cyclic schrieb:Also wenn sie schon ca. um 7:00 an der Schule waren, dann schon von der Absage auch von der Ersatzoption (Casa Esperanza) erfuhren, dann könnte plus/minus "14:00" Uhr auch MESZ sein und "jetzt wandern" doch wörtlich gemeint gewesen sein(?)
Ich finde es merkwürdig, dass Kris Freund Stephan eine Wanderung erwähnt. Merkwürdig dahingehend, gab es nur die Erwähnung einer Wanderung oder auch die Umstände an dem Tag zuvor?
Dieses ist nur mein Empfinden, aber ich bekomme das mit der WhatsApp-Nachricht von Kris an ihrem Freund am 31.03 oder 01.04 ob 14 Uhr MEZ oder panamaischer Ortszeit nicht im Einklang gebracht.
Konzentrieren wir uns auf 14 MEZ am 01.04.:
Um 7 Uhr schreibt Kris wir gehen jetzt wandern. Dann wird dieses das Vorhaben gewesen sein, wenn sie ihre Unterkunft verlassen.
Es gibt die Zeugin Veronika, welche sie anders bekleidet um 9 Uhr sieht. Selbst ihr Sohn bestätigt dieses und benennte eine spanische Begrifflichkeit für eine Dreiviertelhose, welche Lisanne getragen hat und die Oberbekleidung soll auch eine andere sein, wie auf den späteren Bilden zu sehen sind.
Da geht es eigentlich schon los, dass niemand sie in der Bekleidung sieht, wie sie auf den späteren Bildern zu sehen sind.
Der Aufenthalt in der Schule bis 10:16 Uhr kann auch damit erklärt sein, dass sie dort WLAN hatten und sich über dieses oder am Computer über mögliche Wanderrouten informieren wollten.
14 Uhr MEZ kann man für den 31.03. ausschließen, da Kris Handy um diese morgendliche Uhrzeit (Ortszeit) noch ausgeschaltet war und ihr großes Ziel eine Praktikumsstelle anzutreten um 13 Uhr starten sollte.
Ob am 31.03. oder 01.04. wäre 14 Uhr panamaische Ortszeit nicht mit dem Inhalt der Nachricht wir gehen jetzt wandern im Einklang zu bringen, da es um diese Uhrzeit für eine Wanderung, welche uns von den Bildern bekannt ist, zu spät gewesen wäre.
Resümee:
Ich tendiere zu dem 01.04. 14 Uhr MEZ und das es wirklich das Vorhaben einer Wanderung an diesem Morgen gab.
Blenden wir Mal die später gefundenen Kamerabilder aus, dann ist Auffällig das es diverse Zeugenaussagen gibt, welche aufgrund des Gesundheitszustandes von Lisanne eine Wanderung anzweifeln, viele sie als erschöpft beschreiben und an zwei verschieden Orten sie nach etwa 30 Minuten wieder zurückkommen sehen und ihnen eine Bushaltestelle für eine Rückfahrt nach Boquete zeigen oder aber auf den Pianista-Trail sie sehen, es aber zu spät für eine Wanderung auf dem Mirador war.
Irgendwas gibt es bei allen Zeugenaussagen, was sich mit den späteren Bilder der Wanderung widerspricht und da stellt sich für mich die Frage: Warum ist das so?
Ich halte die Zeugenaussagen für nicht authentisch.
Wenn alle Zeugen sie nicht in der Bekleidung gesehen haben, wie sie auf den Bildern der Kamera zu sehen sind und diese Zeugen mit unterschiedlichen Bekleidungen beschreiben, dann gehe ich davon aus, werden sie die beiden nicht gesehen haben.
Mein Eindruck ist, es wurde von wem auch immer, (am Wichtigsten) zeitlich verändert, ein mögliches Verlaufen in Betracht gebracht oder eine Rückkehr der beiden nach Boquete, um von einer Gegebenheit abzulenken und die kann nur in Verbindung mit dem Pianista-Trail und der Wanderung der beiden stehen. Diesbezüglich ist das Verhalten des Umfeldes der Sprachschule was den 31.03., aber noch mehr den Morgen des 01.04. angeht äußerst merkwürdig und in vielerlei Hinsicht im Widerspruch stehend, dass es mir zumindest nicht möglich war, eine sichere Rekonstruktion der Morgenstunden des 01.04. zu erstellen.
Selbst wenn es hier Skeptiker bezüglich der Suche hinter dem Mirador gibt, es gibt neben den Suchmannschaften jeden Tag Indigene, welchen diesen Weg begehen und auch hinter dem Mirador an den Monkey-Bridge und im weiteren Verlauf Richtung Alto Romero ihre teils versteckten Hütten haben und wenn diese über Wochen auch keine Beobachtung machen, dann kann da etwas nicht stimmen.
Auffallend ist, als der Rucksack mit der Kamera gefunden wurde, ging es zeitlich recht schnell mit den Funden der Hose, den Schuhen und den Knochen, was dazu führte, dass die Leitende Staatsanwältin Piitti dieses als gegeben ansieht, dass sich die beiden verlaufen haben und durch das Wasser oder einem Unfallgeschehen zu Tode kamen.