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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.714 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 19:17
Zitat von cycliccyclic schrieb:Man kann nicht aus einem Trockezeit-Bild und einem Regenzeit-Bild ableiten, dass es in ersterem ungewöhnlich trocken gewesen wäre, das sollte doch einleuchten. Natürlich ist es während der Trockenzeit viel trockener als während der Regenzeit. Immer.
Ich sehe, ich muss damit aufhören, zu versuchen möglichst sachlich und freundlich zu schreiben und mehr, so schreiben, wie ich tatsächlich denke.
Natürlich kann man von den Fotos nicht ableiten, ob es eine Trockenperiode gab, aber wenn man die Bilder vergleicht, erkennt man den unterschiedlichen Wasserstand. Daraus folgere ich, dass es zur Zeit des Fotos, also am 01. April unter Umständen möglich gewesen sein kann, dass der Fluss (Culebra?) auch keinen Höchststand hatte und es möglich gewesen sein kann, neben der Kabelbrücke den Fluss zu durchqueren.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Ich kenne nur von zwei Bildern vollständige EXIF-Metadaten aus denen die exakten Einstellungen hervorgehen: #505 (Tag) und #550 (Nacht).
Das heißt, die Einstellungen wurden von K+ L nie dem Motiv angepasst?
Zitat von cycliccyclic schrieb:Viele der Tropfen-/V-Baum-Bilder scheinen massiv aufgehellt (extremstes ISO-Rauschen ist stark sichtbar). Ob alle sonst noch irgendwie bearbeitet wurden ist unklar.
Könnte man sowas in einem Rutsch machen? Also 200 markieren und alle gleichzeitig skalieren und auf zb 150 % aufhellen?
Zitat von cycliccyclic schrieb:Nur dass halt auch dieser Baum nicht sichtbar ist...
Also sind die ganzen Nachtfotos eigentlich unmöglich? Die Haare sind nicht feucht, obwohl es deutlich regnet, es ist aber auch kein Vorstand oder Blätterdach oder Hüttendach zu sehen. Wie also kann es sein, dass die Haare, der Felsen, die Papierschnipsel ihn Regentropfen sind, der Rest aber nicht? Da gibt es doch nicht viele Möglichkeiten. Entweder diese Dinge wurden von irgendwas vor dem Regen geschützt, oder diese Fotos wurden erst nachträglich in die Reihe eingefügt, oder der Ermittler, der die Fotos falsch behandelt hat, hat auch die Reihenfolge oder die Daten durcheinandergebracht.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Mögliche einschlägige Vorstrafen z.B.
Hm, aber es wurden doch anfangs Razzien gemacht, hätte die Polizei Grundstücke von von einschlägig vorbestraften nicht kontrolliert? Zumindest im unmittelbaren Bereich um den Mirador? Gibt es denn darauf irgendwelche Hinweise? Es sind jetzt 12 Jahre vergangen, es sind sehr viele Menschen an dem Fall interessiert und waren vor Ort, haben mit den Menschen dort gesprochen, ich denke, da wäre irgendwann mal etwas handfesteres, als Gerüchte, an die Oberfläche gekommen.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es ein Lostszenario ist, ich kann mir ein FP nur im Nachhinein vorstellen. Entweder haben die Behörden etwas vertuscht oder eine Einzelperson hat die Fotos und die Fundstücke manipuliert. Ich kann mir die ganzen Ungereimtheiten nach wie vor am ehesten mit dem psychischen und geistigen Verfall erklären, als mit einem oder mehreren Tätern/ Schützern von Tätern. Obwohl mir die Sache mit dem Privatgrundstück auch nicht abwegig erscheint. Sowas wie „ ein Täter verfolgt sie, tötet sie und inszeniert dann diese ganze Sache mit den Fotos, , Notrufen, Handys, Fundstücken usw“ das ist für mich unvorstellbar, das erscheint mir viel zu aufwendig und nicht ordentlich durchdacht. Was bringt diese ganze Aktion denn, wenn da ein Ermittler sitzt, der exakt das gleiche denkt, wie wir heute? Nämlich, dass das alles irgendwie komisch ist und nicht zusammenpasst.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 19:24
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Grundstück wo 508 gemacht wurde, Grundstück Q1-Q2-Paddock.
Das alles ist ein Privatgrundstück? Oder mehrere mit verschiedenen Besitzern?
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wenn es sich z.B. um einen durch Fahrlässigkeit verursachten Todesfall handelt, und zwar speziell auf Privatgrundstück.
Wie kann man denn als Besitzer eines Dschungelgrundstücks fahrlässig handeln? Dann müsste dort ja in die Flora und Fauna eingegriffen worden sein, durch irgendwelche Bauten. Aber was kann man denn da bauen, dass für Unbefugte gefährlich sein könnte? Grundwasserbrunnen oder sonstige Schächte? Wofür? Eine Drogenküche? Reicht die Infrastruktur dafür?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 19:45
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Das alles ist ein Privatgrundstück? Oder mehrere mit verschiedenen Besitzern?
Es gibt mindestens einen Eigentümer; es können auch mehr sein.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Wie kann man denn als Besitzer eines Dschungelgrundstücks fahrlässig handeln? Dann müsste dort ja in die Flora und Fauna eingegriffen worden sein, durch irgendwelche Bauten. Aber was kann man denn da bauen, dass für Unbefugte gefährlich sein könnte? Grundwasserbrunnen oder sonstige Schächte? Wofür? Eine Drogenküche? Reicht die Infrastruktur dafür?
Stürzten die Frauen aufgrund des Handelns einer anderen Person – beispielsweise in einer der *Quebradas* –, so stellt dies einen Tod durch Fahrlässigkeit dar. Diese andere Person muss nicht zwangsläufig der Eigentümer sein; es kann sich auch um ein Familienmitglied, Freunde oder Angestellten des Eigentümers handeln.

Die Tatsache, dass ihr letztes Foto bei Tageslicht auf Privatgrundstück aufgenommen wurde, bedeutet per Definition, dass der Eigentümer des betreffenden Grundstücks hätte befragt werden müssen. Haben die Ermittler das gemacht?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 20:09
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Stürzten die Frauen aufgrund des Handelns einer anderen Person – beispielsweise in einer der *Quebradas* –, so stellt dies einen Tod durch Fahrlässigkeit dar. Diese andere Person muss nicht zwangsläufig der Eigentümer sein; es kann sich auch um ein Familienmitglied, Freunde oder Angestellten des Eigentümers handeln.
Aber doch nicht, wenn es ein natürliches „Bauwerk“ ist? Wenn du unbefugt auf mein Grundstück gehst, auf meinem Wasserfall rumkletterst und dabei abstürzt, habe ich doch nicht fahrlässig gehandelt. Was soll ich denn mit dem Wasserfall machen? Den Fluss übers Nachbargrundstück umleiten? Und wie soll ich mein privates Dschungelgrundstück denn schützen? Einen Zaun mitten durch den Urwald ziehen?
Aber in einem gebe ich dir auf jeden Fall recht, wenn es Privateigentum ist, sollte der Eigentümer zumindest befragt werden. Es könnte ja auch sein, dass er eine gefährliche Unfallstelle auf seinem Grundstück kennt, die sonst niemand auf dem Schirm hat.


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19.08.2026 um 21:08
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Natürlich kann man von den Fotos nicht ableiten, ob es eine Trockenperiode gab, aber wenn man die Bilder vergleicht, erkennt man den unterschiedlichen Wasserstand.
Der Wasserstand an dem Minibach Q1 sagt halt nichts darüber aus ob man an den drei Kabelbrücken die richtigen Flüsse durchqueren kann.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Da gibt es doch nicht viele Möglichkeiten. Entweder diese Dinge wurden von irgendwas vor dem Regen geschützt, oder diese Fotos wurden erst nachträglich in die Reihe eingefügt, oder der Ermittler, der die Fotos falsch behandelt hat, hat auch die Reihenfolge oder die Daten durcheinandergebracht.
Letzteres kann man immerhin komplett ausschließen, außer das NFI wäre in eine Verschwörung verwickelt. Die haben immerhin (auch wenn sie sonst vieles nicht gemacht haben), die Reihenfolge der Dateien geprüft wie sie "physikalisch" auf der SD-Karte abgelegt sind. Das kann niemand durcheinanderbringen außer er will das und hat ein paar Kenntnisse.

Regenschutz haben wir erörtert. So jemand mit entsprechenden Kenntnissen nur halt nicht vom NFI und auch nicht von den Ermittlern in Panama, ist daher mein persönlicher Favorit.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Was bringt diese ganze Aktion denn, wenn da ein Ermittler sitzt, der exakt das gleiche denkt, wie wir heute? Nämlich, dass das alles irgendwie komisch ist und nicht zusammenpasst.
Naja das bringt offensichtlich genau den gewünschten Erfolg. Es haben ja genug der mit den Ermittlungen befassten Behörden und Personen gedacht, dass da Sachen komisch sind - und nicht nur gedacht. Wurde halt alles z.T. auf Anweisung von oben nicht weiterverfolgt.

Besonders befremdlich für mich immer noch das NFI, das etwas - das fehlende Bild #509 nämlich - als "striking fact" bezeichnet sich aber dann mit halbgaren und z.T. nachweislich falschen Vermutungen bzgl. der Funktionsweise der Kamera zufrieden gibt.

Bzgl. der Telefone konnten sie bestimmte Dinge, die @Offshore7 erst kürzlich herausgefunden hat, nicht wissen, dennoch vermute ich dass auch da nicht wirklich alles ausgeschöpft wurde, was man hätte damals erwarten können.

Auch bzgl. der Kamera/SD-Karte gibt es Sachen die sind dermaßen speziell, dass man nicht wirklich erwarten kann, dass das NFI das auch erkannt und untersucht hätte. Aber dass sie offensichtliche Dateien einfach komplett ignorieren und keine Ahnung haben wie Thumbnails bei Canon funktionieren, ist für mich schon befremdlich.

Einerseits wird oft so getan als ob es ein Superhirn gebraucht hätte um die ggf. nötigen Manipulationen zu bewerkstelligen, während auf der anderen Seite bemängelt wird, dass dabei dann doch nicht das perfekte Verbrechen herausgekommen ist (wobei es ja in dem Fall "perfekt" genug war). Das passt auch nicht zusammen.


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19.08.2026 um 21:40
Vergessen:
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Das heißt, die Einstellungen wurden von K+ L nie dem Motiv angepasst?
Das kann man ohne Metadaten schwerlich mit Sicherheit sagen, aber ich vermute stark, dass alle im AUTO-Modus gemacht wurden (Blende, Belichtungszeit, ISO alles automatisch, Fokus ist ja sowieso automatisch). Ich habe bei einigen Bildern den genauen Standort ermittelt und bei denen ist relativ klar, dass kein nennenswerter Zoom benutzt wurde. Ich schätze daher auch der wurde nie angefasst.

Insofern scheint die Kamera vollständig in den Default-/Werkseinstellungen gelaufen zu sein - mit einer Ausnahme: das allererste Nachtbild #510 ist extrem klein (Dateigröße), was auf ein extrem dunkles Bild schließen lässt (nicht geleakt, aber Dateigröße bekannt). Ich habe Bilder sehr ähnlicher Größe in einem fensterlosen Raum ohne Licht mit Hand vorm Objektiv gemacht. Bedeutet bei #510 war vermutlich der Blitz deaktiviert, was aber nicht die Werkseinstellung ist.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Könnte man sowas in einem Rutsch machen? Also 200 markieren und alle gleichzeitig skalieren und auf zb 150 % aufhellen?
Ja z.B. mit ImageMagick im Commandline-/Batch-Modus. Ist aber hier sicher nicht gemacht worden. #580 ist ja nicht auffällig hell. Würde man ein Bild, dass auf so kurze Distanz mit Blitz gemacht wurde so aufhellen wie einige andere wäre es größtenteils komplett weiß.

Was es übrigens auch gibt sind Tools mit denen man die EXIF-Daten von beliebig vielen Bildern alle auf einmal beliebig verändern kann (heißt exiftool). Ich sach's nur...


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 22:20
Zitat von cycliccyclic schrieb:Der Wasserstand an dem Minibach Q1 sagt halt nichts darüber aus ob man an den drei Kabelbrücken die richtigen Flüsse durchqueren kann.
Sicher wissen kann man das nicht, aber annehmen schon. Ich wohne nur auf 450 Meter, aber wenn die kleinen Bäche hier oben wenig Wasser führen, führen Rhein und Mosel auch wenig. Man kann also davon ausgehen, dass das auch in Panama so ähnlich ist.
Zitat von cycliccyclic schrieb:So jemand mit entsprechenden Kenntnissen nur halt nicht vom NFI und auch nicht von den Ermittlern in Panama, ist daher mein persönlicher Favorit.
Dieser jemand müsste sich aber nicht nur mit Kaneras auskennen, sondern auch mit den beiden Handys, die unterschiedlicher nicht sein könnten und zusätzlich mit dem Computer. Gibt es da jemanden, der infrage kommt?
Zitat von cycliccyclic schrieb:Einerseits wird oft so getan als ob es ein Superhirn gebraucht hätte um die ggf. nötigen Manipulationen zu bewerkstelligen, während auf der anderen Seite bemängelt wird, dass dabei dann doch nicht das perfekte Verbrechen herausgekommen ist (wobei es ja in dem Fall "perfekt" genug war). Das passt auch nicht zusammen.
Da ich quasi nichts von den technischen Details verstehe, kommt mir das wirklich so vor, dass da, wenn, ein Superhirn am Werk gewesen sein muss. Nicht immer ist kompliziert auch gut, ich denke, dass man gerade in so einem Gebiet die Leichen so loswerden kann, dass sie nie wieder auftauchen ohne das ganze drumherum. Mir scheint dieser ganze Aufwand einfach viel zu überzogen um 2 junge Frauen im Dschungel loszuwerden. Das ist die Hürde, über die ich nicht rüberkomme. Ein Täter wäre Tage- oder sogar wochenlang mit der Beseitigung und dem Legen von Spuren beschäftigt gewesen. Und letztlich, wenn es ein Verbrechen war, ist es doch fast perfekt. Es wurde bis heute niemand verhaftet und verurteilt.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Ich habe Bilder sehr ähnlicher Größe in einem fensterlosen Raum ohne Licht mit Hand vorm Objektiv gemacht. Bedeutet bei #510 war vermutlich der Blitz deaktiviert, was aber nicht die Werkseinstellung ist.
Kann das irgendwie sowas wie ein Taschenfoto gewesen sein? Also beim rausholen aus dem Rucksack versehentlich schon den Auslöser gedrückt?
Zitat von cycliccyclic schrieb:Würde man ein Bild, dass auf so kurze Distanz mit Blitz gemacht wurde so aufhellen wie einige andere wäre es größtenteils komplett weiß.
Erklärt denn nur der Blitz, dass die Haare so blond wirken, obwohl sie eigentlich rot sind?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 22:24
Zitat von cycliccyclic schrieb:richtig überzeugend finde ich das nicht...
Hier ist ein weiterer, wissenschaftlicher Artikel der die Auswirkungen der Dürre für den Panamakanal beschreibt.
The Panama isthmus experienced a compounding series of severe droughts in 2014 and in 2023 (Carse, 2017; Tandon, 2024). In 2014, water levels in the Panama Canal fell from ~27m to 24.5m
Quelle: https://www.researchgate.net/publication/405168889_Bridging_social-ecological_systems_and_ecological_economics_to_navigate_polycrisis


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 22:43
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Kann das irgendwie sowas wie ein Taschenfoto gewesen sein? Also beim rausholen aus dem Rucksack versehentlich schon den Auslöser gedrückt?
Wenn dabei der Blitz ausgelöst hätte dann das Bild viel heller außer die Tasche wäre innen mit Kohlestaub beschichtet (und sonst nichts drin).
Ich habe mal in eine innen mit schwarzem Stoff ausgekleidete Box geblitzt. Ergebnis: hell- bis mittelgraue Bilder.

Der Blitz dürfte deaktiviert gewesen sein. Daraus kann man aber nichts ableiten. In Kirchen und Museen z.B. sollte man den Blitz deaktivieren. Solche Fotos sind zwar nicht bekannt, trotzdem gut vorstellbar.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Erklärt denn nur der Blitz, dass die Haare so blond wirken, obwohl sie eigentlich rot sind?
Der Blitz dürfte sicherlich einen Einfluss haben. Aber es gibt natürlich andere Erklärungen (z.B. Photoshop, oder es ist nicht Kris' Hinterkopf).


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20.08.2026 um 08:13
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Wenn du unbefugt auf mein Grundstück gehst
Aber wenn sie befugt auf den Grundstück waren, stellt sich die Sache anders dar.
Lädt hingegen ein Passant oder ein Arbeiter die beiden Frauen ein, sich "etwas Schönes" auf einem Privatgrundstück anzusehen, und sie stürzen dabei, so wird diese Person (auf eigene Faust oder mit der Hilfe anderer) alles daransetzen, die Beweise zu manipulieren und den Ort zu verheimlichen.

Oben wird eine FP-Situation, die keine physische Gewalt beinhaltet, beschrieben.

Falls die Frauen tatsächlich angegriffen wurden, gilt im Grunde dasselbe.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 11:36
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Meiner Meinung nach, gibt es in einer Lost- oder Unfallversion nur 3 Gründe, warum ich den BH ausziehen würde. 1. er ist nass, 2. ich verwende ihn für irgendwas anderes oder 3. er tut weh.
Das sind doch alles absolut nachvollziehbare Gründe, oder?
Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, warum die BHs für manche eine so große Rolle spielen.
Was soll man daraus denn ableiten?
MMn haben sie jeden Abend / jede Nacht alles in den Rucksack gepackt, um es zu schützen. Eine Nacht davon haben sie dann leider nicht mehr überlebt...
Ob sie mit den BHs irgendwas gemacht haben, ist für mich dabei nicht wichtig.

Einzig: eine Täterschaft wird die BHs nicht extra zusammengepackt haben mit den Handys und Kamera - warum auch??


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 12:53
Zitat von cycliccyclic schrieb:Das kann man ohne Metadaten schwerlich mit Sicherheit sagen, aber ich vermute stark, dass alle im AUTO-Modus gemacht wurden (Blende, Belichtungszeit, ISO alles automatisch, Fokus ist ja sowieso automatisch). Ich habe bei einigen Bildern den genauen Standort ermittelt und bei denen ist relativ klar, dass kein nennenswerter Zoom benutzt wurde. Ich schätze daher auch der wurde nie angefasst.
Falls das Bild 504 nicht nachträglich eingezoomt wurde, haben sie hier für das letzte Bild auf dem Mirador den Zoom verwendet. Vergleiche mit Bildern 499 und 502. Wahrscheinlich wollten sie bei Bild 504 Boquete (oder das Herz im Zentrum des Bildes) heranzoomen. Sollte dies der Fall gewesen sein, könnte ich mir vorstellen, dass sie beide Motive (Boquete oder Herz) maximal herangezoomt haben. Dieses Bild könnte also auch was über die Zoomeigenschaften der Canon aussagen.
Sie wussten wohl genau, was das für eine Stadt ist und woher sie kamen. Dieses selten zitierte Bild 504 zeigt mir, dass sie zu diesem Zeitpunkt die geografische Orientierung noch hatten. Kurz nach dieser Aufnahme gings dann deshalb wohl bewusst hinter den Mirador.... Sie wollten bewusst nicht den Weg zurücknehmen. Bleibt natürlich offen, ob sie den Mirador als noch nicht erreicht erachteten, oder sich auf einem Rundweg denkten.

https://koudekaas.blogspot.com/2019/12/the-disappearance-of-kris-kremers-and_11.html


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20.08.2026 um 13:29
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Eine Nacht davon haben sie dann leider nicht mehr überlebt...
Sie waren also deiner Meinung nach in der Nacht vom 11. auf den 12. April noch am Leben?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 15:29
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Hier ist ein weiterer, wissenschaftlicher Artikel der die Auswirkungen der Dürre für den Panamakanal beschreibt.
Interessant. Man kann, wie heutzutage ja auch zu erwarten, auch die Wasserstände vom Panamakanal online finden und runterladen (ab 1965):
https://evtms-rpts.pancanal.com/eng/h2o/index.html

Hier die komplette Zeitreihe:
PanamaCanal WaterLevel Full
Und hier nur die Jahre 2013-2016
PanamaCanal WaterLevel Detail

Der Pegel war 2014 tatsächlich vergleichsweise gering (insbesondere vorher gab es nicht so viele niedrigere Level). Viel niedriger war der Level nur 1977 (das Jahr nach der bekannten Hitzewelle), 1998, 2015, 2016, 2019, 2020, 2023 und 2024. Dass man in dem Paper u.a. speziell auf 2014 eingeht statt auf 2015/2016 und diese noch viel niedrigeren Pegel nichtmal zu erwähnen scheint ist etwas merkwürdig, aber ich habe das nicht wirklich durchgelesen.

Und wenn man sich nun genau die obigen Graphen ansieht, stellt man fest, dass das Defizit 2014 hauptsächlich durch den ungewöhnlich geringen Anstieg 2013 kam. Das ist was man auch in den Daten von visualcrossings und open-meteo sieht: 2013 war deutlich zu trocken.

Der Level bei Gatun wird deutlich nachhinken, während an Bergbächen-/Flüssen (ohne große Wasserentnahme vorher) Niederschläge relativ unmittelbar auch zu steigenden Pegeln führen dürften. Heißt: ich sehe immer noch keine Hinweise dass 2014 ungewöhnlich trocken gewesen sein soll und die Pegel an den Kabelbrücken zum Waten durch die Flüsse einladen würden. Im Gegenteil die Hinweise verdichten sich, dass 2013, 2015 und 2016 wirklich zu trocken waren. Und ob 2013 an diesen Flüssen wirklich stark bis Anfang April 2014 nachgewirkt hat ist für mich nicht ersichtlich.


Zitat von SwissanalystSwissanalyst schrieb:Falls das Bild 504 nicht nachträglich eingezoomt wurde, haben sie hier für das letzte Bild auf dem Mirador den Zoom verwendet.
Ja du hast völlig Recht. Das Bild hatte ich wenig beachtet, weil niemand darauf zu sehen ist. Es zeigt etwa ein Drittel des Ausschnitts der auf #502 zu sehen ist. Wenn #502 mit den standardmäßigen "25mm" Brennweite gemacht wurden, dann müsste das (wenn ich jetzt keinen Mist gerechnet habe) ungefähr "250mm" Brennweite entsprechen. Also ziemlich genau dem halben möglichen des optischen 20x-Zooms der SX270. Ist also gut möglich. Was mich ein bisschen stutzen lässt ist der Faktor von ziemlich genau 1/3. Das tippt sich leicht in einem Bildeditor (man macht aus 3000 Pixeln Bildhöhe 1000 Pixel), aber es gibt keinen Grund genau den halben Zoom zu benutzen.

Anhand der Auflösung kann man es nicht unterscheiden. Das Bild bei Koudekaas hat die Größe 1280x960 das wäre also durch Croppen ohne Hochskalieren machbar.
Zitat von SwissanalystSwissanalyst schrieb:Sie wussten wohl genau, was das für eine Stadt ist und woher sie kamen.
Ja, das ist von da oben auch wirklich nicht schwierig zu sehen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 15:54
Hallo zusammen,

kurz zu mir, ich lese in dem Fall hier seit Anfang an mit - jede Seite, aber sicher nicht jeden einzelnen Buchstaben : ) - hab "Verschollen in Panama" letztes Jahr gelesen und war 2 mal, vor diesem Unglück, als Backpacker mehrere Wochen in Panama incl. Boquete unterwegs.

Was mich immer noch beschäftigt und damals meines Wissens aus mehreren Gründen nicht ganz abgeschlossen bzw. zerredet wurde, ist, was ein User hier vor längerer Zeit angemerkt hat, bzw. überaus nachvollziehbar und kompetent ( wenn ich mich recht erinnere war der User Mediziner, der Nick ist mir leider entfallen ) erläutert hat.
Leider aber wurden diese fundierten Aussagen von dem damals sehr aktiven Foristen und Co-Autor von ViP, Docdedectiv bzw. Herr Hardinghaus, milde gesagt, in der Luft zerrissen, um ein Foulplay herbeizureden, ausfallend & beleidigend Stimmung zu machen und wohl einhergehend dessen, die Verkaufszahlen seines Buches zu fördern - nur mein Gefühl & Meinung damals und da war ich sicher nicht alleine...
Die damaligen Diskussionen eskalierten aus unterschiedlichen Gründen des öfteren und riefen die Moderatoren ständig auf den Plan.

Es ging um Argumente über Lisannes Knochenbrüchen und Ihrer Knochenhautentzündung, die laut dem User mit einem verunfallen im Bachbett einhergingen könnten.

Das Entscheidende seiner Aussage war, dass zumindest Lisanne noch mehrere Tage gelebt haben muss,
die Obduktion ergab laut AKTE nämlich, ( ich glaub Minimum ca. 5 Tage ? ) einen schon beginnenden Heilungsprozess ihres Bruches !
Wie ich mich noch erinnern kann, ist dieses in meinen Augen wichtige Detail untergegangen bzw. nicht mehr weiterverfolgt worden.

Ich muss mir das alles nochmal hervorkramen, ausser es ist mittlerweile ausgeschlossen, dass das zur Lösung dieses mysteriösen Falles noch beitragen kann.
Vielleicht liest der User ja noch mit und hat Lust das Thema Knochenbruch nochmal aufzugreifen ( gern auch erst per PN, bevor das Forum mit evtl. haltlosen Spekulationen bombardiert wird )

Das ganze würde nämlich bedeuten "können", dass Kris und Lisanne sich - nördlich des Miradors in Richtung Karibikseite, Provinz Bocas del Toro - in einem Bachbett bei "Niedrigwasser" - siehe Fotos - fortbewegten und an der Nightlocation, die entsprechend oberhalb des Rucksackfundes sein müsste, endeten...

Sorry wenn ich da jetzt so dazwischen hau : ) !

Ich denke immer noch, dass die hier vielen intelligenten, aktuellen wie ehemalige aktiven User hier noch einiges zum Fall, egal wer was favorisiert, beitragen könnten !

Da muss doch noch - mit dieser Kompetenz die hier am Start ist ! - vieles zumindest auszuschließen bzw. neue Erkenntnisse zu finden sein.


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20.08.2026 um 16:31
Sorry wenn ich wem auf den Schlips getreten bin ! : )

Es war trotz der ganzen Differenzen damals eine echt coole Community die da immens viele Infos, Dokumente!, teilweise Akteneinsicht! VorOrt Berichte von Annette! Eine interessierte, sehr gut informierte Holländerin die dolmetscht ! IT Forensiker ! Canon Käufer! Iphone Käufer! Samsung Käufer! Anwälte, Beamtenrechtversteher !
hab da sicher wen vergessen.


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20.08.2026 um 16:34
Zitat von cycliccyclic schrieb:das Defizit 2014 hauptsächlich durch den ungewöhnlich geringen Anstieg 2013 kam. Das ist was man auch in den Daten von ...
Korrekt @cyclic. Damit ist das auch geklärt:
Die Dürre in 2014 ist nicht erst im ersten Quartal 2014 entstanden, wohl war, ich bezog mich mit den Quellen darauf dass zu dieser Zeit über ungewöhnlich niedrige Wasserstände berichtet bzw. dies vorhergesagt wurde und die dann die beschrieben Probleme verursachten.
Da konnte in den Wäldern einfach über lange Zeit kein Wasser aufgenommen und dann abgegeben werden - wenn es da mal zwei, drei Monate weniger regnet wird das kaum solche drastischen Auswirkungen haben.
Und sicherlich hat es mehr Auswirkungen wenn die Regenzeit zuvor schwächer ausfällt oder gar ausbleibt.
Dann dauert es bis sich der Boden als Wasserspeicher wieder regeneriert hat, ganz klar.
Klar dürfte auch sein dass der relativ trockene Boden dann bei Regen die Niederschläge nicht gut aufnehmen kann und das Wasser sehr zügig in die Bäche und Flüsse weitergegeben wird.
Aber die Flusspegel dann auch relativ schnell wieder zurückgehen - wenn es nicht ständig regnet.
Solche Szenarios gab es ja dann auch bis zum Auffinden von Rucksack etc.
Allerdings sind mir große Niederschlagsmengen bis zum 01.04. bzw. unmittelbar danach bisher gar nicht so aufgefallen.


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20.08.2026 um 17:08
Zitat von morfriedmorfried schrieb:Das Entscheidende seiner Aussage war, dass zumindest Lisanne noch mehrere Tage gelebt haben muss,
die Obduktion ergab laut AKTE nämlich, ( ich glaub Minimum ca. 5 Tage ? ) einen schon beginnenden Heilungsprozess ihres Bruches !
Wie ich mich noch erinnern kann, ist dieses in meinen Augen wichtige Detail untergegangen bzw. nicht mehr weiterverfolgt worden.
Hallo und Willkommen.

Soweit ich die Informationen richtig überblicke, geht aus der Akte nicht hervor, dass im Knochengewebe von Lisanne irgendein Heilungsprozess festgestellt wurde.

Der User, der behauptete, Arzt zu sein, hat die Autopsieberichte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gesehen / gelesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er zu dem sehr kleinen Kreis von Personen gehört, die Zugang zur Akte und zu den Berichten haben.


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20.08.2026 um 17:15
Hallo Anthrium !

Damals hatte ich, und wahrscheinlich viele andere das Gefühl, dass jemand die Deutungshoheit der Akte hat und jeder dieser, seiner Interpretation folgen muss.
Was teilweise übelst von einigen Moderatoren unterstützt wurde.


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20.08.2026 um 17:22
@morfried

Die Akten sind nicht öffentlich. Außer den Familien hatten nur wenige Personen Zugriff darauf.
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