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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.296 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 16:56
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Praktisch, falls man sich verirrt. Wer sich verirrt, weiß, dass man den Trail in Richtung Asphalt und Restaurant folgen muss, nicht nach Norden oder nach Osten, in Richtung Finca von Serracin. Mit ihren nackten Beinen.
Ich muss da doch trotzdem nochmal einhaken und gebe hier gern zur Diskussion:

Es war 2014 im Dschungel schlicht unmöglich gps-mäßig zu navigieren.

Warum?

Weil das Samsung S3 mini u.a. "A-GPS" nutzen musste (wie auch heute noch Standard) um "schnell" zu sein.
Was aber nicht ohne Mobilfunk bzw. Internet funktionierte.

Zur Positionsbestimmung verbleibt dann "nur" die direkte Kommunikation mit den Satelliten: A-GPS liefert dem GPS-Chipsatz die nötigen Informationen welcher Satellit zu welcher Zeit über dem "Suchgebiet" überhaupt zur Verfügung steht. Ohne diese Information muss das Smartphone bzw. exakt der entsprechende Chip die Frequenzbänder aller GPS- Satelliten abscannen. Das dauert. Und reduziert die Akkuladung sehr zügig.

Und: die Datenübertragungsrate mit dem Satelliten selbst ist relativ niedrig - auch wenn prinzipiell keine großen Datenmengen ausgetauscht werden.

Da die Informationen von vier Satelliten benötigt wurden kann man davon ausgehen dass das am ehesten auf den Paddocks möglich war:

Aber auch nur zuverlässig wenn kein Nebel bzw. Wolken vorhanden waren. Denn Wassertröpfchen dämpfen das Signal entsprechend.
Wie auch das Blätterdach im Dschungel.

Denn das ist die Voraussetzung an sich:

Ohne "Sichtkontakt" zum Satelliten kein Signal. Wenn also auch "Lücken" im Blätterdach vorhanden waren musste ein Satellit dann genau dort genügend lange erscheinen. (Es sollte klar sein dass die Satelliten nicht senkrecht über dem Standort stehen und sicher ein Blatt nicht ausreicht um hinreichend genug zu dämpfen.)

Hinzu kommt die Topografie:

Sichtkontakt zu einem der Satelliten kann auch durch Berge und in Schluchten verhindert werden, nicht nur durch Blätter, Büsche, Bäume, Nebel, Wolken.

Die gleiche Situation in 2026: Satelliten- u. Empfänger, Akku- technik um ein Vielfaches verbessert - faktisch nicht zu vergleichen.


Quelle A-GPS S3 mini: https://www.devicespecifications.com/de/model-cpu/94e2283f

Quellen GPS-Probleme für S3 mini:

https://groups.google.com/g/de.alt.comm.android/c/Um6R2_8Bbj4
(dort Einträge 10.05.2013)

und

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6472772/
(Bericht PMC6472772 auf PubMed Central )

Speziell die dortige, umfassende wissenschaftliche Studie „Comparative analysis of positioning accuracy of Samsung Galaxy smartphones“, eine vergleichende Analyse der Positionsgenauigkeit von (sechs) Samsung Galaxy Smartphones bis 2019, geht auf das S3 mini ein.

Im Kapitel "Measurements" bzw. Abbildung 3 ist dokumentiert, dass (mehrere) der älteren Geräte, explizit auch das S3 mini, massive Software-Instabilitäten beim GPS-Tracking zeigten, insbesondere nach 2..3 Stunden, :„[...] approximately 2–3 hours after the measurements started the applications in Samsung Galaxy S3 Mini and Y smartphones were suddenly shutting down.“
Deshalb musste sogar der gesamte Versuchsaufbau angepasst werden - das wird explizit so beschrieben um das S3 Mini mit in die Versuchsreihe aufnehmen zu können.

Ursache waren vermutlich ein RAM (Arbeitsspeicher) - Überlauf oder Überhitzung ( ... mit nachfolgendem Abschalten ressourcenfressender Apps) und kein spezieller technischer Fehler des einen Teestgerätes, Abstürze traten bei mehreren Geräten auf:
vereinfacht gesagt wurden während des Testes extreme GPS-Bedingungen (Abfragen mit intensiver Rechenkapazität) ) generiert - ähnlich den Bedingungen wenn kein kontinuierlicher GPS-Empfang und zusätzlich kein A-GPS zur Verfügung steht.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 18:38
Zitat von kösterköster schrieb:Mindestens eine der beiden war dabei an den Handgelenken gefesselt, konnte aber die Kamera zwischen den Händen halten, die andere hat (mit ebenfalls zusammengebunden Händen?) den Auslöser gedrückt?
Ich kann mir nicht vorstellen, wie man so gefesselt sein könnte dass man a) die Kamera in alle möglichen Richtungen schwenken kann aber dabei dann b) nicht den Auslöser drücken können soll. Noch viel weniger wie dann eine zweite Person dazu in der Lage sein sollte. Und das Ganze Kuddelmuddel, ohne dass mal ein Arm oder irgendwas sonst vor die Linse kommt
Zitat von kösterköster schrieb:Könnten durch diese ungewöhnliche Art der Bedienung zum Beispiel die "Haar/Finger/Kinn Fotos entstanden sein?
Es ist kein Kinn ;-) Von exakt hinten und perfekt bildfüllend wird man den Kopf der zweiten Person bei so einer Aktion nicht aufs Bild bekommen. Die Finger sind sehr konsistent mit z.B. Handyaufnahmen, oder anderen Kameras wo das Objektiv nicht vorsteht. Mit der SX270 sind sie schwierig bis gar nicht in Einklang zu bringen. Am ehesten wenn man sich vorstellt, die Kamera hätte in einem schützenden Gehäuse gesteckt.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Welchen Sinn sollte eine Perücke denn überhaupt haben?
Wenn K. und L. zu dem Zeitpunkt als die Fotos gemacht wurden (das dürfte dann auch erst weit nach dem 8.4. gewesen sein), längst nicht mehr am Leben waren z.B.
Schließlich ist das Bild das einzige Bild das einen klaren Zusammenhang mit K. und L. herstellt (jedenfalls mit K.). Das macht schon Sinn so ein Bild einzubauen.

An eine Perücke glaube ich aber auch weniger. Eher dass das Bild irgendwo anders aufgenommen wurde und die Person darauf evtl. gar nichts von der Verwendung des Bilds weiß. Ist schließlich das einzige relevante Bild das keine Überlappung mit anderen Bildern hat, auch keine Tropfen zeigt (der Vollständigkeit halber: es gibt ein paar wenige Bilder auf denen gar nichts zu erkennen ist insbesondere ein paar wenige Finger-/Blobfotos)


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02.06.2026 um 18:56
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Boquete konnte damals keinen Ärger gebrauchen, denn man war gerade dabei, die Feria de las Orquídeas zu organisieren, die am 10. April beginnen sollte. Es wurden Tausende von Besuchern erwartet.
Das wäre auf jeden Fall ein Grund warum ein Verbrechen sogar von staatlicher Seite aus vertuscht werden könnte.
Als Motiv kommt -vermute ich- wohl nur das Interesse von Männern an den jungen Frauen in Frage. Es ist zumindest das Naheliegenste.

Wenn ein oder mehrere intelligente Leute im nachhinein alles manipuliert haben, bishin dazu diese Bilder 3 Stunden im Regen zu machen, frage ich mich, warum sie so unfassbar dumm waren (die Täter) diese jungen Frauen überhaupt zu vergewaltigen.
Wie soll man es sonst nennen außer dumm oder geistig zurückgeblieben? Einfach Schwachköpfe die ihre körperliche Überlegenheit ausnutzen um ihren Trieb zu befriedigen.
Denn einen anderen Grund gibt es glaube ich nicht.

In dem Fall glaube ich auch nicht, unabhängig davon welchen Status der oder die Täter hatten, dass sogar Polizei und sonstige in Frage kommenden »Beamten« diese Tat vertuscht hätten.
Man hätte denjenigen verhaftet und verurteilt auch wenn es sogar jemand von der Polizei gewesen wäre, überspitzt vermutet.
Das hätte dem Ruf der Umgebung nicht oder nur kurzweilig geschadet, da solche Taten leider überall vorkommen.

Ich bin mir nicht sicher,weil die meisten ja an ein Verbrechen glauben, möchte aber weiter an einen Unfall glauben.
Die Videos von Romain C. von seinem Youtube Kanal ->YT-Kanal Romain<- sind sehr interessant, zudem sehr hochauflösend aufgenommen.
Die Videos stehen gerade (wieder) bei mir im Fokus.

Nach einigen Jahren die nun vergangen sind, ist die (Steinwand) auf folgendem Bild wohl immer noch unverändert vorzufinden:
Rot-Gelbe Zeug einfach ignorieren bitte
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Die ist senkrecht und kein »beweglicher« sondern offenbar fester Stein, und wohl noch in der Form nahezu 1 zu 1 vorhanden.

Bei einer relativ genauen Lokalisierung des Ortes, was vielleicht mit Romains Videos möglich ist, sollte man diese Stein/Wand Formation recht schnell finden, auch wenn sie etwas zugewachsen ist.

Der Baum ist vielleicht noch da, der (Signal)stein wahrscheinlich eher nicht, wenn man denkt, dass dort Wasser fließt.
Wenn ich noch was zusätzlich posten darf..Auf folgendem Bild ist kein Kabel zu sehen.
Das ist nur eine optische Täuschung.

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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 19:38
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Weil das Samsung S3 mini u.a. "A-GPS" nutzen musste (wie auch heute noch Standard) um "schnell" zu sein.
Was aber nicht ohne Mobilfunk bzw. Internet funktionierte.
Danke für die Links.
Was ich lese, ist Folgendes:
- Link 1; das Galaxy S3 mini funktioniert auch mit GPS

- Link 2 (Groups); die Apps c.geo und GPS Logger funktionieren auf dem Mini nicht optimal. Dem Nutzer wird unter anderem empfohlen, auf Google Maps umzusteigen

- Link 3 (Comparative analysis); in dieser Studie wurde die Positionsgenauigkeit verschiedener Smartphones anhand der App „NMEA Logger“ untersucht. Dabei stürzte das S3 mini nach 2–3 Stunden ab. Es ist möglich dass die geringe RAM-Kapazität den Absturz verursacht, aber, NMEA ist nicht dasselbe wie Google Maps?
Außerdem steht in dieser studie nichts über aGPS im Vergleich zu GPS.

Übrigens verstehe ich nicht, warum eine Vergleichsstudie zur Positionsgenauigkeit von Smartphones auf einer Website über Medizin / Biochemie / Biologie (National Library of Medicine) veröffentlicht wird.

Meiner Meinung nach konnten Kris und Lisanne sehr wohl mit eigenen Augen sehen, wo sie sich befanden, als sie hinter den Mirador gelangt waren: nämlich hinter dem Mirador. Sie hatten Boquete hinter sich gelassen, und das wussten sie. Boquete lag drei Stunden von ihnen entfernt, während R2 nur fünf Minuten entfernt war.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 20:06
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Man hätte denjenigen verhaftet
Was mir immer im Gedächtnis geblieben ist: das Verschwinden von Alex Humphrey. Nach ein paar Jahren „stellte sich heraus“, dass Alex mit jemand mitgefahren war und versehentlich aus der Ladefläche des Wagens gefallen war und an seinen Verletzungen gestorben war. Der Fahrer hat die Leiche verschwinden lassen oder ins Meer geworfen oder so etwas.
Damit hatte der Fahrer eine Straftat begangen; das Verbergen einer Leiche. Wurde der Fahrer jemals dafür strafrechtlich verfolgt? Nein(?)

Und wo sind all die Sachen geblieben, die Alex an diesem Tag bei sich hatte? Die Eltern haben sie nicht zurückbekommen.....
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Auf folgendem Bild ist kein Kabel zu sehen.
Genau.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 21:27
@Anthurium
Welche Absicht hinter dem möglichen Verbrechen an den beiden Frauen hältst du persönlich für am wahrscheinlichsten?
Ich meine, was denkst du wurde ihnen angetan und warum? Das muss nicht im Detail sein oder so. Nur,...Es gibt eigentlich keine Erklärung die durchweg zu allen Dingen für mich einen klaren Sinn erkennen lässt.

Die Unfall (Theorie) macht alles sehr einfach für mich. Ungereimtheiten kann man so als Zufall abtun.
Am bedauerlichsten was die Beweise angeht ist, dass es offenbar viele (schwarze) Bilder gab die nicht veröffentlicht wurden und das offenbar alle? Bilder nicht in der ursprünglichen höheren Auflösung vorliegen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 21:34
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:- Link 1; das Galaxy S3 mini funktioniert auch mit GPS

- Link 2 (Groups); die Apps c.geo und GPS Logger funktionieren auf dem Mini nicht optimal. Dem Nutzer wird unter anderem empfohlen, auf Google Maps umzusteigen

- Link 3 (Comparative analysis); in dieser Studie wurde die Positionsgenauigkeit verschiedener Smartphones anhand der App „NMEA Logger“ untersucht. Dabei stürzte das S3 mini nach 2–3 Stunden ab. Es ist möglich dass die geringe RAM-Kapazität den Absturz verursacht, aber, NMEA ist nicht dasselbe wie Google Maps?
Außerdem steht in dieser studie nichts über aGPS im Vergleich zu GPS.
zu Link1: ja, das war meine Absicht, das zu zeigen, aber siehe unten die Nachteile (wenn A-GPS fehlte) im Link erklärt

zu Link2: mit den Loggern soll ja das GPS-Signal über einen Zeitraum getrackt werden. Wenn das nicht anliegt bzw. zeitnah prozessiert wird - kann nicht getrackt werden. Wenn man den Thread bis zu Ende durchliest kommen da die Hinweise zu weiteren Foren (J.P.M. 13.05.) mit Berichten über Probleme mit dem S3 mini oder "im frisch belaubten Wald" (14.05. H.H.)

Wir können uns nicht in die Jahre 2013 oder 2014 zurückbeamen und testen oder aufgrund der fortgeschrittenen Satellitentechnik ein altes S3 mini jetzt testen...

zu Link 3: korrekt, NMEA <> Google maps, aber auch hier - die Hardware Basis ist davon unabhängig und wird hoch beansprucht. Und das selbstständige Abschalten bei mehreren Geräten nach 2..3 h ist schon auffällig ( ist es vielleicht sogar gar nicht ausgeschlossen dass vergleichbar zum "Auschalten" am Mirador als man dann ins Funkloch geriet, weiß das vielleicht jemand )?

Das im Bericht negativ aufgefallene Modell ("Y") konnte nicht die "Multi-GNSS" Technologie mit seinem GPS-Chipsatz nutzen, quasi inerhalb der gleichen Zeit wenige(r) Satelliten detektieren, musste demzufolge mehr Aufwand treiben um ein Ergebnis (Position) zu bekommen (mehr "rechnen") und fiel aus.

Das S3 wiederum hatte eine kleinere Antenne als die anderen getesten Saamsung Smartphones und die "schlechteste" Recheneinheit (CPU) - war also langsamer und erwärmte sich schneller.

Die Multi-GNSS, die Positionsbestimmung über mehrere Satelliten, hier erklärt: https://www.gps-watch.de/glossar/multi-gnss/

Im beschriebenen Test konnten die Geräte > Samsung S4 sogar drei verschiedene GPS-Systeme nutzen.


Nachteile der damals benutzten Single-Frequenz-Technologie gut grafisch dargestellt hier (das war aber nicht auf das S3 im Test beschränkt):
https://support.garmin.com/de-DE/?faq=9NWiPDU4gM0JWMfdWFol7A

Das Verlinken der Technischen Datenblätter von Samsung aus denen hervorgeht dass ab dem Samsung S3 (wie bei den anderen getesteten Samsung Smartphones ausser dem "Y") Multi-GNSS implementiert wurde oder die Beschreibung und der Vergleich der Leistungsfähigkeit der Antennen und der CPU spare ich mir hier vorerst auf.


Aber hier A-GPS und GPS Vergleich mit konkretem Beispiel:
https://www.hackster.io/mark-williams3/get-a-gps-fix-in-seconds-using-assisted-gps-e8f2c3
und auch in
https://ebyteiot.com/de/blogs/ebyte-iot-blog/introduction-to-agps-assisted-positioning
https://www.sensolus.com/de/knowledge-hub/behind-the-tech/geolokation-und-gps/


einfacher hier:
https://pen-and-tell.de/2023/12/omds-hat-a-gps-server-abgeschaltet

Akkuverbrauch der GPS-Hardware:
https://www.geeksforgeeks.org/computer-networks/advantages-and-disadvantages-of-gps/
https://www.sensolus.com/de/knowledge-hub/behind-the-tech/geolokation-und-gps/
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Meiner Meinung nach konnten Kris und Lisanne sehr wohl mit eigenen Augen sehen, wo sie sich befanden, als sie hinter den Mirador gelangt waren: nämlich hinter dem Mirador. Sie hatten Boquete hinter sich gelassen, und das wussten sie. Boquete lag drei Stunden von ihnen entfernt, während R2 nur fünf Minuten entfernt war.
Auch das haben wir schon hier angesprochen - es ist nicht unbedingt eindeutig wo sich die "richtige Richtung" befindet wenn man sich zu der Zeit Anfang April dort befand:
Beitrag von bergfreund (Seite 1.446)
Beitrag von bergfreund (Seite 1.415)
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Übrigens verstehe ich nicht, warum eine Vergleichsstudie zur Positionsgenauigkeit von Smartphones auf einer Website über Medizin / Biochemie / Biologie (National Library of Medicine) veröffentlicht wird.
Ich auch nicht.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 22:07
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Außerdem steht in dieser studie nichts über aGPS im Vergleich zu GPS.
Das mit dem assisted GPS ist auch hauptsächlich relevant wenn man die Positionsbestimmung zeitlich und/oder örtlich weit entfernt von der letzten Nutzung startet. Wenn man kurz vorher (in den letzten Tagen) und in der Nähe schonmal eine Ortung hatte, dann sucht das Gerät zunächst genau dieses Satelliten wieder und wird i.d.R. schnell fündig. Jeder der mal z.B. Wander- oder Fahrradnavis (z.B. von Garmin) genutzt hat kennt den Effekt.

Wegen Absturz: Sie haben die Handys ja eh am laufenden Meter neu gebootet. Und um Präzison ging es ja auch nicht. Da wird in Einzelfällen von 200m Abweichung geredet. Das ist doof, wenn man einen schönen Track recorden will. Aber wenn man dem Suchtrupp Koordinaten mit 200m Abweichung hätte geben können, dann wären sie wohl gefunden worden. Alles kein Grund niemals auch nur einen Versuch zu starten.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Die ist senkrecht und kein »beweglicher« sondern offenbar fester Stein, und wohl noch in der Form nahezu 1 zu 1 vorhanden.

Bei einer relativ genauen Lokalisierung des Ortes, was vielleicht mit Romains Videos möglich ist, sollte man diese Stein/Wand Formation recht schnell finden, auch wenn sie etwas zugewachsen ist.
Du bist lustig. In meiner Rekonstruktion ist der Bereich den man da sieht ca. 2m breit. Lass es 4m sein, oder meinetwegen 8m. Die Chancen dass im Vorbeiflug auf einem Drohnenvideo zu sehen tendieren stark gegen null. Es aus ganz anderer Perspektive (von oben statt unten) auch noch zu erkennen, lassen die Chancen endgültig auf exakt null fallen (dass man nicht wirklich genau sagen kann wie groß die Bereiche sind hilft übrigens auch nicht).

Richtig ist aber mMn, dass, wenn man den genauen Ort ausfindig machen kann, aufgrund anderer Kriterien, eine intensive Suche und äußerst penible fotografische Dokumentation vornimmt, dann gibt es gewisse Chancen diese Bereiche wiederzuerkennen. Aber man wird da sehr sehr genau hinsehen müssen, denn da wird es eine Mio. Stellen geben, die verflixt ähnlich sind. Eine Felswand in die das Wasser Rinnen geschliffen hat, dürften dort nicht selten sein.

Ich habe allerdings Zweifel, ob die letzten Expeditionen da überhaupt in den richtigen Bereichen unterwegs waren. Theorien die sie immer da auftauchen lassen, wo man gerade irgendeinen Match mit irgendwelchen Daten zusammenzimmern kann, ist reichlich abenteuerlich.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Am bedauerlichsten was die Beweise angeht ist, dass es offenbar viele (schwarze) Bilder gab die nicht veröffentlicht wurden und das offenbar alle? Bilder nicht in der ursprünglichen höheren Auflösung vorliegen.
Die nicht veröffentlichten Bilder sollen dasselbe zeigen wie die allermeisten bekannten Bilder (V-Baum im Regen), sagen die, die die Akte kennen. Es gibt wohl Gerüchte, dass das allererste Bild (#510), das nicht öffentlich bekannt ist, ohne Blitz entstanden sein soll und daher komplett schwarz sei. Das könnte insofern sein, als dass man den Blitz deaktivieren kann (auch im VollAUTOmatik-Modus), was man z.B. in Kirchen, Museen, etc. tun würde. Auch passiert es sehr leicht, dass man den Blitz versehentlich am Ausfahren hindert (wenn man die Fehlermeldung ignoriert und lange genug auf dem Auslöser bleibt wird trotzdem ein Bild gemacht, aber halt ohne Blitz - hab's probiert).

Dafür könnte auch sprechen, dass #510 ungewöhnlich klein ist. Die ungefähre1) Größe ist aus einem Teil des NFI-Berichts bekannt, den IP veröffentlicht hat: imperfectplan.com (s. Picture 4)
Demnach ist #510 zwischen 950273 und 983040 Bytes groß was ungewöhnlich klein ist. #511 (bekannt und ein rel. "normales" V-Baum-Bild) ist demnach etwa 1.3 MiB groß, also ca. 1.4x soviel. Ich habe nur 2-3 Bilder in meiner Sammlung von Fotos (einige 100 Bilder) die ich mit meiner S120 aufgenommen habe (gleiches Bildformat) die noch kleiner sind. Allerdings sind die nicht komplett schwarz, sondern zeigen einen Ausgang eines Tunnels in einiger Entfernung von innerhalb des Tunnels. Ein komplett schwarzes Bild ist reproduzierbar genau 282876 Bytes groß, also weniger als 1/3 von #510. Mit anderen Worten: ganz schwarz kann auch #510 nicht sein (ist dann die Frage wo das Licht herkam).

1) Die Angaben dort sind jeweils auf ganze Cluster a 32768 Byte gerundet, weil Dateien nur an Clusteranfängen anfangen können. Das heißt aber nicht dass sie den letzten Cluster auch voll ausnutzen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

02.06.2026 um 23:07
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Wenn ein oder mehrere intelligente Leute im nachhinein alles manipuliert haben, bishin dazu diese Bilder 3 Stunden im Regen zu machen, frage ich mich, warum sie so unfassbar dumm waren (die Täter) diese jungen Frauen überhaupt zu vergewaltigen.
Vergewaltigungen haben nichts mit dem Intellekt zu tun sondern eher mit den Trieben. Ich glaube aber eher an eine Eskalation beim Begrabschen. Die Story gibt es, der Erzähler ist schon tot (angeblich Autounfall...) und er war Teil dieser Clique


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03.06.2026 um 00:27
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Und das selbstständige Abschalten bei mehreren Geräten nach 2..3 h ist schon auffällig ( ist es vielleicht sogar gar nicht ausgeschlossen dass vergleichbar zum "Auschalten" am Mirador als man dann ins Funkloch geriet, weiß das vielleicht jemand )?
Nee, das ist null vergleichbar. Drittanbieter GPS-Logger Apps erzeugen sekündliche Datensätze und können das Gerät maximal fordern. Zusätzlich waren die Handys beim Test-Aufbau auch noch in einer Überhitzung fördernden Plastikbox. Weshalb ein Gerät wie das S3 mini mit älterer Hardware, wenig RAM etc. bzw. die NMEA Logger-App nach dieser Zeit abgeschmiert ist. Vllt.. war die App auch einfach schlecht programmiert oder inkompatibel in Bezug auf Dauereinsatz auf älterer Hardware.

Google Maps ist auf dem Mirador aber nicht abgeschmiert, sondern wurde 2 Sekunden vor Aufruf der Kamera-App bewusst pausiert. Danach wurden weder Google Maps, noch Apple Maps auf dem iPhone noch die Kompass-App genutzt oder probiert, was ein Verlaufen sehr unwahrscheinlich macht. Denn ohne Ausprobieren kann man nicht wissen, ob die Apps funktionieren und lebensrettend sein können oder nicht.

Dasselbe gilt für das Nichtprobieren des Notrufs vom 4. bis 11. April, trotz nachweislich funktionierendem Handy (zB Eingabe Passcode + Aufruf Weltzeituhr am 6. April). Auch zum Ausschalten reicht es nicht, die Powertaste 3 Sekunden gedrückt zu halten - zusätzlich ist ein Swipe-Befehl auf dem Touchscreen erforderlich, was einen zufälligen Betrieb am 11. April (zB durch Kollision mit Felsen) ausschließt.


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03.06.2026 um 07:37
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Auch das haben wir schon hier angesprochen - es ist nicht unbedingt eindeutig wo sich die "richtige Richtung" befindet wenn man sich zu der Zeit Anfang April dort befand:
Das ist deine Meinung, und so wie ich dich verstanden habe, hast du den Trail nicht selbst ausprobiert.

Für alle, die keine Gelegenheit haben, den Trail zu laufen, vermitteln Romains Videos einen guten Eindruck. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen der Vorder- und der Rückseite des Mirador. Ein Wanderer erkennt das sofort. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die von Romain. Lies mal seine Kommentaren.

Vom Mirador aus sieht man die Bergkette links und rechts. Man versteht: Wenn man auf der Rückseite hinuntergeht, muss man doch wieder hinaufsteigen, um zurück nach Boquete zu laufen. Ob auf demselben Trail oder nicht. Aber man muss auf jeden Fall wieder die Bergkette hinaufsteigen. Das ist sonnenklar.

Kris und Lisanne sind hinunter des Mirador gelaufen. Ihr letztes Foto wurde in einem Gebiet aufgenommen, in dem sich andere Menschen aufhalten: Tagelöhner und Leute, die sich um diese Zeit gegen 14:00 Uhr zwischen Alto Romero und Boquete bewegen. Das sollte die Welt vor allem ignorieren.


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03.06.2026 um 07:49
Zitat von cycliccyclic schrieb:Alles kein Grund niemals auch nur einen Versuch zu starten.
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Denn ohne Ausprobieren kann man nicht wissen, ob die Apps funktionieren und lebensrettend sein können oder nicht.
So ist es


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.06.2026 um 10:03
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Vom Mirador aus sieht man die Bergkette links und rechts. Man versteht: Wenn man auf der Rückseite hinuntergeht, muss man doch wieder hinaufsteigen, um zurück nach Boquete zu laufen. Ob auf demselben Trail oder nicht. Aber man muss auf jeden Fall wieder die Bergkette hinaufsteigen. Das ist sonnenklar.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ob sie wirklich im Bewusstsein hinuntergingen, dass sie den Weg wieder hoch müssen? Dann müssen sie sich noch topfit gefühlt haben. Ich zweifle daran.
Es ist so, dass man sich auf Informationen verlässt. Und wenn man glaubt, jemand habe einem gesagt, dass der Weg wieder zurückführt, dann glaubt man dies erst mal und macht sich keine großen Gedanken.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.06.2026 um 11:26
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:So ist es
Für mich ist es alles in allem wahrscheinlicher dass sie GPS als nicht nützlich betrachtet haben unter ihren Bedingungen (weil z.B. Probleme bereits auf dem Weg zum Mirador auftraten, sei es in der prinzipiellen Darstellung oder im Empfang) als z.B. die im FP case implizierte mögliche Interaktion mit libidogesteuerten oder klammen Tagelöhnern, betrunkenen Halbstarken, kompromißlos Zeugen beseitigenden Drogenschmugglern etc.


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03.06.2026 um 11:30
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Kris und Lisanne sind hinunter des Mirador gelaufen. Ihr letztes Foto wurde in einem Gebiet aufgenommen, in dem sich andere Menschen aufhalten: Tagelöhner und Leute, die sich um diese Zeit gegen 14:00 Uhr zwischen Alto Romero und Boquete bewegen. Das sollte die Welt vor allem ignorieren.
Sehr gute Aussage von dir! Egal, was passiert ist zwischen 14 und 18 Uhr - bei Unfall oder Verlaufen können sie sich gar nicht so weit weg bewegt haben (im Radius von Foto 508), dass nicht irgendwer etwas bemerkt hätte.
2 Stunden mit nassen Schuhen im kalten Bach. 2 Stunden ohne Machete in den Dschungel. 2 Stunden mit Verletzung durch unwegsames Gebiet.
Ich wüsste nicht, für welche Variante ich mich freiwillig entscheiden würde. Vorallem, nicht so lange. Vllt nur 15 Minuten einem Wasserlauf folgen, um dann festzustellen, dass es zu anstrengend ist. Dann würde ich umkehren, denke ich.
Ich glaube, entweder gingen K+L zunächst freiwillig mit / liessen sich "führen". Oder sie wurden gefunden, von den falschen Personen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.06.2026 um 18:52
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Vom Mirador aus sieht man die Bergkette links und rechts. Man versteht: Wenn man auf der Rückseite hinuntergeht, muss man doch wieder hinaufsteigen, um zurück nach Boquete zu laufen. Ob auf demselben Trail oder nicht. Aber man muss auf jeden Fall wieder die Bergkette hinaufsteigen. Das ist sonnenklar.
Deine Argumentation ist 100% nachvollziehbar, allerdings gebe ich noch als ein letztes, wohl vergebliches Aufbäumen meinerseits, zu bedenken:

Bei Q2 ging es ja auch wieder bergauf - und wenn man da schon im Prinzip orientierungslos war - war nix mehr so "sonnenklar". Denn gerade das hatten wir geklärt: die Sonne stand zu dieser Zeit nie im Süden sondern wanderte in sehr kurzer Zeit von Ost nach West. Auf die Sonne konnte man sich also nicht verlassen wenn man das nicht wusste (und woher sollte man das auch wissen?).

das mit der Sonne war beschrieben hier
Beitrag von bergfreund (Seite 1.446)

und der Anstieg zu sehen hier
Beitrag von bergfreund (Seite 1.415)
IMG 4617Original anzeigen (0,8 MB)

Wenn man sich dann auf einem Rundweg wähnte und dadurch nicht zwangsweise glaubte den Mirador passieren zu müssen...


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.06.2026 um 18:56
Zitat von cycliccyclic schrieb:Ein komplett schwarzes Bild ist reproduzierbar genau 282876 Bytes groß, also weniger als 1/3 von #510. Mit anderen Worten: ganz schwarz kann auch #510 nicht sein (ist dann die Frage wo das Licht herkam).
In der Nacht ist es ja nie wirklich komplett dunkel.
Diese tieferen Fachkenntnisse habe ich natürlich nicht, aber ein minimales Licht wird wohl zur Kamera gekommen sein.
Spätere Bildbearbeitungen von angeblich nur dunklen Stellen mögen das beweisen.

Auf den letzten Bildern wo man Kris sieht, sieht sie wirklich nicht sehr gesund aus. Auch wenn ich wahrscheinlich mit der Unfallannahme, von der ich nicht überzeugt bin, eher zur Minderheit gehöre; aber eine Erkrankung beeinflusst die Konzentration. Kris war offenbar nicht abgeneigt auf Steine zu steigen den Bildern nach zu urteilen.

Ich verstehe halt nicht, warum Täter ihren Opfern die Händis überlassen sollten.
Das macht doch kein Täter.

Sie hätten auch irgendeine Art von Nachricht in den Händis gelassen um auf eine Tat und die Täter zu verweisen. Man hätte irgendeine Nachricht dergleichen gespeichert oder versucht abzuschicken.

Auf den Bildern gibt es zwar keine direkte Lebenszeichen von ihnen, aber diese Pins wurden ja benutzt, also müssen sie, oder eine von ihnen, wahrscheinlich Lisanne, noch gelebt haben.

Und was die Nachtbilder angeht, die alle an einem Ort gemacht wurden; das spricht für eine schwere Verletzung in Folge sich (Lisanne) nicht mehr fortbewegen konnte.

Ich glaube nicht, dass Gewaltverbrecher ihre Opfer in der Situation »nur« schwer verletzen.
Wenn sie nach einem Sexualverbrechen den Entschluss gefasst haben, sie zu töten, hätten sie das auch zuende gebracht.

Andererseits:
Hätten die Täter beim Versuch sie zu töten die Nerven verloren, sie also halbtot zurückgelassen, spricht das gegen ihre Fähigkeiten einen ausgesprochen umfangreichen irreführenden Plan nach der Tat auszuführen.
Im Gegenteil, sie wären nach kurzer Zeit zurückgekehrt und (Entschuldigung wegen der Wortwahl bei dem ernsten Thema) hätten es zuendegebracht. Zumindest das, um ein Auffinden und eine Zeugenaussage zu verhindern.

Sie hätten beide mit stumpfen Gegenständen ermordet und es nach einem (Sturz) Unfall aussehen lassen.

Schläge gegen den Kopf wären bei der Absicht jemanden zu töten ein bevorzugtes Ziel.
Bei Kris scheint keine Kopfverletzung "dem Bild nach" vorzuliegen.

Bei einem Sturz kann man sich jedoch schwer verletzen bis hin tötlich verunglücken, ohne das am (Hinter)Kopf etwas zu erkennen ist.

Die Sache ist nur, ein Unfall ist bei weitem nicht so (entschuldigung) spannend wie eine hochkomplexe Vertuschungsaktion, und lässt sich zudem auch schlechter vermarkten auf X-beliebigen Plattformen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.06.2026 um 20:45
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:n der Nacht ist es ja nie wirklich komplett dunkel.
Weit ab von allen künstlichen Lichtquellen und nachdem der Mond bereits untergegangen ist, sollte es doch ziemlich finster sein. Handys wurden nicht benutzt und das Kameradisplay ist logischerweise auch weitgehend schwarz. Aber ohne #510 zu kennen kann man nicht wirklich sagen was es mit der tatsächlichen Kleinheit und angeblichen Dunkelheit auf sich hat (mit den Metadaten wüsste man z.B. ob der Blitz ausgelöst hat).
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Auf den letzten Bildern wo man Kris sieht, sieht sie wirklich nicht sehr gesund aus.
What? Es gibt Leute die ein riesen Gewese darum machen, dass die Q1-Bilder die beiden einzigen sind wo sie nicht super-fröhlich schaut oder irgendeinen Quatsch macht, wie noch auf dem letzten Bild davor. Aber krank hat noch keiner behauptet (bei den anderen Hobbypsychologen ist es ja immer L. die angeblich nicht hinterherkam).
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Kris war offenbar nicht abgeneigt auf Steine zu steigen den Bildern nach zu urteilen.
Das ist die Bachquerung Q1. Wie alle geht sie über die Steine (die wohl extra dafür so arrangiert wurden). Sie läuft eben nicht durch den Bach, was ja manche glauben dass sie das getan haben könnten und zwar nicht nur zur Querung sondern um dem (oder einem anderen) Bach zu folgen (ich frage mich da immer, ob so Leute jemals an einem Gebirgsbach gestanden haben).
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Und was die Nachtbilder angeht, die alle an einem Ort gemacht wurden; das spricht für eine schwere Verletzung in Folge sich (Lisanne) nicht mehr fortbewegen konnte.
Ach jetzt doch Lisanne. Also dass man sich mitten in der Nacht nicht großartig vom Fleck bewegt spricht eigentlich für gar nichts, würde ich meinen.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Bei einem Sturz kann man sich jedoch schwer verletzen bis hin tötlich verunglücken, ohne das am (Hinter)Kopf etwas zu erkennen ist.
Nur tauchen die halt selten aufrecht vor einer - ganz überwiegend steil nach oben gerichteten - Kamera auf.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Die Sache ist nur, ein Unfall ist bei weitem nicht so (entschuldigung) spannend wie eine hochkomplexe Vertuschungsaktion, und lässt sich zudem auch schlechter vermarkten auf X-beliebigen Plattformen.
Also so ziemlich alle der hier zuletzt durchgekauten True-Crime-Beiträge zu dem Fall gehen doch von einem Unfall/Verlaufen aus. Und basteln übelsten AI-Slop zusammen um ihre Ansicht zu untermauern, oft mit falschen Annahmen/Behauptungen gespickt. Scarlett nicht, aber die vermarktet sich nicht, sondern hat halt ihren privaten Blog.
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Auf die Sonne konnte man sich also nicht verlassen wenn man das nicht wusste (und woher sollte man das auch wissen?).
Dass die Sonne da fast durch den Zenit geht kann man eigentlich schon wissen. Sonnenauf- und Untergang sind logischerweise auch da im Osten bzw. Westen. Also an der Sonne könnte man sich schon orientieren (wenn man sie denn sieht), wenn man denn partout die Handys in keiner sinnvollen Weise verwenden möchte.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.06.2026 um 21:34
Zitat von cycliccyclic schrieb:Sie läuft eben nicht durch den Bach, was ja manche glauben dass sie das getan haben könnten und zwar nicht nur zur Querung sondern um dem (oder einem anderen) Bach zu folgen (ich frage mich da immer, ob so Leute jemals an einem Gebirgsbach gestanden haben).
Falls du auf meinen Beitrag anspielst ... Das sollte nur ein theoretisches Beispiel sein, wie man nach Foto 508 vom Weg abkommen könnte, ohne dass dies (oder die Frauen selbst) von
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Tagelöhner und Leute, die sich um diese Zeit gegen 14:00 Uhr zwischen Alto Romero und Boquete bewegen
in der Zeit bis zum ersten Notrufversuch bemerkt worden wäre. Auch wenn die "Leute" sich da noch nichts bei gedacht oder unternommen hätten.
Ohne Wahrscheinlichkeitsbeurteilung, vier theoretische freiwillige Möglichkeiten: einem Wasserlauf folgen im kalten Wasser. Ohne Machete in den Dschungel hinein. Beide rutschen einen Hang (ein Ufer?) hinunter. Beide fallen von einer Affenbrücke.
Oder Beide werden geführt / entführt.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.06.2026 um 22:45
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Falls du auf meinen Beitrag anspielst ...
Nein eigentlich nicht. Es gab Beiträge hier, die das nicht als theoretisches Konstrukt im Sinne einer möglichst vollständigen Fallaufzählung, sondern als "wahrscheinliche" Lösung verstehen. Die waren gemeint ;-)


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