Anthurium schrieb:FvdG hat sich in seinen Beschreibungen sehr vage ausgedrückt. Ich bezweifle, dass er die Rapids tatsächlich aufgesucht hat. Was ich mir jedoch gut vorstellen kann, ist, dass er sich von der Umgebung von R2 aus in Richtung Q1 begeben hatte und Q1 von dort flussabwärts erkundet hat.
Das bestimmt. Einige Leute, die Zugang zur Akte haben, schrieben, dass er Q1 und Q2 untersucht hätte. Aber nicht sehr weit, da die Rapids zu gefährlich gewesen wären. (Was sie immer noch sind)
Es wurde sich verständigt, dass dieses Gebiet zu einem späteren Zeitpunkt mit Spezialisten abgesucht wird, was jedoch nie passiert ist.
Er meinte jedoch, dass das Gebiet sehr den Gebiet wo die Fotos gemacht wurden ähnelt. Das die beiden einen Unfall an einem der Wasserfälle hatten bei Q1 ist sehr unwahrscheinlich.
Die 30-60m sind interessant. Vielleicht wurden mehrere Stellen identifiziert? Da die ganzen Bäche und Flüsse sich später vereinen und dann im Rio Mamey enden, der wiederum beim Rio Culebra endet (dort wo die sterblichen Überreste gefunden wurden), ist das logisch.
Anthurium schrieb:Soweit ich LitJ (West&Snoeren) verstehe, gehören auch die Aufzeichnungen von FvdGs Wanderungen zur Akte.
Die Frage ist nur, ob es sich auch um alle Wanderungen und Aufzeichnungen handelt? Soweit ich das verstanden habe, gab es 2015 eine Wanderung und den Endgültigen Bericht haben nur die Kremers erhalten, da das auch privat finanziert wurde. Ich frage mich aber dann, warum nie wirklich irgendwelche Informationen bezüglich der Suchtrupps und Gebiete veröffentlicht wurden. Alles was man findet ist der Weg von Mirador bis Alto Romeo und später entlang des Rio Culebras. Es wäre auch sehr hilfreich zu wissen, wo die Spürhunde gewesen sind und an welcher Stelle die Hunde eine größere Aktivität hatten. Da der Q1 der letzte bekannte Ort gewesen ist, müsste in der Theorie dort eine sehr große Aktivität zu finden gewesen sein und beim Q2 (falls diese weitergegangen wären).
Anthurium schrieb:„Man kann sich nicht verlaufen.“ Sich auf der anderen Seite des Berges zu verlaufen, komme ebenfalls nicht infrage, sagt er. Das Wasser dort fließt nicht in den Fluss, in dem die Überreste schließlich gefunden wurden.
Ich glaube mit dem Wasser dort meint er die Stellen südlich vom Mirador, also quasi zurück. Das würde Sinn ergeben. Da das Handy einige Minuten vor Q1 die Verbindung endgültig verloren hat, muss der Unfall vor dieser Stelle passiert sein. Aber ich halte es genau wie alle anderen (die damals an der Suche beteiligt waren mitsamt Eltern) für unwahrscheinlich, dass beide zu den Paddocks gegangen wären. Spätestens da hätten die beiden umgedreht. Ich selbst würde das tun und die Eltern, die Ihre beiden Töchter gut kennen, bezweifeln, dass die weitergegangen wären. Das würde dann wieder zu der Theorie passen, dass beide auf den Weg zurück verunglückten.
Anthurium schrieb:Soweit ich R's Arbeitsweise verstanden habe, berücksichtigt R auch das.
Dann finde ich das schade, dass so wenig gezeigt wurde.
Schlussendlich verstehe ich nie, warum keine weitere Untersuchung zu dem Gebiet entstanden ist.
Auch verstehe ich nicht, warum offiziell gesagt wird, dass beide von einer Kabelbrücke gefallen sind. (Wahrscheinlich nach dem 11. Tag, die Strecke die, die ganze Zeit abgesucht wurde und gleichzeitig machen beide nicht die Bemühung den Pfad nach oben zu gehen.) Außerdem passt es nicht zu den ganzen Beweisen die gefunden wurden.