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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.178 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 01:18
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Das NFI.

09:09 bis 09:39 WhatsApp, Facebook, etc.
09:48 bis 10:16 Internet-Browser
10:16 bis 13:14 Google Maps
Vielen Dank schon Mal für die Antwort.
Ich bin da gerade immer noch bei diesem Thema.

Was ist deine Meinung, wenn ich folgendes in den Raum stelle:
Lisanne konnte um 13 Uhr auf dem Mirador stehend und durch Zufall in diesem Moment auf ihrem Handy schauend nicht erkennen können, dass sie sich auf dem Gipfel das Mirador befand.

Ich gehe davon aus, was sie sehen konnte, war das blaue GPS-Symbol auf grünem Hintergrund (wegen der Vegetation).
Findest du es nachvollziehbar und sinnvoll, dass sie um 10:16 Uhr Google-Maps öffnete? Wenn ja, was bezüglich des Pianista-Trail hätte sie sehen können?

Sind meine Gedanken, dass diese Google-Maps-Nutzung so nicht stattfand, weil unnütz und um eine Erklärung zu bieten, wie sie es alleine dort hochgefunden haben bzw. wussten, dass sie sich auf dem Gipfel befinden, vom NFI oder anderen Behörden fälschlicher Weise der Akte zugefügt wurde, in die falsche Richtung gehend?

Werden bei aktiviertem Google-Maps (zwecks Positionsbestimmung) mobile Daten verbraucht?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 07:27
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Sind meine Gedanken, dass diese Google-Maps-Nutzung so nicht stattfand, weil unnütz und um eine Erklärung zu bieten, wie sie es alleine dort hochgefunden haben bzw. wussten, dass sie sich auf dem Gipfel befinden, vom NFI oder anderen Behörden fälschlicher Weise der Akte zugefügt wurde, in die falsche Richtung gehend?
Ich verstehe die Frage nicht. Das NFI hat die Telefonlogs gefälscht? Um was vorzutäuschen? Die Fotos haben sie dann auch gefälscht/manipuliert?
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Werden bei aktiviertem Google-Maps (zwecks Positionsbestimmung) mobile Daten verbraucht?
Im Offline-Modus nicht. Der Sinn ist ja eben, dass es ohne Internetverbindung funktioniert - a.k.a. "offline".
Der Empfang von GPS-Signalen hat mit Internet nichts zu tun. Für Assisted GPS werden ab und zu Listen von bekannten WLANs und zukünftigen Satelliten-Positionen aktualisiert. Das passiert bei Gelegenheit wenn man online ist. Im Offline-Modus logischerweise nicht und das ist auch nicht nötig.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 08:10
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Lisanne konnte um 13 Uhr auf dem Mirador stehend und durch Zufall in diesem Moment auf ihrem Handy schauend nicht erkennen können, dass sie sich auf dem Gipfel das Mirador befand.
Google Maps hätte den blauen Positionspunkt auf einer grünen Fläche angezeigt, wo Bergbäche auf der einen Seite nach Süden Richtung Straßennetz Boquete und auf der anderen Seite nach Norden ins Nichts fließen. Spätestens auf den Paddocks hätten sie erkannt, dass sich der blaue Punkt in die falsche Richtung bewegt bzw. im falschen Gebiet befindet.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Findest du es nachvollziehbar und sinnvoll, dass sie um 10:16 Uhr Google-Maps öffnete? Wenn ja, was bezüglich des Pianista-Trail hätte sie sehen können?
Finde ich nachvollziehbar, schon alleine um zu sehen, wo der Trail beginnt und wie man dorthin kommt. Ob sie Taxi, Bus oder privat gefahren sind wissen wir nicht.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Sind meine Gedanken, dass diese Google-Maps-Nutzung so nicht stattfand, weil unnütz und um eine Erklärung zu bieten, wie sie es alleine dort hochgefunden haben bzw. wussten, dass sie sich auf dem Gipfel befinden, vom NFI oder anderen Behörden fälschlicher Weise der Akte zugefügt wurde, in die falsche Richtung gehend?
Das NFI hat Lisannes Handy u.a. mit dem Profi-Forensiktool Cellebrite UFED ausgewertet. In der Android System-Datei dmappmgr.db wurde nun mal die Google Maps Nutzung von 10:16 bis 13:14 geloggt, das ist Fakt: Spoiler

s3

Original NFI-Bericht (paar Zeilen maskiert)


Nutzung bedeutet, dass diese App in diesen 3 Stunden die aktive App war. Lisanne könnte alle 5 Minuten die Google Maps Position gecheckt haben oder nur einmal in 3 Stunden. Eine Turn-by-Turn-Navigation war damals offline nicht möglich, aber das macht die Nutzung ja nicht "unnütz", ne.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Werden bei aktiviertem Google-Maps (zwecks Positionsbestimmung) mobile Daten verbraucht?
Nein. Der erste GPS-Fix geht via Assisted GPS (WLAN oder mobile Daten) schneller, das ist aber keine Voraussetzung für die Positionsbestimmung.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Der Empfang von GPS-Signalen hat mit Internet nichts zu tun. Für Assisted GPS werden ab und zu Listen von bekannten WLANs und zukünftigen Satelliten-Positionen aktualisiert.
Genau! Zusätzlich werden aktuelle Satellitenpositionen / Bahndaten aus dem Netz geladen, anstatt zeitaufwendig via SAT.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 08:36
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Da wäre ich mir nicht so sicher. Ob sie wirklich im Bewusstsein hinuntergingen, dass sie den Weg wieder hoch müssen? Dann müssen sie sich noch topfit gefühlt haben. Ich zweifle daran.
Es ist so, dass man sich auf Informationen verlässt. Und wenn man glaubt, jemand habe einem gesagt, dass der Weg wieder zurückführt, dann glaubt man dies erst mal und macht sich keine großen Gedanken.
Nehmen wir einmal an, sie hätten nicht bemerkt, dass sie eine Bergkette überquert hatten und diese wieder zurückqueren müssten.
Sie kommen bei 508 an und fragen sich: "Wo sind wir jetzt? Google Maps ist nutzlos, also lassen wir das lieber. Komm, lass uns weitergehen."
Sie gehen am Zaun auf der rechten Seite des Trails vorbei und kommen bei R2 an. Was nun?
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:und der Anstieg zu sehen hier
Mit Link zu deinem Kommentar vom November 2025, Seite 1415.

Dort steht Folgendes:
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb am 09.11.2025:Wie im Bildausschnitt zu sehen passiert nach dem Kreuzen von Q1/Q2 folgendes: ein weiterer Anstieg ist zu bewältigen parallel zu Q2.
Beachte: Der Trail verläuft parallel zu Q2, aber ein Wanderer weiß nichts von der Existenz von Q2. Q2 ist vom Trail aus weder sichtbar noch hörbar.

Der Wanderer weiß nicht, dass er/sie parallel zu einem Gebirgsbach läuft. Warum? Weil sich zwischen dem Trail und Q2 ein Hügel befindet. Ein Hügel, über den man nicht hinwegsehen kann.
Ein Wanderer begegnet Q2 zum ersten Mal an der Kreuzung Trail/Q2. Dort verläuft der Trail nicht parallel, sondern quer zu Q2.

Was ich damit sagen will: Wenn eine falsche Annahme (K+L liefen parallel zum Gebirgsbach Q2, also dachten sie, sie wären auf dem richtigen Weg*) getroffen wird, dann stimmt auch die daraus folgende Schlussfolgerung nicht. *wenn ich deine Argumentation richtig verstanden habe

Auch hier bieten die Bilder von Romain eine Lösung.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 08:57
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Finde ich nachvollziehbar, schon alleine um zu sehen, wo der Trail beginnt und wie man dorthin kommt. Ob sie Taxi, Bus oder privat gefahren sind wissen wir nicht.
Wo der Trail beginnt, müssten sie schon am Vortag festgestellt haben.
Ich nehme an, dass sie am 1. April, wie am Vortag, mit dem Taxi hinfuhren. Es gibt ja zwei Taxifahrer, die angeben, sie hätten K und L zum Trail gefahren. Humberto am 31. 3 und Leonardo am 1.4. Vom Datum stimmt alles. Nur bei Leonardo stimmt die Zeit nicht. Der muss sie früher gefahren haben als angegeben. Haben ihn die Befrager so beeinflusst, dass er Angaben macht, die in die damals angenommene Timeline passen? Das ist meine Vermutung.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 09:02
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Sie kommen bei 508 an und fragen sich: "Wo sind wir jetzt? Google Maps ist nutzlos, also lassen wir das lieber. Komm, lass uns weitergehen."
Es kann sein, dass sie sich keine Gedanken über GoogleMaps machten, dass sie eine potenzielle Nützlichkeit nie erkannt haben.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 11:53
Zitat von cycliccyclic schrieb:Das passiert bei Gelegenheit wenn man online ist. Im Offline-Modus logischerweise nicht und das ist auch nicht nötig.
Das ist zu verallgemeinernd gesagt, denn:

Das ist u.U. auch zwischendurch nötig - genau dann wenn die Verbindung zu den Satelliten abriss oder eine Ungenauigkeit in der Positionsbestimmung festgestellt wurde.

Normalerweise wurden die Bahndaten bei einmal bestehender Verbindung zu den Satelliten im 30 s - Takt heruntergeladen, 30 s lang. Insoweit korrekt.

https://www.quora.com/How-often-dose-a-GPS-ping-a-satellite-and-has-this-amount-increased-over-time-with-the-advancement-in-technology

Festgelegt durch den Standard der US-Regierung bzw. US-Militär
https://www.navcen.uscg.gov/sites/default/files/pdf/gps/IS-GPS-200N.pdf
ist, dass spätestens nach 2 Stunden die Datensätze veraltet sind ( weil aller 2 Stunden jeder Satellit neue Datensätze zu seiner Bahn, z.B. Korrekturen erhält).

War aber 2h lang kein Sichtkontakt zu den Satelliten gegeben musste zuerst über A-GPS "nachgeladen" nachgeladen werden.

Speziell aber zum S3 mini, mit seiner schwachen Antenne und schwachen CPU ist weiterhin zu bemerken:

Das S3 mini ( bzw. Samsung Android) hatte eine Wetter-App im Hintergrund laufen die die Standortermittlung benutzte - ebenso wie Google Maps.

Aktiv wurde die Standortermittlung ("requestLocationUpdates")- unabhängig von dem standardisiertem 2h-Intervall - auch bei einem Funkzellenwechsel oder -abriss.

Aufgrund eines Programmierfehlers bei Android kam es dann zum "NlpWakelock"-Fehler und "NlpCollectorWakeLock" -Fehler - der Standort fror letztendlich ein, und das auch wenn die Wetter-App-Standortermittlung ausgeschaltet war.

Der Nutzer wurde gefragt ob er die Anwendung schliessen möchte (ANR, https://issuetracker.google.com/issues/398727399?pli=1) sowie https://developers.google.com/maps/documentation/android-sdk/memory-best-practices?hl=de
und

https://stuff.mit.edu/afs/sipb/project/android/docs/guide/topics/location/strategies.html
- Die Prozedur requestLocationUpdates() ist dort beschrieben.

Aber auch genau dann wenn keine mobilen Daten zur Verfügung standen (gewollt/ungewollt) und maps benutzt wurde kam es zum GAU wenn 2 h ohne GPS-Kontakt vergingen:

die Satellitendaten mussten über GPS abgefragt werden - das dauerte mehrere Minuten, da ja alle in Frage kommenden Frequenzbänder aller möglichen Satelliten gescannt werden mussten für vier Satelliten zu denen man gleichzeitig Sichtkontakt haben musste. Der Kontakt durfte während dieser Zeit nicht unterbrochen werden.


Das ganze ist ziemlich komplex wenn man dafür die Quellen studieren und belegen muss und das noch anschaulich zu erklären, u.U. zu konkretisieren, erfordert das mehr Zeit.

Ich bin mir sicher dass das vielleicht auch mit @offshores Hilfe - bei Bedarf - möglich wäre.


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gestern um 12:46
Zitat von cycliccyclic schrieb:Dass die Sonne da fast durch den Zenit geht kann man eigentlich schon wissen. Sonnenauf- und Untergang sind logischerweise auch da im Osten bzw. Westen. Also an der Sonne könnte man sich schon orientieren (wenn man sie denn sieht), wenn man denn partout die Handys in keiner sinnvollen Weise verwenden möchte.
Ich meinte das so,dass diese extreme Konstellation eben genau Anfang April auftrat - wenn man glaubt am Mittag oder in den frühen Nachmittagsstunden in die Sonne nach Süden zu laufen (um zurück zu gelangen )man real nach Westen unterwegs ist.

Am nächsten Tag läuft man dann vormittags nach Osten.

Es war ja nicht so dass überhaupt kein Schatten zu sehen war in diesen Stunden. Nur zeigte der eben nie nach Südosten, Süden oder Südwesten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr wie vielleicht für unbedarfte (siehe Kleidung und Ausrüsrung) Mitteleuropäer zu anzunehmen, sondern eben Osten bzw. Westen.


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gestern um 13:25
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Was ich damit sagen will: Wenn eine falsche Annahme (K+L liefen parallel zum Gebirgsbach Q2, also dachten sie, sie wären auf dem richtigen Weg*) getroffen wird, dann stimmt auch die daraus folgende Schlussfolgerung nicht. *wenn ich deine Argumentation richtig verstanden habe
Korrekt von Dir verstanden.
Ich habe das aber nur benutzt um zu zeigen dass Dein Hinweis unbedingt "bergan" laufen zu müssen um über den Kamm zurückzugelangen im Verlauf des Trails durchaus gegeben war und bei Orientierungslosigkeit als Anstieg in die "richtige" Richtung ( Südwesten) gelten konnte.


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gestern um 13:49
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Festgelegt durch den Standard der US-Regierung bzw. US-Militär
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:ist, dass spätestens nach 2 Stunden die Datensätze veraltet sind ( weil aller 2 Stunden jeder Satellit neue Datensätze zu seiner Bahn, z.B. Korrekturen erhält).
Machen wir die Dinge nicht unnötig komplizierter als sie sind. Im Dokument wird der Begriff „Google Maps“ nirgendwo erwähnt, geschweige denn „Android“, und es wird auch nicht auf die Notwendigkeit hingewiesen, aGPS zu verwenden, um die korrekten Bahndaten des Satelliten zu erhalten.

Die Aktualisierungszeit von zwei Stunden hat keinerlei Bedeutung für die (Offline) GPS-Nutzung mit einem Smartphone.

Wenn man einen Standort oder seine Fortbewegung erfassen möchte, reicht es aus, an einer Stelle still zu stehen und einige Sekunden bis Minuten zu warten, bis eine Verbindung zu einem Satelliten hergestellt ist.
Man muss keineswegs zwei Stunden warten, bis die Daten aktualisiert sind. Eine Verbindung zu aGPS ist ebenfalls nicht notwendig.


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gestern um 13:59
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Wo der Trail beginnt, müssten sie schon am Vortag festgestellt haben.
Falls sie am 31.3. schon auf dem Pianista-Trail waren, wofür es keine Belege gibt, dann hat sie der Taxifahrer am falschen Trail abgesetzt. Wäre bereits ein Grund am nächsten Tag besser vorbereitet (Google Maps) zu sein. Insbesondere, falls sie noch nicht wussten, ob sie Bus, Taxi oder zB per Anhalter (wie von einem Zeugen beobachtet) fahren.

Letztlich hat Lisanne Google Maps nachweislich genutzt und bis zum Mirador auf dem Handy aktiv im Vordergrund gehabt. Kann man ja nicht einfach behaupten, das wäre unnütz gewesen. :-) Ist immerhin besser als eine Papierkarte oder gar keine Karte. Dass Google Maps auf dem Weg zum Gipfel mind. ab Waldeingang keine Navigationshilfe mehr war, ist ja klar. Aber es taugte noch zur Orientierung, falls man sich hinter dem Mirador verlaufen hätte.
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:War aber 2h lang kein Sichtkontakt zu den Satelliten gegeben musste zuerst über A-GPS "nachgeladen" nachgeladen werden.
Nee, das stimmt nicht. Ohne Internet würde das Handy aktuelle Daten direkt von den Satelliten empfangen. Nur eben viel langsamer, vllt. 10 Bytes/Sek., kann dann beim Cold-Start (Fix nach SAT-Verlust) halt ein paar Minuten dauern.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Die Aktualisierungszeit von zwei Stunden hat keinerlei Bedeutung für die (Offline) GPS-Nutzung mit einem Smartphone.
Richtig.


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gestern um 14:04
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Ich habe das aber nur benutzt um zu zeigen dass Dein Hinweis unbedingt "bergan" laufen zu müssen um über den Kamm zurückzugelangen im Verlauf des Trails durchaus gegeben war und bei Orientierungslosigkeit als Anstieg in die "richtige" Richtung ( Südwesten) gelten konnte.
Es tut mir leid, aber du hast ein falsches Beispiel gewählt. Selbst wenn du „mir Recht geben“ willst.

Erstens: der Wanderer würde nichts von der Existenz von Q2 wissen. Daher könnte der Wanderer Q2 nicht mit Q1 verwechseln (das ist es, was du andeutest).

Zweitens: Der Aufstieg, den du meinst, beträgt nur ein paar Dutzend Meter, man kann den Gipfel sogar schon aus nächster Nähe sehen. Man kann ihn fast mit den Händen berühren, so nah ist er. Der Aufstieg zum Mirador hingegen würde 200 Meter betragen.


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gestern um 15:18
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Das NFI hat Lisannes Handy u.a. mit dem Profi-Forensiktool Cellebrite UFED ausgewertet. In der Android System-Datei dmappmgr.db wurde nun mal die Google Maps Nutzung von 10:16 bis 13:14 geloggt, das ist Fakt:
Vielen Dank.
Ich glaube ich bin da einem gedanklichen Irrtum erlegen.
Ich habe für mich das jetzt wie folgt übernommen:
Lisanne aktivierte kurz vor Verlassen des WLAN um 10:16 Uhr Google-Maps, dieses lief weiter und als sie sich auf dem Mirador befand, wurde dieses geschlossen, weil die Kamera-Funktion aktiviert und Fotos von ihrem Handy aus gemacht wurden.

Ich bin irrtümlich davon ausgegangen, diese Google-Maps-Deaktivierung sollte suggerieren, die beiden wussten dadurch, dass sie sich auf dem Gipfel des Mirador befanden.


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gestern um 15:49
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Nee, das stimmt nicht. Ohne Internet würde das Handy aktuelle Daten direkt von den Satelliten empfangen. Nur eben viel langsamer, vllt. 10 Bytes/Sek., kann dann beim Cold-Start (Fix nach SAT-Verlust) halt ein paar Minuten dauern.
Konsens - habe ja weiter unten den "GAU" beschrieben wenn kein Kontakt zu den vier Satelliten zustande kam.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wenn man einen Standort oder seine Fortbewegung erfassen möchte, reicht es aus, an einer Stelle still zu stehen und einige Sekunden bis Minuten zu warten, bis eine Verbindung zu einem Satelliten hergestellt ist.
Man muss keineswegs zwei Stunden warten, bis die Daten aktualisiert sind. Eine Verbindung zu aGPS ist ebenfalls nicht notwendig.
Habe ich nicht geschrieben, ich schrieb wenn 2 h lange keine Verbindung bestand waren dann die Bahndaten veraltet. Es mussten vier Satelliten Sichtkontakt haben, nicht nur einer.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Die Aktualisierungszeit von zwei Stunden hat keinerlei Bedeutung für die (Offline) GPS-Nutzung mit einem Smartphone.
Doch, hat sie. Habe ich oben erklärt warum.
Bei längerem Kontaktabriss zu den vier Satelliten.
Nur falls Daten der Satellitenbahn im voraus gespeichert werden konnten wurden dann diese benutzt. Das S3 Mini hatte zwei bekannte Bugs die das - z.B. im Energiesparmodus - verhinderten.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Machen wir die Dinge nicht unnötig komplizierter als sie sind. Im Dokument wird der Begriff „Google Maps“ nirgendwo erwähnt, geschweige denn „Android“, und es wird auch nicht auf die Notwendigkeit hingewiesen, aGPS zu verwenden, um die korrekten Bahndaten des Satelliten zu erhalten.
Man muss immer in die Details gehen um Probleme zu lösen.
Maps und Android haben mit dem Dokument nix zu tun weil plattformunabhängig beschrieben.
Ich habe das mit A-GPS nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Ohne ( über A-GPS schnell erhaltene) Satellitenbahndaten (und ohne deren Vorratsspeicherung) ist es ohne Sichtkontakt zu vier benötigten Satelliten unmöglich die "richtigen" Satelliten zu finden (um dann auch noch die nötige, quasi gleichzeitige, Positionsbestimmung ausführen zu können war der Kontakt natürlich ebenfalls Voraussetzung) wenn diese Satellitenbahndaten veraltet waren (das war bei keinem Kontakt zum Satelliten mit > 2 h gegeben).
Die Daten selbst waren für 2h vor und 2h nach der realen Position gültig, insgesamt 4 h. Aber mathematisch abgelaufen eben 2 h nach dem letzten Zeitstempel.

Die Satellitenbahndaten wurden deshalb im 2h-Intervall direkt im Satellit neu hinterlegt vom Kontrollzentrum aus.
Die vorab berechneten und geladenen Daten waren ungenauer.


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gestern um 17:34
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Letztlich hat Lisanne Google Maps nachweislich genutzt und bis zum Mirador auf dem Handy aktiv im Vordergrund gehabt. Kann man ja nicht einfach behaupten, das wäre unnütz gewesen. :-) Ist immerhin besser als eine Papierkarte oder gar keine Karte. Dass Google Maps auf dem Weg zum Gipfel mind. ab Waldeingang keine Navigationshilfe mehr war, ist ja klar. Aber es taugte noch zur Orientierung, falls man sich hinter dem Mirador verlaufen hätte.
Lisanne machte die Bilder auf ihrem Handy und hat danach nicht mehr versucht GoogleMaps wieder in den Vordergrund zu bringen. (Oder vielleicht doch?) Geht man so mit einem als wertvoll erachteten Hilfsmittel um?
Dass irgend etwas passiert ist, das sie hinderte, ist unwahrscheinlich. Lisanne und Kris gingen weiter, machten Bilder und alles schien in Ordnung zu sein. Nichts deutet darauf hin, dass K und L zu irgend etwas gezwungen, oder an etwas gehindert wurden.


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gestern um 19:32
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Erstens: der Wanderer würde nichts von der Existenz von Q2 wissen. Daher könnte der Wanderer Q2 nicht mit Q1 verwechseln (das ist es, was du andeutest).
Nein. Meine Absicht war zu zeigen dass eine Möglchkeit besteht bei Orientierungslosigkeit einen Anstieg fehlzudeuten.

Nämlich ao:
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Zweitens: Der Aufstieg, den du meinst, beträgt nur ein paar Dutzend Meter, man kann den Gipfel sogar schon aus nächster Nähe sehen. Man kann ihn fast mit den Händen berühren, so nah ist er. Der Aufstieg zum Mirador hingegen würde 200 Meter betragen.
Wenn man sich auf einem Rundweg wähnte musste eine angenommene Kammüberschreitung nicht auf gleicher Höhe des Mirador erfolgen sondern konnte über einem tiefergelegenen Punkt angenommen (erhofft) werden, unabhängig der topografischen Kenntnisse der beiden über den Verlauf der Höhenlinie des Kamms.

Das wollte ich damit zeigen. Dass dann u.U. später zwangsläufig bemerkt werden musste falsch zu sein ist nicht abzustreiten. Aber falls es so war fing dann damit das Verlaufen, oder das Realisieren dessen, an.


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gestern um 22:50
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Doch, hat sie. Habe ich oben erklärt warum.
Bei längerem Kontaktabriss zu den vier Satelliten.
Nur falls Daten der Satellitenbahn im voraus gespeichert werden konnten wurden dann diese benutzt. Das S3 Mini hatte zwei bekannte Bugs die das - z.B. im Energiesparmodus - verhinderten.
Ich hatte und habe z.T. noch Wander- und Fahrradnavis (Garmin Oregon und Edge). Die Dinger hatten in ihrem ganzen Leben niemals eine Datenverbindung und haben auch kein WLAN-Modul. Wenn man die einige Tage nicht in Betrieb hatte, oder relativ weit vom Ort der letzten Nutzung eingeschaltet hat, dann hat es teilweise Minuten gedauert bis die vier Satelliten gefunden waren. Extrem nervig aber mehr auch nicht.

Mit dem Handy navigiere ich auch in aller Regel ohne Datenverbindung fernab aller WLANs und das bedeutend länger als zwei Stunden.

Assisted GPS ist wie der Name andeutet ein nettes Feature, das die Sache beschleunigt, aber nicht notwendig.


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um 11:54
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Lisanne und Kris gingen weiter, machten Bilder und alles schien in Ordnung zu sein. Nichts deutet darauf hin, dass K und L zu irgend etwas gezwungen, oder an etwas gehindert wurden.
Und wieder hake ich ein. Oder aber Lisanne blieb oben alleine zurück und wartete auf Kris (, die mit wem auch immer so einer Sehenswürdigkeit geführt wurde), so dass keine Notwendigkeit mehr für die Verwendung von Google Maps bestand...


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um 12:53
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Und wieder hake ich ein. Oder aber Lisanne blieb oben alleine zurück und wartete auf Kris (, die mit wem auch immer so einer Sehenswürdigkeit geführt wurde), so dass keine Notwendigkeit mehr für die Verwendung von Google Maps bestand...
Glaube ich nicht so ganz. Kris streckt auf dem nächsten Bild ihre Zunge raus. So ungezwungen würde sie sich nicht verhalten, wenn sie mit einem relativ Fremden unterwegs wäre.
Außerdem spricht die Psychologie dagegen. K und L sind in einem fremden Land im Dschungel. Da würden sich sich höchstwahrscheinlich nicht freiwillig trennen.


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um 13:57
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Kris streckt auf dem nächsten Bild ihre Zunge raus.
Das kann ich aufgrund der schlechten Auflösung nicht so richtig erkennen...


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