Diebold schrieb:Sag mal, hast Du eine Idee, was das helle Licht sein könnte?
Dürften mMn alles Fingerkuppen sein, nur anders als bei #541 wirklich nur der letzte halbrunde Teil einer Fingerspitze. Sie befindet sich unmittelbar vor dem Objektiv mit irgendwas um die 5mm, wird aber voll vom Blitz getroffen und ist deshalb massiv überbelichtet.
Dazu kommt, dass die Linse mehr oder weniger nass war (scheinbar wechselnd), was dann bei manchen Bildern diese feuerwerksartige Lens-Flare-Explosion erzeugt (bei anderen sieht man die Form der Fingerkuppe aber ganz gut).
Totaleinfall schrieb:Aber zum Mond, hier wurde doch bestimmt mal eruiert, ob zur Aufnahmezeit Vollmond war
In der Nacht zum 8.4. war der Mond übrigens schon untergegangen kurz bevor die ersten Aufnahmeserie begann (in einer Schlucht, umgeben von Bergen, dürfte der Mond schon etwas länger verschwunden gewesen sein).
mooncalc.org
Volvic schrieb:Mal eine simple Frage: lässt sich anhand der Bilder oder Metadaten feststellen, wieviel Restlicht oder Dunkelheit zum Zeitpunkt der Aufnahme dort vorhanden war?
Wie gerade erst vor ein paar Tagen mal wieder erklärt: es gibt keine Anzeichen für irgendwelches Fremdlicht. Hätte es nennenswert Licht gegeben, wären die Tropfen, die ja auf den allermeisten Bildern zahlreich zu sehen sind, zumindest schwach als lange Striche sichtbar (die Kamera stellt eine vergleichsweise lange Belichtungszeit ein).
Volvic schrieb:Lässt sich die Farbtemperatur zumindest annähernd ermitteln? Auch das könnte einen Hinweis auf die Lichtquelle geben.
Die Bilder sind alle mehr oder weniger bearbeitet (aufgehellt/kontrastverstärkt). Konsistent mit einem Blitz sind neben den runden Tropfen auch die in einigen Bildern erkennbaren Schlagschatten (die passen von der Richtung her auch zur SX270).
Mir erscheinen sie erstaunlich dunkel (was dank Bearbeitung aber auch nicht gut beurteilbar ist).
Origines schrieb:Ob ein Bild quer- oder hochformatig ist, bestimmt ein Schwerkraftsensor anhand der Ausrichtung der Kamera. Werden Bilder nach oben, quasi in den Himmel hinein gemacht, passiert es öfter, dass die Kamera Quer- oder Hochformat nicht erkennen kann. Gleiches kann gelten, wenn die Kamera auf dem Kopf steht.
Richtig. Umso verwunderlicher, dass es diesen deutlichen Unterschied gibt - denn der Fotograf hat die Kamera dabei vermutlich teilw. kaum / gar nicht anders gehalten.
Die Kamera legt die Orientierung ohnehin nur in der Form eines EXIF-Attributs ab (div. Viewer, u.a. der bescheuerte Windows-Standard-Foto-Viewer, wollen sie dann "richtig" drehen. Das ist den Panamaern wohl bei ein paar Fotos passiert, als sie die Bilder dummdödelig direkt auf SD-Karte angesehen haben.
Die Sprünge in den Aufnahmen sind teilweise schon interessant. Am deutlichsten bei #593, #594, #595. #593 und #595 zeigen fast genau denselben Ausschnitt. #594 einen ganz anderen Bereich.