Agrimony schrieb:Ich habe selber eine blühende Phantasie, aber ich traue weder den Mördern noch korrupten Beamten zu, da wesentlich mehr an der Kamera oder den Handys manipuliert zu haben. Da fehlte einfach das Knowhow und noch mehr Leute einzuweihen wäre ein größeres Risiko gewesen.
Dieses ist mein aktuelles Problem.
Ich sehe da einfach keine Person mit diesem Knowhow. Zudem spielt sich dieses in Lateinamerika ab, in einem Gebiet, welches kaum besiedelt ist und wenn dann von Indigenen.
Meine Überlegung geht dahingehend, ob die seltsam scheinenden Handyaktivitäten, nicht von einer Person mit hohem technischen Wissen, sondern aufgrund der Situation sich ergab.
Grundsätzlich kann ich die Handyaktivitäten schwer mit einem Verlaufen der beiden Frauen im Einklang bringen, aber das Überspringen der Pin-Eingabe kann auch erfolgt sein, weil es kontinuierlich keine Mobilfunkverbindung gab und für das auf was man im Handy zugreifen wollte, war die Pin-Eingabe einfach nicht erforderlich.
Bei der letzten Aktivierung von Kris iPhone am 11.04. wurden mehr als ein Dutzend Daten gelöscht oder verändert, aber keiner kann bis heute sagen, welche Daten betroffen waren.
Ich weiß nicht, ob man da von einer gesicherten Manipulation ausgehen kann.
Vielleicht kann man die eine oder andere Merkwürdigkeit mit einem agieren von Kris und Lisanne erklären, ich muss aber auch sagen, wenn man die ein oder andere Sache für sich geklärt bekommt, bleiben noch viele andere Gegebenheiten merkwürdig.
Streusel schrieb:Ich glaube nicht, dass die Zeugenaussagen abgesprochen wurden.
Als ich anfing mich mit diesem Fall zu beschäftigen wunderte es mich, wie zeitlich schnell (eigentlich bis zum 09.04) die ganzen Zeugenbefragungen stattfanden.
E.A.Poe schrieb:Hier wäre in erster Linie die Aussage von Eileen zu hinterfragen, die behauptet, die jungen Frauen, hätten um 13 Uhr die Schule verlassen. Das kann eigentlich nicht stimmen.
Nach meinem Kenntnisstand wurde nur gemutmaßt, es könnte sich dabei um Eileen gehandelt haben.
Ingrid Lommers sprach nur von einer Lehrerin und einer Person, welche sie von ihrem Büro aus hat weggehen gesehen.
Diese zeitliche Einordnung gleicht sich mit der Aussage des Taxifahrers, welcher sie aus diesem Bereich Richtung Pianista-Trail oder Piedra de Lino-Trail fuhr.
Die anderen zeitlichen Angaben von dem Besitzer des Il-Pianista-Restaurant, über Olivia und Martina, welche an der ersten Brücke vom Startpunkt aus wohnen und zwischen 15 und 16:30 Uhr sie gesehen haben wollen, können nicht stimmen.
Denn wäre es zeitlich so gewesen, wäre das letzte erstellte Bild 508 kurz vor dem Beginn des Sonnenunterganges gemacht worden.
Ich merke gerade, dieses trifft auch auf die zeitliche Sichtung an der Schule und dem Taxifahrer zu.
Selbst wenn man denkt, vielleicht war es der 31.März. gewesen, passt es wiederum nicht, da sie um 13 Uhr an der Kita Aura sich befanden und dann hätten wir wieder den unpassenden zeitlichen Ablauf ab 13 Uhr.-Verrückt!
Das Problem ist einfach, ob man die errechneten Zeitangaben auf der Digitalkamera oder Handys glauben schenkt oder nicht, die Schattenbildungen auf den Bildern sprechen für eine Ankunft gegen 13 Uhr auf dem Mirador.
Agrimony schrieb:Auch einige Leichenteile wurden verstreut und somit hörte auch die Suche auf und das ganze wurde als Unfall angesehen.
Die Suchmaßnahmen waren schon abgeschlossen, als man 10 Wochen später, auffallend kurz nach der Beendigung der niederländischen und costa-ricanischen Suchtrupps, etwa 1 Woche später den Rucksack fand. Danach fand man in kürzeren Abständen weitere Fundstücke.
Ich finde es erstaunlich, es werden 1000 Kilometer mögliche Wanderwege abgesucht, Indigene, welche den Weg zwischen Alto-Romero und Boquete für gewöhnlich benutzen machen keine einzige Feststellung, aber nach der letzten Suchmaßnahme geht es Schlag auf Schlag mit den Funden.
Die Frage, welche ich mir nicht beantworten kann ist, ob das was später als Bilder auf der Speicherkarte zu sehen ist, im Zusammenhang mit den Funden steht?
Auffallend ist für mich, dass sich in dem Rucksack alle Gerätschaften befanden und hätte man die Digitalkamera bzw. die dazugehörige Speicherkarte nicht, wüsste keiner, dass sie nach dem Mirador noch weiter auf die Nordseite wanderten.
Diese und die vielleicht dort abgelegten Fundstücke können auch den Zweck haben, von einem ganz anderen Aufhalteort/Festhalteort abzulenken.
Auch diese Nachtbilder sprechen für mich für eine Wegstrecke hinter der Nordseite des Mirador, als auf der Boquete-Seite.
Kann natürlich auch alles mit einer Lost-Theorie übereinstimmen und es wurde gar nichts inszeniert.