten haben.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

15.03.2021 um 07:45
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:An einem Samstag, ist diese nur bei einer akuten Einsatzlage des Kampfmittelbeseitigungsdienstes besetzt. Was wahrscheinlich nicht der Fall war.


Deshalb wird diese Liegenschaft ,mehrmals am Tage und in der Nacht von Funkstreifenwagen der umliegenden Reviere bestreift.
Das ist das normale, das solche Gebäude bestreift werden, sei es durch Sicherheitsdienst, Polizei oder Bundeswehr. Habe damals unser benachbartes Waffendepot (2 km von Kaserne entfernt) alle 4 Stunden persönlich anfahren müssen um zu prüfen ob alles in Ordnung. Gut, dort haben Trägerraketen gelagert.) Nur per Telefon oder Funk nachfragen ob alles okay ist, nicht ausgereicht.
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Und der Zufall wollte es, dass sich Bestreifung und abgesetzter Notruf vom Wilhelmshof überschnitten haben
Aber, eine Frage an dich was ist daran jetzt ungewöhnlich?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

15.03.2021 um 08:49
Hallo,

nur so zur Information: Zwischen beiden Orten liegt eine Kreisgrenze, bzw eine Grenze der örtlichen Polizeizuständigkeiten. Hottendorf ist ein Ortsteil der Stadt Gardelegen, zum Altmarkkreis Salzwedel gehörend und der Wilhelmshof gehört zum Ort Uchtspringe, der ein Ortsteil der Stadt Stendal ist und im Landkreis Stendal liegt. Die Kreisgrenze liegt unmittelbar am westlichen Rand vom Wilhelmshof.

Eigentlich ist es doch egal daruber zu diskutieren, warum die Einsatzkräfte der Polizei so schnell vor Ort waren. Hätten sie 20 Minuten gebraucht, würde darüber auch diskutiert werden, warum "die Bullen" so lahm waren.

Entscheidend ist doch eher, was und wann genau im Nortuf angegeben wurde, da würde sich doch auch erklären können, warum z.B. im Wald gesucht wurde. Versetzt euch doch mal in die Lage des Eisatzbearbeiters, der am Samstag Abend den Notruf angenommen hat ...

Gruß Dimo


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

15.03.2021 um 09:13
Zitat von Dimo-L.Dimo-L. schrieb:Eigentlich ist es doch egal daruber zu diskutieren, warum die Einsatzkräfte der Polizei so schnell vor Ort waren.
Da ich das Thema aufgebracht habe, möchte ich erklären warum mich die Frage interessiert ob es Zufall war, dass der erste Einsatzwagen in sieben Minuten vor Ort war.

Sowohl der erste Einsatzwagen war angesichts der abgelegenen Lage des Wilhelmshof unglaublich schnell vor Ort als auch die Suchmannschaften, die am ersten Abend und in der ersten Nacht in großer Mannschaftsstärke gesucht haben.
Das ist löblich und natürlich positiv zu bewerten.

Aber gleichzeitig gab es in der Anfangszeit Versäumnisse, die auch schon frühzeitig zu Kritik an der Polizeiarbeit geführt haben
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb am 31.08.2020:Das Problem dürfte sein, dass der Schwerpunkt der Polizeiarbeit zu lange auf ein Verschwinden gelegt wurde und offenbar andere Szenarien zumindest in den ersten Tagen nicht genug berücksichtigt worden sind. Die Kritik an der Polizeiarbeit tauchte daher schon ziemlich früh in dem Fall auf. Hier ein Artikel vom 31.07.2015
Angesichts dieser Bilanz muss sich die Polizei jetzt wohl auch kritischen Fragen stellen.
Zum Beispiel:

Warum wurden erst zwei Tage nach Ingas Verschwinden der Wilhelmshof durchsucht?
Warum wurden erst nach acht Tagen Details zu Kleidungsstücke, die Inga trug, von der Polizei öffentlich gemacht?
Warum wurden die Mantrailer-Spürhunde erst Tage nach dem Verschwinden eingesetzt?
BILD

Der Einsatz von Mantrailern hat dann wohl deutlich gemacht, dass die Spuren Ingas überwiegend auf dem Wilhelmshof zu finden waren und sie nur bis an den Waldrand gegangen ist. Ein früherer Einsatz der Mantrailer hätte den Fokus schneller auf ein Tatszenario auf dem Wilhelmshof gelegt.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Entziehung Minderjähriger wurde erst fünf Tage nach dem Verschwinden eingeleitet.
Für mich ist interessant, dass es ein Missverhältnis zwischen sehr gut organisierter Suche einerseits und andererseits zumindest in Teilen kritikwürdiger (siehe oben) Polizeiarbeit gibt und ich würde mir eine Klärung wünschen, wieso es dieses Missverhältnis gab.

Dem Täter hat es auf jeden Fall genützt, dass der Schwerpunkt der Polizeiarbeit in der ersten wichtigen Phase auf einem Verschwinden lag. Damit will ich kein absichtliches Verhalten unterstellen. Ich denke aber, dass das Prozedere im Fall eines vermissten Kindes von vornherein stärker berücksichtigen sollte, dass ein Verbrechen vorliegen kann.


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