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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.656 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

16.08.2026 um 12:46
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:An die Kreuzungen Q1 und Q2 ist das Rauschen des Wassers zu laut, um weiter entfernte Stimmen oder Geschrei zu hören. Wären K&L beispielsweise 80 bis 100 Meter flussabwärts gelandet – hinter einer Flussbiegung und selbst neben rauschendem Wasser oder einem Wasserfall–, wären sie nicht zu hören gewesen.....
Klar, wobei das natürlich nicht symmetrisch ist. Ein Wasserfall direkt neben mir kann spielend Rufe aus 50m Entfernung übertönen. Während meine Rufe in 50m Entfernung (wo kein Wasserfall ist) schon noch gut hörbar sein können.
Aber klar, Vegetation, Gelände dämpfen den Schall und andere Schallquellen (Wasser, Tiere, Wind, ...) übertönen Rufe schnell im Dschungel.


Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Vielleicht liegt der Unterschied aber einfach in vor und hinterm Mirador?
Scheint eher ein Unterschied in den Messungen und Modellrechnungen (auf einen best. Ort bezogen) zu sein. Bei open-meteo.com nun sieht das so aus (Daten mittels deren CSV-Export lokal gespeichert und hier mit LibreOffice dargestellt):

CompareRain2013vs2014 JanToApril

Daten jeweils 1. Januar bis 30 April, Grüne Line ist ungefähr der 1. April. Ob Palmira Arriba oder nördlich des Mirador scheint keinen Einfluss auf die Regenmenge zu haben (die Stelle die ich nördlich des Mirador gewählt habe hat etwa dieselbe Höhe wie Palmira Arriba, wo angeblich die Wetterstation von boqueteweather sein soll.

Demnach hätte es im Jahr 2014, bis Anfang April, ca. 30% mehr Niederschlag gegeben als z.B. 2013.

Das entspricht vom Trend her ungefähr dem was man auch bei visualcrossing.com sieht, allerdings mit deutlich abweichenden Absolut-Werten.

Ist jetzt die Frage wem man mehr traut (wenn es überhaupt relevant ist). Im Prinzip wäre eine Wetterstation, die sich direkt in der Nähe von Boquete befindet, ja - zumindest für die Boquete-Seite - die bessere Variante. Allerdings geben die an, dass es sich um eine "WeatherHawk Weather Station" handeln soll. Hier zu sehen deren 600er Reihe aus dem Jahr 2013:

Youtube: CEDIA 2013: Check the Weather with the WeatherHawk 600 Series Weather Station
CEDIA 2013: Check the Weather with the WeatherHawk 600 Series Weather Station
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


Soweit ich verstanden habe war die 600er-Reihe 2014 die Top-Reihe (und die Station soll ja "ohne Unterbrechungen" schon seit 2007 zu existieren). Diese Geräte messen Niederschlagsmengen gar nicht direkt über einen Sammeltrichter und eine Waage, sondern über eine Piezo-Messfläche und anhand des Klangs:
Rain is measured using an impact surface that literally counts the raindrops and measures their acoustic signature
Quelle:
https://s.campbellsci.com/documents/de/product-brochures/weatherhawk_500_description_wh.pdf

Das dürfte nicht so präzise sein, wie bei wirklich professionellen Meteorologischen Messstationen. Aber die Berechnung der Werte aufgrund Messstationen in David und an der Karibikküste ist eben auch sicher nicht optimal. Fazit: man weiß es nicht wirklich (mal wieder).


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

17.08.2026 um 15:00
Zitat von cycliccyclic schrieb:Das dürfte nicht so präzise sein, wie bei wirklich professionellen Meteorologischen Messstationen. Aber die Berechnung der Werte aufgrund Messstationen in David und an der Karibikküste ist eben auch sicher nicht optimal. Fazit: man weiß es nicht wirklich (mal wieder).
Hm, es ist wirklich erstaunlich, wir können heute in etwa erklären, wie die Pyramiden von Gizeh vor 4000 Jahren gebaut wurden, aber das Wetter vor 10 Jahren in einem Dschungel können wir nicht exakt bestimmen.
Aber, so vom Gefühl her, würde ich schon eher zu einem trockenen Wetter über längere Zeit tendieren. Wenn man sich das Foto an Q1 ansieht, wo der Bach ja eher einem Rinnsal gleicht und es mit der gleichen Stelle aus dem Video der Begehung der Eltern vergleicht, sieht man schon an der Menge des Wassers einen deutlichen Unterschied. Auch auf den Videos von R.s Wanderung scheint es um einiges feuchter gewesen zu sein, als man das von den wenigen Fotos von K+L hinter dem Mirador erkennen kann. Ich halte es daher, nach wie vor, für möglich, dass die beiden in einem Lostszenario einem Bachbett gefolgt sein könnten und auch, dass sie statt über eine Kabelbrücke zu gehen, die Möglichkeit hatten, den Fluss zu durchqueren.

Gibt es eigentlich bei Nachtfotos Bilder die exakt nach oben fotografiert wurden? Kann es sein, dass beide unter einem Vorsprung saßen und deswegen trocken geblieben sind? Könnten daher vielleicht deine unerklärlichen Belichtungen kommen? Weil vielleicht eine Wand oder sowas, das Licht reflektiert hat?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

17.08.2026 um 20:33
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Wenn man sich das Foto an Q1 ansieht, wo der Bach ja eher einem Rinnsal gleicht und es mit der gleichen Stelle aus dem Video der Begehung der Eltern vergleicht, sieht man schon an der Menge des Wassers einen deutlichen Unterschied.
Und eben das kann man nicht vergleichen. Noch Trockenzeit Anfang April vs. Regenzeit. Egal wie nass der März war, während der Regenzeit ist es immer um ein Vielfaches nasser.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Gibt es eigentlich bei Nachtfotos Bilder die exakt nach oben fotografiert wurden?
Naja so genau kann man das nicht bestimmen. Klar ist, dass sie steil nach oben und mit dem stärksten Weitwinkel fotografiert wurden und dass die Fotos zu einem Panorama zusammengesetzt fast 180° in der einen und irgendwas um die 130° (aus dem Kopf, müsste ich erst noch genau nachsehen) in der anderen Richtung abdecken. Daher würde ich das weitestgehend ausschließen:
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Kann es sein, dass beide unter einem Vorsprung saßen und deswegen trocken geblieben sind?
Dass dieser schützende Vorsprung dann nie sichtbar ist, bei dem Hin-und-her-Geschwenke ist für mich praktisch unmöglich.

Auch ist ja klar, dass die Kamera jedenfalls überhaupt nicht geschützt war. Die Tropfen die man da sieht sind ganz ganz nah vor der Linse. Und viele treffen diese dann logischerweise auch. Manche der Effekte (Lens-Flares) sind für mich so auch nur mit Wasser auf der Linse reproduzierbar.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Könnten daher vielleicht deine unerklärlichen Belichtungen kommen?
Welche meinst du da jetzt? Bei den Haaren (#580): nein, da bräuchte man eher ein Fotostudio mit richtigen Reflektoren/Diffusoren und mehreren Blitzen.
Bei den Fingern: auch nicht. Da sind es gerade die Schatten (#541) und die Frage wie Finger überhaupt in der Position vor die Linse kommen. Die vielen V-Baum-Fotos scheinen mir massiv aufgehellt worden zu sein, machen aber auf mich einen seltsam dunklen Eindruck. IP hat mal Bilder im Wald gemacht, die viel heller und viel weniger verrauscht aussehen.


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18.08.2026 um 16:31
Habe mir mal Gedanken gemacht zum Nachmittag des 1. Aprils:

Das ist bekannt:
13.20 (Bild 508 bei Q1)
16.39 (Notruf iPhone)
16.51 (Notruf Samsung)
17.52 (Abschalten der beiden Handys)
Rucksack wird später im Fluss gefunden, u.a. mit den Handys drin.

Ich unterscheide zwischen verschiedene Szenarien, alle ohne Foul Play und versuche diese in Einklang mit den wenigen Handydaten zu bringen.

Szenario A: Erschöpfung (kein vom-Weg-abkommen, kein Unfall, kein FP)
K&L sind erschöpft und realisieren, dass sie es nicht mehr zurück nach Boquete schaffen. Sie sind und bleiben bewusst auf dem Weg. Kein Unfall, kein FP. Sie bereiten sich auf eine Nacht auf dem Weg vor, bleiben stationär und hoffen auf Hilfe. Sie rufen in Abstand von 12 Minuten den Notruf an. Alles nachvollziehbar. Kein dritter Anrufversuch - nur noch knapp nachvollziehbar. Um 17.52 werden beide Handys runtergefahren. Keine weiteren Handyaktivitäten. Nur noch schwer nachvollziehbar. Dass sie dann nie auf dem Weg gefunden werden, ist überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Wie kommt der Rucksack an die Fundstelle? Szenario sehr unwahrscheinlich.

Szenario B: Verirren (kein Unfall, kein FP)
Sie sind ohne Unfall und FP vom Weg abgekommen. Das ist schon ziemlich unwahrscheinlich und realistischerweise wohl nur auf den Paddocks möglich. Die Notrufversuche sind nachvollziehbar. K&L können jetzt im Unterschied zu Szenario A aber nicht auf Hilfe hoffen. Sie sind nicht mehr auf dem Weg. Es kommt niemand vorbei. Keine Handyaktivitäten, ganz im Gegenteil die Handys werden beide ausgeschaltet. Unwahrscheinlich. Was wäre ihr Plan? Wie kommen sie wieder raus? Stromsparen und am 02. April mal weiter schauen? Dabei müsste auch noch der Rucksack in den Fluss gekommen sein. Szenario sehr unwahrscheinlich.

Szenario C Unfall auf dem Weg (kein Verlaufen, kein FP)
Entweder Kris oder Lisanne verunfallen schwer auf dem Weg. Die andere bleibt bei der Kollegin. Die Notrufversuche sind nachvollziehbar. Kein dritter Anrufversuch - nur noch knapp nachvollziehbar. Um 17.52 werden beide Handys runtergefahren. Keine weiteren Handyaktivitäten - nur noch schwer nachvollziehbar. Dass sie dann nie auf dem Weg gefunden werden, ist überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Wie käme der Rucksack in den Fluss? Szenario sehr unwahrscheinlich.

Szenario D Unfall auf dem Weg, wobei die beiden vom Weg abkommen und deshalb nie gefunden werden (kein Verlaufen, kein FP)
Z.B. Absturz beider auf der Kabelbrücke – sehr unwahrscheinlich (Interview der Eltern von Kris, sie können sich nicht vorstellen, dass sie drüber geklettert wären). Der Unfall müsste nach 17.52 passiert sein. Die Notrufversuche vorher wären erklärbar. Die Handys waren im Rucksack. Nachvollziehbar. Weshalb wurden sie um 17.52 ausgeschaltet? Man bewegte sich ja und hätte z.B. auf der anderen Flussseite minimale Hoffnung auf Empfang haben können? Sehr unwahrscheinlich.

Szenario E: Unfall beim Durchqueren des Flusses (Bachbett – nicht CB). Der Unfall müsste nach 17.52 passiert sein. Die Notrufversuche vorher wären erklärbar. Danach laufen sie weiter Richtung CB1. Sie wollen den Fluss ca. bei CB1 durchlaufen. Sie erachten das als sicherer als die CB1 zu benutzen. Nachvollziehbar. Relativ tiefer Wasserstand. Spätestens jetzt ziehen sie die BHs aus und packen sie in den Rucksack - nachvollziehbar um maximale Beweglichkeit zu haben. Sie müssten jetzt auch ihre Hosen in den Rucksack packen (mehr Beweglichkeit und trockene Hose danach). Das passiert offensichtlich nicht - schwer nachvollziehbar. Die Handys waren im Rucksack - nachvollziehbar. Weshalb wurden sie um 17.52 ausgeschaltet? Man bewegte sich ja und hätte z.B. auf der anderen Flussseite minimale Hoffnung auf Empfang haben können? Sehr unwahrscheinlich.

Mir fällt einfach kein einigermassen realistisches Szenario ohne FP ein, welches in Einklang mit den Handydaten, den «Nicht-Handy-Aktivitäten» und dem Rucksackfund im Fluss steht.

Könnten das Indizien sein, dass es nicht zu einem Lost/verlaufen/verirren oder zu einem Unfall kam? FP wird wohl mindestens für einen Teil des Verschwindens von Lisanne und Kris verantwortlich sein.

Hat jemand ein realistisches Szenario ohne FP?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

18.08.2026 um 18:20
Zitat von SebastianMoreySebastianMorey schrieb am 12.08.2026:Romain C. hat tatsächlich viel mehr Bildmaterial, dass er jedoch nicht preisgeben wird, da er an ein Dokomentarfilm arbeitet.
Seit geraumer Zeit habe ich diesbezüglich wirklich meine Zweifel bekommen. Ich hinterfrage auch die „Zusammenarbeit“ zwischen Romain und den Leuten von Pianista Puzzle.
Auf seinem YouTube-Kanal spricht Romain ganz offen von „T.“, der angeblich Sponsoren aufgetrieben hat; es gibt also definitiv eine Verbindung zwischen den beiden:
For making the whole project possible, I’m very thankful for the anonymous sponsors and @Treegnesas for finding them.
Quelle: youtube

Ich bin allerdings der Meinung, dass aus dieser Ecke (Pianista Puzzle) so viel Unsinn verbreitet wird: Entweder handelt es sich um ein Ablenkungsmanöver (um von den eigentlichen Ermittlungen abzulenken), oder sie spielen einfach nur "make-believe" Spielchen.

Wie kann eine ernsthafte Person wie Romain mit jemandem in Verbindung gebracht werden wollen, der so viel Unsinn von sich gibt? Was steckt dahinter?


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18.08.2026 um 21:39
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Aber, so vom Gefühl her, würde ich schon eher zu einem trockenen Wetter über längere Zeit tendieren.
Nur fürs Protokoll: Fakten die das Problem für Panama 2014 beschreiben - mehr Trockenheit als üblicherweise in der Trockenheit - stützen Dein Gefühl.

Hier drei Beispiele, die "Dürre" unter "unter Normalwert" explizit erwähnen:

1.) Zeitungsbericht in "Crítica Panamá" vom 27. März 2014

Quelle: https://www.critica.com.pa/provincias/sequia-afecta-tierras-altas-en-el-distrito-de-bugaba-145318

Sequía afecta Tierras Altas, en el distrito de Bugaba“ (--> Trockenheit betrifft das Hochland im Distrikt Bugaba)

und "Más de 30 agricultores de Tierras Altas, en Bugaba, Chiriquí, están preocupados por las pérdidas del más del 60% de su producción de vegetales y cebollas, ocasionadas por la sequía." (Mehr als 30 Landwirte in Tierras Altas, Bugaba (Chiriquí), sind besorgt über den Verlust von mehr als 60 % ihrer Gemüse- und Zwiebelernte infolge von Dürre.)

2.) "El Siglo Panamá" vom 17. Januar 2014

Supervisan ríos ante posible sequía“ (Flüsse wegen möglicher Trockenheit überwacht)

Quelle: https://elsiglo.com.pa/panama/comunidad/supervisan-rios-ante-posible-sequia-HJES23599328

„En la provincia de Chiriquí realizan un monitoreo en diferentes ríos ante la falta de agua que denuncia la población. [...] Añadió que durante la temporada seca se busca garantizar que las hidroeléctricas cumplan con lo establecido, esto ayudará a que el IDAAN [Wasserbehörde] pueda suministrar agua a las comunidades [...]“

(Als Reaktion auf von der Bevölkerung gemeldete Wasserknappheit werden an verschiedenen Flüssen in der Provinz Chiriquí Überwachungsmaßnahmen durchgeführt. [...] Zudem wurde darauf hingewiesen, dass während der Trockenzeit sichergestellt werden soll, dass die Wasserkraftwerke die geltenden Vorschriften einhalten; dies unterstützt die IDAAN bei der Wasserversorgung der Gemeinden.)

3.) (Meteorologische Prognose für Q1): Bericht der Klimaexpertin Berta Olmedo (ETESA) in La Estrella de Panamá.

Quelle: https://www.laestrella.com.pa/economia/sequia-verano-energia-afectara-IKLE301283

mit "Berta Olmedo, supervisora de variabilidad y cambio climático en ETESA confirma que de diciembre de 2013 a marzo de 2014 habrá lluvias ‘por debajo de lo normal’ en el caribe panameño. Explica que así lo revela un informe del Comité Regional de Recursos Hidraúlicos del Istmo Centroamericano. La experta aclara que la previsión es un poco mejor para la vertiente pacífica."

Berta Olmedo, Leiterin des Bereichs Klimavariabilität und -wandel bei ETESA, bestätigt, dass die Niederschläge an der panamaischen Karibikküste im Zeitraum von Dezember 2013 bis März 2014 „unter dem Normalwert“ liegen werden. Sie erläutert, dass dies aus einem Bericht des Regionalausschusses für Wasserressourcen der mittelamerikanischen Landbrücke hervorgeht. Die Expertin stellt klar, dass die Prognose für die pazifische Seite etwas günstiger ausfällt.

2014 gilt als das initiale Jahr für einen der stärksten bis dahin gemessenen El-Nino-Effekte ab Q4/2014 bis Juni 2016.
Quelle: https://www.climate.gov/media/7402

der als "Super-El-Nino" eingestuft wurde.
Se categorizó como un ‘super Niño’.
Quelle: https://storymaps.arcgis.com/stories/a9a2e87e75bd493db42a63825e66c4a6

.. während die Jahre zuvor durch das genau gegensätzliche "La Nina" - Auftreten (also quasi übermäig viel Niederschlag) gekennzeichnet waren:

Quelle: https://www.climate.gov/news-features/understanding-climate/double-dip-la-ni%C3%B1a


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19.08.2026 um 08:19
Zitat von cycliccyclic schrieb:Und eben das kann man nicht vergleichen. Noch Trockenzeit Anfang April vs. Regenzeit. Egal wie nass der März war, während der Regenzeit ist es immer um ein Vielfaches nasser.
Das kann man schon vergleichen, ganz unabhängig davon, ob es nun eine echte Trockenheit oder nur der einsetzende Regen zur Regenzeit war. Deutlich zu sehen ist der unterschiedliche Wasserstand des Q1. Inwiefern das jetzt in dem Fall bewertbar ist, ist eine andere Sache, aber um den Wasserstand zu bewerten, reicht es allemal.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Klar ist, dass sie steil nach oben und mit dem stärksten Weitwinkel fotografiert wurden
Wurden denn die vorherigen Fotos auch alle in der gleichen Einstellung fotografiert? Also, auch die Fotos vor der Wanderung?
Zitat von cycliccyclic schrieb:Dass dieser schützende Vorsprung dann nie sichtbar ist, bei dem Hin-und-her-Geschwenke ist für mich praktisch unmöglich.

Auch ist ja klar, dass die Kamera jedenfalls überhaupt nicht geschützt war. Die Tropfen die man da sieht sind ganz ganz nah vor der Linse. Und viele treffen diese dann logischerweise auch. Manche der Effekte (Lens-Flares) sind für mich so auch nur mit Wasser auf der Linse reproduzierbar.
Ja, dass dieser Vorsprung irgendwie sichtbar sein müsste, sofern es ein fester Vorsprung wäre, leuchtet mir ein. Aber dass zwangsläufig zu der Kamera auch die Person, die diese hält oder eben die Person deren Haare ins Bild geraten, feucht oder nass sein müssten, steht für mich nicht fest. Man kann unter einem Baum stehen und weitestgehend trocken bleiben, während es 50 cm weiter deutlich auf die Strasse regnet.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Welche meinst du da jetzt? Bei den Haaren (#580): nein, da bräuchte man eher ein Fotostudio mit richtigen Reflektoren/Diffusoren und mehreren Blitzen.
Bei den Fingern: auch nicht. Da sind es gerade die Schatten (#541) und die Frage wie Finger überhaupt in der Position vor die Linse kommen. Die vielen V-Baum-Fotos scheinen mir massiv aufgehellt worden zu sein, machen aber auf mich einen seltsam dunklen Eindruck. IP hat mal Bilder im Wald gemacht, die viel heller und viel weniger verrauscht aussehen.
Hattest du nicht mal irgendwann gemeint, es gäbe Tropfen, wo du nicht genau einschätzen kannst, wie die Beleuchtung zustanden kommt? Ich erinnere mich, dass wir im Zusammenhang mit einer eventuellen Lichtquelle in Form einer Taschenlampe mal darüber gesprochen haben. Ich kann mich aber auch täuschen. Aber wo du grad vom Haarfoto sprichst, ist es nicht so, dass alle bekannten Fotos nachträglich bearbeitet wurden? Kann dieser Fotostudioeffekt durch diese Bearbeitung entstehen?


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19.08.2026 um 08:23
Zitat von SwissanalystSwissanalyst schrieb:Spätestens jetzt ziehen sie die BHs aus und packen sie in den Rucksack - nachvollziehbar um maximale Beweglichkeit zu haben. Sie müssten jetzt auch ihre Hosen in den Rucksack packen (mehr Beweglichkeit und trockene Hose danach).
Warum spätestens dann? Sie waren ziemlich sicher noch 9-11 Tage am Leben - dann hätten sie 24 Stunden lang und an unterschiedlichsten Orten ihre BHs ausziehen und in den Rucksack packen können.
Und warum müssten sie die Hosen ausziehen?

Ich finde deine Idee gut, alle Szenarien mal durchzugehen, befürchte aber, du entwickelst sie aufgrund deiner endgültigen Annahme, dass FP im Spiel sein muss...


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19.08.2026 um 08:40
Zitat von SwissanalystSwissanalyst schrieb:Weshalb wurden sie um 17.52 ausgeschaltet? Man bewegte sich ja und hätte z.B. auf der anderen Flussseite minimale Hoffnung auf Empfang haben können? Sehr unwahrscheinlich.
Wie stellst du dir denn die Zeit zwischen den Notrufen und dem Ausschalten der Handys vor? Haben sie 1 Stunde durch den Fluss gebraucht? 1 Stunde über die Brücke? Oder haben sie von ganz woanders den Notruf gewählt und sind erst dann am Fluss angekommen?
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Warum spätestens dann? Sie waren ziemlich sicher noch 9-11 Tage am Leben - dann hätten sie 24 Stunden lang und an unterschiedlichsten Orten ihre BHs ausziehen und in den Rucksack packen können.
Was denkst du, warum die BHs am Ende im Rucksack waren? Meiner Meinung nach, haben sie diese irgendwie zweckentfremdet benutz. Ich gehe davon aus, dass ein BH als solches in einer Notsituation unnötig ist, ich kann mir aber gut vorstellen, dass sie diese in der Nacht irgendwie anders verwendet haben, zB um Mund und Nase zu verdecken, damit nachts keine Tiere eingeatmet werden, oder vielleicht um die Haare im Schlaf vor Krabbeltieren zu schützen, was vielleicht auch eine Erklärung für die seltsam sauberen und relativ ordentlichen Haare sein könnte. Meiner Meinung nach sind die Haare sowohl am Kopf als auch mit den Spitzen zusammengebunden, weil sie sowohl oben als auch unten zur Mitte des Bildes liegen, so einen losen Dutt könnte man vielleicht, ja nach Körbchengröße in einem BH-Körbchen "verstecken".


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19.08.2026 um 09:45
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Was denkst du, warum die BHs am Ende im Rucksack waren?
Für mich ist der plausibelste Grund, den BH auszuziehen immer noch, dass es ohne bequemer ist. Entweder weil er eng/unbequem/zu warm ist oder nass. Ich würde ihn nach vielen Stunden Wanderung 100 prozentig ausziehen.

Weitere Überlegung: Wann brauche ich einen BH? Wenn ich mich bewege, Sport mache, laufe, springe etc. Wann brauche ich keinen? Wenn ich sitze/liege/schlafe.


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19.08.2026 um 11:01
Zitat von AmphibiumAmphibium schrieb:Für mich ist der plausibelste Grund, den BH auszuziehen immer noch, dass es ohne bequemer ist. Entweder weil er eng/unbequem/zu warm ist oder nass. Ich würde ihn nach vielen Stunden Wanderung 100 prozentig ausziehen.
Ja, im Normalen Leben sind das natürlich plausible Gründe, aber sind das auch plausible Gründe, wenn man im Dschungel festsitzt? Würde man da nicht eher schauen, wie man das wenige, was man dabei hat, sinnvoll verwenden kann? Wenn ich davon ausgehe, dass kein Dritter beteiligt ist und sie dort völlig allein waren, dann haben sie die Karte und die Tüten auch (zumindest für sie) sinnvoll zweckentfremdet, warum also nicht auch die BHs? Wofür könnte man sie verwenden, wenn es nicht um Bequemlichkeit geht? Ich glaube, ich würde versuchen, die sinnvoll zu verwenden, als Schutz für Atemwege oder Haare, oder, falls Bügel drin waren, hätte man vielleicht auch nur die Bügel für irgendwas verwenden können? Vielleicht hätte ich auch versucht mit den Bügeln auf einem Stein Funken zu erzeugen um ein Feuer zu machen, aber die BHs waren intakt, nirgends steht, dass sie irgendwie zerstört waren.


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19.08.2026 um 11:42
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Wenn ich davon ausgehe, dass kein Dritter beteiligt ist und sie dort völlig allein waren, dann haben sie die Karte und die Tüten auch (zumindest für sie) sinnvoll zweckentfremdet, warum also nicht auch die BHs?
Vielleicht haben sie das ja? Aber wie soll man das mit der Ausgangslage "BHs in Rucksack" herausfinden?
Ich bin fest davon überzeugt, dass sie sehr vieles ausprobiert haben. Fortbildung mich waren das starke, smarte junge Frauen...


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19.08.2026 um 11:43
Zitat von AmphibiumAmphibium schrieb:Weitere Überlegung: Wann brauche ich einen BH? Wenn ich mich bewege, Sport mache, laufe, springe etc. Wann brauche ich keinen? Wenn ich sitze/liege/schlafe.
Auch das kommt auf den Körperbau, das Empfinden und die Situation an, oder?
Manche machen ohne BH Sport, manche schlafen mit BH...


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19.08.2026 um 14:38
Zitat von SwissanalystSwissanalyst schrieb:Hat jemand ein realistisches Szenario ohne FP?
Basierend auf dem, was wir bisher über das Verschwinden von Kris und Lisanne wissen, kann ich mir kaum vorstellen, dass dabei kein FP im Spiel war.

Kris und Lisanne hinterließen keine eindeutigen Spuren; für mich deutet das darauf hin, dass jemand anderes die Beweise manipuliert hat.

Ich stelle keine Behauptungen über Mord oder Entführung auf. Soweit ich weiß, könnten sie auch einen „Unfall“ gehabt haben. Sollte sich dieser Unfall z.B. auf Privatgrund ereignet haben, hätten der Eigentümer oder dessen Personal allen Grund gehabt, die Spuren zu beseitigen und den Vorfall so aussehen zu lassen, als hätten die Frauen sich lediglich verlaufen. Der Grundstückseigentümer wusste womöglich nicht einmal etwas davon!

Die Tatsache, dass Kris und Lisanne ihr letztes normales Foto auf Privatgelände gemacht haben – und keine 5 Minuten von einem gewöhnlichen Rastplatz entfernt –, lässt sich nicht einfach abtun wie:
- voilá, sie hatten niemandem begegnet
- voilá, sie hatten sich verlaufen
- voilá, sie waren allein bis zu den Hängebrücken gelaufen
- voilá, in der Nacht vom 7. auf den 8. April hatten sie seltsame Fotos gemacht, logisch doch?


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19.08.2026 um 14:45
Zitat von AmphibiumAmphibium schrieb:Für mich ist der plausibelste Grund, den BH auszuziehen immer noch, dass es ohne bequemer ist. Entweder weil er eng/unbequem/zu warm ist oder nass. Ich würde ihn nach vielen Stunden Wanderung 100 prozentig ausziehen.

Weitere Überlegung: Wann brauche ich einen BH? Wenn ich mich bewege, Sport mache, laufe, springe etc. Wann brauche ich keinen? Wenn ich sitze/liege/schlafe.
Wie viel Zeit dürfte deiner Meinung nach vergangen sein, bis die BHs abgenommen wurden?

Unter Berücksichtigung von:
1. April;
- gegen 14:00 Uhr: Foto 508
- gegen 16:45 Uhr: Notrufe
- gegen 18:00 Uhr: Mobiltelefone ausgeschaltet

- 2. April; die bekannte Telefonnutzung
- 3. April; die bekannte Telefonnutzung
- 4.–>11. April; die bekannte Telefonnutzung


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19.08.2026 um 15:20
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wie viel Zeit dürfte deiner Meinung nach vergangen sein, bis die BHs abgenommen wurden?
Mit den uns bekannten Umständen (letztes Foto, Notrufe etc) hat das meiner Meinung nach weniger zu tun. Ausgehend von mir (muss nicht auf die beiden zutreffen, aber kann) und wie ich mich verhalten würde: Ich würde spätestens meinen BH ablegen, wenn er mir zu unbequem wird, weil ich ihn zu lange getragen habe (das wäre bestimmt ab ca. 8 stunden der Fall) bzw. in jedem Fall wenn er nass wäre oder wenn ich ermüdet/genervt wäre oder wenn ich mich schlafen legen würde.


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19.08.2026 um 16:01
Zitat von AmphibiumAmphibium schrieb:Ich würde spätestens meinen BH ablegen, wenn er mir zu unbequem wird, weil ich ihn zu lange getragen habe (das wäre bestimmt ab ca. 8 stunden der Fall) bzw. in jedem Fall wenn er nass wäre oder wenn ich ermüdet/genervt wäre oder wenn ich mich schlafen legen würde.
Ich denke, unbequem und genervt spielt im Dschungel vermutlich eine eher untergeordnete Rolle. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man, unter dem Gesichtspunkt, dass man irgendwo im Dschungel festhängt, denkt: Oh, mein BH nervt mich, ich ziehe den jetzt mal aus. Und zum Schlafen? Ich weiß nicht, wäre man nicht vielleicht froh über jedes Fitzelchen das man am Leib trägt? Meiner Meinung nach, gibt es in einer Lost- oder Unfallversion nur 3 Gründe, warum ich den BH ausziehen würde. 1. er ist nass, 2. ich verwende ihn für irgendwas anderes oder 3. er tut weh.


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19.08.2026 um 16:09
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Sollte sich dieser Unfall z.B. auf Privatgrund ereignet haben, hätten der Eigentümer oder dessen Personal allen Grund gehabt, die Spuren zu beseitigen und den Vorfall so aussehen zu lassen, als hätten die Frauen sich lediglich verlaufen. Der Grundstückseigentümer wusste womöglic
Warum? Was ist das für ein Grundstück, das du dabei im Kopf hast? Warum wäre ein Unfall auf einem Privatgelände so eine Katastrophe, dass man alles verschwinden lassen müsste und zusätzlich auch noch einen Riesenaufwand betreiben würde, um es wie einen Unfall wirken zu lassen aber keine Verbindung zum Grundstück oder dessen Besitzer herstellen zu können? Hätte man die 2 Frauen in einer eindeutigen Unfallsituation auf einem verlassenen oder selten genutzten Grundstück aufgefunden, hätte das doch keine Konsequenzen für den Eigentümer gehabt, schliesslich hätten die beiden Frauen sich unbefugt auf dem Privatgelände aufgehalten. Was übersehe ich hier?


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19.08.2026 um 18:17
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Hier drei Beispiele, die "Dürre" unter "unter Normalwert" explizit erwähnen:
Ich finde die Frage eigentlich nicht sonderlich relevant, aber diese kleine Sammlung ist schon etwas seltsam:
  • Links von Dezember 2013 / Januar 2014 in denen von geringeren Niederschlägen in der Zukunft orakelt wird.
  • Ein Beschreibung der Effekte mehrerer El-Nino-Events in denen für das "2014-2016"-Event der Rückgang der Ernten von 2015/2016 relativ zu 2014 angegeben wird. 2014 kann also eigentlich noch nicht wirklich schlecht gewesen sein. Normalerweise sind die starken Auswirkungen von El Ninos auch erst im zweiten Jahr (was die Welt nächstes Jahr noch schwer beschäftigen wird)
  • Ein Link in dem der Experte erklärt, dass das Wasserproblem während der Trockenzeit eigentlich ein Problem von Ressourcenverschwendung darstellt.
  • Aus der Seite die du selbst mal hier eingebracht hast (visualcrossings), kann man allerdings ablesen, dass 2013 auch relativ trocken war, was man auch aus dem Vergleich der open-meteo-Daten 2013 zu 2014 ableiten kann. Das ist evtl. auch der Grund für die Sorgen im ersten Link, der tatsächlich von März 2014 ist.


So richtig überzeugend finde ich das nicht...


Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Das kann man schon vergleichen, ganz unabhängig davon, ob es nun eine echte Trockenheit oder nur der einsetzende Regen zur Regenzeit war.
Man kann nicht aus einem Trockezeit-Bild und einem Regenzeit-Bild ableiten, dass es in ersterem ungewöhnlich trocken gewesen wäre, das sollte doch einleuchten. Natürlich ist es während der Trockenzeit viel trockener als während der Regenzeit. Immer.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Wurden denn die vorherigen Fotos auch alle in der gleichen Einstellung fotografiert? Also, auch die Fotos vor der Wanderung?
Ich kenne nur von zwei Bildern vollständige EXIF-Metadaten aus denen die exakten Einstellungen hervorgehen: #505 (Tag) und #550 (Nacht). Beide AUTO-Modus, kein Zoom (d.h. die 25mm-Äquivalent-Brennweite, was die weitwinkeligste und auch die Einstellung nach dem Einschalten ist). #550 hat nur begrenzte Überlappung mit anderen Bildern, aber der Überlappende Teil hat dieselbe Größe. Die meisten anderen Bilder haben sehr viel mehr Überlappung (inkl. dem das den Anschluss an #550 herstellt). Auch da gibt es nirgendwo nennenswerte Größenunterschiede. Demnach wurde der Zoom sehr wahrscheinlich nicht genutzt (würde ja auch keinen Sinn machen). Soweit ich sagen kann scheint der Zoom aber auch bei den Tagbildern überhaupt nie benutzt worden zu sein (obwohl eigentlich das Spezial-Feature der Kamera).
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Hattest du nicht mal irgendwann gemeint, es gäbe Tropfen, wo du nicht genau einschätzen kannst, wie die Beleuchtung zustanden kommt?
Ja richtig. Die Lichtverteilung anhand der Tropfen, wenn man alle Tropfenbilder übereinanderlegt, weicht deutlich von meinen eigenen Regenbildern ab. Dunkler, weniger kleine Punkte (weiter entfernte Tropfen) andere Form der Helligkeitsverteilung insbes. auch bzgl. des Schattens den das Objektiv wirft. Siehe: Beitrag von cyclic (Seite 1.147)
Kommt sicher nicht durch zusätzliche Reflektoren, zumal die auf max. ein paar Zentimeter auch keine Rolle spielen (gegen den Blitz niemals anstinken könnten). Wenn überhaupt würde vielleicht die dunkle rechte untere Ecke (Objektivschatten) etwas aufgehellt (Tropfen erkennbar), aber die ist eher größer und noch dunkler als bei mir.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Aber wo du grad vom Haarfoto sprichst, ist es nicht so, dass alle bekannten Fotos nachträglich bearbeitet wurden?
Alle wurden skaliert (normal sind 4000x3000 Pixel) und fast alle wurden der meisten EXIF-Daten beraubt (was automatisch passiert wenn man sie mit normalen Tools skaliert). Viele der Tropfen-/V-Baum-Bilder scheinen massiv aufgehellt (extremstes ISO-Rauschen ist stark sichtbar). Ob alle sonst noch irgendwie bearbeitet wurden ist unklar. Dass man die Tropfen-/V-Baum-Bilder aufhellt liegt nahe, weil man sonst praktisch nichts darauf erkennen könnte (sie würden praktisch komplett schwarz erscheinen) . Warum man #580 (Haare) bearbeiten sollte und dann noch so, dass der Kontrast flöten geht, ist dagegen reichlich unklar.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Man kann unter einem Baum stehen und weitestgehend trocken bleiben, während es 50 cm weiter deutlich auf die Strasse regnet.
Nur dass halt auch dieser Baum nicht sichtbar ist...
Und die Kamera wurde geschwenkt in alle Himmelsrichtungen und immer waren Tropfen zu sehen. Müsste dann ein verdammt kleiner Baum sein, dass der Arm in jeder Richtung herausragt. Scherz. Auch ein kleiner Baum funktioniert nicht. Es ist zwar nicht klar wo genau in den Bildern der Zenit ist, aber er muss irgendwo in den Bildern sein und da ist kein Baum, oder sonstwas das einen schützen könnte (während die Kamera konstant im Regen ist).


Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wie kann eine ernsthafte Person wie Romain mit jemandem in Verbindung gebracht werden wollen, der so viel Unsinn von sich gibt? Was steckt dahinter?
Gerade Romain macht das ja fast zu seiner Lebensaufgabe und wird von anderen dafür wahrscheinlich mindestens belächelt. Da steigert man sich schonmal in was rein und nimmt jeden Verbündeten den man kriegen kann. So bewundernswert das Engagement ist, aber wenn man privat jede Menge Zeit und Geld in etwas steckt ist das bzgl. Unvoreingenommenheit nicht wirklich hilfreich.


Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Was übersehe ich hier?
Mögliche einschlägige Vorstrafen z.B.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

19.08.2026 um 19:17
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Was ist das für ein Grundstück, das du dabei im Kopf hast?
Grundstück wo 508 gemacht wurde, Grundstück Q1-Q2-Paddock.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Was übersehe ich hier?
Wenn es sich z.B. um einen durch Fahrlässigkeit verursachten Todesfall handelt, und zwar speziell auf Privatgrundstück.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Gerade Romain macht das ja fast zu seiner Lebensaufgabe
Romain ist Anwalt, oder zumindest fast.
Warum sollte ein Anwalt einen Dokumentarfilm drehen? Wenn R. den Nightlocation findet (oder gefunden hat), sollte er mit dieser Information zur Polizei gehen – und keinen Dokumentarfilm machen.

Und warum sollte sich ein Anwalt auf eine chaotische, geistig instabile Persönlichkeit wie T. einlassen?
Wie kann der Kapitän eines Hochseeschiffs so viel über diesen Fall schreiben und so viel Zeit in diversen Foren verbringen? Der Gedanke, dass Hochseeschiffe von einem solchen Kapitän befehligt werden, ist beängstigend.


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