cyclic schrieb am 06.04.2026:Ich habe null Plan was du da redest. Mögliche Täter mussten doch nicht auf NFI oder Öffentlichkeit warten.
Wer immer den beiden etwas angetan hat, hatte danach doch höchstwahrscheinlich auch die Habseligkeiten, inklusive Kamera und Handys. Bei der Kamera muss man ein einziges Knöpfchen drücken um das letzte Bild zu sehen und dann noch eines um jeweils ein Bild weiter zurückzublättern. Die Bilder vom Mirador sind nicht schwer zu identifizieren, selbst wenn das Verbrechen ggf. ganz woanders stattgefunden hätte.
Was also liegt näher als diesen Umstand zu nutzen und dann auch alles was gefunden wurde entlang des Flusslaufs zu platzieren?
Für diesen Gedankenfehler von mir, möchte ich mich entschuldigen.
Leider fiel es mir erst viel später auf, als ich sinngemäß das was ich geschrieben habe, für mich noch einmal auf Papier bringen wollte.
Die beiden Frauen können anderswo zu Tode gekommen sein und der oder die Täter können sich die Fotoserie auf der Digitalkamera zu nutzen gemacht haben. Theoretisch würde ein großer Wanderrucksack reichen, um die Utensilien und Knochenteile in einem Gang dort hin zu transportieren und in dem Fluss ab der Monkey-Bridge 2 zu werfen oder diese auf der Wegstrecke am Flussverlauf bis Alto Romero abzulegen.
Das Problem ist für mich: Wer sollte dieses tun und warum?
Das letzte Bild entstand gegen 13:54 Uhr an der Flussüberquerung am Q1. Die Utensilien und Knochenfunde sind aber Kilometer weit entfernt ab der Monkey-Bridge 2 und am Flussverlauf in Höhe des Dorfes Alto Romero gefunden worden.
Mit Logik darf man in diesem Fall nicht kommen, aber wenn die Grundlage der späteren Ablage der Knochen und Gegenständen die Fotoaufnahmen bis zum Bild 508 waren, hätte man ja eigentlich etwas inszeniert, was sich ab der Flussüberquerung am Q1 ereignet haben kann.
Mir sind die Fundorte zu weit weg!
Ich hinterfrage im Moment einfach alles. Ich kann mit meiner Foul-Play/Verbrechensannahme falsch liegen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie irgendwie vielleicht mit einem Track um 16:30 Uhr am Ende des Nebelwaldes abtransportiert wurden und dann sage ich Mal in Boquete zu Tode kamen und sich jemand die Mühe macht, die gefundenen Sachen dort hinzuverbringen, wo sie gefunden wurden, um auf den Ort des Geschehens abzulenken.
Anders herum kann ich mir einen Aufenthalt zwischen der Monkey-Bridge 1 oder 2 und dem Dorf Alto Romero auch nicht vorstellen.
Dieses müssen viele dort lebenden Indigenen und welche diesen Weg nutzen dann mitbekommen haben.
Das alle schweigen, aus welchen Gründen auch immer, kann man sich schwer vorstellen.