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Vermisste Familie aus Drage

24.652 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Suizid, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisste Familie aus Drage

Vermisste Familie aus Drage

10.12.2025 um 19:18
Zitat von ZarastroZarastro schrieb am 27.10.2025:Ich gehe davon aus, dass für den Vater am wichtigsten war, dass seine Leiche möglichst nie gefunden wird. Er wollte für immer verschwinden und dafür war die Selbstertränkung die wahrscheinlich am erfolgversprechendste Methode.
Und doch hat man ihn als erster gefunden. Eine Ironie des Schicksals.

Ich denke, ohne einen Zufall Fund wird man die anderen beiden nicht sichten.

Ja, ich denke sie leben nicht mehr. Leider.

Eine Familientragödie


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Vermisste Familie aus Drage

11.12.2025 um 12:29
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Und doch hat man ihn als erster gefunden. Eine Ironie des Schicksals.

Ich denke, ohne einen Zufall Fund wird man die anderen beiden nicht sichten.

Ja, ich denke sie leben nicht mehr. Leider.

Eine Familientragödie
Ichhabe mich schon in einigen anderen Fällen gefragt, ob es tatsächlich möglich ist, eine Leiche so sicher vom Erdboden verschwinden zu lassen, das sie weg ist. Also nicht nur gut versteckt, vergraben, eingebmauert etc., sondern wirklich weg.
Ich erinnere mich dunkel an einen Fall, wo man davon ausgeht, dass der Täter ein Leiche in einem Müllcontainer abgelegt hat, der dann entleert wurde und die Leiche mit dem ganzen Restmüll in die Müllverbrennung gewandert und dort verbrannt worden ist. Das ist aber die einzige Methode, die mir einfallen würde und es gehört wohl auch Täterglück dazu, dass niemand vorher die Leiche in dem Müllcontainer gefunden hat.
Beim Horror-Haus in Höxter haben die Täter ja eine Frauenleiche zerstückelt und dann nach und nach in den Heizungsöfen des Hauses verbrannt und die Asche an Straßenrändern ausgestreut. Aber dazu braucht man natürlich relativ viel Zeit, die Marco S. laut Ablaufrekonstruktion des Verschwindetags nicht zur Verfügung hatte. Zumal er ja auch zwei Leichen hätte verschwinden lassen müssen.

Früher habe ich immer gedacht, dass Leichen auch in Flüssen verschwinden können, wenn sie darüber einfach irgendwann ins Meer gespült werden. Aber ist das tatsächlich möglich? Würden die nicht an irgendwelchen Wehren oder Staustufen hängen bleiben?


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Vermisste Familie aus Drage

11.12.2025 um 13:03
Zitat von GrillageGrillage schrieb:eine Leiche so sicher vom Erdboden verschwinden zu lassen, das sie weg ist.
M. S. war ja in jüngeren Jahren in der Schweinemast beschäftigt bzw hat eine derartige Ausbildung zum "Schweinehirt" durchlaufen.
Ich will damit nicht sagen dass er seine Liebsten an die Schweine verfüttert hat, auf keinen Fall. Das hätte er emotional wohl nicht gekonnt, aber er hat nun mal diese Ausbildung bzw Tätigkeit gehabt.

In diesem Zusammenhang könnte ich mir allerdings vorstellen dass er die beiden mit einem Bolzenschussgerät wehr- und bewusstlos gemacht hat.

Jedenfalls ist sein Plan auch nach 10 Jahren noch aufgegangen dass niemand weiß was mit seiner Tochter und Ehefrau geschehen ist.
Und es gibt sicher einige die noch glauben dass die Beiden am Leben sind.

Dass er gefunden wurde ließ sich ja nicht vermeiden und hatte vermutlich in seiner Planung keine Relevanz.


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Vermisste Familie aus Drage

16.12.2025 um 11:34
Zitat von GrillageGrillage schrieb am 11.12.2025:Ichhabe mich schon in einigen anderen Fällen gefragt, ob es tatsächlich möglich ist, eine Leiche so sicher vom Erdboden verschwinden zu lassen, das sie weg ist.
Ich denke, das ist durchaus möglich. Tief genug vergraben taucht so schnell niemand wieder auf. Und in Wäldern mit vielen Wildschweinen bleibt auch nicht viel übrig, auch wenn dort vielleicht der eine oder andere Knochen zum Vorschein kommen könnte.
Nur mal so als Beispiel.
Im ländlichen Bereich kenne ich zahlreiche stillgelegte/verfallene Häuser, Höfe, in Wäldern kenne ich Löcher (bei uns um die Ecke ist eine Grube mit Plastikfolie drin, ich bin mir nicht sicher, ob da jemals jemand nachgeschaut hat, was da drin ist...), unterirdische Hütten, Bunker, wo ganz bestimmt seit Jahrzehnten niemand reingeschaut hat. Wieviele Menschen wurden schon über Mülltonnen "entsorgt"?


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Vermisste Familie aus Drage

16.12.2025 um 12:03
Im Fall Jenni Scharinger lag die Leiche 7 Jahre offen im Gebüsch und wurde nicht gefunden. Meiner Meinung nach ist es sogar wahrscheinlicher, das man eine versteckte/vergrabene/versenkte Leiche nicht findet.


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Vermisste Familie aus Drage

01.01.2026 um 13:42
Zitat von GrillageGrillage schrieb am 11.12.2025:Früher habe ich immer gedacht, dass Leichen auch in Flüssen verschwinden können, wenn sie darüber einfach irgendwann ins Meer gespült werden. Aber ist das tatsächlich möglich? Würden die nicht an irgendwelchen Wehren oder Staustufen hängen bleiben?
In der Elbe vielleicht nicht. Die ist ja ab Hamburg quasi schon ein Teil der Nordsee. Es wurden ja auch bei der großen Hamburger Sturmfutkathastrophe von 1962 einige der 315 Todesopfer nie gefunden, weil sie wahrscheinlich ins Meer hinausgespült wurden.


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Vermisste Familie aus Drage

01.01.2026 um 13:51
Zitat von histokrathistokrat schrieb:In der Elbe vielleicht nicht. Die ist ja ab Hamburg quasi schon ein Teil der Nordsee. Es wurden ja auch bei der großen Hamburger Sturmfutkathastrophe von 1962 einige der 315 Todesopfer nie gefunden, weil sie wahrscheinlich ins Meer hinausgespült wurden.
Einerseits, andererseits gebe ich zu bedenken, dass die Elbe bis Geesthacht mit den Gezeiten ihre Fließrichtung ändert. Etwaige Leichen kommen also nicht so schnell Richtung Nordsee.
Außerdem herrscht auf der Elbe vor allem rund um Hamburg wirklich ziemlich viel Verkehr: Zoll, Lotsenboote, Port Authority, Hafenfähren, Rundfahrten, Wasserschutzpolizei, Frachtschiffe, Sportboote, Ruderer etc.
Wenn er die beiden unbeschwert in die Elbe versenkt hätte, wären sie vermutlich entdeckt worden.


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Vermisste Familie aus Drage

01.01.2026 um 14:06
Zitat von .Sicario.Sicario schrieb am 11.12.2025: Ich will damit nicht sagen dass er seine Liebsten an die Schweine verfüttert hat, auf keinen Fall. Das hätte er emotional wohl nicht gekonnt, aber er hat nun mal diese Ausbildung bzw Tätigkeit gehabt.
Ich weiß es ja nicht, wie es in der Gegend ist, aber bei uns gab es vor 50 Jahren noch viele Dörfer im Übergang, wo man von der Vollzeitlandwirtschaft noch für den Eigenbedarf anbaute und Tiere hielt und heute komplett davon wegkam. Diese Bauernhäuser mit Ökonomieteil wurden häufig umgebaut und die ehemalige Scheune dient nun oft als Garage, da man viele Autos braucht, um in die Arbeit zu kommen (also jedes arbeitende Familienmitglied eigentlich eins). Da gibt es aber noch jede Menge Güllegruben, Schächte, etc., die man, wenn man sich auskennt, nutzen könnte und die -wenn überhaupt- erst beim nächsten Hausverkauf mal wieder in Augenschein genommen werden.
Zitat von Felix80Felix80 schrieb am 16.12.2025:Meiner Meinung nach ist es sogar wahrscheinlicher, das man eine versteckte/vergrabene/versenkte Leiche nicht findet.
Ja, wenn die Verwesungsphase vorbei ist auf jeden Fall. Da senkt sich die Erde und damit ist es gut.


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Vermisste Familie aus Drage

03.01.2026 um 02:06
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Ich weiß es ja nicht, wie es in der Gegend ist,
das ist dort schon teilweise noch ähnlich, ein paar alte Bauernhöfe stehen in der Gegend auch noch. Dort gibt es noch immer Landwirtschaft und Viehzucht, und feuchten Marschboden und viele Gräben.


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Vermisste Familie aus Drage

03.01.2026 um 13:29
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb: das ist dort schon teilweise noch ähnlich, ein paar alte Bauernhöfe stehen in der Gegend auch noch. Dort gibt es noch immer Landwirtschaft und Viehzucht, und feuchten Marschboden und viele Gräben.
Da hat er eventuell wirklich Möglichkeiten, von denen er wusste: Stillgelegte, trockene Brunnenschächte, nicht mehr genutzte Güllebehälter (wenn z.B. keine Landwirtschaft mehr betrieben wird), ... viele Höfe haben so Elemente aus der grauen Vorzeit. Auf dem ländlichen kleinen Hof meines Großvaters hat sich die Postbotin einmal massivst verletzt, weil sie in eine unterirdische Sickergrube eingebrochen ist - die war aus der Zeit, bevor der Hof an die Kanalisation angeschlossen wurde und niemand wusste mehr wirklich, dass da der Tank noch liegt, vor sich hin rostete - und dann stürzte die Frau da rein und brach sich (glücklicherweise nur) ein Bein. Das wäre aber auch geeignet gewesen, jemanden verschwinden zu lassen (allerdings lag es direkt neben dem Haus), aber analog ...


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Vermisste Familie aus Drage

05.01.2026 um 00:41
Absolut, das wäre bei uns in der Gegend auch nicht anders. Hier gibt es verlassene Häuser, Schuppen, in den Dörfern und Wäldern, und manch ein Resthof hat noch eine alte Güllegrube, die vielleicht nicht mehr in Betrieb ist, aber eben auch nicht zugeschüttet. Hier hat sowieso jeder eine kleine Klärgrube im Garten, und wenn die nicht mehr der Norm entspricht, muss eine neue her, ich weiß nicht, ob die alten dann unbedingt immer ausgebuddelt werden... und ich kenne in einer anderen Gegend auch einen alten Bunker mitten im Wald, und habe mal eine unterirdische Kammer im Wald entdeckt. Die war einfach mit einer hölzernen Klappe verschlossen, mit einer Leiter, die hinunter führte (ich bin da nicht runter gestiegen, das war mir zu unheimlich).
Wenn man viel draußen unterwegs ist, kennt man vermutlich manche Möglichkeit.
Heute ist es aber natürlich in den Wäldern oft auch so, dass die Jagdpächter Wildkameras aufhängen.


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Vermisste Familie aus Drage

07.01.2026 um 12:18
Die beiden Vermissten könnten überall liegen, das ist ja das Problem. Jenny Scharinger lag auch jahrelang relativ unversteckt auf einem Militärgelände. Dann noch die Wildschweine und die Leichenteile sind überall verstreut.


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Vermisste Familie aus Drage

07.01.2026 um 12:20
Hallo zusammen,
jetzt schreibe ich doch mal was zu etwaigen Möglichkeiten, eine (oder auch mehrere) Leichen möglichst für immer verschwinden zu lassen.
Vor Jahren habe ich das Bauernhaus meiner Oma übernommen. Dort gibt es im Hof eine nicht mehr genutzte Güllegrube.
Diese ist mit einer sehr schweren Betonluke verschlossen und wurde auch nur 1x von uns geöffnet, um die darin noch befindliche Gülle abpumpen zu lassen.
Wer weiß, wie viele solcher Gruben es noch gibt, wo ggfls. sogar Gras über die Luken gewachsen ist und somit niemand sieht, dass da mal was war.
Die Grube ist so groß, dass da locker mehrere Leichen Platz finden würden und wenn da noch Gülle drin wäre, würde man nicht mal was riechen.
Just my 2ct


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Vermisste Familie aus Drage

07.01.2026 um 13:00
Zitat von TionSensaTionSensa schrieb:Vor Jahren habe ich das Bauernhaus meiner Oma übernommen. Dort gibt es im Hof eine nicht mehr genutzte Güllegrube.
Diese ist mit einer sehr schweren Betonluke verschlossen und wurde auch nur 1x von uns geöffnet, um die darin noch befindliche Gülle abpumpen zu lassen.
Wer weiß, wie viele solcher Gruben es noch gibt, wo ggfls. sogar Gras über die Luken gewachsen ist und somit niemand sieht, dass da mal was war.
Die Grube ist so groß, dass da locker mehrere Leichen Platz finden würden und wenn da noch Gülle drin wäre, würde man nicht mal was riechen.
@TionSensa
Er hätte so eine Grube kennen müssen und die befinden sich doch auf Gehöften bei den Ställen.
Jedenfalls kenne ich das so. Er hätte gesehen werden können.
Bei verlassenen Gehöften ist da wahrscheinlich nichts mehr drin.
Und die Leichen seiner Angehörigen in Jauche zu entsorgen-
das ist schon eine Hausnummer. Bei einem Feind könnte ich mir das vorstellen-
aber die Tochter?
Ich halte deine Idee für möglich, aber für mich passt das nicht in diesen Fall.


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Vermisste Familie aus Drage

10.01.2026 um 10:57
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:ei einem Feind könnte ich mir das vorstellen-
aber die Tochter?
... naja- man denke mal an Chris Watts!


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Vermisste Familie aus Drage

13.01.2026 um 21:42
Zitat von ZarastroZarastro schrieb am 27.10.2025:Ich gehe davon aus, dass für den Vater am wichtigsten war, dass seine Leiche möglichst nie gefunden wird. Er wollte für immer verschwinden und dafür war die Selbstertränkung die wahrscheinlich am erfolgversprechendste Methode.
Ich glaube nicht, dass das sein Ziel war. Er hat sich mit gewichten beschwert, damit ihn auch Überlebensinstinkte nicht mehr vor dem Tod retten würden. Spätestens nach einer gewissen Zeit wäre sein Körper trotz gewichten so oder so aufgetaucht, wenn sich der Körper anfängt zu zersetzen.

Er wollte einfach nur sicher sterben. Nicht mehr und nicht weniger. So schätze ich jedenfalls die Situation ein.


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