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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.139 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 16:56
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Praktisch, falls man sich verirrt. Wer sich verirrt, weiß, dass man den Trail in Richtung Asphalt und Restaurant folgen muss, nicht nach Norden oder nach Osten, in Richtung Finca von Serracin. Mit ihren nackten Beinen.
Ich muss da doch trotzdem nochmal einhaken und gebe hier gern zur Diskussion:

Es war 2014 im Dschungel schlicht unmöglich gps-mäßig zu navigieren.

Warum?

Weil das Samsung S3 mini u.a. "A-GPS" nutzen musste (wie auch heute noch Standard) um "schnell" zu sein.
Was aber nicht ohne Mobilfunk bzw. Internet funktionierte.

Zur Positionsbestimmung verbleibt dann "nur" die direkte Kommunikation mit den Satelliten: A-GPS liefert dem GPS-Chipsatz die nötigen Informationen welcher Satellit zu welcher Zeit über dem "Suchgebiet" überhaupt zur Verfügung steht. Ohne diese Information muss das Smartphone bzw. exakt der entsprechende Chip die Frequenzbänder aller GPS- Satelliten abscannen. Das dauert. Und reduziert die Akkuladung sehr zügig.

Und: die Datenübertragungsrate mit dem Satelliten selbst ist relativ niedrig - auch wenn prinzipiell keine großen Datenmengen ausgetauscht werden.

Da die Informationen von vier Satelliten benötigt wurden kann man davon ausgehen dass das am ehesten auf den Paddocks möglich war:

Aber auch nur zuverlässig wenn kein Nebel bzw. Wolken vorhanden waren. Denn Wassertröpfchen dämpfen das Signal entsprechend.
Wie auch das Blätterdach im Dschungel.

Denn das ist die Voraussetzung an sich:

Ohne "Sichtkontakt" zum Satelliten kein Signal. Wenn also auch "Lücken" im Blätterdach vorhanden waren musste ein Satellit dann genau dort genügend lange erscheinen. (Es sollte klar sein dass die Satelliten nicht senkrecht über dem Standort stehen und sicher ein Blatt nicht ausreicht um hinreichend genug zu dämpfen.)

Hinzu kommt die Topografie:

Sichtkontakt zu einem der Satelliten kann auch durch Berge und in Schluchten verhindert werden, nicht nur durch Blätter, Büsche, Bäume, Nebel, Wolken.

Die gleiche Situation in 2026: Satelliten- u. Empfänger, Akku- technik um ein Vielfaches verbessert - faktisch nicht zu vergleichen.


Quelle A-GPS S3 mini: https://www.devicespecifications.com/de/model-cpu/94e2283f

Quellen GPS-Probleme für S3 mini:

https://groups.google.com/g/de.alt.comm.android/c/Um6R2_8Bbj4
(dort Einträge 10.05.2013)

und

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6472772/
(Bericht PMC6472772 auf PubMed Central )

Speziell die dortige, umfassende wissenschaftliche Studie „Comparative analysis of positioning accuracy of Samsung Galaxy smartphones“, eine vergleichende Analyse der Positionsgenauigkeit von (sechs) Samsung Galaxy Smartphones bis 2019, geht auf das S3 mini ein.

Im Kapitel "Measurements" bzw. Abbildung 3 ist dokumentiert, dass (mehrere) der älteren Geräte, explizit auch das S3 mini, massive Software-Instabilitäten beim GPS-Tracking zeigten, insbesondere nach 2..3 Stunden, :„[...] approximately 2–3 hours after the measurements started the applications in Samsung Galaxy S3 Mini and Y smartphones were suddenly shutting down.“
Deshalb musste sogar der gesamte Versuchsaufbau angepasst werden - das wird explizit so beschrieben um das S3 Mini mit in die Versuchsreihe aufnehmen zu können.

Ursache waren vermutlich ein RAM (Arbeitsspeicher) - Überlauf oder Überhitzung ( ... mit nachfolgendem Abschalten ressourcenfressender Apps) und kein spezieller technischer Fehler des einen Teestgerätes, Abstürze traten bei mehreren Geräten auf:
vereinfacht gesagt wurden während des Testes extreme GPS-Bedingungen (Abfragen mit intensiver Rechenkapazität) ) generiert - ähnlich den Bedingungen wenn kein kontinuierlicher GPS-Empfang und zusätzlich kein A-GPS zur Verfügung steht.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 18:38
Zitat von kösterköster schrieb:Mindestens eine der beiden war dabei an den Handgelenken gefesselt, konnte aber die Kamera zwischen den Händen halten, die andere hat (mit ebenfalls zusammengebunden Händen?) den Auslöser gedrückt?
Ich kann mir nicht vorstellen, wie man so gefesselt sein könnte dass man a) die Kamera in alle möglichen Richtungen schwenken kann aber dabei dann b) nicht den Auslöser drücken können soll. Noch viel weniger wie dann eine zweite Person dazu in der Lage sein sollte. Und das Ganze Kuddelmuddel, ohne dass mal ein Arm oder irgendwas sonst vor die Linse kommt
Zitat von kösterköster schrieb:Könnten durch diese ungewöhnliche Art der Bedienung zum Beispiel die "Haar/Finger/Kinn Fotos entstanden sein?
Es ist kein Kinn ;-) Von exakt hinten und perfekt bildfüllend wird man den Kopf der zweiten Person bei so einer Aktion nicht aufs Bild bekommen. Die Finger sind sehr konsistent mit z.B. Handyaufnahmen, oder anderen Kameras wo das Objektiv nicht vorsteht. Mit der SX270 sind sie schwierig bis gar nicht in Einklang zu bringen. Am ehesten wenn man sich vorstellt, die Kamera hätte in einem schützenden Gehäuse gesteckt.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Welchen Sinn sollte eine Perücke denn überhaupt haben?
Wenn K. und L. zu dem Zeitpunkt als die Fotos gemacht wurden (das dürfte dann auch erst weit nach dem 8.4. gewesen sein), längst nicht mehr am Leben waren z.B.
Schließlich ist das Bild das einzige Bild das einen klaren Zusammenhang mit K. und L. herstellt (jedenfalls mit K.). Das macht schon Sinn so ein Bild einzubauen.

An eine Perücke glaube ich aber auch weniger. Eher dass das Bild irgendwo anders aufgenommen wurde und die Person darauf evtl. gar nichts von der Verwendung des Bilds weiß. Ist schließlich das einzige relevante Bild das keine Überlappung mit anderen Bildern hat, auch keine Tropfen zeigt (der Vollständigkeit halber: es gibt ein paar wenige Bilder auf denen gar nichts zu erkennen ist insbesondere ein paar wenige Finger-/Blobfotos)


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 18:56
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Boquete konnte damals keinen Ärger gebrauchen, denn man war gerade dabei, die Feria de las Orquídeas zu organisieren, die am 10. April beginnen sollte. Es wurden Tausende von Besuchern erwartet.
Das wäre auf jeden Fall ein Grund warum ein Verbrechen sogar von staatlicher Seite aus vertuscht werden könnte.
Als Motiv kommt -vermute ich- wohl nur das Interesse von Männern an den jungen Frauen in Frage. Es ist zumindest das Naheliegenste.

Wenn ein oder mehrere intelligente Leute im nachhinein alles manipuliert haben, bishin dazu diese Bilder 3 Stunden im Regen zu machen, frage ich mich, warum sie so unfassbar dumm waren (die Täter) diese jungen Frauen überhaupt zu vergewaltigen.
Wie soll man es sonst nennen außer dumm oder geistig zurückgeblieben? Einfach Schwachköpfe die ihre körperliche Überlegenheit ausnutzen um ihren Trieb zu befriedigen.
Denn einen anderen Grund gibt es glaube ich nicht.

In dem Fall glaube ich auch nicht, unabhängig davon welchen Status der oder die Täter hatten, dass sogar Polizei und sonstige in Frage kommenden »Beamten« diese Tat vertuscht hätten.
Man hätte denjenigen verhaftet und verurteilt auch wenn es sogar jemand von der Polizei gewesen wäre, überspitzt vermutet.
Das hätte dem Ruf der Umgebung nicht oder nur kurzweilig geschadet, da solche Taten leider überall vorkommen.

Ich bin mir nicht sicher,weil die meisten ja an ein Verbrechen glauben, möchte aber weiter an einen Unfall glauben.
Die Videos von Romain C. von seinem Youtube Kanal ->YT-Kanal Romain<- sind sehr interessant, zudem sehr hochauflösend aufgenommen.
Die Videos stehen gerade (wieder) bei mir im Fokus.

Nach einigen Jahren die nun vergangen sind, ist die (Steinwand) auf folgendem Bild wohl immer noch unverändert vorzufinden:
Rot-Gelbe Zeug einfach ignorieren bitte
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Die ist senkrecht und kein »beweglicher« sondern offenbar fester Stein, und wohl noch in der Form nahezu 1 zu 1 vorhanden.

Bei einer relativ genauen Lokalisierung des Ortes, was vielleicht mit Romains Videos möglich ist, sollte man diese Stein/Wand Formation recht schnell finden, auch wenn sie etwas zugewachsen ist.

Der Baum ist vielleicht noch da, der (Signal)stein wahrscheinlich eher nicht, wenn man denkt, dass dort Wasser fließt.
Wenn ich noch was zusätzlich posten darf..Auf folgendem Bild ist kein Kabel zu sehen.
Das ist nur eine optische Täuschung.

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um 19:38
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Weil das Samsung S3 mini u.a. "A-GPS" nutzen musste (wie auch heute noch Standard) um "schnell" zu sein.
Was aber nicht ohne Mobilfunk bzw. Internet funktionierte.
Danke für die Links.
Was ich lese, ist Folgendes:
- Link 1; das Galaxy S3 mini funktioniert auch mit GPS

- Link 2 (Groups); die Apps c.geo und GPS Logger funktionieren auf dem Mini nicht optimal. Dem Nutzer wird unter anderem empfohlen, auf Google Maps umzusteigen

- Link 3 (Comparative analysis); in dieser Studie wurde die Positionsgenauigkeit verschiedener Smartphones anhand der App „NMEA Logger“ untersucht. Dabei stürzte das S3 mini nach 2–3 Stunden ab. Es ist möglich dass die geringe RAM-Kapazität den Absturz verursacht, aber, NMEA ist nicht dasselbe wie Google Maps?
Außerdem steht in dieser studie nichts über aGPS im Vergleich zu GPS.

Übrigens verstehe ich nicht, warum eine Vergleichsstudie zur Positionsgenauigkeit von Smartphones auf einer Website über Medizin / Biochemie / Biologie (National Library of Medicine) veröffentlicht wird.

Meiner Meinung nach konnten Kris und Lisanne sehr wohl mit eigenen Augen sehen, wo sie sich befanden, als sie hinter den Mirador gelangt waren: nämlich hinter dem Mirador. Sie hatten Boquete hinter sich gelassen, und das wussten sie. Boquete lag drei Stunden von ihnen entfernt, während R2 nur fünf Minuten entfernt war.


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