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Vermisste Familie aus Drage

23.472 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Suizid, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisste Familie aus Drage

Vermisste Familie aus Drage

21.02.2021 um 18:17
@AdolpheSax
Vielleicht deshalb, weil eine Arbeitskollegin ja wusste, dass die Mutter wegen der Tochter nachhause soll (ging ihr ja schlecht lt. Vater), da Miriam ja auch im KH war davor und nun aber niemand in einem KH aufgenommen wurde, nahm man an, dass "Gefahr für das Kind" besteht. Der Chef hat das ja vermutlich an die Polizei so weitergegeben (Mutter sollte dringend nachhause kommen wegen Kind, seitdem kam sie nicht mehr in die Arbeit)


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Vermisste Familie aus Drage

21.02.2021 um 23:32
Zitat von NeubsiNeubsi schrieb:Vielleicht deshalb, weil eine Arbeitskollegin ja wusste, dass die Mutter wegen der Tochter nachhause soll (ging ihr ja schlecht lt. Vater), da Miriam ja auch im KH war davor und nun aber niemand in einem KH aufgenommen wurde, nahm man an, dass "Gefahr für das Kind" besteht. Der Chef hat das ja vermutlich an die Polizei so weitergegeben (Mutter sollte dringend nachhause kommen wegen Kind, seitdem kam sie nicht mehr in die Arbeit)
Das könnte eine Erklärung sein, da ja von der Arbeit ziemlich zuerst eine Abgängigkeitsmeldung kam. Wenn dort dann noch von einer gewissen Aufgeregtheit und Sorge von S. um ihr Kind betont wurde, wurde man bei der Polizei vielleicht schneller tätig, als eigentlich üblich. Guter Gedanke.


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Vermisste Familie aus Drage

22.02.2021 um 23:38
Lese hier zwar schon länger mit,aber bin mir nicht sicher ob ich was wiederhole. Falls es so ist wars keine Absicht.

Da hier immer wieder diskutiert wird ob der Vater die beiden bzw seine Tochter irgendwo in der Natur oder in der Nähe eines Hofes begraben hat, wollte ich mal meine Meinung dazu äußern.

Natürlich sind in der Natur weniger Zeugen unterwegs. Aber es war Sommer, letzter Schultag, da kann man doch eigentlich nicht ausschließen irgendwem zu begegnen. Grade Familien gehen doch gerne in Gegenden spazieren wo man vielleicht Pferde beobachten kann.

Und wenn jemand in der Natur rumgräbt dann wäre es doch eine sehr Auffällige Situation.

Deswegen hab ich mich gefragt ob es nicht sein kann, dass die beiden auf einem privaten Grundstück versteckt/begraben wurden.
Nicht unbedingt auf dem eigenen oder bei einem der Höfe

Aber wenn ich jemanden sehen würde der in einem Garten oder auf einem Hof oder einem anderen Privaten Grundstück Erde umherträgt, gräbt usw dann fände ich das wahrscheinlich nicht auffällig oder seltsam und würde die Situation ganz anders einschätzen als in der Natur.

Gab es vielleicht andere Orte in der Gegend , die zwar nicht mit dem Täter in Verbindung zu bringen sind, aber trotzdem gut zugänglich sind?

Länger leerstehende Häuser, verwilderte abgelegene Grundstücke oder ähnliches ?

Ich sehe oft beschäftigte Leute auf runtergekommenen Grundstücken und denke immer nur "Oh schön, dass da mal endlich einer was tut/aufräumt/renoviert"

Vielleicht gabs ja Leute die ihn gesehen aber einfach nicht wahrgenommen haben weil die Situation viel harmloser aussah als sie war.

Der Vater scheint sich ja sehr viele Gedanken um einen Ort gemacht zu haben , an dem man sie nicht findet. Und darum, dass sein eigenes Verhalten nicht selstam erscheint oder auffällt (hatte er nicht sogar noch den Müll rausgestellt?)


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Vermisste Familie aus Drage

23.02.2021 um 07:33
Zitat von AugustaAugusta schrieb:Deswegen hab ich mich gefragt ob es nicht sein kann, dass die beiden auf einem privaten Grundstück versteckt/begraben wurden.
Was ist denn mit dem Grundstück der Familie? Ist das daraufhin überhaupt einmal gründlich untersucht worden? Mit Leichenspürhunden, Bodenradar u.s.w.? (Man liest, dass Leichenspürhunde auf einem Deich eingesetzt worden sind. Auch an den Autos sollen sie erfolglos eingesetzt worden sein. Auch systematisch auf dem Hausgrundstück?)
Bild-Artikel vom 21.07.2016

Ereignete sich im Haus der Schulzes ein Mord?
Ausgeschlossen, sagt die Polizei. Düker: „Im Haus gibt es keine Wischspuren. Auch ein Zerlegen in der Badewanne hat es nicht gegeben. 
Wir haben nichts gefunden, was auf eine Tat hindeutet.“
„Es gibt im Haus keine Hinweise auf einen Kampf, es fehlen auch keine Wertgegenstände.“
Das hört sich nicht so an! Man hat im Haus offensichtlich nach Spuren eines Verbrechens gesucht (und keine gefunden). Aber hat man im Haus und am Haus auch nach Leichen gesucht?

Wenn es in den Autos keine Hinweise auf das Verbringen von Leichen gab, dann hat der Täter entweder ein weiteres Auto benutzt oder sie lebend weggebracht oder hat sie gar nicht weggebracht....

Wie kommt das eigentlich, dass die Tochter berichtet, es habe im Haus einen "Geldbunker", also einen kleinen Bargeldvorrat für Notfälle gegeben und dieser sei leer gewesen und andererseits die Polizei schreibt, es hätten keine Wertsachen gefehlt?


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Vermisste Familie aus Drage

23.02.2021 um 15:34
Das sind ohne Zweifel interessante Denkansätze @Augusta, allerdings würde ich die beiden Höfe dabei gerade nicht ausnehmen. Denn dort hätte er nach meiner Überzeugung gerade Möglichkeiten gehabt Vorbereitungen zu treffen bzw. die Verbringung durchzuführen ohne großartig aufzufallen.

Der Drehnnhausen Hof:
Hier hat Marco Schulze gearbeitet. Hier hätte er bestimmt Möglichkeiten sich zu bewegen ohne dass jemand misstrauisch geworden wäre. Außerdem gab es auch unbelebte Orte. Ich meine mich zu erinnern, dass man dort eine Laube an einem kleinen Weiher gefunden hat, wo Steine angesammelt waren, die die Anmutung eines Grabes bzw. einer Gedenkstätten hatten. Allerdings war die Verbindung der Familie zu dem Hof den EB unmittelbar nach dem Verschwinden bekannt, sodass der Hof auch untersucht worden ist.

Der Mover Hof:
Dieser Hof befand sich zu der Zeit des Verschwinden in einer Phase des Betreiber- und Eigentümerwechsels und war unbewohnt. Das heisst, er war abends bzw. nachts menschenleer. Auch hier hat Marco Schulze ausgeholfen, sodass er die Örtlichkeit vermutlich einigermaßen gut gekannt haben dürfte. Die Verbindung der Familie zu dem Hof wurde den EB erst deutlich später, nämlich erst 2018 bekannt. Folglich wurde dieser Hof nicht zeitnah und auch später nicht gründlich abgesucht. Die neuen Besitzer haben den Hof nach eigener Aussage eigenständig nach möglichen Verbringungsorten abgesucht.


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Vermisste Familie aus Drage

23.02.2021 um 17:02
Marco S. muss einen guten Plan gehabt haben bei Tageslicht unbemerkt seine Familie zu töten. Die Aussage des Aufenthaltes beim Mover Hof am vermeintlichen Tattag bekam erst durch den Podcast Gewicht. Dazu kam noch eine Aussage einer Lehrerin. Auch diese Aussage war vorher nicht bekannt. Um 13.45 Uhr kontaktierte Marco seine Frau per SMS um ihr mitzuteilen der Tochter geht es nicht. Seine Absicht war seine Frau schnell nach Hause zu lotsen. Es muss also für die Absicht einen weiteren Plan gegeben haben. Die Vorstellung mit der Tochter nochmal zum Hof zu fahren für eine Reitstunde um sie dann zu töten ist grauenhaft. Es kann aber bedeuten, er wollte Kind und Frau getrennt töten. Seine Frau kam aber erst um 16.50 Uhr nach Hause. Ob zu diesem Zeitpunkt Marco auch zu Hause gewesen ist wissen wir nicht. Wir wissen nur er war um 17.30 Uhr zu Hause da er telefonierte. Er telefonierte, nicht seine Frau. Er telefonierte auch wieder um 19.30 nicht seine Frau. Sein Handy ging um 20.58 Uhr vom Netz nicht um 20.oo Uhr. Seine Ehefrau konnte Marco nach der SMS nicht mehr telefonisch erreichen. Ab 14 Uhr war auch das Handy der Tochter nicht mehr aktiv. Sylvia konnte also auch nicht ihre Tochter erreichen falls sie es versuchte. Eigentlich muss Marco die erste Tat nach der Reitstunde begangen haben wenn man den Mühlenteichbesuch vordatiert. Um 19.oo Uhr war scheinbar niemand zu Hause weil der Anruf von Sylvias Vater nicht entgegen genommen wurde. Hat also Marco nach 17.30 Uhr mit seiner Frau das Haus verlassen um die nächste Tat auszuüben ? Da er um 19.30 Uhr zu Hause war kann er nicht weit gefahren sein. Bleibt die berechtigte Frau wo macht man das am hellichten Tag ohne aufzufallen ? Niemand aus der Nachbarschaft hat Autoverkehr der Familie von 17.30 Uhr - 19.30 Uhr bemerkt. Dazu kommt noch das Rausstellen der Mülltonne auf die Strasse. Hierzu gibt es unterschiedliche Zeitangaben. Eine Tötung im Hause und das Lagern der Leichen über mehrere Stunden ist auszuschliessen da die Hunde kein Leichengeruch wahrgenommen haben. Warum KHK Krüger den Tod von Marco erst auf Donnerstagnacht später datierte erschließt sich mir nicht. Ein Trennungsmotiv kann man nennen, da wird die Polizei kein Geheimnis daraus machen. Das Motiv wird schwerwiegender sein. Entscheidend ist aber der Ablageort. Bis heute hat es Marco geschafft, dass die Überreste nicht gefunden werden. Sein zusätzlicher Tod der Art und Weise lässt darauf schliessen, dass er sich selbst hart "bestrafen" wollte. Der Tod des langen Ertrinkens ist qualvoll und nicht schnell. Daher schätze ich das Motiv als brisant ein. Er wollte 100% sicher gehen. Und ob Mutter und Kind gemeinsam begraben o.ä wurden ist auch nicht sicher. 2 Tage vor dem Verschwinden hat Marco der Schwester Sabine noch alles Gute für die Geburt gewünscht...da stand sein Vorgehen schon fest.


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Vermisste Familie aus Drage

23.02.2021 um 17:38
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Sein zusätzlicher Tod der Art und Weise lässt darauf schliessen, dass er sich selbst hart "bestrafen" wollte. Der Tod des langen Ertrinkens ist qualvoll und nicht schnell. Daher schätze ich das Motiv als brisant ein. Er wollte 100% sicher gehen
Ich denke außerdem, er wollte nicht gefunden werden. Er wollte die Familie einschließlich sich selbst auslöschen. Dass der Betonklotz nicht schwer genug war, ihn unten zu halten, konnte er nicht wissen.
Dieses nie aufgefundene Fahrrad - ich frage mich immer, was es für eine Rolle bei dem Mord gespielt haben könnte. Es war wohl sein eigenes; er ist ja mit Silvias Fahrrad zur Brücke gefahren.


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Vermisste Familie aus Drage

23.02.2021 um 18:16
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Dieses nie aufgefundene Fahrrad - ich frage mich immer, was es für eine Rolle bei dem Mord gespielt haben könnte. Es war wohl sein eigenes; er ist ja mit Silvias Fahrrad zur Brücke gefahren.
Zum Beschweren für irgendetwas ? Vielleicht defekt ? Ich hatte mal den Gedanken ob er ursprünglich mit seinem Rad zur Brücke fahren wollte dann aber eine Panne hatte ? Er ist dann zurück gelaufen und hat das andere Rad geholt. Vielleicht wollte er auch beide Räder verschwinden lassen um einen Ausflug vorzutäuschen..


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24.02.2021 um 14:01
Zitat von Frau_HFrau_H schrieb am 17.02.2021:Die Ermittler hätten auch ein mögliches Motiv gefunden, über das er allerdings nicht sprechen dürfe. Nur so viel: "Es liegt im persönlichen Bereich der Familie.
Was sollte das denn Schlimmes sein, um eine solche Tat zu erklären oder gar zu rechtfertigen? Wenn das nicht einmal zur Trennung geführt hätte, kann es doch so schwerwiegend nicht sein. Allenfalls der Schwiegervater hätte vielleicht gegrollt.

h.


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24.02.2021 um 23:36
@Augusta
Die Nähe zu Hamburg hat die Gegend in den letzten Jahr beliebt gemacht. Also kein großer Leerstand.
Was jedoch nicht für ausgeschlossen halte, dass MS einfach auch mal gerne unter der Hand für ein bißchen Geld ausgeholfen hat bei Gartenarbeiten oder Ähnliches. Er wird ja als Macher beschrieben, hilft auf den Reiterhoefen aus... So jemanden hat doch fast jeder in seiner Nähe Gegend wohnen, wo man mal überm Gartenzaun fragt oder anruft, um Unterstützung beim Bau oder im Garten zu erhalten.
Wenn dem so ist, kannte MS vielleicht viel mehr Baustellen, verlassene Grundstücke als jeder andere.

Ich selbst kann mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen, dass er die Leichen vergraben hat.


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Vermisste Familie aus Drage

25.02.2021 um 10:03
Zitat von NebelkindNebelkind schrieb:Ich selbst kann mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen, dass er die Leichen vergraben hat.
Was dann? Ertränkt? Verbrannt?


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Vermisste Familie aus Drage

25.02.2021 um 13:53
@kittyka
Ein passendes Loch für zwei Leichen zu graben hätte ungemein viel Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Nicht nur die Menge, die an Erde ausgehoben werden muss. Wenn dann muss dieses Loch auch an einer Stelle gebuddelt werden, die gut vor Blicken geschützt ist, Wald, großes Gebüsch oder Ähnliches, aber hier kommt hinzu, dass der Erdaushub von Wurzeln wesentlich erschwert wird.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass MS selbst kurze Zeit zuvor operiert wurde, ist doch wirklich die Frage, wie hat er das gemacht? Außer er hat die Tat wirklich schon über Monate hinweg geplant.

Des weiteren habe ich versucht es mir aus der psychologischen Perspektive vorzustellen. Einem skrupellosen Mörder wird es nichts ausmachen, eine Zeit mit der Verbringung der Leiche beschäftigt zu sein. Sie zu zerstueckeln, irgendwo vergraben und somit Erde auf den leblosen Körper zu werfen.

Aber bei MS war es ja in dem etwas anderes, er liebte die Personen, die Tat war skrupellos keine Frage, aber er hatte Bezug zu ihnen. Zuvor, sehr wahrscheinlich noch nie einen Menschen getötet.
Er wird sich in einem Schockzustand befunden haben, wollte schnell seine Tat ungeschehen machen, in dem er die Leichen schnell entsorgt, bloß nicht länger den Anblick seiner Tat ertragen.

Von daher, glaube ich, dass es eine schnelle "Entsorgung" gewesen sein muss. Entweder eine Entsorgung die trotzdem effektiv ist, bei aller Schnelligkeit, wie z.B. das Moor. Oder er hat wirklich schnell und oberflächlich "entsorgt" man hat nur noch nie etwas gefunden.

Was ich mich allerdings auch frage. Wollte er es tatsächlich so aussehen lassen, als wären sie vom Erdboden verschwunden gewesen? Durchgebrannt oder entführt worden?
Wieso hat er dementsprechend nicht Wertsachen, Paesse und/oder Ähnliches verschwinden lassen?


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Vermisste Familie aus Drage

25.02.2021 um 14:35
Zitat von NebelkindNebelkind schrieb:ungemein viel Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Nicht nur die Menge, die an Erde ausgehoben werden muss.
Wenn Marco Schulze der Täter ist, hat er vermutlich die Tat gründlich vorab geplant und das Versteck der Leichen lange vorher angelegt. Dann hätte das nach der Tat keine große Zeit mehr in Anspruch genommen.

Für mich ist denkbar, dass es auf dem Grundstück irgendwo eine unterirdische Regenwasserzisterne gibt, eine vergrabene Regentonne. Nach dem Mord hätte er die beiden nur hineinstecken und den Zugang verschließen müssen. Wenn es sich dabei um einen Kunststoffbehälter, etwa ein Fass, gehandelt hätte, ließe dieser sich geruchsfrei verschließen.

Ich finde in den überlieferten Medienartikeln keinen Hinweis darauf, dass das Grundstück einmal gründlich auf die Leichenablage hin durchsucht worden wäre.

Das Haus war bei Besuch der Polizei schön ordentlich und aufgeräumt und überall peinlich sauber. Auch unter Luminol zeigte sich keine Wischspur. Es war "kein Tatort" (Düker).

Vermutlich wollte man nicht weiter tiefgründig forschen, weil man davon ausging, dass die Tat woanders geschehen war und nicht damit rechnete, dass es auf dem verhältnismäßig kleinen Grundstück eine Leichenablage geben könne.


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Vermisste Familie aus Drage

25.02.2021 um 20:16
Zitat von KimByongsuKimByongsu schrieb:Das hört sich nicht so an! Man hat im Haus offensichtlich nach Spuren eines Verbrechens gesucht (und keine gefunden). Aber hat man im Haus und am Haus auch nach Leichen gesucht?
Man hat das Haus und das Grundstück durchsucht. Es waren Leichenspürhunde im Haus und mit Sicherheit auch im Garten. Weiterhin ist bekannt, dass man auf dem Grundstück einen Brunnen und die Gartenhütte durchsucht hat.

Wenn man auf dem Grundstück gebuddelt hätte, dann hätte es Spuren geben müssen. So viel Zeit, den Boden der Gartenhütte oder den der Terrasse hoch zu nehmen hat er, so denke ich, nicht gehabt. Außerdem ist das Grundstück recht klein und nicht völlig uneinsehbar. Zwar gibt es wenig Nachbarhäuser, die Fenster zum Garten der Schulzes hatten, aber es gab welche. Ich denke, das wäre nicht unentdeckt geblieben.

Ich denke daher auch, dass er sie entweder lebendig oder mit einem unbekannten Fahrzeug von dort weg gebracht haben dürfte.

Allerdings wäre bei einem fremden Fahrzeug auch die Gefahr recht hoch gewesen, dass es jemandem aufgefallen wäre.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass er ein anderes Fahrzeug benutzt haben könnte. Möglicherweise hat er sein (verschwundenes) Fahrrad benutzt um dieses Fahrzeug abzuholen bzw. bereit zu stellen.

An einen langen Planungszeitraum glaube ich auch nicht. Ich gehe von wenigen Tagen aus, die es vom Tatentschluss bis zur Umsetzung gedauert hat. Herr Düker hat so sinngemäß gesagt: In den Tagen unmittelbar vor der Tat muss irgendwas in der Familie passiert sein, dass sie bzw. Marco aus der Bahn geworfen hat. Ich denke allerdings auch, dass er den Entschluss bereits gefasst hatte, als er Miriams Schwester die Nachricht schrieb, in der er ihr alles Gute für die Schwangerschaft gewünscht hat. Ich meine, dass war ein oder zwei Tage vor dem vermeintlichen Tattag (Mittwoch).

Vielleicht hat er vorher bereits solche Gedanken im Kopf gehabt, wie "wenn alle Stricke reißen, dann bringe ich uns alle um" und hatte infolgedessen auch einen groben Plan geschmiedet, wie er es denn anstellen könnte aber dass er das wochenlang dezidiert geplant hatte, kann ich mir schwer vorstellen.


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Vermisste Familie aus Drage

25.02.2021 um 20:23
Zitat von KimByongsuKimByongsu schrieb:Wie kommt das eigentlich, dass die Tochter berichtet, es habe im Haus einen "Geldbunker", also einen kleinen Bargeldvorrat für Notfälle gegeben und dieser sei leer gewesen und andererseits die Polizei schreibt, es hätten keine Wertsachen gefehlt?
Ich denke, dass die Schwester sehr wohl von dem Tresor/Versteck gewusst hat und dass dieser leer war aber woher sollte sie gewusst haben, wie viel Geld dort aktuell vorhanden gewesen sein muss? Ich denke, das konnte sie nicht wissen. Zu ihrer Mutter hatte sie ohnehin kein besonders inniges Verhältnis und das Marco sie darüber auf dem Laufenden hielt, halte ich für schwer vorstellbar. Vielleicht war aber genau das Bargeld das, wovon Marco ein zusätzliches Fahrzeug kaufen konnte...


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gestern um 07:58
Warum sollen Miriam und Sylvia ihr Grab nicht auch in der Elbe gefunden haben? Diese beiden kleinen Personen entsprechend zu beschweren, stelle ich mir nicht besonders schwer vor.
Zitat von KimByongsuKimByongsu schrieb:Ich finde in den überlieferten Medienartikeln keinen Hinweis darauf, dass das Grundstück einmal gründlich auf die Leichenablage hin durchsucht worden wäre.
Ich bin mir sicher, dass das Haus und das Grundstück akribisch untersucht wurden. Damals suchten Kräfte von Polizei und Feuerwehr die Umgebung ab. Im Laufe der Suche waren Polizeihubschrauber, Personenspürhunde und Taucher im Einsatz, da ist es m.E. ziemlich unrealistisch, dass das Grundstück derweil achtlos gelassen wurde. So grob fahrlässiges Verhalten der Polizei kann man sicherlich ausschließen.


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Vermisste Familie aus Drage

gestern um 09:05
Zitat von AdolpheSaxAdolpheSax schrieb:Warum sollen Miriam und Sylvia ihr Grab nicht auch in der Elbe gefunden haben? Diese beiden kleinen Personen entsprechend zu beschweren, stelle ich mir nicht besonders schwer vor.
Ich halte das auch für eine nicht unwahrscheinliche Option. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass er sie samt Fahrzeug in die Elbe gefahren haben könnte. Gibt es frei zugängliche Slipanlagen, wo man unbeobachtet mit einem Fahrzeug an / in die Elbe gelangen kann?


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Vermisste Familie aus Drage

gestern um 11:47
Zitat von friisfriis schrieb:Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass er sie samt Fahrzeug in die Elbe gefahren haben könnte. Gibt es frei zugängliche Slipanlagen, wo man unbeobachtet mit einem Fahrzeug an / in die Elbe gelangen kann?
Aber wie soll das rein praktisch gehen? Er muss das Fahrzeug ja selbst gefahren haben, und zwar tief genug ins Wasser; wie wäre er da wieder rausgekommen?
Zitat von AdolpheSaxAdolpheSax schrieb:Warum sollen Miriam und Sylvia ihr Grab nicht auch in der Elbe gefunden haben? Diese beiden kleinen Personen entsprechend zu beschweren, stelle ich mir nicht besonders schwer vor.
Um Leichen weit genug im Wasser zu verbringen, muss man sie eigentlich von einer Brücke, einem Steg, Mauer o.ä. hinunter werfen. Und das bei hellem Tageslicht? Also ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen.
Und vom Ufer aus einen beschwerten (!) Körper so zu verbringen, dass er nicht in Ufernähe liegen bleibt - ich glaube, das geht nicht.


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gestern um 11:56
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Aber wie soll das rein praktisch gehen? Er muss das Fahrzeug ja selbst gefahren haben, und zwar tief genug ins Wasser; wie wäre er da wieder rausgekommen?
Genau, das ist die Frage. Das ist nämlich gar nicht so einfach.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Und vom Ufer aus einen beschwerten (!) Körper so zu verbringen, dass er nicht in Ufernähe liegen bleibt - ich glaube, das geht nicht.
Der Punkt ist auch, was viele nicht beachten, dass man dabei ganz leicht mit ins Wasser fällt, insbesondere wenn der Körper, bzw. das Objekt auch noch beschwert ist.
Selbst ohne Beschwerung besteht die Gefahr mit hineinzufallen. Auch wenn man Sylvia und Miri nur wenig Gewicht unterstellt. Einfach mal einen Sack Gartenerde mit 30- 40 kg nehmen und ausprobieren, in einen Teich oder Ähnliches ablegen oder abwerfen.
Allerdings sollte man schon sehr gut schwimmen können und sich zuvor über das Gewässer kundig machen.


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Vermisste Familie aus Drage

gestern um 12:19
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Um Leichen weit genug im Wasser zu verbringen, muss man sie eigentlich von einer Brücke, einem Steg, Mauer o.ä. hinunter werfen. Und das bei hellem Tageslicht? Also ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen.
Und vom Ufer aus einen beschwerten (!) Körper so zu verbringen, dass er nicht in Ufernähe liegen bleibt - ich glaube, das geht nicht.
Ich könnte mir da ein entledigen von einer Brücke in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vorstellen, also in der Dunkelheit.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Selbst ohne Beschwerung besteht die Gefahr mit hineinzufallen. Auch wenn man Sylvia und Miri nur wenig Gewicht unterstellt. Einfach mal einen Sack Gartenerde mit 30- 40 kg nehmen und ausprobieren, in einen Teich oder Ähnliches ablegen oder abwerfen.
Sicherlich eine Gefahr, aber ein Brückengeländer bietet etwas Halt. Unmöglich scheint mir das nicht.


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