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Der Fall Louise Kerton

215 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aachen, Grafschaft Kent, Louise Kerton ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 12:34
@Rick_Blaine

Danke.
Ich weiß, man soll nicht immer von sich auf andere schließen, aber da wäre doch normal jeder Partner mit zurückgefahren? Zumal wenn es einem nicht so gut geht/man eh nicht rausgeht/man sich mit der zukünftigen Schwiegermutter nicht so toll versteht/man keine weiteren Kontakte am "Urlaubsort" hat. Warum dann noch da bleiben?


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 12:39
@siri76

Du schreibst was ich denke. Mir kommt das absolut nicht koscher vor.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 12:43
@Rick_Blaine
So wie es geschildert wird wurde überhaupt erst auf Druck der Familie ermittelt, und weil durch die Berichte in den Medien etwas Druck da war.
Aus Wikipedia Mantrailing : Durch das Einwirken von Bakterien auf die menschlichen Zellen entsteht der Geruch, dem der Hund folgt.[4] Menschliche Zellen bleiben über unterschiedlich lange Zeiträume erhalten: Hautzellen etwa 36 Stunden, rote Blutkörperchen dagegen etwa 120 Tage.[3] Das allein begrenzt schon die Haltbarkeit einer Duftspur.

Das würde heissen bei einer Prüfung 4 Monate später dürfte es keine verwertbaren Spuren mehr geben.
Ob Leichenspürhunde da noch etwas finden können weiss ich nicht.
Mit Luminol kann man zwar Blut auch finden, aber ich glaube nicht dass das hier genutzt wurde. So ohne Verdacht, ausserdem hätten sie da die Erlaubnis haben müssen die ganze Wohnung einzusprühen.
https://www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich/WD_WFD/die_spuren/luminol-latente_blutspuren.html

In dem Link den ich vorhin gepostet hatte gab der Vater an, sie brauchte eine Pause von der Arbeit. Aber dann allein da bleiben? Echt komisch.
Und dann noch keinen Kontakt mehr zur Familie? Ganz allein im Fremden Land?
Geplant war der Aufenthalt schon so lang, wobei ich nicht weiss wer die Quelle der Angabe ist.
War die Abreise des Verlobten denn so geplant oder ist er aus irgendeinem Grund schon früher gefahren?


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 12:49
Also, man muss sich ja schon die Frage stellen, ob sie zum Zeitpunkt der Rückreise von P.S. überhaupt noch lebte, oder?


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 12:49
@crimefan

Richtig. Es macht keinen Sinn, zumal man damals anders als in Flugzeugen, für Zug und Fähre keinerlei Reservierung brauchte. Sie hätte einfach spontan mit ihrem Verlobten nach England zurückfahren können, egal was vorher geplant war.

@siri76

Du sagst wieder was ich denke :)

Ich halte es da passenderweise mit Shakespeare: "There is something rotten [in Germany]." (Shakespeare, Hamlet 1/4)


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 12:59
Bei XY wird das im Filmfall so gezeigt,als ob der Verlobte irgendwas in England erledigen muß,deshalb musste er vorher dorthin.

Würd mich auch interessieren,ob jemand sie nach seiner Abreise bzw.überhaupt noch gesehen hat.
Und damit meine ich jetzt nicht,wie sie(von weitem)auf einer Terasse sitzt.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 13:01
Sorry für meine Phantasie,aber ist das eigentlich ganz sicher,daß sie überhaupt in Deutschland war?
Ob dieser Besuch geplant war?


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 13:04
@Whitelight
Geplant war es, und sie hat doch anfangs auch oft mit der Familie telefoniert und Postkarten geschickt.
Gesehen wurde sie auch.
Denke den Aufenthalt können wir als Fakt annehmen.

Aber dann wird es mysteriös.
Ich hätte nicht so Lust allein in dem fremden Land zu bleiben, wäre dann auch gefahren.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 13:08
@crimefan
Okay,danke.
Hatte das jetzt nicht mehr im Kopf,daß sie auch telefoniert hatte,dann wird es wohl Fakt sein.
das hätte sonst die Postkarten/Breife erklären können,die,laut Schriftprüfung,evtl. unter Zwang geschrieben wurden.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 16:02
Wenn der Brief vom 20. evtl. nicht von ihr war, wäre interessant, wann VOR diesem Brief die letzte echte Kontaktaufnahme zu den Eltern stattfand. Wenn es heißt, von 7 Tagen hatte sie an 5 Tagen Kontakt zur Familie, dann müsste ja theoretisch noch kurz vor dem 20. ein normaler Kontakt stattgefunden haben. Wenn man jetzt aber von einer Depression ausgehen würde, die sich in dem Brief vom 20. bemerkbar gemacht hat, weil sie da "irgendwie anders" klang, würde ich unterstellen, dass dann zwischen der letzten normalen Kontaktaufnahme und dem 20. irgendwas vorgefallen sein muss, was ihre Stimmung schlagartig verändert hat. Der Tod ihrer Freundin kann da nicht der Grund sein, deren Leichnam wurde bereits im Februar gefunden. Mag sein, dass sie deshalb eine grundsätzliche traurige Stimmung hatte, aber die hatte sie dann schon seit Februar und nicht schlagartig am 20. Juli.

Wenn man dagegen davon ausgeht, der Brief ist nicht von ihr sondern wurde gefaket, dann müsste ihr ja theoretisch schon VOR dem 20.07. was geschehen sein, dann wurde der Brief geschrieben, um zu vertuschen, dass ihr was geschehen ist, dann reiste kurz drauf der Verlobte weg (aus der Schusslinie?), und dann wurden alle Spuren verwischt bis zum 30.07., das wäre genug Zeit für 2 Personen. Hypothetisch gedacht, es gilt die Unschuldsvermutung.

Für mich ist auch unlogisch, wenn sie depressiv war und sich mit der SchwieMu nicht gut verstand, dass sie dann nicht zusammen mit dem Verlobten zurück nach Hause gereist ist. wenn man schlecht drauf ist, hat man meist auch Heimweh, will gerade als junger Mensch nach Hause zu den Eltern in die eigene Komfortzone, sich ein bisschen aufpeppeln lassen. Es wäre für einen depressiv verstimmten Menschen auch völlig untypisch, sich WENIGER Zuhause zu melden in so einer Situation, da würde man sich doch normalerweise dann öfter melden, gerade auch, wenn man vor hat, innerhalb der nächsten Tage nach Hause zu kommen, das würde doch auch die Stimmung etwas aufhellen, weg von der ungeliebten Schwiegermutter heim zu der eigenen Familie und dem geliebten Verlobten - das wäre doch eigentlich ein Lichtblick, auf den man sich freut, man würde sich melden vor der Abreise, um Bescheid zu sagen, wann man ankommt etc., aber nichts davon geschah.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 16:38
Hat jemand einen Link wegen ihrer ermordeten Freundin in Japan? Kann leider nix genaues finden


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11.05.2015 um 16:51
@HollyRoxx
Leider nur auf Englisch:
Wikipedia: Lucy Blackman


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11.05.2015 um 17:11
@HollyRoxx
Eine Seite vorher hat jemand ein Video gepostet,indem der Fall Lucy Blackman vorkommt.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 17:21
@Comtesse
Ich habe in irgendeinem Bericht gelesen,daß der Brief von einem Fachmann geprüft wurde.
Dieser bestätigte wohl,daß L.K.den Brief schrieb,aber evtl. unter Zwang.

Würde mich auch interessieren,wann sie zuletzt mit ihrer Familie oder ihren Freunden gesprochen hat.

Bei einem Telefonat hätte man die Stimmung bestimmt besser deuten können.

Ich weiß gerade nicht,hieß es auch,daß sie depressiv sei?
Hatte bisher nur gelesen,daß sie deprimiert sei,weil sie die Prüfungen vermasselt hatte.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 17:35
@Whitelight
Depressiv, deprimiert, der Unterschied dürfte ja eh fließend sein. Es gab mehrere Anzeichen dafür, dass sie deprimiert / in depressiver Verstimmung gewesen sein könnte:

a) Mord an ihrer Freundin (wenn sie darunter litt, wäre das schon seit Monaten der Fall gewesen, in dem Fall könnte man schon von einer depressiven Phase sprechen)
b) Vermasselte Prüfungen
c) In fremder Umgebung, in der sie sich nicht wohl fühlte da
d) sie sich mit der Schwiegermutter nicht verstand

Dazu kam, dass dann ihr Verlobter vorreiste nach England und sie noch ca. 10 Tage allein dort war.

Ich kann mir jetzt nur ehrlich gesagt kein Szenario vorstellen, in dem man sie gezwungen haben könnte, den Brief zu schreiben. Sowas würde eigentlich nur Sinn machen, wenn man eine Person entführt hat und vortäuschen will, dass sie freiwillig weg ist. Und ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber wenn mich jemand zwingen würde, einen Brief zu schreiben an meine Familie, würde ich versuchen, was einzubauen, worüber die stolpern, damit sie merken, dass was nicht stimmt. Ich würde dann z.B. jemanden in dem Brief grüßen lassen, der schon tot ist o.ä., irgendwas, wo sofort die Alarmglocken bei denen, die mich sehr gut kennen, läuten würden, während derjenige, der mich zum Briefschreiben zwingt, sich gar nichts dabei denken würde.

Dass jemand völlig anders in einem Brief klingt als er sonst ist, kann auch andere Ursachen haben, z.B. wenn man kurz vorher einen heftigen Streit hatte oder 1000 Sachen, über die man sich Sorgen macht, die man aber NICHT schreiben will, damit der Andere sich nicht AUCH Sorgen macht. In dem Fall würde man dann wischi-waschi irgendwas schreiben im Versuch, die eigenen (negativen) Emotionen zu verbergen. Dann klingt man aber auch nicht so wie man selbst.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 17:40
Wenn das so ein Umweg war nach Aachen und sie schneller in Köln am Bahnhof gewesen wären, muss es doch einen Grund geben, warum man trotzdem angeblich nach Aachen fuhr. Weiß man was darüber oder hat das damals gar keiner komisch gefunden? Verständlich wäre, wenn die Schwiegermutter z.B, eh irgendwas in Aachen zu tun hatte.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 17:50
Ich habe mir jetzt mal die Bahnverbindungen im Vergleich angeschaut von Aachen und Köln nach Oostende. Es macht schon Sinn, wenn man die Wahl hat, von Aachen aus zu fahren statt von Köln. Die Strecke nach Aachen ist zwar länger, aber erstens weiß jeder, der aus der Region kommt, wieviel Zeit man im Stau und an Baustellen verliert, wenn man versucht, nach Köln-City zu kommen. Das dürfte fast genau so lang dauern von Swisttal aus, nach Köln Hbf. zu fahren wie es dauert nach Aachen Hbf. zu fahren von da aus. Wenn ich da die Wahl hätte, würde ich auch lieber jemanden nach Aachen fahren als nach Köln in die City, einfach weil ich es auch echt hasse, in Großstädten mit dem Auto zu fahren. Und ich kenne viele Frauen, denen das genau so geht, erst Recht, wenn man sich in der Großstadt nicht gut auskennt.

Dazu kommt hier noch, dass die günstigste Zugverbindung von Köln aus 1 Std. länger dauert als die günstigste Verbindung von Aachen aus. D.h. durch die längere Autofahrt nach Aachen hätte man nicht viel mehr Zeit verloren als bei einer Fahrt nach Köln (nachmittags, Rush Hour!), aber 1 Stunde weniger Zugfahrt. Von daher macht das meiner Meinung nach doch Sinn.


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 17:50
@Whitelight
Ich weis. Aber bin am Handy und da spielt es den tön nicht ab wenn des hier verlinkt ist.

Kp wieso


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 18:18
diese Louise ist aber nicht die Freundinvor Ort in Tokio beim Fall Luci, oder? (siehe Seite 2)


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Der Fall Louise Kerton

11.05.2015 um 19:11
@Comtesse
Die Schwiegermutter muß sich wohl in Aachen besser ausgekannt haben,darum(angeblich) der Aachener Bahnhof.

Kann ich mir schwer vorstellen,daß jemand soo weit fährt,nur,weil er sich dort besser auskennt,aber ich halte schon,wie Du es beschreibst,für möglich.
Daß sie wegen dem Verkehr eine weitere,aber bequemere Art in Kauf genommen hat.

Ich verstehe nur nicht,daß scheinbar niemand wusste,daß sie auf dem Heimweg war.
jedenfalls habe ich davon nichts gelesen.

Eine kurze Zeit vorher wurde die Freundin,die alleine unterwegs war,ermordet.
Dann hätte ich angenommen,daß L.K. ihren Freunden oder der Familie bescheidgegeben hätte,daß sie nach England kommt.


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