Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre
um 10:11Die Antwort auf die Frage der Mutter erfolgte auf der Rückseite des 2. Erpresserbriefes...watnu schrieb:
Ursulas Mutter fragte amTelefon nach einem Lebenszeichen. Das hätte er nicht erbringen können.R.d.R schrieb:- W.M. schließe ich als Täter grundsätzlich nicht aus, aber es gibt halt auch etliche Punkte, die einfach nicht zu ihm passen. Dazu gehört z.B. der Kontaktabbruch nach dem 2. Erpresserbrief. Lt. Meiner Einschätzung hätte er trotzdem versucht die Sache weiter durchzuziehen.
Beitrag von R.d.R (Seite 598)
...auf den dann kein weiterer Anruf mehr erfolgt ist.
Ich denke W.M. hätte an dieser Stelle noch nicht aufgegeben, sondern versucht die Sache weiterhin (eiskalt) durchzuziehen, wobei er dann allerdings letztendlich an der "Stofftier-Namensfrage"gescheitert wäre. Ebenso sehe ich das in Bezug auf H.W.
Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert, aber den Auftrag hierfür müsste von der Staatsanwaltschaft kommen. Und für die ist der Fall - Stand heute - geklärt und verjährt.Eichenstark schrieb:Würde es etwas bringen die Asservate nach 20 Jahren noch mal auf Spuren zu untersuchen
Hat sich ja viel getan in der Forensik?
Vielleicht könnte W.M. selbst noch etwas bewegen, mit einem Antrag auf ein WAV.
Begründung: von (oben) angeordnete Ermittlungseinstellung gegen H.W. trotz hinreichender Indizienlage, sowie Be-/Verhinderung der polizeilichen Ermittlungen im LEH durch deren Eltern.
W.M. hat einfach viel zu oft gelogen und das rächt sich halt irgendwann getreu dem Motto: "Wer einmal lügt..."EdgarH schrieb:
Nur ganz kurz vorab: WM leugnete grundsätzlich ein Fernglas besessen zu haben. Das ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit falsch.watnu schrieb:Falls ihm das Fernglas tatsächlich nicht gehört haben sollte, hat er die Wahrheit gesagt
