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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.130 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 08:43
Zitat von cycliccyclic schrieb:Das wirkt langsam etwas skurril. Maps war jedenfalls die letzte aktiv genutzte App. Sobald man irgendetwas anderes macht ist sie es nicht mehr. Und von alleine öffnet sich auch keine App.
Warum ist das skurril? Dass Maps auf dem Handy war, ist doch unbestritten. Die Frage ist halt wie wertvoll das war. Konnten sie wirklich ihre Position erkennen?
Beim Aufstieg spielte das Handy wohl keine große Rolle. Sie waren relativ schnell unterwegs und machten nebenbei Fotos. Die Handys könnten die meiste Zeit im Rucksack gewesen sein.

Erst in der Zeit nach den letzten Taglichtfotos steigt der Akkuverbrauch von Lisannes Handy. Das lässt auf eine gewisse Beunruhigung schließen. Es wurde wohl nach einem Signal gesucht. Wenn sie sich verlaufen hätten und beim Aufstieg auch ihre Position auf dem Handy gesehen hätten, wären sie wahrscheinlich auf die Idee gekommen Maps wieder zu aktivieren um zu sehen wo sie sind.
D.h. Entweder haben sie sich nicht verlaufen, sondern hatten einen Unfall oder aber Maps war in Sachen Positionsbestimmung von Anfang an wertlos.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 09:34
Zitat von cycliccyclic schrieb:Das wirkt langsam etwas skurril. Maps war jedenfalls die letzte aktiv genutzte App. Sobald man irgendetwas anderes macht ist sie es nicht mehr. Und von alleine öffnet sich auch keine App.
Es widerspricht doch niemand, dass Maps die zuletzt geöffnete App war.
Die Frage ist doch, wie wurde sie genutzt und warum wurde sie nach dem Schließen hinter dem Mirador nicht mehr geöffnet?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 09:50
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Auch die Zeiten an welchen das Handy oder die Handys aktiviert wurden, sind schwer mit irgendeinem Ablauf im Einklang zu bringen.
Mir kommt das daher so vor. als hätte man sich bei den Handydaten nicht viel Mühe gegeben.
Drei Mal wird ein Handy an sechs Tagen mit Handyaktivitäten gegen 10:51 Uhr eingeschaltet. Wer hat beim Verlaufen oder verunglückt im Regenwald so ein Zeitgefühl, wenn bei zwei Malen das Handy von Lisanne keine Akkuleistung mehr hatte und ausgeschaltet war?
Vielleicht hast Du es nicht gelesen bzw. überlesen weil zu detailliert beschrieben, aber genau das habe ich ausführlich analysiert (und unter ähnlichen Bedingungen eine solche Situation selbst erlebt).

Wenn man immobil ist, auch erschöpft, kommt unter den Umständen sehr wahrscheinlich nur der Schatten/Sonne-Wechsel, auch die damit verbundene Temperaturänderung, in Betracht.
Dafür habe ich Geo- u. Wetterdaten miteinander verknüpft um die betreffenden Gebiete einzugrenzen. In dem Fall sind das dann hinter dem Mirador Richtung Norden auch keine Bereiche mit menschlichen Behausungen die da in Frage kommen wo das Kühemelken oder Frühstückbringen Auslöser sein könnte.

Schenkt man den aufgezeichneten Daten Glauben ergibt sich dann ab dem 03.04. durch die Überlagerung der Daten von Temperatur, Regen und Lichtwechsel ein mögliches Gebiet für das letzte Camp für Kris und Lisanne.
Und: zusätzlich stützt die kürzlich veröffentlichte Theorie des Starts der Nachtbilder (nach Monduntergang) das so eingegrenzte Gebiet.

Ich bin dazu übrigens seit langem mit Romain Casalta in Kontakt, der die vor-Ort-Erfahrung hat die mir natürlich fehlt.

Das interaktive Analysetool dazu kann ich per PN versenden, es ist nicht mehr online, aber beschrieben hier:

Beitrag von bergfreund (Seite 1.421) Gebiet vor 03.04. abends
Beitrag von bergfreund (Seite 1.418) Gebiet mit final camp/night location ab 03.04. abends
Beitrag von bergfreund (Seite 1.445) Schatten/Sonnenschein Vormittag nach 03.04.
Beitrag von bergfreund (Seite 1.467) Monduntergang 08.04.


Es ergibt sich dann letztendlich dieses hier rot gekennzeichnete Gebiet.
https://www.allmystery.de/i/hbalpqbv2grn_Moonray_Overlay_Shadowmap_Rain_Temp.jpg

Die Quellen für diese Daten sind in den Links oben beschrieben.
Sonne- u. Mondschein-Daten habe ich im Nachhinein mit der shademap.app verifizieren können (denn die war mir zuvor nicht bekannt).


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 09:57
Zitat von StreuselStreusel schrieb:D.h. Entweder haben sie sich nicht verlaufen, sondern hatten einen Unfall oder aber Maps war in Sachen Positionsbestimmung von Anfang an wertlos.
Sie hatten sich nicht verlaufen. Sie waren in der Nähe vom Q1-Q2 geblieben. Sie brauchten Google Maps nicht.

Dass Google Maps wertlos gewesen wäre, können wir getrost vergessen.

Lisanne soll am Morgen des 1. April 2014 eine Karte für die Offline-Nutzung für ihre Wanderung heruntergeladen haben. So sah im 2013 eine für Google Maps heruntergeladene Offline-Karte auf dem Smartphone aus:

2014-05-31-19.14.45
Quelle: offline 2013

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der asphaltierte Weg beim Restaurant Il Pianista zu sehen war auf Lisanne's Karte. Lisannes blaue Markierung hätte sich im Verhältnis zur Autostraße immer weiter nach Norden verschoben.
Praktisch, falls man sich verirrt. Wer sich verirrt, weiß, dass man den Trail in Richtung Asphalt und Restaurant folgen muss, nicht nach Norden oder nach Osten, in Richtung Finca von Serracin. Mit ihren nackten Beinen.

Was bleibt in deiner Aufzählung übrig? Ein Unfall.
Zitat von StreuselStreusel schrieb:sondern hatten einen Unfall
1. Ein Unfall an einem Ort, an dem sie sich nicht verirrt hatten. Dieser Ort muss ziemlich nahe am Mirador/Q1/Q2 liegen.
2. Ein Unfall, der sie ganz in Richtung die Brücken und Alto Romero getrieben hat.

Glaub bloß nicht, dass diese Bäche Q1/Q2 alles nach Alto Romero wegspülen. Das ist nicht der Fall.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 10:07
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Lisanne soll am Morgen des 1. April 2014 eine Karte für die Offline-Nutzung für ihre Wanderung heruntergeladen haben. So sah im 2013 eine für Google Maps heruntergeladene Offline-Karte auf dem Smartphone aus:
Bei welchem Smartphone?

Ich habe eine Quelle, die besagt, dass beim Samsung S3 mini google maps in der offline Navigation nur die Route, aber kein Kartenmaterial angezeigt wurde zu dem Zeitpunkt.

https://www.computerbase.de/forum/threads/samsung-galaxy-s3-mini-navigation.1216154/

Du liest dort:
- Samsung Galaxy S3 mini - Navigation - Juni 2013
- "Ich habe das Kartenmaterial von google Maps runtergeladen (geht übers Menü - "offline bereitstellen"). Wenn ich jetzt navigiere, wird nur noch die Route geladen, das Kartenmaterial nicht mehr. Das geht dementsprechend flott." 05.06.2013


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 10:25
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:
Zitat von cycliccyclic schrieb:Bis zum Auffinden des Rucksacks ging man von einem Verbrechen aus und ermittelte entsprechend. Das ließ man dann alles schlagartig fallen.
Diese Logik bleibt mir ein ewiges Rätsel.
Man findet persönliche Gegenstände und Leichenteile und man geht dann nicht mehr von einem Kapitalverbrechen, sondern von einem Unfallgeschehen aus. Ich behaupte, in Deutschland wäre dieses genau andersherum.
Diese Logik bleibt mir ein ewiges Rätsel: Warum sollte man nach dem Auffinden des Rucksacks von einem Kapitalverbrechen ausgehen???

Am Anfang werden die Behörden (die die lokal übliche Kriminalität kennen) sicher befürchtet haben, dass den beiden Frauen nicht nur ein Unglück widerfahren sein könnte, sondern sie vielmehr einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind. Denn es gab keine Spur von ihnen, trotz intensiver Suche. Das werden die Behörden als Anhaltspunkt dafür genommen haben, dass ihre Leichen und ihre Ausrüstung von einem Unbekannten beseitigt worden sind.

Das änderte sich mit dem Rucksackfund: Geld (über 80 Dollar), Handys und Kamera waren noch im Rucksack. Dieser war auch nicht beseitigt worden, sondern offenbar in einem Fluss getrieben. Später dann noch die Leichenteile. Aus Sicht der örtlichen Behörden also ein typisches Zeichen, dass den Frauen ein wie auch immer geartetes Unglück (zum Beispiel beim Überqueren einer Brücke) widerfahren ist. Sie nicht ausgeraubt wurden. Ihr Rucksack ordentlich gepackt war. Ihre Kleidung noch trugen. Auch hier wird man Erfahrungen mit solchen Todesfällen gehabt haben.

Finde ich viel logischer.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 11:16
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:wer genau hat diese Erkenntnis der Google-Maps Nutzung herausgefunden?
Das NFI.

09:09 bis 09:39 WhatsApp, Facebook, etc.
09:48 bis 10:16 Internet-Browser
10:16 bis 13:14 Google Maps
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Ich habe eine Quelle, die besagt, dass beim Samsung S3 mini google maps in der offline Navigation nur die Route, aber kein Kartenmaterial angezeigt wurde zu dem Zeitpunkt.
Natürlich wurde das Kartenmaterial lt. deiner Quelle angezeigt, nur halt nicht geladen, da offline verfügbar gemacht.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 12:03
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Natürlich wurde das Kartenmaterial lt. deiner Quelle angezeigt, nur halt nicht geladen, da offline verfügbar gemacht.
Danke für die Richtigstellung, jetzt habe ich es auch verstanden :) .

Überrascht bin ich, dass google maps auch heute noch dort offensichtlich keinen einzigen Trail anzeigt, und in der Auflösung unter 1 km auch nur grüne Fläche.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 12:35
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Überrascht bin ich, dass google maps auch heute noch dort offensichtlich keinen einzigen Trail anzeigt, und in der Auflösung unter 1 km auch nur grüne Fläche.
Das Einzige, was 2014 vermutlich auch schon angezeigt wurde, ist die Grenze Chiriquí -> Bocas del Toro. Auf World Imagery Wayback erkenne ich 2014 schon den Trail, aber halt nur bis zum Waldeingang.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 16:13
Die Spekulationen über die sauberen Haare, besonders wieder bei Seite 1471~1476, und den Grund der Sauberkeit in Verbindung mit einem möglichen Unglück:

Ich bin von einem Unfall überzeugt.

Wenn beide zusammen verunglückt sind, eine überlebt, deckt sie ihre tote Freundin zu, in erster Linie den Kopf.

Die Abdeckung erfolg so gründlich, dass die Tote auch möglichst von Insekten geschützt ist. Das könnte dazu geführt haben, dass die Haare 8 Tage lang vor der Witterung gut geschützt waren.

Ob das mit dem körpereigenen Verwesungsverlauf am Kopf, also ob dieser Flüssigkeiten wie Fett trotzdem weiter abgibt, weis ich jedoch nicht.

Ich lese inzwischen nicht immer jeden Post.
Wenn ich zwischendurch was fragen darf:

Dieser Roman hat doch Drohnenbilder, bzw. Drohnenaufnahmen gemacht -YT usw.-, wo eindeutig dieser markante Baum mit dem winkeligen Ast auftauchte:

Bild kopiert von@Offshore7 von seinem Beitrag vom 01.10.2024 um 22:32 Uhr, Seite 1026

sc

Ein Vergleichsbild mit einem Ausschnitt eines der Bilder die sie machten, übernommen von reddit
the-night-photo-location-v0-cti123es0qub

Das muss ja der Baum sein. Der markante Ast ist ja nicht alles, sondern auch der genau dazu verbogene Stamm.

Weis irgendjemand ob dieses Gebiet - dieser Baum mal aufgesucht wurde, von irgendwem?

Wenn ich mich nicht irre, sieht man doch dort einen kurzen, wenige Meter langen hellen Verlauf eines kleinen Flusses.
Das legt nahe, dass dort auch Steine sind, was sehr gut zu den Bildern passen würde.

Aus irgendeinem Grund an einen Fluss zu gelangen oder diesem Verlauf
-Fluss-/Bachverlauf- zu folgen, ist alles Spekulation.
Nur ist es keine Spekulation sondern nahezu sicher, dass es dort kurte steile oder wenigersteile Hänge geben könnte, die, um sich zu verletzten, z.B. beim Ausrutschen, garnicht hoch sein müssen, Stichwort Kopfverletzungen, Fußverletzungen, nasse Steine, etz. Ein Hang ist nicht mal notwendig für eine erhöhte Rutschgefahr, wenn dort viele Steine, teils Felsen sind, was wie gesagt wahrscheinlich.

Zuletzt: Ist es ohne Verbindung eines Seiles schwer vorstellbar, das sich beide gleichzeitig verletzten. Könnte man meinen.
Kris scheint die etwas abenteuer bereitere Person der beiden zu sein. Rein von meinem Eindruck der Bilder.

Sie könnte vorgegangen und Lisanne, die vielleicht die Kamera umgeschnallt hatte und so etwas ungenauer gehen oder klettern, oder von Stein zu Stein gehen/springen konnte, überredet haben ihr zu folgen.
Oder ihr blieb nichts anderes übrig wenn sie nicht allein zurück bleiben wollte.

Wieder was rein -um das Wort nochmal zu benutzen- rein Spekulatives.
Kris war sehr viel kleiner als Lisanne.
Ich glaube, das mit der Freundschaft einherging, dass Kris sich durch einen stärker ausgeprägten Charakter im Umgang miteinander verhielt.

Lisanne könnte in dem Alter immernoch eine gewisse persönliche Zurückhaltung antrainiert haben, die wegen ihrer Größe im sozialen Umgang für sie Sinn hätte ergeben können.

Die ganze Erklärung die in keiner Weise stichhaltig ist, nur um so anzudeuten, dass Lisanne Kris eher gefolgt ist, auch wenn es ihr vielleicht nicht ganz sicher erschien.

Ein gewolltes Abenteuer der ansonsten lebensstrukturierten beiden könnte ihnen ja in den Sinn gekommen sein, für schöne Bilder oder um später davon zu erzählen.

Wie gesagt, ein kurzer Sturz, 2 Meter, können jenachdem worauf man mit was aufschlägt tödlich sein. Auch weniger wenn man ungünstig auf einen Stein schlägt.

Gerade wo Wasser und Steine sind, sind diese Faktoren am größten.
Lisanne muss Kris nur in einem wohl schmalen kurzen, garnicht so steilen Hang gefolgt und als erstes ausgerutscht sein.
Dabei ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie Kris unverhofft mitgerissen hat.

Ich denke, in diesem Verlauf, sofern Lisanne Kris mitgerissen hat, ist die Verletzungsgefahr bei Kris spekulativ höher, da Lisanne als sie ausrutschte noch eine -wennauch sehr kurze- Zeit, ..Zeit hatte zu reagieren.
Des weiteren fiel sie dann eher auf Kris wodurch ihr Fall -Kris- unverzüglich schnell und mit mehr Fallenergie auf einen Untergrund auftraff.

Das könnte damit zusammen passen, das Lisanne offenbar nach dem, wie ich annehme, Unfall, noch Tagelang handlungsfähig war.
Kris hingegen sofort oder schnell verstarb, was ansonsten einer anderen Theorie zu den Haaren bedarf.

Wie gesagt, vielleicht hat ja jemand aktuelle Infos über diesen Baum.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 17:16
@Siegelschild
die These dass Kris sehr viel früher verstorben sein könnte als Lisanne hatte ich auch mal habe sie aber verworfen weil ich mir nicht vorstellen kann dass Lisanne es tagelang neben ihrer verwesenden Freundin ausgehalten hätte.
Die Idee mit dem abgedeckten Kopf finde ich trotzdem interessant.
Kris kann sich ja eine schwere Kopfverletzung zugezogen haben und Lisanne hat ihre Haare oder den Kopf mit einer Plastiktüte umwickelt damit kein Schmutz (oder eben keine schmutzige Haare) in die Wunde gelangen.
Gerade beim nächtlichen Schlaf könnte das leicht passieren wenn man sich hin und herdreht.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 19:04
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:die These dass Kris sehr viel früher verstorben sein könnte als Lisanne hatte ich auch mal habe sie aber verworfen weil ich mir nicht vorstellen kann dass Lisanne es tagelang neben ihrer verwesenden Freundin ausgehalten hätte.
Sie wird nicht die Möglichkeit gehabt haben sich fortzubewegen, sonst hätte sie den Ort verlassen. Sie wird den Kopf von Kris zumindest von sich weggedreht haben, oder sich kriechend dorthin bewegt haben wo sie das Gesicht von Kris nicht sieht.
Lisannes Hände werden -vielleicht beide Hände- noch gut funktioniert haben.
Ein Beinbruch verhindert wahrscheinlich ein fortbewegen.

Das Verhältnis
Wenn Kris sich bei einem Sturz tötlich verletzt hat, liegt es denke ich nahe, dass Lisanne auch starke Verletzungen erleidet hat.

Ein Gedanke lässt mich manchmal einige Tage nicht los.
Wie gesagt, das mit dem Baum wäre sehr interessant. Aber da könnte man doch irgendwas planen.

Wäre das irgendwo in Europa, könnte man das in einem kleinen Team selber suchen. Aber Panama, auch wenn der Flug ziemlich billig ist, wird sich wohl kaum jemand in Gefahr bringen wollen, seien es nun Raubtiere, Stürze oder sonstige negativen Begegnungen.

Wenn es sich dabei um ein Privatgrundstück handelt, wäre das betreten womöglich verboten. Aber was wäre mit einer erneuten Drohne? Das müsste ja eigentlich gehen damit durch die Bäume fliegen, oder zumindest sehr viel und detailliert vom Boden sehen zu können. Wenn Roman da mit seiner Drohne rumgeflogen ist, gehe ich erstmal davon aus, dass es nicht illegal ist. Wenn doch ist diese Sache natürlich nicht umsetzbar.

Den Bildern der zwei nach zu urteilen, war ja eine große Fläche nach oben hin offen und nicht von Bäumen verdeckt.
Zu denken, es wäre inzwischen zugewachsen, kann man ja überprüfen, ist aber wahrscheinlich nicht komplett undurchsichtig zugewachsen.
Und im unwahrscheinlichen Fall, könnte bei einigen nahen kreisenden Flügen mit einer Drohne die eine sehr gute Kamera hat zumindest festgestellt werden ob einige Steine usw. zu den Bildern passen.

Wenn überhaupt dürfte so eine Planung nur abseits der Öffentlichkeit per PM zwischen wenigen Leuten erfolgen. Ansonsten wäre die Gefahr zu groß für jeden Beteiligten.
Den Gedanken habe ich schon 2 Jahre.
Aber 350 € für Hin- und Rückflug, und schlussendlich: Was würde es bringen den Ort des Baumes zu finden?

Manche haben ja schon einiges an Geld und Forschung in das Projekt, also in das Thema gesteckt.
Ein Team aus 2 oder mehr müsste mit langer Planung eigentlich denkbar sein...auch vollkommen legal um das nochmal zu nennen.
*Vielleicht gibt es ja »nach Oben« Abstandsregeln die eine detaillierte Drohnenaufnahme mit entsprechender Kamera völlig legal machbar machen.

Hätte ich ein bißchen Ahnung von so Hightech Dingen, würde ich versuchen durch Romans Videos, Drohnen Flug, Übersetzung was er sagt, dem Team den genauen Standort dieses Baumes herauszuarbeiten.

Vielleicht gibt es auch Leute, ein Team von irgendwoher, dass sowieso dort hin will, die vielleicht in Panama wohnen, vertrauenswürdige Leute sind, was vielleicht schwer zu garantieren ist, und so wäre die Lokalisierung und vor Ort Arbeit sehr viel einfacher möglich. Zudem ohne große Kosten.

Wie gesagt, ich wollte den Verlauf eurer Unterhaltung nicht stören, aber ein Projekt in dieser Art geht mir schon lange durch den Kopf. Wollte es nur mal darlegen.

Einige werden da hunderte Stunden hineingesteckt haben. Manche wohl sogar mehr.

Umgerechnet auf einen Mindestlohn bezogen auf ein Flugticket?? Nur ein Bruchteil und könnte die ganze Sache größtenteils, -wenn vielleicht auch nicht in jedem kleinsten Detail-, lösen.
Wie gesagt, die schlechteste Idee wäre es gewiss, einen solchen Plan der völlig legal sein muss, hier öffentlich zu besprechen mit Ankunftszeit usw.


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gestern um 19:23
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Ein Beinbruch verhindert wahrscheinlich ein fortbewegen.
Ein Beinbruch würde doch auch das Fortbewegen von der Unfallstelle verhindern? Sie wären nicht kilometerweit vom letzten Tagfoto bzw vom Weg entfernt gewesen. Bei Bewegungsunfähigkeit wäre auch kein Ast fürs Tütenfoto gesucht worden.
Tagelanges Ausharren im Flusswasser / Fliessgewässer greift Kreislauf und Nieren an.
Überhaupt würde ich bei Bewegungsunfähigkeit mit einer schnelleren Unterkühlung rechnen. Nach zwei Nächten im feuchten Dschungel könnte das kritisch werden.
Das passt alles nicht.


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gestern um 21:59
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Die Abdeckung erfolg so gründlich, dass die Tote auch möglichst von Insekten geschützt ist. Das könnte dazu geführt haben, dass die Haare 8 Tage lang vor der Witterung gut geschützt waren.
Yo, die einzige Möglichkeit im Dschungel eine Myriade von Fliegen davon abzuhalten binnen ganz kurzer Zeit nach dem Tod ihre Eier auf der Leiche abzulegen, dürfte ein hermetisch abschließbarer ordentlich dicker Leichensack aus Plastik sein. Selbst dann dürften die Sechsbeiner Schlange stehen und sehr aktiv werden wenn der Leichensack geöffnet werden würde. Ich empfehle mal einen Vortrag von Mark Benecke zu besuchen, aber nur wenn man was aushalten kann.

Dazu kommen die sehr dunklen oberen Ecken im Bild. Würde die Person liegen, würde man dort irgendetwas erkennen. Aber nada, auch bei extremster Aufhellung. Für mich kein Zweifel: die Person lebt und befindet sich in einer aufrechten Haltung.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Das muss ja der Baum sein. Der markante Ast ist ja nicht alles, sondern auch der genau dazu verbogene Stamm.
Wenn du mit dem Benecke fertig bist, geh mal bitte in einen Wald.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Wenn ich mich nicht irre, sieht man doch dort einen kurzen, wenige Meter langen hellen Verlauf eines kleinen Flusses.
Das legt nahe, dass dort auch Steine sind, was sehr gut zu den Bildern passen würde.
Große sehr stark abgerundete Felsen wie in #550 findest du nicht in kleinen Bächen. Ich habe mir die Drohnenvideos auch alle reingezogen und Luftaufnahmen aus div. Quellen abgesucht. Die einzige mir bekannte Stelle auf der Nordseite ist um CB2, wo es solche Felsen gibt. Dort dann allerdings ziemlich viele in überraschender Größe (auf der Boquete-Seite kenne ich aber z.B..auch mind. eine Stelle auf die das zutrifft).

War da nicht mal ein Schwede(?) in der Pipeline, der sich irgendwie mit den Gesteinsgarten beschäftigt hat? Könnte theoretisch ganz interessant sein (wenn er sich nicht auch irgendwas von einer AI zusammendichten lässt).

Ich hatte auch mal gesucht.Ich denke es könnte sich um einen hellen Granit handeln, der aber scheinbar nur sehr begrenzt vorkommt in der Gegend. Aber da müsste wirklich mal jemand mit Ahnung ran.


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um 09:14
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Das muss ja der Baum sein. Der markante Ast ist ja nicht alles, sondern auch der genau dazu verbogene Stamm.
Dieser Ort liegt buchstäblich gleich um die Ecke.
Es lohnt sich auf jeden Fall, das zu untersuchen, und ich habe den starken Verdacht, dass Romain das bereits getan hat. Er hat bei weitem nicht alle seine Ergebnisse preisgegeben.

Dieser Ort muss den offiziellen Ermittlern wohl bekannt sein, doch??? Forscher Casos Complejos + Niederländische Kripo Forscher.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass in den ersten ein oder zwei Wochen nach dem Verschwinden Einwohner von Boquete hinter dem Mirador gesucht hatten. Diese Suchaktionen sind zwar in den sozialen Medien dokumentiert, sind aber nicht Teil der offiziellen Akte.

Der Grundstückseigentümer und seine Familie müssen doch irgendwann gedacht haben: Schauen wir mal auf unserer Finca nach. Für sie ist das ein Kinderspiel.

Was wäre, wenn jemand (und das muss nicht unbedingt der Grundstückseigentümer sein) die beiden verstorbenen Frauen auf Privatgrund gefunden hätte? Boquete konnte damals keinen Ärger gebrauchen, denn man war gerade dabei, die Feria de las Orquídeas zu organisieren, die am 10. April beginnen sollte. Es wurden Tausende von Besuchern erwartet.

Was diese Felsen von Q2 angeht: Sie sind viel größer, als man zunächst vermuten würde, wenn man Fotos oder Filmaufnahmen sieht. Das wird einem erst klar, wenn man sie live sieht. Lies: The huge boulders of the hidden gem (reddit).

Was die Steilheit angeht: Auf den Drohnenaufnahmen von Romain sieht man deutlich, dass der Hang zwischen Q2 und Paddock sehr steil ist. Auf Reddit werden auch mögliche Routen beschrieben, um diesen Ort zu erreichen. Siehe: The Night Photo Location – Topography.


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